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Nr. 12.

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Mittwoch, den 8. Februar 1928.

Fußball.

,, Gießener Zeitung"

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Surnen, Sport und Spiel.

Um den Bundespokal.

Zum zweiten Male haben sich West- und Norddeutschland im Zwischenrundenspiel um den DFB- Pokal mit einem Unent­schieden getrennt. In Hamburg konnte nach 120 Minuten Spieldauer kein Sieger ermittelt werden und jetzt kämpften in Duisburg vor 30 000 Zuschauern die Verbandsmannschaften don West und Nord noch länger, ohne eine Entscheidung her­beiführen zu können. Ein drittes Spiel, das auf neutralem Es müßte Blaze stattfinden muß, ist notwendig geworden. schon am nächsten Sonntag ausgetragen werden, denn bereits am 19. Februar muß der Gewinner dieser Zwischenrunde gegen Südostdeutschland zum Endspiel antreten. Es ist sehr zweifel­haft, ob die beiden Verbände das zweite Wiederholungsspiel schon am 12. Februar austragen können, denn durch die Spie­lergestellung geraten die an den Endspielen in den Verbänden beteiligten Vereine allmählich in Terminnot. Wahrscheinlicher ist, daß entweder der Gegner Südostdeutschlands für das End­spiel durch das Los bestimmt wird, oder aber, daß der End­tampf auf einen späteren Termin verlegt und dadurch auch eine spätere Austragung des Wiederholungsspiels möglich wird.

Abermals unentschieden.

Bundespokalspiel West- Norddeutschland 2: 2 nach Verlängerung.

Aber

Duisburg. Das vor vier Wochen in Hamburg nach 120 Minuten Spieldauer abgebrochene Bundespokal- Zwischenrun­denspiel Nord- gegen Westdeutschland fand am Sonntag in Duisburg vor 30 000 Zuschauern seine Wiederholung. auch diesmal kam es zu keiner Entscheidung. Nach regulärer Spielzeit stand die Partie 1: 1, nach der ersten Verlängerung 2: 2 und als man eine zweite Verlängerung vornehmen wollte, zwang schon nach wenigen Minuten die eintretende Dunkel­heit zum Abbruch des Treffens. So werden sich also die Ver­bandsmannschaften von West und Nord bald zum dritten Mal gegenüberstehen, um den Teilnehmer für das am 19. Februar angesetzte Pokalendspiel gegen Südostdeutschland zu ermitteln. Das dritte Treffen soll auf neutralem Boden stattfinden.

Die Mannschaften traten in den angekündigten Aufstellun­gen an. Nur Westdeutschland hatte noch eine Umstellung vor­nehmen müssen. Für den Olympia- Kandidaten Czepan ( Schalke- 04) spielte Schlösser- Barmen, der Czepan in keiner Weise ersetzen konnte. Nord hatte Anstoß, tam aber nicht weit. Westdeutschland fand sich schneller, spielte ſyſtemvoller und war bald leicht überlegen. In der 35. Minute kam es zum 1. Treffer für West. Der Rechtsaußen Allbrecht umspielte den Hamburger Verteidiger Baier und gab den Ball zur Mitte, wo Kuzorra das Leder erwischte und einsandte. Im gleichen Moment prallte aber Kuzorra mit Baier schwer zusammen. Während der Westdeutsche bis zur Halbzeit pausieren mußte, fonnte Baier weiterspielen. In der zweiten Halbzeit verpaßten beide Mannschaften bei ziemlich ausgeglichenem Spielverlauf viele Torchancen. Mit viel Glück kam der Norden in der 27. Minute zum Ausgleich. Harder gab an Hartmann 1, dessen schwacher Torschuß hätte von Pesch im West- Tor unbedingt gehalten werden müssen. 10 Minuten vor Schluß schied der Hamburger Läufer Flory verletzt aus. In der zum Schluß notwendig gewordenen Verlängerung von 2 mal 15 Minuten konnter Norden den Kampf zunächst offen halten, obwohl er mur mit 10 Mann spielte. In der 6. Minute konnte er sogar nach schöner Kombination Harder- Horn das Führungstor er­zwingen. Alle Bemühungen der Norddeutschen, das Resultat durch verstärkte Verteidigung zu halten, blieben aber vergeb­lich. In der 2. Minute nach dem Wechsel konnte Hollstein eine feine Kuzorra- Vorlage mit schönem Schrägschuß verwan­deln. Dabei blieb es bis zum Ende der 120 Minuten. Nach längerer Debatte einigte man sich auf eine weitere Verlänge­rung, aber schon bald pfiff der Berliner Schiedsrichter Bi lem, den Kampf wegen der eintretenden Dunkelheit endgültig ab.

In einem prächtigen Kampf hatten beide Mannschaften ihr Bestes geboten. Schwache Punkte gab es kaum. Da sich die Mannschaften ziemlich gleichwertig waren, befriedigte auch das Ergebnis.

Auswahlspiel der Gaumannschaft.

Die Mannschaft war ursprünglich aufgestellt aus Spielern des VfB. Gießen, der SpVgg. 1900 Gießen, des VfR. Butzbach und des Wetzlarer SpV.

geben würden oder auch sachliche Kritik übten, damit der Gau daraus seine Schlüsse ziehen könnte.

Das Spiel verlief ruhig. Schiedsrichter Zutt leitete zur größten Zufriedenheit.

A.- Gaumannschaft

Herborn( Liga) 9: 0.

Die rund 500 Zuschauer, die gestern der Einladung des Gaues Gießen- Wetzlar gefolgt waren, um teilzunehmen an die­sem Wettspiel zwischen den beiden aufgestellten Auswahlmann­schaften, wurden nicht vollbefriedigt. Das Kreisligaspiel Buzz­bach Frohnhausen verhinderte die Auswahlmannschaft B am Antreten. Der rührige Gauobm. Klier brachte dafür die Herborner Ligamannschaft mit, die allerdings gegen te gut zusammengestellte A- Mannschaft nichts ausrichten konnte.

Gleich nach Anpfiff liegt die Gau- Mannschaft vor dem Tor Herborns und bleibt dort eigentlich während der ganzen Spielzeit Wohl versuchen die nicht schlecht spielenden Her­borner zu Schluß der ersten und zu Beginn der zweiten Halb­zeit ein wenig zu drücken. Doch kommen sie gegen die besseren Gegner nicht an. Das hohe Ergebnis war nicht unbedingt nötig, Herborns Torwart hat manche Schuld daran. Eine Stütze seiner Mannschaft war der Mittelläufer, der recht oft brenzlige Situationen rettete. Herborns Sturm, der recht schnell spielte, hätte zum Schluß nicht resignieren sollen. Ein besseres Zuspiel hätte ihnen im übrigen sichere Torchancen gegeben.

Die, A- Gauausscheidungsmannschaft" war sehr gut zusam­mengestellt, so daß Aenderungen faktisch nicht mehr nötig wären. Der Sturm unter Führung von Böttcher- VfB. ist in der Aufstellung sehr gut. Namen wie Adelberger, P. Will, Luft und Kleinke sind bekannt genug, um neben Böttcher die Durchschlagskraft dieses Sturmes zu demonstrieren. In der Läu­ferreihe muß Köhler fixer sein, wenn er repräsentativ für den Gau weiter spielen will. Die Verteidigung und der Torwart, der allerdings kaum sein können zeigen konnte, standen den Borderspielern nicht nach.

Größtes Interesse verdient das hoffentlich recht bald statt­findende Spiel der A= gegen die B- Mannschaft des Gaues. Man kann ruhig prophezeien, daß wir dann einen ganz vor­trefflichen Fußball zu sehen bekommen werden.

Frohnhausen 1.

*

Buzbach 1. 5: 3( 4: 1), Edenverhältnis 2: 2. Pünktlich um 2,30 Uhr betreten beide Mannschaften den Platz. Es entwickelte sich gleich vom Abstoß ein sehr flottes Spiel. Frohnhausen findet sich durch die Neuaufstellung nicht ganz zurecht., dementgegen Butzbach gut eingeleitete Durch­brüche macht. Doch die gegenseitigen Verteidigungen wußten die Angriffe gut zu zerstören. Langsam findet sich nun die ein­heimische Mannschaft und geht durch schönen Schuß von Weber in Führung. Weiter wogt der Kampf hin und her und sieht man beiderseits gefährliche Situationen, die jedoch immer erfolglos bleiben. Kurz vor Halbzeit scheidet Basticon infolge Verlegung aus. Die Mannschaft kämpft auch mit 10 Mann mutig weiter. In der zweiten Hälfte stellt Butzbach um und wird damit merklich besser. Die Frohnhauser Verteidigung versagt vollkommen und auch der Torwächter hat nicht das beste Stellungsvermögen. Ihm ist ein Teil der Niederlage zuzuschreiben. Schiri Petry- Wehlar leitet das Spiel ein­wandfrei, doch wurde ihm sein Amt durch den aufgeweichten Boden und die dauernden Zwischenrufe der Spieler sehr erschwert. Doch Herr Petry blieb unparteiisch und trennte die Mannschaften nach voller Spieldauer mit obigem Resultat.

Burg( Dilkr.)

*

Seuchelheim 1. 2: 3( 2: 2).

Burg hatte den A- Klassen- Vertreter der Gruppe Gießen­Wetzlar zu Gast, und war man im Dillort allenthalben auf den Ausgang des Spieles gespannt. Hatten doch die gefürchteten Burger im Vorspiel von dem Sportplatz Geiersberg mit nicht weniger wie 7: 2 geschlagen die Rückreise antreten müssen. Mit gemischten Gefühlen waren die Blau- Weißen von Heuchelheim am Sonntagnachmittag nach dem weit entlegenen Plage des Dillvereins gezogen. Sier werden wir schlecht gewinnen fön­nen", sagten sie untereinander, als sie das Spielfeld betraten. aber zeigen wollen wir, daß wir spielen können. Und sie habens gezeigt, die Heuchelheimer, sie haben sogar gezeigt, wie man ein Spiel auch auf schlechtem Plaze flach halten kann, wie man bis zur Halbzeit ein Unentschieden herausholen kann und nach einem überlegenen Endspurt den Dillverein auf eigenem Plaze schlagen kann. Nach dem Spiel verbrachte man mit Gästen noch einige frohe Stunden, bis dieselben( voller Freude über ihren Erfolg) um 9 Uhr abends die Rückreise antraten. Es war ein schönes und spannendes Spiel, zu dem der Schiedsrichter( dem man nur die Note ,, gut" ausstellen kann) sein Teil dazu bei­trug. Das Spiel war am Freitagnachmittag noch telephonisch in die Wege geleitet worden, da die Heuchelheimer vom Wetz­larer Sportverein, den sie bereits seit drei Wochen für den gestrigen Sonntag verpflichtet hatten, in letzter Stunde eine Absage erhielten.

Lollar 1.

*

Großen- Bused 1. 6: 0( 1: 0).

VfR. Buzzbach hatte selbst ein Verbandsspiel auszutragen, beim Wetzlarer SpV. waren mehrere Spieler erkrankt. Um jedoch das Spiel nicht absagen zu müssen, stellte Herborn in anerkennenswerter Weise seine Ligamannschaft zur Verfügung. Es spielte komb VfB. und 1900 Herborn Liga. Die ersten 15 Minuten legten beide Vereine ein flottes Tempo auf, all­mählich zeigte sich jedoch, daß die Gießener Mannschaft die über­legene war. Bis zur Halbzeit erzielte Gießen 3 Tore, darunter eins durch Elfmeter. Endresultat lautete 9: 0 für Gießen. Die Gießener Mannschaft bestand aus 5 VfB.ern und 6 1900.ern, die Herborner spielten mit ihrer kompletten ersten. Bei den Gießenern zeigten die Läufer Glitsch und Henrich sehr gute Lei­stungen. Bötticher fiel angenehm auf durch seine Bombenschüsse, die leider oft ihr Ziel verfehlten. Er dürfte für die Gaumann­schaft wohl derjenige sein, der den Sturm führt. Adelsberger war auch in guter Form, jedoch müßte im Sturm ein besseres Zusammenspiel stattfinden. Es kommt lediglich darauf an, nicht daß der gesamte Sturm eine einheitliche Leistung in Mar­burg zeigt, vielmehr, daß die gesamte Mannschaft eine einheit­liche Leiſtung zeigt und allen Egoismus, besonders inbetreff| zeigten eines ihrer schlechtesten Spiele. Was sich hier die Stür­Tore schießen, für den 4. März in Marburg beiseite legt. Nicht ein Verein soll in Marburg spielen, sondern der Gau. Die Her­borner zeigten großen Eifer und machten einen guten Eindrud troh der Niederlage. Ein weiteres Auswahlspiel dürfte wohl nicht mehr stattfinden, und wäre es der maßgebenden Instanz wohl sicher erwünscht, wenn Vereine und Schiedsrichter weitere Anregungen für die endgültige Aufstellung der Gaumannschaft

Das vereinbarte Gesellschaftsspiel zwischen den Tabellen­zweiten der beiden Gruppen der B- Klasse Großen- Bused und Lollar brachte den Beweis, daß die Gruppe 1, der Lollar ange= hört, die spielstärkere ist. Großen- Buseck, mit 10 Mann an­tretend, und nach wenigen Minuten Spielzeit durch Verletzung eines Spielers mit nur 9 Mann spielend( darunter noch drei Mann Ersatz), zeigte recht wenig im Spielaufbau und in der Durchbildung der einzelnen Spieler. Lediglich der Mittel­läufer, und vor allem der Tormann, konnten gefallen. Aber auch die Einheimischen, die auch mit 4 Mann Ersatz antraten,

mer, trotz drückender Ueberlegenheit im Vorbeischießen aus zwei und drei Meter Entfernung leisteten, spottet jeder Beschreibung. Die Torzahl hätte unbedingt eine zweistellige sein müssen. Jeder der Elf spielte unter Form. Die Leistung des Schiedsrichter­anwärters war nicht überzeugend. Seine Entscheidungen bei regelrechtem Angehen, sowie bei Abseits waren oft nicht der Regel entsprechend. B. G.

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Nr. 12.

Sp.Bgg. 1900- Gießen 2. Jgd. BfB.- Gießen 2. Jgd. 2: 1. Beide Mannschaften waren unvollständig, 1900 nur 10 und VfB. nur 9 Spieler. Besseres Schußvermögen und bessere Sturmführung sicherten den 1900- ern den Sieg gegen die spiel­starken Gegner.

Sp.Bgg. 1900- Gießen 1. Jgd. FB.- Limburg 1. Jgd. 0: 0

Beide gleichstarke Mannschaften lieferten sich einen fairen und schnellen Kampf, dessen Ergebnis gerecht war und dem Spielverlauf entsprach. Die Mannschaften waren ausgeglichen, ohne daß auch nur eine hervorragte. Schiedsrichter Kreiling­VfB.- Gießen leitete gut.

Wagenhorn 1.- Burkhardsfelden 2: 4( 1: 2.

*

Die Endspiele in Süddeutschland.

Bei den süddeutschen Endspielen ist es am gestrigen Sonn­tag ohne Sensationen abgegangen, wenn auch einige recht hohe Siege und auf der anderen Seite knappe Niederlagen nicht ganz erwartet gekommen sind.

In der Runde der Meister, die diesmal voll mit vier Spielen in Tätigkeit trat, stand der Kampf in München zwischen den Tabellenführern Bayern- Mün chen und Sp.Vgg.- Fürth im Vordergrund des Interesses. Die Entscheidung ist durch den unentschiedenen Ausgang mit 0: 0 demnach wohl bis zum Rückkampf in Fürth vertagt, wenn nicht in der Zwischenzeit ein anderer Teilnehmer der Meisterrunde Klarheit verschafft. Das Ergebnis ist geklärt, wenn man erwähnt, daß beide Mannschaften klassisch- arbeitende Hinter­termanschaften, aber schwache Stürmerreihen in den Kampf schickten. In Stuttgart haben sich die Kickers nun doch auf dem Degerloch eine Niederlage gegen Karlsruhe, und zwar ziemlich deutlich mit 2: 4 geholt. Damit haben die Karlsruher die hohe Meinung von ihrem Können erheblich verstärkt. Das Ergebnis kommt übrigens erwartet. In Worms vermochte Worms wieder einmil nicht die Erwartungen zu rechtfertigen und spielte gegen Mannheim- Waldhof unentschieden mit 2: 2. Die Gäste boten die technisch bessere Leistung und scheinen durch die Gebr. Engelhardt vorteilhaft verstärkt. Worms bleibt weiter die Sphing in der Meisterrunde. In Frankfurt sah es bei der Pause nicht nach einem so sicheren 5: 1 Sieg über den FB.- Saarbrücken aus. Nach dem Wechsel allerdings hatten die Gäste ihr Pulver verschossen und wurden leicht niedergerungen.

In der Trostrunde

der Abteilung Nordwest mußte der Tabellenführer FSV.- Frank­furt zufrieden sein, in einem 3: 3 gegen Neu- Isenburg einen Punkt zu retten. Nedaraus Hintermannschaft versagte auch gegen Mainz- 05 und das torreiche Ergebnis lautete 4: 6 zu Gunsten der Mainzer. In Neunkirchen hatte Rotweiß- Frant­furt Mühe und Not, die führenden Borussen schließlich noch mit 4: 3 Toren zu schlagen. In Saarbrücken bewies Ludwigs­hafen- 03 erneut, daß mit ernsthaft gerechnet werden muß. Mit 4: 2 mußte sich Saar- 05 geschlagen bekennen. In Abteilung Südost fiel der erwartete Sieg des deutschen Meisters 1.FC.­Nürnberg über den VFR.- Fürth mit 2: 1 recht mager aus. Phönix- Karlsruhe mußte sich mit 0: 2 von dem besseren SC.­Freiburg geschlagen bekennen.

Bayern München Sp Vg. Fürth Karlsruher F. V. Eintracht Frankfurt Suttg. Kickers Wormatia Worms S. V. Waldhof

F. V. Saarbrücken

Spiele

Tore

Bunkie

5

19.6

8: 2

3: 0

6: 2

20:10

6: 4

10: 5

5: 3

11:10

5: 5

8:15

5: 5

4:10

1: 7

7:26

0: 8

4545544

Westdeutschland.

Der Fußballbetrieb Westdeutschlands ſtand am Sonntag im Zeichen des Pokalkampfes in Duisburg. Wenn auch viele stille Hoffnungen auf einen Sieg der westdeutschen Elf nicht erfüllt wurden, so ist man doch in Westdeutschland mit dem abermaligen Unentschieden sehr zufrieden. Der Westen besitzt heute eine Pokalelf, die so leicht keinen anderen Verband zu fürchten braucht. Vom weiteren Programm des Sonntags verdiente in erster Linie das Endspiel um die Rheinbezirks­Meisterschaft Erwähnung. Die Sp.Vgg.- Köln- Sülz konnte auch den dritten Gruppenmeister, den Cl.f.R.- Köln aus dem Felde schlagen. Die Swatosch- Elf siegte leicht 2: 0( 0: 0) und sicherte sich damit endgültig den, im Vorjahre vom Cl.f.R.- Köln gehal­tenen Titel eines Rheinbezirksmeisters. Damit stehen jetzt zwei von den sieben westdeutschen Bezirksmeistern fest: Sp.Vg.­Köln- Sülz und Borussia- Rheine( Westfalen). In den übrigen Bezirken werden die Endspiele am nächsten Sonntag fortgesetzt bezw. aufgenommen.

Weiße Zähne

( Übler Mundgeruch beseitigt.)

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Verantwortlich: Paul Christian Klein in Gießen.