Einzelbild herunterladen

Nr. 11.

Der D. L. all

nd Verbände Kunst- und

, Reichspoft

De in diesem

her Städtetag, Jung Deutscher Bedeutung des Möglichkeit be ichtet. lonsführers in

r von Obert ter in Butzbach

illonstomman er der Maschi

t also in unse

tist geborener ymnasium und

der Verkehrs:

1. Vorsitzenden Sorjizenden hat r günstig ent­ordentlich rege schäftsjahr ge rund 5030 M

e des Vogels­

idda statt. Da­

es Salzhausen. ens, aus Wet­erwartet.

Der beabsichtigt, chen Horste zur

worden find, zu bilden. In endgemäße Ver rtum. An der al- General von an der Arbeit an den Führer -Bundes Deut Wielandstr. 10,

erusschen Guts­ofgut Altenberg Tung des Land­Bonn) berufen ragender Land­Obewegung, weit hinaus bekannt. hervorragendes dem Reich und

n Muschenheim hrer Günther zusammen aus Birtlar, Langs beabsichtigt, ein

Cage des muar 1928.

verks wird uns

wird allgemein

und daher keine nstimmend ergibt lebhafter und

g ist es, daß fich

mert nicht be bemerk

dem Feste eine ie diese dadurch, Einfluß scheinen

, die in diesem

on Waren- und

Nur der Form n. Dann wollte äutchen heiraten

f, um zur Feier

zu holen. Wer

aus dem Stuhl. en furzen Schrit und Zeigefinger

tlich, aber in den

engel haft neuli

en Dingchen den . Er schüttelte irrsch zu antwor der Onkel durfte

wahrhaftig nicht! julter: Das lab er durch die Türe alte Herr framte

effen sprangen zu befangen: Ontel irfen wir auf der oom Büden roten Augen. Mit noch mit fliegenden Fin bart. Von einem eberraschung über

er durch das Zim

en Bund gern seg

ver lieben Mädchen

Des Vaters bleiben

ch fann jeden Tag ba aus dem Heim Vielleicht wartet

meine Augen mid berda nicht allein Forffehung folgt

Samstag, den 4. Februar 1928.

Konfektionshäusern in Szene gesezt wurden. Direkt wurden besonders die Bekleidungsgewerbe davon betroffen, indirekt aber fast das gesamte Handwerk insofern, als die für Anschaf= fungen verfügbaren Geldmittel zum großen Teil in diesen Schädi Hervorgehoben wird Käufen angelegt werden. gung in einigen Teilen Deutschlands die Propaganda der Kon­jumvereine und das Ueberhandnehmen des Rabattunwesens. Der Zahlungsverkehr ließ sehr zu wünschen übrig. Die zum Teil noch aus Weihnachtseinkäufen bestehenden Verpflichtungen wurden nicht eingehalten, da das Publikum zumeist das Geld für die Inventurausverkäufe bereit hielt. Allgemein geht die Klage dahin, daß die Kreditinanspruchnahme der Kundschaft einen großen Umfang angenommen hat. Erhebliche Beträge stehen monatelang und zinslos aus. Die starke Jnanspruch= nahme des Betriebskapitals infolge der hohen Rohstoffpreise Handwerts in einer

und Löhne ſteigert den Kreditbedarf des van

für die Betriebe nicht mehr zuträglichen Weise. Die augenblick= liche Verfassung ſung des Geld- und Kreditmarktes iſt nicht dazu iſt angetan, diese Lage irgendwie zu erleichtern. Die Zinssätze sind noch so hoch, daß durch sie die allgemeinen Unkosten der Handwerksbetriebe unverhältnismäßig gesteigert werden. Wo als einziger Ausweg für den Handwerksbetrieb die Kredit­inanspruchnahme bleibt, ist damit eine Schmälerung des Ver­dienstes verbunden.

Nur

Die Rohstoffpreise sind allgemein stetig geblieben. die Holz- und Lederpreise zeigen steigende Tendenz. Auch die Lohnbasis hat im verflossenen Monat keine Aenderung erfahren.

Aus Nah und Fern.

Friedberg.

In geheimer Sigung der Stadtverordneten wurden die beiden bisherigen Beigeordneten Langsdorf und Dr. Leuchtgens auf die Dauer von sechs Jahren wiedergewählt. Dauer von sechs Jahren, w

Sungen. Mit Hochdruck wird gegenwärtig an den Eisen­tonstruktionen der Gas- und Benzinanlage des Schwelkraft­werkes Trais: Horloff gearbeitet. Eine riesige Baggermaschine ift schon seit Wochen mit großen Abschürfungsarbeiten beschäf­rigt. Mitte März sollen die neuen Anlagen in Betrieb ge­nommen werden.

Hungen. In dem Betriebe der Gewerkschaft Friedrich" in Trais- Horloff wurde der Arbeiter Hermann Schneider von Bel­lersheim von dem versehentlich in Betrieb gesetzten Bagger erfaßt und schwer an der Brust gequetscht. Der schwerverletzte Mann mußte sofort dem Hungener Krankenhaus zugeführt wer­

den.

Hörnsheim. Bei einer hier stattgefundenen öffentlichen Versteigerung einer landwirtschaftlichen Hofreite betrug das Höchstgebot 7600 Mart. Erwerber war ein hiesiger Einwohner.

Quedborn Eine fortschrittliche Bauerngemeinde ist unser

Dormerhorn Eine fortiortreinigungsanlage geſchaffen un

dürfte damit in Oberhessen führend vorangehen. Die ganze Anlage kostet rund 4300 Mark. Die Anlage wird nur erstklas­siges Saatgut zur Aussaat bringen und dadurch die Ernte­erträge wesentlich steigern, so daß die Rentabilität garantiert

Lauterbach. Die Blutkrankheit Anämie herrscht immer noch unter den Pferden des großen Nachbardorfes Maar. Die hoch­stehende Pferdezucht des Dorfes ist fast vernichtet, insgesamt sind über 30 wertvolle Zuchttiere eingegangen, davon hat ein Land­wirt allein 5 hochwertige Zuchtstuten eingebüßt. Dieser Tage ist dem Landwirt Karl Zinn wieder eine wertvolle Zuchtstute verendet. Der Gesamtschaden in Maar wird auf 50 000 Mark geschätzt.

Lauterbach. Im Walde von Engelrod wurde der junge Holzhauer Karl Decher von Engelrod beim Fällen einer großen Buche von dem stürzenden Stamm am Hinterkopf getroffen und so schwer verletzt, daß er nach mehrtägigem Schmerzenslager ver­Starb.

Aus der Wetterau. Mehrere Dorfkirchenvorstehertagungen finden in unserer Gegend statt. So am 13. Februar in Rodheim v. d. 5., am 27. Februar in Reichelsheim und am 5. März in Münzenberg.

Aus der Wetterau. Als ein Lehrer der Wetterau im wah­ren Sinne des Wortes ist wohl der Rektor Reuß zu Nieder­Wöllstadt zu bezeichnen, der seit 46 Jahren als Volkserzieher Teine ganze Dienstzeit verbracht hat.

Brandoberndorf. Wie wertvoll und gesucht hiesiges Land ist, konnte man kürzlich bei einer freiwillig abgehaltenen Ver­steigerung bemerken, bei der für einen Morgen Wiese über 3000 Mark und für einen Morgen gutes Ackerland etwa 2400 Mark gelöst wurden. Die hiesige Lederfabrik sieht sich schaft zu entlassen.

,, Gießener Zeitung"

Reichsminister a. D. Gotheim, dem Oberbürgermeister von Gießen, Prof. D. Berndt- Darmstadt, der Gattin des ersten Reichspräsidenten Ebert, Dr. D. Liebknecht, den sozialdemokra­tischen Parteien und Reichsbannervereinigungen aus vielen Orten Deutschland.

Darmstadt. Von einem Auto überfahren wurde zwischen Eberstadt und Darmstadt der Fuhrmann Seibel, der sein Pferd führte. Soweit bekannt, trug er einen komplizierten Unterschenkelbruch und schwere Kopfverlegungen davon. Das Pferd war zu Boden gerissen worden und lag beim Abtransport des Verunglückten neben den Straßenbahnschienen.

Darmstadt. Der Provinzialausschuß für die Provinz Star­in der fenburg hat in der Frage der Kommunalisierung des Beerdi­gungswesens die Entscheidung getroffen, daß alle Gemeinde­ratsbeschlüsse, die die vollständige oder teilweise Uebernahme der Beerdigungskosten auf die Gemeinden übernommen haben, zu Recht bestehen. Das hessische Ministerium des Innern hat die Beschlüsse beanstandet.

Darmstadt.

Nach längerem schweren Leiden ist am Don= nerstag Landgerichtsdirektor i. R., Oberjustizrat Dr. Ludwig Rüster in Darmstadt gestorben. Damit ging einer der her­vorragendsten Juristen Hessens dahin; durch Jahrzehnte hindurch eine Zierde des Richterstandes.

Darmstadt. Die Frage ist noch nicht entschieden, ob die Oberpostdirektion Darmstadt aufgehoben werden soll oder nicht. Die Entscheidung wird erst vom Reichstag getroffen. Inzwischen hat die Stadtverwaltung sowohl bei der hessischen, als auch bet der Reichsregierung Schritte unternommen, um die Auflösung der Oberpostdirektion und die damit verbundene schwere Schä­digung der Stadt Darmstadt abzuwenden.

Hanau. In den letzten Tagen haben Verhandlungen zwischen Vertretern Bayerns und den an der Mainbrücke bei Seligen­stadt interessierten Gemeinden stattgefunden, die günstig ver­laufen sind. Der Bau der Brücke kann nunmehr als gesichert hetrachtet werden.

Egelsbach. An der unübersichtlichen Straßenkreuzung Darmstädter Landstraße Straße Egelsbach- Langen wurde der hiesige Bürgermeister Wannemacher von einem aus Richtung Frankfurt kommenden Frankfurter Auto überfahren. Der Ver­unglückte trug schwere Verletzungen davon.

Ossenheim. In Aufregung befindet sich die hiesige Einwoh­nerschaft, denn es stehen ihr Verluste durch die Veruntreuungen des Sparkassenrechners vom Raiffeisenverein bevor. Es konnte festgestellt werden, daß die veruntreute Summe größer ist, als man anfangs glaubte. Von dem durchgebrannten Kassenrech­ner fehlt noch jede Spur.

Worms. Nach einem Maskenball in Niederflörsheim ent­stand zwischen einigen jungen Burschen Streit. Es tam zu einer Messerstecherei, wobei ein junger Mann aus Zell durch einen Schlag auf den Kopf und einen Messerstich in das linke Schulterblatt schwer verletzt wurde. Als der Vater des Täters von der Sache erfuhr, erlitt er einen Herzschlag, der seinen Tod herbeiführte.

Wetzlar. Am Samstag abend, nach der Durchfahrt des Per­- Wezlar jonenzuges 20,35 Uhr, wurde auf dem Gleis Gießen im Bereich der Station Dutenhofen ein Schienenbruch entdeckt. Der Betrieb wurde sofort eingleisig umgestellt. Das beschädigte Gleis war gegen 23 Uhr wieder fahrbar.

Limburg. Die Landwirtschaftskammer veranstaltet Ende Februar oder Anfang März dieses Jahres in Limburg a. d. L. eine Nassauische Landwirtschaftliche Woche.

Frankfurt. Wie WSN." meldet, ist der ehemalige Ver­waltungsdirektor der Frankfurter Städtischen Bühnen, Müller­Wieland, gegen den im Zusammenhang mit seinen Verfehlun= gen ein Strafverfahren eingeleitet worden ist, nach Amerika abgereist. Ebenso befindet sich der ehemalige Direktor der Arbeitszentrale, Trapp, gegen den ebenfalls ein Strafverfah­ren schwebt, seit längerer Zeit in Buenos Aires.

Die Organisation des Heff. Sängerbundes innerhalb der Provinz Oberhessen.

Mit dieser wichtigen Frage, mit der eine gedeihliche Wei­terentwidlung des Männerchorwejens in allgemeinen, in eng­ſter Verbindung steht, hat sich der Vorstand des HSB. schon wiederholt und eingehend befaßt.

Immer wieder standen die zu dieser Arbeit Berufenen vor einer Aufgabe, die zu lösen cine Ueberwindung von großen Schwierigkeiten erforderte, die zum Teil in der geographischen Lage der Provinz selbst, als auch den beiden anderen Hessischen

der Kriſe am Ledermarkt gezwungen, einen Teil ihrer infolge Provinzen gegenüber zu erbliden waren.

Arbeiter=

un 20. und

Büdingen. Der Petri- Markt, welcher seit 600 Jahren be­steht, findet vom 19.- 22. Februar statt. Er am 19. Fe bruar durch einen historischen Festzug eröffnet; am 20. und 21. ist Pferde-, Kram, Rindvich- und Schweinemarkt; der 22 bringt ein großes Volksfest.

Darmstadt. Dem Staatspräsidenten Ulrich sind aus An­lah seines Geburtstages außer zahlreichen Glückwünschen auch noch eine ganze Menge weitere Telegramme und Schreiben zugegangen, darunter von dem Reichskanzler a. D. Wirth, dem Bischof von Mainz, von Geh. Kommerzienrat Dr. W. v. Ope!, dem Hessischen Städtetag, dem Oberbürgermeister von Offen­bach, dem Prof. Dr. Sommer von der Landesuniversität, dem

Warum ewig in Miete wohnen?

Wenn man durch Erwerb eines Bausparbriefes der G. d. 3. für das Geld, das man sonst jährlich an Miete zablt, lich ein freies Eigenheim schaffen kann. Unkündbares Baugeld[ chon u 4° 3ins. Sicherster Weg, um je nach den Leistungen des Sparers in kürzerer oder längerer Zeit, u. U. Jchon in bis 2 Jahren, zum Eigenbeim zu gelangen. Frage an bei der Bausparkasse der Gemeinschaft der Freunde, Wüstenrot, Württ. Sofortige Darleben werden nicht gegeben.

Feder Familie ein Eigenheim!

In 8 Jahren an 2286 Baufparer 36,7 Mill Rmt. zugeteilt.

Die größte Klippe zur Erreichung einer geschlossenen Ein­heit bildeten jedoch immer wieder die in unserer Provinz bereits bestehenden Sängerverbände, die zum größten Teil auf eine langjährige, traditionsreiche Vergangenheit zurückblicken und mit Recht auf ihrer unbedingten Selbständigkeit neben jeder anderen Organisation beharrten.

Ein am 4. September 1927 in Gießen im Cafe Leib statt­gefundener Provinzialsängertag, zu dem der Hauptbundesvor­stand erschienen war, faßte nach überreicher Aussprache den Beschluß: Alle bis jetzt bestehenden Bünde als selbständige Gaue bestehen zu lassen und neben diesen Gauen die sechs geographischen Kreise der Provinz als sogenannte Sammel­gaue zu bilden, in denen sich alle die Vereine zusammenschlies= sen sollten, die keinem Unterbund, sondern dem HSB. direkt angehören wollten.

Man schaffte also 11 selbständige Gaue, deren Bildung man damals schon von verschiedenen Seiten mit großem Beden= fen gegenüberſtand.

Am Sonntag, dem 29. Januar, fand abermals eine Sigung des Provinzialvorstandes unter der Leitung des Vorsitzenden, Herrn Lehrer Gengnagel- Grünberg, statt, zu der auch die Vorsitzenden der einzelnen Bünde( Gaue) eingeladen und erschienen waren. Auf der Tagesordnung stand wieder einmal das Schmerzenskind, die Organisation der Provinz Oberhessen. Nach reichlicher Aussprache im kleinen Kreise stand die Versammlung einmütig auf dem Standpunkt, daß die auf dem Provinzialsängertag am 4. September geschaffene Teilung der Provinz in 11 Gaue von theoretischen Gesichtpunkten aus wohl

Rr. 11.

Was tun Sio

wenn Jhr Kaffeegetränk nichtso schmeckt wie Sie es wünschen? Nehmen Sie als Zusatz Aecht Franck, wie Millionen anderer Haus­frauen auch! Dann bekommt

hr Kaffeegetränk ein feines Aroma und eine schöne goldbraune Farbe. Versuchen Sie es gleich! Aber lassen Sie sich ja nichts anderes geben, nur Aecht Franck

mit der Kaffeemühle seit 100 Jahren das anerkannt Beste auf dem Gebiet der Zichorienkaffee- Erzeugung.

FRANCK

für richtig gehalten wurde, jedoch eine praktische Durchführung sich als vollständig unmöglich erwies. Außerdem konnte man feststellen, daß außer den bis jetzt gegliederten 11 Gauen, noch 15 weitere dem HSB. bis jetzt fernstehende Sängerbünde bestehen, die nach eventueller Erfassung und Angliederung die stattliche Zahl von 26 selbständigen Gauen repräsentieren wür­den, eine Ueberorganisation, die sich für unsere edlen Bestre bungen nicht fördernd, sondern unbedingt hemmend auswir fen müßte.

Aus allen diesen Gründen schritt man zu einer neuen Gliederung und teilte die Provinz Oberhessen in 4 große Gaue, und zwar den Gau Gießener Becken, Gau Wetterau, Gan Vogelsberg- Nord und Gau Vogelsberg- Süd. Diesen 4 Gauen wurden die entsprechenden Bünde mit dem Einverständnis der anwesenden Vertreter als geschlossene Bezirke eingegliedert und dürfte wohl hiermit auch diesen in weitgehenstem Maße Rech­nung getragen sein, sowie deren unantastbare Selbständigkeit voll und ganz gewährleistet sein.

Die in aller Kürze beabsichtigten Gausängertage wählen ihren Gauvorstand, dem auch alle jeweiligen Bundesvorsitzen= den der Unterbünde ohne besondere Wahl angehören sollen, alle Vereine innerhalb des Gaues, welche keinem Unterbunde angeschlossen sind, unterstehen dem Gauvorstand direkt.

Die Versammlung stand geschlossen auf dem Standpunkte, durch diese neue Gliederung nun endlich eine Organisation geschaffen zu haben, durch die auch wir uns in Oberhessen würdig an unsere Nachbarprovinzen anreihen können, und durch die eine gedeihliche Weiterentwicklung des HSB. gegeben ist, wodurch auch dieser als festgeschlossenes Glied in der großen Kette des mächtigen Deutschen Sängerbundes gebucht werden fann.

Möchten sich nur jetzt alle noch uns fernstehenden Vereine und Verbände zur Aufgabe machen, sich unserer Organisation anzuschließen und mitzuhelfen an dem großen Kulturwerk zur Sebung und Förderung des deutschen Männergesanges und zur Pflege des deutschen Liedes.

Vermischtes.

Das deutsche Lied in Dänemark.

Der deutsche Mgo. Union" in Sonderburg( Dänemark) konnte in diesen Tagen unter Beteiligung der Brudervereine aus den nordschleswigschen Städten Tondern, Lügumkloster, Hoyer und Hardersleben die Feier seines 60jährigen Bestehens begehen. Das deutsche Lied hat für Nordschleswig eine beson­dere politische Bedeutung. Beim Abstimmungskampfe hat es sich als Bundesgenosse treu bewährt. Aus tausend Kehlen erscholl bei den Volfsumzügen der Sang vom meerumschlun= genen Heimatland wie das Protestlied Emanuel Geibels gegen den Brief des Fürsten vom Inselreich. Auch jetzt ist es den abgetrennten Deutschen nicht minder lieb und wertvoll, spricht doch die deutsche Seele aus ihm, und immer wieder packt es erdrückend wirkt. Bon großem Dang und Anerkennung, den die deutschen Nord­schleswiger den deutschen Gesangvereinen für ihr Wirken zollen, spricht die lebhafte Anteilnahme der Bevölkerung an der Feier. der Union". Die Jubiläumsfeier war mit einer eindrucks­vollen Bannerweihe verbunden. Unter Leitung von Ernst Hansen schloß sich ein Festtonzert an, in dem u. a. ,, Wieland der Schmied" von R. Hoffmann zum Vortrag gelangte. Auch befreundete. Vereine aus Hardersleben, Hoyer und Lügumklo­ster traten mit Chören auf. Ein Geſamtchor mit Heinrichs wuchtigem Deutschlandslied ,, Wo gen Himmel Eichen ragen" bildete den Abschluß des Konzerts.

das Gemüt, wenn die Not ber, Zeit jier ett

Jedes zweite Auto auf Kredit gekauft. Etwa seit anderthalb Jahren bestehen jene Kreditinstitute, die heute, die Mitteilung wird jeden überraschen, dem deut­schen Autohandel und durch ihn auch der Autoindustrie rund 150 Millionen zur Verfügung stellen. Diese Zahl beweißt, welchen großen Umfang in aller Stille das Autokreditgeschäft angenommen hat. Sie besagen, das jeder zweite Wagen auf Kredit gekauft ist.

Die älteste Frau Deutschlands gestorben. In Embsen, Kreis Lüneburg, starb in diesen Tagen Deutschlands älteste Frau, die Witwe Johanna Prigge. Sie wurde am 6. November 1921 zu Hamburg geboren.