Einzelbild herunterladen

Samstag, den 6. Oktober 1928

Lokales.

Sonntagsgedanken.

Das ist ein Hasten und Jagen auf dieser Erde, ein Suchen und Rennen nach einem Etwas, das das Sehnen aller Men­schenkinder ist und bleibt das Sehnen nach dem Glücke.

Glück ist Gold. So denkt die Mehrzahl der Menschen. Und wenn sie es haben, rennen sie weiter und häufen und häufen das goldene Glück zu Hügel und Bergen. Und ihre Kinder schla­fen in goldenen Wiegen.

Am Ende ihrer Tage, wenn diese Menschen ihre Lebens­bilanz machen und der Tod sie frägt: Warst du nun glück­lich?" da stimmt das große Soll und Haben nicht. Troh Gold und Edelstein war dies Leben leer, glück- und freudelos. Du suchst das Glück auf Erden?

Geh' andere Wege, als der Goldsucher!

Im hastenden Alltag, im rastlosen Treiben der Menschen, da findest du Suchender nicht das Glück der Erde. Denn es meidet den Lärm der Straße, kennt nicht die Vergnügungs­stätten der Menschen, flieht Gold und Glanz und geht dem Strom der Masse aus dem Wege.

Ja, wo ist dann dieses Glück zu finden?-

,, Gießener Zeitung"

morgen von 11.30 bis 12.30 Uhr ein Promenaden- Konzert am 116er Denkmal vor der Zeughauskaserne statt.

* Bürokratismus. In der Provinzialpflegeanstalt Gießen(!) soll ein Umbau ausgeführt werden. Obwohl nun die Anstalt der Provinzialverwaltung untersteht, liegen die Verdingungsunter­lagen in Friedberg auf. Die Geschäftsleute in Gießen und Umgebung müssen also erst nach Friedberg fahren, um die Be­dingungen zu den umfangreichen Arbeiten einzusehen. Die Gie­hener Handwerker protestieren mit aller Entschiedenheit da­

Wer es finden will, muß Sonntags auf die Suche gehen. Warte noch eine Weile! Wenn wieder mal der Frühling kommt und Hochzeit ist in Wald und Flur, wenn hell und rein aus dem Tal und von den Höhen Glocken rufen, wenn deine Seele das feine Klingen hört: Sonntag ist's, da steigt dann aus dem Himmel das Glück auf die Erde nieder.

gegen.

*

Nr. 79

Gelbstanschlußbetrieb im Ortsfernsprechnet

Gießen.

Im Ortsfernsprechnetz Gießen werden, wie allen Fernsprech teilnehmern bekannt ist, die Gesprächsverbindungen sowoh! innerhalb des Ortsfernsprechnetes als auch nach anderen Orten durch Vermittlung von Beamtinnen hergestellt, d. h. die Be­amtinnen fragen durch ihre zwei Worte Hier Amt" den an­rufenden Teilnehmer nach seinem Wunsch und stellen dann durch ihrer Hände Arbeit die verlangte Verbindung her.

Der 7. Oktober ist in diesem Jahre für das reisende Pub­likum von doppelter Bedeutung, denn er bringt gleichzeitig mit dem Beginn der Winterfahrpläne das Inkrafttreten der neuen Fahrpreisfestsetzungen und das Zwei- Klassen- System. Soweit es sich bisher übersehen läßt, zeigt der neue Fahrplan große Abweichungen, die das Fahrplanzahlenbild der neuen Kurs­bücher stark verändern. Trotz dieser Umstellungen werden sämt­liche Storm- Kursbücher rechtzeitig erscheinen und bei den zahl­reichen Verkaufsstellen ausliegen. Der Verlag teilt uns mit, daß die große Stormausgabe für das gesamte Reichsgebiet( R.-M. 5.) durch Beigabe zahlreicher Uebersichtskarten innerhalb der Fernverbindungen mit tabellarischen Angaben über Fahr- und Bettkarienpreise und Schlafwagen ergänzt worden ist. Die praf­tische Neuerung wird dem Benutzer die Möglichkeit geben, die gewünschte Fernverbindung nicht nur im Fahrplanzahlenbild, sondern auch in der übersichtlichen, rascher orientierenden gra­phischen Darstellung zu sehen. Für unser Verkehrsgebiet kommt neben der großen Ausgabe fürs Reich noch die kleine und billi­gere Teilausgabe für West- und Süddeutschland in Frage, die 2. R.-M. kostet.

Es fliegt in die Städte, es zieht sich auf das Land, es ge­sellt sich zum Zuge der frommen Beter, die zum Kirchlein wal­len, es grüßt den Einsamen im erwachenden Frühlingswald, schaut in die Stuben der Armen, in die Zimmer der Reichen, spielt mit der Jugend im sonnigen Hag und bringt Sonne hinein in die Stuben der Kranken.

Wer ist nun das Glück, das die Glocken am Sonntag vom Himmel läuten?-

* Aufgehobene Sperre Die Sperre der Fuhrwerkswaage in der Frankfurter Straße ist aufgehoben, da die Reparaturarbeiten beendet sind.

Von etwa Mitte nächsten Jahres ab sollen nun nach Ein­richtung eines Fernsprech- Selbstanschlußamtes die Fernsprech­verbindungen innerhalb des Ortsfernsprechnetes Gießen selbst­tätig hergestellt werden. Durch Drehen einer am Fernsprech apparat befindlichen Nummernscheibe wählt" der Fernsprech teilnehmer künftig den von ihm gewünschten Fernsprechanschluß eigenhändig. Die bei der Zusammenschaltung zweier Fernsprech teilnehmeranschlüsse jetzt noch nötigen Handgriffe der Beamtin­nen beim ,, Amt" werden später also ganz in Wegfall kommen. Fehlverbindungen durch Hörfehler seitens der Beamtinnen sind daher ausgeschlossen. Ebensowenig fann es fünftig noch vorkommen, daß bestehende Verbindungen nach dem Einhängen des Hörers infolge Versagens des Schlußzeichens usw. nicht rechtzeitig getrennt werden. Der Fernsprechteilnehmer wird also feine Zeit mehr nutzlos aufwenden müssen.

* Hessischer Landes- Lehrerverein. Der Hessische Landes­Lehrerverein begeht vom 7. bis 10. Oktober in Darmstadt die Feier seines 60jährigen Bestehens. Eingeleitet hat er bereits seine Jubelfeier, als er am vergangenen Sonntag in dank­barer Erinnerung an die Verdienste seines Vereinsgründers ( des 1893 verstorbenen Lehrers Johann Schmitt) um die He­bung der Volksschule und ihrer Lehrerschaft an dessen Ge­burtshause zu Ensheim in Rheinhessen eine Gedenktafel ent­hüllte. Sonntag, den 7. Oktober, vormittags 10 Uhr, wird eine größere Abordnung von Lehrern auf dem Friedhofe an der Nieder- Ramstädter Straße in Darmstadt Kränze niederlegen.

* Erledigt ist: Eine Lehrerstelle für einen evangelischen Leh-| Um 11 Uhr wird alsdann in der Mornewegschule in Darmstadt ver an der Volksschule in Zahmen, Kreis Lauterbach.

* ,, Achtung! Autoausfahrt" verboten. Nach einem Erlaß des hessischen Innenministers sind die an Torfahrter und vor Grundstücken angebrachten Warnungstafeln Achtung! Auto­ausfahrt" im Interesse des allgemeinen Durchgangsverkehrs von den Grundstückseigentümern zu beseitigen. Die Ausfahrt eines Kraftfahrzeuges ist fünftighin zur Warnung der Passan­ten und des übrigen Straßenverkehrs durch Personen mit einer roten Flagge bemerkbar zu machen.

* Gelegentlich des Verbandstages der ehem. 116er findet

Gamstag,

allgemeine; mahmen. Es nehmer in le

In den zahlreichen S chiditet wor

Ederungen v ädten- hau

Lhaben sich da thier geschehen

verzeichnissen oglatte Umstell

Nonnenro einer genehm Wirtschaft die worden.

Harbach per hiesigen anichlag und Der Gemarku während der Stangenr mit feinem G Land Döll fam en und ihn Bad Salz Badejaison ge Fuchter Schluß Bad Nay

Mit der Einführung des Selbstanschlußbetriebes ist nun allerdings die Aenderung der Fernsprechnummern faſt ſämt­licher hier angeschlossenen Teilnehmer verbunden. Die Art und Schaltung der für das hiesige Selbstanschlußamt zu verwenden­den technischen Einrichtung ist abhängig von der Zahl der Teil­nehmer. So kommt es, daß alle Teilnehmer hier künftig vier: stellige Anschlußnummern haben müssen, daß also alle hiesi­gen Teilnehmer, die jetzt die Anschlußnummern 1-999 haben, mit der Aenderung ihrer Anschlußnummer zu rechnen haben. Aber auch die jetzt schon hier vorhandenen 4- ſtelligen Anschluß­nummern 1000-1999 sind für den Selbstanschluß nicht geeignet, weil durch die am Anfang der Nummer stehende 1 leicht Fehl­verbindungen hervorgerufen werden. Den Teilnehmern mit den Nummern 1000- 1999 fönnen danach ihre Anschlußnummern ebenfalls nicht belassen werden.

eine große Lehr- und Lernmittel- Ausstellung eröffnet. Der Eintritt ist frei. Die eigentliche Tagung beginnt nachmittags 3 Uhr mit einer Vorstandssitzung im Städtischen Saalbau, wo­selbst auch die weiteren Veranstaltungen wie Festakt, Begrü­hungsabend, Haupt- und Vertreterversammlung stattfinden. Ihren Abschluß findet die Feier durch eine geschlossene Fest­vorstellung( ,, Lohengrin") im Landestheater. Wir wünschen der Tagung einen angenehmen und fruchtbringenden Verlauf, ist doch den Lehrern unser kostbarstes Gut, unsere Jugend, anver­traut.

Aus den vorerwähnten Gründen ist bei der Vergebung der neuen Anschlußnummern von der Nummer 2000 ausgegangen worden.

Weitere Maßnahmen technischer Natur u. a. gleich­mäßige Verteilung aller Teilnehmer auf die fürs erste vorge­schenen, in Hundertgruppen eingeteilten Anruforgane hinsicht­lich der Belastung mit Ortsgesprächen lassen es nicht zu, daß die Nummernänderung durch eine gleichmäßige Verschiebung aller Nummern zu erreichen ist.

Kaffee Hag hilft

Germaniens Befreiung.

Die Schlacht im Teutoburger Wald.

Wie aus vorstehenden Ausführungen zu ersehen vist, ist die Nummernänderung im hiesigen Ortsfernsprechnet eine ganz

gesund bleiben

östlich der Elbe sitzenden Germanen gestiegen. Mit der Selb­ständigkeit Germaniens und der Germanen wäre es wohl vor­bei gewesen. Die sonst so zäh an ihren weitsichtigen Plänen fest­haltenden Römer hat das einie Ereignis, der Schlacht im Teuto­burger Wald zu einer vollständigen Umänderung ihrer Politik gegenüber Germanien bestimmt, die von da ab fast unverändert bis zum schließlichen Untergang Roms beibehalten wurde.

Jahre in un In der Woche Mongrez für perfammelt fi veiner Reichs

Lauterba Schlosses Gi Damit wird in absehbare Krankenhaus

Lauterba Randwirtscha Werkauf sind

Büdinge Provinz He Rothenburg

ides Verban um die Tag

mann, der Befreier hatte solche allgemeine Zurückdrängung der Römer und ihre weitere Besiegung beabsichtigt, aber Marbod versagte sich ihm. Die Römer waren froh, daß nicht als Folge des Sieges eine allgemeine Vereinigung der Germanen statt­fand. Der römische Kaiser Augustus und sein wenige Jahre darauf ans Ruder kommender Nachfolger Tiberius glaubte nun­mehr in der Verhinderung eines solchen Zusammenschlusses, der durch eine fortschreitende Eroberungspolitik gefördert worden wäre, ihr Hauptziel zu sehen und verzichteten deshalb von nun ab gänzlich auf umfassende Eroberungspläne. Vorstöße erfolgten nur noch zur Abwehr und zur Verbreitung von Schrecken aber nicht mehr kurz dauernden Besitznahme. Immerhin ging man zur | Verteidigung über und errichtete den Grenzwall, soweit nicht die Ströme eine damals natürliche Verteidigungsgrenze boten. Der Grundsatz des Tiberius wurde, die Germanen sich selbst und ihrer inneren Zwietracht zu überlassen, die man nur zu seinen ungunsten durch starke Bekämpfung unterbrechen könne. Die Wirkung der Schlacht im Teutoburger Wald war die Erkennt­nis der nicht genügenden Kraft zur völligen Unterwerfung. Mit Rücksicht auch auf die sonstigen Aufgaben des römischen Reiches an den weit ausgedehnien Grenzen fand man nun diese neue Aufgabe als zu schwer belastend, die zu große Folgen, der Auf­rüttelung einer neuen fräftigen Welt nach sich ziehen konnte. Nach dieser Seite huldigte man nunmehr dem Grundsatz quieta nun novere, sich nicht selbst unnötig schwere, weitausgreifende Berwicklungen auf den Hals zu ziehen.

Der römische Feldherr und Statthalter Quintilius Varus glaubte in Germanien sehr wilkürlich verfahren, eine schnelle Romanisierung der Germanen herbeiführen zu können. Die un­ter der Decke stark angeschwollene Mißstimmung benutzte der Cheruskerfürst Armin oder Hermann zu einer Verschwörung unter einer Anzahl von Stämmen. Hermann war in römischen Diensten gewesen, aber zurückgekehrt und das Haupt einer na­tionalen, im Gegensatz zur römerfreundlichen Partei, geworden. Bei den Römern hatte er die List als Mittel des Krieges und vorbereitender Verhandlungen gelernt und gedachte diese gegen seine Lehrer zur Anwendung zu bringen, die in ihrem geistigen Hochmut solches von den dummen Barbaren nicht erwarteten. Er besiegte sie mit einer ihrer Hauptwaffen, die sie immer wie der ihren unter sich gespaltenen Feinden gegenüber zur Anwen­dung brachten.

Am 9. September des Jahres 9 unserer Zeitrechnung( also 9. 9. 9.) begann die dreitägige Schlacht im Teutoburger Wald, die zur Vernichtung eines auf dem rechten Rheinufer am mitt­leren Rhein befindlichen Römerheeres von drei Legionen, die man nach unseren Begriffen auch als Divisionen bezeichnen kann, führte. Diese Schlacht war in ihren Wirkungen geschichtlich von der allergrößten Bedeutung. Das Weltreich der Römer hatte sich alle an das Mittelländische Meer angrenzenden Länder unterworfen. Es hatte sich stark nach Osten ausgebreitet und im Westen außer Angliederung von Spanien und Gallien auch nach Norden seine Herrschaft vorgerückt. Der Gebirgsstock der Alpen war immer eine Schuhwehr nach Norden gewesen, den vor dem Untergang des römischen Weltreiches durch die Germanen wäh­rend der Völkerwanderung nur zweimal nördliche Feinde, zu­erst die damals mindestens halbgermanischen Gallier und später die rein germanischen Stämme der Cimbern und Teutonen überschritten hatten. In beiden Fällen war nicht nur das Da­sein des römischen Staates, sondern Rom selbst bedroht. Die Kraft der nordischen Völker überstieg die der Römer ganz außer ordentlich. Je mehr Verweichlichung mit dem gewachsenen Reich­tum in Rom und Italien eintrat, desto mehr waren Römer und Italiener die körperlich unterlegenen, die nur durch die Kraft ihrer bezahlten Söldnerheere sich dagegen wehren konnten. Die Gefahr von dieser Seite, der man nur durch Befolgung des Grundsatzes ,,, teile und herrsche" in der Hauptsache begegnen konnte, wurde eher über- als unterschätzt. Jede Niederlage nach dieser Seite löste die stärksten Befürchtungen aus. Immer wieder fühlte sich Rom selbst bedroht. Die Gefahr lag den Römern in den Knochen, denn von keiner Seite tam sie so nahe an das ge­ographische Zentrum, die Grundlage des römischen Staates, das Land Italien selbst heran.

Varus ließ sich durch Beteuerungen von Römerfreundschaft in völlige Sicherheit wiegen. Eine in die Verschwörung mit ein­bezogene Völkerschaft machte einen vorher verabredeten Auf­stand. Zur Unterdrückung desselben zog Varus auf Veranlassung Hermanns aus, der den Führer bei diesem Vorstoß zur Unter­drückung des Aufstandes machte. Hermann lockte ihn dadurch in die unwegsamen Schluchten und Sümpfe des Teutoburger Wal­des. Die verschworenen Germanensürsten mit ihrem Aufgebot begleiteten das Römerheer als Hilsstruppen. Mitten in unweg­samen, nur den Germanen bekannten Waldgelände wurden aus den Bundesgenossen Feinde, zu denen weitere germanische Kräfte der Nachbarstämme stießen. In dreitägigem Kampfe wurde das Römerheer vollständig vernichtet. Der römische Feld­herr stürzte sich selbst in sein Schwert, um nicht in Gefangen­schaft zu geraten. Nur ein Teil der Reiterei schlug sich durch und erreichte den Rhein. Als nächste Folge der Schlacht mußten die Römer das in jener Gegend gelegene Kastell Aliso und damit die Herrschaft über die ganze Gegend aufgeben.

Der allzunahen Gefahr hatte Cäsar durch völlige Unter­werfung Galliens, durch Vorstoß bis zum Rhein und durch Be­siegung der unter Ariovist vorgedrungenen Germanen abge­holfen. Die Römer waren dann auch auf das rechte Rheinufer übergegangen und hatten sich nicht nur am Oberrhein, sondern auch am Mittel- und Unterrhein festgesetzt. Unter Augustus wurde der Plan gefaßt, von Westen und Süden aus weiter vor­zudringen, die Lande bis zur Elbe zu unterwerfen u. eine Grenz­linie des Reiches nach Nordosten der Elbe entlang bis zu den Kar­pathen zu schaffen. Damit wären alle Germanen westlich der Elbe unter römische Herrschaft gekommen. Mit dieser Bergrößerung der römischen Macht wäre natürlich auch der Einfluß auf die

Die vernichtende Niederlage verbreitete in Rom einen unge­heueren Schrecken. Man glaubte schon an einen weiteren Vor­stoß dieser Germanen und ihre Verbündung mit den anderen Feinden in der Linie Rhein- Main- Donau, insbesondere mit den Markogermanen unter ihrem König Marbod, woraus ein allgemeiner Vorstoß gegen Italien hätte werden können. Her­

Mainz. Zeit des R weitere 12 wahl des menten, mi abgelehnt.

Franti an der F zu errichten

Tiberius hatte insofern recht, als Hermanns, des Befreiers weitere Versuche, die Germanen zum Kampf gegen die Römer zu einigen ein großes germanisches Reich ihnen entgegenzusetzen, infolge von Zwietracht und persönlichen Neid und Mißgunst gegenüber diesem großen Führer fehlschlugen. Nach manigfachen Kämpfen wurde er 11 Jahre darauf von Verrätern im eigenen Lager ermordet. Auf alle Fälle aber war die Wirkung seiner großen Tat, der Herbeiführung eines Vernichtungssieges über das Römerheer unter Varus von ungeheuerer Bedeutung für die Germanen und damit für das spätere Deutschland. Tacitus, der römische Geschichtsschreiber, nennt ihn ,, den zweifellosen Be­freier Germanens". Ein anderer römicher Geschichtsschreiber, Florus, hat die Folgen des Sieges in folgender Feststellung wiedergegeben: Diese Niederlage bewirkte, daß das römische Reich, welches an den Gestaden des Ozeans nicht Halt gemacht hatte, am Ufer des Rheins zum Stehen fam."

Die Befreiung Germaniens von fortschreitender römischer Beherrschung hat die Gefahr der Romanisierung, der Verwel­schung der Germanen, wie sie bei den Galliern gelang, in ihren

Hauptsitzen ferschaften

in den folg

Damer der

Stelle trete

Römern ler

ron allen G eine Selbite

Paß fie fo

jhenden Ri

werfung u

Germanien

war dami

erfämpfung

Sie e

Wenn ausschusses

nitten fin

im Bauhan

rtifel, der Einzelheiten

erfahren.

Die Ver

Vertriebstoff

nur das Ge triezweige, c

Die No

über die sich

und diejenige

ind in den

gen der A

faljdje Borita

hersteller un

blem im allg

Mit jelten

ausigui, die

eine Art Be

Rigtlinien e

Darauf zu ha

Deutsche Nor jjaft der G

ein jeder,

Kaufmann,