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Bekanntmachungen.
8) Naturalien-Versteigerung bei dem Rentamte Gladenbach.
Montag den 20. Januar, Vormittags um 10 Uhr, werden in dem Gasthaufe zum Blankenstein dahier 35 Malter Korn, 200„ Hafer, und 90 Centner Heu oͤffentlch an den Meistbietenden versteigert und bei annehmbaren Geboten der Zuschlag sogleich ertheilt. Gladenbach, den 7. Januar 1833. Großherz. Hess. Rentamt daselbst. v. Gehren. 9) Montag den 10. Februar bin ich Willens, ein Wagenpferd, zwei Pfluͤge, einen Kartoffelpflug, eine Egge, zwei neue und zwei alte Hamen, einen Hemmschuh, mehreres Pferde- und Wagengeschirr, so wie auch Kuͤhketten, versteigern zu lassen. Joh. Gottfr. Keil.
10) Versteigerung. Die nachbenannten, zur Concursmasse der Gemeinde Burkhardsfelden gehoͤrigen Immobilien:
Pag. et Nr. Ruth.
2 Hofraithe, Wohnhaus, zwei Staͤl— le, und Scheuer nebst Hofraum, an Niklaus Maurer, giebt 8 kr. 1½ pf. Zins dem Fuͤrst zu Solms,
N Brauhaus neben Philipp Neeb, 9 7 6 Garten auf dem Hofacker, an der Lichergasse, an Ebert Balser mit 3½ kr. Zins dem Kirchenkasten, 25975 88¼ auf dem Hofacker, stoͤßt an die Lichergaß, 25 15½ im Kleeloch, 6 53 am Trieb oder Licher Weg, 60 an der Straße, g 20 an dem Leimenkauts-Weg, ist Baumstuͤck, 20 auf dem Licher Berg, 7 112¼ in den vordersten Kießwiesen, bei
der Leimenkaut, im Wiesenbuch im Struthwald, im Helgenwald,
64 400 6 K 400 . 2240 die große Mark, 6394 124 880 die kleine Mark, sollen in dem Gemeindehause zu Burkhardsfelden
den 3. Maͤrz, Vormittags 10 Uhr, unter den alsdann bekannt gemacht werdenden Bedin⸗ gungen oͤffentlich an den Meistbietenden verkauft werden.
Das Wohnhaus ist zweistoͤckig, saͤmmtliche Ge— baͤude befinden sich in brauchbarem Zustande und koͤn— nen, in so fern sich Liebhaber finden sollten, auch auf den Abbruch, und die vier zuletzt bezeichneten Grund—
stuͤcke in Parcellen zu/ und ree/ Morgen verkauft werden. Gießen, am 7. Januar 1834. Großherzogl. Hess. Landgericht daselbst. Ploch.
Au floͤsung der im vorigen Blatt enthaltenen Ue⸗ bungsaufgaben.
1) Der cubische Inhalt einer Ohm ist nach der Großherzogl. Verordnung vom 10 Decbr. 1817. 80. 4. 32. Cubikzoll, daher der Inhalt der an⸗ gegebenen Bütte 2. 80. 4. 32. f r. r h, wenn r. den Halbmesser,* das Peripherie-Ver⸗ hältniß und h. die Höhe bezeichnet. Man dividire daher mit r* r. in den angegebenen cubischen In⸗ halt; so erhält man die Höhe. Die Rechnung kann
. 2.80. 4.32 2.4.2. 16.80 so geführt werden.—
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16. 16 77 16. 16 7 16. 16. 80 80 80 8 —„ 16 J 7 3,14
16 Die fragliche Höhe ist daher 25 Zoll.
2) Der cubische Inhalt des fraglichen Eisen— stabs ist in Zollen ausgedrückt: O, 9, 3 145 39,15.
5 Nach der oben angezogenen Großherz. Verord⸗ nung, F. 12, wiegen 39,15 Cubikzoll Wasser 39,15 Loth, mithin der fragliche Eisenstab 39,15 47,788. 304,9 Loth= 9 Pfund 17,1 Loth.
Der Unterschied wegen der Temperatur des Was— sers kann bei dieser Auflösung außer Rechnung bleiben.
3) Man schließe: 109: 100= 1308: X
g 5 308. Dieß giebt= 8— 1200 fl.
Der Beweis dieser Proportion beruht auf dem Satz, daß sich die Summe der Glieder im ersten Verhältniß zur Summe der Glieder im zweiten Ver— hältniß verhält, wie das erste Glied im ersten zum ersten Glied im zweiten Verhältniß, oder wenn. den vorjährigen Ertrag, y den Mehrertrag in diesem Jahre bezeichnet.
100: 9=*: daher 109: X + Y= 100: x oder weil x y= 1308. 109: 100 1308: xX.
Verfahren, um vergoldete Rahmen wieder aufzufrischen.
Das Mechanie's Magazine, Nr. 511, empfiehlt folgendes Verfahren, um matt gewordene vergoldete Rahmen wieder aufzufrischen und ihnen wieder ihren früheren Glanz zu geben. Man soll nämlich drei Unzen Eiweiß mit einer Unze salzsaurem Kali oder Natrum abklopfen, und die Rahmen dann mit einer weichen, in diese Mischung getauchten Bürste über⸗ fahren. Die matt gewordene Vergoldung soll augen⸗ blicklich wieder ihren früheren Glanz erhalten.
Druck und Verlag der D. G. Brühl'schen Buch- und Steindruckerei.
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