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Nr.7

1928

RNAT PRESSE AUSSTELLUNG KOLN

Orige

Gießener Zeifung

( Neueste Nachrichten)

Erscheint Mittwochs und Samstags. Bezugspreis 2,40 M vierteljährlich frei ins Haus. Redaktionsschluß früh 8 Uhr Für Aufbewahrung oder Rüd endung nicht verlangter Manuskripte wird nicht garantiert.

41. Sahrg.

Volitische Tagesschau.

Der Reichspräsident verlebte seinen Geburtstag im Kreise ällen hat die seiner Kinder nud Enkelkinder in aller Stille in seinem Jagd­

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hause in der Nähe von Berlin.

In parlamentarischen Kreisen nimmt man an, daß der heit sehr sche Reichstag am 1. November zu seiner ersten Sigung nach der Sommerpause zusammentreten wird.

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Wie verlautet wird der Ausschuß für die Verfassungs- und eter in Gici Berwaltungsreform vom 24. bis 25. Oktober zu einer Sigung in Berlin zusammentreten. Die Besprechung der Länderjustiz­minister wird vom 26 bis 27. Oftober stattfinden.

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Der Chef der Heeresleitung, General Heye, hat aus An: lain des Abschlusses der Reichswehrmanöver den Truppen und ihren Führern, zugleich im Namen des Reichspräsidenten und Reichswehrministers Groener, Dank und Anerkennung ausge­

sprochen.

Der bayerische Gesandte in Berlin hat beim Reichskanzler im Auftrage der bayerischen Regierung mündliche Vorstellungen wegen einer Rede des Reichsinnenministers Severing in Ham­burg, die ein Reichstultusministerium forderte, obwohl in der Reichsverfassung ausdrücklich die kulturellen Belange den Län dern vorbehalten sind, erhoben.

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Die Staatsanwaltschaft Hamburg hat wegen der zu ihrer Kenntnis gelangten Unterschlagungen und Betrügereien in der Kommunistischen Partei das Strafverfahren gegen Thälmann und drei Genossen eingeleitet.

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Der Streit im niederschlesischen Bergbaurevier ist gestern ausgebrochen. 27 000 Bergarbeiter haben im Waldenburger und Neuroder Revier die Arbeit niedergelegt. Die Notstands= arbeiten werden verrichtet. Zu Zwischenfällen ist es bisher nicht gelommen.

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Die japanische Regierung hat in London und Paris Vor: ftellungen erhoben, eine Veröffentlichung des Flottenabkommens zu erwirken. Eine Antwort scheint die japanische Regierung bisher noch nicht erhalten zu haben.

Drud und Verlag von Albin Klein in Gießen Geschäftsstelle: Gießen, Südanlage 21. Fernsprecher Nr. 2525 und 2526 Bostschedklonto Nr. 69 530 Amt Frankfurt a. M

Mittwoch, den 3. Oftober 1928

wollte. Innerhalb dieses Rahmens sollten diesmal Nürnberg, Leipzig und Berlin mit einem Besuche bedacht werden.

Die Fahrt verlief zunächst programmäßig. Ulm, Nürnberg wurden bei gutem Wetter passiert. Mit der Annäherung an die sächsisch- bayerische Wasserscheide wurden die Sichtverhältnisse schlechter, bis vor Lichtenfels kein Zweifel mehr darüber be­stand, daß man einige Stunden Nebelflug vor sich habe, wenn man auf der Durchführung des ursprünglich gesetzten Fahrt­programmes Leipzig- Berlin beharre. Da es sich um keine Ziel­fahrt, sondern für die Passagiere ganz sicher- schließlich doch um eine Fahrt handelte, die für alle ein Vergnügen sein sollte, gab die Fahrtleitung die ursprüngliche Absicht preis und bog nach Westen ab: Würzburg- Frankfurt- Rheintal.

Frankfurt, 2. Oktober. Eine Mitteilung der Flugleitung besagt: Wir nehmen den Weg von Frankfurt in der Richtung nach Amsterdam. Nachts über Nordsee und England. Mittwoch früh über Helgoland und Hamburg nach Berlin. Eine end­gültige Entscheidung über diesen Kurs wird später erfolgen.

Köln, 2. Oktober. Um 15.10 Uhr wurde ,, Graf Zeppelin" über Köln gesichtet.

Emmerich, 2. Oktober. Der Graf Zeppelin" hat gegen 17.50 Uhr Emmerich überflogen und seine Fahrt in Richtung Holland fortgesetzt.

Ueber Holland.

Amsterdam, 2. Oktober. Das Luftschiff ist um 18 Uhr über Nymwegen gesehen worden. Es flog sehr niedrig. Das Wetter über Holland ist günstig.

Ueber England.

Die Funkstation in Friedrichshafen empfing den Funkspruch, daß das Luftschiff gestern um 22 Uhr Yarmouth überflogen hat. Heute Mittwoch dürfte der ,, Graf Zeppelin" sich schon auf der Heimfahrt nach Friedrichshafen befinden.

Der volle Tribut.

Die wenigsten Deutschen werden sich am 1. September dieses Jahres daran erinnert haben, daß mit diesem Zeitpunkt die ,, Schonfrist" des Dawesdiktats abgelaufen ist und das erste ,, Normaljahr" begann, in dem der Tribut in voller Höhe von 2,5 Milliarden Rmt. aufzubringen ist. In den letzten vier , Echonjahren" hat Deutschland insgesamt 5,4 Milliarden Rmt. an seine Zwingherren abgeführt. Der Tributsatz von 2,5 Milliarden ist übrigens nicht das Höchstmaß: er kann vom 1 9. 1929 entsprechend einem Wohlstandsindex" durch Zu­schläge erhöht werden! Die Wirkungen: Seit der Stabilisie­rung sind über 10 Milliarden fremdes Kapital in der deut­

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( Gießener Tageblatt)

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Nummer 78

moilovitsch aus Petersburg und verschiedenen russischen Journa­listen und mehreren Volkswirten, die von einer längeren Stu­dienreise aus Rußland kamen, über die russische Volkswirt­schaft zu unterhalten. Diese Besprechungen ergeben etwa folgen­des Bild:

Nach der russischen Revolution im Jahre 1917 wurde tat­sächlich der gesamte Land- und Grundbesitz, der Hausbesitz, alle Industrie- und Handwerksbetriebe vom Staat entschädigungs­los enteignet und als Staatseigentum erklärt. Jeder Handel wurde strengstens untersagt. Ein Handwerk zu betreiben, war nur erlaubt, wenn der Handwerker ganz allein, ohne einen Ge­sellen oder Lehrling, arbeitete. Sehr bald stockte die Versorgung der Bevölkerung namentlich der Städte mit Lebensmitteln aller Art und es drohte immer stärker das Gespenst der all­gemeinen Hungersnot! Der Handel wurde daraufhin wieder schleunigst offiziell erlaubt, ebenso wurde zunächst den klei­neren und mittleren Handwerks- und industriellen Betrieben die Wiedereröffnung und die Einstellung von Arbeitskräften- bis zu 10 Arbeitern( einschl. Lehrlingen) gestattet. Bei Ein­stellung von mehr Leuten drückte der Staat ein Auge zu. Die größeren Betriebe, soweit sie nicht durch den monatelangen Stillstand verödet und durch Verderbung der Maschinenanla gen betriebsunfähig geworden waren, wurden als steuerfreie Staatsbetriebe eröffnet. In vielen Fällen wurde der Betriebs­inhaber selbst als Funktionär des Staates gegen Gehalt mit der Leitung seines Betriebes betraut, ihm zur Seite steht der Angestelltenrat. Trotz ihrer vollkommenen Steuerfreiheit ren­tieren die meisten Staatsbetriebe schlecht oder gar nicht. Pro­fessor Samoilovitsch sagt wörtlich dazu: ,, Nach meiner persönlichen Auffassung können die Staatsbetriebe gegen die Privatbetriebe nicht erfolgreich konkurrieren, weil die Staatsbetriebe einen viel zu großen und kostspieligen Angestellten- Apparat besitzen und ihnen die Initiative des am Betrieb mit eigenem Kapital interessierten Unternehmers fehlt."

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Der vom Staat enteignete Großgrundbesitz schließlich der auf diesen befindlichen landwirtschaftlichen Be­trieben), wurde 1917 aufgeteilt und an die Kleinbauern ver­pachtet. Das ,, Pachtverhältnis" wird aber derart formlos ge= handhabt, daß die Bauern den gesamten Grund und Boden nebst Häusern und Inventar für ihr Eigentum halten müssen. Pachtzins wird nur von den größeren Pächtern gezahlt, die klei­nen zahlen nichts, weil sie angeben, ts zu besitzen. Diese Kleinbetriebe produzieren auch meist nicht mehr, als sie selbst verbrauchen, weil sie sonst steuerpflichtig werden. Wenn ein Bauer stirbt, vermacht er seinen Pachtbesitz an seine Söhne. Niemand hindert ihn ernstlich daran, derart über den ,, Staats­

Konferenz der Ministerpräsidenten in Berlin. schen Wirtschaft investiert worden, der Reichsvoranschlag für beſitz zu verfügen. Die Kleinbauern sind daher mit einer der­

Berlin. Am Dienstag fand unter dem Vorsitz des Reichs­lanzlers und in Anwesenheit aller in Berlin weilenden Mini­ster des Reichskabinetts die Konferenz der Ministerpräsidenten der Länder über den Verlauf und das Ergebnis der Genfer Berhandlungen statt. An den eingehenden Bericht des Reichs­fanzlers, der durch Ausführungen des Staatssekretärs des Auswärtigen Amtes, v. Schubert, für einige Spezialfragen ergänzt wurde, schloß sich eine Aussprache. Sie ergab völlige lebereinstimmung in der Auffassung über die Haltung der deutschen Delegation in Genf, die einmütige Billigung fand.

Volkspartei und Stahlhelm.

Der Vorstand der Reichstagsfraktion der Deutschen Volks­partei hat sich in Anwesenheit von Mitgliedern der Fraktion, die auch dem ,, Stahlhelm" angehören, eingehend mit den letz­en Kundgebungen beschäftigt. Die Anwesenden sind einstim= nig zu folgender Auffassung gelangt:

,, Die Deutsche Volkspartei hat seither die überparteilichen Bestrebungen des, Stahlhelms" mit Symphatie verfolgt und es begrüßt, daß auch ihre Mitglieder sich an diesen Bestre­bungen beteiligten. Mit den neuerlichen Vorgängen hat sich der Stahlhelm" indessen auf das Gebiet einer von seiner früheren Zielsetzung abweichenden politischen Betätigung be­geben. Mit Rücksicht auf die sich hieraus mit Notwendigkeit ergebenden Konflikte zwischen Partei- und Stahlhelmzuge­hörigkeit hält es der Vorstand für politisch nicht mehr mög­lich, daß Mitglieder der Fraktion weiterhin dem Stahl­helm" angehören.

Von der Handwerksnovelle.

Die vom Reichswirtschaftsministerium vorgelegte Handwer­lermovelle ist an den vorläufigen Reichswirtschaftsrat gelangt und wird voraussichtlich in den ersten Oktobertagen von den bereinigten Ausschüssen des Reichswirtschaftsrates in Bearbei­tung genommen werden.

..Graf Zeppelin" auf Dauerfahrt.

,, Graf Zeppelin" ist am gestrigen Dienstag früh 7 Uhr zu der seit langem vorgesehenen Dauerfahrt aufgestiegen. Führung: wie: der Dr Eckener. Besatzung: drei Wachen, zusammen 39 Mann. Breennstoffvorrat für 48 Stunden.

Die Fahrt, die in Friedrichshafen bei prächtigstem Wetter begaonnen wurde, war so geplant, daß Stockholm und Königs­bergg als weiteste Punkte angesehen wurden, die man erreichen

1929 ist bereits in Höhe von 600 Millionen Rmf. ungedeckt; der Kampf gegen den deutschen Export verschärft sich; neue Kredite werden notwendig: die Reparationsprovinz Deutschland wird auf legalem Wege endgül= tig Eigentum der Feinde! Dollardiplomatie!

Kommunistische Volkswirtschaft in Theorie und Praxis.

Die letzte Stadtverordnetenversammlung von Frankfurt a. M. hat das große städtische Bauprogramm, das in 4 Jahren 16 000 Kleinwohnungen unter Heranziehung des privaten Bau­gewerbes erstellen will, angenommen. Der Führer der kommu­nistischen Fraktion bekämpfte diesen Antrag, indem er unter Hinweis auf Rußland und das kommunistische Programm die Erstellung der Bauten in eigener Regie unter Ausschaltung des privaten Baugewerbes fordert. Der Magistratsvertreter( Stadt­rat May) mußte den kommunistischen Vertreter darauf auf­merksam machen, daß er über die so sehr von ihm gepriese­nen russischen Verhältnisse schlecht Bescheid wisse, denn tags zu­vor habe ein russischer Professor aus Moskau ihm die folgenden neuesten Beschlüsse des Rats der Volkskommissare der Sowjet­Union über die Bekämpfung der Wohnungsnot in Rußland bekanntgegeben:

,, Nachdem man in Rußland eingesehen hat, daß man auf dem Wege des staatlichen Wohnungsbau- Monopols die Woh­nungsnot nicht beheben kann, sondern immer stärker in das Wohnungselend hinein kommt, daß man außerdem nicht in Ab­geschlossenheit von der übrigen Welt, sondern nur in interna­tionaler Fühlungnahme den Wohnungsbau fördern kann, hat der Rat der Volkskommissare der Sowjet- Union beschlossen, be= deutsame Maßnahmen zu ergreifen. Zunächst, um das Privat: tapital für den Wohnungsbau heranzuziehen: Bildung von Aktien- Gesellschaften ohne Teilnahme des Staates oder der genossenschaftlichen Verbände. Das Kapital der Gesellschaft

artigen ,, Sozialisierung zufrieden und der Staat hütet sich, es mit den Bauern zu verderben. Da Rußland zu vier Fünfteln aus Bauernbevölkerung besteht, hat der Kommunismus, der vollkommen die Presse beherrscht und keine andere Zeitung dul­det, noch Anhänger oder Mitläufer genug.

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Anders liegen die Dinge in den Städten, namentlich in den Großstädten mit industriellem Einschlag. Alle Produkte und Le­bensmittel sind durch diese Erschwerung der Produktion maẞ­los verteuert worden zum Schaden der arbeitenden Bevölkerung. Die Wohnungsnot ist riesengroß, der Staat steht ihr nahezu machtlos gegenüber. Daran ändern auch nichts einige wenige vorbildlich organisierte kommunistische Einrichtungen, wie Kin­derspeisung, Kinderhorte, Krankenhäuser etc., die fremden Be­suchern, Studienkommissionen etc. als Parade- Einrichtungen vorgeführt werden und die man oft in deutschen illustrierten Zeitschriften bewundern kann. Da Rußland das einzige Land Europas ist, das bis jetzt keine Auslandskredite aufgenommen - oder richtiger gesagt, aufnehmen konnte-- sich aus eigener Kraft aber nicht aufrichten kann, wurden dem ausländischen Pri­vatkapital große Erleichterungen in jeder Beziehung, nament­lich in steuerlicher Hinsicht gewährt. Diese ausländischen Be­teiligungen nennt man ,, Konzessionen". Seit etwa zwei Jahren ist auch dem russischen Privatkapital die Gründung von Aktien­oder ähnlichen Gesellschaften, Syndikaten und Trusts wieder offiziell erlaubt, wird sogar staatlicherseits befürwortet. Es hält heute 11 Jahre nach der Sozialisierung noch außerordentlich schwer, die ins Stoden geratene Maschine der Volkswirtschaft wieder einigermaßen in ihren normalen Gang zu bringen, so schwer sind die Schäden, die dieser plumpe Eingriff verursacht hat. Großer Mangel herrscht an Facharbeitern aller Art, es räch! sich das jahrelange Verbot der Einstellung von Lehrlingen in die hunderttausende von Kleinbetriebe!

Heute werden die sogenannten Kleinbetriebe, insbesondere die Unionen( d. h. Genossenschaften) dieser Kleinbetriebe von Staat und Gemeinde nach jeder Richtung unterstützt, insbe­

ist in formeller Hinsicht zu verteilen, sofern sich die Gesell- sondere auch durch Uebertragung und Abnahme von Arbeiten. schaft zum Ziele setzt, Wohnhäuser zu bauen und zu verwer­ten. Die Gründung von privaten Bauunternehmungen ohne Beschränkung der Arbeiterzahl ist zu gestatten. Von Privaten zu erbauende Häuser können ganz oder teilweise verpachtet werden und es können davon einzelne Büroräume und Läden zu Bedingungen vermietet werden, die ohne jedwede Einschrän­tung ven irgend einer Norm oder Tage gefordert werden."

Ich bin in der Lage, diese Ausführungen in einigen Punk­ten zu ergänzen. Während meines Aufenthalts auf der ,, Monte Cervantes" in Spitzbergen, Bord an Bord mit dem Sowjet­Eisbrecher ,, Krassin", hatte ich eine Woche lang Gelegenheit, mich mit dem Leiter der Expedition, Universitätsprofessor Sa­

Diese Kleinbetriebe genießen nahezu Steuerfreiheit. Offenbar will damit der Staat die untergegangene Mittelstandsschicht wieder aufrichten. Das Ausbildungswesen der Facharbeiter und der Lehrlinge ist vollkommen verwahrlost, es bestehen we­der Handwerkstammern, noch Gesellen- und Meisterprüfungen. Lediglich für einige Berufe bestehen Genossenschaften( Unionen). Man will auch die Gesellen- und Meisterprüfungen wieder ein­führen, um den Facharbeitermangel zu bekämpfen und einen Stamm von Qualitätsarbeitern heranzubilden. Die wenigen in den größeren Städten bestehenden Fachschulen sind alle staat­lich, es herrscht aber großer Mangel an Lehrkräften. Deutsche Fachlehrer sind sehr begehrt.