Einzelbild herunterladen

Odershausen 3. 1: 4

Ebsdorf 1: 1( 1: 0)

Leidenhofen 2. 7: 0 Rüddingshausen 7: 2( 4: 0) Gladenbach 2. 8: 5 Willersdorf 2: 1

Mellnau Frankenberg 2. 5: 1( 1: 1)

Allendorf 1.

Roda 2: 1

Wetter komb. 1: 1( G.)

Amönau 5: 2

Nr. 82.

Mr.Mittwoch, den 14. Oktober 1931.

für Altschuhen zum dr

e eritmals in den

en Verbandswanderpress gen. Außerdem lehrten ehreren anderen werto m Schaufenster der F En Gamstag ausgeftellt. erein die Sieger gelegent üzenhaus". gerfameradschaft Saffia im Restaurant 3um Bezirkstag ab.

Fußball.

Turnen.

Ergebnisse aus dem Bezirk.

Kurhessen Marburg VFB. Gießen 4: 1( 2: 1) Borussia Fulda Kurhessen Kassel 3: 2( 3: 0) Sessen 09 Sportclub 03 1: 2( 1: 1)

Verein

f die Scheibe Deutján Borussia Fulda Safia findet lomme. C. 03 Kassel ständen des Schützende Bermania Marburg bis zum nächsten gleeffen 09 Stassel

3FBK.- Marburg

wurden nach einer Ueturhessen Staffel wieder Fünfteichsmarks Germania Fulda ermünzen zu 1 Pig. gept 8. f. B. Gießen

It 4 846 107 Stüd zu 5 oras, damit 73,7 Millionen

wurde der Bestand hie

St. Auch der Pfennig

725 082 neuen Studen

. Dabei sind die schon

Averband für Krüppel ag im Studentenhaus Seschäftsbericht jei folgen

Durden 3516 Heilungen von 225 000 Mart aus Mitgliederbeiträgen( 130 erbeschriften( 30 000 M und Geschente 352 000

Odershausen

Sport Kassel Tura Kassel Großalmerode

Spiele gew. 1.nent. verl. Tore Punkte

Spusp. Northeim

Göttingen 05

Breidenbach

,, Gießener Zeitung"

Sport und Spiel.

Oberndorf Albshausen 3: 1( 1: 0) Hermannstein 2. Büblingshausen 0: 5( 0: 1) Garbenheim Waldgirmes 3: 3( 2: 0) Werdorf Berghausen 3: 1( 1: 0) Wiesed

Heuchelheim 7: 1( 4: 0)

1900 Gießen 3.- Bieber 4: 1( 1: 0) Großen- Bused 2. Daubringen 2. ausgefallen Laubach 2. Bobenhausen 7: 1( 3: 1)

Lich 1. 0: 3( 6.)

Odershausen 2. Marbach 2. M. nicht angetreten. Ligjeld Bottenhorn 2. 2: 1( 0: 0)

Hesselbach Laasphe 5: 2

Hommertshausen Friedendorf 2. 2: 2( 1: 1)

Holzhausen

Buchenau 2. 6: 3( 1: 3)

Schönstadt 0: 3

Goßfelden

Cölbe 2.

Garnau 2. 7: 0

VfB.-K. 3.­

Cappel 2. 2: 2

Leihgestern 2.­

Germania 3.­

6

5

0

1

35: 9 10: 2

Spiele gen.

unentsch.

verloren

Punkte

Leidenhofen

6

5

0

1

26: 6 10: 2

Holzhausen

Butzbach II.

5

2

2

1

6: 4

Bortshausen

6

4

1

1

17:12 9: 3

Leihgestern

4

2

1

1

5: 3

Mornshausen

6

4

0

2

21:10 8: 4

Steinberg

3

2

1

5: 1

Münchhausen

6

4

0

2

13:15 8: 4

Daubringen

4

1

2

4: 4

Oberrosphe

6

1

3

2

12:17 5: 7

Lollar

4

2

0

4: 4

4

1

1

2

4: 6 3: 5

Gr. Bused

1

1

0

2: 0

Michelbach

6

1

0

5

7:25 2:10

Garbenteich

3

1

0

2: 4

5

0

1

4

6:23

1: 9

Jugend:

Steinbach

3

0

0: 6

5

0

0

5

5:23

0:10

Jugend.

1900 Gießen 1.

1900 Gießen 2.

Hessen Hersfeld 6: 1( 0: 0)

Einbed 05 1: 1( 0: 0)

Hermannia Kassel 1: 3( 0: 1)

Spielverein Raffel 6: 0( 0: 0)

SpVg. Göttingen 3: 1( 1: 0) Frohnhausen 6: 1( 3: 0)

Dillenburg Bottenhorn 5: 4

SC. Wetzlar- Niedergirmes Butzbach 2: 3( 1: 2)

Verein

Ballau Beglar Bottenhorn Frohnhausen Dillenburg

Lollar 1. Sch.

Spiele gew. unent.

verl. Tore Punkte

6 5

1

0

18:10 11: 1

5 3

2

0

16:11 8: 2

Handball:

6

3

1

2

28:14

7: 5

5

3

0

2

9:12

6: 4

6

3

0

3

14:12

6: 6

Sand an. Die Firma und dergleichen im W che Klinit. Auf dem ne

1900 Gießen Butzbach

5

2

1

2

10: 8

5: 5

7

2

1

4

10:29 5: 9

6

2

0

4

11:14 4: 8

b

5

1

0

4

7:11

2: 8.

7

1

2

4 15:17

4:10

012023

lden. Die Gesamteinnat

abe 156 174 Mart, das

Tark. Der Voranschlag

De 218 952 Mart vor.

ger f.

. Oftober ist in Mauer i

er Schöpfer der vielumitri

= am 29. November 1860

irolischen Orgelbauerfami

Aber genial. Als Maschin Erfindung des Lanz- Hörbig Sebläse und Kompressoren ndustriestaaten der Welt Schon als Zwanzigjährig mie, aus diesen Studien in jeiner Tragweite fra hen Lebens: arial

am Monde". Det genia der Mondoberfläche erschen Welteislehre.

er den Rüden rann, wenn

mit feinen mächtigen Spra

den Feuerruf erschallen li

nte die Obrigkeit nur imm

Ctrafen darauf dringen,

r, mit dem Feuer äußerst

Boden jedes Hauſes Fimer bereit ſtanden. Da as augnahmen la fin en orget to hire als Bürge

men Rauch halten", d. b.

protokoll von 1546 lejen

W. Niedergirmes Wiesenbach Breidenbach

Bissenberg

Weilburg

Gau Gießen Weglar.

Burgsolms 0: 2( 0: 1)

Steindorf 5: 0( 2: 0)

Bistirchen Stodhausen 3: 1( 2: 0)

SC. Wetzlar 2.- VfB. Gießen 2. 2: 1( 1: 0) Weklarer SpV. 2.- 1900 Gießen 2. 4: 2( 2: 1)

Aglar 2.- Hermannstein 3: 3( 1: 1)

Burgfolms 2. Oberbiel 2: 1( 1: 1) Ehringshausen 2. Nauborn 3: 2 Steinbach Großen- Bused 0: 5( 0: 2) Lollar Garbenteich 12: 0( 4: 0) Leihgestern Butzbach 2. 2: 2( 1: 1) Ettingshausen Villingen 7: 2( 3: 2) Laubach Geilshausen 5: 1( 2: 1) Merenberg 1. Merenberg 2 7: 1( 2: 0) Essershausen Laubuseschbach 2: 4( 1: 1) Weinbach Hirschhausen 2. 3: 1( 0: 0)

Tiefenbach

-

Holzhausen 2. 2: 2( 1: 2)

Ulm- Allendorf 2: 5

Braunfels 2.- Stodhausen 2. 9: 2

Biskirchen 2. Niederbiel 2: 2( 1: 1)

Oberbiel 2.

Bonbaden

Wetzlar 4.

Burgsolms 3. 5: 1( 2: 1)

Nauborn 2. 2: 2( 1: 1) Schwalbach 2: 5( 1: 2)

seben gepührt", eine wissenschaftliche Feststellung, die hoffentlich gebührende Würdigung findet.

Die Bekämpfung des Feuers mit Hilfe von Sprißen be­

Wetzl. SpV. 1. 5: 0( 3: 0)

Wetzl. SpV. 2. 2: 0( 0: 0)

1900 Gießen 1. Sch. Wetzl. SpV. 1. Sch. 0: 0 1900 Gießen 2. Schüler Wetzl. SpV. 2. Sch. 2: 0( 1: 0) Wiesed 1. Sch.

Heuchelheim 1. Sch. 5: 0( 2: 0)

Wiesed 2. Sch. 9: 0( 3: 0) VfB. Gießen 2.- Leihgestern 2: 2( 6.) Garbenteich Ettingshausen 1: 0( 0: 0) Burgsolms Sch.- Braunfels Sch. 5: 0( 3: 0) Tiefenbach 1.-

Braunfels 1. 2: 2

Butzbach 2.- Rodenberg 1. 0: 2

TuSpv. Butzbach 1. Pol. Spv. Butzbach 1. Pol.- Spv. Butzbach 2. TuSpv. Butzbach 1. Jgd. TuSpv. Butzbach Sch.

1900 Gießen 1. 7: 4( 3: 3) TV. Großen- Bused 1. 8: 4( 3: 4) TuSpo. Butzbach 2. 6: 1( 5: 0)

Tgm. Friedberg 1. Jgd. 2: 9 TV. Niederweisel Sch. 5: 2 Gau Dill.

Burg 1. Donsbach 1. 5: 2( 1: 2) Herbornseelbach 1.- Sinn 1. 2: 4 Haiger 1. Oberroßbach 1. 0: 2 Manderbach 1.- Langenaubach 1. 0: 1 Allendorf 1.- Rittershausen 1. 3: 2 Dillenburg 2. 6: 1 Eibelshausen 1. 1: 2 Steinbach 1. 1: 4

Frohnhausen 2.

Weidelbach 2.

Sechshelden 2.

Dillenburg 3.- Lützeln 1. 3: 4

Burg 2. 0: 6

Sinn 2. Altenkirchen 1. Offenbach 2. Bischoffen 1.

Jugend.

Allendorf 2.

Dillenburg

Altenkirchen

Erda 1. 3: 1 Herbornseelbach 2. 3: 0 Hohensolms 1. 5: 1 Niederscheld 2. 2: 1

Frohnhausen 1: 5 Erda Jgd. 3: 0

Altenkirchen Sch.- Erda Sch. 7: 1

Frankenberg

Marbach

Biedenkopf

Breidenstein

Feudingen Kirchhain Wetter 2.

Wehrda 1.

Gau Marburg. Dreihausen 7: 0( 3: 0) Gladenbach 3: 6( 1: 5) Frechenhausen 5: 0

Erdhausen 5: 5( 4: 2) Wommelshausen 2: 3( 2: 1) Ertsdorf 1: 1

VfB.-K. 2. 2: 2

Cölbe 1. 3: 2

in das andere sprißen", wie es ebenfalls auf dem Bilde dargestellt ist. Die kleine Sprite soll nach der gleichen Quelle 50 Schuh hoch und weit tragen, also etwa 12 bis 13 Meter. Einen besaß einen Windkessel und gab daher einen ununterbrochenen Strahl.

int aber erst viel später. Zwar wird uns berichtet, daß Frank: wichtigen Fortschritt hatte aber die Nürnberger Spriße. Sie

furt a. M. schon im Jahre 1440 einige kleine Handsprisen zur

Bekämpfung von Bränden benußte; der Erfolg muß aber, wie

denken läßt, nicht übermäßig zur Nachahmung gereizt baben. Denn erst fast 80 Jahre später folgt Augsburg diesem

defifpiel. In Bremen aber fenne man, and you outer, alſo um 1656 bei der Bekämpfung von Fenersbrünſten Saus fchepff, ben Vermee keinen Wasserkasten besaßen, in eine mit Wasser gefüllte nelzen( zu Kerzen), Leutsche Stadt mit einer größeren Wassersprize" voran, die

Verwendung Spritzen. mußte man, da

der Nacht in seinem

S

Es soll auch keinem lbüchsen umbzugeben: m raft werden. Desgleich

ollen in der Stadt

Wanne setzen. Das kunstfertige Nürnberg aber ging als erste

fer dortige Zirkelschmied Hans Hätsch 1658 erbaute. Ein deichzeitiger Kupferstich( Abb. 1) zeigt sie uns in Tätigkeit. Es Dar ein ungefüges Werk auf einem schlittenartigen Untersatz the Räder. Das Wasser wurde in mächtigen Tonnen auf

mit feinem Licht obn chlittenfufen herangeschleift und mußte mit Eimern in die ehen, auch mit feinem prize gegossen werden

Copf) verwahrt."

m Ra: bestellt, mußte Daß diesen Verordnun Sie follen zweimal in eren, einmal vor Offen fertig sind ,,, mögen Macht haben. Golde Straf fällt, bezahlen, t, mögen sie einem chris also auch das außerdien

diejenigen ,,, so damit

Die Spritze besaß noch

feinen

Schlauch, sondern nur ein kurzes, nach, allen Seiten schwenk­ares Messingrohr und wurde in Betrieb gesetzt, in dem von

er verhältnismäßig zahlreichen Bedienungsmannschaft( 28 Mann) 2 Gruppen zu je 8 Mann abwechselnd an zwei wag­echten Stangen zogen, während die übrigen das Wasser nit imern in die Sprite schöpften. Die Unterschrift unter dem eitgenössischen Bild belehrt uns, daß man ,, mit dieser großen Sassersprise, so man bei Feuersbrünsten auswendig, d. h. con er Straße aus gebraucht, ein Feuer auf 80 oder 100 Schuh och bald löschen kann." Sie ist nichts weiter als ein vergrößer ts Modell der schon längst bekannten kleineren tragbaren Sprigen ,,, so ein Mann kann tragen in ein Haus und von da

Troß dieser Nürnberger Erfolge kann aber von einer eigent­lichen Verbreitung der Feuersprisen in Deutschland noch lange

nicht die Rede fein. Man fcheint frog ber 21 If not clef alänzenden Leiſtung der Sprißen nicht ganz mit Unrecht allerler

"

Bedenken zu haben Jedenfalls der 18 der Dortmunder Feuerordnung vom Jahre 1677 allerlei zu denken. Er lautet wörtlich: Die gegen den Brandt verfertigte, am Zimmerhof vorhandene Wassersprüßen sollen zwar auch ben čes Feuers Noth gebrauchet werden. Aber es soll sich die Bürger­schaft nicht zu viel darauf verlassen, weniger auf dieselbe warten, sondern gestrack daran seyn, wie dem Feuer sonst am besten zu steuren." Das klingt nicht sehr vertrauensvoll; bezog sich aber möglicherweise noch auf alte Modelle ohne Windkessel. Selbst Paris erhielt erst 1669 und London 1688 die erste, aber nur tragbare, also ziemlich kleine Feuerspriße. Wann Friedberg die erste Sprize erhielt, ist bis jetzt nicht festgestellt. Butzbach bekam 1617 vom Landgrafen Philipp von Hessen- Butzbach seine erste Feuersprize als Geschenk, die in der Michaelskapelle unterge­stellt wurde. Es kann sich aber nach dem oben Ausgeführten wohl nur um eine tragbare kleine Handspritze gehandelt haben. Die meisten Drte der Wetterau erhalten erst Ende des 18. Jahr­hunderts ihre Feuersprißen oder bemühen sich um ihre Unschaf fung. Denn im 18. Jahrhundert dringt im Bau der Sprizen ein wesentlicher Fortschritt durch Die Erfindung und Einfüh rung der Schläuche an Stelle des n'ten messingenen Schwenk­rohres durch den Holländer Jan van der Heyde zu Amsterdam 1672 bedeutet den Beginn der modernen Löschtechnik. Schon Ende des 17. Jahrhunderts war man auch ziemlich allgemein von der alten Beförderung der Sprißen auf Schleifen, wie sie Abb. 1 zeigt, zur Beförderung auf Rädern übergegangen. Aber diese Sprißenwagen waren in der Regel höchst schwerfällig, so daß für ihr Anfahren, Aufstellen und Fertigmachen meist eine beträchtliche Zeit verging, in welcher der Brand eine gefährliche Ausdehnung annehmen konnte. Man vergleiche die Dortmunder Vorschrift.

Ein solches ungefüge Modell hat in unserem Museum Schuß gefunden. Es stammt aus Melbach.( Abb. 2.) Eine von Sachkenntnis unbeirrte Hand hat wegen seines altertüm­lichen Aussehens die Jahrzahl 1501 aufgemalt, die annähernd 200 Jahre zu niedrig gegriffen sein dürfte. Der Wagen scheint freilich älter. Er ist zweirädrig für ein Zugtier eingerichtet und hat eine außergewöhnliche Spurweite von 1,64 Meter und Holz­achsen. Am altertümlichsten muten die Radreifen an, die aus Ginzelstücken bestehen, die nicht zuſammengeſchweißt ſind. Die Sprize aber hat Schlaucheinrichtung, kann also nach dem oben

Hommertshausen 2.

Nieder- Eisenhausen 2. 3: 3, G.

VfB.-K. Marburg 1. VfB. Gießen 1. 3: 3( 3: 0) Cappel 1. Germania Marburg 2. 2: 0 Michelbach 1.- VfB.-K. Marburg 2. 5: 1

Sportwerbetag in Gießen.

Der am 11. 10. von der Spielvereinigung 1900 veranstaltete Sportwerbetag wurde am Vormittag von der Jugend mit den Rückspielen des Klubkampjes gegen den SV. Wetzlar eröffnet. Je zwei Jugend- und Schülermannschaften beider Vereine maßen in friedlichem Wettkampf ihre Kräfte. 1900 erzielte hier schon einen schönen Erfolg, denn von den vier Spielen wurden 3 ge= wonnen und eines ging unentschieden aus, so daß damit der Vereins- Rüdkampf wie auch der Vorkampf zu Gunsten von 1900 ausging. Gesamtresultate: 5: 3 und 7: 1 Punkte. Alle Teil­nehmer waren mit Lust und Liebe bei der Sache und führten recht nette Spiele vor, namentlich das der 1. Jugendmannschaf ten fonnte besonders gefallen. Die Jugendabteilung des SV. Wetzlar unter Leitung Lehrers Krauskopf übergab zum Ge­denken an diesen Tag der Jugend des Gastgebers ein schönes Bild mit dem Wahrzeichen von Wetzlar, dem alten Dom. ( Resultate siehe unter Ergebnisse")

Um die Mittagszeit absolvierte die erste Handballmann­schaft der SpVgg. 1900 ein Verbandsspiel gegen den Turn- und Sportverein Buzbach. Der reichlich harte Kampf sah die Gäste leicht im Vorteil, bei etwas mehr Wursvermögen hätten aller­dings die 1900er besser abschneiden können.

Kurz nach 2 Uhr marschierten dann zum Mannschaftskampf die Teilnehmer vom 1. Bataillon des Inf. Regts. 15 Gießen und die Wettkämpfer der Spielvereinigung 1900 unter den Klän­gen der Regimentsmusik vor fast 1500 Zuschauern auf den Platz. In rascher Reihenfolge wurden die leichtathletischen Konkur­renzen reibungslos abgewidelt. Vor dem Austrag der Spiele kam darauf die mit Spannung erwartete Begegnung des Gie­Bener Radfahr- Vereins von 1885 und des Weltmeisters Rad­fahrverein 1895 Frankfurt- Oberrad im 6er Rasenradball unter Leitung von Reßler- Wiesed zum Austrag. Gleich in der ersten Minute fonnten die Gießener überraschend in Führung gehen. Die bessere und genauere Ballabgabe der Gäste brachte diese jedoch bald zum Ausgleich und zur Führung, die sie nicht mehr abgaben. Die Hiesigen mußten sich auf rasche Durchbrüche be= schränken, bei denen besonders Von- Eiff, Gießen, gefallen fonnte. Der interessante Kampf endete mit 4: 2 für den Weltmeister, der im übrigen mit 2 Ersazleuten angetreten war.

Das Fußballspiel 1. Bataillon 1900 Liga endete mit einem verdienten 2: 1- Sieg der Soldaten, von denen 7 Spieler sonst im VfB. Gießen mitwirken. Die 1900er machten einen

| Gesagten frühestens ans Ende des 17. Jahrhunderts gehören. Wenn man damals, wie wir nicht zu erweisen vermögen, derartig altertümliche Wagen nicht mehr gebaut hat, so wäre immer noch die Möglichkeit, daß die Gemeinde Melbach aus Ersparnisgrün­den die neuere Sprize auf ein ausrangiertes Wagengestell älteren Stils hätte montieren lassen, nicht von der Hand zu weisen.

Altertümlich ist auch, daß die Sprige nur einen Kolben hat,: lso einseitig bedient wird. Dagegen zeigt sie schon nicht mehr nur das eine Druckrohr der ältesten Modelle nach oben, auf dem das messingene Schwenkrohr, der sog. Schwanenhals aufsaß, sondern eine Umsteuerung des Wasserstrahls zu dem zweiten seitlichen Druckrohr mit Schlauch mit Hilfe eines Ventils.

Das zweite Modell( Abb 3) wirkt, obwohl es kaum wesentlich jünger sein dürfte, weit weniger altertümlich, weil es auf einem etwa normalspurigen vierräorigen Wagen ruht und zwei Zylinder hat. Hier ist auch der alte Schwanenhals aus Meffing noch erhalten Die Konstruktion ist im übrigen vie selbe wie bei der älteren Sprite. Saugvorrichtung fehlt bei beiden. Das Wasser muß durch Eimer eingebracht werden.

Mit der Einführung der Schlauchspritzen, die man en­fänglich Schlangensprigen nannte, machte sich auch das Bedürf­nis nach geschulten Bedienungsmannschaften mehr und mehr geltend. Man hatte erkannt, daß nur geschultes und disziplinier­tes Personal wirkliche Erfolge erzielen konnte. So wurden lang­sam im 19 Jahrhundert in Deutschland die Feuerwehren ge­gründet. In Friedberg hat zuerst der Turnverein eine Feuer­wehr organisiert, deren erste Sprite( Abb. 4) später auch noch der freiwilligen Feuerwehr gedient hat. Auch sie hat, tros Saugvorrichtung und moderner Gebrauchsmöglichkeit, von nene­rem überholt, längst unbeachtet einen stillen Ruheplatz im Mu­ſeum gefunden. Sic transit gloria mundi!