Einzelbild herunterladen

Donnerstag, den 29. März 1928.

Erziehungsbeihilfen für Kriegerwaisen.

Der Reichsarbeitsminister hat nunmehr im Einvernehmen mit dem Reichsfinanzminister Richtlinien für die Verteilung der von der Reichsregierung jährlich zur Verfügung gestellten und vom Reichstage bewilligten 20 Millionen Reichsmark für Beihilfen zur Erziehung und Berufsausbildung von Krieger­waisen erlassen. Der Verband der Kriegsbeschädigten und Kriegerhinterbliebenen des Deutschen Reichstriegerbundes Kyffhäuser", Berlin W. 30, Geisbergstraße 2, teilt hierüber folgendes mit:

Die Erziehungsbeihilfe beträgt 10 R.-Mt. monatlich. Sie fann, wenn das Kind das 15. Lebensjahr vollendet hat, bis auf 26 R.-Mt. und in ganz besonders gelagerten Einzelfällen bis auf 35 R.-Mt. monatlich erhöht werden. Hinterbliebenenbe­züge aus anderen Quellen werden angerechnet. Die Beihilfe kann bis zum 24. Lebensjahre gewährt werden. Voraussetz­ung ist, daß die Waisen, die als Kriegerwaisen anerkannt sein müssen, sich in der Schulausbildung oder in der Ausbildung für einen Lebensberuf befinden und daß hierdurch besondere Kosten entstehen, die aus dem Einkommen der Waisen und ihrer unterhaltspflichtigen Angehörigen nicht ohne Gefährdung ihrer wirtschaftlichen Verhältnisse bestritten werden können.

Die Anträge sind an die amtlichen Fürsorgestellen zu rich­ten. Die Beihilfen werden frühestens vom Antragsmonat an gewährt. Bei Anträgen, die bis zum 1. 5. 1928 gestellt werden, kann die Beihilfe rückwirkend vom 1. 10. 1927 ab gewährt werden.

Lokales.

Gießener Zeitung"

Prof. Dr. Knell wurde Dr. Karl Stein zum neuen Kreis­tierarzt ernannt.

* Zu Räumungsausverkaufen gehört eine Genehmigung. In letzter Zeit sind wiederholt Geschäftsleute bestraft worden, weil sie Räumungsausverkäufe unternahmen, ohne hierzu die erforderliche Genehmigung eingeholt zu haben. Die Strafen lauten von 30 bis 100 Mark.

* Das. Polizeiamt weist nochmals ausdrücklich darauf hin, daß zufolge Verfügung des Herrn Ministers des Innern vom 5. April 1924 am Palmsonntag( Landes- Buß- und Bettag) und am Karfreitag die Veranstaltung jeglicher Wettspiele, auch Fuß- und Handballwettspiele verboten sind.

Vom Lahngau des Hessischen Sängerbund.

Nr. 26.

schaftliche ,, Bergwerfs- und Kraftwerksdirektion Wölfersheim" mit Wirkung vom 2. April 1928 an aufgehoben. Die staatlichen Braunkohlenwerke in Oberhessen unterstehen vom 1. April au

Wo ist der größte Konfirmand? Vor einigen Tagen wurde aus Oberhessen gemeldet, daß dort der größte Konfirmand 1,84 Meter mißt. Nun kann festgestellt werden, daß der Sohn des Fabrikanten Friedrich Vogel von Nauheim bei Groß- Gerau Georg Vogel, der in diesem Jahre zur Konfirmation geht, 1,86 Meter groß ist. Damit dürfte wohl Nauheim den größten dies­jährigen hessischen Konfirmanden haben.

der Bergwerksdirektion, welche die amtliche Bezeichnung ,, Ses­sische Bergwerksdirektion Wölfersheim" führt.

Gedern. Am Sonntag wurde, wie der ,, Lauterbacher Anz." meldet, der 3- Uhr- Zug Gedern- Lauterbach an der Straßen­überführung der Provinzstraße nach Ober- Seemen durch einen Widerstand im Weiterfahren plöhlich stark behindert. Auf dem Gleise wurde ein Brocken U- Eisen gefunden, der das größte Unglück hätte herbeiführen können, wenn der Zug die umge­tehrte Fahrtrichtung gehabt hätte. Als Täter wurde der 15 Jahre alte Sohn Karl des Tagelöhners Fritz Koch in Gedern ermittelt, der nach anfänglichem Leugnen zugab, die Tat aus. geführt zu haben. Nach dem Grund zu seiner verbrecherischen Handlung gefragt, gab er an, einmal sehen zu wollen, wie ein Zug entgleist.

Messeflugverkehr.

Zur Frankfurter Frühjahrsmesse, die vom 22.- 25. April stattfindet, verkehren Großflugzeuge ohne Zwischenlandung zu start ermäßigten Preisen: ab Berlin am 19. 4. um 14,30 Uhr, ab Paris am 21. 4. um 14 Uhr, ab München am 21. 4. um 9 Uhr, ab Hamburg am 21. 4. um 14,30 Uhr, ab Stuttgart am 22. 4. um 14 Uhr. Ueber die Rückflüge, die zu den gleichen ermäßigten Preisen ausgeführt werden, wird Näheres noch bekanntgegeben.

Der vergangene Sonntag war für die Förderung des deut­schen Männergesanges in Oberhessen ein Tag von besonderer Bedeutung. Der Hessische Sängerbund, der bekanntlich über den ganzen Volksstaat Hessen sich ausdehnt und nach unten in drei Provinzialverbände und diese wieder nach neuerer Beſtim­mung in Gaue gegliedert sind, hatte für Sonntag, den 25. März, neben anderen Versammlungen in anderen Städten auch nach Gießen eine solche für die Vertreter der Bundesvereine aus Gießen und näherer und weiterer Umgebung angesetzt, um die innere Organisation des für hier bestimmten Gaues zu festigen. Nach Eröffnung und Begrüßung der 63 erschienenen Vertreter durch den Provinzialvertreter Lehrer Gengnagel­Grünberg und nach dem Begrüßungslied des Gesangvereins ,, Harmonie- Gemütlichkeit Gießen übernahm Herr Architekt Rudiger- Wetzlar als 2. Provinzial- Borsigender die Leitung der Versammlung.( Herr Gengnagel mußte mit der Bahn weg, um in der in Stockheim stattfindenden gleichen Versammlung tätig zu sein.) Herr Rudiger gab die zur Zeit bestehenden Richt­linien bekannt. Anschließend daran tam zum Ausdruck, daß die seit Jahrzehnten bestehenden Sängerbünde( z. B. Lahntal- S. B., Lumdatal- S. B., Ohmtal- S. B. usw.) sehr wohl in sich bestehen bleiben können und trotzdem wird die neue große Gliederung und Organisation des Hessischen Sängerbundes, resp. des Deut­schen Sängerbundes, in den Vordergrund gestellt. Der Pro­vinzialverband Oberhessen des Hessischen Sängerbundes ist in 4 Gaue eingeteilt, die Hauptleitung hatte dafür die Namen Gau Gießener Becken, Gau Wetterau, Gau Vogelsberg Nord, Gau Vogelsberg Süd vorgesehen. Nach langer Aussprache wurde der Name Gau Gießener Becken als nicht gut gewählt betrachtet und dafür auf Vorschlag des Musikdirektors Kasten der Name Lahngau einstimmig angenommen. Jeder dem neu aus der Taufe gehobenen Lahngau angehörenden Verein hat Siz und Simme in der Gau- Versammlung und damit indirekt einen Einfluß auf die Beschlüsse im Provinzial- und Landesverband. Mit der Annahme des Namens Lahngau wurde auch gleich­zeitig die Gauvorstandswahl erleichtert. Man war der Ueber­zeugung, daß durch die Zugehörigkeit mehrerer Vereine in Wetzlar, Braunfels, Weilburg, Dillenburg, Marburg usw., ob­gleich das außerhalb des Volksstaates Hessen liegendes Gebiet ist, der engere Vorstand in der Mitte des Gaues( das ist Gie­ßen und seine allernächste Umgebung) seinen Wohnsitz haben muß. Gewählt wurden einstimmig zum 1. Vorsitzenden der bisherige Kreisvorsitzende Amtsgehilfe Emil Koch- Gießen, zum 2. Vorsitzenden Lehrer Eberle- Lollar, zum 1. Schriftführer Zei­tungsverleger Albin Klein- Gießen, zum 2. Schriftführer L. Lemb- Mainzlar, und zum Rechner Sparkassenrechner Becker­Kesselbach. Zum Gauchormeister, dessen Wahl die Dirigenten in einer späteren besonderen Versammlung vorzusehen haben, wurde Herr Musikdirektor Kasten- Gießen gewünscht. Unter Punkt ,, Verschiedenes" entstand über vielerlei Fragen und An­regung eine recht lebhafte und aufklärende Aussprache, aus der man entnehmen konnte, daß nunmehr der Lahngau recht bald innerlich und äußerlich, organisatorisch und gesanglich ein festes Gefüge erhalte zum Segen des Deutschen Männergesanges, zum Segen des Deutschen Vaterlandes. In diesem Geiste fand die 4½stündige Sigung einen guten verheißungsvollen Abschluß.

* Sonntagsrüdfahrkarten für Ostern. Sonntagsrückfahrkar­ten werden an Ostern 1928 ausgegeben vom Gründonnerstag, 5. April, einschließlich. Sie gelten zur Hinfahrt: Am Gründon­nerstag von mittags 12 Uhr an, am Karfreitag, am Karsamstag, am Ostersonntag, am Ostermontag, und zur Rückfahrt am Kar­freitag, am Karsamstag bis 9 Uhr vormittags, am Ostersonn= tag, am Ostermontag, sowie am Dienstag, dem 10. April, bis 9 Uhr vormittags. Schnell und D- Züge mit Ausnahme der FD- Züge sind zur Benutzung mit Sonntagsrückfahrkarten gegen Lösung des tarifmäßigen Schnellzugszuschlags freigegeben.

* Die Hindenburg- Wohlfahrts- Briefmarken werden nur noch bis zum 31. März verkauft. Aus dem Erlös der Wohlfahrts­marken soll dem notleidenden Mittelstand und den Sozialrent­nern eine Erleichterung ihrer schweren Lage geschaffen werden. * Fahrplanverbesserung auf der Strecke Betzdorf- Haiger­Dillenburg. Einem Antrage des Westfälischen Verkehrs- Ver­bandes entsprechend, hat die Reichsbahndirektion Frankfurt a. M. ab 15. 5. d. J. während des Sommerabschnittes zwei neue Per­sonenzüge eingelegt: P 1619 Dillenburg ab 9,22, Betzdorf an 10,35 Uhr. Jn Dillenburg Anschluß vom D 81 Frankfurt- Gie­ßen und in Betzdorf an E 87 nach Köln- Hbf. P. 1660 Betzdorf ab 13,18, Dillenburg an 14,33. Anschluß in Dillenburg an den B. P. 376 nach Gießen- Frankfurt a. M., Dillenburg ab 14,47 Uhr.

* Stadtverordnetenversammlung am Freitag, den 30. März, nachmittags 5% Uhr, im Sigungssaal auf dem Stadthaus. Die Tagesordnung umfaßt in ihren Punkten 1-7 Baugenehmigungen und einige Stadtplanänderung. Der Punkt 8 und 9 behan­delt zwei Vorlagen der Stadtverwaltung betr. Gebühren für Straßenreinigung und Müllabfuhr. Unter Punkt 14 wird die Rechnung der Straßenbahn, unter Punkt 17 die des städtischen Volksbades für 1926 entgegengenommen. Eine Reihe kleine­rer Vorlagen beschließt die 22 Punkte umfassende Tagesordnung.

* 25 Jahre Schlosserobermeister. Kommenden Samstag, den 31. März, werden es 25 Jahre, da sich die Gießener Schlosser= meister- Vereinigung ihren Kollegen Karl Krailing zum Ober­meister wählte. Seit dieser Zeit hat er sich redlich bemüht, die In­teressen seiner Kollegen und seines Standes zu jeder Zeit und vor jedem Forum zu fördern. Der Jubilar hat dabei viel Opfer gebracht, zumal wenn man bedenkt, daß sehr schwer ist, im Gewerbeleben es allen recht zu machen. Darum auch unse­ren Glückwunsch schon im Voraus.

* An Stelle des kürzlich verstorbenen Kreisveterinärrates Der wirkliche Entdecker Amerikas war ein Deutscher.

Aus Nah und Fern.

Geschäftliches.

Donnerstag,

Spielver Liga- 5

2. Mannid Butzbach 1

Alte Herr Im Mittelp 1. Mannschaft ge

laner legten gleid gefchwächt angetr teidigung nicht zu Seffen 09, felbft nötig haben wi müssen. Auch 1 sichten müssen, nicht mit.

Das leibliche Wohl der ganzen Familie ist in der Haupt­sache der Hausfrau anvertraut und deshalb ist es durchaus er­klärlich, daß viele Frauen heute dem eigentlichen Nährwert der Speisen ein größeres Verständnis entgegenbringen, als wie dies früher geschah. In der Deffentlichkeit ist schon viel Auf­klärung durch Bekanntgabe von Forschungsergebnissen in der Ernährungswissenschaft verbreitet worden. Auch die bekannte Firma Dr. Detter, Bielefeld, hat ihr früher sehr beliebtes Schul­tochbuch diesen neuen Gesichtspunkten sowie den veränderten wirtschaftlichen Verhältnissen angepaßt und in völlig neuer Be­arbeitung wieder erscheinen lassen. Das 150 Seiten starte Buch, das durch seine zahlreichen farbigen Tafeln außerordentlich an­schaulich und belehrend wirkt, ist überall da zu haben, wo Dr. Detters Fabrikate geführt werden und kann, falls nicht vor­rätig, von der Firma direkt bezogen werden.

Daubringen. Hier wurde in den letzten Tagen eine frei­willige Feuerwehr ins Leben gerufen. 60 Ortsansässige haben thren Eintritt gemeldet.

Lang- Göns. Am Montag mittag brannte es im Hardt­wald. Nach mehrstündigen Bemühungen wurde man des Feu­ers Herr. Der Schaden ist nicht unbedeutend.

Rainrod. Hier haust die Grippe in solchem Maße, daß die Schule geschlossen werden mußte. Auch die Konfirmation mußte vorläufig verschoben werden. Die Krankheit verläuft im all­gemeinen gutartig.

Friedberg. Infolge des Ueberganges des staatlichen Kraft­wertes Wölfersheim an die Hefrag wird die bisherige gemein­

,, Den Kuchen backe mit ,, Backin" Dann lobt man immer Dich und ihn"

queren und dessen sich auch Kolumbus auf seinen Fahrten be­diente. Auf einer seiner südwestlichen Reisen wurde er 1483 durch Stürme und anhaltende Ostwinde von den Azoren weit westwärts getrieben und kam so an die Flachlande von Brasi­lien. Behaim hielt das Land für eine große Insel, segelte eine weite Strecke die Küste entlang und nahm davon für die Krone Portugals Besitz. Er teilte seine Entdeckung Kolumbus und dem später so berühmt gewordenen Erdumsegler Magalhaes mit, so daß beide von Landstrichen oder Inseln im Westen des Atlantik sichere Kunde erhielten. Kolumbus hatte deshalb al­len Grund, am 14. März 1493 in seinem Briefe an den fönig­lich portugiesischen Schahmeister Raphael Sangis sich sehr be­scheiden über seine Entdeckungen zu äußern und nicht in Abrede zu stellen, was er anderen Entdeckern davon schuldete.

Kolumbus wird mit Unrecht als der erste Entdecker Ame­ritas gefeiert. Das ist jetzt einwandfrei festgestellt, wie im neuesten Heft des Bundesorgans der Nationalen Einheitsfront, der illustrierten Zeitschrift ,, Des Deutschen Vaterland" berichtet wird. Keiner der zeitgenössischen Schriftsteller nennt ihn als solchen und was gewiß sehr bemerkenswert ist- Kolumbus selbst hat nie behauptet, daß er das von ihm noch als Indien angesehene Amerika entdeckt habe. Erst nach seinem Tode und zum Teil noch viel später, flochten ihm, wohlgemerkt spanische, Schriftsteller den Ruhmeskranz, während portugiesische Schrift­steller auf das bestimmteste erklären, daß Kolumbus erst nach Martin Behaim und zwar auf dessen Angaben hin die neue Welt aufgesucht habe. Sogar französische Gelehrte haben dem beigepflichtet. Im Jahre 1714 fand sich endlich auch ein Deut­scher namens Stuvens, der für das Recht unseres Landsmannes Behaim eintrat, und 1784 richtete ein Deutscher, Otto, eine in ihrem Wortlaut erhaltene Denkschrift an den Befreier Ameri­tas, Benjamin Franklin, in welcher er darauf hinwies, daß Martin Behaim der Mann sei, der zehn Jahre vor den Spaniern schon den Boden Südamerikas betreten und davon für die Kro­ne vor Portugal Besiz ergriffen habe. Martin Behaim war in Nürnberg( wo ihm auch später ein Denkmal gesetzt wurde) aus ritterlichem Geschlecht hervorgegangen, und nicht nur als ein ausgezeichneter Mathematiker und Astronom geschäßt, son­dern auch als tüchtiger Seefahrer, der das Astrolabium erfand, den noch unvollkommenen Quadranten, also das Werkzeug, ohne welches es eine Tollkühnheit war, den weiten Ozean zu durch­

Martin Behaim fehrte 1491 nach Nürnberg zurück und ver­fertigte dort seinen von allen Zeitgenossen bewunderten, noch in der Nürnberger Stadtbibliothek aufbewahrten Globus, schon bevor Kolumbus die Gestade von Westindien erblickt hatte. Auf diesem sieht man bereits eine ganze Anzahl von den westlichen Inseln und die östliche Küste von Südamerika. Die Nürn­berger Weltchronit, deren umständlicher Druck wohlgemerkt schon im Jahre 1494 vollendet war, schreibt darum mit Recht:

,, Diese beiden( Martin Behaim, und Diego Cano) gelang­ten mit Gottes Hülfe, als sie das mittägliche Meer durchfuhren und vom Ufer weit abschweiften, nach dem Durchschneiden des Kreises der Tag- und Nachtgleiche in den anderen Erdteil, wo ihnen, wie sie gegen Osten standen, der Schatten zur Rechten fiel. Sie eröffneten also durch ihr Verdienst einen anderen Erdteil, der bis dahin unbekannt war."

L

Dr. Oetker's Backpulver ,, Backin". Puddingpulver, Vanillin- Zucker. Gustin usw. sind in allen Geschäften stets frisch zu haben. Achten Sie aber bitte anf die Originalpackungen mit der Schutzmarke Heller Kopf".

Viele neue und wertvolle Anregungen zum Backen bietet Ihnen das neue farbig illu­strierte Oetker- Rezeptbuch, Ausgabe F, das für 15 Pfg. in allen Geschäften erh tlich ist. Sie erfahren aus dem Buch auch Naheres über den vorzüglichen Backapparat ,, Küchenwunder", mit dem Sie auf kleiner Gaskocherflamme backen, braten und kochen können.

Das bemerker Tempo, das bis große Gerie von Der Tore eröffne machte Schneider

Brambach nicht h 15 gab für 1900

Gewühl vor Ka Elfmeter für Gi den von Paul M Will jezt nach un bedauerlicher Wei fam 1900 nicht m Besonders Raffels Brunnert leisteten Banz Borzügliches Rampfspiel, aus hatte dann noch Schießen, der Ball

In vollständig neuer Bearbeitung ist Dr. Oetker's Schulkochbuch, Ausgabe C, wieder erschienen. Es ist mit seinen ca. 500 Koch-, Back- und Einmache- Rezepten und vielen farbigen Tafeln für jede Hausfrau und besonders für die angehenden ein guter Ratgeber für die Haushaltführung und be­rücksichtigt dabei die veränderten wirtschaft­lichen Verhältnisse, sowie die neuen For­schungsergebnisse in der Ernährungswissen­schaft. Das 150 Seiten starke Buch in dauerhaftem Pappband ist, wo nicht vorrätig, gegen Einsendung von 30 Pfg. in Marken von mir portofrei zu beziehen.

Dr.August Oetker, Bielefeld

C. H. Unthan 80 Jahre alt!

-

Brambach hätte leider zu früh. Kassel dann noch Bei dem flotten

Nach Seitenwech

reihe ging zeitw Heiligtum mit Elfmeterball sch Mann und verdi prächtigem Zuspi holt Gießen dara noch um eine N halten, Gießen n len fich im rasch Tormänner laffe men, daß es, ha

Am 5. April wird der in der ganzen Welt bekannte Artist C. H. Unthan 80 Jahre alt. In einem ostpreußischen Dorfe ohne Arme geboren, setzte er schon als Junge durch, daß ihm sein Vater eine Geige schenkte, die er mit den Füßen zu spielen lernte. Mit beispielloser Willenskraft bildete er sich zum Geigenkinst ler aus und gab als 19jähriger sein erstes Konzert. Die gro Ben Varietés rissen sich natürlich um dieses Phänomen: 50 Jahre hindurch trat Unthan in vier Weltteilen auf. Während seiner Varietélaufbahn entwickelte er sich auch zum Kunstschützen, Kunst­schwimmer, Taucher und Pistonbläser. Bei Ausbruch des Krieges stellte sich der damals 60jährige unentgeltlich zur Ver­fügung, und bereiste ein Hospital nach dem anderen, um die Verstümmelten zu lehren, wie man auch ohne Arme jede be­liebige förperliche Arbeit auszuführen imstande ist. In seinem Buch ,, Das Pediskript" schildert Unthan in bescheidenster Weise sein Leben. Durch Krieg und Inflation verlor Unthan sein so mühsam erworbenes Vermögen, so daß er heute mittellos da­steht und trotz ungebeugten Wollens nicht mehr imstande ist, sich und seine Gattin durch schriftstellerische Arbeit über Wasser zu halten. Wir treten darum mit der Bitte an die Deffent­lichkeit, dem alten Willenshelden seinen Lebensabend sorgloser zu gestalten. Freundliche Spenden sind zu richten an: ,, Un­thanspende" p. A. Banthaus Bernheim, Blum& Co., Mittel­straße 2-4, Berlin NW. 7( Postscheckkonto: Berlin 32 852). Dr. Gustav Böß, Oberbürgermeister von Berlin. Dr. Hanns Heinz Ewers. P. Löbe, Präsident des Reichstages. Maden sen. Paula Busch, Besitzerin des Zirkus Busch Anna v. Gierde. Erich Kleiber, Pr. General- Musik­direktor. Dr. Hans Virchow, Universitätsprofessor.

|

2.

1900 hätte geli Noch ein f Raffelanern wa

Der Innensturm war gut und sch nach, selbst wenn allem, bei übern Resultat mit n Telbst wenn das fen- Elf gewach Mittelläufer di

war es schon Brambach, der

mit diefem Spie

abschiebet hat, g

Wenn nach

uns Menschen he bendes Empfin von der liebger Eindruds erwel fagen tann:

Fünfzehn

rade sehr viel in dem schönen gewesen. Schon Der Fußball, mich noch lebhaj hinauswanderte

Dachte ich da so

ein Spieler der

wort: Es ist no fuchte ich es mit

nadgueifern. Ge

einer Jugendo Es war daher fi

Gar bald hatten

Spiele wurden

hohe Niederlager

ein Unentschieden

Bu sprechen. Go

waren auch unter

Wie nun üb Gejegens mitein

tir eben erit au

flares Urteil zu

Krife unseres lieb 1924-25, als bie mußte und das b

Des Vereins beme