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Donnerstag, den 15. März 1928.

Hallensportfest in Hannover.

Hannover, 11. März.( Drahtber.) Im Rahmen des sehr gut besetzten Hannoverschen Hallensportfestes tam wieder ein Sprinterdreikampf zur Durchführung. Die Teilnehmer waren Lammers, Lohmann und Becker als beste Vertreter der D. T., sowie die Sportler Wöllner- Bremen, Rosenberger- Hamburg und Hinge- Wilhelmshaven. Lammers gewann die 70 m in 8 Sef. vor Lohmann und Wöllner, die 60 m brachte er in 7 Sef. an fich und die 50 m in 5,9 Set.

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Dr. Pelzer auf der Heimreise.

Am Freitag hat Dr. Pelzer von Newyork aus die Heim­reise angetreten. Vor der Abfahrt äußerte er sich, daß er nach den Olympischen Spielen zum zweitenmale nach Amerika kom­men werde, um dort auf offenen Bahnen Revanche gegen Lloyd Hahn und Conger zu suchen. Damit ihm keine Schwierigkeiten für die Starterlaubnis durch die D. S. B. entstehen könnten, wolle er dann einem amerikanischen Verein beitreten.

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Einen neuen deutschen Rekord stellte in München Neitzel­Magdeburg im 400 m Freistilschwimmen mit 6: 44,1 Min. auf.

Radfahren.

Querfeldeinrennen in Rüsselsheim. Rüsselsheim, 11. März.( Drahtber.) Unter großem An­drang der Bevölkerung trug am Sonntag der R. V. Opel" Rüsselsheim sein erstes Querfeldeinrennen über eine Strecke von 12 Km. aus. 61 Fahrer aus den Landesverbänden Hessen, Rhein­land und Westfalen des BDR. stellten sich dem Starter. Bei den Hindernissen an der Opelbahn konnte der Wiesbadener A. Schön dem Feld enteilen. Das Ergebnis: 1. Adolf Schön- Wies= baden 36: 05,3 Min., 2. Tschudi- Rüsselsheim 37:06 Min., 3. To­masini- Wiesbaden 38: 05,2 Min., 4. Willi Müller- Rüsselsheim Handbreite zurüd, 5. Mandelarz- Köln, 6. Meze- Dortmund, 7. Lindemann- Rüsselsheim, 8. Hundertmark- Rüsselsheim.

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20. Berliner Sechstagerennen. Nach 43 Stunden.

Jm Berliner Sportpalast ging es am Sonntagnachmittag, besonders nach den Wertungskämpfen, sehr lebhaft zu. Kurz nach dem 9. Spurt der Wertung gab Linari das Zeichen zu einer Jagd. Van Kempen- Richli benützten diese Gelegenheit, am davon zu ziehen und nach schönen Ablösungen hatte das

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Der Stand des Rennens: 1. v. Kempen- Richli 99 P.; 2. Eine Runde zurüd: 3. Tiek- Rieger Ehmer- Kroschel 45 P.. 70. Zwei Runden zurüd: 4. Wambst- Laquehay 16 P.­Drei Runden zurüd: 5. Tonani- Dinale 76 P.; 6. Dempsey­Frankenstein 48 P.; 7. Behrendt- Maczinski 37 P.; 8. Rausch­Hürtgen 18 P. Vier Runden zurück: 9. Linari- Lorenz 50 P. Fünf Runden zurück: 10. Miethe- Buschenhagen 18 P.- Acht Runden zurück: 11. Goris- Duray 69 P.; 12. Dewolf- Göbel 63 P. Berliner Sechstagerennen. Nach 49 Stunden.

Nach Abschluß des zweiten Tages waren 1247,640 km. zu­rückgelegt. Nach 49 Stunden, um 23 Uhr abends, ist der Stand folgender: 1.Van Kempen- Richli 114 P.; 2. Ehmer- Kroschel 49 P. Eine Runde zurüd: 3. Tietz- Rieger 83 P. Zwei Run­Drei Runden zu­den zurück: 4. Wambst- Laquehan 22 P. rück 5. Tonani- Dinale 89 P.; 6. Dempsey- Frankenstein 49 P.; 7. Rausch- Hürtgen 22 Punkte.

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Deutsche Radsportmeisterschaften.

Gemäß Beschluß des Vereins Deutscher Radrennbahnen und des BDR. kommen die Deutschen Meisterschaften für Berufs­fahrer über 1 und 100 Km. diesmal in Köln zur Entscheidung, und zwar die Meisterschaft der Flieger am 13. Juli und die der Dauerfahrer am 15. Juli.

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Keine Firmenstraßenrennen mehr.

Der Sportausschuß des Bundes Deutscher Radfahrer hat in seine Wettfahrbestimmungen einen neuen Satz aufgenommen. der insofern interessiert, als er eine Auswertung der Straßen­rennen für die Reklame bestimmter Firmen für die Zukunft verbietet. Die neue Bestimmung lautet: Veranstaltungen, deren Titel und Aufmachung für bestimmte Fabrikate oder für eine Firma werben, und solche, die auf Veranlassung und Aus­schreibung einer Firma auf öffentlichen Wegen zum Austrag gebracht werden sollen, sind grundsätzlich zu verbieten. Das Verbot gilt sowohl für Veranstalten, an denen Amateure teil­nehmen, als auch für solche, die von Berufsfahrern bestritten werden. Derartige Veranstaltungen sind als Wettfahrten mit

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anderen als nur sportlichen Zwecken zu betrachten und daher auf geschlossene Bahnen( Avus- Bahn Berlin und Nürburg­Ring Adenau) zu verweisen."

Ferner wurde beschlossen, die Anzahl der von den Ver­bänden zu genehmigenden Zuverlässigkeitsfahrten mit der in den betreffenden Verbänden zur Ausgabe gelangten Anzahl von Lizenzen in Einklang zu bringen.

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