einden

„ und Nach⸗ er alle

Bera⸗ Ihnen

„ das che die

1854.

stehend Weise, en und

Signalement des Daniel Wagner.

Alter: Haare: blond. Größe: 67/ 4%. Augenbraunen: Augen: Mund: groß. Gesicht: oval. Nase: Kinn: spitz.

18 Jahre.

blond. graublau.

spitz und ausgedehnt.

Er trug bei seiner Entweichung weißlinnene Hosen, eben solche Weste und Kamisol, sowie

schwarze Tuchkappe und Stiefeln.

Zu Nr. K. G. 3336.

Grunberg, am 26. Mai 1834.

Betreffend: Ein in dem Anneröder Wald aufgefangenes

fremdes Rind.

Der Großherzoglich Hessische 5 5 Kreisrath des Kreises Grunberg

a n die Großherzoglichen Buͤrgermeister des Kreises—

Es ist in dem Anneröder Wald ein einjähriges Rind, gelbrother Farbe, eingefangen worden,

dessen Eigenthümer bis jetzt noch nicht ermittelt werden konnte.

Gemeinden zur öffentlichen Kenntniß zu bringen.

Sie haben solches daher in Ihren

sie r-

——.—

Bekanntmachungen.

494) Grasversteigerungen beidem Rent⸗ amte Gießen.

Das Gras von den, dermal unter eigner Ver⸗ waltung stehenden herrschaftlichen Wiesen wird ver— steigt:

10 Freitag den 6. Juni, Vormittags 9 uhr, in

dem Gasthaus zum Hirsch in Steinberg: von

den Wiesen in Watzeborner Gemarkung, von einer Wiese im Rittergut in der Leihgesterer Ge— markung und von der Waldmeisters Wiese im Herrnwalde.

2) Montag den 9. Juni, Mittags 12 Uhr, in der Behausung des Wiesenwärters Walter zu Daubringen: von der Sorauwiese.

3) Dienstag den 10. Juni, Vormittags 9 uhr, in dem Deibelschen Wirthshause zu Wieseck: von der Auwiese oberhalb Wieseck.

4) Denselben Tag Nachmittags 2 uhr, bei dem Gasthaus zum Pfau dahier: von der Weid⸗ Neurott- und Oberamtmanns Wiese.

Gießen den 20. Mai 1834.

Der Großherz. Nentamtmann Schneider.

—

Migtellen.

Beitrag zu der Geschichte des Ackerbaues; zur Berichtigung der Urtheile über das Alter und den Verfall des deutschen Ackerbaues im Mittel- alter und die Ursachen dieses Verfalles.

(Fortsetzung.)

Jenes aus Gerste oder Hafer bereitete Ge— tränk und diesen Meth liebten sie, wie alle ihren Acker mit Müh und Fleiß selbst bestellenden Grund— besitzer; die starke Konsumtidn des Bieres setzt also schon allein einen reichlichen Ertrag an jenen Ge— treidefrüchten und große getreidetragende Flächen voraus. Manche Volksstämme waren gewissermaßen eifersüchtig in Rücksicht auf ihren Nationaltrank und wiesen durch Gesetze den Wein des Auslandes zurück. Manche Erdgewächse, welche wir zu den Garten-

und behackten Früchten rechnen, und welche sorgfäl—

tiger mit Vehacken und Jäten müssen behandelt wer— den, wie Spargeln, Möhren und andere Wurzel— früchte, baueten sie auf eine ausgezeichnete Art. Der Kaiser Tiberius ließ sich jährlich die Wurzeln des Siser von Gelduba, einer Grenzfestung am Rhein bringen; man glaubte, daß dieses Gewaͤchs(wahr— scheinlich eine Runkel-, Möhren- oder Zuckerwurzel⸗