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was Recht ist, ser Beziehung etwas vorzutragen mir erlauben. Hier wurde der Reduer von einem der anwesenden Regierungscommisqaͤre unterbrochen und

dieser Partei muß ich in die⸗

gefragt, was er unter dem AusdruckePartei ver⸗ stehe. Auf diese schonungsvolle Frage erwiederte Freiherr von Gagern:Ich verstehe darunter die Partei, an deren Spitze der anwesende Regierungs⸗ commissaͤr Geh. Staatsrath Knapp steht und die er hier repraͤsentirt). Mit unerschütterlicher Ruhe foderte der Regierungscommissaͤr den Praͤsiden⸗ ten der Kammer auf, den Redner zur Ordnung zu rufen; gleichzeitig verlangten dasselbe die Abgeord⸗ neten v. Bibra, v. Breidenbach, Fresenius, Fritz, Goldmann, v. Grolman, v. Guͤnderrode, Hardy, Hirsch, Graf Lehrbach, v. Rabenau I., v. Rabenau II., Weyland u. Wolf. Tumult entstand in der Sitzung; man hoͤrte sein eigenes Wort nicht mehr. Abgeord⸗ nete der Majoritaͤt riefen, man solle nücht zur Ord⸗ nung verweisen der Praͤsident bewegte seine Schelle. Die Regierungscommissaͤre erwarteten gelassen, was der Präsident thun werde. Freiherr v. Gagern wollte nunmehr seinen Aeußerungen eine perfoͤnliche Deutung geben, erhielt aber von dem Regierungs⸗ commissär, Regierungsrath Breidenbach, die Bemer⸗

*

*) In dem Protocoll steht:, Ich verstebe darunter die Par⸗ tei, welche vorzugsweise von dem Herrn Geh. Staats- rath Knapp reprasentirt wird. Aber die Aeußerung fiel so, wie oben angegeben worden.

Zu Nr. K. 8060. Betreffend: Die Entfernung des

2 8 Der Großherz Na re

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Der unten signalisirte Knabe, niß aus seiner Heimath entfernt. Sie anzuhalten und anher einzuliefern.

Alter: 13 Jahre, Groͤße: 57 5 Haare: blond, Stirne: hoch, Augenbraunen: blond, Augen: braun,

ere

Johannes Scheld von Großenbuseck,

Ne K rei an saͤmmtl. Großh. Buͤrgermeister

Johannes Scheld von Großenbuseck, werden angewiesen, auf denselben zu O

kung, daß der Ausfall gegen eine an der Spitze der Geschäfte befindlichePartei gerichtet sey, also gegen die Staatsregierung. Wir hoͤrten von dem Freiherrn von Gagern die bedeutungsvolle Aeußerung, daß nach seiner Ansicht an der Spiße der Geschaͤfte eine Partei stehe, welche eine andere poli⸗ tische Meinung bethaͤtige, als diejenige ist, zu wel⸗ cher sich die Majoritaͤt dieser und der vorigen Kam⸗ mer bekenne; aber von wahrer Wuͤrde zeugen die Worte, welche der Gr. Geheime Staatsrath Knapp sprach:Oft schon hat mich der Freiherr von Gagern hier angegriffen, es galt meiner Person, ich konnte darüber hinwegsehen und ich habe es gethan; heute aber hat er mich in meinem Amt angegriffen, das Gesammtministerium hat er eine Partei genannt, ich verlange wiederholt, daß er zur Ordnung gerufen werde. Dieß geschah jedoch nicht und es verlie⸗ ßen daher saͤmmiliche Regierungscommissaͤre den Saal. Nun begann eine Discussion uͤber die Vorfrage, ob man discutiren sollte, sodann, nachdem diese Vor⸗ frage durch foͤrmliche Abstimmung bejahend entschieden war, wurde uͤber die Frage discutirt, ob Freiherr von Gagern zur Ordnung zu rufen sey. Die Kammer entschied, in feierlicher öffentlicher Sitzung abermals mit 20 gegen 14 Stimmen, daß der Ruf zur Ordnung nich et erfolgen solle; sie machte sich die Be⸗ leidigung zu eigen. Wir fuͤgen dieser einfachen Erzählung kein Rä⸗ sonnement bei jeder Unpartheiische moͤge urtheilen.

October 1834.

.äêäöß

Grünberg am 31. aus seiner Heimath. Hessische ö

ses Gruͤnberg des Kreises Grünberg.

hat sich abermals ohne Erlauv⸗

wachen, ihn im Betretungsfalle e ee

o glich

Signalement des Johannes Scheld.

Nase: gewoͤhnlich, Mund: desgleichen, Kinn: spitz, Gesicht: oval, Gesichtsfarbe: blaß,

Zu Nr. K. 8052.

Grünberg am 31. October 1834.

Betreffend: Die im Jahr 1889 durch herrschaftliche Beschäler bedeckten Stuten.

Der

Kreis rath des

Sie werden in diesen durch herrschaftliche Beschaͤler

ausfuͤllen, d. h. in dieselben bemerken,

1

55

Großherzoglich Hessische

Kreises Grünberg

an die Großherzoglichen Burgermeister dieses Kreises. Tagen unter besonderem Couvert bedeckten Stuten zugesendet erhalten; 4 ob und welche 8 6 solche dann unverweilt und laͤngstens binnen 8 Tagen wieder anher einsenden.

die Verzeichnisse uͤber die im Jahr 1833 Sie werden diese Verzeichnisse gehoͤrig den bedeckten Stuten gefallen sind, und

Fohlen von Ouvrier.