Samstag, den 20. Oftober 1928.
ner die Abrüstungs- Kommission des Völkerbundes, und weiterhin besondere Ausschüsse, die sich mit der Kontrolle der Rüstungsindustrie, mit dem Verbot des Giftgaskrieges und ähnlichen schönen theoretischen Dingen befassen. Außerdem ist, was Deutschland nur mittelbar angeht, im vorigen Jahre in Genf eine Flottenabrüstungskonferenz zusammengetreten, aber lediglich, um nach mehreren Wochen erfolglosen Verhandelns wieder auseinanderzugehen. Das einzige Ergebnis dieser mißglückten Verhandlungen war ein umfangreiches Flottenbauprogramm der Vereinigten Staaten von Amerika. Inzwischen haben sich Engländer und Franzosen zusammengesetzt und jenes geheimnisvolle„ Flottenabrüstungsabkommen" ausgetiftelt, über das seit Wochen in der internationalen Oeffentlichkeit die Wogen der Erregung hoch gehen. Auch dieses sogenannte Abrüstungsabkommen hat mehrere wichtige Folgen, und zwar erstens ein neues verstärktes Flottenbauprogramm der Vereinigten Staaten und zweitens die bisher noch fehlende Zusage Englands an Frankreich, daß Frankreich künftig in seinen Landrüstungen völlig freie Hand haben soll. Dasselbe gilt natürlich für die französischen Bundesgenossen auf dem europäischen Kontinent, also für Polen, die Tschechoslowakei, Südslawien und Rumänien. Um das Bild zu vervollständigen, mag erwähnt werden, daß Italien sich grundsätzlich jedes Hineinreden in seine Rüstungen verbittet.
„ Gießener Zeitung"
ausstellung, die einen Ueberblick über alle Zweige des Bauwesens geben soll, wird auf dem gesamten großen Gelände in Witzleben, das sich von den beiden Funkhallen bis zur Siedlung der Heeresstraße erstreckt, veranstaltet.
Die eigentliche Fachausstellung der Bauwirtschaft gruppiert sich mit ihren Hallen und sonstigen Einrichtungen um einen großen Werk- und Bauplah, der in Verbindung mit wissenschaftlichen Lehr- und Forschungsinstituten zu einer ständigen Pflegestätte produktiven Bauens entwickelt werden soll. Im unmittelbaren Anschluß an das Ausstellungsgelände wird eine größere Wohnsiedlung errichtet werden, die in Musterbauten die heutige Entwicklung neuer Wohnbauweisen zeigt. Sie wird mit vollständiger Inneneinrichtung versehen und soll nach Schluß der Ausstellung 1930 für praktische Wohnzwecke Verwendung finden. Der Reichsforschungsgesellschaft und den mit ihr in der Dauerbauausstellung zusammenwirkenden wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Kräften soll sie als Versuchssiedlung dienen, wie denn überhaupt die Ziele der Ausstellung mit den Aufgaben der Reichsforschungsgesellschaft auf dem Gebiete des Wohnungsbauwesens aufs engste zusammenhängen und sie aufs nachdrücklichste zu fördern geeignet sind. Demgemäß ist auch in Aussicht genommen, eine Groß- Siedlung, die unter der Führung der Reichsforschungsgesellschaft nicht allzuweit von dem Ausstellungsgelände errichtet werden soll, durch besondere Verkehrs- und sonstige Maßnahmen so mit der Ausstellung in Verbindung zu bringen, daß den Ausstellung besuchern dort das Groß- Siedlungswesen in allen Phasen des Bauvorganges praktisch vorgeführt werden kann.
Auch diese anscheinend hochpolitischen Gedankengänge haben ihre wirtschaftliche Seite. Denn die gewaltigen Rüstungen der großen Militärstaaten der Gegenwart sind es immer wieder, die einer vernünftigen Regelung der internationalen Finanzbeziehungen entgegenstehen. Das wissen die Amerikaner ganz genau, auf deren Mitwirkung es bei der Regelung des Schuldenproblems entscheidend ankommt. Es ist ein merkwürdiges Zusammentreffen, daß die Summe der deutschen Reparationszahlungen, die Poincaré als Finanzminister in den diesjährigen französischen Haushalt einstellt, genau der Summe ent= spricht, um die der französische Heereshaushalt anschwillt. Wenn Deutschland heute also Zahlungen an seine ehem. Kriegsgegner leistet, dann dienen diese Zahlungen nicht dazu, Ordnung in das internationale Schuldenwesen zu bringen, sondern um die gegen Deutschland gerichteten Rüstungen zu verstärken.
Schluß folgt.
Warum Verwaltungsreform?
1. Die Zahl der amtierenden Minister beträgt in: Deutschland
England
70 10
Vereinigte Staaten von Nordamerika 10 Belgien
9
Frankreich
Italien
13 8
Das mit schweren Kriegslasten um seine Existenz ringende Deutsche Reich leistet sich also den Lupus, mehr Minister zu unterhalten, als die Siegerstaaten zusammen haben.
2. Das Reichsministerium des Innern zählte vor dem Kriege 160 Beamte, heute haben die Ministerien, die die Aufgaben des Reichsministeriums des Innern unter sich verteilen, einen Stab von 1200 Beamten.
Lokales.
Sonntagsgedanken.
Nr. 83.
Es gibt Menschen, die in grenzenlosem Leichtsinn ihren irdischen Haushalt führen, nie rechnen und überschlagen, die nur ausgeben und an kein Ende denken.
Wie dies, so gibt es Menschen, die mit gleichem Leichtsinn ihre Seelenschätze verschleudern, nur an das Heute denken und kein Morgen kennen. Vergebens läuten ihnen die Sonntagsglocken, sie kennen nur den Klang der Geigen und das Lied vom Leben.
Die geländemäßige Ausdehnung der Ausstellung über das Zwischengelände hinaus, sowie dessen Ausbau für die allgemeinen Ausstellungszwecke und sonstige öffentliche Zwecke der Stadt Berlin, ferner die Mitbenutzung bestehender Ausstellungshallen ließen es zweckmäßig erscheinen, dem Ausstellungs-, Messe- und Fremdenverkehrs- Amt der Stadt Berlin, auf dessen Rechnung als Wirtschaftsträger alle Einnahmen und Ausgaben der Ausstellung gehen, die Geschäftsführung der Ausstellung zu übertragen. Die geistige Führung der Ausstellung in Planung und Gestaltung obliegt einem Verwaltungsrat, der paritätisch vom Verein Bauausstellung und dem Aufsichtsrat des Ausstellungs-, Messe- und Fremdenverkehrs- Amtes der Stadt Berlin gebildet wird.
3. Nach den Berechnungen von Prof. Hirsch, Staatssekretär a. D. im Reichswirtschaftsministerium, ergibt sich, daß von 11 Deutschen stets einer damit beschäftigt ist, die anderen 10 zu verwalten.
4. Die Gesetzesproduktion an Reichsgesehen betrug im ReichsGesetz- Blatt von 1914 bis 1926 ca. 20 000 Geiten, davon nach 1918 ca. 12 000 Seiten. Dazu kommen noch die Gesetze der Länder, die in der Verabschiedung von Gesetzen und Verordmungen nicht minder produktiv waren.
Deutsche Bauausstellung Berlin 1930.
Am letzten Sonntag hörte ich mächtig und donnernd durch den Dom die Priesterworte hallen:„ Eher trittst du deutsches Volk nicht aus den Wettern göttlichen Gerichtes, eher fällt kein Gnadenblick vom Himmel auf dich, als du in wahrer Buße vor deinem Gott im Staube liegst."
Die Fachverbände des Bauhaupt- und Baunebengewerbes können nunmehr der Frage einer Beteiligung an der Ausstellung nähertreten. Es wird Aufgabe des Handwerks bleiben, darauf zu achten, daß die für Forschungszwecke vorgesehenen Mittel nicht einseitige Verwendung finden und daß hierbei auch auf Bestrebungen im Handwerk die notwendige Rücksicht genommen wird.
Nach den in letzter Zeit zwischen dem Verein Bauausstellung und der Stadt Berlin geführten Verhandlungen soll die Deutsche Bauausstellung Berlin 1930 gemeinsam von dem Verein Bauausstellung und der Stadt Berlin in der Zeit vom 1. Mai bis 15. Oftober 1930 veranstaltet werden, um alsdann, wiederum von den beiden Veranstaltern gemeinsam, in ihrem Kernbestand, dem Bau- und Werkplatz, als Dauerbauausstellung weitergeführt zu werden, über deren Umfang und Dauer ein vom Verein und Aufsichtsrat des Ausstellungs- und MesseAmts paritätisch zusammengesetzter Verwaltungsrat entsprechend den wirtschaftlichen Bedürfnissen entscheidet. Die Deutsche Bau
Es läutet.
Die Lindauer sind ein besonders abgeschlossene Gemeinde für sich. Der Herrgott hat es ihnen gegeben. Der alte Spruch: ,, Lindau liegt am Bodensee, wer's net glaubt, komm selbst und seh!" ist nicht umsonst geschrieben worden. Lindau ist eine Insel und es lebt sich dort wie auf einer Insel. Wenn daher um die späte Abendstunde in Linda an einem Haustor die Glocke ertönt, dann kann man ruhig annehmen, daß es jemand aus der engeren Familie sei. Und wenn man dann hinausschaut, und es steht niemand vor der Tür, dann weiß man ebenso sicher, daß einer der Lindauer Tunichtgute sich cinen ihm gut dünkenden Scherz erlaubt hatte.
Wenn das aber an drei Abenden hintereinander passiert, dann ist dies kein mäßiger Scherz mehr, sondern eine Lausbuberei. Und die muß bestraft werden.
Als diese Fopperei an einem Lindauer Hause, in dem man für die nächsten Tage eine Taufe vorbereitete, zum drittenmal passiert war, legten sich die männlichen Familienmitglieder auf die Lauer. Und richtig schon nach kurzer Zeit saß die Maus in der Falle.
Kaum hatte die Maus an der Hausglocke gezogen, wurde schon ein Kübel Wasser über sie geleert.
Diese Maus wußte nun wirklich nicht, was ihr da geschah. Sie hatte keine böse Absicht gehabt. Denn die Maus war der Gemeindegeistliche, der seinem jüngsten Tauftind und dessen Mutter einen Besuch abzustatten gedachte.
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Hallo...
Vergiẞ bitte nicht 1 Paket ,, Aecht Franck" mitzubringen, fonft bekommst Du morgen früh nicht Deinen gewohnt guten Kaffee! Du darfft aber nichts anderes bringen!-Verlange ausdrücklich das feine und ausgiebige Zichorienkaffee- Erzeugnis
Fritz!
Aecht Franck
mit der Kaffeemühle
Radau im Möbelwagen.
Ich nenn' sie Prophetenworte und will sie heute zum Sonntag weiter verkünden. Der Sonntagsschreiber.
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* Amtstage beim Kreisamt. Das Kreisamt weist wiederholt darauf hin, daß Amtstage nur Dienstags vormittags und Freitags vormittags jeder Woche für das Publikum sind, soweit es sich um Fälle allerdringendster Art handelt auch zu anderen Zeiten.
* Polnisches Konsulat für Hessen. Der polnische Generaltonful S. Gruska in Köln ist von der hessischen Regierung anerkannt und zur Ausübung konsularischer Verrichtung in Hessen zugelassen worden.
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* Veruntreung. Der Oberkasseninspektor W. der Verwaltung der Universitäts- Medizinischen-, Frauen- und Hautklinik stellte sich der Polizeibehörde mit der Mitteilung, daß er der Kasse der Kliniksverwaltung einen größeren Betrag veruntreut habe. Die Untersuchung hat ergeben, daß es sich um etwa 14 000 Mart handelt. Der ungetreue Beamte wurde verhaftet. Einzigartig dürfte wohl dastehen, daß der Mann das veruntreute Geld nicht für sich verbraucht hat, sondern es nach und nach einem Bekannten gab.
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* Zum Voltsbegehren. Insgesamt schrieben sich hier in die Einzeichnungsliste für das kommunistische Volksbegehren genau 100 Personen ein. Bei der Reichstagswahl im Mai erhielten die Kommunisten 649 Stimmen.
*
Tagung der Spengler und Installateure. Die Bezirksvereinigung von Hessen und Hessen- Nassau der Spengler und Installateure hielt unter dem Vorsitz von Herrmann- Frankfurt in unserer Stadt ihren gut besuchten Bezirkstag ab. Spenglermeister B I um- Gießen begrüßte die Erschienenen. Hierauf erstattete Becker- Frankfurt den Bericht über den Stand der Arbeit, der u. a. interessante Ausführungen gegen die Schwarzarbeiter machte. Weiter besprach Becker über Zweck und Ziele des Verbandes in kultureller und wirtschaftlicher Beziehung. Verbandsgeschäftsführer Dr. Kaape- Köln hielt einen lehrreichen Vortrag über„ Staat, Wirtschaft und wir", in dem er die Notwendigkeit des Mittelstandes an Hand von Aussprüchen führender Männer dokumentierte und die Ueberlastung des Handwerks mit Steuern und sozialen Anforderungen hervor hob. Hermann erstattete Bericht über die Landesverbandsfachtagung in Koblenz und forderte zu zahlreichem Besuch für die gleiche Tagung 1929 in Kassel auf.
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Da hatte die preußische Polizei in Aachen den cand. ing. Mückelmann wegen nächtlicher Ruhestörung erwischt. Mark hieß die protokollarische Quittung. Was aber ein rechter Student ist, der läßt sich nicht ungestraft strafen. Mückelmann sann auf Rache.
Nach Aufklärung des Sachverhalts war der Geistliche mit dem ihm zukommenden Duldersinn wieder zufrieden. Doch unterließ er es nicht, zu betonen, daß das Taufen eigentlich seine Sache sei. J. E., Lindenberg.
Ver
* Achtung beim Ueberwintern von Pflanzen! Nicht alle Gewächse, die im Zimmer überwintert werden, sind ohne schädliche Wirkung auf die im Zimmer lebenden Menschen. So sollten nicht Sumpfpflanzen oder Pflanzen mit stark riechenden Blättern oder Blüten im Wohnzimmer überwintert werden. Schädlich wegen seiner Giftigkeit ist als Zimmerpflanze der Oleander. schiedene Primelarten und noch andere vereinzelte Gewächse wären ebenfalls auszuschließen. Dagegen ist das Ueberwintern von Fuchsien, Begonien, Myrten, Kakteen und vielen anderen vollkommen unschädlich, wenn sie und ihre Gefäße in sauberem Zustande erhalten werden.
Er sammelte nächsten Tages seine Kommilitonen um sich und lud dazu noch manche Käthe ein. Ein Möbelwagen war gemietet. Darinnen wurden die Bemützten und ihre Liebsten verstaut. Darinnen gab es auch ein Faß echten obergärischen rheinischen Bieres. Darinnen wurde eine richtige Kneipe aufgemacht, die sogleich mit der Urfidelitas einsetzte. Das Hauptgewicht wurde aber darauf gelegt, daß der Möbelwagen gut verschlossen blieb und, von zwei schweren belgischen Rossen behäbig gezogen, durch alle Straßen der Stadt sich bewegte. Rasch erhitzte auf dieser Fahrt, die am hellen Mittag begann, der Alkohol die Gemüter. Lauter und lauter wurde der Gesang, stärker und stärker gröhlten Laute und Geige.
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* Ein früher Winter. Verschiedene Anzeichen in der Natur schein enauf einen frühen Winter hinzudeuten. Man sagt allgemein, daß es einen frühen und harten Winter gibt, wenn die Schneegänse schon zeitig im Herbst ziehen. In den letzten Tagen wurden in verschiedenen Orten Züge von Schneegänsen beobachtet, die den Weg von Norden nach Süden nahmen.
Dieser Radau ging den Schuhleuten bald auf die Nerven. Ihr Aerger und ihre Empörung war groß, zumal vor und hinter dem verdächtigen Gefährt noch johlend und gröhlend die ungezogene Großstadtjugend einherlief. Was aber dem ersten Polizisten passierte, mußten noch viele seiner Kollegen erfahren.
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nächsten Polizeigewahrsam gebracht wurde. Dort sprang fo= gleich Mückelmann wie ein Rede hervor, zog ein Polizeiverordnungsbuch aus seiner Tasche und deklamierte mit weithin vernehmbarer Stimme vor dem Kommissar: Paragraph Soundso:
Mit energischen Gesten ließ ein Hüter der preußischen Ordnung den anstößigen Transport halten. Auf seine nicht gerade wortfreundliche Untersuchung erfuhr er jedoch nichts anderes, als daß die Insassen Ruhe und Frieden möchten. Und da diese Art und Weise einer offenkundigen Abfuhr seine ganze preußische Beamtenseele empörte, mehr aber aus den Studenten und ihrem Anhang nicht herauszuholen war, befahl er, daß der Wagen zum
Das Musizieren in geschlossenen Räumen ist ohne jede polizeiliche Genehmigung bis abends 11 Uhr gestattet. ( Anmerkung: Möbelwagen gelten als abgeschlossene Räume im Sinne der polizeilichen Verordnung.)
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Dagegen war nichts, gar nichts zu machen. Unter schallendem Gelächter wurde weitergezogen. Im Bereich des nächsten Reviers, beim nächsten Schuhmann, der des Weges kam, erlebte die gleiche Szene die zweite Auflage. Mückelmann und seine Kommilitonen wurden bis in die geschlagene Nacht hinein von Polizeigewahrsam zu Polizeigewahrsam geschleppt. Ueberall wiederholte sich das nämliche Theater, überall wurde unter Beweis gestellt, daß sie sich erstens in einem geschlossenen Raum befinden, und daß sie zweitens bis abends 11 Uhr keine polizeiliche Genehmigung für ihren Lärm brauchten.
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Von allen spassigen Vorkommnissen der letzten Jahre war gewiß das Erlebnis meines Freundes Schulze am lustigsten. Herr Schulze kommt gegen Mitternacht nach Hause, er sehnt sich recht nach der Bettruhe. Da ist schon seine Haustüre, er steckt den Schlüssel ins Schloß. Nanu – das Schloß schließt nicht. Schulze probiert immer wieder, er wendet große Kraft an, es schließt nicht. Ein Herr kommt vorüber, bleibt stehen und beobachtet das
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