Einzelbild herunterladen

Nr. 9

gelmäßige Tun

Mittwoch, den 5. Dezember 1928.

rin ein Gegen es mit den G en," ist mit a rtet worden. ich will Ihne Is fünf Minute en und Streden efatmen ist vor

unsere Arbeits Dir den Anforde

bevor das Fa

n sollte, geschlo al tief ein- u Bunge von den Organen, insbe zuführen tam werden bei lie Luft geftredt u den Armen da Beine feit auf de

Ein paar Rump von Tiefatme genießt die mo Geschmad fal

ngenehm empfu ngsstoffe aus d tgiften.

Den Berufen, tu tiefem Ausaime tigen Spannfi

or dem Schlaje die Wohltat d

zu lassen.

in der Nacht ti Einschlafen ve

feier

Freuen als mit

ept:

r. Oetker's Backin Kakao,

er,

e Milch oder Rahm

bt 250 g Zucker, E < in gemischt und Eiweiß.

n Kakao und den Res fettete Form und back

e F entnommen, 2

Koch- und Bratappar g. in allen einschläg sendung v. Marken v

Bielefeld

", Ausgabe C isti st mit seinen ca. 300 ter Ratgeber fir de

Buch kostet 30 Pad

mir direkt bezielen

Dir neugetar

Jinderte uns a Brettern bre Borbeifahrt eder zusamme

Jestellt. Es

bene zu jeb und auf spi

Getreidefel

ange und

See, der wie

flachen, wie

Ufern, an de

Land und g

Baumriejen Dolzlager an t der Mahnu

Firften, flein

pizbriefäften

Hirtentarren mit melodij herrlichen or die alte t: ,, die fonn nn", in den D

E

allerlei Retlan men an den F

ne und mächti

ein Bild d

then Alpen u jones und men

gefegneten Lar

nung jahen

en. Wir fam

und fuhren n

ein, wo wir ptbahnhof

Fortjekung

Fußball.

,, Gießener Zeitung"

Surnen, Sport und Spiel.

Außerordentlicher Bezirkstag in Hessen- Hannover.

Der Bezirk für Hessen- Hannover beschäftigte sich in einer außerordentlichen Tagung in Kassel mit dem seit einigen Wo­chen zur Diskussion stehenden sogenannten Neuto- Vorschlag über eine Aenderung des Spielsystems innerhalb des Verbandsge­bietes. Bekanntlich soll die Entscheidung über diesen Vorschlag auf der am nächsten Sonntag in Bochum stattfindenden Wahl­versammlung des W. S. V. fallen. Nach mehrstündiger Bera­tung gab der Bezirkstag seiner Auffassung einmütig dahin Ausdruck, daß er zwar grundsätzlich einer Neuordnung des Spiel­systems im W. S. V zustimme, aber nicht in der Lage sei, die fonkreten Vorschläge der Neufo für Hessen- Hannover zu akzep­tieren. Das Ergebnis der Verhandlungen bildete die Annahme eines Antrages an die Neuko- Wahlversammlung, für das Jahr 1929-30 das Spielsystem in Hessen- Hannover nach einem von dem Vorschlag der Neuko abweichenden Plan seitzusetzen, für die folgenden Jahre aber dem Bezirksvorstand und dem techni­schen Bezirksausschuß es zu überlassen, die Gruppeneinteilung nach den in Hessen- Hannover durch die besonderen geographi= schen Verhältnisse gegebenen Zweckmäßigkeitsgründen zu regeln

1900 Liga

Dillenburg Liga 2: 1( 1: 0) Ecken 9: 7.

Auf trotz des unbeständigen Wetters gut besuchtem Blaze kämpften beide Mannschaften, vielfach durch den glatten Boden behindert, erbittert um die Punkte und den voraussicht­lich 2. Platz in der Tabelle der Ligavereine des Gaues Gießen­Wetzlar. Das Spiel zeigte aber auf beiden Seiten keine ve= sonderen

Mannschafts"-Leistungen.

Gleich nach Anpfiff setzt sich Dillenburgs Stürmerreihe, ihren flinken Jule" auf dem linken Flügel, einige Minuten vor des Gegners Tor fest. Drei Eckbälle für die Gäste bringen nichts ein. 1900 findet sich langsam und gestaltet das Spiel mehr als offen für sich, holt die drei Eden Vorsprung wieder ein und geht nach 25 Minuten Spielzeit nach schönem, kurzen Zuspiel P. Will- Karl- Erb mit 1: 0 in Führung. Das Tempo, das die Gäste zuerst vorgelegt hatten, läßt jetzt, wie vorauszu= sehen war, langsam nach. Außer einigen Durchbrüchen, beson­ders des Dillenburger Linksaußen, dessen wohlgemeinte Flan­fen von seinen Nebenleuten aber nicht ,, nahrhaft" verwertet werden konnten, spielt sich der Kampf bis zur Halbzeit vor dem Gästetor ab.

Nach der Halbzeit umgekehrtes Bild. Zunächst der größere Spieleifer auf Seiten des Platzvereins später langsames Auf­tommen der Dill- Leute, die dann bis kurz vor Schluß den Ton angeben. 1900 sammelt schnell noch ein paar Edbälle ein, um dann das Dillenburger Tor für fast eine halbe Stunde zu ver­lassen. Eine gefährliche Sache vor dem 1900er Tor fonnte Mül­ler im Tor retten. Der Kampf um den Ball hatte aber bei dieser Gelegenheit Formen angenommen, die Dillenburg einen Elfmeter einbringen. Ihr Elfmeterschütze Schwarz findet aber in Müller seinen Meister, der den halbhohen, kräftig getrete­nen Ball sehr gut hält. Dillenburg ist durch diesen Mißerfolg ein wenig deprimiert. 1900 nutzt diese Gelegenheit aus und legt 10 Minuten vor Schluß durch Erb noch ein Tor vor. 2: 0 für Gießen. Die Gäste, um die es einen leid tut, können dann drei Minuten vor Schluß das Ehrentor erzielen.

Ein Unentschieden wäre bei diesem Spiel das gerechtere Ergebnis gewesen. Gut waren bei beiden Gegnern die Hinter­mannschaften, d. h. immer relativ gesprochen. Vor allem die Gäste- Läuferreihe spielte ausgezeichnet. Die Sturmreihen fie= len beiderseits ab. Allgemein war man über Dillenburgs Kön­nen und über das Nachlassen der Plazmannschaft erstaunt. Der Schiri Geisel- Alsfeld gab sich Mühe, dem Spiel ein gerech­ter Leiter zu sein, genauere Befolgung der Abseitsregeln wäre jedoch manchmal zweckdienlich gewesen.

Niedergirmes Liga VfB. Liga.

-

Frankfurter Sechstagebeginn.

Erwin Casmir schickt 13 Paare auf die Reise. Frankfurt, 30. November( Drahtber.). Pünktlich um 22 Uhr am Freitag abend gab der mehrfache deutsche Meistersechter und Olympiazweite Erwin Casmir in dem von 5000 Personen be­juchten Frankfurter Sportpalast den Startschuß zum ersten Nachkriegs- Sechstagerennen ab. Vorher waren zwei Halbstun­den- Punktefahren für Amateure ausgetragen worden. Als Cas­mis nach den Vorstellungsrunden den Startschuß abgab, waren 13 Mannschaften in den vorgesehenen Zusammenstellungen am Start. Christmann wollte nach einstündiger Fahrt wieder auf und davon, aber ein Reifenschaden brachte ihn zu Fall. Die erste Wertung brachte 10 Spurts. Nach einer Stunde waren 42,600 Kilometer zurückgelegt.

Die erste Nacht

Die erste Nacht brachte den unermüdlich ausharrenden 5000 Zuschauern einige interessante Stunden. Nach lebhaftem Tempofahren kam es kurz vor 1 Uhr zum ersten bedeutsamen Vorstoß. Goebel und Ronße stießen vor, das wachsame Feld machte jich sofort auf die Verfolgung und holte die Ausreißer auch bald ein. Die Leidtragenden dieser Jagd waren die beiden Frankfurt/ Schweinsurier Paare Christmann- Klaß und Schäfer­Remold. Nach einer spannenden, 10 Minuten andauernden Jago, waren Rieger- Richli, Rausch- Hürtgen, Ehmer- Kroschel u. Choury- Fabre zu den Führenden aufgelaufen, alle anderen Paare verloren eine Runde, die beiden süddeutschen Mannschaf ten sogar zwei. Einige Prämienkämpfe belebten die Zeit bis sur 2 Uhr Nachtwertung.

Die weiteren Nachistunden brachten keine Ereignisse von Belang mehr. Um 6 Uhr Samstagmorgen waren 294,900 Km. urückgelegt. Der Stand des Rennens: 1. Ehmer- Kreschel 33 Funfte; 2. Rieger- Richli 21 Punkte; 3. Rausch- Hürtgen 20 Puntte; 4. Charlier Duroy 8 Punkte; 5. Choury- Fabre 3 Punkte; cine Runde zurück: 6. Dorn- Maczinsky 35 Punkte; 7. Schorn­Goebel 25 Punkte; 8. Ronẞe- Degraeve 22 Punkte; 9. Steger­Schuler 11 Punkte; 10. Bossi- Bestetti 8 Punkte; 11. Louet Junge

Burg Liga Butzbach Liga 5: 1( 4: 1).

=

Dem Schiri Petry- Wetzlar stellten sich die Mannschaften zu spannendem, fairen Kampf, der von Burg nicht so überlegen geführt wurde, um den Sieg in dieser Höhe zu rechtfertigen. Buzzbach verdankt die Niederlage seiner schwachen Hintermann­schaft, die den raschen Durchbrüchen des Platzvereins nicht ge­wachsen war.

,, Oranien" Frohnhausen Liga ( 3: 1).

-

Herborn Liga 3: 4

Gleich zu Beginn dieses Treffens übernimmt Frohnhausen das Kommando und kann in der fünften Minute durch Elfer in Führung gehen. Bei einem Zusammenstoß des Herborner Rechtsaußens und Oranier linken Verteidigers wird letzterer vom Platz verwiesen. Den Elfmeter gegen die Oranier ver­wandeln die Herborner zum Ausgleich. Die Oranier erhöhen bis zur Pause auf 3: 1. Nach der Halbzeit spielen die Gastgeber eben­falls eine Zeit lang überlegen, müssen sich aber dann, durch das Fehlen ihres elften Mannes ganz dem Drang der Her­borner hingeben. Der Gast holte ein Tor auf, ein Selbsttor bringt ihnen den Ausgleich. Der Schiri läßt zwei Minuten nachspielen und in dieser Zeit fällt der Siegestreffer, und die Oranier müssen sich abermals, wie so oft, unverdient geschlagen bekennen. Schiri war Böcher- VfB. Gießen. Der Kampf war zeitweilig sehr unschön und konnte wenig dazu dienen, für den Fußballsport zu werben.

Niedergirmes 2.

VfB. 2.

Der VfB. fuhr mit beiden Mannschaften nach Niedergirmes zum Verbandsspiel. Beide Schiedsrichter waren da, der Plaz war spielfähig, die Gästemannschaften waren da, nur der Platz­verein trat nicht an. Billiger konnte der VfB. nicht zu seinen Punkten kommen.

Laubach 1.

Heuchelheim 1. 4: 7( 4: 3).

Die 1. Mannschaft des Sp. V. Heuchelheim war gestern in Laubach zum Verbandsspiel zu Gast und konnte sich in diesem torreichen Treffen zwei wertvolle Punkte sichern. Der Platzver­ein legte ein mörderisches Tempo vor, ging durch Selbsttor des H. Verteidigers in Führung und erhöhte kurz darauf auf 2: 0. H. Lintsaußen stellte das Resultat auf 2: 1. Jm Anschluß an eine Ecke erhöhte Laubach auf 3: 1. Dann ist H. stark im An­griff, Pink stellt das Resultat auf 3: 2 und Christ erzielt kurz darauf den Ausgleich. Drei Minuten vor der Pause erzielt Laubach abermals durch einen Eckball ein Tor, und mit 4: 3 für den Platzverein gehts in die Pause. Nach Wiederanstoß merkt man deutlich, daß die Plazmannschaft ihrem eigenen Tempo zum Opfer gefallen ist. Heuchelheim schießt jetzt in 15 Minute 4 Tore durch Arnold, Pink, Christ und den Rechtsaußen Rinn, und damit ist das Spiel entschieden. Heuchelheim hält das Spiel mit 10 Mann offen bis zum Schluß.( Der linke Ver­teidiger mußte wegen Verletzung ausscheiden.) Mit dem Resul­tat 7: 4 für Heuchelheim pfiff der äußerst korrekte Schiedsrichter Grünewald- VfB. Gießen den Kampf ab.

Lollar 1.

-

Daubringen 1. 2: 0.

Gestern standen sich obige Mannschaften in Lollar gegen­über und lieferten sich einen recht interessanten Kampf, welcher die etwa 200 Zuschauer stets fesselte. Lollar stößt an und so­fort entwickelten beide Mannschaften ein ungemein flottes Spiel. Daubringen ist in den ersten 20 Minuten etwas über­legen, aber zum Erfolg reicht es nicht. Lollars Ersaktorwart konnte manche Gefahr noch rechtzeitig bannen. Scharfes Tempo bis zur Halbzeit. Nach Halbzeit geht Lollar mächtig los. Lol­lars Mittelläufer gibt den Ton an und bald ben seine Mitspieler zusammengefunden. Lollar drückt stark und in der 60. Minute kommt es durch seinen Halblinken zum Erfolg. Wißmann, der Mittelläufer des Platzvereins, läuft zu ganz großer Form auf und Daubringen hat Mühe, sein Heiligtum sauber zu halten. 10 Minuten vor Schluß hat Schermuly Ge­

auch

1 Punkt. Drei Runden zurück: 12. Schäfer- Remold 18 Punkte; 13. Christmann- Klaß 15 Punkte.

Der Samstagnachmittag. Das Feld blieb ziemlich ruhig. Nach 19 Stunden um 17 Uhr waren 465,810 m. zurückgelegt.

Der Samstagabend.

Der Bejuch wurde lebhafter, gegen 22 Uhr befanden sich be­

reits 7000 Personen in der Halle. Um diese Zeit setzte auch das Jagen ein. Remold riz plötzlich aus, es gab eine kurze Jagd, aber nur mit dem Ergebnis, daß Ronze- Degraeve, Schäfer- Re­mold, Schuler- Steger und Christmann- Klaß je eine Runde ab­gegeben hatten. Inzwischen hatte sich die Halle weiter gefüllt. Um 22 Uhr am Samstagabend nach 24 Stunden<- wa= ren 607,310 Kilometer zurückgelegt.

Rieger- Richli in Front.

Ueber 10 000 Menschen hatten in der zweiten Nacht des Frankfurter Sechstagerennens bis lange nach der 2 Uhr- Nacht­wertung aus. Eine wahre Prämienslut gab immer wieder Ab­wechselung. Rausch- Hürtgen, Rieger und Ehmer- Kroschel waren die erfolgreichsten Prämienjäger. Kurz nach 11 Uhr schied der Belgier Ronße, von dem man bis dahin eine recht gute Lei­stung gesehen hatte, aus. Der Straßenweltmeister hatte sich am Nachmittag eine Schulterprellung zugezogen, die sich ziemlich störend bemerkbar machte. Nach Mitternacht gab der Frank­furter Christmann wegen allgemeiner Erschöpfung auf. Aus den verwaisten Degraeve und Klaß wurde eine neue Mann­schaft gebildet, die mit vier Runden Rückstand und 32 Punkten ins Rennen trat. Die Nachtstunden, wie die Nachmittagsstun­den des Sonntags verliefen ziemlich ruhig. Nur bei den Spurts der Sonntag- Nachmittagwertung gab es einiges Leben. Nach waren 994,440 43 Stunden um 5 Uhr Sonntagnachmittag Km. zurückgelegt.

Der Stand nach 48 Stunden.

Die Abendstunden des Sonntags wurden zunächst nur durch Prämientämpfe belebt, sonst aber legte sich das Feld bis zur 10 Uhr- Wertung etwas Zurückhaltung auf. Rund 6 bis 7000

Nr. 96.

legenheit, noch einen schönen Kopfball für Lollar zu verwan= deln, der das Resultat 2: 0 für Lollar stellt. Dieses Resultat ändert sich bis zum Schlußpfiff des ausgezeichneten Schiri Busch­Butzbach nicht mehr und Lollar kann zwei weitere Punkte für sich buchen.

Lich 1. Großen- Bused 1. Großen- Bused drückte zu Anfang der Begegnung merklich, ober nachdem die ersten 10 Minuten verlaufen waren passierte ein großes Malheur. Der Ball hatte sich in seinen Ausmaßen verkleinert ihm war nämlich die Luft ausgegangen und ein Reserveball, der nach wenigen Minuten herbeigeholt wurde, tvar nicht einwandfrei. Der Schiedsrichter sah sich unter die­sen Umständen genötigt, das Spiel abzupfeifen. Dadurch sind dem VfR. Lich, der in dieser Verbandsserie so gut abgeschnit­ten hat, zwei Punkte kampflos abgenommen worden.

Garbenteich 1.

-

-

Steinbach 1. 1: 6( 0: 4). Steinbach weilte bei dem Neuling im W. S. V. Garbenteich zu Gaste, um zu demonstrieren, wie man im W. S. V. Fußball spielt. Die Steinbacher, selbst erst zwei Jahre in Verbands­spielen geschult, waren dem Platzverein weit überlegen. Gar­benteichs Elf muß noch viel an Stellungsspiel und tadelloser Ballbehandlung lernen. Der stets faire Kampf endete unter Leitung von Schiri Kreiling- VfB. Gießen mit obigem Re­sultat.

=

Leihgestern 1. Steinberg 1. 4: 3( 2: 2).

Das spannende Spiel obiger Mannschaften auf dem Leih­gesterner Platz endete mit einem knappen Sieg der Platzmann­schaft. Leihgestern zeigte eine famose Einheitsleistung, während bei den Gästen besonders die linke Sturmseite gefallen konnte. Durch diesen Erfolg hat Leihgestern seine Spitzenstellung er­neut gesichert. Schiri Schäfer- VfB. Gießen leitete gut.

Meisterschaftsspiele in Hessen- Hannover.

Bei den Meisterschaftsspielen in Hessen- Hannover, die wie­der unter dem schlechten Wetter zu leiden hatten, gab es eine große Ueberraschung. Der in der Nordgruppe bisher als einzi­ger Verein ohne Verlustpunkte sührende S. C. 03 Kassel wurde in Göttingen von den immer besser werdenden 05ern mit 2: 0 geschlagen. In Northeim konnte Tura gegen Spiel und Sport, der auf eigenem Platze sehr ernst zu nehmen ist, ein 1: 1 her­ausholen. In der Südgruppe gab es zwei wichtige Kämpfe. Die führende Borussia Fulda besiegte den Tabellenletten Hermannia Kassel mit 3: 1, ohne dabei zu besonderer Form aufzulaufen. Allerdings waren die Platzverhältnisse sehr schlecht. Auch Kur­hessen befestigte seine Position und schlug die Marburger Ger­manen mit 4: 1. Die Gäste lieferten wiederholt ein fast gleich­wertiges Spiel, so daß die Kurhessen- Verteidigung immer wie­der vor den außerordentlich schnellen Stürmern ein freies Feld schaffen mußte. Die siegreiche Mannschaft siel durch ihr genaues 3uspiel auf. Sie waren den Gästen förperlich überlegen. Be­reits bis zur Pause führte Kassel 3: 0, bis die Marburger eine Schwächeperiode ausnutzen und das Resultar auf 3: 1 stellten. Erst kurz vor Schluß erzielte Strehle, der frühere Stuttgarter, den vierten Treffer.

Westdeutsche Verbandsspiele.

Auch der 2. Dezember brachte in den Bezirken des West­deutschen Spielverbandes wieder eine Fülle von Ueberraschungen. In einer Reihe von Fällen wurden die Tabellenführer geschla­gen. So zog sich in der Grppe 2 des Rheinbezirks der V. f. R. Köln seine erste Niederlage zu, er unterlag gegen Tura Bonn 0: 1. In der Gruppe 1 endete das Treffen zwischen den beiden Ersten, Düren 03 und Rheydter Sp. V. 2: 2. Der Westfalenbe­zirk brachte in der Gruppe 1 ein Unentschieden zwischen dem gegenwärtigen Tabellenführer Bielefeld 06-07 und dem Alt­meister Arminia Bielefeld. In der Gruppe 2 unterlag der Ta­bellenführer Sp. Vg. Herten gegen Westfalia Scherlebed 1: 3. Mit einem hohen 9: 2- Sieg über den S. C. Lichtenplatz ver­

Zuschauer waren anwesend, als die zehn Spurts der Wertung ausgefahren wurden. Nur Schuler- Steger hatten eine Bahn­eingebüßt. Nach dem letzten Spurt versuchte Degraeve auszu­reißen, aber wieder setzte das Feld energisch nach und schloß nach 15 Runden Jagd wieder auf. Der Stand des Rennens nach 48 Stunden: 1: Rieger- Richli 117 Punkte; 2. Ehmer- Kroschel 91 Punkte; 3. Rausch- Hürtgen 74 Punkte; 4. Choury- Fabre 36 Punkte; 5. Charlier- Duran 32 Punkte; eine Runde zurüd: 6 Schorn- Goebel 80 Punkte; 7. Bossi- Bestetti; 8. Dorn- Maczinsky 75 Punkte; 9. Junge- Louet 16 Punkte; vier Runden zurüd: 10. Degraeve- Klaẞ 37 Punkte; 11. Schuler- Steger 35 Punkte; fünf Runden zurüd: 12. Remold- Schäfer 72 Punkte.

Ruhiger Gang am Dienstag.

Um 5 Uhr Dienstagmorgen, also nach 79 Stunden, waren 1844,390 Kilometer zurückgelegt.

Die eigentliche Belebung des Frankfurter Sechstagefeldes setzt immer erst abends ein. Tagsüber verläuft das Rennen eintönig und einförmig, wie auch der Besuch um diese Zeit meist schwach ist. Am Dienstag ereignete sich von der Neu­tralisation an bis zur Nachmittagswertung nichts von Belang.

Nach Erledigung von 91 Stunden, um 5 Uhr nachmittags, hatte das Feld 2033,400 Am. hinter sich gebracht. Die Abend­stunden brachten Massenbesuch. Mindestens 8000 Menschen waren anwesend. Um 10 Uhr, nach Ablauf des vierten Tages, wurden die 10 Abendspurts mit großer Erbitterung durchge= führt.

Der Stand des Rennens: 1. Rieger- Richli, 236 Punkte, 2. Ehmer- Kroschel 157 Punkte, 3. Rausch- Hürtgen 154 Punkte, 4. Fabre- Choury 68 Punkte, 5. Duray- Charlier 45 Punkte, eine Runde zurüd: 6. Bossi- Bestetti 184 Punkte, 7. Göbel­Schorn 164 Punkte, 8. Dorn- Maczinski 117 Punkte, 9. Louet Junge 36 Punkte, drei Runden zurück: 10. Schäfer- Remold 91 Punkte, vier Runden zurück: 11. Alap- Degrave 112 Punkte.

Das Feld gesprengt. Nach einer großen Jagd liegen die Paare Rieger- Richli und Rausch- Hürtgen eine Runde vor dem ganzen Feld.