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Samstag, den 27. August 1932.

des Verkehrsamtes der Bürgermeisterei Gießen entsprechend werden von jetzt ab bei den Kraftposten nach Gleiberg und Kloster Arnsburg verbilligte Rückfahrscheine ausgegeben. Für die Hin- und Rückfahrt vom Bahnhof Gießen bis Gleiberg, die bisher 1,10 RM. loftete, werden fünftig nur noch 80 Rpfg. er­hoben. Der Preis für die Hin- und Rüdfahrt zwischen Gießen und Kloster Arnsburg ist von 2 RM. auf 1.65 RM. ermäßigt worden. Bei den Kraftposten nach dem Schiffenberg ist bereits seit längerer Zeit eine Preisermäßigung bei Benutzung von Rückfahrkarten eingetreten.

* Straßensperre. Anläßlich der am morgigen Sonntag stattfindenden 12. Herbst- Regatta des Lahn- Regatta- Verbandes ist die Bootshausstraße von dem Bootshaus der Gießener Ru­dergesellschaft bis an den Durchgang nach der Ederstraße( Bahn­überführung) an diesem Tage von 14-19 Uhr für den Durch­gangsverfehr polizeilich gesperrt.

* Allgemeine Ortskrankenkasse Gießen- Stadt. Die Bei­träge zur Kranken-, Arbeitslosen- und Invalidenversicherung für den Monat Juli 1932 fönnen noch bis zum 31. August 1932 ohne Kosten bezahlt werden. Nach Ablauf dieser Frist erfolgt Kostenberechnung evtl. Beitreibung.

* Die Hessische Handwerkskammer und die Schlachtsteuer. Die Hessische Handwerkskammer hat an den hessischen Finanz­minister eine Eingabe gerichtet, worin um eine unzweideutige Erklärung über die Einführung der Schlachtsteuer in Hessen ge= beten wird. Die Handwerkskammer bekennt sich als entschiedene Gegnerin der Schlachtsteuer, sie verlangt aber, falls sie durch eine Notverordnung eingeführt wird, daß vorher mit den füh­renden Personen aus dem Metzgergewerbe Rüchsprache genom­nen wird. Mit diesem Vorschlag wird sich auch der hessische Städtetag beschäftigen.

* Ein neues Sporthaus. Der im 50. Jahre bestehende Eisverein Gießen unter Leitung des bekannten Wintersportlers Landgerichtsrat Dr. Wodaege beging das Richtfest seines Sport­hauses. Anschließend an die bei dem neuen Hause liegende Sprizeisbahnfläche ist ein großer Teil im Entstehen begriffen, der im Sommer, mit kleinen Inseln versehen, als Boots- und Gondelteich, im Winter als Eisfläche für größere Mannschafts­Eissport- Veranstaltungen dienen wird.

* Ein Landfriedensbruchprozeß. Die Große Strafkammer Gießen hatte sich am Dienstag von morgens bis abends mit einem Landfriedensbruch zu beschäftigen, bei dem 13 Personen aus Nieder- Florstadt im Kreise Friedberg und Umgebung an­geflagt waren. Gegen neun Angeklagte wurde wegen Land­friedensbruchs, gegen zwei weitere wegen Körperverletzung und gegen zwei wegen verbotenen Aufzugs verhandelt. Der Antlage lag ein Zusammenstoß in Nieder- Florstadt zu Grunde, wo im Frühjahr eine Abteilung Nationalsozialisten zu einem Werbevortrag erschienen war, der aber nicht stattfinden konnte. Bei dem Abmarsch der Nationalsozialisten folgten diesen zahl­reiche Dorfbewohner, und zwar mehrere hundert Personen, die aus politischen Gegnern bestanden. Es kam dann zu einem Zusammenstoß, bei dem die abrüdenden Nationalsozialisten aus der Menschenmenge mit Pflastersteinen und u. a. auch mit einer Mistgabel beworfen worden waren, so daß mehrere National­sozialisten Verlegungen davontrugen. Am Mittwochmittag wurde das Urteil verkündet. Der Rädelsführer der Menschen­menge erhielt wegen Landfriedensbruchs sechs Monate Gefäng­nis. Wegen Gewaltanwendung bei dem Tumult erhielt ein anderer Angeklagter ebenfalls sechs Monate Gefängnis. Wegen Landfriedensbruchs wurden drei weitere Angeklagte zu je drei

Ich," meldete sich der kleine Sachverständige von vorhin. Da steht doch immer ein Mann vor dem Eingang mit einem grünen Anzug und roten Streifen an der Hose."

,, Richtig, das ist der Portier. Du kannst für mich gleich mal eben dahin gehen. Bleib hier solange beim Rad stehen und paß auf, daß keiner dabei geht. Ich bin sofort wieder da."

Theo wusch sich die Hände und sprang die Treppen zu seiner Wohnung hinauf. Er setzte sich an den Schreibtisch und schrieb: ,, Verehrtes Fräulein Henderson!

Darf ich Sie heute nachmittag zu einer Motorradfahrt einladen? Geben Sie bitte dem Jungen Nachricht mit. Ihr Theo Hansen. Er verschloß den Brief sofort ohne ihn nochmals durchzulesen und eilte die Treppe hinab.

Unten auf dem Hofe gab er dem Jungen den Brief. ,, Dieses Schreiben gibst du im Hotel ab und sagst, du solltest auf Antwort warten. Hier hast du eine Mark. Du fährst mit der Elektrischen hin und zurück. Den Rest kannst du für dich behalten. Aber' n bißchen dalli. Ich warte hier auf dich."

Theo arbeitete noch ein wenig an seiner Maschine herum, 30g ein paar Schrauben an und prüfte die Federung des So­ziussizes. Dann sah er ungeduldig auf die Uhr und trat auf Die Straße.

Nach einer halben Stunde sah er den Jungen zurüd kom­men mit leeren Händen.

,, Das war anzunehmen", dachte Theo. Wenn man gewohnt it, nur auf weichen Polstern im Luxuswagen zu fahren, ver­ichtet man gerne darauf, einen weniger bequemen Soziussitz 31 besteigen. Aber sie hätte ihre Absage doch wenigstens schrift­lich niederlegen können."

Da kam der Junge atemlos bei ihm an.

,, Schönen Gruß. Und das Fräulein hat mir fünf Mark geschenkt und gesagt, Sie sollten man in einer halben Stunde vor dem Hotel sein."

,, Schon gut, kleiner Mann," lachte Theo. Für die fünf Mark kaufe dir man ein Rittergut.

Eine Viertelstunde später hielt Theo vor dem Hotel. Er brauchte nicht lange zu warten. Da fam Marieliese auch schon aus der Hotelhalle auf ihn zu. Sie sah entzückend aus in dam hellgrauen Sportanzug und der braunen Lederkappe.

,, Guten Tag, Herr Hansen. Das ist ja ein famoser Einfall. Wohin soll denn die Reise gehen?"

,, Na, wir fahren so etwas durch die Gegend. Wo es schön ist, steigen wir ab und trinken eine Tasse Kaffee. Wenn es Ihnen recht ist, natürlich."

,, Selbstverständlich. Es wäre ja schade, diesen schönen berbstnachmittag in der Stadt zu verbringen."

,, Gießener Zeitung"

Monaten Gefängnis verurteilt. Zwei jugendliche Angeklagte er­hielten ebenfalls wegen Landfriedensbruchs 14 Tage Gefängnis. Ein weiterer Jugendlicher erhielt wegen Körperverletzung ebenfalls 14 Tage Gefängnis.

* Festnahme eines Stellenvermittlungsschwindlers. Jm Juni dieses Jahres suchte der Kaufmann Erich Förster= ling, geboren am 2. 7. 1893 zu Königslutter, in mehreren auswärtigen Zeitungen durch Chiffre- Inserate Chauffeure". Den Interessenten stellte er sich brieflich als Organisationslei ter der Fa-- Leih"( fahrender Bücherverleihbetrieb) vor. Er beabsichtigte auf dem Lande einen Bücherverleihbetrieb u organisieren. Die Einzustellenden sollten auf Kraftwagen die Bücher ausleihen, weitere Propaganda machen und auch gleichzeitig die Leihgebühren einkassieren. Er könne nur ein­wandfreie Bewerber einstellen und müsse daher vor Einstellung die Einsendung von 4,80 RM. verlangen. Das Geld sei zur Einholung einer Auskunft bestimmt. In Wirklichkeit ist dieser Bücherverleihbetrieb nie zum Entstehen gekommen. F. fonnte nicht nachweisen, daß eine einigermaßen begründete Aussicht bestand, sich das zur Eröffnung eines derartigen Geschäfts not­wendige Kapital zu beschaffen. Schriftliche Unterlagen über den Geschäftsbetrieb ,, Fa-- Leih" sind nicht vorhanden. In ungefähr 100 Fällen sind die 4,80 RM. an Försterling ein­gesandt worden. Auch über die Verwendung dieser Summen fann er feinen befriedigenden Ausschluß geben. Angeblich sind ihm die diesbezüglichen Unterlagen gelegentlich eines Um­zuges abhanden gekommen. Eine Auskunft hat er in keinem Falle eingeholt. Försterling ist auch in Gießen aufgetreten und wäre es zur restlosen Erfassung aller geschädigten Personen erforderlich, wenn sich Personen, mit denen Försterling in Verbindung getreten ist, bei der Kriminalabteilung des Poli­zeiamts Gießen melden wollen.

* Frontsoldatenappell. Der Aufmarsch der feldgrauen Ko­lonnen des Stahlhelms zum 13. Reichsfrontsoldatentag am Sonntag, den 4. September, findet auf dem historischen Pa­rade- und Ererzierplatz des Gardekorps in der Reichshaupt­stadt, auf dem Tempelhofer Feld, statt. Mit der Wahl dieses Appellplatzes bekundet der Stahlhelm aufs neue seine enge geistige Verbundenheit mit dem Soldatentum der alten deut­schen Armee.

* Deutsch- britische Studentenkonferenz. In den ersten Septembertagen findet in unserer Stadt eine deutsch- britische Konferenz des Weltstudentenwerks statt, zu der eine größere Zahl deutscher und englischer Delegierten erwartet wird.

* Tierschutzverein für Hessen. Die Hauptversammlung des Tierschutzvereins für Hessen findet in diesem Jahre am 15. Sep­tember in Alzey statt. Der im Jahre 1873 gegründete hessische Tierschutzverein hat es sich zur Aufgabe gesetzt, den Tierschutzge­danken in alle Kreise unseres Volkes zu tragen.

* Vogelsberger Höhen- Club. Eine gemeinsame Wande­rung zur Turmweihe auf dem Dünsberg findet am Sonntag, den 28. August, statt. Abfahrt Sonntagvormittag 10.20 Uhr nach Bieber.

* 12. Herbstregatta. Zu der am morgigen Sonntag statt­findenden 12. Herbstregatta des Lahn- Regatta- Verbandes, deren Ausrichtung dem Verein Rudersport Gießen 1913 übertragen ist, haben 16 Vereine 59 Boote mit 295 Ruderer gemeldet. Es werden 30 Rennen bestritten. Die Vorrennen finden Sonntagmorgen um 8.20 Uhr statt.

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* Neue Clangor- Schallplatten! Diesmal fommt die Pro­grammerweiterung des Schallplatten- Volksverbandes ausschließ­

Sie bestieg das Rad.

,, Legen Sie nur vertrauensvoll Ihre Hände auf meine Schultern," wandte sich Theo lächelnd um. Es fährt sich dann besser..."

Sicher lenkte er das Rad durch das Gewühl der Großstadt. Bald kamen sie auf die freie Landstraße. Wie ein Pfeil schoß daß Motorrad über die schnurgerade Chaussee dahin.

( Fortsetzung folgt.)

Der Weg zur Pflicht

Wir wandern und ziehen dahin durch Wald und Feld, durch Blumen und Blüten, durch die Natur. Wir spüren und fühlen ein Etwas, ein Etwas, das wir uns nicht erklären können, das Herz hebt sich in unserer Brust und heraus strudelt Lust und Le= ben und Fröhlichkeit. Wir fühlen's und können's nicht begrei­fen, wir wollen nicht begreifen. Was regt sich hier, was will, was kann uns fröhlich stimmen? Die Natur mit ihrem Leben, fühlen wir uns verbunden mit ihr? Wir wandern weiter.

Ein Rehlein springt von der Waldwiese ins Gebüsch und schreckt uns auf in unserer Ruhe. In den Aesten singen und locken die Vögel. Auch in uns singt's und strudelt's und lockt's wieder. Aus der Ferne klingt ein Lied. Schon sind sie da, die Sänger, Buben und Mädel, mit Fiedel und Mundharmonika, mit Liedern und Lachen. Grüß Gott! Wir ziehen mit und singen und lachen mit. Ja, es geht noch das Lachen, hier in der Natur ist's noch ein Lachen, ein aufrichtiges, herzliches. Wir meinten schon, es verlernt zu haben, eingesperrt in den Mauern, umgeben von Not und Trübsal. Und nun können wir wieder singen und lachen. Wohin geht ihr?" werden wir gefragt. ,, Wohin? Mit euch!"

Am Abend siten wir zusammen in der Jugendherberge. Du bist Schuster und hast keine Stelle? Ja! Und du als Lehrling, fannst du auch weggehen? Ich habe heute zum ersten Mal einen halben Tag bekommen und morgen ist's Sonntag und ich möchte mal in einer Jugendherberge schlafen. Ich bin Student und habe Ferien. Ihr seid vom Rhein, wir sind vom Schwarzwald. Ein buntes Völklein sind wir beisammen und vertraulich und gesprächig und haben uns noch nie zuvor gesehen. Wir fühlen uns wie Geschwister und erzählen von zu Hause, von diesem und jenem Brauch, um dann wüde und zufrieden unsere Lager auf­zusuchen.

Lachender Sonnenschein wedt uns am anderen Morgen. Schnell sind wir gerichtet und haben gefrühstückt und verlassen die uns lieb gewordene Herberge.

Wir können uns noch nicht trennen, wir haben uns noch vieles zu erzählen. Und schließlich muß es doch sein! Der Weg führt wohl wieder zurück zu den Pflichten, zur Arbeit, doch es

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lich der Gruppe Meister der Musik" zugute( 25-3entimeter­Platte( M) RM. 1,60, 30-3entimeter- Platte( MD) RM. 2,40, bei Postbezug zuzüglich Porto). Wir möchten auf einige dieser neuesten Clangor- Platten besonders aufmerksam machen, da sie in der Tonwiedergabe wiederum vollendet schön sind. Auf MD 9153,, Am stillen Herd" aus den ,, Meistersingern", den 1. und 2. Teil des Rosenkavalier- Walzers( MD 1041), Loewes under­gängliche Douglas- Ballade( MD 9155), die Platte M 9243, auf der Mitglieder der Staatsoper Berlin Händels Largo und Arioso spielen. Hier bieten sich dem Freund edler Heimmusik Spitzenleistungen tonvollendeter Schallplatten zu erstaunlich billigen Preisen. Das neueste Verzeichnis( tostenlos und un­verbindlich vom Schallplatten- Volksverband, Berlin- Charlotten­burg 2, Berliner Straße 41-43) wird diesen Hinweis voll und ganz bestätigen.

Der Zirkus kommt!

Von überall leuchten heute mongen die Plakate, aus jedem Ladenfenster, von jeder Reklamewand:... der Zirkus tommt. Zirkus Straßburger kommt! Und selbst den bla siertesten unserer Mitbürger, der schon alles kennt, der schon alles gesehen haben will, zieht dieses Wort Zirkus vor die Plakate Ja, am 2. September ist er da. Der Zirkus Straßburger, wohl der älteste deutsche, der älteste Zirkus des Kontinents, mit seinem riesigen Troß von Menschen, Tieren und Wagen, mit seinem ganzen geheimnisvollen Zauber und seiner lichterhellen Pracht und seinem fabelhaften Programm. ( Siehe Anzeige.)

Hauptschießen der Schüzengesellschaft 1926 Gießen e. V.

Bei dem diesjährigen Hauptschießen der Schützengesellschaft 1926 Gießen wurden folgende Preise errungen: 100 Meter Auflagestand: Meisterscheibe( 12er Ringscheibe) 1. Preis Kum­merow, Gießen, 36 Ringe. Tabelle( 12er Ringscheibe) 1. Preis Appel, Gießen, 159 Ringe. Gabenscheibe( 20er Ringscheibe) 1. Preis Nickel, Nidda, 20 Ringe, Stechschuß 19 Ringe; 2. Preis Neumann, Schotten, 20 Ringe, Stechschuß 19 Ringe. Ehren­scheibe: Appel, Gießen. 175 Meter freihand: Meisterscheibe ( 20er Ringscheibe) 1. Preis Appel, Gießen, 57 Ringe; Tabelle ( 15 Schuß 20er Ringscheibe) 1. Preis Sauer, Gießen 208 Ringe; Gabenscheibe( 40er Ringscheibe) 1. Preis Neumann, Schotten, 40 Ringe. Ehrenscheibe: Sauer, Gießen. Die Beteiligung an dem Schießen auch von auswärtigen Schützen.- war der heutigen Zeit entsprechend zufriedenstellend und sind von den Preisträgern sehr gute Resultate erzielt worden.

Aufbewahrung von Butter und Käse im Haushalt.

Von Landesökonomierat Dr. Teichert.

Bei der Aufbewahrung von Butter und Käse im Haushalt werden vielfach Fehler gemacht, die ein schnelles Verderben dieser Erzeugnisse verursachen. Die Hausfrauen sind oft sehr überrascht, wenn ihre Butter in furzer Zeit einen ranzigen Geruch oder gar einen talgigen Geschmad und ein weißliches Aussehen bekommt. Sie sind gar zu gerne geneigt, diese Er­scheinungen in einer fehlerhaften Herstellung der Butter zu suchen. Die Molkereien bemühen sich aber heutigen Tages außerordentlich, wie schon die Markenbutterbestrebungen be­weisen, erstklassige Erzeugnisse nicht nur von tadellosem Ge­

Universal- Reichssteuer- Kassebücher

Albin Klein, Giessen, Südanlage 21.

liefert billigst

kommen wieder Tage, ja, an welchen wir Zeit haben, und wir werden hinausziehen, zu den andern, werden uns mit ihnen freuen und fröhlich sein.

D JH

Recht jo, turnt und treibt Leibesübungen in allen Arten, aber vergeßt mir dabei das Wandern nicht!"

Als ich meinen Ruchsad zu Hause auspadte, fand ich darin ein Büchlein; auf der ersten Seite stand von meinem Freund ges schrieben:

Wir wollen frisch sein und froh, Wir wollen frei sein und stark

und wollen Kämpfen,

Wir wollen Kämpfer sein für Ehre und Sittsamkeit, für Gerechtigkeit, Freiheit und Vaterland, Wir wollen ,, Deutsche Jugend" sein.

H. J.