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Samstag, den 27. Oftober 1928.

Zu Punkt 19 wird 6 vorliegenden Gesuchen für den Betrieb von Schantwirtschaften zugestimmt.

Punkt 20: Mitteilungen der Stadtverwaltung liegen nicht Dor. Herr Stadtv. Loeber ergreift die Gelegenheit, um einen am 20. Juni 1928 in einem hiesigen Blatt erschienenen Artikel Bur Richtigstellung" als unwahr zu bezeichnen. Der fragliche Artikel befaßte sich mit den Ausführungen des Herrn Stadtv. Loeber in der lehien Stadtverordnetenversammlung im Juni über die Innungskrankenkassen. Einige Herren der Linken versuchten das fragliche Blatt in Schutz zu nehmen.

Zum Schluß wurden eine Reihe von Mißständen auf dem Bauplatz in der Lessingstraße( Finanzgebäude) gerügt und eilige Abstellung gefordert. Um ½7 Uhr wurde die öffentliche Sigung geschlossen.

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Straßensperrungen,

mitgeteilt v. Oberhess. Automobil- Club e. V.( A. v. D.) Gießen. Die Sperrung der Straße Obererlenbach Niederejchbach ist ab 25. Oftober aufgehoben.

Die Sperrung der Straße Obererlenbach- Kloppenheim ist ab 29. Oktober aufgehoben.

* Gießener Segelflugsport. Die hiesige Jungfliegergruppe die bereits auf dem diesjährigen Rhönwettbewerb große Er­jolge erzielte, hat bei einem Diplom- Gleitfliegen bei Marburg weitere Auszeichnungen errungen. Auf dem Trieb wurden dieser Tage etwa 20 Gleitslüge auf dem Flugzeug 3ögling Gießen" ausgeführt, wobei drei weitere Mitglieder vorgeschult wurden.

* Vorsicht in Neubauten! Der hohe Feuchtigkeitsgehalt der Neubauten bildet für Möbel und Bilder eine ernste Gefahr. Es ist daher ratsam, in Neubauten tüchtig einzuheizen und die Möbel in den ersten Monaten etwa um Handbreite von den Wänden entfernt aufzustellen. Bilder sollte man am besten am Anfang gar nicht aufhängen, da sie sehr schnell verziehen. Die Zwischenräume der verschiedenen Räume sind am ehesten aus­getrocknet, nicht aber die Außenwände. Wer die Möbel zu nahe an die Wand stellt, läuft Gefahr, daß sie durch Feuchtigkeit und Schimmelbildung Schaden erleiden. Auch Uhren sollte man nicht an feuchte Neubauwände aufhängen.

Aus Nab und Fern.

Das Jubiläum der Handelskammer Friedberg. Friedberg. Aus Anlaß des 30jährigen Bestehens der In­dustrie- und Handelskammer Friedberg fand im Rathaussaal ein Festakt unter Anteilnahme zahlreicher Vertreter der Behörden statt. Der Vorsitzende der Kammer, Kommerzienrat Langsdorf, Tichtete herzliche Worte der Begrüßung und des Dankes an die Festversammlung. Aus seinen Ausführungen ging hervor, in welch bedeutungsvoller Weise die Kammer beigetragen hat zu dem wirtschaftlichen Aufstieg ihres Bezirkes. Der Syndikus der Rammer, Rechtsanwalt Stahl, sprach über Strukturwand­lungen der deutschen Wirtschaft in den letzten dreißig Jahren. Dr. Göbel, stellvertretender Syndikus der Kammer, hehan­del te die ,, Stellung der Industrie- und Handelskammer in Staat und Wirtschaft". An die Vorträge schlossen sich die Glückwünsche der Staatsregierung durch Minister Korell sowie der Vertreter der Provinzial- und Kreisdirektionen, der Industrie, des Han­dels, der Wirtschaft und des Handwerks. Dem langjährigen Präsidenten, Kommerzienrat Langsdorf, wurde eine pracht­volle Ehrenurkunde überreicht.

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Gießener Zeitung"

Lich. Die Eröffnung des Lehrganges 1928/29 an den land­wirtschaftlichen Schulen in Lich und Grünberg beginnt am 5. November dieses Jahres.

Groß- Umstadt. Bei einer Feuerwehrübung wurde ein Feuer­wehrmann an der Sprize vom Herzschlag getroffen. Er wurde tot aufgefunden.

Weinheim. Jm Rathaus in Sulzbach wurde der fünf Zentner schwere Kassenschrank von Einbrechern mitgenommen. Er fonnie bisher noch nicht aufgefunden werden.

Darmstadt. Mittwoch Nacht stürzte in der Wenkstraße ein Student aus dem Fenster seiner im 2. Stod gelegenen Wohnung. Er war sofort tot.

Darmstadt. Jm Hotel Reichshof erbeuteten unbekannte Tä­ter aus mehreren Mansardenzimmern Gegenstände im hohen Werte.

Darmstadt. Der Hessische Evangelische Kindergottesdienst: verband hält seine diesjährige Jahresversammlung in Darm­stadt am Sonntag, den 28. Oktober ab. Abends findet im Ge meindehaus der Petrusgemeinde ein Eltern- und Werbeabend ſtatt.

Frankfurt a. M. Der Frankfurter Sportpalast( die umge­baute Festhalle) geht seiner Vollendung entgegen. Er wird 10 000 Sigplätze bieten.

Kassel. Ein Sträfling setzte seine Gefängniszelle in Brand. Er wurde ohnmächtig aufgefunden, während der Brand gelöscht wurde.

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Bevorstehende Ermäßigung der Fernsprechgebühren für Wenigsprecher.

Der Arbeitsausschuß des Verwaltungrats der Deutschen Reichspost trat am 28. September zu wichtigen Beratungen zu­sammen. Angenommen wurde insbesondere eine Vorlage, die die Herabsetzung von Fernsprechgebühren vorsicht. Nach den gefaß­ten Beschlüssen wird in Zukunft die Bezahlung einer Mindest= zahl von Ortsgesprächen für jeden Hauptanschluß nicht mehr verlangt, sondern nur so viele Gespräche werden zu bezahlen sein, wie tatsächlich geführt wurden. Außerdem wurde der ein­malige Apparatebeitrag für neue Haupt- und Nebenanschlüsse herabgesetzt. Die Zahlung eines Zuschusses bei öffentlichen Sprechstellen wird in Zukunft in Wegfall geraten.

Die mit der neuen Berechnungsart verbundene Herab­setzung der Gebühren für Wenigsprecher entspricht einem mehr­fach geäußerten Wunsche des Handwerks. Es tann wohl kaum daran gezweifelt werden, daß den Beschlüssen des Verwaltungs­rats endgültige Zustimmung gegeben wird.

Die Bekämpfung

der Geschlechtsfrankheiten.

Am 1. Oktober 1928 war ein Jahr verflossen, seitdem das neue Reichsgesetz vom 18. 2. 1927, betreffend die Bekämpfung der Geschlechtskrankheiten, in Kraft getreten ist. Eine Betrach­tung über das wesentlich Neue, das uns das Gesetz brachte, so­wie über seine Anwendung im Volksstaat Hessen, dürfte deshalb allgemein interessieren.

Während unsere Reichs- und Landesgesetzgebung schon seit langem mit gutem Erfolge gegen die meisten ansteckenden Krank­heiten Gesetze erlassen hat, wurde bislang eine Gruppe der Volkskrankheiten in dieser Beziehung sehr vernachlässigt, näm­lich die Geschlechtskrankheiten. Erst die verhängnisvolle Zu­

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nahme der Geschlechtskrankheiten, die der Weltkrieg sowie die Rückkehr der Truppen, die überstürzie Demobilmachung des Heeres, die Besehung deutschen Landes durch den Feind u. s. f., mit sich brachte, gab Veranlassung, ein Gesetz zu erlassen, das die Handhabe bietet, wirksam gegen diese Seuche vorzugehen.

Das neue Gesetz will der Ausbreitung der Geschlechtskrant­heiten auf drei Wegen entgegenwirken. Vor allem soll jeder Kranke sachgemäßer Behandlung zugeführt werden; vorbeugende Maßnahmen verschiedener Art sind zu ergreifen, um die Weiter­verbreitung zu verhindern und schließlich wird die Prostitution einer neuen geseglichen Regelung unterworfen.

Geschlechtskrankheiten im Sinne des Gesetzes sind Syphilis, Tripper und Schanker ohne Rücksicht darauf, an welchen Körper­teilen sie auftreten.

Nach dem Gesetze ist jede Person, die an einer mit An­steckungsgefahr verbundenen Geschlechtserkrankung leidet und dies weiß oder den Umständen nach annehmen muß, verpflichtet, sich behandeln zu lassen und zwar von einem für das Deutsche Reich approbierten Arzte. Die Pflicht, sich behandeln zu lassen, schließt die Pflicht, sich untersuchen zu lassen, in sich. Sie ist eine Rechtspflicht und kann nötigenfalls mit den Mitteln des Ver­waltungsrechts erzwungen werden.

Wichtig ist die Meldepflicht der Aerzte. Der Arzt, der einen Geschlechtskranken behandelt, hat denselben auf die einschlägigen gesetzlichen Bestimmungen hinzuweisen. Entzieht sich der Kranke der Behandlung oder der Beobachtung seines Gesundheitszu= standes, so ist der Arzt gesetzlich verpflichtet, dies der zuständigen Beratungsstelle für Geschlechtskranke bekannt zu geben. Die Be­ratungsstelle tritt alsdann mündlich oder schriftlich mit dem Kranken in Verbindung, um ihn nochmals auf die gesundheit­lichen und rechtlichen Folgen seines Fernbleibens vom Arzte hin­zuweisen und um ihn zu bestimmen, die abgebrochene Behandlung alsbald wieder aufzunehmen. Kommt der Kranke diesen Er­mahnungen nicht nach, so ist die Beratungsstelle auf Grund des Gesetzes gehalten, die Angelegenheit zwecks Einleitung von Zwangsmaßnahmen der zuständigen Gesundheitsbehörde mit­zuteilen. Sofern es die persönlichen, familiären oder beruflichen Verhältnisse der Kranken erheischen, kann die Gesundheitsbe­hörde zwangsweise Durchführung des Heilverfahrens in einem geeigneten Krankenhause anordnen.

Durch Verordnung des Herrn Hessischen Ministers des In­nern sind die Beratungsstellen für Geschlechtskranke die von der Landesversicherungsanstalt Hessen als Beratungszentrale im Be­nehmen mit den Bezirksfürsorgestellen eingerichteten und unter­haltenen Beratungsstellen bestimmt worden. Die Beratungsstelle für Geschlechtskranke besteht in Gießen, Klinikstr. Nr. 40. Bis auf weiteres wurden durch den Herrn Minister des Innern auch noch zu Beratungsstellen erklärt: Die Kreisgesundheitsämter in Fried­berg, Büdingen, Schotten, Alsfeld und Lauterbach. In den Be­ratungsstellen wird jeder, der sie in Anspruch nimmt, kostenlos untersucht und beraten. Im Falle der Notwendigkeit einer Be­handlung wird der Patient dem Arzte seines Vertrauens über­wiesen. Die Regelung der Kostenfrage wird durch die Beratungs­stelle vermittelt. Für behandlungsbedürftige Patienten, die we­Der kranken- noch invalidenversichert sind und für die sonst nie­mand eintritt, sowie für solche Kranke, die wegen Gefährdung der Diskretion den zuständigen Fürsorgeverband( Wohlfahrts­amt, Gemeinde) oder den Versicherungsträger nicht in Anspruch nehmen wollen, hat die Landesversicherungsanstalt in Gemein­schaft mit dem Hessischen Staat ausreichende Mittel bereitge stellt. Die Beratungsstellen sind ermächtigt, Kostenzusicherungen für den behandelnden Arzt zu erteilen. Es sind alle Vorkehrun­gen getroffen, daß den in Hessen wohnenden Geschlechtskranken,

Sie brauchen nicht nervös zu sein!

war.

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im Durchfahren an ihr erfreuen, da unser Tagesziel Linz Dahin führte uns der Weg zunächst nach Süden am Inn entlang. Mit seinem reißenden Lauf, seinem Steingeröll und seinen Schuttbänken ist dieser Fluß ein echter Sohn des Gebirgs. Bei Schärding fuhren wir über den Inn nach Oesterreich hinein. Es war ein feier­licher Augenblick, als wir unter dem Wehen der weiß toten und rot- weiß- roten Fahnen, welche die Sänger­bundeszeichen am Brückentor einfaßten, bewillkomm= net von den vielen freudig erregten Einwohnern und den diensthabenden Zollbeamten, am Zollgebäude hal­ten. ,, Heil Deutschland!" tönt es uns entgegen, und Seil Oesterreich" so antworteten wir. Schnell sind die Paß- und Uebergangsformalitäten erledigt. Der Fah­ter hat ein rot bedrucktes Zettelchen mit der Links: fahrt- Anweisung erhalten und klebt es vor sich an die Blendscheibe. Mit dem deutschen Sängergruß fahren wir hinein nach Desterreich.

Der herzliche Empfang hai uns allen wohlgetan. Gin Blick auf den Wegweiser zeigte uns, daß wir bis Linz noch 79,95 Kilometer zurückzulegen hatten. Und die Fahrt war beschwerlicher. Die Straßen waren enger, steiler und in weniger gutem baulichen Zustand. Dazu kamen die vielfachen Holzbrücken über Bäche und Flüsse. Auch mußten wir an vielen Langholzfuhrwer­len vorbei, was besonders an Biegungen des Weges und an den Holzbrücken große Schwierigkeiten hatte. Breitgeladene Erntewagen bildeten oftmals ein Ver­lershindernis, aber unser Wagenführer meisterte all diese Schwierigkeiten ruhig und mit bewundernswer­term Geschick. Gegen Abend fuhren wir, überall be­geistert begrüßt, bei leichtem Regen in Linz ein. Der Besitzer des Hotels zur Goldenen Krone", in dem wir übernachteten, war uns schon ein großes Stück Weg entgegengefahren und führte uns in unser behagliches Quartier. Zuletzt entlang an der abendlichen Donau, aus der Steinblöcke und scharfe Klippen am Rande

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aufragten und an derem rechten Ufer neben unserer Fahrstraße sich die Berge auftürmten.

In Linz wurde uns ein stimmungsvoller Begrü­Bungsabend durch den Männergesangverein Kürn­berg" bereitet, bei dem die ehrliche Freude über deutsche Sangesbrüder und deutsches Lied sich auswirkten. Im Verlauf desselben verliehen sich die beiden Vereine gegenseitig die Vereinsabzeichen ehrenhalber, auch wurde dem Linzer Verein das Album der Stadt Bad­Nauheim mit den Unterschriften unserer Wienfahrer überreicht.

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Hier machten wir auch die ersten Studien in öster­= 60 Reichspfen­reichischer Währung: Ein Schilling nige, 1 Schilling= 100 Groschen, was uns zuerst sehr gegen die Gewohnheit ging. Auch die ersten Schubert: Doppel- Schillinge tauschten wir hier ein, die unser freundlicher Wirt für uns besorgt hatte. Außerdem gab es für die Raucher noch ein besonderes Erlebnis: die schlanke, strohbeseelte österreichische Zigarre: Vir­ginia!

Der frühe Morgen des 19. Juli zeigte uns auch einiges von der Schönheit dieser alten Stadt mit ihren schönen Renaissance- und Barockbauten, dem alten Dom, der Pfarrkirche, den Klosterkirchen der Karmeliter, Urselinerinnen und Barmherzigen Brüder, den ma­lerischen Erkerhäusern der Altstadt und die alte Brücke nach der alten Schifferstadt Urfahr am anderen Donau­ufer.

Auf unserer Weiterfahrt haben wir in Enns Ge­legenheit, einen ruhigen Blick in eine österreichische Kleinstadt zu tun. Auf dem großen Marktplatz, auf dem wir halten, ist Gemüsemarkt mit wenigen Ständen. Neugierige Kinder, Frauen und Männer versammeln sich in Scharen um unser Auto und begrüßen uns mit leuchtenden Blicken. Von dem Turm der alten Kirche zeigt unter der Turmuhr noch die alte Sonnenuhr die Zeit an. Zerbröckelt sind die farbenreichen, ſchwung­vollen Bilder, die sie einst eingefaßt haben, zerbröckelt

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auch der Doppeladler über ihnen. Blumen an allen Fenstern, die Häuser am Markt zeigen hochgebaute Giebelseiten, durch deren Fensterluken das schräge Dach durchscheint und von Regengossen durchbrochen sind. Eine niedrige grünumrankte Laube an einer Wein­schenke lädt zum Einkehren ein. An dem einen Haus ist oben eine goldene Biene abgebildet, darunter be­finden sich die Räume der Stadtsparkasse, die den Er­trag des Bienensleißes sammeln will und weiter unten waltet die Steueraufsicht, die dafür sorgt, daß der Va­ter Staat auch seinen Teil erhält. Alles fügt sich zu dem Bilde einer geruhsamen Stadt zusammen. Ein Auto mit Hanseatischen Sängern hält gleichfalls dort. Die Fahrt durch welliges Hügelland zeigte uns weiterhin fruchtbares Gebiet, die Roggenfelder waren zum großen Teil schon im Beete zu fünf Furchen um­gepflügt und mit Rüben neu bepflanzt. Die Gehöft­anlage war häufig quadratisch. Wohnhaus, Stall, Scheune und Schuppen schlossen sich wie eine kleine Fe­stung aneinander um einen kleinen Innenhof. An einem Bach sahen wir eine Forellentreppe an einer Wasserstufe eingebaut, im Bachbett lag felsiger Unter­grund.

Bei Erlauf hatten wir einen schwierigen Ueber­gang über eine in Ausbesserung befindliche Holzbrücke, deren rechte Hälfte entfernt war. Dank der sicheren Steuerung unseres Wagenführers kamen wir glücklich

hinüber.

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Fortsegung folgt.

Droht Husten, Grippe, Heiserkeit hall'

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