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Betreffend: ei zugelgufener fremder Dachshund.

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Grünberg, am 31. Mai 1834.

1 24 einen, dem Johannes Schneider von Reiskirchen

Der Großherzoglich Hessische

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Kreis rath des

Kreises Grünberg

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die Großherzoglichen Burgermeister dieses Kreises.

2 Johannes Schneider von der Gansenburg auf der s. g. Anneröder

bis jetzt unbekannt ist. Sie werden daher angewiesen, dieses in Ihren

zu machen.

Reiskirchen ist am 21. dieses Monats zwischen Gießen und Heide ein fremder Dachshund zugelaufen,

dessen Eigenthümer Gemeinden oͤffeutlich bekannt re

Bekanntmachungen. 496) Zu der am 15. Juli d. J. unwiderruflich vor sich gehenden Ausspielung des schoͤnen, allgemein bekannten, in Wien liegenden großen Brauhauses,

sammt Herrschaftswohnung und; Garten, gerichtlich ge

schaͤtzt auf eine Million Gulden, wozu noch 24,000 Gewinne im Gesammtbetrag von 400,000 fl. kommen, als: 1 Gewinn von 25,000 fl., 1 von 15,000 fl., 1 von 10,000 fl., 1 von 5000 fl., 1 von 4000 fl., 1 von 3000 fl., 1 von 2000 fl., 1 von 1600 fl., 1 von 1500 fl., 10 jeder von 1000 fl., 1 von 900 fl., 1 von 700 fl., 1 von 600 fl., 10 jeder von 500 fl., 1 von 400 fl., 25 jeder von 100 fl., 50 jeder von 50 fl., 100 jeder von 25 fl., 200 jeder von 20 fl., 600 jeder von 15 fl. ꝛc. ꝛc., sind Plaͤne unentgeltlich und Loose Ganze zu 4 Rthl. preuß. Cour. a Halbe 2 55 5 Viertel 1 75 1. zu haben in der Expedition dieses Blattes. Gießen den 25. Mai 1834.

46) Es wünscht Jemand einen jungen Burschen in Dienst zu erhalten; wer? sagt Ausgeber.

Miscellen.

Beitrag zu der Geschichte des Ackerbaues; zur Berichtigung der Urtheile über das Alter und den Verfall des deutschen Ackerbaues im Mittel⸗ alter und die Ursachen dieses Verfalles.

(Fortsetzung.) Zu den Eigenthümlichkeiten bei der altdeutschen Landwirthschaft gehört auch d) das Verfahren, das wilde Regen- und Schneewasser durch horizontal ge⸗

führte Abzuggräben oberhalb ihrer Felder abzuleiten

und diesen Getreidefeldern selbst auf Anhöhen eine terrassenmäßige Bildung zu geben, welches sich aus jener Zeit noch in solchen Landstrichen in der Mitte von Deutschland erhalten hat, wo sich die alte Sitte am besten und am reinsten behaupten konnte; dieses allein schon mußte dem altdeutschen Ackerbau einen großen Vorzug vor dem später üblichen(und zwar vorzüglich da, wo man die alte Behandlung in Folge der wichtigen politischen Begebenheiten und der Feh⸗ den des Mittelalters vernachlässigte) geben, weil Deutschland so viele gebirgige und hügelige Land⸗ schaften hat. So war es auch damals, das ist vor der Hierarchie möglich, daß nicht allein die starke eigene Bevölkerung reichlich ernährt, sondern daß auch Getreide ins Ausland, namentlich nach Italien und Rom ausgeführt werden konnte. Mit diesem Ueber⸗ fluß stand bald darauf in starkem Kontrast die so oft wiederkehrende Hungersnoth in demselben Deutschland unter der Hierarchie, welcher die Priester nichts an⸗ deres entgegenzusetzen wußten, als die Anordnung von Buß, Fast⸗ und Bettagen, indem sie diese Land⸗ plagen als Strafen Gottes darstellten, welche sich die Deutschen durch ihre Sünden zugezogen hätten; ähn⸗ liche Erscheinungen bieten jetzt Owathi eu. a. In⸗ seln dar. e) Auch einen eigenen Pflug hatten die Deutschen, der sich in seiner ganzen Bauart, ins befondere durch die Verbindung des Grindels mit 2 Rädern von dem italienischen Pfluge unterschied, und von welchem die Römer glaubten, daß er sich nur fuͤr

den Boden in Germanien und nicht für den ita⸗

lienischen eigne; man wendete schon damals mit diesem Pfluge die Erdriemen um, wie es noch jetzt geschieht, da man hingegen in Italien bloß den Erdboden aufwühlte. Diese Pflüge und die dazu ge⸗

hörigen Zugochsen versetzte der Kaiser Probus einst

nach einem Siege über die am Neckar wohnenden Stämme, in die wüstliegenden Gefilde von Gallien, ohne Zweifel in der Ueberzeugung von der vorzügli⸗ chen Beschaffenheit dieser Vestandtheile der deutschen