Einzelbild herunterladen

The Rothilfe.

19 gegründeten Ted

er Helfer und Helferin

en und in Fällen der Unter Wahrung ren alität verrichtete fie i

Othelfern in 6,1 Million eingefekten Rothelfen in Fällen höherer Gen

Der Katastrophenhilfs Licht. Ein neues Aufgab rfung der T. R. im&

Tungen wurden aufge ei allen Maßnahmen, , betrachtet die Teth enpflicht. Bei der Win Dienst einen größeren chgeführt, Feldfüchen ungen in Rothelferte menden Winter wird ahmen ihrer Möglichte en. Wenn man noch bi dh im freiwilligen Arbe

ern und Rothelferinnen gt, so bekommt man nd Bedeutung der A

5 12. und zu Beginn

me von Straßenbauari ober 1931 bis auf weit Rodheimerstraße und hlachthofes für Fahr Anschluß an die Obst Liebigshöhe vom 3. i Vereins ,, Hubertus" erwelt verdient. Es mheit geboten, das gejen jchauungsmaterial desi eimrat Professor Dr.& tennenzulernen und

nen. Diese Sammlung i in Darmstadt und da

eldorf( Gejolei) und L

enjeuche in Heisen. nber waren in Hessen Gehörte( 23 neu).

u) 1 Gehöft( neu), Ben ( neu), Groß- Gerau 16 inden( 4 neuf Ge t, Oppenheim 1 Gemein einde( neu) 1 Gehöft( e Landwirtschaftstammer tober in Berstadt und it eine Preisbewertung i ung von Ehrenpreisen findet an beiden On die Landwirtschafts gen sind Kaltblut- u fwertungsansprüche g haften. Entsprechend des deutsch- polnischen S nd einer Bekanntmad Juni 1931, abgedrudt reußischen Staatsanzei Aufwertungsansprüche Versicherungsgesellschaf hsauffichtsamt für Pri

liefert

assebücher big

Südanlage 21.

ungen Der Kriegsmini

ößere Geldmittel für ei ging auf die Forderung

Mittwoch, den 30. September 1931.

Fußball.

,, Gießener Zeitung"

Turnen, Sport

Ergebnisse aus dem Bezirk.

Hessen 09 Kassel- Borussia Fulda 3: 2( 2: 1) Horas Kurhessen Kassel 3: 3( 0: 0) Odershausen Germania Fulda 0: 1

VfB. Gießen Germania Marburg 1: 4( 1: 1) Hermannia Kassel Grone 4: 0( 1: 0)

-

Großalmerode Tura Kassel 1: 0( 0: 0) Weglarer Sp. Wiesenbach, Wiesenb. n. angetr. Butzbach Dillenburg, D. n. angetr. Frohnhausen- 1900 Gießen 3: 1( 2: 1)

Wallau Breidenbach 3: 1( 1: 1) Hessen Preußen Kassel Warburg 1: 1( 0: 1) BV. 06 Kassel Corbach 1: 1( 1: 1)

Gau Gießen Weglar: Steindorf Bissenberg 1: 2( 0: 1) Weilburg Burgsolms 7: 0 Aßlar Ehringshausen 3: 2( 3: 0) Holzhausen Niederhausen 6: 2 Braunfels Hirschhausen 7: 0( 2: 0) Löhnberg 2. Stodhausen 3: 2( 2: 1) Ehringshausen 2. Oberbiel 1: 1

Butzbach 2.

-

VfB. Gießen 2. Aẞlar 2. 4: 1( 2: 1) 1900 Gießen 2. Burgiolms 2. 2: 1( 1: 0) Nauborn Hermannstein 3: 2( 2: 0) Daubringen Garbenteich 7: 1( 2: 0) Steinberg Leihgestern 2: 1( 0: 1) Steinbach 4: 1( 0: 1) Villingen Laubach 1: 2( 0: 1) Merenberg 2. Hasselbach 1: 0 Niedershausen 2. Odersbach 8: 0( 1: 0) Allendorf Merenberg 1. 2: 3( 1: 2) Obershausen Waldhausen 1: 1( 1: 0) Essershausen Hirschhausen 5: 1( 1: 0) Weinbach Grävened 3: 3( 1: 1) Laubuseschbach Wirbelau 4: 0( 1: 0) Niederbiel Tiefenbach 6: 4( 4: 1) Holzhausen 2. Stodhausen 2. 7: 1( 1: 1) Braunfels 2. 9: 0( 5: 0)

Allendorf Bonbaden Nauborn 2. Oberndorf Wetzlar 3.

1

Albshausen 1: 4( 1: 1)

Wetzlar 4. 0: 4( 0: 1)

Oberbiel 2. 10: 1( 3: 1)

Büblingshausen 2: 4( 2: 2)

Hermannstein 2. Werdorf 0: 1( 0: 0) Berghausen Waldgirmes 1: 1( 1: 0) 1900 Gießen 3. VFB. Gießen 3. 2: 1( 0: 0) Dutenhofen Wiesed 2: 2( 1: 1)

Niederweisel Heuchelheim 7: 1( 2: 1) Lollar 2.

Steinberg 2. 6: 1( 1: 1)

Daubringen 2. 1900 Gießen 4. 4: 7( 1: 5) Großen- Bused 2. Leihgestern 2., G. n. angetr. Wetterfeld Ruppertsburg 2: 0( 2: 0)

SC. Wetzlar- Niedergirmes 2.-- Weyl. SpV. 2. 1: 8( 1: 4) Flensungen Bobenhausen 3: 0( 2: 0)

Ulm Biskirchen 2. 2: 3( 1: 2)

Jugend:

Oberbiel

Allendorf 1: 2

Allendorf Sch. Beilstein Sch. 8: 1

Wetzlarer Sp.

Niedergirmes 4: 1

Klein- Linden 1. 1900 Gießen 2. 0: 5

Leihgestern 1.1900 Gießen 3. 2: 1 Leihgestern Sch. 1900 Gießen Sch. 3: 1

Handball:

VIL. Wehlar VIL. Weylar 2. Polizei Butzbach MTV. Gießen TG. Bürgel

* Union

1

T. u. SpV. Butzbach 4: 9

1900 Gießen 2. 7: 3

TV. Alsfeld 11: 5 TV. Großen- Bused 8: 2( 5: 1)

TV. Wetzl. Niedergirmes 2: 5( 2: 4)

Sport und Spiel.

Fußballjieg Deutschlands.

Dänemark unterliegt in Hannover 2: 4.

Seit den frühen Morgenstunden des Sonntags stand Hanno­per vollkommen im Zeichen des Fußball- Länderspieles Deutsch­land Dänemark. Bereits eine Stunde vor Beginn des Kampfes waren die 30 000 Bläge vollkommen besetzt. Das Spiel war von Anfang bis Ende spannend, schnell und inter­essant. Die gute Leistung der Frankfurter Hintermannschaft Kreß, Schütz und Stubb, das aufopfernde Spiel der deutschen Läuferreihe, besonders als sie in der zweiten Halbzeit gegen den fräfteraubenden sturmartigen Wind ankämpfen mußte, und vor allen Dingen die Schußgewalt des Dresdner Halblinken Richard Hofmann entschieden den Kampf zu Deutschlands Gunsten. Wir müssen aber feststellen, daß die Gesamtleistung der deutschen Stürmerreihe auch nicht schlecht war. Die Dänen verloren furz vor der Pause ihren ballsicheren und energischen linken Ver­teidiger Einar Hansen, der wenige Minuten vor dem zweiten Tor nach einem Zusammenprall mit Hofmann verletzt wurde und nach dem zweiten Treffer der Deutschen ausschied und erst eine halbe Minute vor der Pause durch den alten Internatio nalen Laarsen ersetzt wurde.

Dänemark hatte Anstoß und lag sofort im Angriff. In der 4. Minute umspielte Nilsson den Läufer Gramlich. Schük sprang dazwischen und lenkte den Ball ab, der aus einem faum glaublichen Winkel sich hinter Kreß in das deutsche Tor sentte. Dänemarts Stürmerreihe, insbesondere die schnellen Außen, schufen immer gefährliche Situationen vor dem deutschen Tor. In der 18. Minute fiel endlich der Ausgleich. Gramlich gab den Ball zu Czepan, der ihn an Hofmann weiterleitete. Der Sachse spiele Kuzorra frei, und dieser schoß, obwohl er noch zwei Mann umdrippeln mußte, unhaltbar ein. 1: 1. Die zweite Ede, von Knöpfle etwas zu turz abgewehrt, ergab den zweiten Treffer der Dänen. Aber endlich, in der 41. Minute, erzielte Richard Hofmann den zweiten ausgleichenden Treffer. Und drei Minuten später schon stellte der gleiche Stürmer unter un­geheurem Jubel der Zuschauer das Ergebnis auf 3: 2. Nach der Pause wurde der Kampf ausgeglichener, und in der 33. Minute stellte Hofmann durch einen vierten Treffer den Endsieg sicher. Der erste Fußballfieg des Jahres 1931 war errungen.

Aus Gießen und Umgegend.

BfB. Gießen Germania Marburg 1: 4( 1: 1). Die Gießener haben bis jetzt wenig gut in den Verbands­[ pielen abgeschnitten, während die Gästemannschaft noch immer die Spitze der Tabelle führt. Unter diesem Blickwinkel sah man auch obigem Treffen entgegen. Und das Resultat scheint allen Voraussagen recht zu geben. Das stimmt und stimmt auch nicht. Dem Spielverlauf nach dürfte dieses Ergebnis nie herauskom­men. Die Plazmannschaft spielte gut und die Germanen den größten Teil des Spieles wirklich schlecht. Vor allem in der ersten Halbzeit dominierten die Gießener ausschließlich und ver= legen das Spiel ganz in die Plazhälfte der Germanen. Wenn es trotzdem in dieser Drangperiode nur zu einem Tor langte, war dieses der guten Marburger Hintermannschaft zu verdanken. Die vielen übrigen Torchancen wurden vom VfB. infolge mangelnden Schußvermögens leider nicht ausgenutzt. Kurz vor der Pause konnte Marburg noch aufholen und das Ergebnis auf 1: 1 stellen. Nach Wiederbeginn kommt Marburg auf. Der VfB. wurde durch Herausstellung des 1. L. Lehrmund im übrigen ge­schwächt und fann den ungestümen Angriffen der Gäste nicht mehr standhalten. So mußte Balser noch drei Bälle passieren lassen. Alles in allem, ein Spiel, das die Gäste nur mit viel Glüd als Sieger sah.

1900 Gießen 3.

BfB. Gießen 3. 2: 1( 0: 0).

=

Die Gäste durch wie uns mitgeteilt 7 Spieler der Ligareserve verstärkt, mußten sich wider Erwarten von der Ju­nioren- Mannschaft klar geschlagen bekennen. 1900 war meistens tonangebend. Die gute Hintermannschaft futterte den Sturm reichlich mit Bällen, die dieser auch bis auf einige Fehler geschickt

Heizi

Kein Rauch, kein Ruß, keine Schlacken

Der Mittelstürmer von Hollywood.

Ein Fußball- Roman von Sidney Horler. 20. Fortsetzung.

In Marr stieg es heiß auf. Er beugte sich nach vorwärts und ergriff des Mädchens Hand.

,, Warum wollen sie dann noch bei ihr bleiben?" fragte er, bevor ihm zum Bewußtsein kam, was er sagte.

Ich muß doch wenigstens noch für die nächste Zeit.

Tbit als der Reichstan Warum? Weil ich dazu gezwungen bin. Ich glaube nicht, daß die gefährliche Zujpiku irgendeine böse Absicht im Spiele war, aber vor einiger Zeit der neue Generalstabs des in Papieren anzulegen, die angeblich stark steigen würden.

iche Heeresvermehrung Insprüche stellen zu dür

des deutschen Bolles

Der neuen Regierung

weg, Reichstanzler; v.

auch weiterhin die

Cofrije im Jahre 1911, bei

teranlaßte Mr. Stopford meine Tante, eine große Summe Gel­

Ein großer Teil des Geldes, dreitausend Pfund, gehörten mir. Es ist alles, was ich besitze, und jetzt, wo ich gern das Haus meiner Tante verlassen möchte, kann ich mein Geld nicht wieder­bekommen. Wenn ich es hätte dann" Sie hielt inne und blidte mit einem Lächeln geradeaus.

Ich werde Ihnen das Geld wiederverschaffen," sagte Marr. Ich werde diesen Burschen aufsuchen und ihn veranlassen, mir einen Sched auf den Betrag zu geben. Sehen Sie denn nicht,

Deutschland auftrat, bargery, daß dies ein Komplott war, Sie noch mehr in seine

ner Wehrpflichtigen aus

Criegsminister v Heering fchland im Mai 1912 alstab, der Jahrzehnte l

en hatte verzichten

ie Angleichung des He

Gewalt zu bringen? Aber solche Dinge sollen Ihnen erspart bleiben, solange wir uns fennen werden," schloß er. solange wir uns fennen werden;

Das flingt sehr tragisch

o dürfen Sie nicht sprechen, Did! Ich wüßte nicht, was ich ohne Ihre Freundschaft anfangen sollte." Im Innern Richard Marrs tobte ein jäher Sturm von Gefühlen. ,, Was ich für Sie fühle, Freundschaft?" wiederholte er. Sie müssen

hit forderten und damit Margery, ist mehr als Freundschaft! Sie wissen es-

Don 1890 wieder aufnahm

damalige Oberft Ludend Diefer drängte auf ein ellte in einer umfangrei

Dezember 1912 ein ne

eubildung von minde

s ja wissen; Ihr Fraueninstintt muß es Ihnen schon lange Derraten haben. Sagen Sie mir, Margery, haben Sie es nicht soon längst gefühlt?"

fich hierbei entſpinnen ich Sie seit dem ersten Augenblick, da ich Sie sah, geliebt

Ite fich der deutsche Ra

lehnte die Schaffung ar nicht ganz ab, woll

en. Ludendorff wurde weise aus dem General

( Fortiebung folg

Mit gesenktem Kopf, um ihre Verwirrung zu verbergen, antwortete sie leise: Vielleicht." ,, Rein Vielleicht," Margery. Sie wissen, daß ich Sie liebe, habe! Sie wissen es wenn ich in meinen alten Verhältnissen leben würde und Ihnen das bieten könnte, worauf Sie Anspruch haben, hätte ich Sie schon längst gefragt, ob Sie meine Frau werben wollen. So aber" Der junge Mann machte eine Gebärde der Verzweiflung.

Eine weiche, warme Stimme klang an seiner Seite. ,, Ja, Did," sagte sie; ,, so aber

Nr. 78.

verwertete und Böckler und seine Vorderleute auf eine harte Probe stellte. Die Platzherren kommen nach der Pause durch ihr planvolles flaches Spiel immer mehr auf und Schmidt konnte trotz Behinderung das 1. Tor erzielen. VfL. wurde jetzt eine Viertelstunde start überlegen. Die Junioren verteidigten aber ihren Vorsprung geschickt, Kacber fonnte sogar noch ein Tor schießen. Kurz darauf erzielte VFB. seinen Treffer durch Elf­meter. 1900 hatte einen solchen in der 1. Hälfte verschossen. Noch ein energischer Endspurt der Gäste und ein sehr harter Kampf war beendet. Die Junioren haben in diesem Spiel eine feine Leistung vollbracht. Schiri Birmer war nicht routiniert genug für dieses Treffen, machte aber seine Sache bis auf Kleinigkeiten gut.

Wagenborn- Stbg. 1.- Leihgestern 1. 2: 1( 0: 1).

Vor ungefähr 1000 Zuschauern lieferten sich obige Mann­schaften das erste Verbandstreffen. Das Spiel zeigte von An­fang bis zur letzten Minute spannende Momente. Beide Mann­schaften spielten mit aller Energie. In der 38. Minute tamen die Gäste durch Selbsttor der Teutonen zum ersten und einzigen Tor. Trotz beiderseitiger Anstrengungen blieben weitere Erfolge aus. Nach Anpfiff der 2. Halbzeit setzte wieder sehr scharfes Tempo ein. Die Verteidiger und die Läuferreihe der Platzbe­sitzer verstanden es, ihren Sturm mit prächtigen Vorlagen zu bedienen. Die vorzügliche Abwehr des Schlußdreiecks der Leih­gesterner verhinderte aber zunächst jeden Erfolg. Durch eine steile Abwehr der Gäste konnte Steinbergs Rechtsaußen den Aus­gleich erzielen. In der 87. Minute gelang es den Playbesitzern durch einen Bombenschuß des Linksaußen, der für den Tormann unhaltbar war, sich den verdienten Sieg zu sichern. Schiri Feuring- Breidenbach leitete sehr gut.

Torwächter stirbt, nach Robinsonade

in die gegnerischen Füße.

,, Die beiden besten Klubs Schottlands, Glasgow Rangers und Celtic fämpften in Glasgow. Der Rangermittelstürmer English brach nach Seitenwechsel durch-es stand 0: 0- fam allein vors Tor und setzte zum Schluß an, da warf sich ihm der Torhüter Thomson entgegen. Der Ball ging vorbei, aber Thom­son blieb auf der Strede. Er starb in der Nacht an den Folgen eines Schädelbruchs. Thomson wurde 24 Jahre alt. Er war Schottlands bester Torhüter. Sein Verein hatte für ihn 200 000 Mart ausgegeben. Er sollte jetzt zu Arsenal kommen."

Soweit eine Berliner Pressemeldung. Man frage sich: Ist jemals ein erzieltes oder vereiteltes Tor einen solchen Einsatz wert gewesen? Jst ein Spiel" denn es soll nur ,, gespielt" werden ein Menschenleben wert? Wer das bejahen kann, hat den Sinn des Fußballspiels nicht erfaßt. Verlegungen werden immer vorkommen; es werden auch schlimmere Sachen passieren, vielleicht wieder der Verlust eines Menschenlebens. Wenn solches durch Unglück geschieht, schön, dann mag man mit einem üblichen Bedauern und persönlicher Anteilnahme darüber sehen. Wenn es aber durch eine riskante Abwehr des Torwächters, oder durch den unbedingten Einsatz des erfolgsuchenden Stürmers oder Spie­lers eintritt, dann ist es Zeit, daß man Regeln aufstellt, die eine derartige Spielweise verhindern und gegebenenfalls Handhabe für eine strengere Bestrafung, als bei einer sonstigen Unsport­lichkeit, bieten.

Kurz vor dem diesjährigen Pariser Spiel stürzte der Re­gensburger Torwächter Jakob in einem Auswahlspiel in Ettlin­gen schwer. Schädelverletzung mit langem Krankenlager. Auch zu riskante Abwehr, zuviel ,, in den Schuß werfen". Diese Para­den sehen unbedingt schön aus und deshalb braucht sich niemand zu wundern, wenn jeder Bezirksligatorwächter sie heute anwen­det. Oft wird die Qualität eines solchen nur von diesem Gesichts­punkten aus beleuchtet und beurteilt. Wie verkehrt! Denn als bester Fußballspieler galt immer noch, wer in seiner Praxis feine Verlegungen davont rug, und feine verursachte. Deshalb, Bublifum: Sehe niemals den Torwächter, der sich wirft, als den besten an, sondern den, der ganz unauffällig und ohne Pose denn meistens ist es nichts anderes- feine Arbeit tut.

Union Billigster und bequemster Brennstoff Briketts

So aber bin ich ein Berufsfußballspieler, der sieben Pfund die Woche bekommt, mit der Aussicht, auf neun Pfund zu tom­men! Jeder Mensch, auch wenn er feinen Sinn für Humor hat, muß die Absurdität meines sehnsüchtigen Wunsches erkennen. Verzeihen Sie mir meine Kühnheit!" Um des Fußballers wohl­geformten Mund lag ein bitteres, wehes Lächeln.

"

Was ich Ihnen aber nicht verzeihe, lieber Did," antwortete das junge Mädchen ,, das ist, daß Sie mich so fränken. Dummer, lieber Junge!" fügte sie hinzu und suchte seine Augen. ,, Glaubſt du nicht, daß ich mich sehr, sehr freue über die Dinge, die du mir da sagst?"

,, Mein Liebling du!" rief Marr aus. Im selben Augen­blid aber gab es ihm einen Rud, und seine Augen blidten feind­lich herausfordernd; denn eben betraten Margerys Tante und Fairfax Stopford den Raum und gingen auf die beiden zu.

Was will der Mann hier? Will er dich etwa besuchen?" fragte Marr scharf.

Ich weiß es nicht. Er weiß jedenfalls, daß ich ihn nie wieder zu sehen wünsche. Dieser Mensch muß die Haut eines Nilpferdes haben, daß er nicht einsieht, wie ich ihn verachte. Nimm feine Notiz von den beiden, Did, bis sie tatsächlich hier sind."

Der Mittelstürmer fand diese schauspielerische Aufgabe etwas schwierig, es gelang ihm aber, Erstaunen zu heucheln, als er vom Stuhl aufstand und die Witwe und ihren Begleiter anblidte.

Ich bin erstaunt, Margery, dich in solcher Gesellschaft zu sehen," sagte die Witwe mit einer faum merklichen Bewegung in der Richtung nach dem Fußballspieler.

,, Ich muß dir das Kompliment zurüdgeben, liebe Tante," antwortete das junge Mädchen in eisigem Ton. Es ist Mr. Stopford bekannt, daß ich ihn nicht zu sehen wünsche. Ich fann es nicht verstehen, warum er mir unter diesen Umständen seine Gegenwart aufdrängt."

,, Du weißt nicht, was du sprichst, Mädchen!" versetzte die Witwe scharf. Mr. Stopford hörte, daß ich nach Rodborough tommen wollte, um dich zu besuchen, und mit seiner gewohnten Liebenswürdigkeit hat er sich erbötig gemacht, mich in seinem Auto hierherzubringen. Wirklich, Margery, wenn ich an dein sonderbares Verhalten in letzter Zeit denke, muß ich annehmen, daß du deine fünf Sinne nicht recht beisammen hast. Darf ich übrigens fragen, was dieser junge Mann hier bei dir tut?"

Nun," antwortete das junge Mädchen mit heiterem Lachen, ., er fut, was jeder normale junge Mann tut, wenn er verlobt ist. Er verbringt die wenigen freien Stunden, die er hat, bei feiner Braut."

,, Braut! Du fannst doch unmöglich meinen, daß du dich mit einem Fußballer Derlobt hast!" Es lag so viel Entsetzen|

Union

in der Stimme der Witwe, daß man flar erkennen konnte, daß dieser Schrecken nicht geheuchelt war.

,, Gerade das meine ich, liebe Tante. Did und ich haben uns heute verlobt. Du bist gerade zurecht gekommen, um uns Glück zu wünschen. Natürlich wirst du so etwas nicht tun, aber es wäre unhöflich von uns, es von dir nicht wenigstens zu erwarten! wandte Mr. Stopford wollen wir gern davon entbinden! Did"

sie sich dann an den jungen Mann, der Fairfax Stopford mit Bliden ansah, als ob er ihm jeden Augenblid an die Gurgel fahren wollte, Did, meine Tante will mir nicht glauben, daß wir verlobt sind."

Ich hätte nie geglaubt, daß du dich so wegwerfen könntest pfui, einen Berufsfußballspieler, einen gewöhnlichen, simplen Fußballer-!" Es kostete der Witwe Anstrengung, die Worte auszusprechen.

Reinen simplen und sicherlich keinen gewöhnlichen Fuß­baller! Mein Did ist einer der besten Spieler im ganzen Lande!" antwortete Margery spöttisch.

Ich möchte wijsen," rief die Witwe aus und wandte sich an Marr, mit welchem Recht Sie es wagen konnten, meiner Nichte einen Heiratsantrag zu machen?"

,, Erstens, um sie vor den Belästigungen eines strupellosen Schurken zu schützen, und zweitens, weil ich sie liebe," war die ruhige Antwort. ,, Da Sie aber eine Vorliebe für Fragen haben, werde ich mir erlauben. ebenfalls eine Frage an Sie und Ihren Begleiter zu richten. Was haben Sie mit den dreitausend Pfund getan, die Ihnen von Miß Kirkby anvertraut worden sind?"

Sie wurden Mr. Stopford übergeben, der das Geld für meine Nichte anlegen sollte."

,, Nun, da ich in Zukunft die Anlage von Miß Kirkbys Geld besorgen werde, muß ich Sie bitten, den Betrag in der fürzesten Zeit zurückzuerstatten."

Es war eine unverkennbare Drohung in diesen Worten, und den Blid, der sie begleitete, konnte auch Fairfax Stopford nicht ignorieren.

Ich weigere mich, das Geld auszufolgen, damit Sie es einem unwijenden jungen Mädchen herausschwindeln können." Wir wollen das Wort schwindeln lieber nicht erwähnen. Da Sie sich aber offen weigern, so gebe ich Ihnen bekannt, daß ich mich bemüßigt sehen werde, für Sie sehr unangenehme Maß­nahmen zu ergreifen, wenn die bewußten 3000 Pfund nicht innerhalb vierzehn Tagen zurüdgezahlt worden sind!"

Sie wollen mir drohen?" stieß Stopford heraus. " Mehr als das," sagte Marr mit einem eisigen Lächeln. Ich werde Sie prügeln! Machen Sie, daß Sie sofort weiter tommen, sonst fange ich gleich damit an." Fortsetzung folgt.