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Mittwoch, den 18. Juli 1928.

Fußball.

Surnen,

Stadtmannschaft 2 Gießen- Lollar 1 1: 1.

Das Spiel sollte ursprünglich in Heuchelheim stattfinden und zwar Stadtmannschaft 2 Gießen Heuchelheim 1. Da aber der Heuchelheimer Plaz nicht spielfähig war, so wurde das Spiel nach Gießen verlegt. Nach Gießen aber wollten die Heu­helheimer nicht. Die 10: 1- Padung vom Jugendspieltag haben sie anscheinend noch nicht verdaut. Lollar 1. sprang in aner­tennenswerter Weise ein und so konnte das Schiedsrichter- Be­leh rungsspiel doch noch in letzter Stunde zustandekommen.

Es waren zwei fast gleichwertige Mannschaften, die sich gegenüberstanden, das Resultat 1: 1 war demnach auch ein ge­rechtes. Die Lollarer waren durchweg körperlich überlegen und fanden sich im Sturm ganz schön zusammen, doch von den vielen wohlgemeinten Schüssen aufs Tor fand nur einer den Weg ins Neh. Bei der Gießener Mannschaft klappte es nicht so recht im Sturm, trotzdem konnte der Halblinke bei einem Alleingang den per dienten Ausgleichstreffer erzielen.

Die Anwärter, vier an der Zahl, leiteten zufriedenstellend. Eine Kritik über die Leitung der Anwärter ist hier nicht am Plaze., der hohe Ausschuß hat das Recht für sich in Anspruch genommen, darüber an höherer Stelle zu berichten.

Trotzdem es so heiß war, hatten sich immer noch ca. 200 Zu­schauer eingefunden. Nach dem Spiel konnte man so recht be­obachten, wie sich Spieler und Schiedsrichter in Planschbecken tummelten.

*

Westdeutschlands Meister Köln- Sülz geschlagen.

München, 15. Juli( Eig. Drahtbericht). Bei dieser Tropen­hite fast zwei Stunden auf einem ungeschützten Platz der Sonne ausgesetzt zu sein, das wollte die Mehrheit der Münchener Sport­gemeinde nicht. Sie wartete im Schatten des Kaffees und Bier­gärten auf das Resultat, auf dem Platz selbst erschienen nur 10 000 Unentwegte. Diese Leute wurden nun durch einen Kampf belohnt, der besser und interessanter war, als man ihn in An­betracht der Hize verlangen konnte. Das Spiel ward in der ersten Halbzeit bei beiderseits guten Leistungen ausgeglichen ( 22), nach der Pause aber setzten die Bayern, die über mehr Stehvermögen verfügten, Volldampf auf und verhältnismäßig glatt gewannen sie die Partie mit 5: 2 Treffern.

Der Sieg der Bayern war verdient, wenn man auch darüber streiten kann, ob er mit dieser Tordifferenz verdient war. Beim Gieger war der Sturm in ganz ausgezeichneter Verfassung. Er tom binierte flüssig. täuschte schön, schoß famos. Die Läuferreihe war in der ersten Halbzeit schwach, später besser. In der Ver­teidigung überragte Kutterer, Schmid war erst in der zweiten Halbzeit vollwertig. Sehr mäßig spielte Bernstein im Tor.

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Für die Vorschlußrunde um die Deutsche Fußball- Meister­schaft, die am 29. Juli zum Austrag kommt, haben sich die beiden süddeutschen Vereine Wacker und Bayern München, Hertha BSC. und Hamburger SV. qualifiziert. Die Paarungen werden wahrscheinlich Bayern gegen Hertha und HSV. gegen Wacker lauten.

Deutsche Fußball- Meisterschaft. Nach der Zwischenrunde. Die nächsten Kämpfe. Nun ist auch die Zwischenrunde um die Deutsche Fußball­meisterschaft geschlagen. Sie fiel in eine Zeit und in ein Wet­ter, in der und bei dem man im allgemeinen vom Spiel mit dermrunden Leder nichts wissen will. Unmenschlich fast waren die Anforderungen, die bei diesen Temperaturen an die Akteure, aber auch an die Zuschauer gestellt wurden. Man muß sich wun­derm, daß trotzdem die vier Kämpfe der Zwischenrunde immer­hin noch über 40 000 Zuschauer an sich zogen, daß sie ohne Zwi­jhenfälle verliefen und auch noch einen ganz ansprechenden Sport boten. Höchstleistungen sah man allerdings nicht, man tonnie fie ja auch nicht erwarten.

Die Resultate sind normal. Nur eine kleine Ueberraschung gab es: Tennis- Borussia Berlin war dem Münchener FC. Wacker doch nicht gewachsen und unterlag verhältnismäßig sehr glatt 1: 4. Der Berliner Meister Hertha BSC. zeigte in Kiel beim Kampfe gegen Holstein, daß er eine wirkliche Meistermannschaft besitzt, denn 4: 0 auf dem Plazze des Gegners zu gewinnen, das it wirklich keine Kleinigkeit. Mit dem gleichen Ergebnis siegte der Hamburger SV. in Königsberg über den Baltenmeister. Allerdings war auch hier die Differenz im Können größer. Die Ostpreußen leisteten nur für kurze Zeit wirklich ernsthaften Wi­derstand. Westdeutschlands Meister Köln- Sülz 07 war dagegen der Süddeutschen Meister Bayern München während der ersten halbzeit ein sehr gefährlicher Konkurrent. Erst in der zweiten halbzeit kamen die Süddeutschen dank ihres größeren Stehver­mögens zum Sieg.

Für die Vorschlußrunde haben sich also zwei süddeutsche Ver­cine( Bayern München und Wacker München), ein Berliner ( Hertha BSC.) und ein norddeutscher Verein( Hamburger SV.). Der: Endkampf verspricht in dieser Gesellschaft wirklich sehr inter­essant zu werden. Nach den bisher gezeigten Leistungen dürften hertha BSC. und Bayern München die größten Chancen haben, den Meistertitel an sich zu reißen.

*

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Zwischenrund um die Deutsche Meisterschaft. Jin München: Bayern München Köln- Sülz 07 5: 2( 2: 2) Wader München 1: 4( 1: 2) Hertha BSC. 0: 4( 0: 2)

In Berlin: Tennis- Borussia

In Kiel: Holstein Kiel

Jn Königsberg: VfB. Königsberg Hamb. SB. 0: 4( 0: 2)

Der DFB. gibt bekannt...

Zum Bundespokal.

Der Spielausschuß des Deutschen Fußball- Bundes hat jetzt auch die Paarungen für die am 14. Oktober zum Austrag kom­mennde Vorrunde um den Bundespokal festgesetzt. Es spielen:

In Frankfurt a. M.: Süddeutschland gegen Südostdeutschland.

,, Gießener Zeitung"

Sport und Spiel.

In Leipzig: Mitteldeutschland gegen Norddeutschland.

In Stettin: Baltenverband gegen Westdeutschland.

Berlin bleibt in der Vorrunde spielfrei. Die Zwischenrunde wird am 13. November, das Endspiel am 24. März ausgetragen. Deutschlands nächste Länderspiele.

Der Deutsche Fußball- Bund trägt in der am 1. August be­ginnenden neuen Saison die folgenden vier Ländertreffen aus: 19. August 1928: in Nürnberg gegen Dänemark, 23. September: in Oslo gegen Norwegen, 30. September: in Stockholm gegen Schweden, 18. Februar 1929: in Düsseldorf gegen die Schweiz.

Handball und Leichtathletik.

Die Meisterschaften der deutschen Leichtathleten.

Sehr gute Leistungen am Sonntag. Corts gewinnt die 100 m in 10,4 Set. Rekord im beidarmigen Speerwerfen.- Engel­hardt und Büchner in großer Form.

Düsseldorf, 15. Juli.( Eig. Drahtber.) Der Haupttag der deutschen Leichtathletik- Meisterschaften im Düsseldorfer Rhein­stadion litt unter der großen Hize, die auch den Besuch beein­flußte. Die Anteilnahme der Zuschauer befriedigte zwar, hätte aber bei der Bedeutung der Kämpfe doch wohl größer sein kön­nen. Um so erfreulicher ist die Tatsache, daß die sportliche Aus­beute trotz der Hitze ausgezeichnet war. Stärkeren Einfluß übte die Temperatur auf den 10 000- m- Lauf aus, den nur Kohn- Ber­lin und Helber- Stuttgart beendeten, während alle anderen Teil­nehmer, darunter der Titelverteidiger Petri- Hamburg sowie seine Landsleute Husen und Dreckmann, vorzeitig aufgeben muß­ten. Nachdem nur noch Kohn und Helber im Rennen lagen, ge­wann der Berliner fast spielend. Den Marathonlauf hatte man der Hitze wegen schon von 14 auf 16 Uhr verschoben, der Lauf konnte dann auch einen einwandfreien Verlauf nehmen. Der Sieg fiel an den Potsdamer Wanderer vor Stellges- Bochum. Der einzige Rekordmann des Tages war der Turner Stosched, der im beidarmigen Speerwerfen den deutschen Rekord von 103,26 auf 103,83 m heraufschraubte. Hervorragend lief der Titelver­teidiger Büchner- Magdeburg über 400 m. Büchner lief hier die großartige Zeit von 48,4 Sek. Der Hallenser Storz imponierte durch einen hervorragenden Endspurt und kam in 48,7 auf den zweiten Platz. Bemerkenswert war Engelhardts Zeit über 800 m mit 1: 52,4 Min. Als er bei ungefähr 650 m davonzog, stand seine Ueberlegenheit bereits fest. Dr. Peltzer konnte hier nur eine mäßige Rolle spielen, da das Tempo ihm doch zu scharf war; immerhin brachte er es wenigstens auf den vierten Platz. Hetzer wollte auch im 400 m Hürdenlaufen starten, aber die DSB. untersagte ihm den Start, der seiner Verlegung nur von Schaden sein konnte. Die kurz Hürdenstrecke sicherte sich der Karlsruher Steinhardt in der sehr guten Zeit von 15 Sek. Wel­scher- Eintracht Frankfurt, der süddeutsche Meister, folgte ihm mit einer Zehntelsekunde Abstand, während sich der langjährige Mei­ster Troßbach mit dem dritten Platz zufrieden geben mußte. Die 1500 m nahmen keinen ganz einwandfreien Verlauf. Böcher, der als Favorit gelten mußte, hatte mit dem Berliner Krause einen Zusammenstoß, so daß beide aus dem Rennen geworfen wurden und ganz verzichteten. Der Turner Wichmann- Karlshorst war nun ohne ernsthafte Gegner und gewann überlegen in sehr guter Zeit von 3: 58,4 Min. Einen überraschenden Ausgang nahm der 100 m Lauf. Houben lag bis über 60 m an der Spize, als plötz­lich Corts in schönem Stil an ihm vorbeizog und sich in der Weltrekordzeit von 10,4 einen überlegenen Sieg sicherte. Körnig, der Titelverteidiger, war hier überhaupt nicht im Bilde, er ge­wann auch die 200 m nur mit Glück, weil der in Front liegende Schüller den großen Fehler machte, sich fast im Ziel umzusehen, so daß Körnig ihn gerade noch abfangen konnte. Der Weit­sprung fiel in Abwesenheit des Titelverteidigers Dobermann an den Hamburger Köchermann, der mit 7,55 m eine sehr schöne Lei­stung erreichte. Beachtlich waren auch die 1,905 m Hochsprung des Regensburger Bonneder. Obwohl er sich bemühte, gelang es ihm ebensowenig wie vielen Vorgängern, den nun schon seit 1911 bestehenden deutschen Rekord von Pasemann( 1,923) zu brechen. Die beiden Konkurrenzen im Kugelstoßen waren mit dem Auftreten des Weltrekordmannes Hirschfeld- Allenstein be= reits entschieden. Wenn es auch diesmal keine neuen Welt­rekorde gab, zeigte der Ostpreuße doch eine große Ueberlegen­heit und seine Leistung von 15,46 m ist international ganz her­vorragend. Der Zehnkampf, der am Montag entschieden wird, wurde bereits begonnen. Nach fünf Uebungen, also der Hälfte, lag der Kölner Lemperle knapp vor dem Süddeutschen Barth­Nürtingen in Front.

Die Ergebnisse des Sonntags. Marathonlauf: 1. Wanderer- Potsdam 2: 48,27 Std.; 2. Stellges­Bochum; 3. Schneider- Hirschberg.

100 m: 1. Corts- Berlin 10,4 Set.; 2. Houben- Bochum 10,5 Gef.; 3. Lammers- Oldenburg 10,5 Set.; 4. Eldracher- Eintracht Frankfurt 10,6 Set.

110 m Hürden: 1. Steinhardt- Karlsruhe 15 Set.; 2. Welscher­Eintracht Frankfurt 15,1 Sek.

800 m: 1. Engelhardt- Berlin 1: 52,4 Min.; 2. Tarnogrodi- Dresden. 400 m: 1. Büchner- Magdeburg 48,4 Set.; 2. Story- Halle 48,7 Sef.

10 000 m: 1. Rohn- Berlin 32: 36,4 Min.; 2. Helber- VfB. Stuit­art. 34: 07,5 Min. Alle anderen aufgegeben.

200 m: 1. Körnig- Charlottenburg 21,6 Sef.; 2. Schüller- Krefeld 21,6 Set. Brustbreite zurüd; 3. Houben- Bochum 21,7 Sek.; 4. Lammers- Oldenburg.

1500 m: 1. Wichmann- Karlshorst 3: 58,4 Min. Böcher und Krause prallen bei 1200 m zusammen und gaben auf. 400 m Hürden: 1. Neumann- Berlin 55 Set. Weisprung: 1. Köchermann- Hamburg 7,455 m; 2. Meier- Char­lottenburg 7,38 m.

Hochsprung: 1. Bonneder- Regensburg 1: 90,5 m.

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Speerwerfen: 1. Schlokat- Insterburg 62,34 m; 2. Stoschek- Bres­Tau 62,23 m.

Sperwerfen beidarmig: 1. Stoschet- Breslau 103,83 m( Reford), recht 62,23 m, lints 41,60 m; 2. Günther- Stuttgart 100,25 m. Kugelstoßen: 1. Hirschfeld: Allenstein 15,46 m; 2. Uebler- Fürth 14,66 m( Schröder- Dortmund 4. mit 14,07 m). Kugelstoßen beidarmig: 1. Hirschfeld- Allenstein 26,85 m; 2. Ueb­ler- Fürth 25,94 m.

Jugendsportfest in Darmstadt.

Zu dem vom SV. 98 Darmstadt veranstalteten Jugendsport­fest hatten ca. 300 Jugendliche ganz Süddeutschlands aus 30 Ver­einen ihre Meldungen abgegeben. Als einzige Vertreter des WSV. waren 10 Jugendliche der SpVg. 1900 Gießen am Start Der Sonntag vormittag war den Vorkämpfen vorbehalten, in denen sich Müller 1900 im Kugelstoßen für die Entscheidung qualifizieren konnte. Für die Zwischenläufe qualifizierten sich Schüz und Balser, beide B- Jugend( 100 m), Gräf( C- Jugend) 80 m, für die Entscheidung Schüz( 300 m) und Gräf( Weit­sprung) a. d. St. und Ballweitwurf). In den Entscheidungs­kämpfen am Nachmittag placierten sich die 1900er gegen die stärkere Konkurrenz wie folgt:

Müller, A- Klasse, Kugelstoßen 4. mit 13,88 m, Schüz, B- Klasse, 300 m, 3. mit 41,6 Sek., Balser, B- Klasse, 1000 m, 4. mit 3:19 min., Gräf, C- Klasse, Weitspr. a. d. Stanb, 2. mit 2.54 m, Gräf, C- Klasse, Ballweitwurf, 3. mit 74,60 m.

Es war aus dem Gebotenen und den Leistungen zu ersehen, daß in Süddeutschland ganz intensiv trainiert wird, und daß die Jugend dabei besonders vorgenommen worden ist, so kamen hervorragende Ergebnisse zustande:

Laich- VfB. Stuttgart durchlief die 100 m in 11 Set., Metz­ner- FV. Frankenthal benötigte für die 200 m 22,6 Sef. Mezz­ner vom FV. Frankenthal stieß die 10 Pfund schwere Kugel 15,20 m weit( außer Konkurrenz 16,01 m). Der VfB. Stuttgart ge­wann allein drei Staffeln. Ueber 4 mal 100 m A- Klasse siegte der Karlsruher FV. in 46,2 vor dem VfB. Stuttgart 46,3 und dem VfR. Mannheim 46,4. Herauszugreifen sind auch noch die 400 m von Diehl- Mannheim in 53,2 und die 1000 m der Ju­gend B- Klasse von Peter- Karlsruhe mit 2,53,5 Min.

Die Hiesigen haben in dieser großen Konkurrenz erreicht, was zu erreichen war. Bei frühzeitigem planvollem Training kann aus einer Reihe von ihnen noch recht viel herausgehou werden. Also viel, viel Training.

Radfahren.

Deutsche Meisterschaft im Sechser- Radball. Erfurter Turnerschaft wieder Meister.

Auf dem Sportplay der SpVg. 1900 Gießen kam gestern die Deutsche Meisterschaft im Sechser- Rasenradball zur Entscheidung. Die Erfurter Turnerschaft verteidigte ihren Titel mit Erfolg, sie konnte im Endspiel Essen- Rüttenscheid nach Verlängerung fnapp 4: 3 schlagen. Beim Schluß der regulären Spielzeit stand die Partie 3: 3.- Die Resultate der Vorspiele lauteten: Vor­runde: RC. 95 Oberrad Gießen 85 8: 1, Essen- Rüttenscheid RV. Schweinfurt 4: 2, Wanderlust Frankfurt- Bockenheim mania Gießen 4: 1; Zwischenrunde: Erfurter Turnerschaft Oberrad 4: 0, Essen- Rüttenscheid Wanderlust Bockenheim 3: 2 ( 2: 0) abgebrochen; Bockenheim legte Protest ein, der zur Zeit noch nicht entschieden ist.

Großer Straßenpreis von Vilbel.

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Der RSC. 27 Vilbel bei Frankfurt a. M. trägt am 5. August unter dem Titel ,, Großer Straßenpreis von Bad Vilbel" auf einer zweimal zu durchfahrenden Rundstrecke ein Straßen­rennen, offen für Herrenfahrer des BDR. Klasse B und C aus.

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Mathias Engel deutscher Fliegermeister. Auf der sehr schön gelegenen Kölner Stadionbahn in Mün­gersdorf kam am Freitagabend die Deutsche Flieger- Meisterschaft über 1000 Meter für Berufsfahrer zur Entscheidung. Engel und Oszmella stießen erst im letzten Lauf aufeinander. Es gab einen herrlichen Kampf. Oszmella führte und hatte in der Gegen­geraden 3 Längen Vorsprung gewonnen. Engel stieß aber dann im Endspurt vor, war 30 m vor dem Ziel mit Oszmella auf eine Höhe gekommen und rang seinen Landsmann schließlich noch um eine halbe Länge nieder.

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Deutscher Steher- Meister wurde Erich Möller- Hannover, der die 100 km. in 1: 35,01 Std. zurücklegte, vor Sawall( 10 m), Saldow( 1180 m), Krewer( 2440 m), Rosellen( 2920 m) und Lewanow( 3190 m zurück).

Sportliches Allerlei.

Einen neuen Weltrekord im 800- m- Laufen stellte der Fran­zoje Séra Martin mit 1: 50,9 Min. auf.

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Das Davis- Bokalspiel um den Sieg in der Europazone wurde von Italien in Mailand gegen die Tschechoslowakei 3: 2 gewonnen. Die Jtaliener treffen nun im Interzonen- Endspiel auf die Vereinigten Staaten.

Der Große Sportwagenpreis von Deutschland endete mit einem großen Erfolg der deutschen Marke Mercedes- Benz- Wer­ner- Carriciola besetzten auf Mercedes- Benz den ersten Platz.

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Bei den deutschen Frauen- Meisterschaften am Samstag und Sonntag in Charlottenburg stößt Frl. Heublein 11,96 m und schwimmt Frl. Muse die 200 m Brust in neuer Weltrekordzeit Don 3: 11,2 Min.

Verantwortlich: Paul Christian Klein in Gießen.