Samstag, den 9. Mai 1931
können und nach einigen Jahren die kommunale Wohnungs- A. G. in eine gewöhnliche private Wohnungs- A.- G. umgewandelt
werden kann.
Zur Förderung der Wohnbautätigkeit hat der Staat eine Hypothekenbank zur Beschaffung erststelliger Hypotheken er richtet, außerdem geben die Gemeinden zweistellige Hypotheken zu einem auf etwa 6 Prozent ermäßigten Zinsfuß.
Auf dieser Grundlage hat sich die Bautätigkeit in Finnland sehr gut entwickelt, so daß nicht nur der Wohnungsbedarf gedeckt, sondern auch eine bescheidene Wohnungsreserve angelegt werden konnte. Und das ohne eine so katastrophale Erschütterung des Wohnungsmarktes hervorzurufen, wie es die zwangswirt schaftlichen Abenteurer in Deutschland fertiggebracht haben.
Das Beispiel Finnlands ist auf Deutschland nicht ohne weiteres anzuwenden. Man kann es aber als Beleg dafür gelten lassen, daß auch ohne Zwangswirtschaft eine vernünftige Wohnungsbaupolitik möglich ist. Jedenfalls ist Finnland nicht ,, am Bedarf vorbei gebaut" worden, wie es dank einer blinden Subventionierung des Wohnungsbaues in Deutschland der Fall ist.
„ Gießener Zeitung"
| deutschen Wirtschaft gemindert und die aufbauenden Wirtschaftskräfte zu freier Entwidlungsfähigkeit zurückgeführt werden. Nur durch Wiederherstellung der Rentabilität und der Elastizität der Wirtschaft sind neue Arbeitsstätten zu schaffen und die arbeitslosen Massen wieder in den Wirtschaftsapparat einzugliedern. Das Präsidium des Hansabundes ist sich darüber einig, daß die Reichsregierung mit größter Beschleunigung handeln muß. Die außerordentlich schwierige Lage der öffentlichen Finanzen, die unmittelbare Gefährdung jeder weiteren sozialen öffentlichen Leistung vertrage keinerlei taktische politische Rück sichtnahme. Jeder Tag der Verzögerung vergrößert die sozialen Motstände und mindert die Möglichkeiten wirksamer Hilfsmaßnahmen. In allen verantwortlichen Kreisen muß man sich darüber klar werden, daß jetzt nur noch sehr radikale Einschnitte in den Kreis der öffentlichen Aufgaben und in den bisherigen Umfang der Arbeitslosenversicherung zu helfen vermögen, nachdem man allzu lange versäumt hat, die öffentlichen Leistungen mit dem Gesamtertrag der deutschen Wirtschaft wieder in Einflang zu bringen. In der Vertagung des weiteren Regierungsprogramms auf den Monat Juni erblickt das Hansabund- Präsidium eine besondere Erschwerung der wirtschaftspolitischen Gesamtlage. Es fordert daher mit aller Eindringlichkeit sofortige
Hansabund fordert Sofortmaßnahmen. Bekanntmachung der weiteren Regierungspläne, darüber hinaus
aber vor allem sofortiges durchgreifendes Handeln der Reichsregierung.
Kosten der Arbeitslosigkeit.
Das Problem:„ Wertschaffende oder unterstützende Arbeitslosenhilfe?" ist heute zugunsten der Arbeitslosenunterstützung entschieden. Die produktive Arbeitslosenhilfe scheitert, vor allem in Deutschland, an der Finanzierungsfrage. Nur den während der Kriegs- und Inflationszeit zurückgestellten notwendigen Investitionen der Gemeinden war es zu verdanken, daß 1926 und 1927 verhältnismäßig viele Arbeitslose in der produktiven Arbeitslosenfürsorge beschäftigt wer= den konnten. Da es die öffentlichen Körperschaften versäumt haben, planmäßige Konjunkturpolitik zu treiben und Reserven aus Steuermitteln bereitzustellen, ging die wertschaffende Arbeitslosenfürsorge in der gegenwärtigen Depression sehr an Bedeutung zurück.
Das Präsidium des Hansabundes für Gewerbe, Hundel und Industrie trat unter Vorsitz des Präsidenten Dr. Herman Fischer, M. d. R., in diesen Tagen in Berlin zu einer eingehenden Aussprache über die wirtschaftspolitische Gesamtlage zusammen. Die Aussprache war von schwersten Besorgnissen um die weitere wirtschaftliche und wirtschaftspolitische Entwicklung erfüllt. Einstimmig bekannte das Hansabund- Präsidium sich zu der Notwendigkeit, den Kampf des Hansabundes für die freie Marktwirtschaft und gegen jeglichen Rollektivismus und Sozialismus mit größter Energie weiter zu führen. Die dauernden Versuche der sozialistischen Parteigruppen und der Gewerkschaften, aus ihrer unmittelbaren Verantwortung an der gegenwärtigen Wirtschaftsnot und Arbeitslosigkeit als Träger der gesetzgeberischen Fehlmaßnahmen des letzten Jahrzehnts zu flüchten und der Privatwirtschaft die Schuld an den augenblick= lichen Notständen zuzuschieben, erfordern tagtäglich erneute Abwehr. Es gilt, vor dem ganzen deutschen Volke den Tatbestand klar zu legen, daß die kollektivistisch orientierte Wirtschaftsgesetzgebung, die Fesselung der freien Marktwirtschaft die Ursache der heutigen Not ist, daß der Sozialismus völlig ver= sagt hat und einzig und allein in der Privatwirtschaft die sozialen und kulturellen Aufbaukräfte liegen, die das deutsche Volk zur Sicherung seiner Existenz und seiner weiteren Entwickelung benötigt. Hinsichtlich der nächsten Aufgaben der Reichsregierung betonte das Hansabund- Präsidium einmütig, daß die Ueberwindung von Wirtschaftsnot und Arbeitslosigkeit nur dann gelingen könne, wenn auf dem Wege umfassenden öffentlichen Aufgabenabbaus, strengster Sparsamkeit, sowie der Aufloderung der die Erstarrung des deutschen Wirtschaftskörpers verursachenden Wirtschaftsgesetze die Gestehungskosten der 1930
-
Welche Bedeutung die Arbeitslosenfürsorge und-versiche= rung innerhalb der gesamten Sozialversicherung gewonnen haben, läßt sich, so schreibt das Institut für Konjunkturforschung, an folgender Tabelle ermessen:
Gesamtheit der Sozialversicherung
Milliarden RM.
Beitragseinnahme der Erwerbs- und Arbeitslosenfürsorge Milliarden RM.
1925
2,7
0,2
1926
3,4
0,5
1927
4,2
0,7
1928
4,9
0,8
1929
5,1
0,9
5,1
1,1
Nr. 37
Da die aus der Versicherung Ausgesteuerten zum großen Teil der gemeindlichen Armenfürsorge zur Last fielen, wurde 1926 ein Zwischenglied zwischen Versicherung und Armenfürsorge in der Krisenfürsorge geschaffen. Als die Krisenfürsorge die lang dauernden Arbeitslosen nicht mehr voll aufnehmen konnte, wurden die Gemeinden 1927 zur Unterstützung der Wohlfahrts: erwerbslosen verpflichtet.
Wie sehr trotz der Arbeitslosenversicherung durch die Erwerbslosenfürsorge der Haushalt der öffentlichen Verwaltung belastet wird, ersieht man, wenn man die Gesamtausgaben der öffentlichen Verwaltung und ihre Ausgaben für die Arbeitslosenfürsorge vergleicht:
Gesamtausg. der öffentl. Verwaltung
14465
17 201
In Mill. RM.
1925/26 1926/27
1927/28
1928/29 1929/30
Ausgaben der öffentl. Verwaltung für Arbeitslosenjürsorge In Mill. RM.
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Aus dem hohen Anteil der Ausgaben für die Arbeitslosenfürsorge an dem gesamten Finanzbedarf der öffentlichen Verwaltung erklärt sich, daß der öffentliche Haushalt den Einflüssen der Konjunkturschwankungen heute so sehr viel stärker als vor dem Kriege unterliegt. Ob sich die Entwicklung im Rechnungsjahr 1931 im Rahmen des Voranschlags der Reichs anstalt halten wird, ist nicht sicher. Dieser Voranschlag, dem ein Monatsdurchschnitt von 1,75 Millionen Hauptunterstützungsempfängern und der gegenwärtige Beitragssatz zugrunde gelegt sind, ist deshalb bedeutungsvoll, weil die völlige Loslösung der Arbeitslosenversicherung aus dem Reichshaushalt von seiner Verwirklichung abhängt.
Hessen voran!
Nach dem statistischen Jahrbuch beträgt die Gemeindeverschuldung in Reichsmart je Einwohner durchschnittlich: 1. in Bayern 102, 2. in Wüttemberg 116, 3. in Preußen 152, 4. in Baden 171, 5. in Hessen 216 RM. Für Hessen dürfte es höchste Zeit sein, daß in dieser Hinsicht eine Aenderung eintritt, vielleicht bringt der Anschluß an Preußen eine Besserung.
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Der Mittelstürmer von Hollywood. die beiden Freunde weiter,
Ein Fußball- Roman von Sidney Horler. 1. Fortsetzung.
Hätten diese blassen Arbeitsmenschen Richard Marr vor vier Wochen gesehen und so beurteilt, dann hätten sie zweifellos recht gehabt. Damals war Richard ein reicher junger Mann, dessen vorwiegendstes Interesse der Sport war; heute jedoch war er bettelarm, ohne jede sichtbare Möglichkeit, sich zu helfen. Eine unerhörte Finanzkatastrophe hatte die Börse bis in ihre Grundfesten ersaüttert und auch den sicheren Frieden seiner Jugend zerstört. Sein Vater hatte den harten Schlag, der ihn zum Bettler machte, nicht verwinden können und überlebte den Verlust seines Riesenvermögens nur um wenige Tage.
Selbst jetzt konnte der junge Mann noch nicht ganz begreifen, wie das alles hatte kommen können. Abgesehen von den regelmäßigen Monatswechseln, die er als Student von seinem Vater bekam, hatte er gar keine Erfahrung in Geldangelegenheiten. Aber es mußte wohl stimmen, weil es ihm der alte Anwalt seines Vaters auseinanderzusetzen versucht hatte, obgleich er es nicht ganz verstand, daß eine Woche wildester Börsenmanöver auf den großen europäischen Finanzplätzen ein Vermögen, das auf mehr als eine Million Pfund geschätzt wurde, in nichts zerrinnen lassen konnte. Mit dem Wagemut des echten Spielers hatte der alte Laverton Marr sein Vermögen für einen ,, Coup" eingesetzt, welcher sein Vermögen verzehnfachen sollte, ihn jedoch statt dessen zum Bettler machte.
Der Ruin war vollständig. Nicht nur das Geld, sondern auch das stattliche Palais und der ganze Privatbesitz des unglüdlichen Finanzmannes gingen verloren. Als der alte Goligthly die Titanenarbeit der Ordnung des Nachlasses be= wältigt hatte, war es ihm flar geworden, daß dem vom Schidsal so hart getroffenen jungen Burschen nicht viel mehr geblie ben war, als ein Schrank guter Garderobe. Er wußte allerdings nicht, daß der größere Teil des Inhalts dieses Schrankes bereits seinen Weg zum Trödler genommen hatte; denn Richard war zu stolz gewesen, um ihm davon etwas zu sagen. Zur Zeit, als Richard Marr ziellos durch die Straßen Londons wanderte, hatte er in seinem Besitz zwei Anzüge und die fürstliche Summe von 25 Pfund.
Der Menschenstrom staute bei der Kreuzung der Welling= ton Street, um eine unabsehbare Flut von Vehikeln aller Art vorbeizulassen. Geduldig wartete Marr. Plötzlich fühlte er, daß ihn jemand am Arm zog.
Der ander stimmte lachend zu, und Arm in Arm strebten Marr war ein armer Mann, aber- so sagte er sich, sein Gewissen beruhigend diese Begegung war ein Anlaß, der unbedingt gefeiert werden mußte. Fabiano war in diesem Falle gerade noch gut genug, und nach diesem berühmten und teuren Restaurant lenkten die beiden ihre Schritte.
Richard Marr!" rief eine aufgeregte Stimme. Marr wendete sich um, und die Düsterkeit der letzten Stunden verschwand aus seinem Gesicht. Er griff erfreut nach der Hand des Mannes, der ihn angesprochen hatte, und riß sie vor Erregung so fräftig auf und nieder wie den Schwengel einer Pumpe.
,, Es tut mir wohl, Sie wiederzusehen, Marr", sagte sein Gast, als sie nach einem opulenten Mittagessen bei Kaffee und Zigarren angelangt waren.
Das war ein Mann aus seiner früheren Zeit, ein Mann, den er kannte, liebte und überaus schätzte.
Johnny Bell!" rief er.„ Wie ich mich freue, dich zu sehen; Komm, wir suchen uns einen Platz, wo wir ruhig plaudern fönnen."
,, Lange nicht so wohl wir mir, Johnny", antwortete der junge Mann dem alten Fußball- Internationalen, der Richards Mannschaft, das Oxford Universitäts- Team, die letzte Saison trainiert hatt. Mir war sehr trübe zumute in dem Augen blic, als Sie mich trafen, Ihr bloßer Anblick aber hat genügt, um alle unfrohen Gedanken zu verscheuchen."
Ich habe von Ihrem Unglück gehört, Marr," sagte der alte Internationale teilnahmsvoll, und es tut mir sehr leid, Jhretwegen und auch wegen Ihrer Mannschaft. Es ist sehr unwahrscheinlich, daß wir einen Mittelstürmer Ihrer Klasse finden werden, Marr. Es war besonders für mich ein harter Schlag, als ich hörte, daß Sie Ihren Austritt angemeldet hätten. Ich bilde mir ein, etwas vom Fußball zu verstehen, und ich sage Ihnen ehrlich: ich kenne keinen besseren Mittelstürmer in England. Ich vermute, Sie werden jetzt wohl für die Corinthians spielen?
Marr unterdrüdte sein Stöhnen. Der Gedanke daran, was er verloren hatte und was ihm noch versagt bleiben sollte, war fast zu viel für seine Selbstbeherrschung.
Ich fürchte, Johnny, ich werde das Fußballspiel aufgeben müssen, weil nun ja, weil ich es mir nicht länger leisten fann. Wenn ich die Wahrheit sagen soll, Johnny, mir geht es schlecht, erbärmlich schlecht. Die ganze vergangene Woche habe ich mir die Füße abgelaufen, um einen Posten zu bekommen, aber ohne Erfolg. Es scheint, als gebe es gar feine Möglichkeit für mich, jemals eine Stelle zu finden. Es flingt tomisch, besonders wenn man mich von früher her gekannt hat
aber ich habe tatsächlich kein Geld mehr. Das heißt, wenn ich für dieses Mittagessen bezahlt habe nehmen Sie die Hand aus der Tasche, Johnny, oder ich werfe Sie vom Stuhl bleiben mir noch 22 Pfund als letter Rest meines Besitzes. Sie sehen also ein, Johnny, daß Fußball für mich auf immer vorüber ist." Der andere sog gedankenvoll an seiner Zigarre eine Ausnahme, die sich der alte Internationale zur Feier des Wiedersehens mit seinem früheren 3ögling gestattet hatte und runzelte die Stirn.
Ich hoffe, die Angelegenheit ist nicht halb so schlimm, Marr," antwortete er.
er; ,, besonders wenn sie wüßten, daß ich es bin, der Sie zu ihnen geschickt hat."
,, Wirklich!" rief der junge Mann arglos aus. Das ist aber eine angenehme Neuigkeit! Wer sind denn diese unbekannten Wohltäter, Johnny, und was müßte ich tun?" ,, Fußball spielen!" stieß der andere kurz heraus.„ Das ist alles, was man von Ihnen erwarten würde!" Marr nickte verstänunislos.
,, Es ist wirklich so, Johnny, ich muß vor allem daran denfen, einen Bosten zu bekommen, bevor ich wieder Fußball spielen darf. Die Schwierigkeit ist nur, daß mich niemand haben will." Der Mann, der wohl der berufenste Beurteiler des Fußballsports in England war, beugte sich plötzlich mit einem Rud nach vorwärts. In seinem wettergebräunten Gesicht lag ein gespannter Ausdruck, und seine Augen glänzten.
Fußball spielen, Johnny? Man würde mir wohl kaum eine Stelle geben, wo ich bloß Fußballspielen und nichts ande res tun müßte! Uebrigens, wie ich Ihnen schon gesagt habe, kann ich es mir nicht mehr leisten, Fußball zu spielen."
Ich kenne viele Leute, die mit beiden Händen nach der Chance greifen würden, Ihnen einen Posten zu geben," jagte
,, Hören Sie einmal zu, Marr," unterbrach ihn sein Gegen über, der Mann, der durch zehn Jahre der anerkannt beste Innenstürmer auf der Welt gewesen, dessen rechter Fuß seinem Klub und seinem Lande ein unermeßliches Vermögen wert war, ich werde jetzt einige Minuten so sprechen, als wenn Sie mein eigener Sohn wären, Sie fönnen ja nachher sagen, was Sie wollen, ich bitte Sie, mir jetzt ruhig zuzuhören und mich aus: reden zu lassen, bis ich Ihnen alles gesagt habe.
Selbstverständlich wird es Ihnen noch nie eingefallen sein, Fußball um Geld zu spielen, als Berufsspieler denn Sie sind ein Gentleman. Ich weiß, Sie sind entsetzt über diese Zumutung, aber hören Sie mich ruhig weiter an. Es geht Ihnen augenblicklich hundeschlecht, Sie fönnen feine Stellung finden, und Sie können nicht mehr Fußball spielen, was verflucht schade ist, denn ich könnte meinen Kopf dafür wetten, daß Sie bei ununterbrochenem Training nächstes Jahr bereits in Eng lands Auswahlmannschaft spielen würden.
Nun wüßte ich einen Weg, auf welchem Sie alle Jhre Schwierigkeiten loswerden können. Sie müssen Berufsspieler werden! Auf diese Weise bekämen Sie Arbeit, eine anständige Bezahlung und außerdem könnten Sie weiter dem Sport treu bleiben, den Sie so sehr lieben. Bitte, unterbrechen Sie mich nicht; ich muß mir alles von der Seele herunterreden, bevor ich Sie antworten laffe.
Zu meiner Zeit hat man auf Berufsspieler von oben hinab gesehen. Ich weiß, es war eine ganze Scar von Burschen un ter ihnen, und diese wenigen haben dem Sport und dem Be rufsspielertum sehr geschadet und einen schlechten Namen ge macht. Jetzt aber liegen die Dinge anders. Die größten Kauf leute und Industriellen dieses Landes sind Vorstandsmitglie der unserer großen Klubs. Und das hat auch auf die Spieler abgefärbt. Männer, die für Mannschaften spielen, wie es Hampton Villa, Middchester City, The Swifts, The Wanderers sind, müssen außer ihrem Talent noch einen guten Leumund mitbringen. Unsere besten Berufsspieler sind heute nach jeder Richtung hin Gentlemen. Warum auch nicht? Sie verdienen sich ihr Geld, fie leben unter den gesundesten und angenehm sten Verhältnissen und sind die Helden des Volkes.
Und noch etwas. Fußball wird von Jahr zu Jahr volks tümlicher. Denken Sie doch nur an das Renjingtonspiel voris gen Samstag. Neunzigtausend Zuschauer bei einem gewöhn lichen Ligaspiel. Sehen Sie sich die Männer an, die den Ken fington- Klub leiten; den Settionsleiter, seinen Stellvertreter, den Sekretär. Sind sie nicht alle Gentlemen und haben Stellungen, um die sie viele beneiden könnten? Fortsetzung folgt.
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