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Nr. 32

Samstag, d

Samstag, den 13. August 1932.

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tiative und der freien Wirtschaft bietet die Grundlage, von der aus auch manches vieldeutbare Wort der nachfolgenden Säge an Gefahr verliert. Eine Wirtschaftspolitik, die dem hier ab­gegebenen Befenntnis folgt, wird zwangsläufig Dot vielen Fehlern protektionistischer Politik bewahrt bleiben, die Deutsch­lands Wirtschaft in den vergangenen Jahren ertragen mußte oftmals nicht ohne Schuld sehr maßgeblicher Wirtschaftskreise. Man wird sagen dürfen, daß dem selbständigen freien deutschen Unternehmertum hier nochmals inmitten ihm feindlichster Zeit­strömungen die große Chance gegeben wird, durch richtiges Eingliedern seiner wirtschaftspolitischen Kräfte den Beweis für das Lebensrecht, die nationale, kulturelle und soziale Leistungs­fraft einer Wirtschaftsordnung zu erbringen, die auf der Per­sönlichkeit, auf der Eigenverantwortlichkeit, auf dem Wagemut freien Schaffens aufgebaut ist. Es gilt jetzt das Wollen der Reichsregierung auf dem von ihr selbst vorgezeichneten Wege voranzutreiben. Es gilt, mit dem Glauben an das Gelingen des großen Werkes der Ueberwindung unserer heutigen seeli­schen und wirtschaftlichen Not die tägliche nüchterne Arbeit zu erfüllen, dieser Arbeit wieder hoffenden, glaubenden Inhalt zu geben.

Deutschlands Rettung ist keine Aufgabe der Mechanik, des ,, Nur- Wirtschaftlichen". Es ist eine Sache des Glaubens und des persönlichen Einsatzes jedes Einzelnen. Wer sollte berufener sein, an diesem Werk führend mitzuwirken, als Deutschlands erwerbstätiges Bürgertum, dem solcher Einsatz schon stets die selbstverständliche Verpflichtung war? In diesem Werk darf teine Parteigrenze die Wollenden scheiden! Finden wir die Einheit des Wollens, so wird die Gemeinschaft des Weges zur Freiheit gesichert sein!

Keine Wohltat mehr, sondern Plage.

,, Gießener Zeitung"

Ruhrkohlenbergbau eigentlich mehr als 32 Prozent der in ihm verdienten Löhne und Gehälter für Soziallasten hätte auf­wenden müssen. Die Gesellschaft bemerkt dazu, sie habe sich schon seit Jahren gegen die Hypertrophie der sozialen Aufwen­dungen, unter denen jede Wirtschaft zum Erliegen kommen müsse, gewandt und erneuere ihre Mahnungen immer wieder gerade im Interesse der Belegschaften, denn jeder einzelne Mann, mit dem man spreche, sähe sehr wohl ein, daß Sozial­lasten von rund ein Drittel des Lohnes feine Wohltat mehr sind, sondern Plage, daß der dadurch wettbewerbsunfähig ge= machte Betrieb mit notgedrungenen Feierschichten nur noch weitere Lohnverminderung bringen und daß mit der schließ­lich folgenden Stillegung trotz aller Beiträge doch die Ver­elendung kommen müsse.

Ueber die Entwicklung der steuerlichen und sozialen Be­lastung des Ruhrbergbaus bringt die berg- und hüttenmän­nische Zeitschrift Glüdauf" eine beachtenswerte Zusammen­stellung, in der die Zahlen für 1913 denen der Jahre 1928, 1929 und 1930 gegenübergestellt sind.

Die falsche Wirtschaftspolitik der Regierung werde auch dadurch nicht richtiger, daß sie dem Bergbau, ohne ihn zu fragen, die Arbeitslosenversicherungsbeiträge abgenommen und auf die Reichstasse übertragen habe, denn dem Reich gehe es mit zu hohen Lasten ebenso wie dem Einzelbetrieb: es breche finanziell zusammen.

Im Kampf um die Regiebetriebe.

Das Handwerk führt seit Jahr und Tag einen leb­haften Kampf gegen die Regiebetriebe, die in zunehmendem Maße den Wirkungskreis des Berufsstandes eingeengt haben. Es bleibt erfreulich, festzustellen, daß hier und da dem Hand­werk in seinem Bestreben Unterstüßung gegeben wird. nahm vor nicht langer Zeit der Sächsische Landtag nachfolgen den Antrag an:

Im letzten Friedensjahr 1913 zahlte der Ruhrbergbau an Reichs- und Staatssteuern je Tonne Nutförderung 5,9 Pfg. Bis zum Jahre 1930 stieg die Belastung auf 64,89 Pfg., also um das Zehnfache. Reichs-, Staats- und Gemeindesteuern zusammen stiegen von 27,5 auf 115,82 Pfg. oder auf mehr als das Vierfache. Geringer war die Mehrbelastung durch ein­malige Steuern und sonstige Abgaben. Sie nahm zu von 3,3 Pig. im Jahre 1913 auf 9,88 Pig. 1930. Das bedeutet eine Lastensteigerung um das Dreifache. Aehnlich verhängnis­voll wie die steuerlichen Abgaben haben sich für den Ruhr­bergbau die sozialpolitischen Leistungen entwidelt. Sie be trugen nach dem Stand des 2. Vierteljahres 1914 je Tonne Förderung 0,79 M. oder 100 Prozent. Bis zum 3. Viertel­jahr 1931 stieg die Belastung auf 2,34 M. oder 296,20 Prozent. Die Kosten der Unfallversicherung, für die bekanntlich der Arbeitgeber allein aufzukommen hat, sind vom 2. Quartal 1914 bis zum 3. Vierteljahr 1931 von 0,13 RM. auf 0,49 RM. je Tonne Förderung gestiegen.

Sehr beachtenswert sind auch einige Angaben aus dem soeben veröffentlichten Geschäftsbericht der Rheinischen Stahl­werke, Essen. Hiernach haben Arbeitgeber und Arbeitnehmer bei dieser Gesellschaft an sozialen Ausgaben im letzten Ge­schäftsjahr 29,35 Prozent der insgesamt verdienten Löhne und Gehälter aufbringen müssen. Würde man hierzu noch den Be= trag von 6,5 Prozent der Löhne und Gehälter für die Arbeits­losenversicherung rechnen, der den Untertage- Arbeitern und ihren Arbeitgebern vom 1. Oftober 1931 ab erlassen und auf die Reichskasse übernommen worden ist, so ergäbe sich, daß der

Die Landsknechte

Sportroman von Emil Wöhner. ( Nachdruck verboten.)

erster Linie langfristige Arbeitslose beschäftigt werden. In einer Eingabe an die Reichsregierung unterstreich der Reichsstädte­buno diese Notwendigkeit durch die Forderung, bei den kom­menden Notstandsarbeiten die Bestimmung zu treffen, minde­stens 50 Prozent der Notstandsarbeiter aus der Gruppe der Wohlfahrtserwerbslosen zu entnehmen. Der Reichsstädteband ist der Ueberzeugung, daß nur durch eine solche Regelung der ständig steigenden Zahl der Wohlfahrtserwerbslosen und den sich daraus ergebenden Gefahrenmomenten auf sozialpolitischem Gebiete Rechnung getragen werden kann.

1. Gemeinden und öffentliche Körperschaften sind anzu weisen, einen planmäßigen Abbau eigener Regieunternehmun gen mit Ausnahme der öffentlichen Versorgungsbetriebe

bis zu ihrer völligen Beseitigung vorzunehmen, da eine derartige Betätigung gegen den klaren Wortlaut des Ar tikels 164 der Reichsverfassung verstößt.

Christentum oder Klassenkampf? Wandlungen der christlichen Gewerkschaften in vier Jahrzehnten, ihr Weg in den Marxismus, ihre Tyrannis im Zentrumslager.*) Von Felix Holtermann, Eſſen.

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Als im Jahre 1894 der Gewertverein christlicher Bergarbei­ter gegründet wurde, hieß es im§ 2 der Sagungen dieses Ver­eins: Der 3wed des Gewerkvereins ist die Hebung der mora­lischen und sozialen Lage der Bergarbeiter auf christlicher und gesetzlicher Grundlage und Anbahnung und Erhaltung einer friedlichen Uebereinkunst zwischen Arbeitgebern und Arbeit­nehmern." Wer die Geschichte der christlichen Gewerkschafts­bewegung verfolgt, dem mag ihr späteres Verhalten im Hinblick auf diese grundsätzliche Bestimmung in den Satzungen des Ge­werbvereins mit Recht eigenartig erscheinen. Dennoch darf aber die Entwicklung dieser Gewerkschaftsrichtung nicht wunderneh men. Wer Jahrzehnte hindurch mit den freien Gewerkschaften in einer interessen politischen Front steht, kann sich dem eindeuti gen und zugkräftigen Programm des Marxismus nicht vollkom men entziehen. So ist es auch den christlichen Gewerkschaften ergangen, und es ist gewissermaßen der Abschluß dieser Entwid lung, wenn fein anderer als Imbusch geglaubt hat, die For derung nach einer Verstaatlichung des Bergbaues neuerdings wieder aufgreifen zu sollen. Gefährlich an der christlichen Ge werkschaftsbewegung ist nicht so sehr diese Einstellung als solche, sondern der Umstand, daß sie in vollem Umfange nur von Zeit zu Zeit und nur dem schärferen Beobachter entgegentritt. 3u­meist ist sie unter dem Mantel des Christentums und einer na tionalen Grundhaltung verborgen.

2. Den Gemeinden und öffentlichen Körperschaften ,, welche planmäßig die Steuerkraft ihrer ortsansässigen gewerb lichen Unternehmungen schädigen oder öffentliche Zuschüsse zur Unterhaltung ihrer eigenen Regieunternehmungen, aus: genommen die lebensnotwendigen Versorgungsbetriebe, auf­wenden, sind mit sofortiger Wirkung alle Unterstützungen aus staatlichen Geldmitteln soweit nicht ein Rechtsanspruch darauf besteht zu sperren bzw. sind sie für die Zukunft zu unterlassen, insbesondere Conderzuweisungen aus dem staatlichen Lastenausgleichsstock:

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Im Verfolg dieses Antrages hatte die sächsische Regierung dem Kreis- und Amtshauptmannschaften entsprechende Amveisun­gen gegeben, um einen planmäßigen Abbau der Regieunterneh­mungen zu erzielen Die Sozialdemokratische Partei hat nun scharfe Vorstöße unternommen, um den Bestand der Regie­betriebe zu sichern. Auch die gewerkschaftlichen Verbände sind zusammengetreten, um die Erhaltung und Stärkung der Re­giebetriebe durchzusetzen.

13. Fortsetzung. In diesem Augenblid betrat Johannisson mit ein paar Her= ren den Raum. Einen Augenblick ruhten seine Augen verwun dert auf seinem jungen Untergebenen. Dann grüßte er sehr höflich. Theo fühlte, wie ihm das Blut aus dem Gesicht wich. ,, Nun muß er glauben, daß ich mir das Geld geliehen habe, um es in Seft anzulegen," dachte er gequält.

,, Sie sind ja mit einem Male so schweigsam, Herr Hansen?" Ja... Verzeihung... ich möchte mich jetzt verab= schieden."

Reichsstädtebund fordert Beschäftigung langfristiger Erwerbsloser bei den Notstandsarbeiten.

,, Sie wollen fort?" fragte Marieliese ein wenig erschroden. ,, Jawohl. Jch... bin im Training. Da habe ich wenig Alkohol, aber viel Schlaf nötig."

Die Zahl der Wohlfahrtserwerbslosen übersteigt die der Empfänger von Arbeitslosenunterstützung bereits erheblich. Die Vermittlung dieser langfristigen Arbeitslosen auf dem freien Arbeitsmarkt erscheint in absehbarer Zeit wegen der anhaltenden Wirtschaftskrise aussichtslos Bei den durch den Finanzie rungsplan der Reichsregierung jetzt in Aussicht gestellten Not­standsarbeiten für den Bau von Land and Wasserstraßen und Meliorationen ist es nicht nur im Interesse der Wohlfahrts­erwerbslosen und Krisenfürsorgeempfänger, fondern auch im Interesse der Gemeindefinanzen dringend notwendig, daß in

Gemeinsam verließen sie die Tanzdiele. In der Hotelhalle nahmen sie Abschied.

,, Darf ich Sie in meinem Wagen nach Hause fahren lassen? Er kann in ein paar Minuten fahrbereit sein." ,, Vielen Dank," entgegnete Theo zerstreut ,,, ich gehe lieber zu Fuß."

,, Nun haben wir doch nicht über Sport gesprochen," meinte Marieliese. Werden wir uns noch einmal wiedersehen?"

,, Vielleicht. Der größte Teil meiner freien Zeit wird allerdings von dem Training ausgefüllt," entgegnete Theo und war mit seinen Gedanken ganz anderswo

*

,, Ja, es ist mal wieder etwas Neues." ,, Das stimmt.

Es ist das Verdienst Holtermanns, in seinem Buch eine eingehende geschichtliche Darstellung dieses die christliche Gewerf­schaftsbewegung beherrschenden Zwiespalts gegeben zu haben. In eingehender Weise wird der Weg verfolgt, den diese Be­wegung, insonderheit aber der Gewerkverein christlicher Berg­arbeiter, in der Vor- und Nachkriegszeit gegangen ist, wobei seine Stellung sowohl zur Kirche als auch zum Zentrum von beson­derem Interesse ist. Was das letztere angeht, so wäre vielleicht eine eingehendere: Darstellung des Einflusses der christlichen Gewerkschaften auf die Politik erwünscht gewesen; denn es kann fein Zweifel bestehen, daß gerade in der Politik das Verhalten des Zentrums weitgehend durch die Rücksichten auf seinen Ge­werbschaftsflügel bedingt worden ist.

Uebrigens, was ich noch sagen wollte, wir trafen uns doch neulich mal im ,, Bristol". Sie brachen so plötzlich auf. Ich hatte das Gefühl, als wenn meine Anwesen= heit Sie irgendwie störte... Oder täuschte ich mich da?"

,, Nein, Herr Direktor. Jch hielt es für wahrscheinlich, daß Sie meine Anwesenheit in dem eleganten Hotel irgendwie in Verbindung mit dem geliehenen Gelde bringen müßten. Dieser Gedanke war für mich unerträglich, deshalb zog ich es vor, auf zubrechen," entgegnete Theo aufrichtig.

Ein paar Tage später ließ Johannisson Theo zu sich rufen. ,, Nun wird er wohl um Auskunft über die Verwendung des geliehenen Geldes bitten", dachte der Mittelstürmer und nahm sich vor, den Namen seines Kameraden Müller nicht zu

nennen.

,, Guten Tag, Herr Hansen. Bitte, nehmen Sie Platz. Darf ich Ihnen eine Zigarre anbieten?"

,, Danke, ich rauche nur sehr wenig."

,, Wie können Sie nur so etwas glauben, Herr Hansen," meinte Johannisson und legte dem jungen Fußballspieler die Hand auf die Schulter. ,, Wenn einer mein Vertrauen hat, dann sind Sie es."

,, Ach so. Also, Herr Röhrsen war eben hier. Wir wollen zum nächsten Frühjahr ein neues Modell herausbringen. Eine schwere Rennmaschine. Herr Röhrsen legt großen Wert auf Ihre Mitarbeit. Sie werden ihn also dabei unterstützen." ,, Jawohl," entgegnete Theo überrascht und interessiert. ,, Es macht Ihnen scheinbar Spaß?" meinte Johannisson lächelnd.

*

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In einem Zeitpunkt, wie dem heutigen, wo sich die durch Jahrzehnte betriebene Gewerkschaftspolitik totgelaufen hat, wo sich die Geister scheiden, wo unverkennbar ein neues Zeitalter herauszieht, das auch über die Daseinsberchtigung der Gewerk­schaftsbewegung entscheiden wird, kann die Lektüre dieser Schrift angelegentlich empfohlen werden. Sie bietet eine Fülle wert vollen Materials, das der Verfasser, der die Entwicklung der Gewerkschaftsbewegung durch Jahrzehnte aus nächster Nähe be obachtet hat, zu einem zusammenhängenden Bild gestaltet hat.

wir im Sturm bezwungen." An einem regnerischen Sonntag standen die Landsknechte in der Bahnhofshalle. Sie mußten heute nach auswärts fahren, um auf dem Plage des Gegners ein Meisterschaftsspiel auszu­tragen. Die Aussichten auf einen neuen Sieg waren feines­wegs glänzend: Ein spielstarker Gegner, dazu ein aufgeweichter fremder Spielplatz!

*) Das betreffende Buch ist erschienen im AGV- Verlag Dr. Richard Pape, Berlin W 9, Schellingstr. 9, es umfaßt 100 Seiten und kostet geheftet 1,20 RM.

Trotzdem es in Strömen regnete, hatten sich doch viele An­hänger des Vereins eingefunden, die es sich nicht nehmen lie­ßen, die Mannschaft zu begleiten.

,, Wir wollen ihn mal in Verlegenheit setzen," schlug Ernst Gehle vor. ,, Wir singen die beiden letzten Reihen vom Lands tnechtslied. Ich zähle bis drei Eins zwei... drei!"

Fünf Minuten vor Abfahrt des Zuges war Hans Zille noch immer nicht da. Bringhoff, der sonst so ruhig war, sah nervös auf die Uhr.

,, Und ein Lieb' muß ein,

ja muß ein Landsknecht haben!"

scholl es dem ahnungslos daherkommenden Verteidiger ent gegen. Die Leute auf dem Bahnsteig drehten sich nach ihm um. Er wurde ganz rot.

,, Das ist eine dumme Angewohnheit von Zille," meinte er zu Theo Hansen. Immer erscheint er in den letzten Minuten. Nun kann er nicht durch die Sperre, weil ich den Fahrschein habe. Hoffentlich ist er so schlau und kauft sich eine Bahnsteig­farte."

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,, Guten Tag... Aber das muß ich euch sagen: Ein Be nehmen habt ihr Einfach hier so loszubrüllen. Was sollen bloß die Leute denken? Ich will euch doch mal ,, Ueber Umgang mit Menschen" leihen."

,, Ne, Hans," lachte Theo ,,, behalt es man lieber. kannst du ja doch nicht entbehren."

,, Hans nimmt sicher noch Abschied von seiner Braut," lachte Adolf Müller. Vielleicht versucht er sie noch zu überreden, daß sie mitfährt. Aber damit wird er wohl kaum Glüd haben. Sie weiß auch, daß ihr schöner Hans, wenn er heute ein paar Mal im Dred gelegen hat, nicht mehr schön ist. Den Anblic will sie sich sicher gerne ersparen."

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,, Wie sind Sie denn durch die Sperre gekommen?" erfun digte sich Bringhoff.

Da tam Hans Zille eilig mit jeiner Tasche die Bahnsteig­treppe herauf.

,, Tadellos," übertrieb Bubi Zille mit sanfter Frechheit. Ich sagte dem Schaffner einfach: Mein Name ist Hans Zille. Darauf meinte er: Ach so, Sie sind der bekannte linke Ver teidiger der Landsknechte. Ihre Kameraden warten schon oben. Und wenn Sie die Bahn nicht mehr friegen, stellen wir schnell einen Extrazug zusammen, damit Sie das Wettspiel nur nicht versäumen. Darauf sagte ich: Dann vergessen Sie nicht, auch einen Speisewagen mit anzuhängen...

"

Eine Stunde dauerte die Fahrt. Der Regen flatsche ge gegen die Scheiben.

,, Vielleicht findet das Spiel gar nicht statt," meinte Willi Hoffmann. Wenn der Boden nicht spielfähig ist, wird der Schiedsrichter das Spiel hoffentlich absetzen und verlegen." ,, Das glaube ich nicht," meinte Bringhoff. Der Reger hat ja erst heute vormittag eingesetzt. Da wird der Spiel platz sicher noch in einigermaßen brauchbarem Zustande sein... Er sah aus dem Fenster.

,, Ich glaube übrigens, es flärt sich auf. Das Barometer is seit heute morgen auch etwas gestiegen."

Bringhoff war in Sorge. Sonst hatte er vor jedem Kampi

Aber heute fehlte ihm diese Zuversichert. Er kannte den Plat

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die Gewißheit gehabt, daß die Landsknechte es schaffen würden pajie..." des Gegners. Bei gutem Wetter war er erstklassig, aber bei auf halbh

schlechter Witterung einfach miserabel. Aeußerlich trat es no gar nicht mal so sehr in Erscheinung. Aber unter der kurzen Grasnarbe war eine lehmige Schicht, die nur zu leicht die Spie ler zu Fall bringen konnte. Der Gegner war allerdings mit diesen Verhältnissen vertraut und deshalb heute entschieden

anjen zum Trai

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Bringhoff ni Natürlich.

Log nicht zuvie