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Der Betriebsrat hätte Interessen zu befaffen" eben vermag beijer bie die Beschwerden der haftspreise in steigen

Sungsarbeiten.

ie Gewährung eines von Wohnungen, die Umbau gewerblicher

Samstag, den 12. November 1932

Lokales.

Sonntagsgedanken.

Der Winter steht vor der Türe. Es werden wieder viele in Deutschland frieren und hungern. Und darum will ich heute um Sonntag über die Liebe schreiben, über die Liebe zum Nächsten. Ich halte die Liebe für den Schoß des Glückes. Was ift Glüd?

Ihr wißt es, die ihr keine Arbeit habt und kein Brot ver­dienen könnt, die ihr hungert und friert, die ihr verbittert Jeid und voll Haß gegen die Menschen, die noch etwas haben Denn ihr seid ja wie ein fensterloser Raum, ohne Sonne und

ptember dieses Jahres Licht. Wißt ihr, was Glück ist, die ihr noch arbeiten könnt und von einem Fünftel och satt werdet? Ihr könntet es wissen, wenn ihr die Liebe

für das einzelne Grund

lennt. Oder nennt ihr schon euer Vergnügen Glüd, das blind

,, Gießener Zeitung"

sind, bedürfen einer Ueberweisung ihres Arztes in die Lungen­fürsorgestelle. Unbemittelte werden unentgeltlich beraten.

* Obstbaumzählung. Im Interesse einer besseren Organi­sierung des Obstabsatzes soll die Zahl der Obstbäume ermittelt werden. In der Zeit vom 17. bis 19. November werden dazu bestimmte Zähler jeden Haushaltungsvorstand fragen, wieviel tragfähige und noch nicht tragfähige Apfel-, Birn-, Süß- und Sauerkirsch, Zwetschen- Mirabellen, Reineklauden-, Apri­fofen, Pfirsich und Walnußbäume er bewirtschaftet.

* Evangelisch- kirchliche Nachrichten. Durch Entschließung der Kirchenregierung wurde dem Pfarrer Dr. lic. Franz Stumpf zu Merlau die evangelische Pfarrstelle zu Gernsheim( Dekanat Eberstadt) und dem Pfarrer Karl Lantelme zu Hartershausen die evangelische Pfarrstelle zu Groß- Winternheim( Dekanat Mainz) übertragen.

* Straßensperre, mitgeteilt vom Oberhessischen Automobil­Club E. V.( A. v. D.), Gießen. Die Sperrung auf der Straßen­strecke Alsfeld- Lauterbach, vom Abzweig Hopfgarten bis Brau­erschwend, sowie die Sperrung der Ortsdurchfahrt Heldenbergen

Diese Regelung bleibt ist für das Verlangen des darbenden Bruders? Kennt ihr .woher der Hausbesißer das Glüd, ihr Prasser und Uebersatten? Eure übervollen Ta­en soll. In der Praris jeln nennt ihr Glüd? Und die Not, die vor euch kriecht, wähnt er Instandsetzungsarbei euch im Glüd. O, ihr Unglüdlichen, euer Weg zum Glück ist sind aufgehoben.

dem Hausbesitzer die nicht gelingt. De hat daher beim Reichs

Liebe ist. der weiteste! Das Glück ist ein heiliger Dom, dessen Tor die

Darum müssen wir Helfer werden, mit weicher, selbst­

enden Forderung wegen Loser Hand, die still und segnend sich auf Wunden legt. Wir

Steuer gutscheinverfah müssen schlichter werden und unser Helfen muß natürlich sein.

Steuergutscheine

o die Beschaffung der

blicklich können nur die Sebrauch machen, die ent

Wir müssen die Not anderer erkennen und wirklich helfen. Wie groß würde dann die Liebe, wie stark das Gute und

wie leuchtend unser Glüd sein! Raffen wir uns auf, gehen wir den Weg, als Gemeinschaft, und laßt uns gemeinsam das

Sicherheiten zur Auf Tor der Liebe durchschreiten: Durch Liebe zum Glüd.

d die notleidenden Haus hre Häuser noch weiter verband des deutschen e eine baldige Regelung

nd an, wie es mit einer em 1. April 1933 febt. ungnahme für erwünide beiten nach diesem Zeit

75

ndwertstammer. bisherigen Vorsitzender rmeister Kuntel- Worms dwerkskammer gewählt Benkandidat Fall- Main dent ist seit geraume nd auch in den Spikes Als Abgeordneter der bis zum vorigen Jahre

Mart.

Jahren erbaute massive oberhalb des Ortes El ngsversteigerung zu dem

rf in den Besitz der Ge ahntallwert- Verein Diez tano.

nd verspekuliert. aftammer in Kassel ve aus Kaffel, der in feine

e einer Bank im Lau

RM. unterschlagen und i zwei Jahren Gefängnis Ite.

m Bielefelder Gerichtsg angenen tam es geften Anführung des frühern emeinschaftsraum zu tu der Gefängnisverwaltun hung der Polizei niede

echs von meinen klafe nachmittag werden bi alle meine Mitjale

, weil ich doch man be taum auf meine Wor wieder zu Hause. Dann daß ich zu jung bin

Rutter, das glaubt du bo em Sportverein gewefen nicht schlapp, darauf fan gon gefund wiederfomme

t feinen Bitten, habe i en. Vierzehn Tage it einm Septembermorg

Es waren alles Krieg dem Bahnhof. Aber i

en, denn seine Kamerab

.....

Der Sonntagsschreiber.

*

* Das Verzeichnis über die im Monat Oktober 1932 ge= Fundenen bezw. abgelieferten Gegenstände kann an der Anschlag­tafel im Flur des Polizeiamtes, Landgraf- Philipp- Platz 1, ein­gesehen werden. Die Empfangsberechtigten werden aufgefor­bert, ihre etwaigen Rechte innerhalb zwei Monaten beim Fund­büro während der Dienststunden geltend zu machen.

* Der Dienstausweis Nr. 203 des ehm. Polizeiwachtmeisters Hans( Johannes) Fint, geboren am 8. Mai 1909 zu Darmstadt, zuletzt bei der Bereitschaftspolizei des Polizeiamts Darmstadt tätig, wird gemäß Verfügung des Herrn Ministers des Innern für ungültig erklärt. Dieser Ausweis berechtigte zum Tragen Don Schußwaffen Faustfeuerwaffen.

*

Wichtig für Lungenkranke. Die Sprechstunden der Für­sorgestelle für Lungenkranke in der Medizinischen Poliklinik finden für die Besucher aus den Landgemeinden des Kreises Gießen jeden Montagnachmittag von 4-5 Uhr statt. Lungen­franke und Krankheitsgefährdete, die in ärztlicher Behandlung

Die große Lichtfülle der

* 7. Kerchoff- Abend. Donnerstag, den 17. November 1932, Film- und Lichtbildervortrag des Herrn Medizinalrat Dr. Ascher Frankfurt a. M. über Studien am arbeitenden Men= schen Vom Handwerk zur Fließarbeit, im Kerchoff- Institut in Bad Nauheim. Zu dem Vortrag sind außer Aerzten auch sonstige Interessenten eingeladen. Anmeldungen sind bis spä= testens Dienstag, den 15. November 1932, an das Sekretariat der William G. Kerchoff- Stiftung, Bad Nauheim zu richten. Eintrittstarten werden soweit Plätze zur Verfügung stehen. fostenlos zugesandt.

Schritte in der Nacht.

Wenn die letzten Geräusche des Tages verstummt sind, wenn das langgezogene Hupen der Autos verklang und das Surren und Rattern des letzten Straßenbahnwagens verhallte, dann kommen sie die Schritte in der Nacht.

-

Sie sind den überwachen Sinnen vernehmbar, sie drängen sich mit unheimlicher Eindringlichkeit auf, sie kommen aus dem Dunkel heraus und gehen wieder in das Dunkel hinein.

Am Tage haben die Schritte einen ganz anderen Klang als in der Nacht. Am Tage gehen viel mehr Schritte vorüber. Aber man hört sie nicht oder man achtet nicht auf sie. Sie werden übertönt von anderen Geräuschen oder sind Geräusch in der Vielheit der eiligen Geräusche.

In der Nacht aber sind sie ganz für sich, die Schritte, ein­gehüllt in das weiche, oft erhellte Dunkel. Sie sind die Herr­scher in der Nacht. Sie treten auch herrisch auf. Sie durch­brechen das Dunkel. Sie kommen von fern, sie kommen näher, näher. Und in der Stille der Nacht dringen sie hart und er­

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barmungslos an das Ohr, sie wirken auf die müden, überwachen Sinne schmerzhaft ein. Man lauscht ihnen atemlos, während die Stille über einen hinbraust, man sucht zu ergründen, woher sie tommen, wohin sie gehen. Und wenn die Schritte verhallt sind und wieder untergetaucht in die Dunkelheit und in die Ferne, dann kommen neue Schritte von irgendwoher. Und man fann genau erkennen, ob es Schritte eines Trunkenen sind, oder Schritte eines Einsamen, eines Fröhlichen oder eines Nachdenk­lichen. Denn die Schritte haben in der Nacht ein eigenes Leben. Sie zwingen den Schlaflosen, auf sie zu achten. Und nach dem Klang der Schritte formt man in Gedanken Menschen und Schicksale.

,, Das ist ein Einsamer", muß man denken, wenn man müde, zögernde Schritte hört. Nun kehrt er heim in sein faltes, ärm­liches Zimmer, das er noch mit zwei anderen teilen muß und in dem ihm der schwere schweißige Geruch von Ausdünstungen körperlich Arbeitender beim Eintreten entgegenweht. Er ist müde und will schlafen.

Oder: ,, Das ist ein Nachdenklicher", wenn man gleichmäßige geruhsame Schritte hört. Er hat bis jetzt beim Schein der Lampe an seinem Schreibtisch über Büchern gegrübelt, nun will er noch ein wenig Luft schöpfen, aber seine Gedanken sind bei dem, was er gelesen hat."

Das ist der leichte, beschwingte Schritt eines Fröhlichen, der in angenehmer Gesellschaft anregende Stunden verbracht hat. Das sind Schritte eines Trunkenen, die hin- und her­pendeln und schwer über das Pflaster tappen, daß sie an den Häuserwänden widerhallen.

Unheimlich voll Leben sind sie die Schritte in der Nacht. Immer sind Schritte da in der Nacht. Auch wenn die Zwischen­räume, in denen sie unten auf der Straße auftreten, immer größer werden. Dann hört man leise, schlürfende, unerklärliche und leblose Schritte. Und man muß denken, daß am Ende des Lebens wiederum Schritte stehen, die aus dem Dunkel kommen, plötzlich, und unhörbar sind.

* Das ideale Blitzlicht. Für mancherlei photographische Aufnahmen ist Blitzlicht unentbehrlich. Man braucht dann aber nicht mehr zum explosiven Blitzlichtpulver zu greifen, sondern nimmt das neue, gänzlich ungefährlich, rauchfreie, bequem zu handhabende und sicher zündende Blitzlicht, den neuen Osram­Vacublik. Aeußerlich sieht er wie eine Glühlampe aus und wird auch wie diese an die Lichtleitung angeschlossen oder mittels Uebergangsgewindes in eine Taschenlampe geschraubt. Innen enthält er eine Metallfolie, die sich beim Schließen des Stromes entzündet und in 125 bis 1/50 Sekunde abbrennt mit einer Lichtfülle, die auch bei Verwendung billiger Kameras gut durchgelichtete Aufnahmen ermöglicht. Genaue Angaben der jeweiligen Belichtungsdaten enthält die Verpackung des Osram Vacublitzes.

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Die Sensation der III. Inter­

nationalen Polizei- Sternfahrt

Eine deutsche Refordleistung: Mit dem Motorrad durch die glühende Sahara.

( Schluß)

Von Touggourt aus lub Herr Bagleyze uns zu einigen Aus­flügen ein. Wir besuchten im Umkreis von ca. 20-30 Kilometer recht fleine Dasen, die noch auf keiner Bandkarte zu finden sind und oft nur von einigen wenigen Beduinen bewohnt werden.

Besonders interessant war das Marabu- Grab; eine alte Mo­Shee, die im Jahre 1266 gebaut wurde. Der Marabu ist ein alter Seiliger der M'Babisten. Es ist eine der schönsten Moscheen des Dasen- Kranzes, wundervolle unbezahlbare Teppiche bedeckten ben Boden, viele Stiftungen gläubiger Mohamedaner enthielt diese heilige Stätte.

Am nächsten Morgen ging es weiter bis zum südlichen Punkt nach Quargla. Da das Passieren dieses Teiles der Wüste sehr ge­fährlich ist und die denkbar größten Schwierigkeiten bereitet, wur ben wir von einem besonders für Wüstenfahrten hergerichteten Sraftwagen begleitet, unter Führung eines ortstundigen Einge borenen. Die Schwierigkeiten zeigten sich auch recht bald. Nach Furzer Fahrt saß unsere Maschine bereits tief in den Sanddünen. Die Räber mahlten und wir mußten das Motorrad erst ausgraben. Dit vereinten Kräften wurde es geschafft, und sogar einigermaßen rechtzeitig wurde Quargla erreicht. Quargla ist die Hauptortschaft ber Territoires des Oasis, ein wichtiger Karawanenpunkt, Handels­und Umschlagsplatz für Wolle, Häute, Datteln und Stoffe. Den Aufenthalt in Quargla haben wir zu einem interessanten Spazier­gang in der von Mauern umgebenen Stadt ausgenußt und uns bom hohen Minarett der Moschee Lalla Aza die Dase und die sie umgebenden Ksours( Dörfer) angesehen.

o vergnügt. Und er m Nachricht von feinem Ta tommen und ist gleidh is liegt er begraben des Tannenbaumes annt. Eins nach dem f und verlöschte. Er m Soldatenbild an der We den dürfen wir nie

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Sand, Sand, Sand.

ermöglicht gute Beleuchtung!

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010-8210

Zanfftelle an einer Dafen- Stadtmauer, mitten in der Wüfte Sahara.

Nachdem wir in Quargla übernachtet hatten, selbstverständlich auch wieder unter freiem Himmel, fuhren wir am nächsten Morgen wieder nach Touggourt zurück, wo wir am Nachmittag antamen. Wir wollten gern sofort in westlicher Richtung weiterfahren, um noch am selben Abend in unserem offiziellen Startort Dziona ein­zutreffen, mußten jedoch infolge eines Defeltes am Seitenwagen noch einmal in Touggourt übernachten und fuhren am nächsten Morgen rechtzeitig nach Dzioua, wo wir gegen Mittag antamen. Sand, Sand, Sand....

Die Strede von Touggourt bis Dzioua war die unangenehmste der ganzen Reise. Meterhohe Sanddünen, sie erreichten eine Höhe bon beinahe 10 Meter, stellten sich uns in den Weg, wenn gerade eine Sanddüne überwunden war, tam schon die nächste. Die Ent­fernung zwischen diesen einzelnen Dünen war ca. 20 Meter. Es tommt oft vor, daß diese Dünen an der einen Seite in einigen­maßen stumpjem Winkel bergan gehen, daß sie aber an der an­deren Seite durch Sandverwehungen oft recht steil viele Meter tief abfallen. Man tann aus diesem Grunde also nicht einfach über diese Dünen hinwegfahren, sondern muß sich erst vorher sehr genau vergewissern, wie die Verhältnisse an der anderen Seite des Ab­hanges, den man natürlich nicht sehen kann, liegen. War nun fest­gestellt, daß auch die andere Seite der Düne für die Maschine passierbar wurde, wurde mit einem Anlauf im ersten Gang die Anhöhe genommen und mit dem 2. und 3. Gang ging es bergab, um das Tal schon durch den Schwung der Maschine möglichst weit zu überwinden. Sodann tam die nächste Düne, bis wir schließlich wieder in den festeren Grund, in die Steinwüste, also in ein Ge lände, wo der lose Sand fortgeweht war, hineinkamen.

Jm allgemeinen stellt man sich die Sahara recht eintönig vor; jedoch bemerkt man bei diesen Fahrten viele grundsäßliche Ber­schiedenheiten. Der weiße feine Wüstensand, schneeweiß, herrscht bor, aber außerdem gibt es Felslandschaften ohne Sand, die den Eindruck einer Mondlandschaft machen. Diese Veränderungen geben dem Auge wieder die dringend nötigen Abwechselungen. Außerdem gibt es noch roten Sandstein, unterbrochen von ausgetrodneten Salz- und Moor- Seen, so daß oft die ganze Oberfläche dieser Hügel den Eindruck macht, als ob sie mit einer leichten Schicht von Sal überzogen ist.

SRA

Dzloua; wir werden ,, verheiratet".

In Dzioua sahen wir die Maschine in allen Einzelheiten nach, weil ja hier der offizielle Start beginnen sollte. Wir waren hier als Gast bei dem Scheich von Dzioua geladen, der schon durch die Organisation der Standard"-Gesellschaft über die Ziele unserer Veranstaltung genau orientiert war. Der alte Scheich hatte uns bald ins Herz geschlossen, zumal wir Deutschen bei den Arabern sehr beliebt sind. Diese Beliebtheit machte sich besonders dadurch bemerkbar, daß uns der alte würdige Scheich mit Geschenken über­häufte. Das für ihn wertvollste Geschent war, daß er uns zwei der schönsten Frauen aus seinem Harem schenkte. Es gilt dieses als eine besondere Ehre in der Sahara, weil ja die Frau dort direkt als Ware, als Wertobjekt, gehandelt wird und der Preis sich zwi­schen 5-10 000 Francs beläuft. Wir nahmen dieses Geschent selbstverständlich mit Dant an, wollten es nachher aber nicht gern mit nach Europa nehmen, was die dunklen Damen selbstverständlich nicht wenig betrübte.

Auf nach Kaiserslautern.

Am 22. August um 10 Uhr begann ber offizielle Start zur Polizei- Sternfahrt. Wir hatten also die Strede von Dzioua, im füblichen Algerien in der Wüste Sahara bis nach Raiserslautern ( Pfalz) über Frankreich, Belgien, Holland, zu fahren. Von Dzioua aus ging es über Guerrara südwestlich nach Ghardaia, wo wir abends eintrafen.

Bon jest ab ging es in einem rafenben Tempo ohne Aufent halt die Nacht durch, nachdem der Kontrollstempel von der fran­zösischen Regierung geholt war, nördlich über Lagyout nach Djelfa. In Dieifa wurde eine gute Chaussee erreicht. In einem 80 Kilo­meter- Tempo fuhren wir immer weiter nördlich, so daß wir cm anderen Morgen um 10 Uhr tobmübe Algier erreichten. Bon Dioua bis Algier ist eine Strede von 750 Rilometer, also in 24 Stunden burch die Sahara als erste Tagesetappe der Internationalen Stern­fahrt, wahrscheinlich ein Start zu einer Zuverlässigkeitsfahrt, wie er einzig im Motorismus dasteht.

Allmählich war die Fahrt burch die Karawanen und burd ble Vorbereitungen so bekannt geworden, baß wir von großen Men fchenmassen umringt wurden. Aber wir burften und leider nicht aufhalten, mußten bie zahlreichen Einladungen ablehnen, bzw. bas Versprechen geben, balb einmal zurüdzukommen.

Die nun folgende Fahrt durch Frankreich, Belgien und Holland berlief durchaus programmäßig; in Raiserslautern und im übrigen Rheinland wurden wir vor alten und neuen Freunden mit ie.em Jubel empfangen..

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( Der Erfolg für die Gebr. Auffermann für diese so ganz aus bem üblichen Rahmen fallende abenteuerliche Zuverlässigkeitsfahrt war ein Sonderpreis ber III. Internationalen Polizei- Sternfahrt.)

alebu

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