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Nr. 8.

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Die Wohnungen

Mittwoch, den 25. Januar 1928.

Fußball.

V.f.B. Gießen.

Surnen,

Die 1. und 2. Mannschaft waren Sonntag spielfrei. Die Schüler gewannen in schneidiger Manier gegen die gleiche Mannschaft der Spielvereinigung 1900 mit 4: 0. Es machte wirklich Spaß, die kleinsten der Kleinen in ihrem Temperament

beobachten zu können.

Die 1. Jugend trug ein Freundschaftsspiel gegen die 1. Jugend Kurhessen- Marburg, welche in ihrem Bezirk Meister sind, aus, und mußte eine hohe Niederlage einstecken. Das Können der Marburger soll nicht abgeschwächt werden, wenn hierbei erwähnt wird, daß die Gießener mit Ersatz angetreten sind. An und für sich spielte die VFB.- Jugend reichlich zerfah­ren und vor allen Dingen lustlos und hatte auch den Gegner 34 leicht eingeschätzt. Derartige Schnitzer darf man sich nicht erlauben, auch wenn es kein Verbandsspiel ist, sonst ist das Renommee schnell hin.

Recht interessant war der Verlauf des Spiels bei der 3. Mannschaft gegen die 1. von Lollar, wobei es um die Meister­ehre ging. Es stand wohl von vorneherein fest, daß die 3. von VFB. sich die Punkte nicht nehmen lassen würde. Daß das Resultat( 7: 1) aber so hoch ausfallen würde, hatte wohl keiner der 200 Zuschauer, welche anwesend waren, gedacht, und es iſt nur dem Eifer und der hervorragenden Spielweise der 11 Spie­ler zu verdanken, mit der sie gekämpft haben. Leicht wurde es der Mannschaft allerdings nicht gemacht, denn Lollar wehrte sich mit aller Gewalt und konnte auch einige Male sogar recht gefährlich werden, jedoch war die Spielweise der Mannschaft zu ungenau, als daß sie zu mehr als wie einem Erfolg kommen konnte. Dem neuen Meister ein kräftiges hipp, hipp, hurra! und Glück auf in die Zukunft.

Die Lahnkreis- Liga.

-

Op.3gg

Das wichtigste Treffen Weglarer Sportverein 1900- Gießen wurde von dem Schiedsrichter Engelter- Marburg nach 7 Minuten Spieldauer wegen schlechter Bodenverhältnisse beim Stande von 0: 0 abgebrochen. Der Sportverein Herborn erfocht einen schönen 2: 3 Sieg gegen Ockershausen auf eigenem Blaze, was niemand erwartet hatte. Ein weiteres wichtiges Spiel für die Abstiegskandidaten fand in Marburg statt, wo der VfR.- Butzbach von dem VfB.- Kurhessen mit 7: 0 überfah­ren wurde. Das Tabellenbild hat sich durch diese Spiele nicht wesentlich geändert.

Tabellenstand nach dem 22. Januar 1928.

V. F. B. Kirchhain

Spiele gew. unent. veil. Tore Punkte 48:24 22: 6 56:17 21: 5

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Spvgg. 1900 Gieß n

14

10

2

BfB- K. Marburg

13

10

1

2

S. V Weylar

12

7

B

26:31

16: 8

J.V. Ockershausen

11

6

6

31:33

14:14

11

4

1

6

26:26

9:13

14

4

1.

9

22:25 9:19

14

+

1

9

19:50 9:19

15

3

9

27:41 9:21

Frohnhausen( Dill)

10

3

6

25:33 7:13

*

Aus Wezlar.

-

Gießen 1900 3. 6: 3( 4: 3)

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Hessen- Frankenberg Sportv. Herborn B. F R. Butzbach

Weylar Spẞ. 3.

Wezlar SpV. 2.

Gießen 1900 2. 7: 1( 3: 1)

Weglar SpV. 1. Jgd. Wezlar SpV. Liga

-

Gießen 1900 1. Jgd. 2: 1( 2: 1) Gießen 1900 Liga 0: 0 abgebr.

Die ganze Woche über wurde sehr viel debattiert über die Spiele: Weylar Gießen. Wetzlars 2. Elf wollte bestimmt gewinnen, die 3. Wetzlars noch viel bestimmter, nur über den Ausgang des Liga- Treffens wagte man in Wetzlar keinen Tipp abzugeben. Die 3. Mannschaften beider Vereine machten den Anfang. Wetzlars Elf war bereits( durch Nichtantreten des Gegners) fünf Sonntage spielfrei, daher sehr spielhungrig. Mit Bangen dachte man, daß Gießen sie auch wieder im Stich ließe. Auf dem Wege zum Sportplatz erfuhr man aber schon, daß Gie­Ben gekommen sei. Das Spiel fing an, Gießen drängte mächtig, bei Wetzlar fehlt der Mittelläufer Flick, der erst nach 10 Min. eingreift, nachdem die Partie schon 1: 0 für Gießen steht. Durch die Vervollständigung Wetzlars wird das Spiel ausgeglichener. Lohmann- W. gleicht aus. Wetzlar nimmt den Gegner zu leicht, und Gießen kann in kurzen Abständen einen Vorsprung von 3: 1 herausholen und zwar verdient. Jetzt erst wacht Wetzlar auf und besinnt sich auf ihr Können. Der Rechtsaußen W. läßt die schönsten Vorlagen aus, aber Schindler bringt, vereint mit Loh­mann, den Sturm immer wieder nach vorne. Ersterer erzielt auch den Ausgleich und kurz vor Halbzeit kann W. noch mit einem vierten Tor in Führung gehen. Die zweite Hälfte sieht Wetzlar fast dauernd im Angriff, welcher gegen Schluß immer einheitlicher und durch zwei weitere Tore belohnt wird. Alles in allem ein schönes, flottes und faires Spiel. Das Spiel wurde für Wetzlar entschieden vor allem durch seine unermüdliche Läu­ferreihe, welche besonders in der zweiten Hälfte dem Sturm brauchbare Vorlagen gab. Das Hintertrio konnte befriedigen. Im Sturm waren die treibenden Kräfte Schindler und der schußfreudige Lohmann. Der Rechtsaußen, welcher für Schnei­der als Ersatz spielte, fiel aus, dagegen führte sich Friedrich als Linksaußen sehr gut ein. Darauf betraten die 2. Mannschaften den Plan. In der Weglarer Elf streiken 3. 3t. 4 Mann- Son­nir, Fink, Hertstein K., und Möller, macht aber nichts. Es sprangen hier einige von der Alten- Herren- Elf ein, was man aber bei dem Spiel nicht merkte. Was sollte man über das Spiel viel schreiben. Das Resultat besagt ja alles: 7: 1. Die Gießener Elf, nur mit 10 Mann spielend. dazu noch mit einigen, die schon in der 3. Mannschaft mitgewirkt hatten, hatte nie Aus­ficht auf Sieg, obwohl sich der Mittelläufer die größte Mühe gab, günstiger abzuschneiden, auch der Torwart, der auch schon in der 3. Elf das Heiligtum hütete, hat ein besonderes Lob ver­dient. Er warf sich in allen Richtungen sehr oft erfolgreich. Für die Absage der 1. Jugend von Weidenau sprang erfreulicher­weise entgegenkommend die 1. Jugend von 1900 Gießen ein, um

,, Gießener Zeitung"

Sport und

die Serie Wetzlar- Gießen voll zu machen. Die inzwischen stark anwachsende Zuschauermenge, trotz des schlechten Wetters, kam hier, schon durch ein besonders schönes Spiel auf ihre Kosten. Gießen war durch das Fehlen eines Spielers benachteiligt. Das Tor, das Gießen erzielte, resultiert aus einem verwandelten Elfer. Besondere Leistungen der Weylarer Stürmer, insbeson= dere Zimmermann, Kottmann und Kaletsch, brachten den Sieg.

In der Läuferreihe viel Zielberg auf, auch England und Lonk­

wizz in der zweiten Hälfte. Gießen verfügt über eine schwer zu überwindende Verteidigung. Darauf die kurze Viertelstunde des Ligaspiels. Von Wetzlar wird manches versiebt, auch die einzige Ecke in dem ganzen Spiel. Gießen hatte eine gute Tor- Ge­legenheit durch Will, die der miserable Boden nicht zustande kommen ließ. Dann folgte der Schlußpfiff wegen schlechtem Boden. Aergerliche Gesichter. Nur der Kassierer ist zufrieden. 3. W.

*

Niederweisel 1 Klein- Linden 1. 4: 4

Die Einheimischen mußten dem Spielverlauf nach gewin­nen. Lediglich das Versagen der Hintermannschaft trägt Schuld in diesem Resultat.

VfB.- K.- Marburg 1. Jgd. VfB.- K.- Marburg 2. Jgd. BfB.- Gießen 3.

VfB.- Gießen 1. Jgd. 7: 0 VfB.- Gießen 2. Jgd. 4: 0

Lollar 1. 7: 1

Die Lahnkreisliga am 29. Januar 1928. In Weglar kommt die Wiederholung des Spiels

Weglarer Sportverein FV. Odershausen zum Austrag. Der erste Versuch der Durchführung am 13. November mißlang; etwa 20 Minuten nach der Pause sah sich der Schiedsrichter Speckhardt- Gießen genötigt, wegen starken Schneegestöbers und immer schlechter werdender Platzbeschaf= fenheit den Kampf abzubrechen. Odershausen lag in diesem Moment mit 2: 0( 2: 0) flar im Vorteil. Ob es bei der Wie­derholung ebenso gut abschneidet, muß sich erst zeigen. Auf alle Fälle wird wohl ein scharfes Ringen um Sieg und Punkte zustande kommen, da man die Gegner z. 3t. als ebenbürtig bezeichnen darf. Die Leitung ist dem neuen Bezirks- Schieds­richter- Referenten Lohren( Hermannia- Kassel) übertragen wor­den, um diesem Gelegenheit zu geben, mit den Gau- Schiedsrich­ter- Vereinigungen engere Fühlung zu nehmen, ohne daß dem Verband dadurch besondere Kosten entstehen. Die beiden nördlichsten Vertreter der Lahnkreisliga,

VfB.- Kirchhain und Hessen- Frankenberg, treffen in Kirchhain zusammen. Das Vorspiel am 6. November verloren die Hessen auf eigenem Play mit 1: 2( 1: 0); es besteht daher für sie wenig Aussicht, in der Höhle des Löwen einen Er­folg herauszuschlagen, denn erstens haben sich die Kirchhainer inzwischen noch erheblich verbessert, während Frankenbergs Spielstärke zurückgegangen ist, und zweitens versteht es der Platzverein, den Vorteil des heimatlichen Geländes geschickt auszunügen, was besonders Ockershausen und Wetzlar, aber auch Butzbach und Gießen an sich erfahren mußten. Als Schieds­richter ist Zutt- Gießen bestimmt. Das dritte Spiel steigt in Marburg und führt als Gegner

*

VfB.- Kurhessen- Marburg und Oranien- Frohnhausen also einen alten und einen neuen Ligaverein, auf den Plan. Die Oranier mußten am 30. Oktober beim Vorspiel zu Hause den Sieg und die Punkte den Marburgern überlassen, die mit 4: 1( 0: 1) gewannen, indem sich ihre größere Spielerfahrung in der zweiten Halbzeit durchsetzte. Auf eigenem Platz werden die Schimmelreiter sich daher wohl nicht schlagen lassen, zumal ste alle noch erreichbaren Punkte einheimsen wollen. Die Gäste, die in der Zwischenzeit eine beachtliche Formverbesserung er­langt haben, dürften aber dem Favoriten den Erfolg mit dem ihnen eigenen Eifer und Elan ziemlich schwer machen.

*

Vorschau.

Sonntag, den 29. Januar, weilt voraussichtlich die Liga­Mannschaft vom Wetzlarer- Sp.- V. bei dem Daubringer Sp.-C. zu einem Propagandaspiel und die Wetzlarer werden wohl, selbst bei nicht stärkster Aufstellung, sich den Sieg nicht nehmen lassen.

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Westdeutschland.

-

Im Gebiet des Westdeutschen Spielverbandes kamen am Sonn­tag wieder in zwei Bezirken Endspiele um die Bezirksmeisterschaft zum Austrag. In einem weiteren Bezirk Westfalen fiel das angesetzte Entscheidungsspiel zwischen den Gruppenmeistern Borussia- Rheine und VfB.- Bielefeld aus. Jm Bezirk Hessen­Hannover ist ein drittes Entscheidungsspiel notwendig gewor den, da Kurhessen- Kassel seinen am Borsonntag über SC. 03­Kassel erzielten Sieg nicht wiederholen konnte. Auf fremden Plaz waren die Kurhessen siegreich, auf eigenem Gelände unter­Tagen sie 0: 2. Im Rheinbezirk, wo vier Gruppenmeister um die Bezirksmeisterschaft kämpfen, schlug die Swatosch- Elf Köln­Sülz 07 den VfR.- Köln mit 4: 1 Toren. Köln- Sülz 07 und FV. Koblenz- Neuendorf sind jetzt allein noch ohne Niederlage.- Jm Kampf um die Gruppenmeisterschaft fielen einige weitere Ent­scheidungen. SC.- Schwarz- Weiß- Essen, das den Tabellenzweiten Essener SV.- 99 glatt 3: 1 schlug, ist jetzt Meister der Gruppe 1 im Ruhrbezirk und wird mit dem anderen Gruppenmeister, Schalke 04, um die Bezirksmeisterschaft kämpfen. Auch im Niederrhein- Bez. iſt die Situation jetzt geklärt. Duisburger SpV. wurde durch seinen 3: 0 Sieg über Osterfeld endgültig Meister der Gruppe 1. Der Gegner des Altmeisters im Kampf um die Bezirksmeisterschaft ist Preußen- Krefeld, der Erste aus der Grup­pe 2. Im Berg.- Märkischen Bezirk hat der Tabellenführer der Gruppe 1, Fortuna- Düsseldorf, dadurch einen entscheidenden Vorsprung vor dem M.C. 99 gewonnen, daß er selbst den SC. Sonnborn 3: 1 schlug, während Düsseldorf 99 gegen Solingen­

-

Spiel.

Nr. 8.

Gräfrath 0: 2 unterlag. Fortuna wird höchstwahrscheinlich mit dem Meister der Gruppe 2, Schwarz- Weiß- Barmen, um die Bezirksmeisterschaft kämpfen.

*

Die Endspiele in Süd- Deutschland.

Die Endspiele um die Süddeutsche Meisterschaft und die Kämpfe in den Trostrunden haben zwar am 22. Januar wieder die erwarteten Ergebnisse gebracht, trotzdem waren sie aber reich an Ueberraschungen. Unerwartet tam wieder in einer Reihe von Kämpfen die hohe Torzifferdifferenzen. So besonders in den Spielen Karlsruher FV. gegen Wormatia Worms( 9: 1) und FSV. Frankfurt VfL. Neckarau( 7: 2). Unerwartet knapp siegte dagegen der 1. FC. Nürnberg gegen den VFB. Stuttgart( 1: 0). In der

Runde der Meister

war der 9: 1( 5: 0)-Sieg des Karlsruher FV. gegen Wormatia Worms die Ueberraschung des Tages. Wormatia Worms hatte in seinen bisherigen Spielen die Stuttgarter Kickers geschlagen und in München gegen die führenden Bayern" ein 2: 2 er­zielt. Dagegen hatt der KFV. noch am letzten Sonntag eine 1: 4- Niederlage gegen die Frankfurter Eintracht bezogen. Man konnte daher wohl mit einem ziemlich ausgeglichenen Kampf und knappem Ergebnis rechnen. Es kam aber anders. Der wie­der flach spielende KFV. überfuhr die Wormatia nach Belieben, ließ den Gegner überhaupt nie zur Geltung kommen. Im Mannheimer Stadion gab es beim Spiel des SV. Waldhor gegen die SpVg. Fürth einen Rekordbesuch von 30 000 Per­sonen. Das Spiel selbst erfüllte die Erwartungen. Waldhof leistete tapferen Widerstand und unterlag höchst ehrenvoll 0: 2 ( 0: 1). Die Tore für Fürth schossen Seiderer und Kießling. Die Trostrunde

brachte in beiden Gruppen drei Spiele. In der Gruppe Südoft mußte das Treffen Union- Böckingen Wacker München in der 19. Minute abgebrochen werden, da der Platz unbespielbar war. Wacker hatte bis dahin ein Tor geschossen. Der 1. FC. Nürn berg behauptete seine Favoritenstellung durch einen Sieg über den VfB. Stuttgart in S., der allerdings mit 1: 0( 0: 0) knapp genug ausfiel. Sehr gut hielt sich Phönix Karlsruhe in Fürth gegen den VfR. Die Badener konnten ein 1: 1 Herausholen. Der badische Dritte wurde dagegen in München von 1860 3: 1 geschlagen. In der Gruppe Nordwest trafen die beiden Fa­voriten, FSV. Frankfurt und Neckarau zusammen. Frankfurt siegte überraschend hoch 7: 2( 4: 2) und setzte sich damit wohl für längere Zeit auf dem ersten Tabellenplatz fest. Die beiden anderen Spiele endigten nach mäßigem Verlauf unent­schieden: Saar 05 Saarbrücker Rot- Weiß Frankfurt 1: 1, VfL. Neu- Isenburg- Borussia Neunkirchen 2: 2. Die Tabelle( Meisterrunde):

3 Spiele 14: 4 Tore 5: 1 Punkte

Bayern München Stuttgarter Kickers SpVg. Fürth Karlsruher FV. Eintracht Frankfurt Wormatia Worms SV. Waldhof FV. Saarbrücken

3

4: 4

"

"

2

13: 0

3: 3 4: 0

"

" 1

4

16: 8

4: 4

"

33

3

5: 4

3: 3

"

33

3

6:13

3: 3

"

"

0: 3

0: 4

"

"

4:16

0: 4

"

22

Leichtathletik.

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Die besten Leichtathleten der Vereinigten Staaten. Im Hinblick auf die bevorstehenden Olympischen Spiele in Amsterdam ist eine Zusammenstellung der besten Leichtathleten der Vereinigten Staaten von Nordamerika, die ,, La Gazetta della Sport" Mailand veröffentlicht, sehr interessant. In der Ausstellung sind einige Leistungen enthalten, die eine offizielle Anerkennung seitens des Amerikanischen Leichtatletik- Verbandes nicht erfuhren. 100 Yards: Borah, Bowmann, Hubbard, Alder­mann, Pappas, Quinn, Bartholomew, Miller, alle 9,6 Set. 220 Yards: Borah 20,9 Sef., Glendenning und Waycotte( beide 21 Sek.), Everingham 21,2 Get. 440 Yards: Spencer 47,8 Set., Haynes 48 Sef., Aldermann 48,3 Sef. 880 Yards: Akeny 1: 52,2 Min., Martin 1: 53,4 Min., Wattson 1: 53,6. Eine Meile: Hahn 4: 12,2 Min., Goodwin 4: 15,6, Conger 4: 17,2 Min. 120 Yards Hürden: Werner, Nichols, Leistner, Marwell, Dye je 14,6 Set. 220 Yards Hürden: Spence 23,4 Sef., Marwell, Spielmann je 23,6 Gef. 440 Yards Hürden: Gibson 52,6 Sek., Taylor 52,9 Sef. Hochsprung: Osborn 1,98 m, Ring 1,98 m. Weit sprung: Hubbard 7,98 m, Bates 7,54 m, Hill 7,49 m. Stab hochsprung: Carr 4,26 m, Barnes 4,19 m, Edmonds 4,11 m. Distus: Kugelstoßen: Hoffmann: 15,14 m, Schwarze 15,08 m. werfen: Hoffemann 47,05 m, Houser 45,97 m, Rinefort 45,30 m. Speerwerfen: Hines 62,71 m, Harlow 61,43 m, Joaquin 61,01 m.

Radfahren.

Aus dem Gau 73( Lahn) des BdR. Der Bundesbeitrag für 1928 aller Gauvereine und Ein­zelfahrer ist an den Gauzahlmeister Willy Werner, Gießen, Neuenweg 52, Postscheck- Konto Nr. 5748 Amt Frankfurt a. M., einzuzahlen. Die Unfall- und Haftpflicht- Versicherung tritt erst wieder in Kraft, wenn der Bundesbeitrag von RM, 7.50 in Berlin bezahlt ist. Familien- und Jugendmitglieder zahlen RM. 3.

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*

Deutscher Radfahrer- Kalender 1928. Wie in den Vorjahren so ist auch in diesem Jahre der | Deutsche Radfahrer- Kalender vom B. D. R. herausgegeben wor­Der Kalender enthält u. a. ein anschauliches Bild des deutschen Radsportes und seiner Organisationen, Wissenswertes für alle Kategorien des Radfahrens. Außerdem bietet er eine Fülle von wissenswerten Dingen für den Radfahrer und viel Wissenswertes für die Allgemeinheit. Der 200 Seiten starke Kalender ist zum Preise von 1,- M vom B. D. R., Berlin NW. 6, Schiffbauerdamm 19, zu beziehen.