Einzelbild herunterladen

Samstag, den 8. Dezember 1928.

., Gießener Zeitung"

Reichssteuertermine.

10. Dezember: Anmeldung und Zahlung der Börsenumsatzsteuer für November 1928 im Abrechnungsverfahren. Keine Schonfrist.

beitnehmern könne nur dann eine fruchtbare werden für die Steuerkalender für Monat Dezember 1928. Entwicklung der gewerblichen Jugend, wenn sie sich von po­litischen Einflüssen freihalte und sich auf ihr eigentliches Ar­beitsgebiet beschränke. Die Forderungen der Arbeitnehmer, den Vorrang des Tarifvertrages vor den Festsetzungen auf Grund des Berufsausbildungsgesetzes im Gesetz selbst festzu­legen, könne von der Unternehmerseite nur mit einer Ablehnung des gesamten Gesetzentwurfes beantwortet werden. Deshalb gelte auch für die zweite Forderung der Arbeitnehmer, die Durchführung des Gesetzes den bestehenden gesetzlichen Be­rufsvertretungen zu entziehen und einer Zentralinstanz( etwa der Reichsanstalt für Arbeitsvermittlung und Arbeitslosen­versicherung) zu übertragen. Die damit Hand in Hand gehen­den Bestrebungen, den Lehrling zum gewerblichen Arbeiter zu stempeln und ihn dadurch in die Arbeitskämpfe hineinzuziehen, finde die einmütige Ablehnung des gesamten Unternehmertums.

Mit den übrigen Spitzenverbänden der deutschen Wirt­schaft hat sich auch der Reichsverband des deutschen Handwerks für eine gründliche Reform des Schlichtungswesens eingesetzt. Das Handwerk gibt dem tariflichen Schlichtungswesen unbedingt den Vorzug und empfiehlt dessen weiteren Ausbau. Die staat­lichen Schlichtungsinstanzen müssen künftig von Vorsitzenden geleitet werden, die das Vertrauen beider Parteien genießen. Schluß folgt.

Lokales.

Sonntagsgedanken.

Weil die Liebe das Größte ist, darum spricht der Sonn­tagsschreiber so gern von ihr. Wo Liebe stirbt, da waltet Fin­sternis und das Kind der Nacht heißt Haß. Da ist Kälte, Grauen, Leere. Wir sind hilflos, wenn er lodert aus feindseligen Augen. Sie sprechen rücksichtslos, hart und grausam. Die Flamme der Vernichtung züngelt aus ihnen. Auch unser Vaterland weiß da­von zu erzählen. Der Haß seiner Feinde schlug überall Wunden. Wir sind alle noch kvant von ihnen. Dieser Haß flammte erst ganz auf, als wir ohnmächtig am Boden lagen und wehrlos waren. Und seitdem zahlen wir weiter schweren Tribut dem wel­schen Hasse. Was der Feind nehmen konnte, raubte er. Mehr als er fordern konnte, verlangte er. Nur unsere Hände ließen sie uns noch, um für sie arbeiten zu können. Hier sehen wir den Haß in seiner schrecklichsten Auswirkung. Er kennt in seinem Toben keine Gerechtigkeit mehr. Da müssen Unschuldige mit den Schuldigen leiden, da gibt es kein Mitleid und bein Erbarmen.

Was zeugt aber der Haß so oft im Blute des Gehaßten?- Rache. Rache aber ist Wiedervergeltung und ein Schrei wil­der Triebe. Sie geht durch Geschlechter und Jahrhunderte und hat nur Grewel im Gefolge. Der uns den Sonntag gab, kannte nur die Liebe. Bald kommt wieder die Zeit, da wir die Lieder singen vom Frieden auf Erden. Es ist die Weihnachtszeit.

Der Sonntagsschreiber.

*

* Der kürzeste Tag ist der 13., nicht der 22. Dezember, wie ein weitverbreiteter Kalenderirrtum besagt. Denn schon volle acht Tage früher, am 13. Dezember, geht's mit dem Licht wie­der aufwärts, wenn auch vorerst nur um eine einzige Minute. Der Franzose hat für diesen winzigen Beginn der steigenden Helligkeit das Sprichwort, daß am Tage von St. Luce ,, die Hel­ligbeit wächst" ,, saut d'une puce"( um einen Flohsprung). Am 21. Dezember, dem Tage des heiligen Thomas, nimmt das Licht schon um einen ,, Katzensprung", am Tage vor dem Chriſtfeſt um einen ,, Eselsprung", und zu Neujahr ,, um den Schritt eines Ser­geanten" zu.

* Von der Landesuniversität. Ehrung eines Dozenten. Der ordentliche Professor in der Theologischen Fakultät D. Dr. Hrch. Frid hat vom Mansfield- College in Orford eine Einladung erhalten, im Jahre 1929 dort Gastvorlesungen abzuhalten. Er gedenkt dem ehrenvollen Rufe Folge zu leisten.

* Ernennung. Der Gerichtsassessor Dr. Heinrich Schön­hals aus Gießen bei der Abteilung 1 des Landesfinanzamts Darmstadt wurde zum Regierungsassessor ernannt.

* In den Ruhestand tritt am 1. Februar 1929 auf Grund des Gesetzes über die Altersgrenze der Staatsbeamten: Bureau­Direktor Heinrich Dilling in Gießen.

* Ernannt wurde am 28. November: der Baupraktikant Franz Sauer zu Gießen mit Wirkung vom 1. November 1928 an zum überplanmäßigen Oberbausekretär bei dem Kultur­bauamt.

-

* Verlorene Gegenstände. Das Verzeichnis über die im Monat November gefundenen bezw. abgelieferten Gegenstände kann an der Anschlagtafel im Flur des Polizeiamts, Weiden­gasse Nr. 5, eingesehen werden. Die Empfangsberechtigten wer­den aufgefordert, ihre etwaigen Rechte innerhalb zwei Monaten beim Fundbüro während der Dienststunden geltend zu machen. * Geschäftseröffnung.. Die Daimler- Benz Aktiengesellschaft eröffnet nunmehr auch in Gießen, Bahnhofstraße 90-92, eine eigene Verbaufsstelle. Der Name ,, Mercedes- Benz" ist ein wohl in allen Schichten der Bevölkerung bekannter Begriff und dürfte die am Montag, den 10. dieses Monats, vormittags 11 Uhr stattfindende Eröffnung auch außerhalb des Rahmens der speziell interessierten Kreise Beachtung finden. Der Daimler­Benz- Konzern, hervorgegangen aus den beiden rühmlichst be= tannten Personenwagen- Fabriken, der Daimler Motoren- Ge­sellschaft Untertürkheim und der Firma Benz u. Cie., Mann­heim, sowie den Benz- Werken Gaggenau, liefert sowohl auf dem Gebiet des Personenwagenbaues wie auf dem der Last­wagen ein Fabribat, welches überall stärkstes Interesse und Auf­nahme findet. Somit wird es die Stadt Gießen begrüßen, auch dieses alte deutsche Unternehmen als Förderung des stetig wachsenden wirtschaftlichen Lebens vertreten zu sehen. Wir ver­weisen noch besonders auf die im heutigen Blatt befindliche Eröffnungsannoce.

* Keine Ehrenbürger von Landgemeinden. Die Gemeinde­vertretung in Lutzerath i. Rhl. hatte dem früheren Bürgermei­ster Trappe bei seinem Uebertritt in den Ruhestand das Ehren­bürgerrecht verliehen, dies aber bald danach wieder rückgängig gemacyt. Kreisausschuß und Bezirksausschuß haben entschieden, daß Landgemeinden zur Verleihung des Ehrenbürgerrechts nicht berechtigt seien.

20. Dezember: Abführung des Lohnsteuerabzugs für die in der Zeit vom 1.- 15. 12. 1928 erfolgten Lohnzahlun gen für das Markenverfahren; für das Ueber­weisungsverfahren, falls die vom 1-15. 12. 1928 einbehaltenen Lohnsteuerbeträge 200 RM über­steigen. Keine Schonfrist. Landessteuertermine für Hessen.

5. Dezember: Letzter Tag der Zahlung der Gemeinde- usw. Steuern: Grund-, Sondergebäude- und Gewerbe­steuer 4. Rate.

27. Dezember: Landessteuern: Grund-, Sondergebäude- und Ge= werbesteuer, Zahlung der 5. Rate. Schonfrist bis 5. 1. 1929.

-

J. M. Seiz, 95 Jahre alt, in St. Gallen( Schweiz) f. Nach einem inhaltsreichen Leben, im hohen Alter von über 95 Jahren, ging am 28. November ein Sohn der Stadt Gießen, Herr Joh. Martin Seitz in St. Gallen( Schweiz), als ältester Bürger dieser Stadt, zur ewigen Ruhe ein. Als Sohn

von Abraham Geiß, Schneidermeiſter, wurde er am 4. Auguſt 1833 in Gießen geboren und erlernte später in Frankfurt a. M.

den Beruf eines Lithographen. Seine Wanderjahre führten ihn u. a. nach Norddeutschland, Holland und der Schweiz; hier hat er sich im Jahre 1859, also vor beinahe 70 Jahren, in der

Aus Kirche und Schule.

Nr. 97.

ben 8. Dezer Samstag,

Bie

Grote fcher Almanach 2 hehe Verlagsbuchhandlun heinende Grote' sche We iller Verlagsalmanache, br

Uebergang von der Grundschule in die höhere Schule. Die normale Dauer der Grundschule beträgt vier Jahre. Doch können Schüler und Schülerinnen, deren geistige und kör­perliche Veranlagung und deren Schulleistungen erwarten las= Serta mit guten Schülern, die den vierjährigen Grundschullehr­gang durchlaufen haben, auf die Dauer Schritt halten können, schon nach dem dritten Grundschuljahr in die Serta der höheren Schulen aufgenommen werden. Eltern, die der Ansicht sind,

sen. daß sie ohne Ueberspannung ihrer Kräfte im Unterricht der on 1928 und der Neuersch

er deutsche Bücher- alle

nigfaltiges. Das mit Abb Buchhandlungen fosten Winterzauber im Sa

Die

daß ihre Kinder diese Bedingungen erfüllen, und deshalb von men, Gefundheit und& der Möglichkeit der Abkürzung der Grundschulzeit Gebrauch ma fassende Auskunft verid chen wollen, haben einen entsprechenden Antrag spätestens im asdienen ist. Der Harzer Laufe des Janwar schriftlich oder mündlich beim Rektor der äftsstelle in Wernigero Grundschule zu stellen. Das Kreis- oder Stadtschulamt, dem die pang, die auch in den me

Schulleiter die Anträge mit den nötigen Unterlagen( Schul­zeugnis, Gutachten des Grundschullehrers, schulärztliches oder amtsärztliches Gutachten, soweit es erforderlich erscheint) un­

Industrieller Friede.

is und Theodor L

Ford, Rodefeller u. a.

terbreiten, entscheidet über sie spätestens bis zum 1. März. Dem hefing. Geh. 6.- R.-M.

Erziehungsberechtigten steht das Recht der Beschwerde gegen diese Entscheidung bei dem Kultusministerium zu.

**

Beschaffung von Stipendien von Kriegerwaisen.

g

Leipzig.

Währe

Matur aus für einander heit fich noch vielfach im eitig um die Freude an

Vom Ministerium für Kultus und Bildungswesen ist uns hringen, sind in andere eine Verfügung bekannt, in welcher zum Ausdruck gebracht ist, d England mächtige waisen mit besonderer Milde verfahren soul. In dem Schreiben Friedel" iſt das Lofungs Ausnahmefällen Schülern mit der Leistungsnote 4 die Weiter: Jiter oder Angestellten gewährung von Freistellen zugestanden werden kann, wenn we: ritaliſten zu ſeinem Re

heißt es: ,, Der Satz meiner Verfügung, daß in wohlbegründeten

hrlichen Ausgleich der

Stadt St. Gallen seßhaft gemacht und wenige Jahre später nigstens bezüglich des Fleißes und der Aufmerksamkeit beſſere an Aufgabe diese ist

ein eigenes Geschäft gegründet. Wenn ihn das Schicksal auch oft recht rauh angefaßt hat und ihm Kummer und Sorgen nicht erspart geblieben sind, ist es doch seiner rastlosen Tätig­keit und seinem Fleiß gelungen, sein aus primitivsten Anfangs= gründen entstandenes Geschäft zur höchsten Blüte zu bringen und konnte er an seinem sonnigen Lebensabend mit begrün­detem Stolz auf sein Lebenswerk, die in weitesten Kreisen als tonangebend angesehen werdende ,, Lithographie Seig" schauen. Es ist dies eines der größten Unternehmen dieser Art in der Schweiz. Bei allem Reichtum war Herr Seitz sel. der denkbar einfachste, aber beneidenswert glückliche Mensch geblieben. Er war ein Lebenskünstler in des Wortes edelster Bedeutung und konnte auch den scheinbar unbedeutendsten Dingen tagtäglich neue Freude abgewinnen. Als großer Naturfreund und be= geisterter Bergsteiger hat er noch als Achtzigjähriger den ,, Sän­tis", 2504 Meter hoch, zum 52. mal erstiegen. Sein Glück wurde nicht getrübt durch eine lange Krankheit. Nur wenige Tage gestörten Wohlbefindens gingen dem Abschluß dieses selten langen und gesegneten Lebens voraus. Erwähnenswert ist, daß der Verstorbene seiner Vaterstadt Gießen stets große An­hänglichkeit und Treue bewahrt hat. Nun ruht dieser wackere Mann, der seiner Vaterstadt und seinem alten Heimatlande in seiner neuen, schönen Heimat, der Schweiz, allezeit zur Ehre gereicht hat. Er ruhe in Frieden.

*

Ehen mit Ausländern.

Wiederholt wurden in letzter Zeit Fälle bekannt, daß junge Mädchen, die Ehen mit Ausländern eingingen, nach ihrer Ver­heiratung im Ausland in größte Not geraten sind. Jetzt wird berichtet, daß in Unerfahrenheit auch immer wieder Ehen deutscher Mädchen mit Chinesen geschlossen wurden. Meistens haben diese Ehen für die Frauen Elend und Entwürdigung zur Folge. Der Evangelische Hauptverein, Beratungsstelle für Auswanderer, Berlin N 24, Oranienburger Straße 13-14 macht darauf aufmerksam, daß davan in der Regel nicht böser Wille, sondern der Aufbau der chinesischen Familie schuld ist. Ueber diese Verhältnisse sollten sich junge Mädchen, bevor sie solche Schritte unternehmen, aufs eingehendste bei einer Auswan­Dererberatungsstelle erkundigen.

Aus Rab und Fern.

Sinn

Klein- Karben. Morgen findet hier die Landesverbandsaus­stellung der Hessischen Kaninchenzüchter statt. Es ist mit ausge­zeichneter Beschickung der Ausstellung zu rechnen.

Großen- Linden. Hier findet morgen eine sehenswerte Ka­ninchenausstellung statt.

Allendorf- Lumda. Eine Geflügel- Ausstellung veranstaltet der Geflügelzuchtverein in Allendorf a. Lumda.

Bich. Die Stillegung des großen Basaltsteinbruches bei dem mahen Ober- Bessingen steht bevor. Die Ursache dürfte in der Absatzschwierigkeit und der geringen Nachfrage nach Steinen zu suchen sein. Etwa 100 Arbeiter werden arbeitslos werden.

Grünberg. Die Eisengrube ,, Lardenbach" ist verkauft und mit der Grube Weichartshain vereinigt worden. Dadurch ist der neuerbaute riesige Schlammteich und die dazu gehörige Lei­tung von Stockhausen nach Lardenbach überflüssig geworden. Es ist eine neue Drahtseilbahn geplant, die voraussichtlich im Laufe des Winters erbaut werden dürfte.

Hungen. Hier wird am 27. Januar 1929 eine größere Ge­flügelausstellung für den Bezirk Hungen, Laubach, Schotten ab= gehalten.

Friedberg. Der Verband des deutschen Elektro- Installateur­Gewerbes für Mittelrhein, Hessen, und Hessen- Nassau hält mor­gen seinen Verbandstag im Hotel Trapp ab. Als wichtigster Punkt der Tagesordnung steht zur Beratung: ,, Kampf gegen den vom Ueberlandwerk Oberhessen in Friedberg eingeführten Hausierer- Werbeverkauf von Heiz- und Kochapparaten mit einer zehnprozentigen Rabattgewährung an die Käufer."

Offenbach a. M. Oberbürgermeister Granzin hat mit der Stadtverordnetenversammlung Verhandlungen eingeleitet um seinen Rücktritt von seinem Amt zum 1. Januar 1929 zu ermög­ichen. Wie hierzu mitgeteilt wird, soll Oberbürgermeister Granzin die Leitung einer Wohnungsbau- Aktiengesellschaft in Frankfurt übernehmen, deren Hauptaktionär die Stadt Frank­furt ist.

Noten vorliegen, so daß dies namentlich auf Kriegerwaisen befit. Robert Bosch ist Anwendung sinden soll." Demnach kann Kriegerwaisen mit ung dieser brennenden der Hauptnote 4 noch eine Freistelle gewährt werden, wenn be- Such an die Seite der züglich Fleiß und Aufmerksamkeit beſſere Noten vorliegen. Wir ft immer noch wichtig begrüßen die Stellungnahme des Kultusministeriums und bit: ation die Stetigkeit de ten, wenn bei Schulen in diesem Sinne nicht gehandelt wer den sollte, den Rat unseres Landesvorsitzenden, Herrn Ka­

en Konkurrenz auf der hand gewinnen, dessen

meraden Ihrig, einzuholen, damit wir uns mit Hilfe des Kul Spannungen ist. D

tusministeriums nachhaltig für unsere Kriegerwaisen ein setzen können.

*

enden Leuten der Wi end es werden Wege en soll.

Um die Friedberger Taubstummenanstalt. Ulrich von Wilam Wie bekannt wird, wird die geplante Verlegung der Taub: Seh. 6. R.- M, in G stummenanstalt von Friedberg nach Bensheim und die Zusam Berlag Leipzig.- menlegung mit der dortigen Anstalt ernstlich erwogen. Dieser ag am 22. Dezember Plan geht von katholischer Kirchenbehörde aus, die Bedenken eses Meisters deutsche dagegen geäußert haben, daß in Friedberg nicht genügend Fachgelehrten und sein katholische Pflegeeltern vorhanden seien. Die Stadtverordneten: ejen. Ein mehr als 5 versammlung und die Bürgermeisterei in Friedberg wehren sich ersitäten bieten jeden gegen diesen Plan, an dem auch weite evangelische Kreise in Anregung. An Einzell teressiert sind. Der Hessische Hauptverein des Evangelischen Sugend- und Student Bundes hat sich in seiner letzten Vorstandssitzung ebenfalls mit her und griechischer S der Frage beschäftigt und festgestellt, daß von den 92 Schülern in beiden Anstalten 62 evangelisch und 30 katholisch sind.

*

400 Jahre Katechismus.

Das Jahr 1929 bringt die Erinnerung an die Entstehung von Luthers Kleinem Katechismus, der ein Volksbuch im wahr ſten Sinne des Wortes geworden ist. Der 20. Januar wird in ganz Deutschland Erinnerungsfeiern bringen.

Radfahren.

Die letzten Stunden des Frankfurter Sechstagerennens. Mit Spannung erwarteten am Donnerstagabend 10 000 Menschen den Ausklang des Frankfurter Sechstagerennens. Bis zu den Spurts lag es wie Ruhe vor dem Sturm über der Halle, Bei jedem noch so kraftlosen Ausreißversuch machte die geprese Spannung Miene sich zu entladen. Ab 10 Uhr begannen die wildesten Kämpfe. Eine Jagd löste die andere ab. Ein gran dieser Zweikampf Richli- Rieger gegen Rasay- Hürtgen riß die Zuschauer hin. Alle Lichter der weiten Sporthalle sahen auf den großen Endkampf. In der Mitte der letzten Stunde wurde das Feld ruhiger. Dann entfesselten die Jtaliener eine große Jag Rieger- Richli stießen nach und nahmen die Spitze, das Feld la wieder heran. Die letzte Virtelstunde war da. Rieger entfalte eine staunenswerte Schnelligkeit und Kraft bei seinen Vo stößen und Spurts. Noch einmal kam ein großer Kampf der be den Spitzenpaare, aber er ebbte bald ab. Rieger, der Held de Rennens, gewann den letzten Spurt. Ein frenetischer Beisa setzte ein. Das Frankfurter Sechstagerennen war zu Ende

Als der Lärm sich gelegt hatte, verkündete der Lautspreh den Schlußstand des Rennens. Ruhe trat ein. Dann hob mand Sieger auf die Räder, Kränze wurden ihnen ungehängt. D fuhren alle Fahrer unter den Klängen der Nationalhym ihre Ehrenrunden unter großen Beifall.

Das Endergebnis:

1. Rieger- Richli 360 Punkte; 2. Rausch- Hürtgen 201 Punkte; Eine Runde zurück:

3. Louet- Junge 110 Punkte; Zwei Runden zurüd:

4. Goebel- Schorn 273 Punkte; 5. Fabre- Choury 189 Punkte; 6. Duray- Chalier 138 Punkte; Drei Runden zurück:

Kroschel- Degraeve 208 Punkte; Dorn- Maczinsky 169 Punkte; Fünf Runden zurüd:

9. Bossi- Bestetti 267 Punkte; Acht Runden zurüd: 10. Remold- Schäfer 137 Punkte.

Die Spen

Raucherzähne alton rut

tion

der

Chlorodont- Zahnbürste ermöglicht das Reinigen und Weißputzen der Zähne auch an den Seiten flächen. Nur echt in blau- weiß- grüner Original padung in allen Chlorodont- Verlaufsstellen.

CW Vorbe

bei

Ne

10

Die We

sis enthält 100

wind a

Gener liefe