Nr. 28
er vorbereitet werden flachen Berg mit den Herz schädigen und bi Vereine allen denen als erstes Gejek bi on Heberanstrengungen
Gießener Zeitung
ber die Macht starter Et im Körper des Rad gehabt, die gegen die prochenen Fahrer, wi 1 als die Hünen. De g, daß in erster Lini mannes maßgebend i gunfall ums Leben ge ht. Robl wurde dur elange, mit Lähmungs acht und später zu de führt. Körperlich wa in der Figur ohne her ngenden Schultern un 3 und start von Nat ining bis zur Bollton n namhaften Rennjab Jimmy Michael, de
n und der ebenjo zwe Man fönnte die Reib genügen zum Bewe gungen durch das Ra jogenannte Training ng unterziehen fich au jende von Kilometer und Verstand made
it Sinn und Beritan tungen zumuten, die
n
en der Herzmustulat
en man vom Fahrra
Fettmajien erwarte
en auch diese Arbeit Bu schädigen und na den wieder schlank g treuer Freund in G en anstrengenden Fah here Vielseitigkeit fam ngen, denn das Fahr das Herz, sondern es nach des Tages La Weggenossen über
er.
ie Bwedmäßigkeit ein tten. Goeben erschei Dichau"( Verlag Berl sterer, der das Proble te aus anfaßt.
Für Gesundheitspfleg - Halbjährl. poftj Berlin- Steglig, Bojtja Die Ferienreise. ung einer schlagträftigen es ist unbestritten. Die s ftets bewiesen. We B. auch der Schweden
einer guten Flotte fü Oftfee voll bewußt mat Köhler in dem neue Flotten- Vereins, So abwechslungsreiche hienene neueste Num llerlei Vorschläge, un en Beifall finden wi Eisschrank im Haush Tagen frisch halter ielen Bildern die neu
igung Europas ist kei er Geschichte zurüdge
Versuch. Eine feel rung der großen iter in der neuen erten".
as Land der Manni
n Führer, der kofte
( Antwortpostkarte) zollern in Stuttg
n Klein in Gießen
Giessen
und 2526
Buch- und
Zeitungs- Druckerei
Erscheint Samstags.
( Gießener Tageblatt)
Bezugspreis 1,50 RM vierteljährlich frei ins Haus. Redaktionsschluß früh 8 Uhr. Für Aufbewahrung oder RüdJendung nicht verlangter Manuskripte wird nicht garantiert.
44. Jahrg.
-
Politische Rundschau.
Zwischen den Vertretern Frankreichs, Englands und Ameri: fas fam es auf der Abrüstungskonferenz zu Einigungsverhandlungen hinter den Kulissen, bei denen Deutschland ausgeschaltet war. Es war schließlich eine Einigung über einige nebensächliche Fragen erzielt.
Der deutsche Geschäftsträger in London Graf Bernstorff erbat im Londoner Auswärtigen Amt eingehende Informationen über die Rüdwirtung des Konsultativpattes auf die rechtliche Lage Deutschlands.
Der polnische Gesandte in Berlin hat bei der Reichsregierung Protest gegen die Verlegung der polnischen Hoheitsrechte auf der Ostsee durch die deutsche Kriegsflotte eingereicht. Angeblich haben sieben mit Maschinengewehren bestückte Motorboote unter deutscher Flagge in polnischen Gewässern Uebungen veranstaltet.
Die alte preußische Regierung hat die Anrufung des Staats: gerichtshofs einstimmig beschlossen, der am heutigen Samstagmorgen zusammentreten wird.
Der frühere Reichsfinanzminister v. Schlieben ist in der vergangenen Nacht nach einer Operation gestorben. Im Januar 1925 war er Reichsfinanzminister im Kabinett Luther.
Wegen des seinerzeitigen Attentates auf den Reichsbankpräfidenten Dr. Luther, bei dem dieser bekanntlich nur leicht ver: legt war, wurde gestern das Urteil gefällt. Der Angeklagte, Dr. Roosen, erhielt 10 Monate Gefängnis, der zweite, Volkswirt Kertscher, 9 Monate 2 Wochen Gefängnis. Beiden Angeklag= ten wurden je brei Monate Untersuchungshaft angerechnet.
Der Ausschuß des Völkerbunds rates, der die organisatorischen Borbereitungen für die Weltwirtschaftskonferenz zu treffen hat, hat in seiner ersten Sigung beschlossen, die Ver. Staaten von Amerita und Belgien zur Teilnahme an den Arbeiten des Ausschusses einzuladen.
Die Genfer Verhandlungen zwischen Litwinow und Zalesti haben zu der Abmachung geführt, daß der russisch- polnische Nichtangriffspatt innerhalb von 14 Tagen in Moskau unterzeichnet werden soll.
Nach den bisherigen Ergebnissen der rumänischen Wahlen haben die Nationalsozialisten einen großen Erfolg errungen.
Der italienisch- rumänische Freundschafts- und Nichtangriffs= vertrag wurde, nachdem er bereits zweimal provisorisch verlängert worden ist, auf weitere sechs Monate verlängert.
Nach einer Statistit über die Steuereingänge in Frankreich belaufen sich diese in den drei ersten Monaten des laufenden Etatsjahres auf 8569 Millionen Francs. Sie bleiben damit um 679 Millionen hinter dem Voranschlag und um 590 Millionen hinter den Eingängen der ersten drei Monate des vergangenen Jahres zurüd.
Der französische Budgetminister Godart fordert die obligatorische Einführung der Anzeigepflicht für Tuberkulosekranke, da die Tuberkulojestatistik in Frankreich keinen Rückgang aufweist.. Allein bei den jährlichen Refrutenaushebungen müssen 4000 junge Leute wegen Tuberkulose zurückgestellt werden.
Der irische Senat nahm ein Gesetz an, das der irischen Regierung Vollmacht zur Erhebung von beliebigen Sonderzöllen auf englische Einfuhren erteilt.
Der japanische Außenminister teilte mit, daß Japan grundfäglich die Anerkennung der Mandschurei beschlossen habe. Der Zeitpunkt der Anerkennung sei aber noch nicht festgelegt.
Unser letztes Wort in Genf.
In der am Freitag stattgefundenen Sizung des Hauptausschusses der Abrüstungstonferenz gab der deutsche Vertreter, Botschafter Nadolny, im Auftrage der Reichsregierung, eine Schlußerklärung ab, in der es u. a. heißt:
Namens der deutschen Regierung muß ich aussprechen, deß ihre Mitarbeit nur möglich ist, wenn die weiteren Arbeiten Der Konferenz die Grundlage der zweifelsfreien Anerkennung Der Gleichberechtigung der Nationen befolgen hinsichtlich der nationalen Sicherheit und hinsichtlich der Anwendung aller Bestim= mungen der Konvention."
Die Konferenz nahm die Rede mit tiefem Stillschweigen entgegen und brach nach der Beendigung der Erklärungen Nadolnys in lebhaftem Beifall aus, der besonders auf den italienischen und russischen Bänken sehr stark war, während sich in den französischen Reihen keine Hand rührte.
Drud und Verlag von Albin Klein in Gießen Geschäftsstelle: Gießen, Südanlage 21. Fernsprecher Nr. 2525 und 2526. Postschedkonto Nr. 69 530 Amt Frankfurt a. M.
Samstag, den 23. Juli 1932
Gewalt weichen wede, hat der Reichspräsident durch eine weitere Notverordnung auf Grund des Artikels 48 über Berlin und die Provinz Brandenburg den militärischen Ausnahmezustand verhängt. Die vollziehende Gewalt ist damit auf den Komman deur des Wehrkreises 3, General von Rundstedt, übergegangen. Dem General Rundstedt untersteht auch die gesamte Polizei von Berlin und der Provinz Brandenburg. Der Berliner Polizeipräsident Grzesinsti, Vizepräsident Dr. Weiß und Polizeioberst Heimannsberg sind ihrer Aemter enthoben worden.
Die Amtsenthebung sämtlicher preußischen Minister. Reichskanzler v. Papen lud in seiner Eigenschaft als Reichskommissar für Preußen das preußische Rumpftabinett am Mittwoch zu einer Sigung um 16 Uhr nachmittag eins. Die Minister ließen mitteilen, daß sie nicht erscheinen würden. Darauf wurde im späten Nachmittag folgendes Kommuniqué veröffentlicht:„ Nachdem die preußischen Staatsminister Dr. h. c., Dr. e. h. Hirtfiefer, Dr. h. c., Dr. e. h. Steiger, Klepper, Dr. Dr. h. c. Schreiber, Dr. Schmidt und Grimme dem Reichsfanzler mit Schreiben vom 20. Juli d. J. erklärt haben, daß sie es ablehnen, der von ihm erlassenen Einladung zu einer Sitzung der Staatsregierung Folge zu leisten, hat der Herr Reichskanzler die genannten Staatsminister fraft der ihm durch die Verordnung des Herrn Reichspräsidenten vom 20. Juli 1932( RGBI. I, G. 375) erteilten Vollmacht von der Führung der laufenden Geschäfte ihres Geschäftsbereiches als Staatsminister enthoben."
Die neuen kommissarischen Minister.
Die Kommissarische Verwaltung des preußischen Landwirtschaftsministeriums wird der Staatssekretär im Reichsernährungsministerium, Mussehl, übernehmen, das Handelsministerium wird Bankenkommissar Ernst und das Finanzministerium Staatsjefretär Schleusener führen.
24 höhere preußische Beamte in den Ruhestand versetzt.
Auf Grund des§ 3 der Verordnung betreffend die einstweilige Versetzung der unmittelbaren Staatsbeamten in den Ruhestand vom 26. Februar 1919( Gesetzsammlung Seite 33) werden unter Gewährung des gesetzlichen Wartegeldes sofort einstweilen in den Ruhestand versetzt:
Der Staatssekretär des Innern, Dr. Abegg; der Ministerialdirektor im Ministerium des Innern, Dr. Badt; der Staatssekretär im Ministerium für Handel und Gewerbe Dr. Stauding; der Staatssekretär im Ministerium für Landwirtschaft, Domänen und Forsten Krüger.
Die Oberpräsidenten: der Provinz Niederschlesien, Staatsminister a. D. Lüdemann; der Provinz Sachsen Dr. Fald; der Provinz Schleswig- Holstein Kürbis; der Provinz HessenNassau, Haas.
Die Regierungspräsidenten: Dr. Figner in Frankfurt a. d. O.; Simons in Liegnig; Weber in Magdeburg; v. Harnad in Merseburg; Dr. Herbst in Lüneburg; Dr. Amelungen in Münster i. W.
Die Polizeipräsidenten: Tize in Königsberg i. Pr.; Dietrich in Kiel; Bauknecht in Köln; Früngel in Elbing; Schöbel in Hagen i. W.; Hohenstein in Kassel; Ossowski in Oppeln; Eggerstedt in Altona.
Die Polizeidirektoren: Polizeipräsident Mai in Wilhelms= haven; Dr. Thiemann in Schneidemühl.
Soweit eine Neubesetzung der freigewordenen Stellen erfolgt, wird dabei vorzugsweise auf Wartestandsbeamte zurückgegriffen werden. Soweit die Stellen durch aktive Beamte neu besetzt werden, werden entsprechende Stelleneinsparungen vor= genommen werden.
( Neueste Nachrichten)
Anzeigenpreise: Die 30 mm breite Petitzeile auswärts 24 Pfg.. lokal 12 Pfg., die 90 mm breite Reflame- Petitzeile 96 Pfg. Platzvorschriften ohne Verbindlichkeit. Bei Wiederholung Rabatt. Für Bollklischee- Anzeigen außerdem besondere Ermäßigung.
Nummer 29
Der Staat als Wohlfahrtsanstalt.
In Nr. 285 des Vorwärts" und anderen sozialdemokratischen Zeitungen ist unter der Ueberschrift ,, Die Wahrheit über den Wohlfahrtsstaat" ,,, Der Staat darf nur Wohlfahrtsanstalt für bankerotte Junker und Wirtschaftsführer sein" ein Tendenz artikel erschienen, in dem es u. a. heißt, daß ,, unter der viel zu großen Abhängigkeit der Staatsführung vom Großkapital und Großgrundbesitz" der Staat zu ,, einer Wohlfahrtsanstalt für unfähige Großunternehmer und bankerotte Agrarier" geworden sei. Wahrscheinlich will die Sozialdemokratie mit den Angriffen auf die industriellen und landwirtschaftlichen Unternehmer die Aufmerksamkeit von den ungeheuren Schäden, die ihre Mißwirtschaft in Staat und Gemeinden angerichtet hat und die jetzt wieder durch den Stlaret- Prozeß in Erinnerung gebracht wurden, ablenken.
Es wird uns als Entgegnung auf diesen Artikel folgendes geschrieben:
In zahlreichen sozialdemokratischen Blättern ist kürzlich ein Aufsatz erschienen mit der Ueberschrift: ,, Der Staat Wohlfahrtsanstalt für Junker und Wirtschaftsführer".
Besonders angetan haben es der sozialdemokratischen Presse die ,, Wohlfahrtsanstalt für die agrarischen Barone", die Osthilfe und ähnliches. Das kann nicht wundernehmen. Denn seit ihrer Gründung hat die deutsche Sozialdemokratie sich immer als die kurzfichtigste aller„ Konsumentenparteien" bewährt, hat niemals Verständnis für die Notwendigkeit einer die Volksernährung sicherstellenden nationalen Landwirtschaft gezeigt und ist als Partei flunktuierender Großstadtmassen stets dem bodenständigen Bauerntum, vor allem dem Getreide produzierenden Großgrundbesig, abhold gewesen.
Erstaunlich aber wird der, der das unwahrhaftige Treiben der sozialistischen Presse nicht genau kennt, die Tatsache finden, daß in dem sozialdemokratischen Aufsatz des weiteren von der ,, Wohlfahrtsanstalt der Wirtschaftsführer" gesprochen wird und daß in diesem Zusammenhang( nach Mendelsohns Schrift ,, Kapitalismus und Wirtschaftschaos oder sozialistische Planwirtschaft") eine„ Subventionsliste allein für die Industrie" veröffentlicht wird. Weiß man doch, daß fast alles, was an Subventionen für industrielle Zwede gegeben worden ist, vor allem um der Belegschaften willen gegeben wurde.
In der„ Subventionsliste" wird alles Mögliche unter dem Begriff„ Subvention" zusammengewürfelt, ganz gleichgültig, ob es sich um eine Kreditgarantie, um ein Darlehen, um einen verlorenen Zuschuß, um Befreiung von irgendeiner öffentlichen Last oder gar um einen Schutzzoll handelt, gleichgültig auch, aus welchen Gründen der Staat durch irgendeine Hilfsmaßnahme irgendeine Industrie zu erhalten suchte oder warum eine Hilfsmaßnahme erforderlich wurde.
Nach der gewaltigen Aufmachung der Wohlfahrtsanstalt der Wirtschaftsführer" in der sozialdemokratischen Presse müßte man ja nun wohl annehmen, daß die so ,, weitherzig" aufgestellte Subventionsliste im Endergebnis eine gewaltige Summe ergebe. Im Wohlfahrtsstaat, von dem die Regierung von Papen sprach, rechnet man immerhin allein mit drei Milliarden jährlich für die Arbeitslosenfürsorge und mit rund 10 Milliarden an sozialen Lasten aller Art. Die von der sozialdemokratischen Presse präsentierte Subventionsliste umfaßt 33 Einzelfälle, die sich auf Jahre verteilen, mit einer Gesamtsumme von 416 Millionen RM. Eingeschlossen sind dabei alle Bürgschaften, die man vorläufig noch nicht gut Subventionen nennen kann. Von den 416 Millionen entfallen allein 131,8 Millionen auf die Schiffahrt. Von den 284 Millionen, die demnach auf die Industrie kom
Die Offensive gegen die Kommunisten. men, find in verschiedenster Form 144 Millionen der Aufrecht
Verbot der Aufforderung zum Generalstreit.
Schießerlaß des Militärbefehlshabers.
Die Kommunisten arbeiten jetzt bewußt auf den politischen Massenstreit hin. In einer Bekanntmachung des Militärbefehlshabers für Groß- Berlin und die Provinz Brandenburg an den Polizeipräsidenten in Berlin und den Oberpräsidenten der Provinz Brandenburg wird die Aufforderung zum Generalstreik als politisches Kampfmittel verboten und schärfstes Vorgehen gegen Redner, Verfasser und Verteiler von Flugblättern, die zum Generalstreit auffordern, gemäß§ 3 der Verordnung des Reichspräsidenten angeordnet.
Biel wichtiger noch ist der Schießerlaß des Militärbefehlshabers, der die Polizeibeamten, allerdings immer nur für GroßBerlin und Brandenburg, verpflichtet, schnellstens und erfolg= reich von ihrer Waffe Gebrauch zu machen.„ Nur dadurch",
Das Reich schafft in Preußen Ordnung. heißt es in dem Befehl,„ wird die Wahrung der Staatsautorität
Braun und Severing abgesetzt.
Der Reichspräsident hat durch Notverordnung vom 20. Juli den Reichskanzler von Papen zum Reichskommissar für das geamte preußische Staatsgebiet bestellt. Zum ständigen Stellverreter des Reichskommissars für Preußen wurde der bisherige Oberbürgermeister Dr. Bracht, Essen, ernannt, der zugleich kommissarisch die Geschäfte des preußischen Innenministers überneh men wird. Gleichzeitig hat der Reichspräsident den preußischen Ministerpräsidenten Braun und den preußischen Innenminister Severing ihrer Aemter enthoben. Da Severing die Uebergabe einer Amtsgeschäfte verweigerte und erklärte, daß er nur der
sichergestellt und eine nicht zu verantwortende Gefährdung für Beamte und Unbeteiligte vermieden."
Welche weitergehenden Maßnahmen gegen die Kommunisten noch geplant sind, läßt sich im Augenblid nicht übersehen. In einigen Tagen soll der Belagerungszustand wieder aufgehoben werden. Vermutlich wird man aber bis dahin die Umstellung in Preußen restlos vollzogen und auch die Polizei mit genügenden Anweisunge nund Vollmachten versehen haben, so daß dann den Anweisungen und Vollmachten versehen haben, so daß dann die Militärgewalt wieder in den Hintergrund treten wird. Für wird der Belagerungszustand verlängert werden. Wahrscheinlich wird er dann auch auf andere Gebiete ausgedehnt werden.
erhaltung gefährdeter Betriebe in deutschen Grenzgebieten zugute gekommen. Möglicherweise ahnt selbst die Sozialdemo= fratie, daß die Wirtschaft in den Grenzgebieten von einiger
Wichtigkeit ist. Des weiteren findet man in der Liste 25 Millionen RM. für ,, Befreiung" des Ruhrbergbaues von den Beiträgen zur Arbeitslosenversicherung". Der Sozialdemokratie ist natürlich bekannt, wie und warum diese Sache gegen den Widerstand des Bergbaues gemacht wurde, daß sie geschah, um eine überspannte gewerkschaftliche Lohnpolitik im Ruhrbergbau als„, tabu" behandeln zu können. Nicht anders steht es mit den 16 Millionen für die Mansfeld A.-G., die in Form von nicht mehr zeitgemäßen gewerkschaftlichen Löhnen in praxi an die Belegschaft ausgezahlt werden mußten. Aufgeführt sind da ferner 13,5 Millionen als Bürgschaftsverluste des Reichs bei den Junkers- Werken. Ist es denkbar, daß die Sozialdemokratie nichts gehört hat von den Schwierigkeiten, die die deutsche Flugzeugindustrie unter dem Versailler Vertrag zu überwinden hatte? Sicher, sicher, ein sozialdemokratischer Bonze hätte die Junkers- Werte weit besser geleitet als der ,, unfähige" Professor Junkers. Nimmt man dann noch aus der Subventionsliste heraus die 10 Millionen für Erhaltung des Siegerländer Erzbergbaues und 4 Millionen für den Bleibergbau sowie sogenannte Zolljubventionen in Höhe von 55 Millionen, so verbleiben in der Wohlfahrtsanstalt für unfähige Großunternehmer" verhältnismäßig geringfügige Summen.
Nach dem Gesagten ist schon klar, daß es sich bei dem sozialdemokratischen Artikel um einen üblen Verhegungsversuch handelt, berechnet auf die Unerfahrenheit ihrer Anhängerschaft in wirtschaftlichen Dingen. Man könnte da ja einfach antworten:


