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Mittwoch, den 22. Juli 1931.

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Turnen, Sport und

Caracciola Sieger im Großen Preis von Deutschland".

Am Sonntag, pünktlich um 10 Uhr morgens, begaben sich insgesamt 32 Wagen der beiden Wertungsgruppen auf die lange Reise auf dem Nürburgring. Die ,, Großen" hatten auf der 22,8 Kilometer langen Strede 22 Runden, also mehr als 500 Kilometer zurüdzulegen. Nach dem Start setzte sich zunächst der Italiener Fagioli mit seinem Maseratiwagen an die Spitze, die er aber schon ausgangs der ersten Runde an Caracciola abtreten mußte. Der Berliner fuhr dann mit seinem Mercedes­Benz bald einen größeren Vorsprung heraus. Nach sechs Run­den mußte Fagioli den zweiten Platz seinem Landsmann Nu­volari auf Alfa Romeo überlassen. Caracciola hatte schon jetzt eine Minute Vorsprung vor den Italienern. Fast nicht in Er­scheinung traten die Engländer und auch der einzige amerika­nische Teilnehmer Red Shafer.

Mit besonderer Regelmäßigkeit absolvierte Caracciola Runde um Runde, und starker Beifall begrüßte den Deutschen, wenn er mit seinem Mercedes vorüberraste. Im Kampf um den zweiten Platz machten sich Nuvolari und Fagioli das Le­ben recht schwer. Dann kam nach der 9. Runde der französische Meisterfahrer Chiron mit seinem Bugatti überraschend auf. Nuvolari wurde von dem Franzosen vom dritten Platz ver­drängt. Weiter zurüd folgten Varza, von Morgen und Merz Chiron überholte auch Fagioli und machte dann eine spannende Jagd auf Caracciola. Das Rennen erreichte seinen Höhepunkt, als die Wagen an den Ersatzteillagern halten mußten. Carac ciola wechselte als erster die Hinterradreifen und tankte gleich­zeitig in der Refordzeit von nur 1 Min. u.1 Set. Chiron brauchte allein nur zum Tanten 50 Sefunden. Weit längere Zeit ve= nötigien Stud und die übrigen Fahrer. Der Aufenthalt an Erjahteillager hatte vorübergehend eine kleine Verschiebung in der Spitzengruppe gemacht. Caracciola führte bei der Hälfte des Rennens mit 2 Minuten Vorsprung vor Chiron, weitere 2 Minuten zurück folgten Nuvolari und Fagioli, denen v Morgen in der 15. Runde den dritten Platz abnahm.

Im letzten Drittel des Rennens häuften sich die Ausfälle, der junge Mercedesfahrer von Brauchitsch mußte wegen Diffe= rentialbruches aufgeben. Weiter blieben Fagioli, Dreyfus, Das Rennen hien Williams und später von Morgen aus.

entschieden zu sein. Zwei Runden vor Schluß legte Chiron zu einem mächtigen Endspurt los. Er brachte seinen Wagen auf Höchsttouren und kam auch näher an Caracciola heran, ohne jedoch dem Deutschen ernstlich gefährlich werden zu können. Caracciola fuhr mit eiserner Ruhe und unbeirrbarer Sicherheit das lange Rennen mit einem Stundenmittel von 108,3 kilo: metern in 4: 38,10 als Sieger nach Hause.

Das Rennen der Kleinen.

Die Teilnehmer der Wertungsgruppe II, die in 18% Run­den 425 Kilometer zurüdzulegen hatten, lieferten sich ein weni­ger spannendes Rennen. Zu Beginn führte der Engländer Scaron, der die Spitze bis zum Schluß behauptete, dann aber einen Defekt kurz vor dem Ziel erlitt und zur Behebung des Schadens so viel Zeit einbüßte, daß er um den sicheren Sieg tam und sich mit dem dritten Platz begnügen mußte. Scaron hatte bis dahin einen Stunden- Durchschnitt von 98,7 Stdkm. Sieger wurde so sein Landsmann Dudley Froy auf Riley, der

das Rennen mit einem Stundenmittel von 93,4 in 4: 23,56,6 ge= Ergebnisse:

wann.

Wertungsgruppe 1: über 1100 ccm: 1. Caracciola- Berlin ( Mercedes- Benz) 4: 34,10( 108,3 Stdkm); 2. Chiron- Paris( Bu­gatti) 4: 39,28( 107,7 Stdkm); 3. Varzi- Frankreich( Bugatti) 4: 42,10; 4. Nuvolari- Jtalien( Alfa Romeo) 4: 43,16,5; 5. Wer Untertürkheim( Mercedes- Benz) 4: 43,34,8; 6. Hans Stud- Viel­liz( Mercedes- Benz) 4: 43.34,8; 7. Bourist- Frankreich( Bugat­ti) 4: 50,0; 8. Limelle- Frankreich( Bugatti) 4: 52,00; 9. Span­del- Nürnberg( Mercedes- Benz) 4: 57,45; 10. Sir Henry Bintin England( Maserati) 5: 01,13; 11. Carl Howe- England( Bu­gatti) 5: 08,19,6. 19 gestartet, 11 am Ziel. Wertungsgruppe II; bis 1100 ccm: 1. Dudley Fron- England ( Rilen) 4: 23,56,6( 93,4 Stdkm); 2. Graf Arco- Zinneberg( Amil­car) 4: 32,18( 90,5 Stdkm); 3. Scoron- England( Amilcar) 4: 34,53,2; 4. Rouleau- Frankreich( Amilcar) 5: 07,22; 5. Cap­tain Samuelson- England( M. G. Midget) 5: 09,52,2; 6. Macher ( DKW.) 5: 13,50; 7. Theißen( DKW.) 5: 24,18,6. 13 gestartet, 7 am Ziel.

Dritter Lauf zur Deutschen Motorrad- Meisterschaft ,, Rund um Schotten".

Mit dem Motorradrennen ,, Rund um Schotten", das auf einer 17,6 km langen Rundstrede im Vogelsberg ausgefahren wurde, gelangte der dritte Lauf zur deutschen Motorradmeister schaft zur Erledigung. Leider ereigneten sich im Laufe des Rennens einige Stürze, die nicht alle glimpflich verliefen. Am schlimmsten erging es dem Bonner Hans Claes, der mit einem lebensgefährlichen Schädelbruch ins Krankenhaus re­bracht werden mußte, wo er noch am Sonntagabend seinen Verlegungen erlegen ist. Auch der Breslauer Huth sand mit erheblichen Verletzungen Aufnahme im Schottener Krankenhaus. Das Rennen nahm insofern feinen einwandfreien Verlauf, als der Wettbewerb der schwersten Klasse eine Runde zu früh Schminke auf Imperia erzielte mit abgebrochen wurde. einem Stundenmittel von 99,36 Kilometer die beste Leistung des Tages. Ergebnisse:

Bis 250 ccm: 1. Kahrmann- Fulda auf Herkules- Jap 2: 22,01 ( 89,1 Stdkm); 2. Geiß- Pforzheim auf DKW. 2: 24,22; 3. Raufenbarth- Oberursel auf Büder 2: 25.37.

Bis 350 ccm, 211 km: 1. Schminke- Godesberg auf Imperia 2: 06,26( 99,36 Stdkm, beste 3eit des Tages); 2. Schneider­Düsseldorf auf Velozette 2: 15,02; 3. Ley- Nürnberg auf Triumph 2: 15,12.

Bis 500 ccm, 211 km: 1. Frenzen- Bonn auf DKW. 2: 18,32 ( 93,2 Stdkm); 2. Klein- Frankfurt auf Horex 2: 33,57; 3. Vueglein- Nürnberg auf Victoria 2: 40,37. Bis 1000 cmc, 193,6 km: 1. Weyers- Aachen auf Harley- David­son 2: 01,41; 2. Jecker- Aachen auf Harley- Davidson 2: 05,21; 3. Röse- Düsseldorf auf BMW. 2: 07,25.

Rennen der Seitenwagenmaschinen, 52,8 km: Bis 600 ccm: 1. Kahrmann- Fulda auf Horer 37:49. Ueber 600 ccm: 1. Kürten- Düsseldorf auf Horer 34:17; 2. Weyers- Aachen auf Harley- Davidson 38:00.

10. Nationale der Spielvereinigung 1900 Gießen.

Eine recht gute Besetzung hatte das nationale Sportfest des 1900er aufzuweisen und brachte auch in den meisten Konkurrenzen teilweise überraschend hartnädige Kämpfe. Gute Kräfte waren aus Nord-, Süd- und Westdeutschland am Start. Auffallend war das Fehlen der Kasseler Leichtathleten. Trotz Regen und anderen sportlichen Veranstaltungen war der Besuch nicht schlecht und die Zuschauer bekamen sehr schöne Kämpfe zu sehen. Ein äußerst Spannendes Rennen war der 200- Meter- Lauf, bei dem Mehner, Eintracht Frankfurt, bis 160 Meter führte, dann aber, nachdem sein Klubkamerad Mährlein ihn überholte, aufgab. Eine vorzüg­liche Leistung zeigte Kilo vom VfL. Wezlar im Diskuswerfen mit einem Wurf von 43 Meter. Ueberraschend kam die Nieder­lage Eldrachers im 100- Meter- Lauf, den Koch- Offenbach in 11 Set. gewann. Diese Zeit ist bei der durchnäßten Bahn recht be­achtlich. Am interessantesten verliefen die Staffeln. Den Haupt­anteil an den Erfolgen hatten die Süddeutschen. Die Organisation und die Abwicklung waren gut.

Klasse 1:

Ergebnisse:

100 Meter: 1. Kurz, BSC. 99 Offenbach, 11 Sef.; 2. Eldracher, Eintracht Frankfurt, 11,2 Sef.; 3. Müller, Univ. Gießen, 11,3 Gef.

200 Meter: 1. Mährlein, Eintracht Ffm., 22,8 Gef.; 2. Kurz, Offenbach, 22,8 Sef.; 3. Maerten, J. G. Spv. Ffm., 22,9 Set. 400 Meter: 1. Husch, J.G.Spv. Ffm., 52,2 Gef.; 2. Schleifer, TV. Braunfels, 58,2 Set.

1500 Meter: 1. Hobus, Hannover 78, 4: 14,7 Min.; 2. Hoffmann, Jugend Betzdorf, 4: 28,4 Min.; 3. Brügmann, ATV. Mar­burg, 4:35 Min.

7500 Meter: 1. Diedmann, Hannover 78, 24: 17,3 Min.; 2. Ger­hardt, Gießen 1900, 24: 25,7 Min.; 3. Schaaf, Gießen 1900, 25: 19,4 Min.

4X100- Meter- Staffel: 1. Eintracht Ffm., 43,8 Gef.; 2. GC. 80 Ffm. 44,3 Sef.; 3. BSC. 99 Offenbach 44,8 Set. Weitsprung: 1. Hassinger, Eintracht Ffm., 6,50 Meter; 2. Krück,

VfB.-K. Marburg, 6,35 Meter; 3. Schneider, BSC. 99 Offen­bach, 6,23 Meter. Stabhochsprung: 1. Jung, Gießen 1900, 3,30 Meter; 2. Stahl, TV. Langen, 3,20 Meter; 3. Dietrich ,,, Hessen" Frankenberg, 3 Meter.

Distuswerfen: 1. Kilo, VfL. Wetzlar, 43 Meter; 2. Holler, SC. 80 Ffm., 37,78 Meter; 3. Gary, VfB.-K. Marburg, 36,83 Mtr Speerwerfen: 1. Frey, ATV. Rheinfranken Gießen, 50,87 Mtr.; 2. Streib, P. Spv. Wiesbaden, 47,85 Meter; 3. Holler, SC, 80 Ffm., 45,50 Meter.

Klasse 2:

100 Meter: 1. Fernau, MTV. Gießen, 11,2 Sef.; 2. Müller, Univ. Gießen, 11,3 Set.; 3. Schneider, BSC. 99 Offenbach, 11,4 Gef.

800 Meter: 1. Knödel, SC. 80 fm. 2: 4,9 Min.; 2. Bepperling, 1900 Gießen, 2: 7,7 M.; 3. Flügel, TV. Wallmerod, 2: 18,5 M. 3X1000- Meter- Staffel: 1. Jugend 06 Betzdorf 8: 48,2 Min.; 2. Spielogg. 1900 Gießen 8: 54,7 Min.

Hochsprung: 1. Kassel Sportogg. Eitorf- Kelters 1,73 Meter; 2. Streib, P. SpV. Wiesbaden, 1,70 Meter; 3. Wintermeyer, JG. Spv. Ffm., 1,65 Meter.

Kugelstoßen: 1. Kilo, VfL. Wetzlar, 12,84 Meter; 2. Gary, VfB. Marburg, 12,57 Meter; 3. Holler, SC. 80 Ffm., 11,82 meter. Speerwerfen: 1. Streib, P. Spv. Wiesbaden, 49,50 Meter; 2. Holler, SC. 80 Fim., 46,80 Meter; 3. Bachmann, Gießen 1900, 44,65 Meter.

Klasse 3:

100 Meter: 1 Haur, SC. 80 Ffm., 11,4 Gef.; 2. Beder, MTV. Gießen, 11,6 Sef.; 3. Legier, BSC. 99 Offenbach, 11,8 Sef. 1000 Meter: 1. Lehmann, SC. 80 Ffm., 2: 43,4 Min.; 2. Ploch, MTV. Gießen, 2: 45,7 M.; 3. Jäger, Univ. Gießen, 2: 46,3 M. Schwedenstaffel: 1. BSC. 99 Offenbach 2: 08,2 Min.; 2. SC. 80 Ffm., 2: 08,3 Min.; 3. MTV. Gießen 2: 08,5 Min. Weitsprung: 1. Wizzel, Eintracht Ffm., 6,28 Meter; 2. Wagner, I, TV. Wallmerod, 6,27 Meter.; 3. Jung, Gießen 1900, 6,26

Meter.

Mercedes- Benz

gewinnt mit serienmässigen Sportwagen SSK den

Spiel.

Die Gaumeisterschaften

des Gaues Dill.

Nr. 58

Am vergangenen Sonntag trafen sich die Vereine des Dill­Gaues auf dem Sportplatz in Dillenburg. Der Dillenburger Sportverein hatte die Vorarbeit übernommen und in dankens werter Weise gelöst, soweit es sich auf dem leider etwas kleinen Platz bewerkstelligen ließ. Das Wetter war im allgemeinen der Veranstaltung günstig, abgesehen von einigen Spritzern, die man gerne in Kauf nahm, da nach der gegenwärtigen Wetterlage Schlimmeres befürchtet wurde.

Die Kämpfe selbst zeigten unter Berüdsichtigung des Plages manche schöne Leistung, brachten aber auch die Erfahrung, daß die Leichtathletik in unseren Vereinen noch eines guten planmäßigen Trainings bedarf, daß kleinliche Beanstandungen immer mehr verschwinden mögen.

Die Siegerliste:( Wir bringen nur die Spitzenleistungen) 100- Meter- Lauf, Senioren: Ferd. Ortmann- Offdilln 12,2. Rudi Kepper- Dillenburg und Willi Lotz- Sechshelden je 12,4.- Jugend 1913/14: Herbert Haas- Dillenburg 13,0. Ernst Darr Dillenburg 13,2. Emil Kasper- Niederscheld 13,2( Handbreite zurüd). Jugend 1915 16: Rudi Bietz- Dillenburg 13,0. Helmut Ermert- Dillenburg und Adolf Haas- Sechshelden je 13,3. Schüler: Helmut Binde- Sechshelden 15,5. Karl Heinz Dehmel- Wissenbach 16,0. Emil Lauber- Sechshelden 16,1. 200- Meter- Lauf, Senioren: Willi Lozz- Sechshelden 32,3. Walter Schwehn- Straßebersbach 32,8. Rudi Kepper und Leander Schmidt- Dillenburg je 33,0 Jugend 1915 1916: Rudi Biet­Dillenburg 32,6. Adolf Haas- Sechshelden 33,2 Helmut Era mert- Dillenburg 33,6. Schüler: Emil Lauber- Sechshelden 38,0. Karl Heinz Dehmel- Wissenbach 38,5. Helmut Binde­Sechshelden 39,0.

400- Meter- Lauf, Senioren: Willi Lotz- Sechshelden 1: 9,0. Willi Peter- Niederscheld 1: 10,4. Emil Nix- Niederscheld 1: 10,6. 800- Meter- Lauf, Senioren: Ferd. Ortmann- Offdilln 2: 38,0. Otto Krenzer- Weidelbach 2: 39,0. Paul Lohkemper- Sinn 2: 39,8. Jugend 1913/14: Ernst Darr- Dillenburg 2: 37,7. Paul Rausch Dillenburg 2: 40,0. Karl Christmann- Dillenburg 2: 42,0. Jugend 1915/1916: Rudi Biet- Dillenburg 2: 52,0. Mar Seve­ring- Dillenburg 2: 54,0. Erich Kaffl- Frohnhausen 2: 59,0. 1500- teter- Lauf, Senioren: Rudi Paul- Sinn 5: 16,0. Rudi Kepper Dillenburg 5: 30,4. Erwin Lengenberg- Holzhausen 5: 48,0.- Jugend 1913/14: Ernst Darr Dillenburg 5: 36,8. Emil Dörr- Erda 5: 46,2. Emil Sahm- Sechshelden 5: 56,2. 5000- Meter- Lauf: Rudi Paul- Sinn 20: 57,8. Ernst Brüd- Holz­hausen 21: 15,4. Otto Treupel- Oberroßbach 22: 39,5. Hochsprung, Senioren: Rudi Manz- Dillenburg 1,50 Meter. Emil Welsch- Eibelshausen 1,45 Meter. Ferd. Ortmann- Offdilln und Willi Lotz- Sechshelden und Arthur Kröd- Langenaubachy je 1,40 Meter.- Jugend 1913/14: Karl Christmann- Dillen­burg 1,55 Meter. Otto Hain- Frohnhausen 1,40 Meter. Frig Braun- Frohnhausen und Ernst Henrich- Straßebersbach und Emil Kasper- Niederscheld je 1,35 Meter.-Jugend 1915/16: Erich Kaffl- Frohnhausen 1,35 Meter. Weitsprung, Senioren: Willi Lotz- Sechshelden 5,75 Meter. Wal­ter Müller- Straßebersbach 5,33 Meter. Emil Nir- Nieder­scheld 5,32. Emil Mappes- Frohnhausen 5,31 Meter. Ju­gend 1913/14: Herbert Haas- Dillenburg 5,65 Meter. Karl Christmann- Dillenburg 5,42 Meter. Emil Kasper- Nieder­scheld 5,09 Meter. Jugend 1915-16: Willi Beecht- Dillen­burg 5,05 Meter. Helmut Ermert- Dillenburg 5,02 Meter. Adolf Haas- Sechshelden und Rudi Biez- Dillenburg je 4,85 Meter. Schüler: Helmut Binda- Sechshelden 4,18 Meter. Emil Lauber- Sechshelden 3,81 Meter. Karl Heinz Dehmel­Wissenbach 3,52 Meter.

Kugelstoßen: Senioren: Otto Krenzer- Weidelbach 9,05 Meter. Gustav Peter- Langenaubach 8,96 Meter. Willi Röber­Sechshelden 8,82 Meter. Jugend 1913-14: Wilhelm Franz- Udersdorf 10,91 Meter. Herbert Haas- Dillenburg 10,49 Meter. Ltto Hain- Frohnhausen 10,42 Meter. Jugend 1915-16: Helmut Ermert- Dillenburg 9,80 Meter. Willi Beecht- Dillenburg 9,16 Meter. Rudi Biezz- Dillen­burg 8,79 Meter. Schüler: Emil Lauber- Sechshelden 5,35 Meter. Biede- Sechshelden 5,30 Meter. Karl Heinz Dehmel 3,57 Meter.

Speerwurf: Senioren: Willi Lotz- Sechshelden 36,57 Meter. Willi Peter- Niederscheld 34,38 Meter. Arthur Kröck- Lan­genaubach 31,60 Meter. Jugend 1913-14: Herbert Haas­Dillenburg 36,68 Meter. Karl Donsbach- Udersdorf 32,38 Meter. Otto Hoin- Frohnhausen 25,00 Meter. Jugend 1915-16: Rudi Biez- Dillenburg 31,72 Meter. Adolf Haas­Sechshelden 18,00 Meter.

ter.

Diskuswerfen: Senioren: Emil Mappes- Frohnhausen 32,50 Me­Arthur Wilhelm Weber- Frohnhausen 29,80 Meter. Kröd- Langenaubach 24,40 Meter. Jugend 1913-14: Her bert Haas- Dillenburg 27,50 Meter. Otto Hain- Frohn­hausen 25,90 Meter. Frizz Braun 23,60 Meter.

4 mal 100 Meter- Staffel: Senioren: 1. Dillenburg; 2. Straß ebersbach. Jugend: 1. Dillenburg.

Abschließend kann gesagt werden, daß die Jugend in einer Anzahl Konkurrenzen bessere Resultate zeigte als die Senioren. Soll es Hoffnung für die Zukunft sein? Ist es Mahnruf für die Senioren? W. Hoffmann.

Grossen Preis von Deutschland 1931

gegen Gesamtaufgebot modernster ausländischer Rennmaschinen und europäischer Meisterfahrer.

MERCEDES- BENZ beweist erneut seine überlegene Stellung in der Automobil- Industrie.

Gesamtsieger, beste Zeit des Tages, Rudolf Caracciola auf SSK

5. Otto, Merz auf SSK, 6. Hans Stuck auf SSK mit Continental- Bereifung. Unter den sechs an erster Stelle placierten Wagen drei Mercedes- Benz.

DAIMLER BENZ A.-G.

VERKAUFSSTELLE: Frankfurt a. M. Abt. Personenwagen; Ausstellungsräume Rathenauplatz 14; Büros u. Reparaturwerk­statt Frankenallee 139-149. VERTRETUNG: Dr. E. SCHIRMER, GIESSEN, BAHNHOFSTR. 90-92; FERNRUF 4121