Samstag, den 27. August 1932.
2.
Jede Teilwohnung muß für sich abgeschlossen sein. Als abgeschlossen gilt eine Wohnung, wenn sie eigene Küche, die erforderlichen Nebenräume und, wo die Möglichkeit dazu gegeben ist, einen eigenen Zugang hat.
C. Schlußbestimmung.
Die Länder können nähere Vorschriften zur Durchfüh rung der vorstehenden Bestimmungen treffen. Berlin, den 20. Juli 1932.
Der Reichsarbeitsminister.
( gez.) Schäffer.
Zur Durchführung der neuen Bestimmungen werden die Länder nähere Vorschriften treffen. In einem an die Länderregierungen gerichtetes Rundschreiben weist aber der Reichsarbeitsminister darauf hin, daß er sich bei den neuen Bestim mungen von dem Bestreben habe leiten lassen, die Auswirkung der neuen Maßnahme im Interesse der Arbeitsbeschaffung mög lichst wenig durch Auflagen und Bedingungen einzuengen und damit abzuschwächen. Er legt Wert darauf, daß auch von den Ländern und den durchführenden Stellen entsprechend verfahren wird. Auch stellt er anheim, bei der Durchführung der neuen Maßnahme die Hausbesitzervereine zur Mitwirkung heranzuziehen.
Die Arbeitsmarktlage im Reich.
5 383 000 erfaßte Arbeitslose.
„ Gießener Zeitung"
Ein Verwaltungskuriojum im Kreise Biedenkopf. Biedenkopf. Zu den südlichen Gemeinden des Kreises Biedentopf gehört die Gemeinde Rodheim an der Bieber. Die Niederlassung Bieber mit 750 Einwohnern gehört auch zu der Gemeinde. Die Gemeinde hat demgemäß keine eigene Gemarfung, sondern ist auf dem Gelände der drei umliegenden Orte gebaut und wird auch von diesen verwaltet. Die Einwohner verteilen sich auf Rodheim, Fellingshausen und Königsberg. Das Interessanteste aber ich nun, daß die Gemarkungsgrenzen nicht die geringste Rücksicht auf die Bebauung von Bieber nehmen. Die Grenzen verlaufen durch die Häuser, sogar durch einzelne 3immer. Es kommt vor, daß in einem Hause der Mann in Fellingshausen und die Frau in Königs= berg ,, wohnt", daß der Mann dann durch eine Tür nach Rodheim gehen muß, um dort Kaffee zu trinken. Die Gemeinde hat sich lange Jahre bemüht, selbständig zu werden. Der Wunsch Biebers ist nicht in Erfüllung gegangen. Die drei Muttergemeinden wehren sich mit aller Macht gegen die Abtretung von Teilen ihres Gebietes.
Nach dem Bericht der Reichsanstalt ist in der Zeit vom 1. bis 15. August die Zahl der bei den Arbeitsämtern gemeldeten Arbeitslosen um rund 10 000 zurückgegangen. Da angenommen werden muß, daß ein gewisser Teil der ausgesteuerten oder wegen mangelnder Hilfsbedürftigkeit aus der Unterstützung ausgeschiedenen Arbeitslosen das Arbeitsamt nicht mehr in Anspruch genommen hat, muß mit der Möglichkeit gerechnet werden, daß die tatsächliche Arbeitslosigkeit nicht abgenommen hat.
Von den am 15. August erfaßten rund 5 383 000 Arbeitslosen wurden rund 714 000 in der Arbeitslosenversicherung, rd. 1322 000 in der Krisenfürsorge, in beiden Unterstützungseinrichtungen zusammen mithin rd. 2 036 000 unterstützt. Damit ging die Zahl der Hauptunterstützungsempfänger in der Arbeitslosenversicherung um rund 44 000, in der Krisenfürsorge um rd. 32 000, zusammen also um rund 76 000 zurüd.
Die Aufgliederung der verbleibenden rund 3347 000 Arbeitslosen ist nicht möglich, da insbesondere die Zahl der Wohl= fahrtserwerbslosen für Mitte des Monats auch schätzungsweise nicht angegeben werden kann.
Prags deutscher Fremdenverkehr
und die französische Sprache.
Die Prager Fremdenverkehrsstatistik weist für 1931 neben 462 864 Inländern 85 540 Ausländer auf. Von letzteren entfallen auf das Deutsche Reich 31,6 Prozent, auf Desterreich 18,2 Prozent, auf Frankreich aber nur 3,5 Prozent. Wirkt es diesen Zahlen gegenüber nicht geradezu als unsinnig, daß in Prag französische Aufschriften sich der zärtlichsten Aufmerksamfeit erfreuen, jedes deutsche Wort aber streng verpönt ist?
Lokales.
Sonntagsgedanken.
Nr. 34
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Wagen um Wagen fuhren heimwärts, schwer beladen mit den Früchten des Feldes. Millionen Früchte sahen wir reifen unter dem Segen Gottes und den Strahlen seiner Sonne. Wer über das weite Land schaut und eine solche Ernte sieht, der muß auch in Andacht an die Allmacht denken, die Jahr um Jahr für dieses Werden und Reifen sorgt.
Jetzt sind die Tage der Erfüllung. Und dann kommt der Herbst. Schon gibt der Wald den Ton an zu seiner Farbe und alles ringsum, was im schwelgenden Frühling einst grünte, färbt sich allmählich zum letzten Schmud. Der Herbst hat seiner ersten Hauch getan über Wald und Flur. Und gar bald wird alles schimmern in legter, feierlicher Pracht. Es ist das letzte Leuchten gleich einem inbrünstigen Dank der Mutter Erde hinauf zum Himmel. Schrittweise zieht der Herbst ins Land. Das Leben wallt noch einmal auf. Aber nur um zu ruhen, denn dieses scheinbare Ende bedeutet nur den Anfang. Der Sämann tommt und streut die Körner in die Furchen für das neue Leben.
Die neuen Kirchenschließungen in Rußland. Seit dem bekannten Stalin- Erlaß vom vorigen Jahre hat sich die bolschewistische Wirtschaftspolitik in Rußland immer mehr von den Grundsätzen des strengen Kommunismus entfernt. Akkordarbeit, freier Markthandel, Erleichterungen in der staatlichen Kollektive, dies alles sind Etappen auf dem Wege zu einem neuen Nöp", einer Wiederholung der neuen Wirtschaftspolitik Lenins vom Jahre 1921/22. Diese wirtschaftlichen Konzessionen an den freien Handel und an den Bauern haben aber am Wesenskern des Bolschewismus so gut wie gar nichts geändert. Zwar hört man außerhalb Rußlands nur noch selten von Verfolgungen der Kirche und Religion, der Zerstörungsprozeß geht jedoch im stillen unentwegt weiter. Ein Schlaglicht auf diese Lage wirft die Meldung der kommunisti= schen Prete, wonach im ersten Halbjahr 1932 nicht weniger als 124 Kirchen und Bethäuser in Rußland geschlossen worden sind. Sie sind danach anderen„ Kultur" zweder zugeführt worden und dienen in erster Linie als Rote Klubs and Kinos. Häu fig ist auch eine Verwendung der Kirchengebäude als Getreidespeicher und als Autogaragen. Man sollte sich also von der trügerischen Stille über Rußland nicht täuschen lassen. Nicht
Sanjurjo zum Tode verurteilt und begnadigt. lange mehr und es wird die Stille eines Friedhofes werden.
Madrid. Das Oberste spanische Gericht hat heute folgende Urteile gegen die Anführer der Militärrevolte von Sevilla ge= fällt: General Sanjurjo wurde zum Tode, General Garcia de la Herranz zu lebenslänglichem Gefängnis und der Oberst im Generalstab Esteban Infanto zu sechs bis zwölf Jahren Gefängnis verurteilt. Der Sohn des Generals Sanjurjo, Hauptmann Jnsto Sanjurjo, wurde freigesprochen.
In einem vielstündigen Ministerrat wurde dann im Einvernehmen mit dem Präsidenten beschlossen, Sanjurjo zu be gnadigen.
Die Landsknechte
Sportroman von Emil Wöhner. ( Nachdruck verboten.)
15. Fortsetzung. ,, Karl lacht mich auch immer aus, wenn ich ihm sage, er soll vorsichtig sein. Denn einen Jungen hab' ich ja bloß.. Heute hat er den ganzen Tag noch nicht richtig was gegessen. Er sagte, er hätte keinen Hunger. Sein Frühstück hat er auch wieder mitgebracht. Das ist sonst noch nie passiert... Können Sie sich gut mit Kavl vertragen?"
" Ja," entgegnete Theo.„ Wir elf Fußballspieler sind alle Freunde."
,, Das ist man gut. Karl ist ja etwas jähzornig. Dann weiß er gar nicht, was er tut. Als Kind war das noch viel schlimmer. Aber solange er zum Fußballverein gehört, ist das doch schon viel besser geworden. Sein Vater konnte auch so leicht jähzornig werden.
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Draußen auf dem Flur waren Schritte zu hören.
,, Da ist er schon..."
Sie öffnete die Küchentür.
Die Stärke der Weltreligionen.
So ist es auch im Menschenleben, Saat, Reife und Ernte. Wer einst eine reiche und kostbare Ernte will, der darf die Mühen der Aussaat nicht scheuen. Wer gesunde Aehren ernten will, darf nicht Unkraut und Dornen säen.
Der Sonntagsschreiber.
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* Wer ist der Tote? Am 21. Mai wurde aus dem Rhein bei Budenheim( Kreis Mainz) eine männliche Leiche geländet, deren Persönlichkeit bis jetzt nicht festgestellt werden konnte Der Tote ist anscheinend über 50 Jahre alt, etwa 1,70 Meter groß, von fräftiger Statur, er hat grau- meliertes Haar, Stirn glaze, zahnlosen Mund und ist bartlos. In den Kleidern des Toten wurde eine Taschenuhr gefunden, auf deren Deckel der Name ,, Richard Stumpf, Fuhrmann in Gießen" eingefragt ist. Sachdienliche Mitteilungen, die zur Feststellung der Persönlich feit des Toten führen können, erbittet die Kriminalpolizei 3im mer 61.
Auf Grund neuer statistischer Angaben ergibt sich folgendes Gesamtbild der Verteilung der großen Weltreligionen: Cristen aller Weltfonfessionen insgesamt 630 Millionen, ihnen stehen rund 1195 Millionen, Angehörige nichtchristlicher Religionen gegenüber, und zwar: Mohammedaner 240 Millionen, Hindus 230 Millionen, Konfuzianer und Taoisten 350 Millionen; Buddhisten 130 Millionen, Animisten 135 Millionen, Schintoisten 35 Millionen, Juden 15 Millionen; andere Grup pen 60 Millionen.
,, Du hast Besuch, Karl. Herr Hansen ist hier." ,, Ach, Theo, du... Guten Tag. Komm bitte mit in die Stube."
Die beiden Spieler saßen sich gegenüber.
,, Warum hast du Bringhoff denn wicht gesagt, daß der Gegner dich zweimal unfair angegangen ist?"
,, Karl, die Sache von gestern ist erledigt. Schluß davon. Du mußt mir aber versprechen, dich nie wieder so gehen zu lassen wie gestern abend im Klubhaus. Gib mir die Sand darauf. So... Du siehst doch ein, daß du Bringhoff schwer getränkt hast?"
* Von der Universität. Der persönliche Ordinarius an der Universität Greifswald Dr. jur. Erich Blen ist an Stelle des nach Leipzig gehenden o. Professors Dr. Rosenberg zum or dentlichen Professor für Bürgerliches und Zivilprozeßrecht er nannt worden.
,, Weil es feinen Zwed hatte. Bei Bringhoff gibt es für unsportliches Verhalten eben keine Entschuldigung. Wohl mit Recht: Aber er darf dann auch nicht behaupten, daß ich es noch nicht im geringsten gelernt habe, mich auf dem Spielfelde zw beherrschen. Ich gebe mir wirklich die größte Mühe, Theo. Ich wollte, ist hätte deine Ruhe."
* Wem gehört die Geldbörse? Eine schwarzlederne Geldbörse ist bei der Kriminalabteilung sichergestellt, die vermutlich aus einem Diebstahl herrührt. Der Eigentümer wolle auf Zimmer 24 der Kriminalabteilung vorsprechen.
Der Mittelstürmer schüttelte energisch den Kopf. ,, Darum brauchst du mich nicht zu beneiden, Karl. Glaubst du denn, daß es mir leicht fällt, Unsportlichkeiten des Gegners, besonders wenn ich sie am eigenen Leibe zu spüren bekomme, ruhig hinzunehmen? Aber ich beiße dann die Zähne zusammen und sage mir immer wieder, daß es nicht angeht, Unfairheiten des Gegners mit gleicher Münze Heimzuzahlen, soll nicht der Fußballsport dadurch in Mißkredit kommen. Ich bin auch kein Lamm.
,, Mag sein, Theo. So genau weiß ich gar nicht mehr, was ich gesagt habe. Aber du kannst mir glauben, daß ich mich gestern abend tüchtig geärgert habe. Einmal über Ernst Gehles dumme Bemerkung und dann auch über Bringhoff selbst. Wie fonnte er nur glauben, daß man... ma, sagen wir mal. unfaires Verhalten dem feindlichen Mittelläufer gegenüber Berechnung war!"
,, Da bist du im Irrtum, Karl. Bringhoff hat doch noch besonders betont, daß er nicht annehme, daß du mit voller Ueberlegung gehandelt habest."
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* Das Bataillon geht ins Herbstmanöver. Vom 13. bis 16. September finden zwischen Nordhausen, Langensalza, Gotha, Arnstadt, Ohrdruf und Ilmenau die Herbstmanöver der in Hessen und Thüringen stationierten Reichswehr- Regimenter statt. An den Uebungen beteiligt sich auch das Gießener Ba taillon. Die Uebungen entsprechen den Brigade- Uebungen der Vorfriegszeit.
Wenn mir jemand einen Schlag versetzt, bekommt er zwei wieder. Darauf kannst du dich verlassen. Aber beim Fußballspiel ist das doch etwas anderes. Da liegt die Vergeltung beim Schiedsrichter allein. Und bis auf das Spiel am vorigen Sonntag fonnten wir uns doch nie über den Unparteiischen beklagen. Ich will dir natürlich keine Moralpredigt halten, Karl."
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,, Gewiß, so etwas ähnliches hat er wohl gesagt. Aber geglaubt hat er es bestimmt nicht. Der Schein spricht auch ja gegen mich. Jhr alle habt wohl nicht gesehen, wie der gegne= rische Mittelläufer mich ein paar Sekunden vor dem Zwischenfall noch einmal ganz gemein gegen das Schienbein trat. griff ich eben zur Selbsthilfe. Nicht aus Berechnung, sondern ... na ja, weil ich mächtig wütend war und der Schiedsrichter wieder nichts gesehen hatte!"
* Fortfall eines D- Zugpaares der Lahntalstrede. Der im Entwurf bereits ausgearbeitete Winterfahrplan 1932/33 sieht, wie bereits im vorigen Winter, den Ausfall des D- 3ugpaates D245/ 46 Gießen Limburg- Trier vor.
,, Das weiß ich, Theo... Was habe ich gestern abend eigentlich zu Bringhoff gesagt?"
,, Du glaubtest nicht, daß er früher auch immer fair gespielt habe."
* Verbilligte Rückfahrttarten der Kraftposten nach den Ausflugsorten. Das Bobamt Gießen schreibt uns: Dem Antrage
,, So... Na, das habe ich selbstverständlich nicht so gemeint. Aber ich will doch nachher zu ihm gehen und ihn um Entschuldigung bitten. Leicht fällt es mir allerdings nicht."
Hat er darum nicht dieselbe Existenzberechtigung in der 1 Mannschaft wie wir älteren Spieler?" ,, Selbstverständlich."
,, Siehst du. Und deshalb haben wir durchaus fein Recht, ihn bei einem Mißerfolg zu beschimpfen oder zu verspotten. Gün ter leistet im Tore: ebensoviel wie wir im Felde. Nur hat ex es schwerer, weil sich bei ihm fast jeder Fehler bitter rächt, während wir im Spielfeld doch eher Gelegenheft haben, begangene Schnitzer wieder gut zu machen. Wenn Günter mal etwas versiebt, müssen wir nach Möglichkeit versuchen, den Feh ber auszugleichen und nicht, wie Bubi Zille es schon getan hat ihn sogar noch für eigene Versehen verantwortlich zu machen Das ist doch gerade das Gegenteil von Sportskameradschaft.. Na, die Hauptsache ist, daß wir unsere Fehler einsehen. Dana wird es schon besser werden."
„ Ich bin auch kein Freund vom vielen Bitten, Karl. Aber bei Bringhoff ist das doch etwas anderes. Kennst du einen Trainer, der so wie er nur für seinen Verein lebt und ganz in ihm aufgeht? Ich weiß zufällig, daß er erst kürzlich wieder aus England einen glänzenden Antrag von einem dortigen Verein erhalten hat. Auch andere Mannschaften haben schon versucht, ihn für sich zu gewinnen. Aber er schlägt alles ab. Er will bei uns bleiben. Da darf es dir doch nicht schwer fallen, ihn wegen einer zugefügten Kränkung um Verzeihung zu bitten." ,, Da hast du recht, Theo.
"
An der Tür verabschiedeten sich die beiden Spieler. ,, Deine Mutter sagte mir vorhin, daß du abends viel allei seist. Wenn du Lust hast, Karl, dann besuche mich doch mal Ich bin abends auch meistens zu Hause."
,, Wir haben alle unsere Fehler, Karl," versuchte Theo seinen Freund, der bekümmert vor sich hin sah, zu trösten. War es zum Beispiel nicht unsportlich von mir, daß ich Günther Freund beim letzten Spiel so anschnauzte, als er den von Hugo Schmidt zurückgegebenen Ball passieren ließ? Und dabei konnte er das Selbsttor doch gar nicht verhindern. Der arme Junge. Er tat mir in dem Augenblic ordentlich leid.
Er ist der Jüngste von uns, noch nicht einmal neunzehn.
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An einem schönen Herbstnachmittag war Theo auf den Hofe mit dem Putzen und Delen seines Motorrades beschäftigt Um ihn herum standen ein paar Jungs aus der Nachbarschaft die mit Kennermiene seine Arbeit verfolgten und ihre Meinun gen über das Motorrad austauschten.
,, Das ist eine saubere Maschine," meinte einer der kleine Zuschauer. Die hat mindestens fünf PS."
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,, Ach du bist wohl nicht!" rief ein achtjähriger Knirps der die Mütze verwegen auf einem Ohre sitzen hatte.„, 3wd Zylinder und dann bloß fünf PS...! Herr Chauffeur," wandte er sich an Theo ,,, wieviel PS hat Ihre Maschine?"
,, Zwölf," lachte Theo.
,, Siehst du," wandte er sich triumphierend an den erste Jungen ,,, das kann doch ein Blinder sehen, daß das ein schwere Maschine ist. Was meinst du wohl, wieviel Kilomet die rausholt bei Vollgas?"
,, Na, so fünfzig."
,, Da bist du aber schief gewickelt. Die fährt glatt hunder Kilometer in der Stunde!"
Theo war mit seiner Arbeit fertig. Mit befriedigte Bliden betrachtete er sein Werk. Zur Probe ließ er den Moto anspringen.
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,, Wie wäre es," dachte er plötzlich, wenn ich Fräulein Henderson heute nachmittag zu einer Motorradfahrt einladen
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Er wandte sich an die Jungs.
,, Weiß von euch jemand, wo das Hotel Bristol ist?"
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