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Nr. 1

Samstag, den 3. Januar 1931.

Lokales.

Sonntagsgedanken.

Das neue Jahr hat nun seine Tore weit vor uns geöffnet. Auf seiner Schwelle wünschten wir uns Glüd und Seligkeit. Viele sagten es gedankenlos hin, manchen war es sogar Lüge, aber immer bleiben es noch genug, die uns gutgemeint reiches Glück durch zwölf Monate dieses Jahres mitgeben wollten. Aber so viel Glück gibt es gar nicht auf dieser Erde. Schon bald im neuen Jahr werden wir auf die Grenzen und Enden dieses Erdenglüdes stoßen. Das Menschenleben bleibt allzu reich an ungestillten Wünschen und unerfüllten Hoffnungen. Denn ist ein Ziel glüdlich erreicht, beginnt schon ein neues Sehnen und Wünschen. Aber nicht ,, ein glückliches neues Jahr" ist unser Endziel. Das liegt viel weiter, viel höher, dort oben erst über den Sternen. Und darum kann diese Erde unser Sehnen und Wünschen gar nicht stillen, kann dieses neue Jahr und das reine, ungetrübte Glüd gar nicht bringen, weil diese Welt des Glüdes nicht hier ist, sondern weit fort in einem unbekannten Land, in das uns wohl eines der kommenden Jahre einmal führen wird. Doch jeder Tag im neuen Jahr hält eine Kraft verborgen, dieses wahre Glück auch wirklich zu erlangen. Nicht wünschen dürfen wir es allein, sondern wir müssen es auch wollen. Der Sonntagsschreiber.

Der Staatskommissar.

Die hessische Regierung hat zum Staatskommissar der Stadt den Oberregierungsrat Haberkorn aus Darmstadt ernannt. Der Staatskommissar hat zur Sicherung der Haushaltsführung mit sofortiger Wirkung die vom Stadtrat verweigerten Steuer­erhöhungen zwangsweise angeordnet, wobei die Steuersäge über die von der Stadtverwaltung geforderten hinausgehen. Gleich­zeitig wurde angeordnet, daß Kapitalaufnahmen und Arbeiten zu unterlassen sind, sofern sie nicht finanzielle Vorteile er: bringen. An Gemeindeumlagen wurden festgesetzt: Grundge­bäudesteuer 35 Pfg., anstatt 33 Pig. laut Antrag der Stadtver­waltung, Grundsteuer aus unbebautem Grundbesitz 35 Pfg., die auf der alten Höhe bleiben sollte, Kapitalertragssteuer von 65 Pfg., die auf 60 Pfg. beantragt war, und Gewerbeertragssteuer von 300 Pfg., die auf 280 Pfg. beantragt war. Gleichzeitig wird ab 1. Januar 1931 eine Getränkesteuer erhoben. Die Er­höhung der gesetzlichen Miete wurde abgelehnt.

* Aus der evangelischen Gemeinde. Der Pfarrassistent Wilhelm Seemann aus Schwerin in Mecklenburg wurde in gleicher Eigenschaft nach hier berufen.

* Ehren- Dom- Kapitular. Geistlicher Rat Dekan Bayer, der Pfarrer der katholischen Gemeinde, wurde durch den Bischof von Mainz, Dr. Ludwig Maria Hugo, zum Ehren- Domkapitular ernannt.

* Stadttheater. Als Fremdenvorstellung gelangt am Sonntag die erfolgreiche Schlageroperette ,, Meine Schwester und ich" zur Aufführung. Beginn Uhr.

Für Hundesteuerzahler. Die Landesregierung hat die Ein­treibung sowohl der staatlichen wie örtlichen Hundesteuer auf die Stadt Gießen übertragen.

* Alice- Frauenverein. Wie in den Vorjahren sollen auch dieses Jahr die männlichen und weiblichen Hausangestellten, die nachweisbar 20 Jahre in einer Familie dienen, durch eine kleine Feier geehrt werden. Der Verein bittet um Anmeldung bis Ende dieses Monats.

* Amtsgericht. Ein Radfahrer, der gegen die Verkehrs­vorschriften verstoßen hatte, wurde mit einer Geldstrafe belegt. Auf den Bürgersteigen darf kein Rad gefahren werden, auch nicht bei kurzen Ueberquerungen, um von der Straße in Höfe

Das Dorffirchlein.

Das schönste wohl im ganzen Dorf, Das ist das Kirchlein, lieb und traut, Es ragt so stolz und schlank empor, Am Kirchhof steht es aufgebaut.

Es schaut so still und ernst hernieder, Blickt auf den lieben, heim'schen Ort, Schaut auch über die Kirchhofsmauer Und grüßt die Gräber hier und dort.

Es grüßt die Gräber all, die stillen, Der vielen Toten, die hier ruh'n, Und die, die hier so früh geschieden, Ewig von ihren Werken ruh'n.

Es kennt sie all, die ernsten Schläfer, Seit ihrem ersten Kirchengang Hat oftmals sie zu sich gerufen, Mit ihrem trauten Glockenklang.

In ernsten und in heit'ren Stunden, Ließ es ertönen seinen Ruf, Bis alle sich dann eingefunden, Von Gott zu hören, der uns schuf.

Und bei dem letzten Gang der vielen, Wie machtvoll tönet dann ihr Erz, Doch auch wiederum so traurig Läut's dem Geschiedenen himmelwärts.

Als könnte es den nun Entschlafenen Nicht ohne Trost hier scheiden seh'n, Als müßt es ihn daran ermahnen, Einst werden wir uns wiedersehn. Solange schlaf zu meinen Füßen, Traumios den Schlaf der ew'gen Nacht, Bis einst die größte aller Glocken Euch ruft! So lange halt ich Wacht.. Das Dorfkirchlein, das ist ein trauter, Ein schöner, stiller Ort,

Drum Gottes Segen über alle, Die hier aus und eingeh'n immerfort.

,, Gießener Zeitung"

usw. zu gelangen. Gleichfalls mit einer Geldstrafe wurden zwei Landleute belegt, die einen Vollstreďungsbeamten an der Ausübung seiner Pflicht verhinderten. Wegen Fischereifrevels wurde ein Erwerbsloser mit 13 RM. Geldstrafe belegt.

* Quartettverein Gießen. Der Verein hält heute abend im Café Leib sein Winter- Vergnügen ab.

Steuerfalender für Januar 1931. ( Mitgeteilt von der Südwestdeutschen Revisions- und Treuhand­Vereinigung Frankfurt a. M.)

Reich:

1. Januar: Stichtag für die neue Vermögenssteuerfestsegung. 3. Januar: Ablauf der Frist für Kündigung aufgewerteter Hypotheken.

5. Januar: Lohnabzug für die Zeit vom 16. bis 31. 12. 1930. für die Zeit vom 1. bis 31. Dezember 1930, falls im Ueber­weisungsverfahren die bis zum 15. 12. 1930 einbehaltenen Beträge 200 RM. nicht überstiegen haben.

10. Januar: Vorauszahlungen auf die Einkommensteuer in Höhe von einem Viertel der im letzten Steuerbescheid fest­gesetzten Steuerschuld. Gleichzeitig ist die Hälfte des Zu­schlages zur Einkommensteuer 1929 für Einkommen mehr als 8000 RM., sowie die Hälfte des Ledigenzuschlages der veranlagten Ledigen abzuführen.

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10. Januar: Körperschaftssteuervorauszahlung 1930. 10. Januar: Zahlung der Reichshilfe der Aufsichtsratsmitglie­der zur Hälfte.

10. Januar: Anmeldung und Zahlung der Börsenumsatzsteuer für Dezember 1930, bei Vierteljahreszahlern für das vierte Quartal 1930.

10. Januar: Umsatzsteuervoranmeldung und-Vorauszahlung für das 4. Vierteljahr 1930.( Schonfrist bis 15. 1. 1931.) 20. Januar: Lohnabzug für die Zeit vom 1. bis 15. Januar 1931 beim Markenverfahren. Jm Ueberweisungsverfahren nur, falls die bis zum 15. Januar 1931 einbehaltenen Lohnsteuerbeträge 200 RM. überstiegen haben.

20. Januar: Bis zu diesem Termin sind die Lohnsteuerbescheini­gungen bezw. Lohnsteuerüberweisungsblätter beim Finanz­amt einzureichen. Sind Steuermarken geklebt, so hat der Arbeitnehmer Steuerkarte und Einlagebogen selbst einzu­reichen.

Hessen:

26. Januar: 5. Ziel der Kommunalsteuern( Grund-, Gewerbe­und Sondergebäudesteuer) in Höhe des zugestellten Vor­auszahlungsbescheides.( Schonfrist meist bis zum 5. Fe­bruar 1931.)

Jagd im Januar in Hessen, mitgeteilt vom Hess. Jagdklub e. V., Darmstadt. Mit Ende des Monats Dezember schließt in Hessen die Schußzeit auf Fasanen- Hennen. Die Jagd auf den Fasanen­hahn bleibt offen bis Ende Mai. Der Hase darf noch bis zum 15. Januar bejagt werden. Rehwild, Auerhahn und Reb­hühner genießen Schonung. Ente, Schnepfe, Bekassine, Dachs, außerdem Edel- und Damwild, Schwarzwild, wilde Kaninchen und Tauben sind den ganzen Monat Januar zum Abschuß frei. Die Kaninchensuche mit dem Frettchen wird eifrig gepflegt und liefert bei entsprechendem Wetter gute Beute. Alles Haar­Raubwild trägt den besten Winterbalg, Füchse ranzen und sind viel auf den Läufen, das Schwarzwild rauscht. Bei anhaltender Kälte kommen die Enten auf eisfreie Stellen in Bächen und Wiesen, wo sie anzubirschen sind, auch auf dem Strich werden sie geschossen. Manche selteneren nordische Arten besuchen jetzt unsere Reviere.

Reichliche Beschichung der Fütterungen, Salz und Ruhe vor jeder Störung sind dem Wilde in der Notzeit des Winters

Das schönste wohl im ganzen Dorf, Das ist das Kirchlein lieb und traut, Es grüßt so still und ernst herüber Zur Ehre Gottes aufgebaut.

Irene Knorr- Gießen, Schriftstellerin.

Scapa Flow*).

Um 10 Uhr. vormittags verläßt die englische Flotte unter Zurücklassung weniger Bewachungsfahrzeuge den Hafen. Die Deutschen trauen ihren Augen nicht. Der Sinn der Maßnahme ist nicht erkennbar. In gewaltiger Erregung nimmt Admiral von Reuter die Meldung entgegen. Es ist ein Wink des Schicksals! Wenige Minuten später ergeht vom Admiralsschiff das ver­abredete Signal. Um 11,30 sind von allen Schiffen die Bestäti­gungen eingetroffen.

Offiziere und Mannschaften eilen durch die Schiffsräume. Alle inneren Türen und Luken, alle Ventilatoren und Seiten­fenster stehen plötzlich sperrangelweit auf. Dann noch ein kurzer, furchtbar bitterer Augenblick für die Kommandanten, ein mit erstidter Stimme gegebener Befehl. Die unter Wasser liegenden Torpedorohre, die Ventile und Schleusen werden den Wasserflu­ten geöffnet. In diden Strahlen schießen sie herein.

Die Mannschaften auf den englischen Bewachungsschiffen genießen den schönen Tag. Warum soll man nicht die Abwesen­heit des strengen Admirals ein wenig ausnuten? Faul lehnen die Leute an der Reeling oder blinzeln in den wolkenlosen Him­mel.

Irgendeiner sagt, es sei sonderbar, aber fast sehe es so aus, als wenn Friedrich der Große" Schlagseite habe. Man lacht, man macht Wize, man schließt Wetten ab.

An Bord des Linienschiffs Friedrich der Große" wird es plöglich lebendig. Boote werden zu Wasser gebracht. Ueber das stille Wasser tönt scharf und abgemessen der Einzelschlag der Schiffsglocke: ,, Alle Mann von Bord".Mannschaften mit schwe­ren Kleidersäcken beladen, steigen in die Boote.

Auch auf den anderen Schiffen entsteht große Bewegung. Die deutsche Kriegsflagge, die am 21. November 3.57 Uhr nachmittags auf Befehl des englischen Admirals niedergeholt worden ist, um nie wieder gesetzt zu werden, steigt empor.

Die Engländer starren auf das Schauspiel. Dann entsteht Panik unter ihnen. Dampfsirenen heulen auf. In sinnloser Wut fahren die kleinen Dampfer freuz und quer zwischen die deutschen Boote, die unter der weißen Flagge dem Lande zustreben. Gleich darauf peitscht heftiges Maschinengewehrfeuer über das Wasser. Kurz nach 12 Uhr beginnt der gewaltige Schiffskörper des *) Entnommen dem Buche: ,, Revolution über Deutschland" von E. O. Volkmann.( Verlag Gerhard Stalling, Oldenburg i. D.)

Nr. 1

Lebensbedingung, darum stets strenge Aufsicht, namentlich auch in der Nähe von einzelnen Gehöften und Zäunen!

Schafflers Wettervorhersage für Januar 1931. Schroffe Gegensätze innerhalb kurzer Zeit, der Grund­charakter der Januarwitterung. Nach vorangegangenem Win­terwetter schon in den ersten Tagen Temperaturanstieg, mildes Wetter, das allmählich in Tauwetter übergeht, mit stürmischen Winden und Regen. Mit Beginn der 2. Dekade wieder falt und winterlich, gute Wintersportmöglichkeiten. Mitte des Mo­nates wieder Frost und Schneefall. Das Winterwetter dürfte aller Voraussicht nach bis Ende des Monats anhalten und die tiefsten Temperaturen des Monates bringen. Gute Eis- und Schneesportaussichten.

Aus Nah und Fern.

Starte Zunahme der Maul- und Klauenseuche in Hessen.

Nach den amtlichen Mitteilungen über den Stand der Maul­und Klauenseuche waren am 15. Dezember in Hessen insgesamt in 14 Gemeinden 24 Gehöfte verseucht. Gegenüber der letzten Berichtswoche ist die Seuche in 13 Gehöften neu aufgetreten. Es sind u. a. befallen im Kreise Friedberg 2 Gehöfte, und/ im Kreise Lauterbrach 5.

Laubach. Die Vorgänge beim Laubacher Vorschußverein werden jetzt durch die Berichte der Untersuchungskommission und des beeidigten Bücherrevisors Will( Gießen) restlos auf­gedeckt. In erster Linie ist es die Hauptverbindung mit einem einzigen Kunden, der Holzschneiderei und Holzgroßhandlung Gebr. Schmidt, Laubacher Wald, durch die seit 1928 ein Verlust von einer Viertel Million Mark entstand.

Bad Nauheim. Das mit einer Stiftung von Frau Luise E. Kerckhoff aus Los Angeles gerichtete Forschungsinstitut für Herzkrankheiten geht seiner Vollendung entgegen. Der gegen­über dem Badehaus VIII errichtete Neubau ist so weit fortge= schritten, daß das Institut voraussichtlich im Frühjahr eröffnet wird.

Friedberg. Ein aus Frankfurt stammender Zugführer stürzte von einem auf der Ausfahrt aus dem hiesigen Bahnhof befind­lichen Zuge. Die beim Sturz erhaltenen Verlegungen am Kopfe machten die Ueberführung ins Bürger- Hospital erforder= lich.

Schotten. Das Motorradrennen ,, Rund um Schotten" wurde auf den 19, Juli 1931 festgesetzt. Das Rennen wird wieder als Meisterschaftslauf sämtlicher Klassen ausgefahren, es ist das einzige Straßenrennen Hessens.

Wegen einer Flasche Wein den Freund erstochen.

Bingen, 2. Jan. In dem Naheort Schweppenhausen wurde in der Neujahrsnacht ein 29jähriger junger Mensch erstochen. Er und sein Freund, beide aus dem gleichen Ort, hatten in einem Hause gemeinschaftlich Silvester gefeiert und sprachen dem Alkohol reichlich zu. Sie gerieten wegen einer Flasche Wein in Streit. Nach Verlassen der Wohnung, als beide schon start angetrunken waren, eilte Sedler in seine Behausung und holte dort ein Küchenmesser. Mit diesem versetzte er dem vor­übergehenden Freund mehrere Stiche in die Brust. Einer traf das Herz. Der Täter ist als Trinker bekannt. Der Erstochene war der Sohn einer älteren Witwe.

Weglars neuer Bürgermeister.

Wetzlar. In der gestrigen Stadtverordnetensitzung wurde der zum Bürgermeister der Stadt Wetzlar gewählte Syndikus der Buderus'schen Eisenwerke und Beigeordnete Dr. Hugo Bangert, der bisher mit der kommissarischen Verwaltung betraut war, in sein Amt eingeführt.

Linienschiffs Friedrich der Große" sich tief auf die Seite zu nei­gen. Durch die offenstehenden Seitenfenster brausen Wasserströme in das Innere. Um 12.16 Uhr bäumt die Stahlmasse sich auf und fährt als erstes Opfer mit wehender Kriegsflagge zu Grund.

Weißen Schaum vor dem Bug jagt die englische Flotte von ihrer Uebungsfahrt zurück, windet sich in hoher Fahrt durch die Inseln am Eingang der Bucht, klar zum Gefecht.

Zu spät. Von Bord seines Schiffes aus wird der englische Admiral Fremantle ohnmächtiger Zeuge des Untergangs der deutschen Flotte. Die sichere Beute ist ihm entrissen.

Das Feuer wird eingestellt. Es ist fast ein Wunder, daß ihm nicht mehr als zehn Tote und sechzehn Verwundete zum Opfer gefallen sind.

Schiff um Schiff versinkt; die Linienschiffe ,, König Albert", ,, Kronprinz Wilhelm". Kaiser"," Prinzregent Luitpold", dann die großen Kreuzer ,, Moltte" ,, Seydlig", von der Tann", da in alle die anderen; 5 Schlachtfreuzer, 10 Linienschffe, 46 Torpedo­boote. Als letzter um 5 Uhr nachmittags der Schlachtkreuzer Hin denburg".

Sporthumor.

Aus einem Schulaufsatz: Die Araber hingen alle mit über­geschlagenen Beinen am Munde des Märchenerzählers". Müs=

sen die aber einen tüchtigen... Gymnastiklehrer gehabt haben!

Ich habe gedacht, dein Mann hätte dir das Motorrad­,, Stimmt auffallend. Aber deshalb fahre fahren verboten." ich ja!"

Ein Borer erzählt: Also in der ersten Runde... bummbs! trifft er mich mit einem Geraden mitten ins Gesicht... Ah! Alter Freund... ich verliere teine Zeit... und bummbs! sted ich noch einen ein!"

,, Das sage ich dir, Leonhardt, wenn deine Vereins- Vor­standssitung heute wieder im Wartesaal des Bahnhofs beginnt. bis morgen früh um 5 Uhr dauert, und wenn du dann wieder ein blondes Haar auf deinem Anzug hängen hast, dann melde ich deinen Austritt an!"

,, Jimmy, was siehst du famos aus. Wir haben uns ja seit einigen Jahren nicht mehr gesehen."

,, Kunststück, alter Junge, ich habe mich ja auch gesund ge=

macht."

,, So? Womit denn?"

,, Mit Wintersport!"

Mit Wintersport? Bist du denn dazu nicht ein bißchen zu dick?" Oller Dussel! Ich betreibe ihn ja doch nicht selber. Ich verkaufe bloß Schneeschuhe