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Nr. 33

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Samstag, den 20. August 1932.

durch den Eisenbahner- Heimstätten- Vererein, G. m. b. 5. in Gießen ist bis auf weiteres die verlängerte Schubertstraße und der daran stoßende Quer- Feldweg bis zur Freiligrathstraße für Fahrzeuge aller Art polizeilich gesperrt. Den dort anliegenden Grundstüdsbesitzern ist die An- und Abfahrt zu ihren Grund= stüden gestattet. Die aufgestellten Sperrschilder sind zu be­achten.

Der Kommunistenüberfall bei Homberg. Der Ueberfall von Anhängern der KPD. auf SA.- Leute, der sich von etwa 14 Tagen nachts in der Nähe von Homberg ( Kreis Alsfeld) abspielte, und die Verhaftung von rung 50 Kommunisten zur Folge hatte, wird in einigen Wochen vor dem Gericht in Gießen zur Aburteilung kommen. Im Verlauf der bisherigen Untersuchung sind von den 50 Verhafteten 40 einst­weilen wieder aus der Haft entlassen worden, da keine Verdun­felungsgefahr mehr besteht. Die übrigen befinden sich nach wie vor in Untersuchungshaft. Gegen alle, auch gegen die aus der Untersuchungshaft entlassenen Personen dürfte Anklage wegen Landfriedensbruches erhoben werden.

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Die Ingenieurschule Weimar

schließt mit über 500 Studierenden das Sommersemester 1932, um Mitte Oktober mit dem Wintersemester 1932/33 zu begin= Auch in diesem Semester hat die Anstalt die besten Unterrichtserfolge auf den Gebieten des Maschinen- und Au­tomobilbaues, der Elektrotechnik und der Papiertechnik zu ver­zeichnen Besonders erfolgreich arbeitete sie auch in der Flugtechnik. Der illustrierte Prospekt über das 37. Schuljahr ist in den letzten Tagen erschienen und wird Interessenten auf Anforderung zugesandt.

Aus Nah und Fern.

Großes oberhessisches Arbeitsdienstprojekt.

Die Verbreiterung der durch das Motorradrennen ,, Rund um Schotten" bekannten Straße Schotten- Rüdingshain ist nun­mehr in Angriff genommen. Zuerst waren die im Freiwilligen Arbeitsdienst beschäftigten Arbeitslosen damit beschäftigt, das notwendige Steinmaterial zu schlagen. Die Straße hat seither eine Fahrbahn von nur 4 Meter und auf beiden Seiten Fuß­steige von 50-80 Zentimeter. Die Fahrbahn wird auf 5 Meter verbreitert, die Kurven werden ganz modern überhöht, so daß die Fahrbahn daselbst 6 Meter breit wird, die Fußsteige wer­den je 1,50 Meter breit werden.

Ein Getreidefeld angezündet.

In der Nacht auf Mittwoch wurde in der Gemarkung des Dorfes Ober Ofleiden( Krs. Alsfeld) ein Ader mit Ge­treide angezündet. Die sofort aufgenommenen Ermittlungen nach den Tätern hatten Erfolg und konnten noch am Mittwoch drei Steinbrucharbeiter von Nieder- Ofleiden verhaftet werden. Zwei Arbeiter wurden wieder entlassen und nur der Arbeiter Zinntann in Saft belassen, da dieser nach den Aussagen der beiden anderen den Brand angelegt hätte.

,, Gießener Zeitung"

Schweres Unwetter über Oberhessen. Lauterbach. Heftige Gewitter, teilweise mit Hagelschlag, haben in den Gemarkungen Lauterbach, Angersbach und Frisch­born sehr großen Schaden angerichtet. In Lauterbach glichen abschüssige Straßen reißenden Gebirgsbächen. Stellenweise drangen die Wassermassen in die Keller.

Schotten. Anläßlich des zehnjährigen Bestehens der ein­zigen hessischen Försterschule in Schotten fand am Sonntag eine Wiedersehensfeier der 300 ehemaligen Forstschüler statt, ver­bunden mit Tagungen des Hessischen Försterverbandes und des Hessischen Vogelschutzvereins.

Bad Nauheim. Bis zum 18. August 1932 betrug der Gesamt­besuch 18 905 Gäste, darunter 3150 Ausländer. Anwesend waren an diesem Tage 3272 Gäste.

Langen( Starkenburg). Nach dem Genuß von eingemachten Bohnen erkrankte eine Familie in Offenthal bei Langen unter schweren Vergiftungserscheinungen und mußte in das Langener Krankenhaus eingeliefert werden. Der Familienvater und dessen 18jährige Tochter sind dort gestorben. Die Mutter liegt besinnungslos und hoffnungslos danieder.

Groß- Umstadt i. D. Ein großer Hessischer Bauerntag fin­det am Samstag, 27. und Sonntag, 28. August, hier statt, und zwar wird ein Junglandbund verbunden mit einer wirt­schaftspolitischen Bauernkundgebung abgehalten.

Der Mainzer Weinmarkt".

Mainz. Ein lang gehegter Plan des Mainzer Verkehrs­vereins geht seiner Verwirklichung entgegen. Er veranstaltet unter Anteilnahme des rheinhessischen Weinhandels in den Ta­gen vom 3. bis 5. September d. J. in sämtlichen Räumen der Stadthalle einen Mainzer Weinmarkt", verbunden mit der Wiederbelebung alten Zunftgebrauches.

Bingen hat 170 000 Mart Defizit.

Bingen. Die Ursachen des Defizits sind die sinkende Steuer­traft, die schwierige Lage des hessischen Staates, die Herab­setzung der Reichssteuerüberweisung von 266 000 auf 115 000 Mark und die Ausfälle im städtischen Hafen und im städtischen Wald. Das Defizit beträgt 171 600 Mark. Es soll durch eine Anleihe gedeckt werden; eine Erhöhung der Realsteuern kann nicht in Frage kommen.

Wetzlar. In der Nauborner Straße tummelten sich einige fleine Kinder, wobei sie hinter einem Sprengwagen herliefen. Plötzlich rannten zwei vierjährige Kinder über den Fahrdamm und direkt vor den Omnibus der Reichspost. Trotzdem der Chauffeur sofort bremste, wurden die Kinder überfahren. Das eine wurde tot unter dem Wagen hervorgezogen, während das andere schwer verletzt wurde.

Ein Sägewerk vollständig niedergebrannt. Herborn. In Frechenhausen( Kr. Biedenkopf) ist das Säge­werk der Firma Reichel durch ein Großfeuer zerstört worden. Haiger. Die Gemeinde Dillbrecht konnte am Sonntag die Weihe des Kriegerehrenmals für die gefallenen Helden des Krieges begehen.

Feuer im Dreschader.

Hochheim. Hier brannte am Dienstag der sog. Dreschacker

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ab. Es wurde eine große Menge Getreide von dem Feuer vernichtet. Geschädigt wurden meistens Bleine Bauern, welche ihr ganzes Getreide zusammengefahren hatten.

Eppstein i. T. Ein großer Teil der Schreinermeister von Eppstein und Bockenhausen hat beschlossen, auch in diesem Jahre wieder die Möbelmesse in Eppstein im Taunus abzu= halten.

Eine Holzfabrik abgebrannt.

Laasphe. In der Nacht zum Dienstag ist die Holz­warenfabrik Ludwig Koch und Söhne in Laasphe, die in der Hauptsache Möbelhölzer und Druckereiutensilien herstellt, bis auf die Grundmauern niedergebrannt. Große Stapel Schnitt­hölzer und Fertigfabrikate sind den Flammen zum Opfer gefallen. Auch die Holzbearbeitungsmaschinen wurden zerstört. Das Feuer breitete sich über das gesamte Fabrikanwesen derart schnell aus, daß die Wehr bei ihrem Eintreffen ein einziges Flammenmeer vorfand.

Staatskommissar für Kassel.

Kassel. Mit Rücksicht darauf, daß die Stadt Kassel mit über 3 Millionen Mart Staatssteuern im Rückstand ist, wurde am Donnerstag auf Veranlassung des preußischen Finanzmini­steriums ein Staatskommissar für Kassel ernannt mit der Auf­gabe, die unmittelbare Anweisung zur Ablieferung der dem Staat gehörigen Steuersummen durchzuführen.

Dynamit zentnerweise von Kommunisten gestohlen. Kassel. Zu den aussehenerregenden Verhaftungen in Hann. Münden, wo auf Veranlassung der Landeskriminalpolizei zahl= reiche führende Mitglieder der Kommunistischen Partei festge­nommen worden sind, erfahren wir, daß diese Verhaftungen mit dem Sprengstoffdiebstahl in dem Steinbruch Hoher Hagen in Dransfeld in der Nähe von Hann. Münden zusammenhän­gen. Dort wurden mehrere Zentner Dynamit mit Zündschnuren und Zündkapseln gestohlen, ausreichend, um eine Stadt wie Kassel in die Luft zu sprengen.

100 Häuser verbrannt.

Warschau. Die Ortschaft Szaflary( Galizien) ist einer Feuersbrunst zum Opfer gefallen. Etwa 100 Wohnhäuser und eine große Anzahl von Wirtschaftsgebäuden sind in Asche ge­legt worden.

Weitere Landkreise und Amtsgerichte sollen verschwinden.

Gelegentlich einer Tagung der Bürgermeister des Liegnitzer Regierungsbezirkes erklärte Präsident Dr. Haeckel vom Reichs­städtebund, es sei möglich, daß nach den Plänen des derzeitigen fommissarischen preußischen Innenministers Dr. Bracht in näch ster Zeit außer den bereits aufgelösten 58 Landkreisen noch etwa 104 weitere Landkreise und außerdem noch ungefähr 100 wei­tere Amtsgerichte in Preußen aufgelöst werden. Einzelhandel fordert Aufhebung der Hauszinssteuer.

Die Hauptgemeinschaft des Deutschen Einzelhandels hat Anfang August os. Js. ein umfassendes Programm aufgestellt, das ihre wirtschaftspolitischen Forderungen enthält. Sie for­dert u. a. auch die Aufhebung der Hauszinssteuer.

Für Reise und Wanderungen: Chlorodont

Hitze und Staub erschlaffen den Körper besonders beim Reisen und Wandern. Eine kräftige Mundspülung mit dem herrlich erfrischenden Chlorodont­Mundwasser und eine gründliche Zahnreinigung mit Chlorodont- Zahnpaste wirken wohltuend, verschaffen das Gefühl der Sauberkeit und

immer schöne weiße und gesunde Zähne

,, Sie haben wunderbar gespielt. Darf ich Sie einladen, in meinem Auto mit zurüdzufahren?

Marieliese Henderson".

Theo wandte sich an den Wagenführer. ,, Bestellen Sie bitte Fräulein Henderson, ich bedauerte sehr ich wäre jetzt leider nicht in der Verfassung. Der Chauffeur entfernte sich.

,, Mein Platz ist heute bei meinen Kameraden", dachte der junge Mittelstürmer.

Am Montagabend saßen die Landsknechte im Klubhaus zu­jammen. Zur Besprechung stand das gestern stattgefundene Punktspiel.

,, Wir wollen das Unangenehme und Bedauerliche gleich vorweg nehmen, um nachher um so länger bei dem erfreulichen Teil verweilen zu können," meinte Bringhoff.

Er sah Karl Schäfer an.

,, Leider hat sich unser rechter Innenstürmer gestern in der sweiten Halbzeit zu einer großen Unsportlichkeit hinreißen lassen und dadurch bald den schwer erkämpften Sieg in Frage gestellt."

,, Der Gegner hatte mir zuerst in gemeiner Weise ein Bein gestellt!" rief Karl Schäfer erregt. Ich lasse mir doch nicht alles gefallen."

,, Das brauchen Sie auch gar nicht," entgegnete Bringhoff ruhig. Aber der Schiedsrichter ist doch allein die gegebene Person, Ihnen durch Bestrafung des Gegners Genugtuung zu verschaffen."

,, Das haben wir ja gesehen! Nichts hatte der Unparteiische

Zuschauer so hingerie semerkt. Der Mittelläufer konnte ruhig weiter holzen," ent­em Augenblid gar nich segnete der Stürmer kurz und herrisch.

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Das Spiel war zu End

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,, Der Schiedsrichter hatte bei dem schlechten Boden schweres Amt. Das müssen wir doch berücksichtigen," versuchte Stinghoff einzulenten.

,, Das mag ja sein. Aber wenn mich jemand in so gemeiner Weise zu Fall bringt und der Schiedsrichter sieht es nicht, dann pahle ich dem Sünder eigenhändig seine Ausschreitung zurüd. Oder sollte der gegnerische Mittelläufer etwa straffrei aus= gehen? Dann hätte er seine Fouls immer wieder versucht. Vie ich ihn da aber im Strafraum in den Dred legte, war ihm hit einem Male die Lust zu weiteren Unsportlichkeiten ver­gangen."

,, Sie stehen auf einem ganz falsche Standpunkt," entgegnete ringhoff. Es hätte ebenso gut sein können, daß der feind­lige Mittelläufer für die Anrempelung die Feindseligkeiten fortgesetzt hätte. Dann wäre die beste Holzerei im Gange ge­

wesen. Der Gegner fonnte sich allerdings in diesem Falle wohl zufrieden geben. Wurde er doch durch ein Tor, das uns bald den Sieg gekostet hätte, genug für Ihr unfaires Spiel ent­schädigt.

Am meisten betrübt hat mich, daß Ihr unsportliches Be­nehmen durchaus nicht die Folgeerscheinung einer plötzlichen Er­regung war. Ungefähr fünf Minuten vergingen, ehe Sie Gele­genheit hatten, sich an dem Gegner zu rächen. Trotzdem will ich nicht annehmen, daß Sie mit voller Ueberlegung gehandelt haben. Aber Ihr Verhalten ist doch ein Beweis dafür, daß Sie trotz sonstiger guter Leistungen es noch nicht im geringsten ge= lernt haben, sich zu beherrschen."

,, Wenn dir ein Gegner dumm fommt, Karl, kannst du ja ebenso gut ein paar Stunden nach dem Spiel einen Borkampf mit ihm ausführen," meinte Ernst Gehle. Da hat dir kein Schiedsrichter was zu sagen. Höchstens daß du mit dem Straf­gesetzbuch in Konflikt kommen tannst.

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,, Zieht die Sache bloß nicht ins Lächerliche!" rief Karl Schäfer außer sich. Aber so ist das ja. Immer bin ich der Sündenbod. Ich brauche nur den Schiedsrichter oder einen Gegenspieler schief anzuguden, dann heißt es gleich: Schäfer fann sich nicht beherrschen! Haben Sie früher immer fair ge= spielt, Herr Bringhoff? Ist Ihnen niemals eine Entgleisung passiert? Ich glaube das jedenfalls nicht. Eine Strafpredigt zu halten ist entschieden leichter... Wenn ich durch mein Be nehmen auf dem Spielfeld die Siege der Mannschaft in Frage stelle, dann ist es wohl besser, meinen Platz einem andern zu überlassen!"

Damit stand er auf, öffnete die Tür und schlug sie hinter sich zu. Langsam verhallten seine Schritte auf dem Flur... Totenstille herrschte im Zimmer.

Bringhoff war ans Fenster getreten. Nach einer Weile drehte er sich und sagte mit leiser Stimme: Ich möchte den Unterricht abbrechen."

Theo Hansen sprang auf.

,, Herr Bringhoff, ich möchte Sie für meinen Kameraden Schäfer um Verzeihung bitten. Ich kenne ihn. Er hat das wirklich nicht so gemeint. In seiner Aufregung weiß er nicht, was er sagt. Jetzt tut es ihm sicher schon leid. Er wird mor­gen selber zu Ihnen kommen und Sie um Entschuldigung bit­Ich verbürge mich für ihn, daß so etwas wie vorhin nie wieder passiert. Wir elf Spieler und Sie, Herr Bringhoff, gehören nun einmal zu sammen. Es darf nichts zwischen uns stehen. Vor einer Stunde, als Sie noch nicht hier waren, haben wir einstimmig beschlossen, Sie zu bitten, uns nicht mehr mit

ten...

,, Herr" und ,, Sie" anzureden, sondern mit Du". Wir möch­ten dadurch auch äußerlich zum Ausdruck bringen, daß wir die Schüler sind und Sie unser Meister.

Der Trainer, sichtlich überrascht und ergriffen, trat auf Theo Hansen zu und legte ihm die Hand auf die Schulter. ,, Einen besseren Spielführer, eine bessere Mannschaft kann ich mir nicht wünschen, sagte er mit bewegter Stimme.

*

,, Wer dem Sport sich hat ergeben,

der ist unser Freund;

doch bedingt dies, daß er's eben dann auch ehrlich mit uns meint."

Am andern Tage machte sich Theo Hansen auf den Weg zu Karl Schäfer, der draußen in der Vorstadt wohnte. Er war Maschinenschlosser. Vor zwei Jahren war sein Vater gestorben. Seit dieser Zeit mußte der damals Neunzehnjährige für sich und seine Mutter das Brot verdienen.

Theo stieg die zwei Treppen zu der bescheidenen Wohnung hinauf. Er war noch nie bei Karl Schäfer zu Besuch gewesen. Auf das Klingeln öffnete seine Mutter.

,, Guten Tag, Frau Schäfer. Meine Name ist Hansen. Ist Ihr Sohn wohl zu Hause?"

,, Karl ist eben fortgegangen. Aber er tann jeden Augen­blid wiederkommen. Bitte, treten Sie ein."

Ich möchte Sie nicht bei Ihrer Arbeit stören." ,, Nein, Herr Hansen, ich habe Zeit."

Sie wollte ihn in die Stube führen. Dabei kamen sie an der geöiffneten Küchentür vorbei.

,, Sie sind ja gerade beim Plätten, Frau Schäfer. Da kann ich ebenso gut in der Küche auf Karl warten."

Theo nahm am Fenster Platz, während Frau Schäfer wie­der ihrer Arbeit nachging.

,, Also Sie sind Herr Hansen," begann sie nach einer kurzen Pause. Karl hat mir schon viel von Ihnen erzählt. Sind Sie nicht der Hauptmann von seiner Mannschaft?"

,, Der Spielführer," verbesserte Theo.

,, So... ja... Na, so genau weiß ich nicht damit Be­scheid. Karl fennt ja nichts anderes als seine Arbeit und seinen Fußball. Abends sind wir beiden meistens allein. Dann erzählt er wohl mal von seinem Spiel. Ich muß aber schon immer fragen, von selbst fängt er nicht davon an. Angst habe ich bloß, daß er sich beim Spielen mal weh tut. Oder ist das nicht so gefährlich?

,, Nein, Frau Schäfer, das hat nichts zu sagen." Fortsetzung folgt.