Samstag, den 31. Dezember 1927.
,, Gießener Zeitung"
Um die Verwaltungs- und Steuerreform."
Der Deutsche Handwerts- und Gewerbefammertag hat gele gentlich seiner Bertreterversammlung vom 25. Auguft d. Js. zu München erstmalig das Problem der Berwaltungs- und Steuerreform in aller Deffentlichteit einer eingehenden Würdigung unterzogen. Die von den Regierungen des Reiches und der Länder bislang beabsichtigten Reformen haben noch zu feinem wesentli chen Ergebnis geführt und zu bezweifeln bliebe auch, ob trok allem Drängen der Wirtschaft bei diesen Regierungsabfichten etwas Brauchbares herausgekommen wäre. Eine durchgreifende Rationalisierung der Verwaltung ist aber unbedingt notwendig, da die Wirtschaft nicht mehr in der Lage ist, die erhöhten Steuerlasten zu tragen und auch die Steigerung der Reparationslasten bringend und gebieterisch eine Einschränkung erheischt und erfor bert.
Als verarmtes Bolt tönnen wir uns den Lugus der früheren zuweit gehenden Verwaltung nicht mehr leisten. Es ist zuviel, menn mir in Deutschland zund 80 amtierende Minister zählen, während Frankreich mit 13, England und die Vereinigten Staaten von Amerila mit je 10 und Belgien mit 9 Ministern austommen. Die Zahl der Parlamentarier beträgt in Deutschland ohne die Bertreter der preußischen Provinzial- Landtage 2365; in England beläuft sie fich auf nur 1634, in Frankreich auf 911, in den Bereinigten Staaten auf 435 und in Belgien auf 340. Wie sehr die Verwaltung in den letzten Jahren ausgedehnt wurde, beweist auch der Umstand, daß auf je 1000 Einwohner im innerdeutschen Verwaltungsbetrieb 1913 0,05 planmäßige Reichsbe amte beschäftigt wurden, 1025 aber 1,4; das bedeutet gegenüber 1913 eine Steigerung von 2800 Prozent. Entsprechend diesen 3ah Ten stiegen auch die Besoldungsausgaben für innerdeutsche Vers maltungsbeamte je Einwohner von 0,24 Mt. 1913 auf 6,17 RM. 1925; auch hier eine Steigerung von 2570 Prozent. Ebenso überflüffig ist es angesichts der großen wirtschaftlichen Not, in der wir uns befinden, wenn sich einzelne Länder" von noch nicht einmal 50 000 Einwohnern eine eigene staatliche Verwaltung halten.
Wie sehr der finanzielle Zuschußbedarf der öffentlichen Ber waltung in Deutschland gestiegen ist, beweisen auch die jüngst in der vom Statistischen Reichsamt herausgegebenen Zeitschrift „ Wirtschaft und Statistit" veröffentlichten Unterlagen für die Rechnungsjahre 1913/1914 und 1925/1026. Als Zuschußbedarf wird dabei der Teil der Ausgaben angesehen, der durch Steuern und Zölle sowie durch die Reinüberschüsse der erwerbswirtschaftlichen Unternehmungen und durch sonstige Vermögenserträgnisse der öffentlichen Hand seine Dedung findet. Denach beläuft sich der Zuschußbedarf der öffentlichen Verwaltung im Deutschen Reich ( Reich, Länder, Gemeinden und Gemeindeverbände) im Rechnungsjahre 1925/1926 auf 11,9 Milliarden RM., während die Bergleichszahl aus dem Jahre 1913 1914 unter erfolgter Berüdfichtigung des veränderten Gebietsstandes einen Zuschußbedarf von 5,4 Milliarden Mr. erforderte, mithin eine Steigerung für 1025/1926 von 6,5 Milliarden RM. Umgerechnet auf den Kopf der Bevölkerung zeigt sich in dem Zeitraum von 1913/1914 bis 1925/1926 ein Anwachsen von 93,56 Mt. auf 190,2 RM., also eine Steigerung um mehr als das Doppelte, um 103,3 Prozent. Zu dieser Steigerung tragen zweifellos die Kriegslasten an erster Stelle bei. Sie sind in dem angegebenen Zeitraum von 41 Millionen Mr. auf 2703 Millionen RM. oder umgerechnet auf den Kopf ber Bevölkerung um 6000 Prozent gestiegen. An zweiter Stelle folgen die Ausgaben für Wohlfahrtswesen mit einer Steigerung von 571 Millionen Mt. Gesamtzuschußbedarf im Jahre 1913 1914 auf 2844 Millionen RM. Gesamtzuschußbedarf 1925/1926, Umgerechnet auf den Kopf der Bevölkerung ergibt sich hier eine Steigerung von 361,2 Prozent. Unter dem Wohlfahrtswesen steht an erster Stelle wieder das Anwachsen des Zuschusses für das Wohnungswesen und zwar von 2 Millionen Mr. auf 740 Millionen RM. Ihm folgen die Ausgaben für die Erwerbslosen- Fürsorge von 2 Millionen Mark auf 439 Millionen RM. Die Spitzenverbände der deutschen Wirtschaft sind schon immer für einen Abbru der Wohnungszwangswirtschaft eingetreten, ebenso haben sie ihre Bedenken geäußert gegen die mit der Erwerbslosen- Fürsorge verbundenen stark gesteigerten Lasten.
Der Gesamtzuschußbedarf für das Finanz- und Steuerwesen belief sich im letzten Vorkriegsjahre auf 130 Millionen Mt., für das Rechnungsjahr 1925/1926 zeigt er ein Anwachsen auf 729 Millionen RM., eine Steigerung, umgerechnet auf den Kopf der Bevölkerung, von 419,1 Prozent. Unter Finanz- und Steuerwesen sind hier zusammengefaßt bei Reich und Ländern die Finanzministerien sowie die Finanzbehörden( Finanzämter, Zollverwaltung usw.), ferner die Staatshauptkasse, Rechnungshof u. dergl., Grundstücks- und Bauverwaltung, sowie bei den Gemeinden die städtischen Steuerämter, soweit sie anzugliedern waren. Wenn auch gerade bei diesen Zahlen in der Veröffentlichung darauf hingewiesen wird, daß sie nur mit größtem Vorbehalt wiedergegeben werden können, so geben sie doch selbst bei vorsich tiger Auswertung zu größten Bedenken Anlaß und zeigen immer wieder, wie notwendig die Vereinfachung unserer gesamten Verwaltung ist.
Erfreulicherweise ist gerade in der letzten Zeit das Problem der Verwaltungsreform etwas mehr in Fluß geraten. So erfolgt seitens des Reichskabinetts die Einsetzung eines besonderen Aus schusses, um die Frage der Verwaltungsreform eingehend behanbein zu können. Ferner wird sich auch die in der zweiten Januar woche zusammentretende Konferenz mit den Ministerpräsidenten und den Vertretern der Länder eingehend diesem Fragenkompleg zuwenden. Insbesondere soll sich diese Aussprache befassen mit der Veränderung der Verhältnisse zwischen Reich und Län dern, mit Maßnahmen zur Gewährleistung sparsamer Finanzwirtschaft und mit Verwaltungsreformen in Reich und Ländern.
Leider ist diese Regsamkeit zum größten Teil bedingt durch äußere Einflüsse, vornehmlich durch das Memorandum des Genes ralagenten für Reparationszahlungen vom 20. Oktober. In ihm wird durch die Notwendigkeit zum Sparen und Maßhalten in den Ausgaben betont, da die letzte Entwidlung auf dem Gebiete des öffentlichen Finanzwesens weder im Interesse des deutschen Wirtschaftslebens, noch in dem der Durchführung des Sachper*) Dem Hessischen Handwerk und Gewerbe entnommen.
| ständigen- Planes zu liegen scheine." Wenn auch nicht in allen Puntten den Ausführungen des Reparationsagenten beigepflich tet werden kann und vor allen Dingen auch mit Recht die Frage aufgeworfen werden muß, woher der Reparationsagent zu feinen Forderungen das echt herleitet, so liegt doch eine gewisse Tragit barin, daß ein Ausländer die Möglichkeit hat, uns die Netmenbig feit einer rationellen Umgestaltung unseres gesamten Verwal tungsapparates vor Augen zu führen. Jedenfalls hat der ganze Briefwechsel mit dem Reparationsagenten auch das eine gezeigt, bag ohne beträchtliche Kürzungen an den Haushaltsplänen ber Gemeinden, Länder und des Reichs, ohne eine durchgreifende Umstellung unseres ganzen Verwaltungsbetriebes, im Ausland gar fein Verständnis für eine Revision des Dawesplanes gefun den werden kann. Uns erscheint es besser, wir schaffen uns unsere eigne Berwaltungsreform, als daß das Ausland aus Anlaß der unvermeidlichen Revision des Damesplanes uns unerwünschte und vielleicht wenig zwedmäßige Aenderungen aufzwingt.
In der Kritik des Reparationsagenten wird noch unterstrichen, daß die Forderungen der Länder und Gemeinden nag zufählichen Bewilligungen von seiten des Reichs und die heutige Kreditaufnahme im In- und Ausland erkennen ließen, daß Länder und Gemeinden, als Ganzes genommen, über ihre Mits tel lebten. In ähnlicher Richtung bewegt sich auch die Auss einandersehung, die sich fürzlich an die Rede des Reichsbantpräsidenten Dr. Schacht über die Gefahren der Auslandsanleihen angeschlossen hat. Dr. Schacht verurteilt an und für sich mit Recht das Gebaren einiger Städte, die sich in finanzieller Sinficht feine Beschränkung auferlegen fonnten und weist mit Recht auf den großen Unterschied hin, der zwischen der Bezschuldung der öffentlichen Hand und der Verschuldung einer Privatfirma liegt, weil die Privatfirma ihre eigene Saut zu Markte trägt, während die Verwalter der öffentlichen Hand die Haut ihrer Steuerzahler zu Martte tragen. Andererseits aber erscheint uns die Kritit in ihren Verallgemeinerungen zu weitgehend, zudem auch im gegenwärtigen Zeitpunkt ungeeignet. Es dürfte schließlich ebensowenig zutreffend sein, wenn Dr. Mulert, der Präsident des Deutschen Städtetages, in seiner Erwiderung behauptet, daß fein Dollar, fein Gulden, fein Pfund der Auslandsanleihen für sogenannte unproduttive 3wede aus gegeben sei. 3utreffend wird wohl sein, daß dann eben das steuerliche Aufkommen zu anderen 3weden vorweg verwandt und für sich vielleicht notwendige produktive Anlagen auslän disches Kapital herangezogen wurde, ohne das man bei sparsamer Einstellung ausgefommen wäre. Schließlich findet auch das Bestreben der Städte, durch Beschäftigung bei städtischen Bauten, Flugplägen, Grünanlagen usw. Erwerbslose einer geregelten Tätigkeit wieder zuzuführen, eine Grenze, wenn näm lich die Beschäftigung eine unproduttive und volkswirtschaftlich unnütze werden sollte. Jede kommunale wirtschaftliche Betätigung sollte sich auch nur soweit erstreden, als nicht die freie Wirtschaft in der Lage ist, das gleiche zu erreichen. Jede Konfurrenz dem freien Gewerbe gegenüber muß vermieden werden. Auf diesem Gebiet sollte es aber auch Aufgabe der städtischen Bürgerschaftsvertretungen sein, unbegründeten Plänen und eitlen Absichten ein hemmendes Nein entgegenzustellen. Das Handwerk hat mit den Städten das Beschneiden der Einnahmen und das Abwälzen immer neuer Aufgaben seitens des Reichs auf die Kommunen verurteilt. Andererseits muh aber auch die gemeindliche Selbstverwaltung, will fie fich nicht selbst preis: geben, in den Ausgaben und auf dem Gebiete wirtschaftlicher Betätigung weise Mäßigung zeigen.
Die Notwendigkeit einer durchgreifenden Verwaltungsreform ist von der Wirtschaft immer wieder auch damit betont worden, daß im Interesse der Wettbewerbsfähigkeit auf dem Weltmarkte die steuerliche Vorbelastung einen starken Aboau erfahren müsse. Selbst Reichsfinanzminister Dr. Köhler mußte kürzlich zugeben, daß die gegenwärtige deutsche Gesamtbelastung das äußerste darstellt, was einem durch verlorenen Krieg, aufgezwungenen Friedensvertrag und Inflation geschwächten Volk zugemutet werden kann. Leider sind die Aussichten, die sich an das Steuervereinheitlichungsgesetz knüpfen, hinsichtlich einer Ermäßigung der Lasten äußerst gering. Der Vorstand des Deutschen Handwerks- und Gewerbekammertags hat sich noch auf seiner fürzlich stattgefundenen Tagung in Magdeburg ver anlaßt gesehen, dieser Auffassung dahin Ausdrud zu geben, daß bei den weiteren Beratungen dieses Gesetzes sowohl der Gesichtspunkt der Verwaltungsvereinfachung wie auch die Bed--nisse der Wirtschaft mehr als bisher berücksichtigt werden müs sen. Auf der anderen Seite erklärt wieder Dr. Köhler, daß die bevorstehende Beamtenbesoldungsreform zu Steuererhöhungen feinen Anlaß gibt und glaubt auch, den Reichsetat 1928 für gesund halten zu fönnen, während es uns schwer fällt, seine Hoffnungen zu teilen. Geradezu niederdrüdend ist es für das Handwerk, wenn jetzt der Deutsche Städtetag die Erklärung abgibt, daß die Städte von der Notwendigkeit einer durchgreifenden Beamtenbesoldungsreform überzeugt sind, obgleich eine Deckungsmöglichkeit noch nicht gesehen werden könne. Letzten Endes werden mangels anderer Quellen hier wieder einmal e indirekten Steuern herhalten müssen und zu einer neuen Belastung der Wirtschaft führen.
Wo immer wir uns auch dem Problem der Verwaltungs reform und allen seinen Auswirkungen nähern, stets zeigt es sich, daß bisher mit dem Aufstellen von Plänen und ihren Erwägungen schon viel Zeit verloren wurde. Worten und Ver sprechungen müssen endlich Taten folgen. Die Wirtschaft hat ein Recht, auf eine nachdrüdliche Beschleunigung der Verwal tungs- und Steuerreform hinzuwirken, da der ganze Verwc's tungsapparat und auch die steuerlichen Lasten finanziell nicht mehr tragbar sind. Das Handwerk hat um so mehr ein Recht, den allgemeinen Forderungen nach staatlicher Vereinfachung beizutreten, als es sich selbst anschidt, auch in der eigenen be rufsständischen Organisation Ersparungen zu treffen und noch gelegentlich der bereits erwähnten Magdeburger Vortands tagung dementsprechende Beschlüsse ernent gefaßt hat. Dr. Br.
Nr. 53.
Wie Deutschland bluten muß.
Die Reparationseinnahmen der Gläubigermächte. Welche enorme Belastung die Reparationsverpflichtungen für das gesamte deutsche Volk darstellen, wird Hat, wenn man hört, daß im 3. Planjahr der an die Reparationsmächte zu zahlende Tribut befrug: 4109 561 Golemar
pro Tag
pro Stunde
pro Minute
und pro Sefunde
171 233 2854 48
9
97
33
Samstag, den 31. Dezembe
Bericht
Kommt der ne
Wie von Dr. Wegner, bem riums, befannt geworden it, foll eingefekter Auslauf einen neue den in Deutschland bereits fri hingewiesen worden ist. Es ha Ditern auf einen bestimmten G April, festzulegen. Dieser Tag w im vierten Monat. Mit dieser& tage ftets eintreten: Simmelfahr 26. Mai, Fronleichnam am 7.3 den 24. Dezember zu liegen, uni in Sonntag sein. Der Schalttag t bet. Jedes Vierteljahr würde m Jeder erfte Monat des Bierteljahr ren Monate würden je 30 Tage bem. Freitag beginnend. Die Zah ( da der erste Vierteljahresmonata
Aus einem Bericht des Generalagenten für Reparations zahlungen geht über deren Verwendung hervor, daß sich Frank reich, Großbritannien, Italien, Belgien, Jugoslawien, die Ver einigten Staaten von Amerifa, Rumänien, Japan, Portugal, Griechenland und Polen in die Reparationsleistung, die wäh rend der ersten 9 Monate des 3. Annuitätsjahres geleistet wurde, anteilsmäßig geteilt haben, wobei der größte Anteil auf Frankreich entfiel, das etwa 516 687 000 Goldmart. Don denen 46 212 000 Goldmart einen Uebertrag aus dem 2. Annuitätsjahr darstellen, erhielt. Frankreich hat ungefähr 41 455 000 Goldmark für die Ausgaben seiner Besatzungstrup pen am Rhein und ungefähr 55 688 000 Goldmark in Aus. wirkung des reparation recovery act in Anspruch genommen, deren Gegenwert es in Franten bei der Bank von Frankreich erhalten hat. Außerdem hat Frankreich 56 993 000 Goftmatt als Bauübertragung erhalten. Von dem Rest des französischen Anteils wurden ungefähr 161 323 000 Goldmark für Lieferun gen von Rohlen, Rofs und Braunkohlen einschl. der Transport foften Derwendet, 34 124 000 Goldmart für Kunstdünger, 18 623 000 Goldmark für Bauholz, 7 417 000 Goldmar! für land wirtschaftliche Erzeugnisse, 4 373 000 Goldmart für 3uder, 2173 000 Goldmark für Farbstoffe und pharmazeutische Erzeug nisse und ungefähr 57 013 000 Goldmat? für verschiedene Zah lungen und Lieferungen aller Art.
Der Anteil Großbritanniens belief fich auf 204 242 000 Goldmart, von denen 1 073 000 Goldmart aus dem 2. Annui tätsjahr vorgetragen worden sind. Für die Unterhaltung fel ner Besahungsarmee hat Großbritannien in den 9 Monaten des 3. Annuitätsjahres 15 673 000 Goldmart erhalten. Der übrige Teil der Zahlungen bezog sich auf Barübertragungen in ausländischen Valuten und Beträgen, die in Auswirkung des reparation recovery act geleistet wurden.
Der italienische Anteil bezifferte Rich auf etwa 74 398 00 Goldmart, von denen 10 251 C00 Goldmart aus dem 2. Annui tätsjahr vorgetragen find. In den ersten 9 Monaten des 3. Blanjahres erhielt Italien Kohlen. Kols, einschl. der Trans portfoften im Werte von 45 627 000 Goldmart, Kohlenneben produfte im Werte von 2 456 000 Goldmart, Farbstoffe und pharmazeutische Erzeugnisse im Werte von 2 538 000 Goldmart. Der belgische Anteil belief sich auf etwa 72 161 000 Goldmart, der jugoslawische Anteil auf 37 737 000 Goldmart, der Anteil der Vereinigten Staaten von Amerika auf 68 888 000 Golde mart, der rumänische Anteil auf 8284 000 Goldmart, der fa panische Anteil auf 9 826 000 Goldmart, der portugiesische Anteil auf 5 426 000 Goldmart, der griechische Anteil auf 2922 000 Goldmark und der polnische Anteil auf rund 229 000 Goldmart.
Reden ist Silber.
Eine Reichsstatistit.
Den Abgeordneten des Reichstages ist jetzt eine statistische Uebersicht über die Redner zugestellt worden, die sich in den verflossenen rund 340 Sigungen an der Aussprache im Reichs. tagsplenum beteiligten. Wenn dabei auch der Umfang der Reben unberüdsichtigt bleibt, so ist doch auch diese Zusammen Stellung ein schlagender Beweis für die Rebefreudigkeit unserer Abgeordneten. Sie ist naturgemäß besonders start ausgeprägt bei den Oppositionsparteien. vornehmlich bei den Kommunisten, deren Abgeordneter Stöder sich 219 mal zum Wort meldete, nicht ganz so eifrig war sein Fraktionsfollege Rabel, der 125 Reden hielt und damit noch Höllein und Torgler schlug, die 84 und 78 mal in den Gang der Aussprache eingriffen.. Von der natio nalistischen Opposition sprachen die Abgeordneten Gräfe 108 mal, Fride 93 und Hennig 43 mal, 40 bezw. 30 Reden hielten Hauptredner die Abgeordneten Kube und Graf Reventlow.
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der sozialdemokratischen Fraktion war deren Borsigender, der Abgeordnete Müller- Franken mit 118 Wortmeldungen, ihm fol. gen die Abgeordneten Keil, Dittmann und Herh mit 80, 77 und 67 Reden. Auch beim Zentrum sprach am häufigsten( 60 mal) der Vorsitzende Abg. von Guerard, mit 32 Reben ist der Abg. Dr. Schreiber verzeichnet.. Die Demokratische Partei Jah ihren Vorsitzenden Koch- Weser 60 mal auf dem Rednerpult, häufiger noch den Abg. Rönneburg( 70 mal). Bon der Deutschen Volts. partei hielt 33 Reden der Abgeordnete Kahl, 30 der Abgeordnete Die Bayri Wunderlich, 28 der Fraktionsvorsitzende Scholz.
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sche Volkspartei wurde durch ihren Vorsitzenden Abg. Leicht 44 mal, die Wirtschaftliche Vereinigung durch die Abg. Dr. Bred und Jörrissen 26 bezw. 18 mal vertreten. Allein 154 Reden fann von der Deutschnationalen Reichstagsfraktion der Abg. Schultz- Bromberg auf sein Konto buchen, in großen Abständen folgen Graf Westarp als Vorsitzender mit 43 und der Abgeord neten Mumm mit 31 Reden. Dabei ist allerdings zu bemerken, daß Herr Schultz- Bromberg der Geschäftsordnungssprecher Jei ner Fraktion ist. Der Reichstagsabgeordnete Locbe hat als Redner der Sozialdemokraten zehn mal gesprochen, während et als Präsident des Reichstags 116 mal das Wort ergriff, teils um verstorbenen Abgeordneten Nachrufe zu widmen, teils um dem Hause Mitteilungen von schweren Unglüdsfällen zu machen. Bon Ministern sind der Arbeitsminister Brauns mit 53 Wort meldungen und Reichsaußenminister Dr. Stresemann mit 28 Reden zu erwähnen. Dr. Marg sprach als Kangler 11 mal, als Minister der Justiz oder der beschten Gebiete 14 mal.
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Monat auf 26 Tage- vom Janu Normaljahrs. Sebes Salbjahr verl jedes Bierteljahr in 91 Tagen.
Die für die Geschäftswelt( gerordentlich pradlife grundstü Menge Rechnerei unnötig machen, einteilung vergeudet wird. Niemand jedes Jahr auf einen anderen T Pfingsten zu fragen, da das Datu gleiche sein würde,
And andere Pläne diefer Art aufgetaucht. So nahm 1922 die eine Resolution an, nach der fie fich reform zu unterſtüken, die das Ja Tagen einteilt; dem Jahre waren
Das britische Nationalfomitee delslammer wandte fich schon vor tiffen Ministerpräsidenten mit de dez Litern am 2. Sonntage des M Bezeichnung dieses Tages als Dfter ten Begründung wurde ausgeführt, Wunsch des englischen Wirtschaftsle Fizierung des Dfterfestes wäre aud ten; durch ein siebenwöchiges Int in den Juni fallen; die gegenwärt von Jahr zu Jahr bringe der Jnd Regelung müßte natürlich interna flag fand die Zustimmung der zu
Die französische Revolution sch grundstürzenden Neuerung und ste Zehntage Woche auf. Aber diese 3 einer Dauer von 10 Jahren.
Es wird wohl nicht lange meh mit einer internationalen Regelun ges rechnen.
Ein neu entde Expeditionen und Reisen in oder wenig erforscht sind, dorthin guftand noch etwas lernen und erf der Allgemeinheit mehr Nuzen 8 mimmt. So entbedte der schwedis Fahrten in Zentral- Amerita ein merfie, daß die Eingeborenen bein auf dem Wasser besonders leicht welche sie nach dem Gebrauch wei
aus dem Grunde, weil dieses S untersuchte nun dieses Holz and Bauart vor. Es besteht nämlich aus aus sehr fleinen 3ellen, die Die große Schwimmfraft herrüh jene des Roules. Die geringe D hervorgerufen, weil die die Belle
it. Die Eingeborenen nannten Floh) Solz. Lundin blieb bei
night stehen. Er hat ein Jmp modurch das Holz ohne geringste Eigenschaften äußerst dauerhaft werden nämlich die Bellhüllen n
so daß sie hart luftdicht werden. ahme der Fäulnis anheim zu i werden, während Korf bei sold gerer Zeit Fäulniserscheinungen für den Lands und Wasservert besgleichen seiner Leichtigkeit w auffallende merivolle Eigenschaft fehr rash, so daß ein Sprößling f 20 Meter hohen Baum wird. D funft nicht abzusprechen und es
in der Pragis Eingang verfchaf
Auf der Lufutate Die Londoner Morningfpondenz aus Ralfutia, worin
und Private in Indien mit 3 die Auskunft über die Lukuta Landwirtschaftsdepartement in Jelche Beere in Indien existiere betart wunderbare Wirkungen h
ben gesandten Zeitungsausschnit Dibaipur", dem die Beere zuers bermenig. Die Angebote, ge Beeren zu liefern, mußten daher abgelehnt werden.


