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Mittwoch, den 24. Oftober 1928.

Fußball.

Surnen,

1900 Gießen 1.-W. SpV. 1. 2: 1( 2: 0)

Edenverhältnis 6: 2( 4: 1).

Man hatte im voraus schon auf einen harten Kampf bei diefem Treffen getippt, da die Eroberung der Punkte durch den einen oder anderen der Konkurrenten völlig offen stand. Das Spiel hatte daher ganz den Charakter eines Punktespiels. Die Weglarer, bisher von Sieg zu Sieg geeilt, waren gestern nicht in gewohnter guter Form. Ihr Spiel zeigte durchweg keinen Zu­jammenhang. Und wenn die Hintermannschaft nicht so ausge­eichnet gearbeitet hätte, könnte das Ergebnis noch weniger günstig für den W. SpV. sein. Die 1900er, in der 1. Halbzeit ein festes Mannschaftsgefüge, zeigten hier ganz vorzügliche Leistungen. Leider stellten sie ihren Sturm nach der Pause um, damit wars dann mit dem guten Sturm vorbei. Es wurde ein reines Spiel der Hintermannschaften, an denen die Stürmer vergebens vorbeizukommen suchten.

Dem Spielverlauf entnehmen wir: Gleich nach Anpfiff setzte fich der Platzverein vor dem Tore der Gäste fest. Die erste ihm zuerkannte Ede führte gleich zu einer zweiten, die in einem handelfmeter ausging, den 1900s Mittelstürmer verwandelte. 1900 drängte auch weiterhin, stellte das Eckenverhältnis auf 0: 3, um dann durch den Linksaußen zum zweiten Male erfolgreich 311 sein. Weklar holte bis zur Halbzeit nur noch eine Ecke auf und konnte nur durch das gute Schlußtrio seiner Mannschaft weitere Tore verhindern. Dadurch, daß 1900s Sturm nach Halb­zeit versagte, wurde das Spiel offener, wobei besondere Lei­stungen auf teiner Seite gezeigt wurden. Beide Sturmreihen verbarben eine Reihe guter Chancen. Beim Nachsehen nach dem Dom gestürzten Verteidiger verpaßten Ball geriet der Mittel­türmer 1900s mit dem Wetzlarer Torwart ins Gedränge. Der Schiedsrichter stellte beide vom Plaze. Auf jeder Seite wurde mit 10 Mann weitergespielt. 10 Minuten vor Schluß konnte Wetzlar durch einen Elfmeterball ein Tor aufholen.

Die letzten fünf Minuten gehörten dann noch den Wetz­larern, die gefährlich drückten und nur durch die Schußunsicher­heit ihrer Stürmer den Ausgleich nicht mehr erzwingen konnten. Die verjüngte Mannschaft der 1900er konnte befriedigen. Die Gäste zeigten manche schöne Einzelleistungen, nur, wie ihnen schon in Nr. 41 der ,, A. H. S. 3." gesagt, müssen sie mehr Zu­jammenspiel, flachen Kombinationsfußball erlernen. Der Schiri Hinder Herborn im allgemeinen gut. Vorher mußte die Ligareserve

1900 Gießen 2. W. SpV. 2. 0: 5( 0: 1) eine erhebliche Niederlage einstecken. Die Mannschaft des Play­vereins, an sich schonschwächer als die der Gäste, wurde durch das zweite Tor ganz auseinandergebracht. Der gegen die gefällte nicht ganz klare Entscheidung des Schiedsrichters opponierende Gießener 1. Verteidiger mußte den Platz verlassen, bald auch der Tormann mit beim Fall verstauchter Hand. Mit den rest­lichen 9 Mann wurden die Gäste dann überlegen fertig.

Frohnhausen

*

V. f. B. Gießen 1: 3( 1: 0)

Nicht mit dem Nimbus, der heute die Gäste- Mannschaft ob ihrer Spielstärke auszeichnet, konnte das heutige Verbands= piel gegen die ,, Oranier" Frohnhausen gewonnen werden. Der Sieg mußte buchstäblich erkämpft werden. Wohl waren die Ginzelleistungen der Gästemannschaft besser, doch als Mann­gaftsgefüge gab Frohnhausen eine beachtenswerte Rolle ab. Es passiert also immer wieder, daß man einen der Papierform nach schwächeren Gegner unterschätzt, weiter aber, daß ein ver­mehrter Eifer vieles ausgleichen kann, was auf der anderen Seite an Können erwartet werden mußte. Beachtenswert war die Durchführung des Spieles von beiden Seiten, desgleichen auch das Verhalten des Publikums. Sollte Frohnhausen die heute gezeigte Form beibehalten, so dürfte für ein günstigeres Abschneiden dieser Mannschaft Gewähr gegeben sein. Frohnhausen 2. VfB. Gießen 2. 0: 8.

-

*

Dillenburg Liga- Herborn Liga 2: 1( 2: 0).

R.

Alte Nachbarrivalen, die sich seit Jahren kennen und immer abitterte Kämpfe mit häufig knappen Spielresultaten geliefert aben. So war denn auch am vergangenen Sonntag eine un­wie immer gewöhnlich große Zuschauermenge Zeuge eines

-

Dor harten Kampfes. Leider ging es diesmal nicht ohne Berletzungen ab. Wie zu erwarten war, gab es Strafstöße in Massen, die ganz natürlich auf das Spiel hemmend wirkten. Sei aufgeregtem Spiel beide Mannschaften in stärkster Auf­tellung verlieren sich die ersten 20 Minuten. Dann muß wenn ich nicht irre- eine Unfairnis des Gästetorhüters mit einem Elfmeter geahndet werden, der eine sichere Beute des tannten Schützen R. Schwarz wird. Den Anstoß Herborns ängt der Halbrechte ab, umspielt Läufer und Verteidiger, und das placiert geschossene Leder landet im Netz. In der Zeit Jon 0,5 2: 0 für den Platzverein. Ungeheurer Beifall belohnt den Spieler für diese Glanzleistung. Alle Versuche Herborns, leichzuziehen, scheitern an der guten Abwehrarbeit der Hinter­mannschaft Dillenburgs. Mit dem Resultat 2: 0 für die Platz­herren gehts in die pause. Nach Wiederbeginn spielt folge Verlegung eines Spielers Herborn nur mit 10 Mann, it aber trotzdem zeitweise tonangebend und versucht mit allen Kräften aufzuholen. Jedoch werden alle Torgelegenheiten ver­hossen oder vom heimischen Torhüter geklärt. Durchbrüche der Gin heimischen macht die Gästeverteidigung, die, wie eine Mauer teht, zunichte. Schon haben die letzten 20 Minuten begonnen. hertborn will das Ehrentor haben, will unbedingt gleichziehen; mam merkts doch. Dillenburgs Verteidiger muß durch Hand im Strafraum helfen und der Elfmeter bringt das Ehrentor. Jetzt erit: steigt die Spannung. Kaum kommt das Leder noch auf den: Boden. Manch ängstlicher Blick richtet sich nach der Uhr. Blitzschnell wechseln die Situationen, doch es bleibt beim Stande Don 2: 1 für Dillenburg. Edenverhältnis 3: 2 für Dillenburg. Jetter- Wetzlar als Schiri war auf der Hut.

-

in=

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Gießener Zeitung"

Sport und Spiel.

Burg Liga Niedergirmes Liga

teilen sich die Punkte beim Stande 1: 1( 0: 0). Aus Anlaß der Denkmalseinweihung für seine im Weltkriege gefallenen Brü­der hatte Burg das Spiel, das in sportlicher Hinsicht nach jeder Richtung hin befriedigte, auf vormittags 10 Uhr verlegen las= sen. Die erste Halbzeit verlief torlos. 3weimal war Burg ganz nahe dran, in Führung zu gehen, doch jedesmal lenkte die Verteidigung der Weklarer Vorstädtler im letzten Moment rettend zu Eden, die für Burg nichts einbrachten. Sofort nach Wiederbeginn bietet der Platzverein alles auf, um zum Füh­rungstor zu gelangen. Der Gegner muß alles aufbieten. Erst in der 8. Minute gelingt es dem Halbrechten des Plagvereins, nach einer schönen Kombination einzusenden. Wie immer, so ging es auch hier, jetzt bedeutend lebhafter. Niedergirmes rafft sich auf und schon gleicht es in der 15. Minute aus. 4 Eden für Burg, 2 für Niedergirmes bringen nichts ein. Der Schiri Spedhardt Gießen trennte Unentschieden. Mit seinen Ent­scheidungen konnte man sehr zufrieden sein.

-

Burg Ligareserve Niedergirmes Ligareserve 1: 2. Brief aus Lollar.

Lollar 1. Heuchelheim 1. 4: 2( 3: 1) Eckenverh. 7: 1

Ihren Ruf der Unbesiegbarkeit auf eigenem Platze konnte auch gestern die Lollarer Elf wieder hochhalten, indem sie Heu­chelheims spielstarke Elf einwandfrei und verdient 4: 2 schla­gen konnte. Das Spiel trug den Charakter eines Lokaltreffens, dem aber Schiri Böcher- V. f. B. Gießen durch energisches Zu­fassen stets die Unfairnis zu nehmen wußte. Lediglich Sch. auf Seiten Lollars, sowie Sch. und B. Heuchelheim wäre zu empfeh­len, ihre schwindende Technik nicht durch unnötige Härte wett­machen zu wollen. Jm Spiegel der Kritik konnten die Ein­heimischen gegenüber den Gästen ein kleines Plus für sich bu­chen. Ein ausgezeichnetes Spiel lieferte wieder Lollars rechter Läufer Schupp, dem sich aber alle anderen würdig anreihen konn­ten; vielleicht mit Ausnahme des Halblinken, der infolge Ueber­eifers selten am richtigen Platz war. Wenn auch bei Heuchel­heim die Hintermannschaft und die Läuferreihe ihre Schuldig­feit taten, so verzettelten doch die Stürmer ihre Kräfte zu viel in Einzelaktionen.

Das angesetzte Jugendspiel 1900 1. Jgd. Lollar 1. Jgd. mußte ausfallen, da die Gäste nicht erschienen. FC. Großen- Buseck 1.

-

Nieder- Weisel 1. 7: 2( 3: 2).

Der Spielplatz an der Gießener Straße war trotz des schlech= ten Wetters in guter Verfassung. Nieder- Weisel führte etwa 10 Minuten vor Halbzeit noch mit 2: 0, doch konnte der Platz­verein den Stand des Spieles bis zur Halbzeit auf 3: 2 für sich stellen. Die zweite Hälfte stand ganz im Zeichen von Großen­Bused. Nieder- Weisels Verteidigertrio, sowie der Linksaußen waren gut, während die übrigen Leute das taten, was man verlangen konnte. Gr.- Bused hatte in seiner Hintermannschaft sowie in der Läuferreihe gute Besetzung, im Sturm aber fehlte es immer noch an der erforderlichen Entschlußkraft. Herr Beck= VfB. ist ein Schiedsrichter, der versteht, jedem gerecht zu werden. - Daubringen 1. 6: 2( 2: 2)

Lich 1.

-

Die erste Mannschaft von Daubringen weilte in Lich und mußte die obige Niederlage erleiden, die in dieser Höhe nicht un­bedingt notwendig war. Trotzdem das Spiel noch bis Halbzeit 2: 2 stand, und sich D. noch einigermaßen hielt, klappte die Mann­schaft zusammen und mußte sich nun auf die Verteidigung be= schränken. Lich spielte gut und verdient die Mannschaft ein Ge­samtlob. Schiri Schäfer sehr gut.

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Laubach 1. Ettingshausen 1. 7: 2( 4: 2) Steinbach 1. Daubringen 2. 6: 1.

Am vergangenen Sonntag weilte Daubringens 2. Elf in Steinbach, um ihr fälliges Verbandsspiel auszutragen. Körper­lich war Daubringen weit überlegen, aber Steinbach führte das sys' emvollere Spiel vor. Halbzeit 2: 0 für Steinbach. Nach Halbzeit zeigte sich Steinbachs Ueberlegenheit stärker, und da der Gegner nicht aufkommen konnte, nahm das Spiel manchmal harte Formen an. Daubringens Torhüter verdient besonderes Lob, da er seine Mannschaft vor einer höheren Niederlage be­währte. Schiri Mandler war gut.

Queckborn 1.- Ettingshausen 2. 2: 0( 0: 0) 1900 3. Großen- Buseck 2.

-

1900 gewann, Großen- Bused nicht angetreten. Leihgestern 1. VIB. 4. 4: 2( 1: 1) Heuchelheim 1. Jgd.- 1900 2. Jgd. 2: 0 W. SpB, 1. Jgd. Laubach 1. Jgd. Wetzlar nicht angetreten, Laubach gewonnen. VfB. Schüler 1900 Schüler 5: 0. Leihgestern 1. Jgd.- Großen- Bused 1. Jgd. 0: 1.

*

Meisterschaftsspiele in Westdeutschland. Westdeutschlands Punktekämpfe wiesen am 21. Oktober we­niger Ueberraschungen auf, als an den vorhergehenden Sonn­tagen. An der Ruhr blieb in der Abteilung A der Tabellen­führer M. B. V. Linden auch in Gelsenkirchen über Union sieg­reich, wenn auch nur knapp 2: 1. Die andere Abteilung sah den Favoriten Schalke 04 in Essen über Sportfreunde 3: 0 siegreich. Eine kleine Ueberraschung brachte das Düsseldorfer Lokalderby zwischen S. C. 99 und Fortuna. Nachdem in den letzten Jahren stets Fortuna die glücklichere Mannschaft gewesen war, drehten die 99er diesmal den Spieß um und siegten 3: 0. Der G. C. 99 muß in diesem Jahre in seiner Gruppe als aussichtsreicher Mei­sterschaftsanwärter gelten. Jm Niederrheinbezirk zeigte der west­deutsche Altmeister Duisburger Spielverein nach einer Reihe von schlechten Spielen und Punktverlusten wieder einmal eine hoff­nungsvollere Form, er blieb über Speldorf 5: 0 siegreich. Der Bezirksmeister Preußen Krefeld fertigte Hamborn 07 hoch 9: 3 ab.- Der Bezirk Rhein brachte in der Abteilung 1 in M.- Glad­bach zwischen der heimischen Eintracht und dem westdeutschen Meister und Tabellenführer Köln- Sülz 07 einen unerwartet har­

Nr. 84.

ten Kampf, den der Meister nur knapp 2: 1 gewann. In der Gruppe 2 ist jetzt Borussia M.- Gladbach nach einem 3: 0- Sieg über Jugend Düren allein an der Tabellenspizze da der V. f. R. Köln im 1: 1- Spiel gegen den S. V. Köln- Mülheim seinen ersten Punkt einbüßte. In Südwestfalen erlitten die Hagener Mann­schaften schwere Schlappen. Sehr gut scheint der Neuling Ger­mania Mudersbach zu sein, der in Hagen 05 4: 1 schlug. Hagen 1911 wurde von Jahn Werdohl sogar 6: 0 abgefertigt.

Hessen- Hannover:

Verbandsspiele.

Tura Kassel Sp. und Sport Northeim 3: 3 Sport Kassel Borussia Fulda 2: 2 Germania Marburg

Südwestfalenbezirk:

-

Hermannia Kassel 5: 0

Hagen 05- Germania Mudersbach 1: 4 Lichenplatz Hüsten 09 1: 8

-

Jahn Werdohl- Hagen 1911 6: 0 V. f. B. Weidenau Hagen 72 3: 2 Westfalenbezirk:

Arminia Bielefeld Hamm 09 4: 0 Münster 08 Herten 5:10

V. f. L. Osnabrüd Berg.- Märkischer Bezirk:

1

Westfalia Scherlebed 6: 0

Düsseldorf 99 Fortuna Düsseldorf 3: 0 Eller 04 Viktoria Düsseldorf 4: 2 Düsseldorf 04 Turu Düsseldorf 3: 3

S. S. V. Elberfeld Schwarz- Weiß Barmen 5: 1 Ruhrbezirk:

Preußen Essen- Erle 08 1: 1

Schalke 96 Schwarz- Weiß Essen 1: 3 Union Gelsenkirchen M. B. V. Linden 1: 2 Horst- Emscher Castrop 02 0: 0 Sportfreunde Essen Schalke 04 0: 3 Dortmund 95 Gelsenkirchen 07 2: 1 Germania Herne B. V. Altenessen 1: 6 Rheinbezirk:

-

Odenkirchen 07 Rheydter Sp. V. 4: 3 Godesberg V. f. B. Aachen 5: 2 Eintracht M.- Gladbach- Köln- Sülz 07 1: 2 Düren 03 Blau- Weiß Köln 2: 1

F. V. Bonn

Kölner B. C. 3: 2

C. f. R. Köln Alemannia Aachen 2: 1

Mülheim 06- V. f. R. Köln 1: 1

Borussia M.- Gladbach Jugend Düren 3: 0

Rhenania Köln- Dohr 2: 0

Viktoria Rheydt Tura Bonn 2: 3

S. C. Aachen Niederrheinbezirk:

Duisburg 99

Dürener S. V. 1: 3

Union Krefeld 2: 0

Meiderich 06 4: 1

V. f. B. Ruhrort Sp. V. Oberhausen Speldorf

-

S. C. Osterfeld 1: 1

-

Duisburger S. V. 0: 5

S. V. Meiderich- S. V. Homberg 2: 2

Preußen Krefeld- Hamborn 07 9: 3

Fußball- Meisterschaftsspiele in Hessen- Hannover.

In der ersten Klasse des Bezirkes Hessen- Hannover fanden am Sonntag nur drei Spiele statt, von denen die Kämpfe in der Südgruppe mit großen Ueberraschungen endeten. So trafen die bisher ungeschlagenen und als Favorit geltenden Borussen aus Fulda im Kampf mit Sport Kassel auf äußerst zähen Wider­stand und mußten froh sein, mit 2: 2 Unentschieden davongekom­men zu sein. Bekanntlich scheiterten die Borussen im vergangenen Jahre kurz vor der Meisterschaft an diesem Gegner. Die Kassela­ner zeigten nach ihrem bisherigen schlechten Start ein Spiel, wie seit Wochen nicht mehr. Sie hatten mehrere und bessere Chancen als ihr Gegner. Ganz vorbildlich arbeitete das Schlußdreied. Bei den Gästen waren die Verteidiger der schlechteste Mannschafts­teil. Der Bedeutung des Spieles entsprechend hatten sich 5000 Zuschauer eingefunden, die einen jederzeit ruhigen und tempara­mentvollen Kampf sahen.

Die zweite Ueberraschung wird aus Marburg gemeldet, wo die Kasseler Hermannen ihr schlechtestes Spiel gegen die Ger­manen in dieser Serie lieferten und mit 5: 0 geschlagen wurden. Nur durch das gewandte Eingreifen des Schlußdreiecks fiel die Niederlage nicht höher aus. Vollständig versagt hat hier die Läuferreihe.

Das einzige Spiel in der Nordgruppe zwischen Tura Kassel und Sport- und Spielvereinigung Northeim, zweier Mannschaf= ten, die kaum vom Ende der Tabelle wegkommen dürften, en­dete 3: 3, nachdem die Gäste aus dem Harz noch bis zur Pause 3: 1 in Führung gelegen hatten. Die Leistungen waren beider­seits sehr schlecht.

Ein Blick auf die Tabelle sagt, daß in der Nordgruppe Sportklub 1903 und Spielverein auf Grund der bisherigen Er­gebnisse das Rennen unter sich ausmachen dürften. In der Süd­gruppe ist die Lage ungeklärt.

Verein

Borussia Fulda Sport Kassel Germania Marburg Kurhessen Marburg Hermannia Kassel Kurhessen Kassel

032220

Die Tabellen: Südgruppe: Spiele

Tore

Punkte

3

13: 3

5: 1

6: 7

3: 3

7: 4

2: 2

4: 6

2: 2

0:10

0.4

0: 0

0: 0

Nordgruppe:

Verein

Spiele

Tore 7: 1

Punkte

4: 0

10: 4

4: 0

7: 6

4: 2

5:11

3: 5

5: 8

1: 5

3: 7

0: 4

SC 03 Kassel Sp. V. Kassel Hessen 09 Kassel Tura Kassel

Sp. und Sp. Northeim Göttingen 05

223432