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Nr. 3.

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Samstag, den 10. Januar 1931.

Lokales.

* Aufhebung der Sperre der Marktstraße und des Park­verbots in der Bahnhofstraße zwischen Alicenstraße und West­anlage. Infolge der Aenderung des Fahrplanes der Gießener Straßenbahn wird die Marktstraße ab Montag, den 12. Januar 1931, für den Verkehr mit Fahrzeugen aller Art, auch für Fahr­räder, bis auf weiteres freigegeben. Auch das Parkverbot in der Bahnhofstraße zwischen Alicenstraße und Westanlage wird bis auf weiteres aufgehoben.

* Von der Universität. Der Privatdozent und Assistenz­arzt Dr. Engelhardt von der Klinik für Haut und Ge­schlechtskrankheiten wurde als Oberarzt und Dozent an die Hautklinik der Medizinischen Akademie in Düsseldorf berufen.

* Probe der Alarmsirenen. Heute nachmittag, 3 Uhr, wer­den die Feuersirenen geprüft. Beunruhigung ist also nicht nötig. * Die Bestimmungen über die Zulassung zum höheren Schuldienst wurden soeben vom Ministerium für Kultus und Bildungswesen erlassen. Danach kann vom Frühjahr 1931 ab nur eine beschränkte Zahl von Kandidaten des höheren Lehr­amtes in die pädagogischen Seminare aufgenommen werden. Die Auswahl erfolgt durch das Ministerium für Kultus und Bildungswesen auf Grund der Reise- und Prüfungszeugnisse und eines Gesundheitszeugnisses. Ausgeschlossen sind Referen­dare, die in der Staatsprüfung eine geringere Note als 3 haben. Die am 1. Oktober vorhandenen Assessoren gelten als aufge= nommen, wenn sie bis zum 1. April nicht einen ablehnenden Bescheid erhalten haben.

* Zur Zigarettensteuer ist zu bemerken, daß, was bis zum 1. Januar im Laden war, noch so abgegeben werden darf. Der letzte Termin ist der 15. Februar. Nach diesem Tage ist es auch nicht mehr gestattet, noch vorhandene Vorräte zum alten Preise oder lose abzugeben. Es ist erwogen worden, in die Zehnerschachteln in Zukunft 9 Zigaretten und eine At­trappe zu legen, dagegen sind die 25er Schachteln überhaupt nicht zu gebrauchen, da man den Fabriken nicht gestattet, in ihnen etwa 18 Stück zum Preise von 20 Zigaretten zu ver­kaufen. Die Lieferung der ersten neuen Padungen dürfte ab 15. Januar erfolgen. Um nur ein Beispiel zu nennen: wäh rend man bisher für eine Schachtel von 25 Stüd zu 8 Pfg. 2 Mark bezahlte, erhält man nunmehr 27 Stüd für 2,40 Mf. Die billigsten Packungen werden bis zu 30 und 40 Pfg. sein, in denen sich jedesmal 9 Zigaretten befinden. Man kann also nicht mehr in den Laden gehen und 2 oder 4 lose Zigaretten kaufen, sondern man muß immer 9 nehmen und 10 bezahlen.

* Falsche 10- Martscheine sind seit einiger Zeit wieder im Umlauf. Das Papier der Noten ist weicher als bei den echten Scheinen.

* Brand im Studentenheim. Am Mittwoch verursachte ein Wäschetrockenofen einen ausgedehnten Zimmerbrand im Stu­dentenheim. Der Berufsfeuerwehr gelang es nach zweistündiger Arbeit, das Feuer durch zwei Schlauchleitungen abzulöschen.

* Ein Denkmal der Kraftfahrtruppen. Es Ehrenmal für die im Weltkriege gebliebenen Angehörigen der Kraftfahrtruppen wird am 7. Juni 1931 in Potsdam geweiht. Am 6. Juni fin­det in Berlin- Lankwitz der erste Wiedersehenstag statt. Eine große Sternfahrt aus allen Gauen Deutschlands zur Denkmals= weihe ist geplant. Anschriften z. Hd. des Herrn Oberstlin. a. D. Malbrandt, Berlin- Charlottenburg, Sybelstraße 30.

Ehemalige 9er Husaren. Am 4., 5. und 6. Juli findet in Trier eine Wiedersehensfeier aller ehemaligen 9er Husaren statt ( einschl. der Angehörigen des ehemaligen Meldereiter- Detache­ments XV, Straßburg). Anschriften- Sammelstelle Frizz Kruse, Wuppertal- Barmen, Ritterstraße 54-56.

* Die Tage werden länger. Man merkt es schon sehr. Bis Ende des Monats ist der Sonnenaufgang 26 Minuten früher und der Untergang 47 Minuten später.

* Deutschnationaler Arbeiterbund. Die hiesige Ortsgruppe veranstaltet heute abend im Postkeller" einen Vortragsabend. Landtagsabgeordneter P. Rüffer spricht über das Thema: ,, Deutschnationale Volkspartei und Arbeiterschaft".

Du Erna," sagte Kurt und ging großartig, die Hände in den Rocktaschen, auf und ab. Ich hab mal so getan, als ob ich du wäre. Verstanden? Richard läßt schön grüßen Fragte, ob ich schon fort wäre... Bedankte sich für deine gestrige freundliche Einladung, sowie für die Mitteilung, daß das Mädchen heute ab sieben Ausgang hätte, während ich ver­reist sei Will dich also, deiner Einladung Folge leistend, heute abend besuchen, und möchtest wieder mal dein hübsches, rotes Guscherl spitzen..."

,, Das hat er wirklich gesagt?" hauchte sie schreckensbleich. Jawoll und noch viel Intimes dazu!" log Kurt frech mit kannibalischer Freude, innerlich jubelnd über die prächtige Gelegenheit, sich zu revanchieren.

Wie vernichtet sant Erna in einen Sessel und stöhnte und schluchzte zum Gottserbarmen

Nanu," meinte er und fügte gönnerisch hinzu: Gar so schlimm ist das ja nun eigentlich nicht

( Schluchzen.)

,,' s war eben' n Scherz-' n kleiner Scherz" sagte er etwas ironisch mit edler Geste

( Schluchzen.)

,, Warum sollst du auch immer nur deinen Mann küs­( Schluchzen.)

ſen

"

,, Ich bin nicht so tatsächlich! Natürlich mußt du auch nicht so sein..."

( Schluchzen.)

,, Also versöhnen wir uns wieder, Erna! Die Rechnung gleicht sich aus. Nur möchte ich darauf aufmerksam machen, daß ich fünftig zwei Nummern spielen werde, wenn du eine spielst. --Richard aber bleibt bei dem Glauben, du habest mit ihm gesprochen. Und kommt er heut' abend, so sagst du ganz ein­fach, es sei mir etwas dazwischen gekommen und ich habe auf dritter Station wieder Kehrt gemacht, so daß ich spät heim­fehrte. Ja, Erna? Nun einen Versöhnungskuß. Danke dir! Wir sind uns, glaub ich, gegenseitig nichts mehr schuldig.

Gießener Zeitung"

Oberhessische Pilgermissionsarbeit. Morgen findet im Stadtmissionshaus, Löberstraße 14, das 52. Jahresfest unter Mitwirkung auswärtiger Gesang- und Posaunenchöre statt.

* Lichtspielhaus. Heute nachmittag und morgen früh ge­langen zu bedeutend herabgesetzten Preisen Märchen- Festspiele ( König Drosselbart und Rotkäppchen) für die Kinderwelt zur Vorführung.

Bericht über die wirtschaftliche Lage des Handwerks im Monat Dezember 1930. Vom Reichsverband des deutschen Handwerks wird uns geschrieben:

Die Wirtschaftslage im Monat Dezember hat durch eine Reihe von Merkmalen ihre besondere Prägung erhal ten, unter denen insbesondere zu nennen sind: die Fortsetzung der Konjunkturverschlechterung, der übliche Saisonrückgang, die von der Reichsregierung eingeleitete Preissenkungsaktion und das übliche Weihnachtsgeschäft.

Die Konjunkturlage ist dadurch gekennzeichnet, daß die Zahl der Arbeitslosen bis zum Jahresende auf rund 4 Milli­onen gestiegen ist. Es liegt auf der Hand, daß das Hand werk von diesem allgemeinen Niedergang nicht unberührt bleiben kann. In der Tat hat denn auch die Zahl der arbeitslosen Ge­Unter den Sai­sellen im Handwerk erheblich zugenommen. soneinflüssen steht die Einstellung der Bautätigkeit an erster Stelle. Das zusäßliche Wohnungsbauprogramm des Reichs hat nur allgemein eine geringe Belebung herbeigeführt, die je doch bei weitem nicht ausreicht, den völlig darniederliegenden Baumarkt zu beleben. In den Saisonzweigen des Bekleidungs­gewerbes ist die Belebung mehr oder weniger stark hinter dem sonst üblichen Aufschwung in früheren Jahren zurückgeblieben. Stark erschwert und beeinträchtigt wurde der Geschäftsgang im Leider wird das Handwerk durch die Preissenkungsaktion. Handwerk in zunehmendem Maße in seiner Rolle als Lestver­arbeiter mit besonderer Vorliebe für den hohen Preisstand ver­antwortlich gemacht, für den es keine Schuld trägt. Die durch die eingeleiteten Bestrebungen verursachte Zurückhaltung der Käuferschichten hat im Berichtsmonat sehr erhebliche Ausfälle gebracht, die den bereits vorhandenen Ausfall an Kaufkraft in­folge der starken Arbeitslosigkeit wesentlich verstärkten.

Die gekennzeichneten Umstände haben verhindert, daß das Weihnachtsgeschäft den in früheren Jahren erzielten Umfang erreichte. Soweit die Handwerksbetriebe mit einem Ladenge schäft verbunden sind, ist häufig eine kurzfristige Belebung der Umsagtätigkeit festzustellen; sie bleibt hinter derjenigen des Vor­jahres und noch mehr hinter derjenigen des Jahres 1928 zu­

rück.

Soweit die reine Werkstattarbeit in Frage kommt, ist die Belebung durch Weihnachtsaufträge fast überall ausgeblie­ben. Hiervon wurden nicht zuletzt diejenigen Handwerkszweige betroffen, für deren Geschäftsgang das Weihnachtsgeschäft von entscheidender Bedeutung ist; hierher sind die Elektroinstalla= teure, die Sattler, die Schneider und in gewissem Sinne auch die Bäcker, Konditoren und Fleischer zu rechnen.

Die Entlassung von Arbeitskräften hat im Berichtsmonat weiter zugenommen. Lohnerhöhungen sind nicht bekannt ge­worden. Die Beschaffung von Material ist keinen Schwierig­keiten begegnet, die Rohstoffpreise sind in einzelnen Zweigen ge= fallen. Im Zusammenhang mit der starken Arbeitslosigkeit hat die Schwarzarbeit merklich zugenommen, obwohl allent­halben Maßnahmen zu ihrer Bekämpfung ergriffen wurden. Im Zahlungsverkehr hat das Borgunwesen sich ausgebreitet, ebenso scheint das Ratengeschäft zugenommen zu haben.

Aus Nah und Fern.

Wiesen. Das Fest der diamantenen Hochzeit begingen die Eheleute Johannes und Katharine Rudolph in voller gei­stiger und körperlicher Frische.

Lang- Göns. Auf der 3. Allgemeinen Hüttenberger Geflü­gelschau, die von gestern bis 11. Januar in der Turnhalle zu

Humor.

Genug davon!

Der kleine Hans nimmt mit seinen Eltern an einer Hoch­zeit teil und wird gefragt, wie er denn seine Hochzeit feiern werde.

Ich heirate nie," erklärte er bestimmt. ,, Warum denn nicht?"

Ich habe schon zu lange mit verheirateten Leuten zusam mengelebt!"

Sicheres Zeichen.

Der Lindenbauer( einen Brief seines studierenden Soh­nes lesend): Herzgeliebter, einziger Vater..." ,, Herrgottsakrament! Jst der Lump schon wieder mit dem Gelde fertig?"

*

*

Dummer Vergleich.

,, Merkwürdig, die beste Zigarre wird verdorben, wenn man sie ausgehen läßt!"

,, Noch merkwürdiger, daß es mit den Männern genau so ist!" Muskete.

*

Blamage.

,, Hat der Lehrer gemerkt, daß ich dir bei den Schularbeiten geholfen habe?"

,, Ja, er hat gesagt, so viele Fehler hätte ich unmöglich allein machen können!" Rire.

*

Beweiskräftig.

,, Mein Mann hat früher immer gesagt, er würde nicht eher heiraten, bis das richtige Mädchen für ihn kommt."

,, Na, woher wußte er denn, daß du die Richtige bist?" ... Ich habe es ihm gesagt." Tit- Bits.

Nr. 3.

Lang- Göns stattfindet, werden in 450 Nummern über 500 Tiere Geflügel( 3uchtstämme, Hühner, Tauben und Zwerge) gezeigt.

Rodheim a. d. H. 91 Jahre alt wurde Defonomierat Klin­gelhöfer, der noch heute in seltener Rüstigkeit den Direktoren­posten der Molkereigenossenschaft Hungen betleidet.

Ettingshausen. Bei einer Revision der Gemeindekasse stellte sich heraus, daß in der Kasse ein Betrag von etwas über 3000 Mark fehlte. Der Gemeinderechner wurde sofort seines Amtes enthoben und die Verwaltung der Kasse einem anderen Rechner übertragen. Bei dem fehlenden Betrag handelt es sich um Gemeindegelder. Die Gerichtsbehörde ist zurzeit noch mit der Untersuchung des Falles beschäftigt.

Büdingen. Ein junger Man wurde am Donnerstag mor gen mit einem schweren Bauchschuß bewußtlos in seinem Bett aufgefunden. Es scheint sich um einen Selbstmordversuch zu handeln. Lebensgefahr besteht nicht.

Verhaftung von Kommunisten.

Darmstadt. Am vergangenen Sonntag fam es auf dem Schönberger Sportplatz bei Bensheim zu schweren Schlägereien zwischen Kommunisten und Nationalsozialisten. Nunmehr wur­den acht Kommunisten verhaftet, darunter die beiden Orts­| gruppenführer. Der eine von diesen war erst vor ein paar Tagen wegen der seinerzeitigen Ausschreitungen vor dem Bens heimer Rathaus zu vier Monaten Gefängnis verurteilt worden. Die jetzige Antlage lautet auf Landfriedensbruch.

Darmstadt. Aus Liebeskummer trank ein Hausbursche im Herrngarten eine giftige Flüssigkeit und mußte mit schweren inneren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht werden.

Darmstadt. Die Beisetzung Direktor Kahlerts, des stell­vertretenden Handelskammervorsitzenden, wurde Dienstagvor­mittag zu einer ergreifenden Feier.

Eppstein i. T. Die bekannte Rodelbahn am Landheim ist nun wieder instand gesetzt worden. Es soll versucht werden, den früheren bedeutenden Rodelsport wieder zu pflegen.

Bad Ems. Mit allen gegen drei Stimmen des Bürger­blocks lehnie die Stadtverordneten- Versammlung die Einführung der Bürgersteuer und der erhöhten Biersteuer ab. Der Magist­rat hatte diese Vorlagen erneut eingebracht, nachdem man am 30. Dezember die Einführung der vorgenannten Steuern neben einer Realsteuer- Erhöhung einstimmig abgelehnt worden war.

Limburg a. d. 2. Eine furchtbare Bluttat ereignete sich am Freitagvormittag in Niedererbach bei Limburg. Gegen ½10 Uhr hat der 20 Jahre alte Schlosser Walter Hannappel den 17jährigen Arbeiter Josef Fischer erschossen, nachdem er zuerst dessen Mutter durch einen Streifschuß am Kopf verletzt hatte. Der Tod des Fischer ist auf der Stelle eingetreten. Der Täter hat sich darauf selbst eine Kugel in den Kopf geschossen. In schwer verletztem Zustand wurde er in das Limburger St.

Bincenz- Hospital übergeführt, wo er nachmittags seinen Ver­letzungen erlegen ist, ohne das Bewußtsein wieder erlangt zu haben. Der Grund zu der Tat ist in Eifersucht zu suchen.

Uelzen. Als eine Arbeiterfrau in Altenmedingen auf eine brennende Lampe nachgoß, explodierte die Petroleumflasche. Die Frau und ihre drei Kinder wurden mit schweren Brand­wunden ins Krankenhaus gebracht, wo eins der Kinder ge storben ist.

Dillenburg. Mit einer eigenartigen Anklage hatte sich das Dillenburger Amtsgericht zu befassen. Einem Einwohner aus der Ortschaft Sechshelden wurde zur Last gelegt, seit eini­gen Jahren an der Eisenbahnstrecke Haiger- Siegen aus dem Notsignal Petroleum entwendet zu haben, so daß eine große Gefahr für die in der Nacht durchfahrenden Züge bestand. Er wurde zu der recht geringen Strafe von zwei Wochen Gefängnis verurteilt.

Dillenburg. Zu dem schweren Raubüberfall und Mord­versuch auf den hiesigen Briefträger Weber vom Postamt Kagenfurt, der bekanntlich vor einiger Zeit auf der Landstraße in der Nähe der Lungenheilstätte Waldhof von zwei Dillen­burgern Einwohnern verübt worden ist, kann heute berichtet werden, daß der Tschechoslowake Grna jetzt zugegeben hat, den verhängnisvollen Schuß abgegeben zu haben. Mithin kommt

Der Bettler.

,, Wenn Sie sich eine Mark verdienen wollen, dann gehen Sie in den Hof und helfen dem Mädchen Holz hacken." ,, Könnte ich es erst mal sehen?" ., Das Holz?"

,, Ach nein, das Mädchen!"

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Schlagfertig.

Sergeant: Was würden Sie tun, wenn das Kommando fäme: Freiwillige vor!-?"

Refrut: Ich würde rasch zur Seite treten, damit die Frei­willigen vorbei fönnten." Buen Humor.

Stimmt.

Ich habe Sie lange nicht gesehen! Wie geht es Ihnen?" ,, Na, wie's heut' so geht! Mal rauf mal runter!" ,, Was sind Sie augenblicklich?" Fahrstuhlführer!"

Weitschauend.

Kasper.

,, Küsse mich nicht, wenn die Kuh hersieht! Sonst werde ich rot, und sie kommt auf uns los." Everybody's Weekly.

*

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Revanche.

,, Herr Schulze, Ihr Hund hat meine Frau jebissen; id ver­lange Revanche von Ihnen."

,, Schön! Ihr Hund soll meine Frau beißen!"

*

Vorsicht.

,, Na, weshalb nimmst du denn den Mayer nicht als Kompagnon?"

Ich werd' mich hüten! Der war früher mit meiner jezi­gen Frau verlobt, und ich werde doch keinen Menschen zum Kompagnon nehmen, der flüger ist als ich!"