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Nr. 13.

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Samstag, den 11. Februar 1928.

Gleden- und Liederklänge vernehme und sein Auge und Geist höhenwärts gehe.

Sonntagmorgen.

Feierklänge schallen über Berg und Tal, über Dorf und Stadt und rufen die Menschen zum Gotteshause. Ob Dom oder Münster, Dorfkirchlein oder Kapelle, da drinnen atmet die Seele Höhenluft und streift allen Erdenstaub ab, um leich­ter zu werden, näher zu kommen ihrem Schöpfer. Da lauscht sie den Worten der Ewigkeit, den Stimmen aus ihrer Heimat. Da wird der arbeitende Mensch weggezogen vom Weltgetriebe; Menschenleben und Erdenleid wird hier in klarere Beleuchtung gerückt; mit Mut und Ausdauer das Herz gestärkt; strahlen vom Himmel fallen ins Alltagsleben; Sonnenlicht fällt in manche Schatten, Frieden in manchen Kampf.

Licht­

Wieder läuten die Glocken über Berg und Tal. Die Beter wandern heimwärts. Und Gottessegen ist ihr stiller Begleiter am heiligen Sonntagmorgen.

* Kraftfahrzeugführer- und Radfahrer- Uebertretungen.. In der Zeit vom 1. bis 31. Januar 1928 wurden folgende An­zeigen wegen Zuwiderhandlungen durch Kraftfahrzeugführer, bezw. Kraft- und Radfahrer gegen verkehrspolizeiliche Vor­schriften erhoben: 14 Anzeigen wegen Fahrens zur Nachtzeit ohne hellbrennende Laterne; 10 wegen Fahrens auf Bürger­steigen; 12 wegen übermäßiger Geschwindigkeit; 8 da die rechte Straßenseite nicht eingehalten wurde; 4 wegen Fahrens durch gesperrte Straßen und 48 wegen sonstiger Zuwiderhand­lungen in verkehrspolizeilicher Hinsicht.

* Gestohlen wurde in Gießen aus einer Wohnung in der Brandgasse eine Damenuhr mit schwarzem Ripsband. Ankauf wird gewarnt.

*

Vor

Jugendliche Einbrecher. In den letzten Tagen wurden

in den Gärten an der Lahn ,,, Auf dem Sand" diesseits und jenseits der Lahn mehrere verschlossene Gartenhäuschen erbro­chen. Durch einen Feldschütz wurden zwei der Täter mit einem Sad voll gestohlener Kleidungsstüde betroffen, welcher sicher­gestellt wurde. Durch die weitere Aufklärung der Kriminal­Polizei wurde noch ein dritter Jugendlicher als weiterer Täter ermittelt. Acht Einbrüche haben sie eingestanden, es können auch noch mehr sein. Gestohlen wurden Kleidungsstücke und dergl., die sie als Lumpen an einen Althändler verkauften. Sichergestellt sind noch mehrere Kleidungsstücke, zwei Badeho= sen, ein Wandspruch, ein Holzhammer und ein Beil. Eigentümer werden ersucht, sich sofort mit der Kriminalpolizei ins Benehmen zu setzen, damit die Sachen zurückgegeben wer­den können. In einigen Fällen haben die Täter in den Gar­tenhäusern alles total zertrümmert. Die jugendlichen Täter arbeiteten mit Dietrich und Schraubenzieher und benutzten auch zum besseren Uebersteigen eine Leiter.

Die

* Autounfall. Auf der Landstraße von Marburg her kam turz vor der Stadt das Lastauto von K. Mann aus Rauschen­berg, das von dem Sohn des Besizers gesteuert wurde, beim Ausweichen vor einem Radfahrer infolge scharfen Bremsens ins Schleudern und stürzte um. Der Autolenker geriet unter das Vorderteil des Kraftwagens und trug schwere innere Ver= legungen davon, die seine Ueberführung in die Klinik notwen­dig machten. Die mitfahrende Mutter des Autolenkers kam mit dem Schrecken davon. Der Radfahrer wurde von dem Auto gepackt und erlitt einen Armbruch. Wer die Schuld an dem Unfall hat, mußt noch festgestellt werden.

Zeitgemäße Wochenarbeit für den Landwirt. Baumkronen sind jetzt zu lichten, hungernde Bäume im Bereich der Kronen­trause zu dünnen, Baumruinen zu fällen, Wurzelschößlinge zu entfernen und Edelreiser zu schneiden. Alte Sämereien sind trocken und mäusesicher aufzubewahren, am besten in einem Beutel, der frei an einem Draht hängt. Die Behältnisse sind auf den Zuckergast zu untersuchen, jedes Silberfischlein" ist zu töten. Mäuse und Rattenfallen sind aufzustellen. Sturm­schäden an den Bäumen sind sofort mit Säge, Schere und Messer, Wildverbiß mit Baumsalbe und Baumlehm zu beheben. Um­gebrochener oder morsche Baumpfähle müssen beseitigt, nötigen­falls erneuert werden. Von Johannisbeeren ist Stockholz zu schneiden und an schattiger Stelle unterzuschlagen. Vom Frost gehobene Erdbeeren sind einzutreten. Bei frostfreiem Wetter und abgetrocknetem Boden sind schwer keimende Samen( 3wie­bel, Möhre, Petersilie, Schwarzwurzeln) auszusäen.

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Pressa. Die Weltschau am Rhein.

Gießener Zeitung"

* Fastnachtsscherze der Natur. Heute nacht gegen 1 Uhr schreckten grelle Blitze und laute Donnerschläge das müde Gie­ßen aus dem Schlaf. Ein böses Unwetter rüttelte an Läden Gewitter Regen und Fenster. Fastnacht und Hagel,

wo doch der Januar faum vorbei ist.

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Hessischer Straßenbericht.

für die Woche vom 12. bis 18. Februar 1928. Hauptdurchgangsstraßen in Hessen: Darmstadt Dieburg- Babenhausen- Aschaffenburg, bei Bahn­hof Babenhausen bis auf weiteres gesperrt. Umleitung: Besondere Umleitungsstraße, auf der Wagen bis 5,5 Ton­nen 20 Kilometer, Wagen über 5,5 Tonnen 12 Kilometer fahren dürfen.

Gießen Reiskirchen bis zum Hochdruckbehälter bei Annerod ist teilweise mit Erdaushubmassen und Materialien belegt. Vorsicht.

Sonstige Straßen in Hessen: Ortsdurchfahrt Grünberg( Londorfer Straße von der Gallus-/ straße bis zur Höfentränke) vom 21. November bis auf weiteres gesperrt. Umleitung über die Bahnhofstraße. Staufenberg- Mainzlar vom 5. November bis auf weiteres ge­sperrt. Umleitung: Daubringen.

Ortsdurchfahrt Rodheim v. d. H. im Zuge der Straßen Rod­heim Köppern und Rodheim- Holzhausen, vom 19. Januar bis auf weiteres gesperrt. Umleitung: Ober- Erlenbach, Kloppenheim Petterweil oder Ober- Roßbach- N.- Roßbach.

Aus Nah und Fern.

Fremdenstatistik in Bad- Nauheim.

Im Jahre 1927 wurden bei einer Gesamtfrequenz von 39279 Besuchern 887 458 Uebernachtungen gezählt. Auch die Ziffern des Ausländerbesuches sind wieder gestiegen. Diese erreichten im Jahre 1927 die Summe von 5841.

Hungen. Der große oberhessische Schäfertag fand Mittwoch unter sehr starker Beteiligung der Schäfer aus dem gesamten Hessenlande und den Nachbargebieten statt. Mittags bewegte sich ein stattlicher Festzug durch unser Städtchen. Auf der Wiese vor der Stadt zeigten zwei württembergische Schäfer ihre neue Hüteweise, daran schloß sich Preiswerbehüten der Mit­glieder des oberhessischen Vereins, die Vorführung eines Polizei­hundes bei Schafdiebstahl und der beliebte Schäferlauf. Den Abschluß des Schäfertages bildete ein Vortrag über Schafzucht im ,, Darmstädter Hof".

Alsfeld. Als Nachfolger des in den Ruhestand getretenen Kreisschulrates Huff- Alsfeld wurde der Rektor Karl Rausch von der Goetheschule in Offenbach a. M. zum Schulrat und Lei­ter des Kreisschulamtes Alsfeld ernannt.

Schotten. Eine großzügige Verkehrswoche ist für die Pfingstwoche in Aussicht genommen. Stadtverwaltung und Gemeinde bereiten die Sache vor. Es sollen stattfinden: Prä­miierungsmarkt, Motorradrennen, Fußballspiele und Schau­fensterwettbewerb.

Büdingen. Die oberhessische Obstverwertungsanstalt kauft noch lagernde Aepfel auf. Es ist ein seltener Fall, daß sich noch im Februar ein so lebhafter Obsthandel entwickelt.

Darmstadt. In der Nähe der Fabrik, Merck wurde ein Passant auf dem Bürgersteig von einem Auto angefahren. Das Auto, ein Tayameter, das aus Richtung Arheilgen fam, löschte die Lichter und fuhr, ohne sich um den Verunglückten zu küm= mern, davon.

Rüsselsheim. Die Einstellungsarbeiten bei Opel nehmen ungeheuere Dimensionen an. Die mit der Einstellung beauf­tragten Beamten sind mit großem Eifer bei der Arbeit. Trotz­dem gelingt es nicht, die vielen hier immer wieder eintreffen­den Arbeiter zu übernehmen. Besonders zu Beginn der Woche war die Anfahrt sehr stark. Es sollen 600 bis 800 Arbeiter ge= wesen sein, die auf einmal von den Arbeitsämtern der Um­gegend nach Rüsselsheim beordert wurden.

Landshut. Dem Landwirt Ertl in Arnhofen wurde das dreiunddreißigste Kind in die Wiege gelegt. Der Sprößling stammt aus dritter Ehe.

Mastenbälle in Wiesbaden.

Echt rheinisches Faschingsleben bringt auch die Karnevals­

Selbst die kleinste Zeitung hat schon so unendlich viele Beziehungen zum großen Leben und zum Rhytmus der Gescheh=

Das Bild der Ausstellung. Eine Schau für die Allgemeinheit. nisse der Welt, daß schon von ihr aus Klarheit darüber erwach­

Die große Weltkulturschau.

Rur noch wenige Monate trennen uns von der Pressa der internationalen Presse- Ausstellung Köln 1928, der Welt­schau am Rhein, die im Mai in der alten Römerstadt ihre Pforten öffnen wird. Nahezu alle Kultur- Staaten werden sich dort ein Stelldichein geben, um im freundschaftlichen Neben­einander Zeugnis abzulegen von der Art ihrer Presse. Das ist eine Tatsache von vielleicht augenblicklich unübersehbarer Bedeutung, jedoch eine Tatsache, die die Anteilnahme der gan­zen Kulturwelt, besonders aber die aller Deutschen für sich in Anspruch nehmen darf. Es ist eine alte, traditionelle Auf­gabe des Rheines, zwischen den Völkern zu vermitteln, und so darf man es sich als ein gutes Symbol auslegen, daß juſt das alte, heilige Köln für den Ort dieser Veranstaltung gewon­men wurde.

Noch ist das Vorstellungsbild von der Pressa in weiten Schichten unseres Volkes sehr unbestimmt; noch wissen draus­jen im Reich allzuwenige, was die Pressa will und bedeu­tet; noch können sich die Wenigsten die Ausstellungsmethode vorstellen und befürchten eine leblose Aneinanderreihung einer unübersehbaren und verwirrenden Menge von Zeitungen und Blättern aller Art.

Und doch, wie ganz anders sieht die Wirklichkeit aus; wie bunt und lebendig ist die Fülle, der wir in Köln begegnen werden; welch ungeheuere Bildungswerte stecken in diesem Unternehmen gewaltigen Ausmaßes! Man braucht nur ein­mal nachzudenken über das Wesen einer Zeitung und über ihre vielfachen Gebundenheiten an die flüchtigen und schnellen Erscheinungen des Lebens, um eine kleine Ahnung zu bekommen, daß die Pressa alles andere sein muß, als ein langweiliges Einerlei, das nur ermüdet und verwirrt.

sen kann, was alles zur Presse gehört und mit ihr in Wechsel­beziehung steht. Auch die kleinste Tageszeitung kann sich nicht darauf beschränken, die wenigen, an den engeren Heimats­bezirk sich knüpfenden Nachrichten zu vermitteln oder nur die Lokalpolitik der jeweiligen Gemeinde zu behandeln und zu werten, sondern sie muß schon viel weiter ausholen, nachdem der moderne Mensch so viel weltaufgeschlossener lebt als früher und so viel mehr weiß von der Fremde, als seine Väter wußten. Das Telephon der kleinsten Redaktion empfängt tagtäglich den Niederschlag breitesten Lebens, und in einer Fluth von Kor­respondenzen ergießen sich Nachrichten aus aller Welt, die vet­arbeitet sein wollen, damit das Blatt seine Leser behält und seine Aufgabe erfüllen kann.

Wieviel mehr gilt das alles von den großen Weltblättern, oft internationalen Charakters! Welch ein großer Apparat gehört dazu, daß alle Meldungen nicht nur schnell aufgenom­men, sondern auch tunlichst schnell verarbeitet werden; welch eine Summe von großen und geschwind funktionierenden Ver­tehrsmitteln ist nötig, daß die fertige Zeitung verbreitet wird! Was hat Erfindergeist schon getan, und was muß er noch stündlich ununterbrochen arbeiten, daß die große Presse all die technischen Hilfsmittel hat, auf die sie unbedingt angewiesen iſt!

Nr. 13.

Den Hausfrauen,

die auf sparsame Weise ein Kaffeegetränk bereiten wollen, das in Aroma, Geschmack und Farbe. ausgezeichnet ist und die Anerkennung der ganzen Familie findet empfehlen wirals Zusatz zu jedem Bohnen- oder Getreidekaffee Aecht Franck

mit der Kaffeemühle seit 100 Jahren das anerkannt Beste auf dem Gebiet der Zichorienkaffee- Erzeugung.

FRANCK

zeit für Wiesbaden, das damit seinem Unterhaltungsprogramm für die bereits sehr zahlreichen Vorfrühlingsgäste eine beson= ders interessante Bereicherung gibt. Das Kurhaus veranstal­tet in seinen sämtlichen Räumen fünf Maskenbälle, deren Ruf ein so vorzüglicher ist, daß stets zu Hunderten auch Besucher aus den umliegenden Städten kommen. Die nächsten Mas­tenbälle finden statt am 18. und 21. Februar.

Bücherecke.

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Der Krieg". Politische Monatsschrift, Herausgeber Dr. Heinrich Kannen, Wien. Vierteljahrsabonnement RM. 1 ,, Einzelnummer 40 Pfg. E. Laubsche Verlagsbuchhand­lung GmbH., Berlin W 30.- In einer Zeit, in der man dau­ernd von Kriegen liest und spricht, ist ein politische Zeitschrift willkommen zu heißen, die Krieg und Frieden betreffenden Fragen in den Mittelpunkt ihrer Tätigkeit stellt.

Geschäftliches.

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,, Sie fahren steuerfrei" wirbt ein sehr großer Automo­bil- Konzern für einen seiner Wagentypen. Für die heutige, von direkten und indirekten Steuern aller Art buchstäblich überschwemmte Zeit hat das Wörtchen steuerfrei" magische Wirkung. Es bedeutet klingende Münze eine Ersparnis in barem Gelde. Besonders der Kraftwagenbesitzer, der sich nicht den Unterhalt eines großen, teuren Wagens erlauben fann, muß aufatmen, wenn er hört, daß er seinen neuen Wagen steuerfrei fahren kann. Zu allen Ersparnissen, die ihm der Besitz eines Kraftwagens im Berufs- und Familienleben be­deutet, kommt noch eine extra Ersparnis hinzu die Steuer für das erste Jahr, die ihm von der Lieferfirma ersetzt wird. Der tiefere Sinn dieser Versprechung liegt jedoch darin, daß auch in den nächsten Jahren, in denen der Besitzer sein Geld zum Finanzamt tragen muß, die Steuer hier überhaupt nicht ins Gewicht fällt, denn die Vorteile, die dieser Wagen durch geringen Brennstoff- Verbrauch, verschwindende Abnutzung- Feh

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von dicken Reparatur- und Instandhaltungsrechnungen, große Geschwindigkeit und Leistungsfähigkeit unter allen Bedin­gungen bietet, würden selbst bei einem doppelten Steuerbe­trage noch immer Ersparnisse gegenüber vielen anderen Wagen bedeuten. Deswegen heißt es auch, nicht nur für ein Jahr, sondern ein für alle Male: Sie fahren steuerfrei!"

Verantwortlich: Paul Christian Klein in Gießen.

leute ist, sondern weit darüber hinaus alle Kreise des Volkes erfassen wird.

Die Vielseitigkeit ihrer Schaustellung erhebt sie zu einer Weltkulturschau, deren zu Grunde liegende Jdee überhaupt zum ersten Male in der Pressa verwirklicht wird.

Einen sehr breiten Raum der Ausstellung nimmt die Kul­tur- historische- Schau ein, die das langsame Werden und Wach­sen all dessen, was im weitesten Sinne ins Gebiet des Zei­tungs- und Nachrichtenwesens hineingehört, mit den neuesten ausstellungstechnischen Mitteln zur Schau bringt. Nicht nur aus der Frühgeschichte unseres eigenen Volkes, sondern dar­über hinaus aus der aller Völker sind alte Werte, primitive Anfänge und langsame Vervollkommnung ausgegraben und in entsprechenden Räumen lebendig und zeitgetreu darstellt. Da ist sogut eine chinesische Zeitung aus dem 8. Jahrhundert v. Chr. zu sehen, wie auch die Art und Weise festgehalten ist, mit der alle Naturvölker sich Nachrichten über­mittelten: Das Feuerzeichen von Berg zu Berg, die Ruf- und Schreiposten der Urvölker oder die Trommelsignale afrikani­scher Neger. In langen Monaten haben Männer der Wissen­schaft in Verbindung mit formenden Künstlern daran gearbei­tet, daß all dies nicht nur trocken dahin gesezt, sondern in den ihm eigenen Raum hineingestellt wurde, um erst so das Bild wirklichen Lebens aller Zeiten erstehen zu lassen.

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Unmöglich, in diesem kleinen Rahmen ein anschauliches Bild zu geben von dem, was die Pressa alles will und sein wird. Die Aufgabe, die sich diese Ausstellung gestellt hat, ist so groß und von Allgemeininteresse, jeden, kulturell,

Das Gesetz der Zeitung heißt Tempo", wie das Gesetz unserer modernen Zeit überhaupt; aber Tempo ist gar nicht möglich ohne endlos viel Staſchinen und Geräte, so daß von wirtschaftlich oder politiſch intereſſiert il, angeht. Die Brellia selbst hinter der Presse eine für den Laien nicht übersehbare oder nur schwer zu erfassende Menge von Industrien steht. Jede von ihnen wird Zeugnis ihres Wirkens zu geben haben und

der Breffa damit eine besondere Note technisch- wirſchaft­licher Natur verleihen. Das heißt aber mit anderen Worten, daß die Pressa nicht nur eine Fachausstellung für Zeitungs­

ist eine deutsche Angelegenheit bedeutendster Art, ein Beweis für die ungeheuere Leistungsfähigkeit Deutschlands und nicht zuletzt für seine wachsende Weltgeltung, die in dieser Ausstel­lung zweifellos denn sonst hätten sich niemals so viel Staaten zur Mitarbeit bereit gefunden einen neuen Ausdruck findet.