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Mittwoch, den 25. April 1928.

Fußball.

Spielvereinigung 1900 Gießen

11

Gießener Zeitung"

Turnen, Sport und Spiel.

Germania Bieber

4: 1( 4: 1). Germania Bieber, Kandidat der Bezirksliga, kam alten Rückspielverpflichtungen nach, als sie sich gestern den 1900ern stellten. Eine hohe Niederlage der Gießener in Bieber hatte dort wohl die Meinung aufkommen lassen, es sei eine Kleinig feit, hier ein paar Bälle ins Netz zu treten, um dann als Sie­ger heimzukehren. Deshalb war Huber, der alte Nürnberger Meisterschaftskämpfer, auch wohl zu Hause geblieben. Ja, ja, wenn man ,, aufs Land" geht!!

an

Gleich von Anfa egte sich 1900 scharf ins Zeug. Noch hatte sich aber der neu zusammengesetzte Sturm nicht richtig ge­funden, um gefährlich werden zu können. So konnte denn vor allem Biebers Läuferreihe das Spiel offenhalten. Nicht lange dauerte es aber, da klappte es vorne prächtig bei 1900. In schnellem Durchspiel nahm Erb den von Jäckel vorgelegten Ball auf, trat,- sah den Torhüter sich schon strecken und köpfte feinen Ball ins Tor hinein. 1: 0 für Gießen. Die Bieberleute guckten verwundert; aber höchst ungemütlich mochte ihnen ge­worden sein, als gleich in der nächsten Minute Gießens Stürmer­reihe durchbrauste. Adelberger gab zu Keßler, dem Linksaußen, hinüber, der flankte, und Heilmann föpfte ein. Man merkte schon, der Tormann der Bieberleute war ein schwacher Punkt seiner Mannschaft. Germania Bieber versuchte durch gesteigertes Tempo, bei schönem Zuspiel, aufzuholen. Vergeblich! Ent­weder ging der Ball am Tor vorbei oder die Verteidigung schaffte ihn wieder nach vorne, oder Brambach, 1900's Hüter, brückte ihn an seine Brust, oder... ja, diese einzig übrig blei­bende Möglichkeit, nämlich ins Torheiligtum hineinzukommen

das tat er vorläufig noch nicht. In Gießens Stürmerreihe steckte ein seltener Kampfgeist, der Jäckel an dem herauslaufen­den Torhüter der Gäste vorbei, den Ball einsenden ließ. 3: 0 für Gießen. Heilmann wurde etwas später von demselben Spieler mit einer brauchbaren Flanke bedient, die er gewohn­heitsmäßig in ein Tor verwandelte 4: 0 für Gießen. Erst nach dieser Einleitung war Bieber soweit, daß es den ernsten Vorsatz faßte, auch Tore zu schießen. Aus einem unübersichtlichen Ge­dränge heraus, Brambach lag dazwischen auf der Erde( Schieds­richter!), machte Bieber dann sein Ehrentor. Dabei blieb es.

-

er

Nach der Halbzeit hatten die Gäste etwas mehr vom Spiel. Aber trotzdem ihnen der Schiedsrichter die Chance bot, stellte 1900's Mittelläufer hinaus nur noch 10 Gegner auf dem Rasen zu haben, riegelten die beiden Verteidiger und Brambach hinten alles zu. 1900's Sturm konnte mit vier Mann nichts mehr erreichen.( Adelberger spielte Mittelläufer.)

-

Die Zuschauer knöpften die Mäntel zu, zogen die Handschuh an und rüsteten zum Aufbruch, denn das Gefühl hatte jeder hier passiert nichts mehr, da... war's dann tatsächlich aus. Unter leisen Regenschauern ging alles nach Hause. Die Herren Aifteure nun aber her zur Kritik!

Die Gästeelf spielt einen sehr fairen Fußball, hält Tempo und Bälle gut, gibt letztere auch sein ab, kann aber nicht so schießen, daß Brambach den Ball nicht meistern kann. Das ist allerdings auch ein Kunststück, denn er war entschieden der beste Mann auf dem Plaze. Die neu, nun wohl endgültig in die Liga berufenen Herren Erb, Jäckel und Schack haben sich gut bewährt. Ueber die anderen läßt sich gleichfalls nichts Nach­teiliges sagen.

Zum Schluß noch ein Wörtchen über den Schiedsrichter. Gern tuen wir's nicht, aber diesmal müssen wir uns einmal jum Sprachrohr für viele machen.

Mit außerordentlichem Interesse verfolgen auch wir die Bemühungen einiger Kreise, die Atmosphäre zwischen den beiden Vereinen VfB. und 1900 zu entgiften. Abgesehen davon, daß es doch wohl nicht nötig ist, bei größeren, zumal Ligaspielen, daß ein 1900er beim VfB. oder umgekehrt ein VfB.er bei 1900 schiedsrichtert, muß es nachteilig wirken, wenn

tommts nun doch mal vor dieser Schiedsrichter dem Spiel nicht gewachsen ist, denn was vielleicht nur eine gewisse Nervosität, was nur Augenfehler sein wird, legt die große Masse, die den Plaz um= säumt, als mangelnde Objektivität aus. Und was oben an­geführte Kreise mühsam aufgebaut haben kann hierdurch wieder pollständig zerstört werden.

-

B.

VfR. Offenbach BfB. Gießen 4: 1( 30:). Offenbach, 22. April.( Drahtbericht.) Der VfR. Offenbach enttäuschte seine Anhänger wieder einmal nach der angeneh­men Seite. Besonders im Sturm flappte es seit langem wie­der vorzüglich, auch die Läuferreihe war gut in Fahrt und die Sintermannschaft spielte äußerst sicher. Bei den Gästen lieferte der Torwart eine gute Partie, die Läuferreihe war guter Durch Schnitt, der Sturm dagegen ließ das nötige Verständnis oft ver­missen und vergab oft die besten Chancen. In den ersten 45 Minuten tamen die Offenbacher zu drei Treffern. Nach der Pause kamen die Gäste leicht auf, erzielten auch durch ihren Halblinken den Ehrentreffer, doch kurz vor Schluß stellte Offen­bach durch seinen Mittelstürmer das Endergebnis von 4: 1 her. Ein anderer Bericht lag auf unserer Redaktion nicht vor.

-

*

BfB. 2. Gießen Großen- Bused 1. 5: 4( 2: 2). VfB. trat nur mit 9 Mann an, 20 Min. vor Schluß schied noch ein weiterer Mann durch Verlegung aus. Die Gäste brachten 4 Mann Ersatz mit, von denen gleich nach Spielbeginn ein Mann das Feld verlassen mußte. Ein zäher Kampf beider Mannschaften. Die Entscheidungen des Schiedsrichters wurden zuweilen von den Gästen stark angezweifelt.

Großen- Buseck 2. Wagenborn 1. 4: 3.

-

Es kostete etliche Mühe, bis dieser knappe Sieg von den Einheimischen sichergestellt wurde.

Weglar 2. Weglar 3.

-

-

Aus Wetzlar.

Burg 1. 5: 2( 3: 1)

Burg 2. 4: 1( 2: 1)

Burg tam trotz des schlechten Wetters, alle Achtung! Pünktlich pfeift der Schiri Schäfer Niedergirmes das Spiel der 3. gegen die 2. von Burg an. Wetzlar ist komplett zur Stelle, dagegen muß Burg 3 Mann ihrer ersten Elf einstellen, die dann anschließend gegen Weglars Zweite noch einmal ge= schwächt ins Feldz ziehen mußten. Burg kommt gleich vor das W.- Tor. doch die Verteidiger Nell- Eichenauer klären sicher. Bald findet sich auch Wetzlar, die Läuserreihe leitete gute An­griffe ein. Der linke Flügel, in dem Wolf besonders angenehm auffällt, kommt öfters gut durch, was zwei Ecken für W. ein­bringt, die aber unausgenügt bleiben. Nach einer Viertelstunde sendet Marrtahler für W. zum ersten Tor ein. Kurz darauf verwandelt derselbe eine Flanke von rechts direkt in die rechte Ede. 2: 0. Bei mehreren Vorstößen gelingt es Burgs Mittel­stürmer, die Verteidigung zu überlaufen. Der für W. zum ersten Male im Tor spielende Schade, sehr eifrig, aber unsicher, läuft entgegen, wirft sich über den Ball, welcher unter ihm durch den Weg ins Tor findet. Kurz darauf kommt W. wieder gefähr= lich durch, doch erfolglos. Nach der Pause ist Wetzlar stark über­legen, der Sturm läßt jedoch die schönsten Sachen aus. Hert­stein nimmt eine Flanke auf, ein kurzer Kampf vor dem Tor, dann schiebt er zum dritten Tor ein. Im Endspurt ist W. dauernd im Angriff, es kann aber dem guten Burger Hüter nur noch ein Tor eindrücken und das Resultat auf 4: 1 stellen.

Die 2. Elf gegen Burgs 1. landete einen sicheren Sieg. Der Wetzlarer Sturm mit Schlaan, Schindler, Hertstein, Hertstein, Wieland arbeitet vorzüglich im guten Zuspiel Torgelegenheiten heraus, ließen aber zu oft einen genauen Torschuß vermissen. Ein Elfer wurde von Fink auf den Mann" getreten. Wenn auch W. die bedeutend bessere Mannschaft war, so ließ Burg beim Stande 4: 1 nicht nach, sondern gab sein Aeußerstes, um das Resultat zu verbessern, überhaupt arbeitete die Läuferreihe stets unermüdlich, wodurch sie das Spiel auch offen hielten. Den Ausschlag zum Sieg gab eben der bedeutend bessere Sturm der Wetzlarer. Kurz vor Schluß mußte leider ein Burger Stürmer wegen Verletzung ausscheiden. Das schönste Tor schoß Wieland von rechts kurz vor der Pause.

Lollarer Brief!

Am gestrigen Sonntag sollte Nieder- Weisel zum letzten Aufstiegspiel gegen Lollars 1. antreten. Die Gäste verzichteten aber auf das, doch für sie aussichtslose Treffen u. überließen den Einheimischen die Punkte kampflos. Da nun die Lollarer Elf am vorletzten Sonntag in Steindorf auch nicht zum Spie­len tamen, weil die Gastgeber scheinbar auch kein Interesse da= für zeigten, denn sie traten erst eine halbe Stunde nach dem feſt­gesetzten Termin und dann auch noch unvollständig an. Um aber das Maß voll zu machen, erschien dann auch nicht der angesetzte Schiedsrichter( Schmitz- Wetzlar). Der Gau- Ausschuß wird wohl Lollar die Punkte zuerkennen müssen. Von wenig gastfreund­licher Seite zeigten sich die Steindorfer Sportler wie auch die Zuschauer, so daß wir den Berichterstatter der Vorschau des ,, G.- A.", der von einer disziplinierten Elf unter zielbewußter Leitung Sprach, dagegen Lollar keinerlei Chancen in den Auf­stiegspielen gab, nicht verstehen können. Lollars Mannschaft ist zu jedem Spiele, manchmal unter erschwerten Umständen, angetreten. In zähem Ringen haben sie sich den Aufstieg in die höhere Klasse erkämpft, nachdem sieben Jahre lang der heiß­ersehnte Aufstieg an den unteren Mannschaften der Ligavereine, denen ja die Möglichkeit gegeben war, in den entscheidenden Spielen Verstärkungen heranzuziehen, gescheitert war. Spielausschuß gratuliert seiner ersten Elf zu dem Aufstieg und dankt ihnen vor allem für die erwiesene Disziplin in den letz­ten Spielen. Für die kommende Saison wird der Spielausschuß die Mannschaft infolge Abgänge ergänzen müssen. Er wird aber wohl auch um eine Umstellung nicht herumkommen, da sich doch in letzter Zeit Mängel herausgestellt haben, durch die wir gegen die recht starte A- Klasse nicht aufkommen würden. Zur Vorbereitung der neuen Elf stehen wir mit namhaften Gegnern, wie VfR. Butzbach, Hanau 93 usw. in Unterhandlungen. Für die 2. Mannschaft, sowie die neugegründete 1. Jugend bitten wir die Nachbarvereine, Spielangebote an uns zu richten. Sport- Abteilung des Turnvereins Lollar.

*

Der

FC. 26 Grünberg 1, Jgd. VFR. Buzbach 1. Jgd. 6: 0. Zum legten Verbandsspiel trat Grünbergs 1. Jgd. gestern seinem Gegner entgegen. Gleich zu Beginn übernahm Grün­berg die Führung und erreichte nach 15 Minuten das 1. Tor. Kurz darauf fiel das 2., ein Selbsttor von Buzzbach. Bis zur Halbzeit konnte Grünberg noch zweimal einsenden, so daß mit 4: 0 für Grünberg die Seiten gewechselt wurden. Auch nach der Halbzeit spielte Grünberg überlegen, obwohl der Gegner teil­weise auch recht überlegen war. Der Butzbacher Tormann mußte sich noch zweimal als geschlagen bekennen.

Die Aufstiegspiele zur Bezirksliga.

Am 15. April nahmen die Kämpfe um den Aufstieg im Bezirk ihren Fortgang. Marburg und Northeim absolvierten ihr erstes, Kassel und Hersfeld ihr zweites Spiel der Nachrunde. Dabei kamen folgende Resultate heraus:

BV. 06 Kassel- VfB. Marburg 2: 1( 1: 1) und

-

Nr. 34.

( namentlich 12) in Widerspruch und kamen auch troh zahlreicher Strafstöße und Verwarnungen nicht zur besseren Einsicht, so daß schließlich zwei von ihnen durch den Schiedsrichter ausge­schlossen wurden. In Kassel befand sich der Platz in denkbar schlechtestem Zustande, so daß selbst die Verfasser der Kasseler Berichte ihre Mißbilligung darüber ausdrückten, daß der Schieds­richter die 22 jungen Leute 90 Minuten lang in der Dreckmasse und den Wasserpfützen herumjagte. Die Kasseler Elf schien solche Spiele besser gewohnt zu sein und zeigte ein auffallend gutes Sichabfinden mit den Hindernissen, während die Mar­burger mit ihrer gewohnten Technik und Taktik nicht durch­drangen und meistens den kürzeren zogen; erst gegen Schluß klappte es besser, doch war es zu spät, da die Gegner ihren Vor­sprung gut und erfolgreich verteidigten. Das Spiel verlief hart, stellenweise sogar unschön, was selbst bei schlechten Boden­verhältnissen nicht vorkommen sollte.

Am 22. April spielen:

Sp. u. S. Northeim

und

BV. 06 Kassel

Hessen Hersfeld BfB. Marburg.

-

Die Lage ist so: Hersfeld trägt sein letztes Spiel aus und kommt selbst bei einem Siege über Marburg nicht vom letzten Platz der Tabelle fort, da es nur 4: 8 Punkte erreichen kann. Marburg bliebe dann 6: 2 Punkten und hat noch ein Spiel auf eigenem Platz gegen Northeim am 29. April vor sich; ein Sieg über Hersfeld würde ihm mit 8: 2 Punkten die erste oder zweite Stelle sichern, je nachdem es gegen Northeim abschneidet und dieses am 22. April gegen Kassel spielt. Kassel steht damit auch am Schluß der Serie und kann es im besten Falle auf 7: 5 Punkte bringen. Aller Voraussicht nach wird aber Northeim gewinnen, so daß dieses auf 7: 3 Punkte steigt und mit Marburg um die erste Stelle konkurriert. Der 22. April wird also die Vorent­scheidung bringen und hossen wir, die Resultate dann hier unten bereits anschließen zu können. Jedenfalls hat der Spiel­verlust am 15. April den Lahnkreismeister stark zurückgeworfen; hoffentlich holt er die Einbuße in den beiden letzten Spielen wieder auf.

Nach telephonischer Mitteilung zeitigten die zwei Treffen vom 22. April die Resultate:

1

Hessen Hersfeld VfB. Marburg 1: 3( 1: 1) und

Sp. u. S. Northeim

-

- BB. 06 Kassel 7: 0.

In Hersfeld herrschte nach dem Spiel ,, dice Luft"; die Leute vom Sport d. h. Spieler und Zuschauer- scheinen dort das Verlieren nicht vertragen zu können( über ruppige Spielweise der Hersfelder ist schon öfters geklagt worden!). Man sammelte sich also in Massen vor dem Umkleidelokal und wartete auf den Schiedsrichter, um ihm ,, handgreiflich den Dank für das oer­lorene Spiel auszudrücken; schon auf dem Spielfeld war die Ovation losgegangen, so daß Collmann( Kassel) nur unter Be­deckung den schüßenden Hafen erreicht hatte; der Rückzug der Gäste und des Schiedsrichters aus dem gastlichen" Hersfeld glich unter diesen Verhältnissen mehr einer Flucht.

Marburg hat nun mit 5 Spielen und 8: 2 Punkten sich den Aufstieg gesichert und kann am 29. April im letzten Spiel gegen Northeim auf eigenem Platz seinen Vorsprung noch vergrößern.

In Northeim gab es eine Sensation, mußte doch Kassel eine vernichtende Niederlage einstecken, und Northeim schon bei einem Unentschieden am kommenden Sonntag über Marwurg eine Punktgleichheit mit den Marburgern erhalten kann.

Marburg Northeim

Kaffel

Hersfeld

Spiele gem. unentsch. verl. Tore Punkte

Sonstige Resultate:

3 11:23 5: 7

5

4

0

1 14: 5

8: 2

5

3

1

1

19: 8

7: 3

6

2

1

6

0

2

4

6:15 2:10

Sport Kassel 3: 5,

Germania Marburg Sportv. Herborn

-

Germania Homberg 0: 3.

Um Westdeutschlands Fußball- Meisterschaft. Im Kampf um die Westdeutsche Fußball- Meisterschaft ist am Sonntag eine wichtige Entscheidung gefallen. Köln- Sülz.07 fonnte einen seiner hartnädigsten Widersacher, Schalke 04, über­raschend hoch mit 7: 2( 3: 1) Treffern schlagen. Die Kölner fön­nen jetzt im schlimmsten Falle von Preußen Krefeld noch ein­geholt werden, nicht aber mehr überholt werden. Köln ist mit seinen Spielen fertig, Preußen Krefeld muß dagegen noch gegen Schwarz- Weiß Barmen spielen. Gewinnen die Krefelder dieses Spiel, dann müssen Köln- Sülz und Krefeld noch zu einem be­sonderen Entscheidungsgang antreten, büßt Krefeld aber auch nur einen Puntt ein, dann ist Köln Meister. Der Kampf um den dritten Plaz ist noch offen. Er wird jedenfalls zunächſt von Schalke 04 besetzt werden, das aber dann noch gegen den Gewinner der Trostrunde( Schwarz- Weiß Essen, Duisburger SpV. oder Fortuna Düsseldorf) spielen muß. Die Tabelle: Verein Tore Köln/ Sülz 07 Preußen Krefeld Schalke 04

Borussia Rheine Kurhessen Kassel Schwarz- Weiß Barmen Hagen 72

Spiele 6

Punkte

26: 9

10: 2

5

14: 8

8: 2

10:10

4: 4

9:14

4: 4

6:10

3: 5

3: 5

1: 3

5

4:17 Schalke 04 7: 2.

0:10

4442­

Köln- Sülz 07 Sp. u. S. Northeim Hessen Hersfeld 4: 1( 3: 0). Einen derart eindrucksvollen Sieg der Domstädter hätie wohl In beiden Fällen blieben also die Playbesizer Sieger. Das niemand von den 35 000 Zuschauern, die am Sonntag diesem Spielfeld in Northeim( ehemals Exerzierplay) war einwand­entscheidenden Kampfe im Duisburger Stadion beiwohnten, für frei, so daß der Spielverlauf sich den Leistungen der beiden möglich gehalten. Köln gewann dank seiner einheitlicheren Mannschaften anpaßte und eine unverkennbare technische und taktische Ueberlegenheit Northeims offenbarte. Nach der Pause Mannschaft und dank einer gehörigen Dosis Glück. Schalke 04 wollten die Hersfelder anscheinend mit Gewalt das Resultat| hatte viel Pech, übertrieb aber auch im zu weichen Sturm die verbessern, setzten sich dabei aber wiederholt mit den Regeln Kombination und war in der Hintermannschaft zuweilen sehr