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Mittwoch, den 26. September 1928

Liga

-

Fußball.

V. f. B. Gießen.

,, Gießener Zeitung"

Surnen, Sport und Spiel.

Alsfeld Liga 2: 3( abgebrochen)

3. Quedborn 1. 11: 0

A. H.

Frohnhausen A. H. 2: 3

1. Jgd. Grünberg 1. Jgd. 6: 0

Das Ligatreffen zeigte zwei ausgeglichene Mannschaften, die sich ein ungemein flottes Spiel lieferten. Die Alsfelder über­raschten, da man aus ihrer Heimat in letzter Zeit wenig Gutes von ihnen hörte. Es bleibt aber offen, ob das Treffen siegreich für sie ausgegangen wäre, wenn der Plazregen das Spiel nicht vorzeitig 30 Minuten zu früh beendet hätte. Wir glau­ben kaum, daß Alsfeld das Tempo durchgehalten hätte.

Der VfB.- Sturm war durch Ausfall einiger Kanonen" geschwächt und Vögler II. im Tor hatte einen sehr schlechten Aus Tag. Sonst zeigte die Mannschaft gewohntes Können. der Alsfelder Elf sei besonders die Läuferreihe genannt. Der Mittelläufer zeigte überragendes Können. Das Gegenteil der linke Läufer, der regelmäßig Ausbälle" fabrizierte.

Die dritte Mannschaft fertigte den Neuling im Verbande, Queckborn, haushoch ab. Ganz so schlimm wie das Ergebnis dieses zum Ausdruck bringt, war es nun nicht. Die Queck­borner sollen sich aber nur nicht einschüchtern lassen: Es ist noch tein Meister vom Himmel gefallen.

Die Alten Herren", die bisher von Sieg zu Sieg geeilt waren, fanden auf ihrem Siegeslauf eine Unterbrechung. Die Frohnhausener, Alten Herren" rangen ihnen einen knappen Sieg ab. Uebrigens konnte man die ,, Alten Herren" in bei­den Mannschaften an einer Hand abzählen.

Einen schönen Kampf lieferte sich die Jugend des VfB. und die von Grünberg, den die VfB.- Jugend verdient gewann. Ein Unentschieden trennte die 2. Jugend von der 1. Jugend Heuchel­heims.

*

Spielvereinigung 1900 e. V. Gießen.

Lollar 1. 1900 2. 3: 2

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1900 3.

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Lich 2. 5: 1( 1: 0)

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Großen- Bused 1. Jgd.

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1900 1. Jgd. Laubach 1. Jgd. 0: 0

1900 2. Jgd. 7: 2

Hermannstein 1. Jgd. 1900 3. Jgd. 5: 1

Großen- Bused Schüler 1900 Schüler 1: 0.

-

1900s Liga war spielfrei. Die 2. Mannschaft, die sich auf dem Lollarer Platz gar nicht finden konnte, mußte sich in letzter Minute nicht nur den Ausgleich, sondern noch das entscheidende Tor von den Lollarern gefallen lassen. Das Spiel selbst zeigte leichte Ueberlegenheit der Gießener. Die 3. Mannschaft hatte die 2. Mannschaft von Lich zu einem fälligen Rückspiel zu Gast. Leider waren die Licher nur mit 8 Mann erschienen und mußten dadurch die hohe Niederlage einstecken. Das Spiel wurde vom Platzverein bisweilen unnötigerweise hart ausgetragen. Die

1. Jugend konnte den Laubachern kein entscheidendes Ergebnis abtrotzen. Das ausgeglichene Spiel litt an beiderseitiger Schuß­unsicherheit. Die 2. Jugend und die Schüler waren in Großen­Bused zu Gast und kamen überraschend mit Niederlagen heim. Auch die 3. Jugend, die erstmalig in Aktion trat, muß ihr Spiel­buch mit einer Niederlage beginnen.

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FC. 1926 Großen- Buseck.

Steinbach 1. 0: 2

SpVgg. 1900 2. Jgd. 7: 2

1. Schüler SpVgg. 1900 1. Schüler 1: 0.

Es war Großen- Buseck nicht möglich, trotz Feldüberlegenheit Tore zu erzielen. Gr.- Buseck war in der Verteidigung ersatzge= sdywächt; Verteidiger Jünger fehlte. Steinbach hat sich, wie das Spiel bewies, sehr verbessert; die Mannschaft zeigte schöne An­griffe und zerstörte gut, nur verteidigte sie manchmal reichlich vielköpfig. Der nur eine Stunde dauernde Kampf fand durch den Regen ein Ende.

Schön war der Sieg der Schüler und Jugend, die mit obigen Resultaten bewiesen, daß sie spielen können. Sämtliche Spiele leitete Rreuter- Grünberg.

Leihgestern 1. Steinberg 1. 1: 2( 0: 1).

Das Spiel war von beiden Seiten manchmal recht hart -und mußte vom Schiri kurz vor Schluß abgebrochen werden, da ein von ihm herausgestellter Spieler das Feld nicht räumen wollte.

Leihgestern 1. Jgd. Steinberg 1. Jgd. 2: 1( 0: 1). Da zu diesem Spiel der Verbandsschiedsrichter nicht er­schienen war, war es nur ein Gesellschaftsspiel. Neuer Ter­min wird vom Gau- Jugend- Ausschuß bestimmt.

*

Grünberg 1. Lich 1. 0: 7( 0: 2).

Lich kam in neuer Ausstellung, wollte es doch die vor 14 Tagen auf eigenem Plaze erlittene 4: 2- Niederlage wieder wett­machen. Grünberg konnte Lich dagegen nicht seine komplette Erste entgegenstellen. So hatte Lich einen sehr leichten Stand und konnte die hohe Torzahl erringen. In der 1. Halbzeit hielt Grünberg das Spiel noch einigermaßen offen und arbeitete so­gar einige gute Torgelegenheiten heraus, die aber nicht ver­wertet wurden. In der 2. Halbzeit war Grünberg jedoch völlig machtlos, denn die Mannschaft, die überhaupt kein Zusammen­spiel hatte, konnte dem Gegner feinen großen Widerstand leisten. So mußte der Grünberger Tormann noch fünf aus fur­er Entfernung geschossene Bälle passieren lassen.

Burg Heuchelheim 3: 0.

In Wetzlar, an der Naubornerstraße, trafen sich am ver­gamgenen Sonntag im Entscheidungsspiel um den Aufstieg zur Bezirksliga II der Sportverein Heuchelheim und der Sportklub Burg. Vor dem Spiel fanden sich die Vereine ein, die noch Interesse am Herbstwaldlauf hatten und erledigten das vorge schriebene Bensum an Kilometern. Die Beteiligung war schwach. Langsam rückte der Zeitpunkt heran, der für beide Vereine, die

sich im Kampfe gegenüberstanden, ein Wendepunkt in der Ver­einsgeschichte bedeutete, galt es doch, zum ersten Male mit dem Bewußtsein aufzutreten: ich bin jetzt fähig, für den Aufstieg zur Ligaklasse zu kämpfen. Beide Mannschaften, in der der= zeitig besten Aufstellung, begrüßten sich, und es darf wohl zur Ehre beider Mannschaften gesagt werden, daß der Gruß nicht nur Formsache war, sondern dokumentierte, daß jeder den an­deren als gleichberechtigt für das kommende Spiel ansah. Als Schiri fungierte Herr Jetter pom Weglarer Sportverein. Der Anfang sah nicht gerade aus, als ob Ligastärke und Kön­nen repräsentiert würde. Jede Partei beschränkte sich auf die möglichste Vereitelung des Führungstores. Diejenigen, die stark auf Heuchelheim getippt hatten, mußten ihren Standpunkt än­dern, denn die Burger kämpften mit Einsatz all dessen, was ihnen an spielerischem Können zu Gebote stand. Heuchelheim litt scheinbar stark unter dem ungewohnten Rasenboden, Burg brach zuerst den Bann, der das Publikum beherrschte, und ging in Führung, lebhaft bejubelt von seinem Gefolge.

Nach der Pause eine Viertelstunde hin- und hergeplänkelt. Heuchelheim machte nicht mehr den Eindruck einer Kampfmann­schaft, es war zeitweise innerhalb der Elf ein Mißverstehen zu erkennen; Burg gelang es in der 20. Minute, den zweiten Er­folg zu buchen. Gernandt im Heuchelheimer Tor war aufge= regt. Leider sind auch einige Mißstände zu bemängeln. Wäh­rend sich Burg bemühte, sein Spiel mit Vermeidung von Un­fairnissen durchzuführen, fielen auf der Gegenseite einige Spie­ler durch Uebertretungen der Spielregeln auf. Schiri Jetter ließ sich aber nicht beirren und als es gegen Schluß des Spieles etwas sehr schlimm wurde, verhängte er den völligen Platz­verweis. Ein weiterer Spieler von Heuchelheim mußte auf Ge­heiß seines Spielführers(?) ebenfalls vom Feld. Dies durfte auf keinen Fall passieren. Ein Sportsmann zeigt sich erst dann in seiner ganzen Größe, wenn er sich über einen nicht glücklichen Start und selbst, wenn es um höhere Ziele geht, hinwegsetzen kann. Jeder objektive Zuschauer und Kritiker mußte sich am Schluß des Spieles sagen, daß Burg nicht glücklicher, sondern verdienter Sieger war. Der nächste Sonntag sieht den Neuling im Kampf mit Frohnhausen. Burg wird sich mächtių anstrengen müssen, um die Feuertaufe zu bestehen.

Den Blauen aus Heuchelheim sei gesagt, jetzt alles daran gesetzt, um nach Abschluß der jetzt beginnenden Verbandsspiele als Meister der Klasse A hervorzugehen. Gg.

Dillenburg Liga

Dillenburg 2.

Weylarer Sportv. Liga 3: 2( 1: 2). Weglarer Sportv. 2. 4: 4( 1: 2).

Der Wetzlarer Sportverein fam am vergangenen Sonntag mit seiner Liga und seiner 2. Mannschaft einer Rückspielver­pflichtung in Dillenburg nach. Die 4 Vereinsvertreter in der Aufstellung für die am kommenden Sonntag beginnenden Ver­bandsspiele lieferten sich einen harten und forschen Kampf. Während das Spiel der Ligamannschaften im Rahmen der Fairniß blieb, zeigte das der 2. Mannschaften einige unerfreu­liche Begleiterscheinungen.

Im Ligaspiel haben die Einheimischen Anstoß, die Gäste den Wind als Bundesgenossen. Schon in der 6. Minute wird eine Unfairniß des Gästeverteidigers mit Elfmeter geahndet und zum Führungstor verwandelt. Erst in der 35. Minute kann Wetzlar einen vom Winde aufs heimische Tor getriebenen Hoch­ball der Verteidigung aufnehmen und zum Ausgleich ver­wandeln. Eine Ede für Wetzlar kurz darnach bringt nichts ein; dagegen ergibt kurz vor Halbzeit eine Ecke für Wezlar ein Selbsttor des Torhüters. Mit dem Resultat 2: 1 geht es in die Pause.

Kurz nach Wiederbeginn hat Dillenburg mit dem Winde das Heft in der Hand. Eine Ecke bringt nichts ein, dagegen ein eiskalter ,, Nassauer" man ist das ja auch gar nicht mehr M: t gewohnt Eine Unterbrechung von einigen Minuten. dem Schiriball gehts wieder los. Einen mächtigen Torabstoj nimmt der einheimische Halblinke auf und sendet infolge zu späten Startens der Gästeverteidiger unhaltbar zum Ausgleichs­for ein. Einige Minuten vor Schluß singt der Maschendraht Nr. 3. Diesmal ist es der Halbrechte, der eine Flanke des Linksaußen verwandelt hat. Eisenkrämer- Sechshelden leitete korrekt.

Jm Spiel der 2. Mannschaften hatten die Gäste in der ersten Halbzeit das Heft in der Hand, während nach der Pause eine gewisse Nervosität, besonders bei den Torhütern Platz griff. Ausnahmen bestätigen auch hier die Regel und zwar beim alten K. D. Kämpen Schindler.

Westfalenbezirk:

V. f. L. Osnabrüd Arminia Bielefeld

Berg. Märt. Bezirk:

Westdeutschland.

Osnabrüd 08 9: 1 Union Herford 2: 1

Solingen 95- S. S. V. Barmen 0: 0 Turu Düsseldorf- Ratingen 04 1: 2 Düsseldorf 04 1: 2 Schwarzweiß Barmen

Niederrhein- Bezirk:

Osterfelder S. C.- Duisburger S. V. 2: 1 Union Krefeld V. f. v. B. Ruhrort 1: 0

Meidericher Sp. V. Preußen Krefeld 0: 0 Hamborn 07 7: 2 Homburger Sp. V.

Ruhr- Bezirk:

Schwarzweiß Essen Union Gelsenkirchen Alem. Dortmund

-

Preußen Bochum 2: 0 Essen 99 3: 1

M. B. V. Linden 2: 1 abgebr. B. V. Altenessen Dortmund 95 3: 1 Schalke 04- Germania Herne 3: 0 Germanit Bochum- Gelsenkirchen 07 3: 4

A. S. V. Nürnberg in Köln geschlagen. Köln, 23. Sept.( Drahtbericht.) Der A. S. V. spielte am Sonntag vor 4000 Zuschauern in der Domstadt gegen den west­deutschen Meister Sp. Vgg. 07 Köln- Sülz. Nürnberg lieferte in der ersten Halbzeit ein schnelles, gutes Spiel und kam auch

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zu zwei Treffern. Köln dagegen war in dieser Spielphase recht schwach, sein Mittelläufer fiel ganz aus und Erfolge konnten nicht erzielt werden. Nach der Pause wurde es allerdings an= ders. Kölns Elf war wie umgewandelt. Besonders die linte Sturmseite zeigte jetzt vorzügliche Leistungen. Schmit und Zar­ges erzielten den Ausgleich, dem bald zwei weitere Treffer von Swatosch und Zarges folgten.

*

Deutschland siegt gegen Norwegen 2: 0( 1: 0). Oslo, 23. September 1928.( Eig. Drahtbericht.) Oslo hat seinen großen Tag. Der König hat sich sogar in der Loge ein­gefunden. Die beiden Spielführer Berner für Norwegen und Stuhlfaut für Deutschland begrüßen sich und als das Spiel be= ginnt stehen die Mannschaften:

Deutschland: Stuhlfaut( 1. FC. Nürnbeg); Müller ( Vikt. Hamburg), Risse( Hamburger SV.); Knöpfle FSV. Frankfurt), Leinberger( SpVg. Fürth), Heid­fampf( Bayern München); Allbrecht( Düsseldorf), Winkler( Wormat. Worms), Schmidt II) 1. FC. N.), Kuzorra( Schalke 04), Kießling( SpVg. Fürth). Norwegen: Gunnar Cristensen, Erling Lunde, Ingar Peder­sen, Rohrensen, Berner, Johannsen, Berg- Johannesen, Blressen, Sten, K. Petersen, Daneillsen.

Die Norweger haben die Platzwahl, so daß Deutschland ge= gen den Wind kämpfen muß. Trotzdem gehen unsere Leute sofort stark aus sich heraus und setzen dem Gegner stark zu. Nach zwei Ecken kommt in der 16. Minute die dritte für Deutschland. Heidkamp legt vor und Schmidt 2 verwandelt un­haltbar durch Kopfball Deutschland führt 1: 0. Plötzlich wendet sich das Blatt und Stuhlfaut bekommt schwerste Ar­beit. Die Verteidigung versagt mehr und mehr und die Läu­fer müssen mithelfen. Stuhlfaut muß das ganze Register seines großen könnens ziehen. Wären die Nordländer nicht so arg vom Schußpech verfolgt gewesen, der Ausgleich hätte nicht aus­bleiben können. Stuhlfaut hält stand und die Halbzeit naht rettend. Auch in der zweiten Halbzeit sollte es kaum besser werden. Stets hatte Norwegen mehr vom Spiel und drängte oft in schlimmster Manier. Wieder erweist sich Stuhlfaut als der Rocher de bronce". Deutschland versucht es mit weiten Flügelvorlagen. So gibt in der 17. Minute Schmidt II eine hohe Vorlage an den vorn auf der Lauer liegenden Kuzorra, der schießt und der Kampf steht 2: 0 für Deutjoyland. Die Zu­schauer und norwegischen Spieler merken, daß noch nicht alles verloren scheint und verstärken den Druck noch mehr. Immer wieder war der Sturm im deutschen Strafraum. Die unmög lichsten Sachen wurden von Stuhlfaut gehalten, oder zu Ecken abgewehrt.

Jm Spiegel der Kritik.

Sagen wir es frei heraus: Ohne Stuhlfaut wäre der Kampf rettungslos verloren gewesen. Seine Vorderleute Mül­ler und Risse waren mehr als schwach. Der Sturm war nicht schlecht und schoß wenigstens. Norwegen überbot fiay selbst. Eine schnelle Elf, die ein besseres Ergebnis verdient hätte.

*

Fußball- Jugendkampf Köln

Wien.

Auf dem Kölner Pressagelände fand am Samstag ein Fuß­ball- Jugendstädtespiel Wien Köln statt. Die Wiener Jungens gewannen hoch und überlegen mit 9: 0( Halbzeit 4: 0) Treffern. Sie stellten eine Mannschaft, die an Ballbehandlung und An­griffsaufbau Glänzendes leistete und die auch mancher starken Seniorenmannschaft schwer zu schaffen machen würde.

Der Punktekampf in Gruppe Hessen.

In Gruppe Hessen gab es keine bedeutenden Ereignisse. Die Ergebnisse brachten durchweg Favoritensiege. So fertigte F. S. V. Mainz 05 seinen Gast Hassia Bingen glatt mit 4: 2 Treffern ab, Alemannia Worms siegte mit 4: 2 gegen T. S. G. Höchst und Neu- Isenburg brachte aus Langen mit einem 3: 0 Sieg und Punkte mit nach Haus.

Die Punktekämpfe in der Gruppe Baden. Phönix Karlsruhe gegen Sp. Vgg. Freiburg 1: 1. Der Meister K. F. V. hatte große Mühe, die Elf des Freiburger . C. mit 3: 2 zu schlagen. Erst ein von dem Türken verwandel­ter Elfmeter brachte kurz vor Schluß das Siegtor. F. V. Rastatt und F. V. Offenburg mußten sich jeweils mit2: 1 Toren von ihren Gegnern Villingen und S. C. Freiburg schlagen lassen.

Handball und Leichtathletik.

Handball- Länderkampf Rheinland- Westfalen. Rheinland und Westfalen standen sich in Rheydt vor etwa 2500 Zuschauern in einem Handball- Freundschaftsspiel gegen= über. Nach ausgeglichener ersten Halbzeit, bei der die Rhein­länder 4: 3 in Führung lagen, ließen die Westfalen in der zwei­ten Spielhälfte vollkommen nach und wurden schließlich mit 9: 3 geschlagen.

Westdeutsche Gehermeisterschaft.

Auf einer 9,2 Km. langen Rundstrecke wurde in Aachen die Westdeutsche Meisterschaft im 50- Km.- Gehen ausgetragen. Bei schwacher Beteiligung siegte Lahaye- Aachen in 5: 16,06 Stunden mit 8 Minuten Vorsprung vor Walter- Aachen und Schmidt­Duisburg.

Dr. Pelzer in Budapest.

Budapest, 23. September( Drahtbericht). Am zweiten Tage der internationalen Leichtathletikkämpfe in Budapest startete Dr. Peltzer über 800 und 1500 m. Jm 800- m- Lauf traf er auf den ungarischen Meister Barsi und auf den Italiener Taver­nari. Das Wetter war schlecht, die Bahn sehr weich. Bis 500 m lagen die drei Favoriten dicht beisammen, dann zog der Jialiener davon. Dr. Peltzer gelang es im Endspurt zwar, an Barsi vorbeizukommen, Tavernari aber war nicht mehr ganz zu erreichen. Der Jtaliener siegte in 1: 55,4 Minuten mit vier Meter Vorsprung vor Dr. Pelzer, 1: 55,4 Min. Jm 1500- m Lauf war der italienische Meister Beccali Pelzers Hauptgegner. Beide lagen stets klar in Führung. 30 m vor dem Ziel spurtete Dr. Peltzer dem Jtaliener davon, um in 4: 04,2 Min. mit vier Meter vor dem Jtaliener, der 4: 04,8 Min benötigte, zu ſiegen.