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Samstag, den 30. Juli 1932.

Deutsche Ziele in der Erziehung.

Der Reichsminister Frhr. von Gayl hat an die Unterrichts­minister der Länder ein Schreiben gerichtet, in dem er auf die Bedeutung der deutschen Jugenderziehung für die Wiederauf­bauarbeit hinweist. Die Frage des Reichsschulgesetzes harre noch immer der Lösung. Lehrer dürfen keine Parteimänner, son­dern Jugenderzieher sein, die in ihrer pädagogischen Haltung den überparteilichen Staatsgedanken verkörpern. Die Erzie­hung in echter Staatsgesinnung müsse ergänzt und vertieft werden durch einen deutsche Bildung, die sich auf die geschichtliche tulturelle Wertgemeinschaft des deutschen Volkes gründet und ein lebendiges Volltsbewußtsein entwidelt.

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Betont wird, daß die Erziehung zur Staatsgesinnung und zum Volksbürgertum ihre stärkste innerliche Kraft aus der Wahrheit des Christentums empfange. Deshalb werde Minister es als besondere Pflicht betrachten, die freie Entfal­tung der christlichen Schule und die christliche Grundlage aller Erziehung zu sichern.

Reichsvolkssportbewegung.

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Gießener Zeitung"

Verstärkung der oldenburg. Polizeibestände

durch 66. und SA.- Leute.

Der oldenburgische Ministerpräsident erklärt, daß sich die oldenburgische Regierung gezwungen gesehen habe, in Anbetracht der außerordentlichen Ueberlastung der staatlichen Polizei diese in ihrem Bestand zu verstärken. Bei der heute vorliegenden Krisenzeit sei es erforderlich gewesen, daß sofort eine Hilfs­polizei geschaffen wurde. Diese Hilfspolizei in Stärke von 230 Mann ist gestern eingestellt worden, und zwar besteht sie aus ausgesuchten Männern der SS. und SA.

Es handelt sich lediglich um eine vorbeugende Maßnahme. Es bestehe begründete Annahme, daß von kommunistischer Seite bei der Wahl Unruhen zu erwarten seien. Dabei sei zu berück­sichtigen, daß die oldenburgische Polizei zurzeit noch nicht einmal über die etatmäßige Stärke verfüge. Die eingestellten Hlfspolizeibeamten sollten längstens bis Mitte August Dienst tun und wenn angängig, bereits früher wieder entlassen wer­den. Es handele sich bei allen Neueinstellungen insgesamt

Ueber die Regelung der Volfssportbewegung durch die Reichsregierung hören wir, daß das Reichsinnenministerium Anfang nächster Woche seinen Plan bekanntgeben wird. handelt sich bei der Regelung nicht um die Schaffung einer neuen Organisation, es soll nur die bisher negative Grenzziehung ( Verbote und Beschränkungen) abgeschafft und der Volkssport positiv gefördert werden. An Subventionen für irgendwelche Verbände wird nicht gedacht. Es kommt der Reichsregierung in der Hauptsache darauf an, den Volkssport aller Verbände, mit Ausnahme der Kommunisten, nach einheitlichen Gesichtspunkten zu regeln. Zu diesem Zwed sollen die Führer und Unterführer in einer Volkssportschule ausgebildet werden. Auf diese Weise hofft man die zur Verfügung stehenden 1,5 Millionen mit dem besten Nutzen anwenden zu können. Das Reichswehrministerium ist an der Voltssportbewegung nur ideell, nicht aber organisa­torisch beteiligt. Die Aussicht über die Verbände übt allein das Reichsinnenministerium aus.

Verfassungsfeier im Zeichen Goethes.

Berlin. Die Verfassungsfeier im Reichstag, die im vorigen Jahre dem Andenken des Freiherrn vom Stein gewidmet war, soll diesmal im Zeichen Goethes stehen. Die Festrede wird wahrscheinlich Reichsinnenminister Freiherr v. Gayl halten.

8000 Kandidaten für den Reichstag.

Nr. 30

tags begann mit einem Gedenken des Hohen Hauses für die Todesopfer des Schulschiffes ,, Niobe", zu deren Ehren sich die Abgeordneten, mit Ausnahme einiger Kommunisten, erheben.

rund 200 Mann um frühere SA.- Leute, die aber die Ver­bindung zur Partei gelöst hätten. Es bleibt, so betonte Staats­minister Dr. Pauly, schlechthin keine andere Möglichkeit, als die Vergrößerung des Polizeibeamtenkörpers durch ehemalige SA.- Leute durchzuführen, weil es anders gar nicht denkbar ge­wesen wäre, entsprechend der gebotenen Eile innerhalb weniger Tage die notwendige Verstärkung auf die Beine zu bringen. Die neuen Hilfspolizeibeamten sind in den Polizeifasernen unterge­bracht. Neueinstellungen sollen nicht mehr erfolgen.

Eine Uebersicht über die Kandidatenliste zur Reichstagswahl am 31. Juli ergibt, daß sich rund 8000 Kandidaten um ein Man­dat für den Deutschen Reichstag bewerben. Von diesen 8000 Kandidaten dürften jedoch höchstens 600 ihr Ziel erreichen.

Amerifa zu Konzessionen bereit,

wenn Europa abrüstet.

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Der erste und hauptsächlichste Punkt der Tagesordnung, ein nationalsozialistischer, verfassungsändernder Antrag, daß das Gesamtministerium nur aus dem Staatspräsidenten bestehen fönne, wird vorläufig zurückgestellt. Die Gemüter erhitzen sich dann über einen nationalsozialistischen Antrag, der sich mit der Haftentlassung des Abg. Hammann beschäftigt. Die National­sozialisten stehen auf dem Standpunkte, daß die Strafunter­brechung laut Artikel 37 der Reichsverfassung nur auf Ver­langen des Parlaments geschehen dürfte, um so mehr, als ja die Stimme des Abg. Hamann ausschlaggebend für das Nicht­zustandekommen einer neuen Regierung geworden sei. Dem­gegenüber weist der Zentrumsabgeordnete Schül darauf hin, daß ja Hammann sich nicht auf Grund des Artikels 37 der RV., sondern auf Grund des Artikels 161 der Straf- und Vollzugsord nung vom Gesamtministerium aus der Strafhaft habe beur­lauben lassen.

Die Meldung aus Oldenburg, daß die oldenburgische Re­gierung sich entschlossen hat, die 300 Mann starfe Polizeitruppe des Freistaates zu verstärken und zu diesem Zwede etwa 250 SA.- Leute in die Polizei einzustellen, hat die Leitung der So­zialdemokratischen Partei zu einem Protest bei der Reichsregie­rung veranlaßt.

Wir hören aus gut informierten Kreisen, daß in ähnlichem Maße, wenn auch nicht so offiziell, in anderen Ländern Neu­einstellungen in die Polizei vorgenommen werden.

Die in Paris erscheinenden Blätter New York Herald" und ,, Chifago Tribune" berichten übereinstimmend, daß der ame= rikanischen Botschafter Edge in seiner gestrigen 3% stündigen Unterredung mit dem Ministerpräsidenten Herriot darauf hin­gewiesen habe, daß der Schlüssel für eine Zusammenarbeit Amerikas mit Europa in der Abrüstung liege. Wenn nach die­ser Richtung ein entscheidender Schritt getan und evtl. gleich­zeitig eine Neuregelung der Wirtschaftsbeziehungen angebahnt werde, würden die Vereinigten Staaten zu Konzessionen be= reit sein.

Die Landsknechte

( Nachdrud verboten.)

Zusammenlegung in Preußen und im Reich.

Der Staatspräsident teilt mit, daß die Regierung die Haft­entlassung des Hamann einmütig beschlossen habe, da sie einen Abgeordneten nicht schlechter behandeln könne als hundert an­dere Sträflinge. Wenn es nach dem nationalsozialistischen Am­nestieantrag ginge, den der Landtag im Vorjahre angenommen hat, hätte Hamann als politischer Delinquent überhaupt nicht verurteilt werden können. In der weiteren Debatte fommt es durch Ausführungen des Abg. Junge( Natsoz.) zu heftigen Lärmszenen; Jung bekommt drei Ordnungsrufe, weil er dem Minister Leuschner vorwirft, daß er kein Schamgefühl habe, das Verhalten der Regierung sei von einer ,, unglaublichen Unehrlichkeit", auch das Zentrum handle unehrlich. Der Fraf tionsvorsitzende des Zentrums, Abg. Hofmann, wendet sich in großer Erregung gegen die Nationalsozialisten, deren Verhalten im Landtag dazu führe, daß man sich schämen müsse, hessischer Abgeordneter zu sein. Wenn die Nationalsozialisten sich an­ders benommen hätten, wenn z. B. sie jetzt nicht den Antrag auf Verhaftung des Innenministers Leuschner gestellt hätten, wären diese Leute nicht mehr da. Die Abstimmung über den Antrag ergibt Annahme des NSDAP- Antrags, nach dem die Regierung genaueste Auskunft über die Hastentlassung Hamanns geben soll, was ja heute erfolgt ist.

Der mit der Wahrung der Geschäfte des preußischen Innen­ministers beauftrage Bevollmächtigte des Reichskommissars für Preußen, Dr. Bracht, gibt bekannt: In Ausführung der zwei­ten preußischen Sparverordnung vom 23. Dezember 1931 ist durch Verordnung des preußischen Staatsministeriums vom 27. Juli ein größere Anzahl von Landkreisen und Amtsgerichten einge= spart worden. Mit der Reichsregierung sind Verhandlungen über eine engere Zusammenarbeit und zweckmäßigere Aufteilung der Aufgaben zwischen Reich und Preußen eingeleitet.

Zu dieser amtlichen Mitteilung erfährt man noch, daß die Auflösung von 58 preußischen Landkreisen zum 1. Oktober vor­gesehen ist. Bei der weiter in der amtlichen Verlautbarung erwähnten Neuaufteilung der Aufgaben zwischen Reich und Preußen handelt es sich nach unseren Informationen anscheinend darum, einige preußische Ministerien aufzulösen und ihre Auf­gabengebiete den entsprechenden Reichsministerien anzugliedern. Genannt werden hierfür die preußischen Minister für Handel, Landwirtschaft und Volkswohlfahrt.

Sportroman von Emil Wöhner. ( 11. Fortsetzung.) Die Gegner famen jetzt zeitweise etwas auf, aber ihr Spiel war zu schwerfällig und ihre Vorlagen zu ungenau. Das zweite Tor kam ganz überraschend. Mit weitem Schlage klärte der rechte Verteidiger Hugo Schmidt durch einen famosen Quer­paß an den Linksaußen Hoffmann, der den Ball sofort an der bereitstehenden Rechtsinnen Karl Schäfer abgab, der ungehin­dert zum zweiten Tore einsenden konnte. 2: 0! Wieder be= lohnte starker Beifall den glüdlichen Torschützen.

Sturm im Hessenlandtag.

Darmstadt. Die gestrige Plenarsizung des Hessischen Land­

Ein weiterer Antrag der NSDAP, daß die politischen Ueberwachungsausschüsse der Rundfunkgesellschaften entsprechend der jetzigen politischen Konstellation gebildet werden sollen, wird mit 35 gegen 33 Stimmen angenommen. Jetzt bringt der Prä sident den Punkt 1, den natonalsozialistischen Antrag auf Be­stellung nur eines Ministers, zur Behandlung.

In der Pause fam Dr. Bargmann in den Umkleideraum und beglückwünschte die Spieler zu ihren hervorragenden Lei­stungen. Dann meinte er zu Bringhoff: Ich glaube, wir schränken jetzt das Tempo etwas ein. Der Sieg ist ja sicher. Warum sollen sich die Spieler ganz verausgaben.?"

Mit aller Energie suchte die gegnerische Mannschaft die Scharte wieder auszuwetzen. Durch eine ungenaue Vorlage des linken Läufers Janßen an den Rechtsaußen Gehle, die dieser nicht mehr erreichen konnte, bemächtigte sich der feindliche Mit­telstürmer des Leders. Er war durch seine Alleingänge be­fannt. Es gelang ihm auch, Adolf Müller zu umspielen. Un­glücklicherweise kam Hugo Schmidt bei der Abwehr zu Fall, und ehe Hans Zille zur Stelle war, setzte der Mittelstürmer zum Schuß an. Einige Vorlaute riefen bereits: Tor! Aber Freund konnte den scharf getretenen Ball noch eben über die Latte len= fen. Ecke! Den sauber hereingegebenen Eckball köpft der gegnerische Rechtsaußen in hohem Sprung gegen die Latte. Das zurückspringende Leder sandte der Rechtsinnen überraschend ins Netz: 2: 1! Starker Beifall belohnte auch diesen ersten Erfolg des Gegners.

Er wandte sich an den Mittelstürmer: Vielleicht ziehen wir jetzt einen Läufer in die Verteidigung zurüd?"

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Der Staatspräsident erklärt, daß die Regierung es nicht für möglich hält, daß ein Staatspräsident als alleiniger Minister die gesamten Regierungsgeschäfte überbliden kann. Alle übrgen deutschen Länder hätten mehr als einen Minister, in Oldenburg seien die drei Minister sogar Nationalsozialisten und Minister­präsident sei der nationalsozialistische Parteisekretär, aber eine Persönlichkeit, die die Nationalsozialisten, falls er Sozialdemo frat wäre, einen Parteibonzen nennen würden.

Abg. Dr. Niepoth( DVP) erklärt, daß der nationalsoziali stische Antrag wohl populär ſei- sonst hätten sie ihn nicht ge­stellt, daß er aber falsch ist. Auch Ulrich, der frühere Staats­präsident, habe, als er in der Opposition war, erklärt, daß man mit einem Minister auskommen fönne, als er dann Staatsprä sident geworden war, seien es fünf Minister gewesen. Es gehe über die physische Kraft eines jeden Mannes, in einem parla mentarischen Staat als alleiniger Minister alles zu übersehen, dieser Minister fäme nicht einmal mehr dazu, die Vorlagen zu lesen, geschweige denn sie zu verstehen. Es müsse zum mindesten neben dem Staatspräsidenten ein Finanzminister stehen.

,, Nein," rief Theo Hansen mit blitzenden Augen ,,, bloß kein Nachgeben! Wir wollen kämpfen bis zur letzten Minute! Die Verteidigung ist gut. Warum sie denn noch verstärken? Wir brauchen doch nicht auf Sieg halten zu spielen. Zeigen wollen wir, was wir können. Kampf bis zum Schlußpfiff...!" ,, Die armen Gegner," meinte Dr. Bargmann. ,, Warum wollen Sie denn so scharf mit ihnen ins Gericht gehen? Die Niederlage ist doch auch so schon hoch genug."

Nun setzte ein gewaltiger Umschwung ein. Es schien, als hätte es dieses eines Tore bedurft, um die Mannschaft Theo Hansens zur größten Leistungsfähigkeit anzuspornen. Angriff auf Angriff rollte gegen das feindliche Tor. Der Kampf fand jetzt nur noch in der feindlichen Spielhälfte statt. Wunderbar war das Zusammenspiel der Stürmer, die aus allen Lagen ihre Bomben auf den Kasten losließen. Unermüdlich arbeiteten auch die Läufer, die jeden Abstoß des Gegners auffingen und immer wieder ihren Stürmern den Ball vorlegten. Noch drei­mal mußte der gegnerische Torwart das Leder aus dem Netz holen, ehe der Schiedsrichter Halbzeit pfiff. Das Spiel stand 5: 1! Unter anerkennenden Zurufen verließ die tapfere Mann­schaft den Platz.

,, Es sind ja alle nette Kerls", lachte Theo ,,, aber auf dem grünen Rasen beim Meisterschaftsspiel hört die Freundschaft eben so lange auf. Ich glaube, die Gegner wollen unser Mit­leid auch gar nicht. Mir wäre es jedenfalls nicht recht, wenn ich merken würde, daß der Gegner nicht mehr mit vollem Ernst spielt und mir aus Barmherzigkeit vielleicht eine Torchance ein­räumt. Ich würde sie bestimmt nicht ausnutzen, lieber würde ich die Fußballschuhe für immer ausziehen!"

Dr. Bargmann klopfte Theo beruhigend auf die Schulter. ,, Ganz wie Sie meinen. Es war auch ja nur ein Vor schlag..."

beiden Verteidiger Schmidt und Zille. Ein paar Schüsse gingen auch gegen die Latte. Günter Freund brauchte gar nicht in Tätigkeit zu treten.

Die Pause war zu Ende und die Spieler begaben sich wie­der aufs Spielfeld.

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Erfreulich war es, daß das Spiel stets fair blieb und die Gegner ihre unvermeidliche Niederlage mannhaft ertrugen.

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Aber einmal sollten sie doch noch zu einem Tore kommen. Als Frizz Körner den Ball im Strafraum unabsichtlich mit der Hand berührte, verhängte der Unparteiische einen Elfmeter, den der gegnerische Mittelstürmer unhaltbar verwandelte. Das sollte allerdings auch ihr einziger Erfolg in der zweiten Halb zeit bleiben, denn in der letzten halben Stunde hatten sie nicht viel mehr zu bestellen und beschränkten sich nur noch auf Ver teidigung ihres Heiligtums. Dagegen war Theos Mann­schaft verhältnismäßig frisch. Durch feines Zusammenspiel ge= lang es dem Mittelstürmer noch zweimal, den Ball ins feind liche Netz zu senden.

,, Die Jungens sind heute wunderbar in Form", wandte Dr. Bargmann sich an den Trainer. Man merkte es ihnen eben kaum an, daß sie eine anstrengende Halbzeit hinter sich hatten. Auch ihr Kampfgeist ist vorzüglich. Dieser Theo Han= sen ist ja ein verdeubelter Kerl. Fabelhaft, wie er sich ins Zeug legt. Ich glaube, wir können uns feinen besseren Mittel­stürmer und Spielführer wünschen."

Bringhoff nickte zustimmend.

Inzwischen hatte das Spiel wieder begonnen. Die Gegner fämpften mit zäher Verbissenheit, um wenigstens ein paar Tore aufzuholen. Aber nichts wollte glüden. Wenn es ihnen auch vereinzelt gelang, bis in den Strafraum vorzubringen, schei terten ihre Angriffe doch stets an der famosen Abwehr der

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Als der Schlußpfiff ertönte, stand das Spiel 7: 2! schöner Kampf, der trotz großer Ueberlegenheit des Siegers doch nie langweilig gewesen war, hatte sein Ende erreicht. Lang­anhaltender Beifail begleitete die Sieger, als sie den Platz ver­ließen...

Am folgenden Abend waren alle Spieler im Klubhaus versammelt. Der Trainer wollte mit ihnen das gestrige Spiel besprechen. ,, Ob Bringhoff wohl mit uns zufrieden ist?" meinte Otto Drees. Sicher. Aber ich glaube nicht, daß er uns viel loben wird," antwortete Günter Freund. Das fällt ihm nicht leicht. An jedem Spiel gibt es ja schließlich etwas auszusetzen, aber die Kritik wird heute wohl sehr glimpflich ausfallen."

,, Du hast es gestern am bequemsten gehabt, Günter," meinte Ernste Gehle. ,, Dazu kann ich noch nichts, wenn fein Ball in meine Nähe tommt," erwiderte der Torwart.

,, Du hättest wenigstens Klimmzüge an der Querlatte machen können," lachte Hugo Schmidt. Das ist ein ganz gutes Training für die Muskeln. Wo ist übrigens Adolf Müller? Weißt du das nicht, Theo?"

,, Der wird wohl noch kommen. Bei mir ist er heute noch nicht gewesen."

Da trat der Mittelläufer auch schon ins Zimmer.

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