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Nr. 32

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Samstag, den 13. August. 1932.

Lokales.

Sonntagsgedanken.

Zu den Einsamen will ich heute gehen, die die Woche über verlassen sich fühlten und wenigstens am Sonntag einen Kameraden haben möchten, einen guten Freund, der mit ihnen fühlt, einen Gleichgesinnten, der im Gleichklang der Herzen mit ihnen geht.

Aber mancher Einsame bleibt auch am Sonntag einsam Denn er findet keine gleichgestimmte Seele oder ein anderer wird enttäuscht von dem Menschen, der mit ihm gehen möchte, bleibt leer und fühlt sich noch einsamer wie zuvor.

Und trotzdem weiß ich auch Freunde in endloser Zahl. Sie find immer da, wenn ihr sie ruft. Sie fordern nichts von euch, Jondern wollen nur geben und verlangen keine Geduld und deine Rücksicht und gehen auch wieder, wenn ihr derer über­drüssig seid. Alles könnt ihr von ihnen haben, Ernst und Freude, Belehrung und Unterhaltung und vor allem Erhebung.

Gute Bücher, das sind die Freunde, die ihr Einsamen zu euch rufen sollt. Sie geben euch so vieles, was euch kaum der tausendste Freund zu geben vermag. Alle guten und schönen Gedanken, deren je Menschen fähig waren, alle Freude und aller Frohsinn, die je aus Menschenaugen gelacht haben, bringen sie

mit

Und alles Schöne und Edle wollen sie euch zeigen und das Große der Welt und der Menschengeschichte, und Lebens­freude wollen sie in die Seele euch senten. Damit ihr die Här­ten und Nöte des grauen Alltags vergessen möget.

Wenn euch die Einsamkeit traurig machen will, dann ruft sie herein, die stillen, unscheinbaren, aber guten Freunde und laßt sie gerade zum Sonntag eure Gesellschafter sein. Sie wer­Den euch viel seltener enttäuschen als die Menschen.

Der Sonntagsschreiber.

* Tödlich verunglückt. Am Donnerstagnachmittag stürzte Studienassessor Wilh. Wallenfels aus Schotten, ein gebürtiger Gießener, auf einer Motorradfahrt in der Nähe von Lang­Göns so unglüdlich, daß er einen schweren Schädelbruch davon­trug, dem er im Laufe der Nacht in der Chirurgischen Klinik erlag.

* Hoche Auszeichnung für einen Sanitätstolonnenführer. Dem langjährigen Organisator und Führer der Gießener Frei­willigen Sanitätsfolonne vom Roten Kreuz, Ludwig Kratz, wurde dieser Tage von dem Vorsitzenden des Roten Kreuzes in Hessen, Geheimrat v. Hahn- Darmstadt im Auftrage des Präsidenten des Deutschen Roten Kreuzes als äußeres Zeichen der hohen Anerkennung seiner verdienstvollen Tätigkeit für die Ziele des Roten Kreuzes feierlichst überreicht.

* Von der Universität. Der ordentliche Professor an der veterinärmedizinischen Fakultät unserer Universität, Dr. Wil­helm 3 wid, hat von dem Präsidium der Lenin- Akademie in

,, Gießener Zeitung"

Moskau eine Einladung erhalten, in Rußland während der Monate August und September fachwissenschaftliche Vorträge zu halten sowie einschlägige Forschungsinstitute, Versuchs- Sta tionen und Wirtschaften zu besichtigen. Dr. Zwid wird in diesen Tagen der Einladung Folge leisten.

* Einbruchsdiebstähle. In der Nacht auf Mittwoch wurde in eine Tankstelle in der Marburgerstraße eingebrochen und sechs 2- Literkannen Mobilöl entwendet. Bei einem Einbruch in ein Anwesen ,, Hinter den Schießgärten" wurde ein Fahrrad Mart ,, Curmann", eine größere Anzahl weiße und gestreifte Handtücher, wollene und leinene Bettücher, weißleinene Bett­und Kopfbezüge mit Einsätzen und weiße Oberhemden gestohlen. Aus zwei hinter dem Schlachthof gelegenen Gartenhäusern wurden ein Spiritustocher aus Messing, 1 Heckenschere, 1 Sichel und verschiedene kleine Trinkgläser entwendet. Personen, die sachdienliche Angaben zur Täterermittlung machen können, wer­den ersucht, der Kriminalabteilung Nachricht zu geben.

* Straßensperre. Wegen Abbrucharbeiten ist schon ab ver­gangenen Montag die Katharinengasse von Kaplansgasse bis zum Hause Katharinengasse Nr. 7 polizeilich gesperrt. Die auf­gestellten Sperrschilder sind zu beachten.

* Hühnerjagd. Vom Hessischen Jagdklub in Darmstadt wird uns mitgeteilt, daß der Aufgang der Hühnerjagd in Hessen auf Montag, den 29. August festgesetzt wurde. Der Grund, weshalb die hessische Regierung den Aufgang der Hühnerjagd in diesem Jahre später gelegt hat, ist der, daß der Stand der Ernte in­folge der seitherigen ungünstigen Witterung zurück ist.

* 300 Jahre Militärmusit von der Schlesischen Funkstunde, Breslau. Am Sonntag, dem 14. August, 20,00 Uhr, übernimmt der Südwestfunt von der Schlesischen Funkstunde Breslau ein Militärkonzert, das Marschmusik aus drei Jahrhunderten bringt.

* Deutscher Obstbautag 1932. Der Reichsverband des deut­schen Gartenbaues e. V., Berlin, die Landwirtschaftskammer für die Rheinproving und der Verband der Obst- und Gartenbau­vereine im Bezirke der Landwirtschaftskammer für die Rhein­proving, Bonn, hält den alle zwei Jahre stattfindenden Obstbau­tag in diesem Jahre am 4. September in Bad Neuenahr ab. Eindrucksvolle Siege heimischer Turner und Turnerinnen beim 35. Mittelrheinischen Kreisturnfest Auch aus unserer engeren Heimat konnten Turner und Tur­nerinnen recht erfolgreich in Trier abschneiden. So gewann der letzte Deutsche Turnfestsieger im Zwölftampf Karl Reuter vom TV. 1846 Gießen den Zwölftampf und O. Sinnwell vom TV. Bad Nauheim wurde in dieser Klasse Dritter. R. Seth vom TV. Großen- Linden wurde Siebenter im Zehnkampf. Frl. Else Bickelhaupt vom MTV. Gießen erreichte im Hochsprung die respektable Höhe von 1,52 Meter und wurde mit dieser Leistung Erste. Dieselbe Turnerin gewann den 80- Meter- Hürdenlauf in 13,5 Sekunden und wurde noch Siegerin im Vierkampf der Turnerinnen. Frl. Feber vom TV. Braunfels holte sich den Sieg im 800- Meter- Lauf mit der recht guten Zeit von 2: 37,5 Min. Frl. Käthe Fohnemann vom TV. 1846 Gießen wurde

Verlangt beim Einkauf nur deutsche Waren! Fünfte im Siebenkampf der Turnerinnen.

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Verzicht auf die internationalen Ausweise.

Im Interesse des schweizerischen Fremdenverkehrs hat das eidgenössische Justiz- und Polizeidepartement beschlossen, die deutschen Automobilisten schon vorgängig des Abschlusses einer Vereinbarung vom 1. August 1932 an auf Grund ihrer natio­nalen Ausweise zum Grenzübertritt zuzulassen. In Betracht kommen für diese Länder nur die Motorfahrzeuge zum Perso­nentransport( Motorräder mit und ohne Seitenwagen, Per­sonenautomobile und Autobusse) und nur unter der Bedingung, daß sie mit ihren nationalen Schildern und dem in Art. 5 des internationalen Abkommens über Kraftfahrzeugverkehr vom 24. April 1926 vorgesehenen Unterscheidungszeichen( Buchstabe D) für Deutschland versehen sind.

Aus Nah und Fern.

Grünberg. Der aus Grünberg gebürtige, bekannte Wissen­schaftler Geh. Rat Prof. Dr. Karl Edstein, dessen Vater hier Bezirksstrafrichter war, ist nun nach 32jähriger Lehrtätigkeif in den Ruhestand getreten.

Bad Nauheim. Bis zum 11. August 1932 betrug der Ges samtbesuch 17 945 Gäste, darunter 3004 Ausländer. Anwesend waren an diesem Tage 3255 Gäste.

Friedberg. Am Donnerstag feierte der erste Vorsitzende der Schmiede- und Schlosser- Innung, W. Heß- Friedberg, seinen 70. Geburtstag. Seit Gründung leitet der Jubilar mit äußerster Sorgfalt und großer Gewissenhaftigkeit die Geschicke der Jnnung. Jm hessischen Handwerk und Gewerbe ist er eine bekannte Persönlichkeit.

Verleihung des hessischen Georg- Büchner- Preises für 1932.

Darmstadt. Im hessischen Staatsministerium wurde am Mittwoch nach einer Ansprache des Staatspräsidenten und einem warmherzigen Nachruf für den verstorbenen Preisträger Dr. Alfred Boc aus Gießen der Georg- Büchner- Preis, Staats­preis für Kunst, an den Schriftsteller Albert H. Rausch in Friedberg und den Maler Alfred Bode in Offenbach verliehen.

Mainz. Bei der Ziehung der Goethe- Lotterie fiel der erste Hauptgewinn mit 20 000 Mark auf die Losnummer 261 580. Die glücklichen Gewinner sind zwei Altersrentner von hier, welche das Glüdslos mit je 50 Pig. erstanden haben und nun je 10 000 Mark in bar erhalten.

Der Kreisverband für Gladenbach( Krs. Biedenkopf). Handwerk und Gewerbe befaßte sich mit der Frage der Kreis­auflösung und faßte eine Resolution, in der in scharfer Weise auf die mit einer Kreiszusammenlegung verbundene weitere Verschlechterung des gewerblichen Mittelstandes hingewiesen und Aufhebung der Notverordnung gefordert wird.

St. Goar( Rh). Die Burg Kaz wurde käuflich von einer Engländerin erworben. Wie verlautet, soll sie englischen Stu­denten bzw. Studentinnen als Aufenthaltsort dienen.

Für Reise und Wanderungen: Chlorodont

Hitze und Staub erschlaffen den Körper besonders beim Reisen und Wandern. Eine kräftige Mundspülung mit dem herrlich erfrischenden Chlorodont­Mundwasser und eine gründliche Zahnreinigung mit Chlorodont- Zahnpaste wirken wohltuend, verschaffen das Gefühl der Sauberkeit und

immer schöne weiße und gesunde Zähne

im Vorteil. Bringhoff machte sich Vorwürfe. Ich hätte den Spielern Gelegenheit geben müssen, sich auch mit solchem Boden vertraut zu machen. Aber wie? Einerlei. Siegen die Geg­ner, so können sie sich bei mir dafür bedanken."

Aber wenn Bringhoff dann wieder das zuversichtliche Ge­si ht Theos Hansens sah, konnte er an eine Niederlage der Landsknechte nicht glauben. Mit einem solchen Mittelstürmer einen Kampf verlieren? Ausgeschlossen. Dann müßte es schon ganz schlimm fommen."

Dr. Bargmann ging durch den Wagen. In einer Ede jazen Hugo Schmidt, Frizz Körner und Ernst Gehle beim Stat­Spiel.

,, Na, wer von Ihnen hat denn das meiste Glüd?" erfun= digte er sich lächelnd.

,, Och, Herr Doktor," antwortete der Rechtsaußen ,,, wir spielen, so daß am Schluß jeder eine Kleinigkeit gewonnen hat." ,, Sie können mir mal etwas helfen," rief Hugo Schmidt. Ich habe eben einen Grand ohne Vieren vergeigt. Sogar mit contra! Das ist ein Schlag ins Kontor! Ich muß gleich eine 5ppothek auf meine Fußballstiefel aufnehmen. Wieviel minus habe ich jetzt eigentlich, Ernst?" 955!"

In dem Jahre war gerade die Schlacht auf dem Lechfelde," meinte Otto Drees, der gelegentlich gerne mit seinen Rennt­nissen renomieren mochte.

pielfähig ist, wird de lade in der Schule gefehlt."

jehen und verlegen."

Bringhoff. Der Rege

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,, Das ist ein schwacher Trost," lachte Hugo Schmidt. ,, Uebri­gens kenne ich diese Schlacht gar nicht. Da habe ich wohl ge­ Ich hab' 96 Gute. Weißt du denn auch, was in diesem Jahre passiert ist, Otto?" stichelte Ernst Gehle.

,, Da war Kaiser Augustus zur allgemeinen Zufriedenheit Linienrichter in dem Länderspiel Aegypten gegen Italien!" ief Adolf Müller aus dem Nebenabteil.

,, Laßt doch den Unsinn", brummte Fritz Körner. Wir vollen ordentlich spielen oder gar nicht."

,, Immer mit der Ruhe... 18... 20... 22... 23... Ich passe..."

Ich glaube, wir müssen uns bei dem aufgeweichten Boden janz auf halbhohes Zusammenspiel einstellen", meinte Theo

Aeußerlich trat es nadanjen zum Trainer. ,, Und dann möglichst lange Vorlagen. Das

Aber unter der furge ie nur zu leicht die Spie

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weshalb heute entschiede

urze flache Kombinieren hat heute wirklich keinen Zwed." Bringhoff nickte.

,, Natürlich. Sie müssen möglichst auf Bodengewinn spielen. Bloß nicht zuviel Dribbeln. Halbhohes Zuspiel, weite Vor­

lagen an die Flügel, genaue und wuchtige Flankenbälle zur Mitte und im gegebenen Augenblid lange Querpässe. Und gutes Kopfspiel. Darauf kommt heute auch viel an. Mit dem Regen hat wohl keiner gerechnet. Ich werde vor Spielbeginn Ihnen allen noch einige besondere Anweisungen geben."

Er wandte sich an Günter Freund.

,, Sie haben heute auch keinen leichten Stand. Diese nassen Bälle sind manchmal sehr heimtüdisch. Hoffentlich haben Sie sich zwei Paar Wollhandschuhe mitgebracht."

,, Alles da, Herr Bringhoff...

Vom Bahnhof fuhren die Spieler gleich zum Platz. Pünkt­lich um drei Uhr waren beide Mannschaften angetreten. Trotz des Regens, der allerdings etwas nachgelassen hatte, waren etwa fünftausend Zuschauer anwesend. Die Landsknechte spielten! Das zog immer.

Im Anfang fonnte sich Theos Mannschaft schlecht zusam­menfinden. Der nasse Boden machte ihnen viel zu schaffen. Die Vorlagen der Läufer an die Stürmer waren noch ungenau. Eine schöne Gelegenheit blieb unausgenutzt. Theo stand ganz frei. Aber als Adolf Müller das Leder abſtoppen und seinem Mittelstürmer zuspielen wollte, rutschte er aus. Theo tröstete ihn.

,, Nur nicht die Ruhe verlieren, Adolf. Wir müssen uns erst an den Boden gewöhnen. Dann wird die Sache schon klappen.

Günter Freund hatte viel Arbeit, da die beiden Verteidi­ger auf dem aufgeweichten Boden ihre alte Sicherheit auch noch nicht erreicht hatten. Aber der Torwart war gut in Form. Einige scharfe Schüsse wehrte er glänzend ab. In der zwan= zigsten Minute wollte Hugo Schmidt in höchster Bedrängnis das Leder an den Torwart zurückspielen. In der Aufregung war ihm die Abgabe vielleicht zu scharf gelungen. Günter Freund kam zu Fall und der Ball rollte ins Netz! Eigentor! Starker Beifall begleitete diesen ersten Erfolg, an dem die Geg­ner allerdings ganz unschuldig waren. Aber die große Menge der Zuschauer setzte sich ja fast nur aus Anhängern der seind­lichen Partei zusammen. Schon wurden unter dem Publikum Stimmen laut: Dies Mal schaffen es die Landsknechte vielleicht nicht. 1: 0! Sollte die bislang unbesiegte Mannschaft hier ihre erste Niederlage erleben? Das wäre ein Erfolg...! Und durch begeisterte zurufe spornten sie ihre Spieler zu immer neuen Taten an.

Zweifellos waren die Gegner im Vorteil. Ein Tor Vor­

sprung, dazu ein Spiel auf eigenem Platz und eine begeisterte Zuschauermenge, das war entschieden ein starkes Plus.

Mit der Zeit fand sich allerdings die Stürmerreihe Theo Hansens besser zusammen, aber ein Torerfolg wollte sich nicht einstellen. Karl Schäfer schoß zweimal über die Latte, und einen schön hereingegebenen Eckball töpfte Theo scharf neben das Tor. Janßen fonnte sich noch immer nicht mit dem glatten Boden abfinden. Seine Vorlagen an die Stürmer waren so ungenau, daß oft genug der Gegner den Ball viel besser er= reichen konnte. Aber Theo feuerte seine Mannschaft immer wieder zu neuen Angriffen an. Unermüdlich war er tätig. Ginmal hatte er sich glänzend durchgespielt und wollte schon zum Schuß ansetzen, als er im letzten Augenblick sah, daß Hoff­mann ganz frei und günstiger zum Tore stand. Haarscharf legte er ihm den Ball vor, aber der Linksinnen jagte den Schuß hoch über die Latte. Theo biß die Zähne zusammen.

,, Nur nicht den Mut verlieren", dachte er ,,, dann ist alles verloren".

Günter Freund arbeitete für zwei. Aber er konnte es nicht verhindern, daß ein scharfer Schuß, den er über die Latte len­fen wollte, von seinen Händen wieder ins Feld zurüdprallte und gerade dem feindlichen Innenstürmer vor die Füße rollte, der unhaltbar den Ball ins Netz schoß. 2: 0! Ein paar Augen­blide später pfiff der Schiedsrichter: Halbzeit!

Die Spieler waren in den Kabinen mit dem Umkleiden beschäftigt. Günter Freund war untröstlich.

,, Daß du mir den Ball auch so scharf zuspielen mußtest, Karl .! Und dann sogar noch in Richtung aufs Tor! Das ganze Zurückspielen hat heute feinen 3wed. Dann doch lieber eine Ede. Vor dem Tor ist auch ja alles ein Morast. Man rutscht mehr, als man läuft."

,, Das ist überhaupt schon mehr ein Wasserballspiel!" rief Adolf Müller.

Theo Hansen war mit dem Umkleiden fertig. Er konnte es noch immer nicht fassen, daß das Spiel 2: 0 für den Gegner stand.

,, Wir müssen siegen! Wir müssen siegen!" dachte er im­mer wieder.

Da stand er auch schon zwischen seinen Kameraden. ,, Jungs", rief er, ,, wir geben uns doch nicht geschlagen! Das wäre ja das erste Mal. Jetz müssen wir zeigen, was wir können. In der zweiten Halbzeit haben wir auch bessere Aus­sichten. Wir kennen jetzt den Boden. Die Gegner sind müde. Fortjehung folgt.