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Nr. 46.

Mittwoch, den 6.

Mittwoch, den 6. Juni 1928.

immer noch auf 53; 1924 und 1925 hielt sich die Quote zwischen 20 und 21.

Im letzten Jahrzwölft vor dem Weltkrieg betrug die natür­liche Bevölkerungsvermehrung Deutschlands( Lebendgeburten, vermindert durch die Sterbefälle) etwa zwischen 12 und 16 pro Tausend der Bevölkerung; heute beträgt sie weniger als 8 bis 9 pro Tausend. Was dies absolut genommen bedeutet, ergibt sich daraus, daß 1906 in Deutschland 910 000, 1926 aber nur noch 491 000 Menschen mehr geboren als gestorben sind.

Einer der besten Kenner der Bevölkerungsfrage, Grotjahn, hat in einem Aufsatz über Bevölkerungsprobleme" unlängst mit zwingenden Gründen dargetan, daß die Zahl der Lebend= geburten auf die Dauer nicht unter 20 auf das Tausend fallen darf, wenn nicht die Erhaltung der Volkszahl in Frage gestellt sein soll" oder wie er das gleiche noch mit anderen Worten aus­drückte: Eine Geburtenziffer von 20 bedeutet nichts mehr und nichts weniger als die Zahl, unter die eine Bevölkerung von normaler Altersklassenbesetzung nicht sinken darf, wenn sie sich nicht vermindern soll". Zum erstenmal ist die deutsche Ge­burtenquote 1926 unter diese Mindeſtgrenze der Volkserhal­tung, nämlich auf 19,5 v. T. gesunken.

Viele freilich sehen all dies gar nicht als bedrohlich an, im Gegenteil. Deutschland, sagt man, ist übervölkert; es leidet an starker Arbeitslosigkeit, es fällt ihm schwer, seine v Millio­nen durchzubringen; ist es da nicht ein Unding, den diese Schwierigkeiten mildernden Geburtenrüdgang als eine natio­nale Gefahr hinstellen zu wollen?

Demgegenüber ist zu sagen, daß hier ein sehr oberflächliches Urteil, ein sehr bedenklicher Irrtum und eine erhebliche Ver­kennung der tatsächlichen Verhältnisse vorliegt: in der Haupt­sache darin begründet, daß lediglich die heutige Gesamtzahl und nicht die Alterszusammensetzung des deutschen Volkes in Be­tracht gezogen wird. Jene zeigt an, wie die Dinge in der Gegenwart liegen; diese weist in die Zukunft.

Der günstige Altersaufbau einer Bevölkerung liegt vor, wenn bei höherer und mittlerer Lebensdauer und geringer Kindersterblichkeit die produktive" Schicht im Alter von15 bis 65 Jahren eine mittlere Vertretung und die Altersschicht der ,, kommenden( 0 bis 15 Jahren) eine starke Absetzung aufweist. Jm heutigen Deutschland ist die Zahl derer, die im ,, produk­tiven" Alter stehen, verhältnismäßig sehr hoch und drückt auf den Arbeitsmarkt, während die nachwachsende Schicht im Al­ter von weniger als 15 Jahren überaus schwach ist. In einem Vergleich, den das Statistische Reichsamt zwischen den Berufs­zählungsergebnissen von 1907 und 1925 zieht, führt es die fol­genden sehr charakteristischen Zahlen an: die Gesamtbevölke­rung hat sich in dieser Zeit um 13,5 Prozent, die Bevölkerung im Alter von 15 bis 36 Jahren um 26,4 Prozent vermehrt.

Diese Lage aber wird sich bald gründlich ändern. In schon absehbarer Zeit werden wir bei auch nur einigermaßen nor­maler Entwicklung des wirtschaftlichen Lebens an Arbeitskräf­ten Mangel haben.

Gießener Zeitung"

Lofales.

Gießen als Tagungsort.

Unsere Stadt wird im Laufe des Sommers eine größere Anzahl von Tagungen und festlichen Veranstaltungen haben, die zum großen Teil in der Volkshalle stattfinden.

Am 10. Juni tagt die Oberhessische Pilgermission, außerdem ist der Hessische Landes- Bäckertag vorgesehen.

Vom 11.- 13. Juni findet eine große wissenschaftliche Tagung für ganz Deutschland statt. Es handelt sich um die Jubiläums= tagung der Gesellschaft zur Förderung der Deutschen Pflanzen­zucht.

Am 17. Juni findet ein Bundes- Schüßentag des Schützen­bundes Mittelrhein- Pfalz- Baden statt.

Am 30. Juni und 1. Juli ist große Ruder- Regatta auf der Lahn.

Am 8. Juli ist ein großer Flugtag vorgesehen.

Der 14. Juli bringt ein Reit- und Fahrturnier an der Hardt. Am 1. und 2. September ist der Landeskolonnentag der Hessischen Sanitätskolonnen vom Roten Kreuz in der Volks­halle.

Am 9. September ist das Jubiläum des Gesangvereins ,, Heiterkeit", an dem auch der Lahntalsängerbund teilnehmen wird.

Den sich allmählich entvölkerten Schulen folgen in natür­lichem Gange der Entwicklung leere Lehrlingswerkstätten und ähnliches mehr. Mit Nachdruck hat unlängst Oberingenieur Arnhold hierauf hingewiesen und daraus die zwingende Folge= rung für die Notwendigkeit besonders intensiver Heranbildung des quantitativ sich mindernden Nachwuchses in qualitativer Hinsicht gezogen. Seine charakteristischen Zahlen seien hier wiedergegeben: Die Zahl der zum Ostertermin aus der Schule entlassenen Kinder betrug Ostern 1928 rund 1,3 Mill.( bereits weit weniger als früher), 1929 werden sie noch 1,2 Mill., 1930 800 000, 1931 720 000, 1932 650 000, 1933 700 000, 1934 wieder ( Jahrgang 1919) 1,3 Millionen, 1935 wiederum weniger, näm­lich 1,2 Millionen sein und so weiter, je nach dem voranschrei= tenden Geburtenrückgang. Eine ausgesprochene ,, Jugendlosig­feit" steht für Beruf und Arbeit in Aussicht.

Pfingsttagung des Vereins für das

Vom 1.- 13. Oktober findet ein internationaler Ferienkurs an der hiesigen Universität statt.

* Durchdrucke von Telegrammen gibt die Post gegen eine Gebühr von 20 Pfg., wenn der Durchdruck gleich bei der Auf­gabe verlangt wird.

* Der 9. Verbandstag des Zweigvereins Hessen des Zen­tralverbandes deutscher Bäderinnungen( Germania) in Ver­bindung mit der Feier des 44. Stiftungsfestes nebst Fahnen­weihe der hiesigen Bäcker- Zwangs- Innung findet am 9. und 10. Juni in Gießen, im Café Leib, Walltorstraße, statt. Die Tagesordnung bringt bedeutende Vorträge über die wirtschaft­lichen Verhältnisse in der Bäckerei auf dem Lande, über Be­rufsfragen und Lehrlings- und Pensionswesen, sowie über dringende Aufgaben der Handwerkerorganisationen und der Handwerkskammern. Zu dieser Tagung werden zahlreiche Bäcker aus ganz Hessen in Gießen sein.

Hessische Provinz- und Kreistagung.

Konzerte zum Besten der Kvanten veranstaltet. Die Darbie­tungen wurden von den Kranken mit lebhaftem Interesse auf­genommen. Die von den Vereinen geschickt zusammengestellten Programme boten den Patienten eine genußreiche Abwechse­lung. Der reiche Beifall, der den Vereinen seitens der Zuhörer gespendet wurde, war ein Beweis dafür, daß die Vereine gut geschult und den zeitgemäßen Anforderungen durchaus gewachsen sind. Den Vereinen sei hiermit namens der Direktion und Kranken für ihre Mühe nochmals herzlichst gedankt.

Der Verband der hessischen Kreise und Provinzen hielt hier unter dem Vorsit von Provinzialdirektor Graef seine dies­jährige Mitgliederversammlung in Gießen ab. In seiner Be­grüßungsansprache gedachte Provinzialdirektor Graef auch der verstorbenen Mitglieder des Verbandes und würdigte besonders die Verdienste des Provinzialdirektors Kranzbühler

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Der Urlaub der Angestellten.

V.

FB. Sprendlingen

2.- Lich 1. 5: 2 1. Jugend- VfB BiB. Wetter A. S Am vergangenen G Sprendlingen und verlo Schneider; Bergener, S Wilhelmi, Baljer, Grün Die Aufstellung be gleiter sprang als Recht Henrichs fehlten. Kreß merlegung auf hiesigem Wenn man bedenkt, o ist das erzielte Result geht also auch ohne joge Das Spiel an und achaft fämpfte mit aller war ein Selbsttor, hervo teidigung. Balser glich jeit: 1: 1.

Wird der Urlaub durch Tarifvertrag oder durch Einzeldienst­vertrag geregelt, so ist die Rechtslage geklärt. Der Urlaub für Angestellte entspricht aber auch einem ,, allgemeinen Brauch", so daß sich ein Gewohnheitsrecht herausgebildet hat. Das Ge­halt wird während des Urlaubs voll weiter gezahlt. Der Ar­beitgeber erleidet dabei keinen finanziellen Verlust. Nach all­gemeiner Gewohnheit wird die Arbeit für in Urlaub befindliche Angestellten von den zurückgebliebenen Kollegen mit erledigt. Nach neueren Entscheidungen der Arbeitsgerichte hat der Arbeit­geber dem Angestellten eine Entschädigung zu zahlen, wenn er ihm den Urlaub unmöglich macht. Scheidet ein Angestellter im Laufe des Kalenderjahres aus, so hat er für jeden Monat Dienstleistung seit dem letzten Urlaub bis zum Ausscheiden ein Zwölftel des ihm zustehenden Urlaubs zu beanspruchen.

* Schärfere Maßnahmen gegen rasende Kraftfahrer.( Zur Nachahmung in Hessen empfohlen.) Der preußische Handels­minister und der Minister des Innern haben die Polizeibehör­den angewiesen, alle Polizeistrafen usw., die Kraftfahrer wegen Vergehens gegen die einschlägigen Bestimmungen erhalten, den Verwaltungsbehörden, die für die Ausstellung der Zulassungs­papiere zuständig sind, mitzuteilen, damit geprüft werden kann, ob dem bestraften Kraftfahrer nicht im Interesse der Verkehrs­sicherheit die Fahrlizenz entzogen werden muß.

Aus Nah und Fern.

Fruchtenstand im Kreise Gießen.

Nachdem die Blütezeit der Obstbäume vorüber ist, muß lei­der festgestellt werden, daß ein großer Teil der Blüten durch den Frost vernichtet wurde. Der Fruchtansatz an allen Spät­sorten des Stein- und Kernobstes ist als mittelmäßig bis schlecht zu bezeichnen. Frühbirnen zeigen vielfach einen besseren Be­hang, da zu deren Blütezeit warmes Wetter herrschte. Das Wintergetreide hat sich sehr gut entwickelt, auch die Sommer­frucht hat einen guten Stand. Auf trockenen Wiesen macht sich das Fehlen eines ausgiebigen Regens bemerkbar, während in erste Schnitt des deutschen Klees hat begonnen; die Besitzer von Kleestücken haben reichlich Grünfutter.

Oberbürgermeisters Dr. Göttelmann. Der er und des feuchteren Lagen ein guter Stand des Graswuchses beſteht. Der

über

abgelaufene Jahr und der Voranschlag für 1928 wurden schnell erledigt. Alsdann sprach der Präsident des Deutschen Land­freistages, Baron v. Stempel, über aktuelle Fragen der Kreiskommunalpolitik, wobei er der in Aussicht genommenen Reichskreisordnung im Zusammenhang mit einer Städte und Reichslandgemeindeordnung, dem Wohnungsbau und der So­zialpolitik besondere Beachtung widmete. Professor Jesion nek sprach in der neuen Universitätshautklinik über die Be­kämpfung der Volksseuchen, insbesondere der Geschlechtskrank­heiten und der Tuberkulose, was durch Experimente wesentlich unterstützt wurde. Im Anschluß erfolgte die Besichtigung der neuen Hautklinik. Die nächste Tagung soll in Rheinhessen statt­finden.

Wohltätigkeitskonzerte in der Univ.- Nervenklinik Gießen. Am 1. Pfingstfeiertag, vormittags 10 Uhr, wurden von dem Gesangverein Harmonie" Klein- Linden, am Sonntag, den 3. Juni 1928, vormittags 10 Uhr, vom Gesangverein ,, Harmonie­Gemütlichkeit" Gießen im Park der Universitäts- Nervenklinik ( Direktor: Geheimrat Prof. Dr. Sommer) in Gießen weitere

Arbeit des V. D. A. im letzten Jahre zu verzeichnen hatte. 6567 Ortsgruppen und 4078 Schulgruppen hat der Verband jetzt, neu

Deutschtum im Ausland( B. D. A.) in hinzugekommen sind 411 Orts- und 1764 Schulgruppen, über

Gmunden( Desterreich).

Von Dr. Götz- Darmstadt. ( Fortsetzung.)

Der Samstagnachmittag brachte dann als Höhepunkt der inneren Arbeit der Tagung die 47. Hauptversammlung des V. D. A. im großen Saal des Kurhauses Der Saal erwies sich als zu klein für die vielen hundert Vertreter aus allen Tei­len der Welt, in denen die deutsche Zunge erklingt viele mußten sich mit einem Stehplatz begnügen. Die Versammlung stand unter der Leitung des geschäftsführenden Vorsitzenden des V. D. A., Admiral Seebohm, und stellte in der Zusammen­fassung der Vertreter des gesamten Deutschtums der Welt eine wirkungsvolle Kundgebung des großdeutschen Gedankens dar. Nachdem Begrüßungstelegramme an die Präsidenten des Deut­schen Reiches und der Republik Desterreich genehmigt waren, erfolgte die große Reihe der Begrüßungsansprachen. Landes­hauptmann Dr. Schlegel Oberösterreich streifte in seinen Worten kurz die Schwierigkeiten der Schuzarbeit seit 1914 und endete unter großem Beifall mit den Worten: Eines kann uns niemand verwehren: Deutsch zu denken und deutsch zu fühlen!" Bundesminister Dr. Schürff- Wien stellte als Ziel des V. D. A. hin, daß das, was deutsch sei, deutsch bleibe, und das, was deutsch war, wieder deutsch werde, und überbrachte die Grüße der österreichischen Bundesregierung. Recht herzliche Worte fand auch der Bürgermeister der Stadt Gmunden, Dr. Thomas, während der Vertreter des deutschen Schulvereins ,, Südmark, Direktor Dr. Barta, mit großer Freude der zur Tat gewor­denen Vereinigung des V. D. A. und des deutschen Schulver­eins Wien gedachte und auf die Leiden der Auslandsdeutschen, besonders auf die letzten Vorkommnisse in Innsbrud und Kol­mar hinwies. In tiefschürfenden Ausführungen sprach sodann Prof. Giera ch- Reichenberg über Volfstum und Schutz­arbeit". Admiral Seebohm erstattete sodann den Jahres­bericht, der Zeugnis ablegte von dem großen Fortschritt, den die

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Bürgermeister Rechthien- Bilbel

ist am vergangenen Montag offiziell zum Kreisdirektor des Kreises Friedberg ernannt worden. Ein seit längerer Zeit um­herschwirrendes Gerücht hat somit seine Bestätigung gefunden. Bürgermeister Rechthien wird sein neues Amt am 1. Juli d. J. antreten.

2 Millionen betrugen die Ausgaben des Vereins. Sehr erfolg­reich haben sich für die Ausbringung der Mittel die Werbe­wochen erwiesen. Auch die kurzen Berichte über die einzelnen Landesverbände zeigen rege Arbeit. Für uns Hessen war es dabei eine Genugtuung, daß festgestellt wurde, daß das kleine Hessen seiner Größe nach einer der kleinsten Landesverbände, nach Mitteln, die es aufbrachte, an 11. Stelle, dicht hinter den großen Landesverbänden rangiert, und daß die Zusammenarbeit zwischen Landesregierung und V. D. A. gerade in Hessen muster­gültig sei. An dieser Einstellung wird der 2. V. Hessen auch in Zukunft unverrückt festhalten. Nunmehr famen die aus­landsdeutschen Redner zu Wort: Bischof Teutsch- Hermann stadt überbrachte die Grüße des Zentralvorstandes des Gustav­Adolf- Vereins. Die Gedanken der Auslandsdeutschen gehören dem V. D. A., so lange ihm die Herzen der Millionen Mitglie­der entgegenschlagen. Superintendent Schaffnit- Amerika übermittelte die Grüße der Deutschamerikaner und gab einen Ueberblick über das Wiedererwachen des Deutschtums in den U. S. A. Die vierjährige Tätigkeit von Direktor Treut( ein Büdinger!) habe zur Reorganisation des deutschen Vereins­wesens geführt und müsse unbedingt fortgesetzt werden. Dom­Herr Dr. Huber- Dedenburg wies in begeisterten Worten auf die Gefahren hin, die dem deutschen Volksfum vor allen an­deren Völkern infolge seiner geographischen Lage drohten und umriß die Aufgabe des V. D. A. dahin, die deutschen Seelen im Ausland, die dem Untergang geweiht seien, zu retten.

Friedberg. Ihr 100jähriges Geschäftsjubiläum feierte am 6. Juni das angesehene Manufakturwaren- und Konfektions­geschäft J: Hirsch. Der jetzige Inhaber L. Hirsch ist Stadt­verordneter, Handelskammermitglied und Handelsrichter. Darmstadt. Am 23. Juni hält der Landesverein vom Roten Kreuz in der Vereinigten Gesellschaft in Darmstadt seine Hauptversammlung ab.

Direktor Dr. Treut, mit großem Beifall begrüßt, be­richtete über seine amerikanische Tätigkeit und verlangte aus­drücklichst, daß die V. D. A.- Arbeit alle Schichten des Volkes durchdringen müsse; Gewinnung der Arbeiter, Handwerker und Gewerbetreibenden und der Volksschuljugend müsse die Auf­gabe des V. D. A. jetzt sein. Seine Ausführungen wurden nachdrücklichst unterstrichen von Regierungspräsident Dr. Grü- ner- Magdeburg, der gerade in Hinsicht auf die Erfassung aller Volksschichten eine Revision des Arbeitsprogramms des V. D. A. verlangte. von Witzleben- Bayern dankte Ad­

Herborn. Herr Heinrich Schmidt von hier stürzte vom Scheunenboden seines Hauses und erlitt so schwere Verlegungen, daß er kurz darnach gestorbenen ist.

miral Seebohm für seine Tätigkeit. Als Tagungsort der näch­sten Hauptversammlung wird der Hauptvorstand einen Ort an der ,, Waterkante" vorschlagen, Kiel und Stralsund bitten mit warmen Worten um den Besuch des V. D. A. Sodann werden eine Anzahl Mitglieder des Hauptausschusses neu gewählt, aus Hessen gesellen sich in Zukunft zu Frau Dr. Köpfe Frau Gold­schmidt Seeheim( auf Vorschlag der Berliner Leitung) und der um die Voltstumsarbeit sehr verdiente Dr. König Gie ßen, für die Schulgruppenverbände wurden u. a. neu gewählt: Prof. Dr. Breidenbach und Dr. Weigand Darmstadt.

Ehe nun zur Wahl des Vorsitzenden geschritten wurde, er­klärte Minister a. D. Dr. Külz, daß er mit Rücksicht auf die Vertretersizung und die dabei zum Ausdruck gekommenen Er­wägungen von seiner Kandidatur zurücktrete. Er betonte in seinen, von außergewöhnlich starkem Beifall aufgenommenen, auf hohem Niveau stehenden Ausführungen, auch ein Mann, der im politischen Leben stehe, könne in erster Linie deutsch sein. Da aber die Möglichkeit bestehe, daß bei einer Abstim­mung politische Gesichtspunkte maßgebend sein könnten, bitte er, von seiner Wahl abzusehen, und wünscht dem V. D. A. unter seinem neuen Vorsitzenden eine segensreiche Weiterentwicklung. Da eine weitere Kandidatur nicht vorlag, schlug der Vorsitzende, Eyz. Groß- Wien, die Wahl des zweiten Kandidaten, des Ge­sandten von dem Bussche vor, die dann erfolgte.

Am Nachmittag des 26. 5. gab der V. D. A.' einen Presse­tee, bei dem Lektor Matras- Wien über Schußarbeit in Desterreich", Ayel de Vries über Der Nordosten" und Abg. Brandsch Hermannstadt über Der Südosten" sprachen. Am gleichen Abend empfing die Stadt Gmunden die Pressever­trerer, wobei der neue 1. Vorsitzende, Herr von dem Bussche, sich den Anwesenden vorstellte und der Stadt Gmunden für den Empfang dankte. Gleichzeitig fand der Begrüßungsabend des Deutschen Schulvereins Südmark und ein Begrüßungsabend der Studenten statt. Die für den Samstagsabend weiterhin ge planten Begrüßungsabende der Landesverbände in den Unter­kunftsbezirken der Jugend mußten, da sie alle im Freien statt­finden sollten, wegen des Regens ausfallen. Schluß folgt.

Nach der Halbzeit set Bis nach 20 Minuten v halten werden. Durch ei dhaft erzielte Sprendling lingen fiel einige Min Die 2. Mannschaft Das Resultat 5: 2 für 2 ! Krez II. als Verteidiger Die Alten Herren m ftiges Resultat erzielen: Die 1. Jugend unt

Jugend des VfB. Kurhe Das Resultat besagt ga einer ganz unmöglichen Die 1. Jugend in Alsdorf, Kreis Aachen. Aachen gespielt werden. am Samstag Abend du Ikannt) abzusagen. Die

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Die durch 3 Mann Giezen beim VfB. Da bands: und feines G Sportlichkeiten hätten

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Samstag: Argentinie Sonntag: Deutschland

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Sp. Vg. Griesheim VfL. Neu- Isenburg

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