Einzelbild herunterladen

Nr. 39.

fürzlich er Verein ver

gertag des

Sießen statt jau tagten 1 dem Ver eder. Eine von 3 auf

t zur Prü

le waren.

n.

hr des Ge Jahres ha nen öffent

es Bantge nmehr auch

tersuchungs

tet worden. Dentlich um

Bevölkerung te, die mun erten alten

umgestimmt

stattete zu Kreisamt er allen be erges, dessen habe, Rech

mit bienen 9. Juli feft

Unter dem g über den von Darm

rgebnis, dak eim als ge

eutschen Gee n, Matthäi rtschritte der

In Gießen.

Spricht sfrau!

nicht den eitsschurz

sie ihre

nell pflegt.

ahl­

aun,

chs,

wie

ne

den! I

ttung

ng mäßiger

äge.

verficherung

f., auch für

ng zulässig. rchenaustr. retung

igiös neutral

an organi

ch gewandten erficherungs n. Fachmann Bestattungs evorzugt. trag Angeb Invaliden

henfte Unter

it.Berlin W.9.

rgeldmangel 200-300 Dit. Anfangs

c. Mitarb. er

100 Mt. Firum

Aust. Proipel

ei Richtintereffe

verden.

icebaben 300

ge 13

Gießener Zeitung

( Neueste Nachrichten)

Erscheint Mittwochs und Samstags. Bezugspreis 2,40 M vierteljährlich frei ins Haus. Redaktionsschluß früh 8 Uhr. Für Aufbewahrung oder Rüd­sendung nicht verlangter Manuskripte wird nicht garantiert.

41. Jahrg.

Bolitische Tagesschau.

Das Reichskabinett wird heute in Berlin zu einer Sigung zusammentreten und u. a. auch zur geplanten Tariferhöhung der Reichsbahn Stellung nehmen. Wie verlautet, soll die Erhöhung auf jeden Fall abgelehnt werden.

Nach einer Meldung aus Moskau wird die selbständige deutsche Wolga- Republit im Rahmen der Sowjetunion in Kürze zu bestehen aufhören. Das Gebiet der Republik wird in dic neue Provinz Unter- Wolga einbezogen werden.

Der rumänische Extronprinz hat England verlassen. Man vermutet ihn in Holland oder Belgien, die beide sollte, Karol in ihnen sein Domizil einrichten, scharfe Bedingungen stellen wer­ben.

Japans Antwort auf den Kriegsächtungspakt wird in den nächsten Tagen in Amerika überreicht werden. Japan soll in derselben den amerikanischen Vorschlägen im allgemeinen zu= timmen.

Warnung vor Wahlterror.

Der Amtliche Preußische Pressedienst schreibt, es werde, insbesondere in den vorwiegend landwirtschafttreibenden Lan­desteilen vielfach versucht, wirtschaftlich abhängige Personen durch Drohung mit wirtschaftlichen Schädigungen an einer un­Ein solches Unter­beeinflußten Stimmabgabe zu hindern.

fangen könne ernste Folgen nach sich ziehen. Die Reichsverfas= sung gewähre jedem Deutschen das Recht freier Meinungsäuße­rung, besonders die freie Ausübung des Wahlrechtes. Würde wegen Beteiligung an der Wahl in einem vermuteten Sinne ein Vertragsverhältnis beendet oder sonst ein wirtschaftlicher Nachteil zugefügt, so könne ein Schadenersatzanspruch gegen den Schädiger erhoben werden. Es sind alle Vorkehrungen getrof­fen, um die völlige Geheimhaltung der Stimmabgabe zu ver­bürgen, so daß niemand zu befürchten brauche, ein Zweiter oder Dritter könnte jemals erfahren, wie man gewählt hat. Außer= dem sind die Staatsanwaltschaften ersucht, ihr besonderes Augenmerk auf Fälle zu richten, in denen versucht wird, Wähler in unzulässiger Weise an der Ausübung ihrer staatsbürger­lichen Rechte zu hindern oder bei ihrer Stimmabgabe zu be­einflussen. Gegen derartige Täter soll mit Nachdruck und Be­schleunigung eingeschritten werden.

Drud und Verlag von Albin Klein in Gießen Geschäftsstelle: Gießen, Südanlage 21. Fernsprecher Nr. 2525 und 2526 Postscheckkonto Nr. 69 530 Amt Frankfurt a. M

Mittwoch, den 16. Mai 1928

( Gießener Tageblatt)

Anzeigenpreise: die 30mm breite Petitzeile auswärts 24 Pfg. lokal 12 Pfg., die 90 mm breite Reflame- Petitzeile 96 Pfg. Platz­vorschriften ohne Verbindlichkeit. Bei Wiederholung Rabatt. für Bollklischee- Anzeigen außerdem besondere Ermäßigung.

Nummer 40

Internationale Bresseausstellung Köln 1928.

Froh bewegtes Leben sah am 12. Mai die alte und doch so modern- fortschrittliche Metropole des Rheinlandes, die Dom­stadt Köln, trotz des unfreundlichen Regenwetters in ihren Mauern. Von den Dächern und Türmen wehten überall die Flaggen des Reiches und der deutschen Bundesstaaten, das Banner der Stadt mit seinen drei Kronen und das an den grünen Strom gemahnende der Rheinprovinz. Zur großen Aus­stellung ,, Pressa", die jenseits des alten Römerlagers, auf dessen Basis sich heute noch die zahllosen Kirchen des ,, hilligen Kölle" erheben, am rechten Ufer aufgebaut ist, ging es zu Fuß und per Auto, mit allen verfügbaren Vehikeln und Beförderungsgelegen­heiten. Der Tag der Eröffnung der Internationalen Presse­ausstellung war gekommen und wurde pünktlich eingehalten.

In der großen Messehalle hatten sich schließlich nach vie­lem Trubel und Gedränge die über 7000 zur Eröffnung her­beigeeilten Gäste angesammelt und der Eröffnungsakt begann. Man bemerkte die Reichsminister Dr. Brauns, Dr. Koch, den Reichspressechef Dr. Zechlin, den deutschen Gesandten in Bern, Dr. Müller, sowie Mitglieder der preußischen Regierung: Mi­nisterpräsident Dr. Braun, Minister des Innern, Grzesinsti, Justizminister Dr. Schmidt, Minister für Volkswohlfahrt Hirt­siefer, Minister für Wissenschaft, Kunst und Volksbildung, Prof. Dr. Becker, Oberpräsident der Rheinprovinz, Dr. Fuchs, außerordentlicher bayrischer Gesandter und bevollmächtiger Minister, Reichstagspräsident Löbe, sowie die Vertreter der Freistaaten Hessen( Staatspräsident Adelung), Oldenburg, Med­lenburg- Schwerin und Mecklenburg- Strelitz. Besonders fiel die Anwesenheit des Generalsekretärs des Völkerbundes, Sir Eric Drummond, auf. Das Berliner Diplomatische Korps war fast vollständig vertreten.

Das Halleluja des Oratoriums ,, Der Messias" von Händel, vorgetragen vom städtischen Orchester unter Leitung von Ge­neralmusikdirektor Prof. Dr. Abendroth, bildete die stimmungs­volle Einleitung zu den Eröffnungsreden.

Die Erkrankung des Reichsaußenministers. stärkste, die umfassendste Manifestation des menschlichen Gei­

Reichsaußenminister Dr. Stresemann ist inmitten seiner Wahltätigkeit plötzlich durch eine nicht leicht zu nehmende Nie­Ueber renerkrankung zur absoluten Ruhe verurteilt worden. die Erkrankung des Reichsministers ist gestern abend von den behandelnden Aerzten folgende Mitteilung ergangen: Jm Be­finden des Reichsaußenministers Dr. Stresemann ist insofern eine Veränderung eingetreten, als die Magen- und Darm­erscheinungen sich gebessert haben. Indessen hält die Störung der Nierentätigkeit an. Der Charakter der Erkrankung muß auch heute noch als ernst angesehen werden. gez. Prof. Dr. H Zondet, Sanitätsrat Dr. Gisevius, Dr. Schulmann."

Mit allgemeiner Anteilnahme wird das Befinden des Mi­nisters nicht nur in Deutschland verfolgt, auch die offiziellen Spitzen Englands und Frankreichs und deren Presse verbindet mit ihrem Bedauern die Wünsche für baldige Genesung.

Der 11. August Nationalfeiertag?

Preußischer Antrag im Reichsrat.

Berlin. Die preußische Regierung hat mit Unterstützung einer Reihe anderer Länder, darunter auch Hessen, im Reichs­rat einen Antrag eingebracht, der verlangt, daß der 11. August als Geburtstag der Weimarer Verfassung zum Nationalfeier­tag erklärt wird. Der Antrag dürfte noch in dieser Woche zur Beratung gelangen.

3wangswirtschaftliche Schattenseiten.

Die Zwangsbewirtschaftung der Wohn- und Geschäftshäuser entsprang ursprünglich dem Gedanken, eine von der Masse untragbare Mietteuerung zu verhindern". An sich mag die Zwangsbewirtschaftung damals eine soziale Berechtigung ge­habt haben, insbesondere, wenn man sich klar macht, daß durch die Inflation viele Häuser in die unberufensten Hände kamen. Diese Sorte von Hausbesizern oder Vermietern, d. i. Protzen, Spekulanten und Ausbeuter, die da glauben, das mit Papier­mart nichts, erstandene Haus müsse ihnen 10 Prozent des Friedenswertes abwerfen, frei von Steuern und Lasten sein, um sie aller Sorgen zu entheben, existiert leider und schadet dem anständigen Besitzer und unseren loyalen Bestrebungen un­geheuer.

Daß man das Immobil, soweit man kann, unterhalten muß, im eignen wie allgemein bodenständigen Bürgersinn, daß der Vermieter im anständigen Mieter einen guten Kunden sehen muß, verstehen diese Sorte nicht. Gewiß wird in andern ebenso lebenswichtigen Branchen wie das Wohnunggeben, 3. 3t. mit relativ weniger Kapital ungeheuer mehr verdient, wenn dieser Ausdruck für Wucher nicht déplaziert ist, ohne daß sich eine Be­

keit in den erhabensten und wesentlichsten Grundlagen der menschlichen Kultur, das Gefühl der Zugehörigkeit zu einer großen, in Gedeih und Verderb miteinander verflochtenen Völ­ferfamilie stärken und beleben, möge diese Ausstellung werden ein Werk des Friedens!

Generaldirektor Esch,

der geschäftsführende Vorsitzende des Präsidiums der Pressa", gab sodann in längerer Rede einen Ueberblick über Werden, Aufbau, Bedeutung und Ziele der P, ressa", verbreitete sich über den Aufbau im einzelnen und betonte schließlich: Wir stehen heute beglückt, ja tief ergriffen am Schlußstein des gewal­tigen Werkes, in dessen Mittelpunkt gegenüber dem Jahrhun= derte alten, himmelragenden Wahrzeichen des Einheitswillens eines Volkes, die Flaggen der Nationen wehen, eines Werkes, das im Kern seines Wesens den höchsten Menschheitsidealen ge­widmet ist. Wir haben nur eine Saat geworfen, der ein gü­tiges Geschick fruchtbares Gedeihen verleihen möge.

Preußischer Ministerpräsident Dr. Braun gab als Vertreter Preußens seiner Freude darüber Ausdruck, daß gerade eine preußische Stadt, das altehrwürdige, durch Geschichte und Sage für alle Deutschen verklärte Köln den Vorzug genießt, wieder einmal ein Mittelpunkt zu sein, auf den sich heute die Blide unzähliger geistig interessierter Menschen in fast allen Teilen der bewohnten Welt richten. Der Mi­nisterpräsident beleuchtete dann die politische und kulturelle Einstellung des Staates zur Presse und meinte: ,, Möge von der imposanten Zeitungsschau der ,, Pressa" nicht nur der Respekt davor ausgehen, wie weit wir es technisch im Zeitungsgewerbe gebracht und wie sehr wir es auch verstanden haben, alle mo­dernen Errungenschaften des Verkehrs und der Nachrichtenbe­förderung in den Dienst der Presse zu stellen, sondern möge vor allem auch von der Presseausstellung am Ufer des Rheinstromes, der schon viel Krieg und Kriegsnot im Laufe zweier Jahr­tausende gesehen hat, und auch jetzt noch seiner letzten Befreiung harrt, die Erkenntnis ausgehen, daß das große Instrument der modernen Presse erst dann zum höchsten Wert herangereift sein wird, wenn es in allen Ländern planmäßig und uneingeschränkt in den Dienst der Völkerversöhnung und des Menschheitsfriedens gestellt wird."

Kölns Oberbürgermeister Dr. Adenauer nahm als erster das Wort in seiner Eigenschaft als Vorsitzen­der des Präsidiums der Pressa" und hieß die Gäste willkom­men. Er gedachte der Unterstützung der Reichs- und Staats­behörden bei dem großen Werke und aller Mitwirkenden und fuhr dann fort: Diese Ausstellung hat zum Gegenstand die Welt des in Wort und Bild gefaßten und vervielfältigten Ge­und Dankens. Der stes. Sie ist so tausendfältig wie die Betätigung des Menschen überhaupt. Die Geschichte des menschlichen Wortes ist die Ge­schichte der Menschheit, ihrer Kultur, ihrer Religionen, ihrer Gesittung, ihrer Kämpfe, ihrer Revolutionen, ihres Ringens und Strebens." Dr. Adenauer schloß: Diese Ausstellung wird durch die Internationalität den Blick weiten für die gemein­same Grundlage aller menschlichen Kultur, für die Möglich­keiten, ja die Notwendigkeiten übernationaler Zusammenarbeit. Möge diese Ausstellung die Ueberzeugung von der Gemeinsam­

Der Vertreter der Reichsregierung,

Reichsarbeitsminister Dr. Brauns, vollzog nun die offizielle Eröffnung der Ausstellung, indem er

in Wort gefaßte Gedanke ist die machen Ger- darauf hinwies, daß man ein Werk von nationaler, aber nicht

minder auch von hervorragender internationaler Bedeutung vor sich habe. Die Reichsregierung hat ihr deshalb auch wärmstes Interesse entgegengebracht und wünscht ihr guten Verlauf und Erfolg. Auf allen Gebieten menschlichen Daseins und Lebens wirkt die Presse, beschreibend und belehrend, kritisch urteilend, mahnend und werbend. Was könne man sehnlicher wünschen, als daß sie im Dienst am Guten und Edlen erstarke, daß ihre Macht sich in dieser Richtung weiten und dem wahren Fort­fchritt zum Siege verhelfen möge?

Behörde oder sozialer Verband im Interesse der Minderbemittel| viele tüchtige und ten und Minderbesoldeten darum kümmert.

Der Hausbesig ist nun einmal da, springt ins Auge, kann nicht versteckt werden, ist notfalls ein schönes sicheres Pfand­objekt und muß wahllos, entrechtet herhalten, wenn es die Ver­hältnisse und Steuersädel erheischen.

Es wird übersehen, daß der überaus größte Teil der Haus­besitzer aus anderem Holze ist und weitab von der gerügten Sorte steht. Diesen liegt ihr ererbtes, oder mit gutem Gelde erworbenes Haus, das sie mit Mühen, Not und Entbehrungen durchhielten, genau so am Herzen wie dem andern sein Werk oder gut dotierte Stellung. Diese Besizer schämen sich, wenn sie die nötigen Reparaturen infolge der miserablen Rentabilität ihres Besitztums einerseits und der fortschreitenden gefährlichen Teuerung anderseits, nicht durchführen können, wie sie es von den Altvorderen her, lange vor der Geburt der Zwangswirt­schaft, gelernt hatten und gewohnt waren.

Wäre es nicht an der Zeit, daß man den Mieten eine 8prozentige Nettoverzinsung des Zeit- oder Einheitswertes zu­grunde legte? Der Einheitswert ist die Basis der Vermögens­steuer, der Grunderwerbssteuer, und 8 Prozent werden bei den Anleihen der Städte und Länder bei 92-94 Prozent Ein- und voller Rückzahlung gewährt. Könnte man nicht öffentlich kate­gorisch erklären: Neubauten und Umbauten dürfen nie mit Sonder- oder Mietzinssteuer belastet werden?" Die Furcht vor deren Einführung hält Leute vom Bauen ab, die das Geld in der Hand haben und sicher bauen würden, wenn sie die Gewiß­heit hätten, nicht unter die Räuber zu fallen. Ist es sozial­politisch klug und richtig, daß man ein derartiges Gesetz hinten­hält, die erwähnte berechtigte Rentabilität und Arbeit unter­bindet, Heere von Arbeitslosen schafft und den Sparer mit sei­nen Groschen zur Bank und Börse zwingt?

Warum werden Wohnungen mit 5 Zimmer und mehr oder Läden, von deren Inhabern die Steuerbehörde und Besitzer positiv wissen und beweisen können, daß sie über 8000 Mt. Ein­tommen haben( oft über 20 000 Mt.) nicht aus der Zwangswirt­schaft genommen? Lag es im Sinne des Gesetzgebers, diesen doch gewiß zahlungsfähigen Mietern Unterschlupf zum großen Nachteile ihrer Mitmenschen zu schaffen.

Wie

wertvolle Männer mit bescheidenem Lohn und Einkommen müssen notgedrungen seit Jahren mit Familie in ungesunden Keller- und Mansardenlöchern hausen, weil die billigeren Wohnungen in festen Händen sind? Wie viele kleine anständigen Menschen, die der Keller- und Man­sardewohnung müde, müssen notgedrungen 30-40 Prozent ihres fargen Einkommens hinlegen, um in eine teure Neubauwoh­nung zu kommen, da ja die billigern beschlagnahmten Woh­nungen von Wohlhabenden und Gutdotierten besetzt bleiben.

Ein Gesetz mit derart durchlöcherter Moral und schädlicher Wirkung, das im Effekt so oft das Gegenteil von dem bringt, was es in gutgemeinter Absicht schaffen sollte ist der gründlichen prinzipiellen Revision im allseitigen Interesse reif, oder sol­len die wohnungslosen Wohnungsämter und mit ekelhaftem Kleinkram beschäftigten Mieteinigungsämter, oder privaten Wohnungsvermittlungsbüros usw. usw. als Versorgungsanstal= Civis. ten zum Schaden der Wirtschaft verewigt werden?

Vor einer Kohlenpreiserhöhung?

Das Rheinisch- Westfälische Kohlensyndikat hat beim Reichs­wirtschaftsministerium eine Kohlenpreiserhöhung beantragt, die etwa 8-85 Pfg. pro Tonne betragen soll. Zur Begründung wird auf die Verbindlichkeitserklärung seitens des Reichsar­beitsministers für den Schiedsspruch verwiesen, der die Löhne im Bergbau heraussetzte. Auch auf das Schmalenbach- Gutachten wird Bezug genommen, das mit Mehrheit nach eingehenden Untersuchungen bei etwa 20 Gesellschaften einen Verlust von 27 Pfg. pro Tonne Kohle nachweist. Wir glauben taum, daß der Reichswirtschaftsminister wie bereits mehrfach in früheren Fällen, von seinem Einspruchsrecht Gebrauch machen wird; vielmehr dürfte mit einer Erhöhung der Kohlenpreise zu rech­nen sein. Welche Folgen sich hieran anschließen werden, kann man noch nicht übersehen. Zweifellos wird eine etwaige Her= aufsetzung des Kohlenpreises den Ausgangspunkt zu weiteren Preissteigerungen abgeben. Wir denken hier insbesondere auch an die Reichsbahn, die als einer der größten Abnehmer von Kohlen gern ihre Forderung nach Erhöhung der Tarife mit