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Nr. 52.

Donnerstag, 22

Donnerstag, den 22. Dezember 1927.

Gießener Zeitung"

Weihnachtsgruß an Hessens Jugend.

danach, wirklich das zu sein, wozu euch eure Wimrel und Sym bole aufrufen: Kämpfer und Streiter für Menschenwürde. Am ehesten und stärksten werdet ihr das fein, wenn ihr euren eng­Sten Lebenstreifen die Treue haltet: wenn ihr die Würde und Reinheit eurer Familiehochhaltet, wenn ihr im Arbeitsgenof jen den Kameraden und Freund seht und achtet, wenn ihr im Andersdenkenden zuerst und immer den Menschen fucht und auch die Mühe nicht scheut, fich einmal in seine Lage und seine An­schauung zu versehen. Diese Elemente sind und bleiben die Grundlagen jeder Menschenbildung. Start und sicher im Eige nen und voll Achtung gegen das Andere.

Wenn man sich schon so oft Auge in Auge gegenüberge| brauchten Kraft. Wehrt euch gegen den Schein und trachter standen hat, wenn man sich schon so oft gegenseitig in Wort und Tat gebient hat, wie es zwischen uns geschah, zwischen euch, ihr Buben und Mädels der hessischen Jugendbünde und-verbände, und mir als dem Leiter der Zentralstelle zur Förderung der Bolfsbildung und Jugendpflege in Hessen, dann will es miz nur recht und billig erscheinen, in den Austlang des Jahres auch unser gemeinsames Wollen und Streben einflingen zu las sen, dann will es mir notwendig erscheinen, daß mit gerade in den Tagen des Jahres, da die Menschen enger zusammen rüden und das Gemeinsame ihres Schidjals ahnen, immer wie ber das Gemeinfame betonen, das trotz allem Volt und Jugend in fich und miteinander aufs engste verbindet; dann fann i bie Tage, da Friede den Menschen des guten Willens verfün bet wurde, nicht hingehen lassen, ohne euch als Rämpfer und Streiter für ein besseres und reineres Morgen zu grüßen, und mit euch alle in der Sessenheimat, die euch zur Seite stehen.

Denn so vielverzweigt auch die Wege sein mögen, bas Gireben, wie es in der Arbeit der Jugendbünde und-verbände Icitend ist, will der einen Formel dienen: Geben wir unserem Leben die Weihe eines sinnvollen Seins! Dieser Kampf iſt allen aufgezwungen, daß er notwendig wurde, ist die Krant­heit unserer Zeit; eine Krankheit, über die uns auch die het­vorragendsten technischen Leistungen nicht hinwegtäuschen fön­nen. Technik und Wissen gingen ziesenhafte Schritte, fie warfen Die Menschen start und stärker an die Maschinen, sie zwangen sie, den Zwed zu denten und des Ginns zu vergeffen. Darum fla­gen so viele, daß unserer Zeit die Seele fehle, und sie haßen diese Zeit. Aber wir sind die Lebenden, und diese Zeit ist un­feze Zeit. Es ist dumm und unfruchtbar, seine Zeit zu hassen und ihr deshalb nur im Taumel des Genusses oder in untätigem Träumen begegnen zu wollen. Wir sind die Lebenden und wir find die Kämpfenden. Auf uns, und besonders aber auf euch, ihr jungen Menschen, fommt es an, ob wir den Willen und bie Kraft aufbringen, auf Tag und Jahr die Krankheit unserer Zeit zu heilen. Denn die Zeit ist frant, weil ihre Menschen frant sind, und der Zeit fehlt die Seele, weil sie in so er­schredendem Maße ihren Menschen fehlt.

Ist es nicht wie heftiges Fieber, sind das nicht krankhafte und trampfhafte Zudungen in unserem Voltstörper, wenn das Jahr schon nicht mehr genug Sonntage, ja fast nicht mehr ge­mug Tage hat, um alle die Feste und Vergnügungen und Feiern zu veranstalten, die man sich und seinem Verein und seiner Ge­fellschaft schuldig zu sein glaubt? Ob Anlaß oder nicht, man feiert leider vielfach in Stadt und Land- und da nicht am wenigsten nur um zu feiern. Tötet man da nicht etwa Sinn und Seele jeder echten, wahren und notwendigen Feier? Ist das noch die Freude, um die wir durch unsere Arbeit und durch unsere Entsagung ringen müssen, wenn sie uns fraftvolles und tiefes Erleben werden soll? Sind das noch die frohen Feste" als Krönung jener ,, fauren Wochen", wenn sie an ein und dem­selben Platz in solcher Säufung fommen, daß man beim neuen ,, Fest" noch müde ist vom vorigen? Sind wir um etwas besser als Brasser und Schlemmer, wenn wir uns derart mit Genüs­fen übersättigen, daß uns der Genuß verloren geht? Wir fön­nen nicht dadurch zum Sinn unseres Lebens tommen, wenn wir mit verschlossenen Sinnen durch unsere Arbeit gehen, wenn wir unsere Sinne nur wahllos jeder markischreierischen Feier öff­nen. Leben heißt: arbeiten und dienen; seiner Familie dienen, feiner Heimat dienen, seinem Bolte dienen, den Menschen de nen, Gott dienen, wo dich Glaube und Gewissen verpflichten. Nur auf dem Boden ehrlichster Arbeit und gewissenhaftestem Dienen in diesem weiten und großen Sinne erwächst jene Freude, die uns frei und glüdlich macht. Darum, ihr jungen Menschen, seid, was ihr seid, ganz und mit all euerer under­

Grüner Rasen Blaue Wellen.

Roman von Otto von Gottberg 15. Fortsetzung.

Elly von Friese brach ab. Drewit ließ Elisabeth in einen Stuhl an der Längswand fallen. Ihr Herz flopfte, und der Atem ging furz. Kaum fonnte sie mit den noch flimmernden Augen sehen, daß Gerda neben ihr stand. Kurt bat die Schwester um den nächsten Tanz. Sie dankte artig mit der Entschuldigung ,, daß ste für die Gäste sorgen müsse. Doch ihre Stirn trug wieder die sentrechten Falten. Rurt tanzte mit Frau von Dieshofen. Gottlob ließ er sie bald, um andere Damen aufzufordern. Schon nach der nächsten Pause hob er wieder das Kinn. Durch den Saal flog Elisabeth in seine Arme. Fünfmal hatte er mit ihr getanzt, als Gerdas Finger auf ihre Schulter tippten. Traurig und vorwurfs­voll in die Augen:" Du fällst auf und hast nicht nur an Dich zu

denken!"

Elisabeth verstand, an wen sie erinnerte. Doch wie fern war Werner. Und warum schrieb er so langweilige Briefe, in denen fein Leben, keine Liebe war? Warum fam er nicht auf Urlaub? Nun ja! einen Kuß hatte sie ihm gegeben und sich verlobt geglaubt, aber ehe sie wußte, wie fröhlich, wie sicher und frei von Schwanken oder Zaudern Vetter Kurt- wohl nicht nur beim Tanzen war. Wenn der küssen wollte, fragte er nicht, sondern nahm. Nein! Nicht Werner, sondern der Liebe und dem Leben hatte der Kuß auf dem Löwenberg gegolten, ihr Sehnen dar­nach war durch einen Zufall gerade dem kleinen Better begegnet. Gern hätte sie jene Stunde vergessen. Die Erinnerung daran brachte Unbehagen. Sie dankte für die Tänze, bis Kurt sie zum Schlußgelopp vor dem Essen holte.

Gerda seh beide antreten und schämte sich für die Schwester. Die Hüften vorwerfend, schlitterte sie dem Better mit ausgelas Jenem Lachen in die Arme, als gäbe sie sich ganz und gar, nicht itur dem Tanz. Dann raften sie durch den Saal. Schamlos erschien Elisabeth in ihrer Wildheit. Wenn Werner sie sähe! Wie leid tat ihr der still bescheidene fleine Soldat, der draußen seinen schweren Pflichten lebte. Sie dankte der Laune, die sie nicht tanzen ließ. Sie wenigstens fonnte als treue Freundin und gutes Mütterchen dem Geliebten fünftig in die Augen sehen. Sie betrog ihn nicht wie die Schamlose. Ja, sie haßte Elisabeth! Doch die tam am Arm des Vetters unbekümmert lachend zu Tisch. Es war schön den Aerger in den Mienen der Frau Dieshofen, der dicken Frieses und anderer junger Mädchen zu sehen. Sie von allen hatte der gefeierte Held als Nachbarin gewählt. Da hob er das Glas vor flirrende Augen: Kufinchen!"

Sie mußte den Blid senten und spürte ein Beben der Glie der. Unt fangen wollte sie scheinen und zwang sich, beim Anstoßen au lachen: Belomme ich einen Dolch?"

3wei, aber was gibst Du?" Seine Augen sagten, was er forderte

Bon einer weiteren Krankheitserscheinung in unserem Bolfsleben muß in diesem Zusammenhang gesprochen werden, Don einem Fieber, das vielleicht noch verheerender wirft als das Fieber der Festfeuche. Von allen Seiten ertönt mit Recht der Ruf nach Gesunderhaltung unserer Jugend durch Sport und Turnen. Ich bin der erste, der diesen Ruf unterstützt, und wahrlich nicht der lehte, wenn es gilt, ihn zur Tat werden zu Taffen. Um so bekümmerter aber steht man angesichts der Aus­wüchse und Verzerrungen, die alle unter dem Namen Sport" üppig gedeihen. Auf der einen Seite eine lächerliche Ver himmelung einzelner Personen in Bild und Wort, auf der an­deren Seite eine spekulationslüsterne Aufbauschung der doch wahrlich nicht weltbewegenden Begegnung von Mannschaften oder Kämpfern. Wenn man die Wut und Verbissenheit, den nur schlecht verborgenen Haß oder die zügellofeften Ausbrüche solchen Sasses sieht, dann muß man sich doch fragen, ob nicht durch solche Art Sport" weit mehr zur littlichen Erkrankung als zur törperlichen Gesundung unseres Volfes beigetragen wird. Gerade weil ich stets in engster Fühlungnahme mit den Führern der Sport- und Turnbewegung in unserem Lande stehe, gerade weil ich weiß, wie sehr ernste und ehrliche Führer ver­zweifelt und durchaus meiner Meinung sind, gerade deshalb darf und muß ich das fagen. Wo ist das Bolt, das Sport treibt, das turnt? Ein fleines Häuflein Menschen, denen es tatsächlich um ihren Körper, um die Nutzung ihrer Freizeit im Dienste ihrer Gesundheit geht. Das übrige, die Tausende, die die Tribünen und Galerien füllen, sie scheinen ich denke dabei in der Hauptsache an das Tosen und Johlen und Schmähen auf den Fuß- und Handballplähen, denn diese beiden Spiele sind es ja, die die Massen besonders anziehen ife ganze sportliche Betätigung nur noch darin zu sehen, daß sie eine Hand voll eigener Leute zu Gözen erhöhen und den Gegner. das heißt doch eigentlich: den Gesinnungsgenossen und Kamera­den in ihrem Sport- am liebsten wohl vertilgen möchten. Ich weiß, die meisten werden mir recht geben, aber auf die an deren zeigen. Nein, feder einzelne, jeder, der in seinem Verein irgendwelchen Einfluß hat, muß bei sich und denen, die ihm am nächsten stehen, anfangen, sonst frißt die Sensation den Sport vollends auf, und man wird in späteren Jahren seinen heutigen Borfämpfern wenig Dant wissen für das Erbe. Und an euch, ihr jungen Menschen, um die man ja wirbt und die man ja braucht, wenn man bestehen will, an euch ergeht die Forderung unserer Zeit, laßt euch euer Recht auf die Ausbildung und Durchbildung eures Körpers durch solche Fiebererscheinungen nicht nehmen, flieht nicht vor eurer Zeit, sondern stellt euch tatkräftig und handelnd in sie hinein, d. h. werdet ihr Arzt auch bei dieser Krankheit, tragt euer Fordern auf Ritterlichkeit und Anstand und Gerechtigkeit und Achtung vor dem Gegner und feinem Können immer wieder in jene franken Kreise, fordert auch hier euren Anteil am Leben des Voltes, aber fordert ihn für eure Gesundheit, für eure Erholung von Lernen und Arbeit.

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Jhr lieben jungen Freunde! Ich weiß, daß es für euch als das Volf von Morgen, Fragen geben wird, die euch weit wich­

Ihr Atem ging schnell wie vorher beim Tanzen. Die Wan­gen glühten. Ihr war heiß und doch unsagbar wohl.

Noch abends beim Auskleiden dachte sie der herrlichen Stun den mit übervollem Herzen, das zum Plaudern drängte. Do die Schwester schien ihr nicht zuzuhören. ,, Bist Du böse, Gerda?" ,, Böse?" Grausam fühl und gleichgültig fragte die Schwester aus dem Bett und drehte sich zur Wand.

Elisabeth mied die ältere während der nächsten Tage und war oft mit dem Better allein. Als sein Urlaub zu Ende ging, fragten Onfel und Tante, warum er sich nicht länger erholen dürfe. In schnell ihm abgelernten Worten gab Elisabeth Aus­funft: Wenn Armierung, Bunker und Pumpen in der Werft überholt und die Sehrohre ausgewechselt sind, muß das Boot auf neue Fernunternehmungen!" Sie sah ich schon als Frau eines Geeoffiziers und glaubte darum in des Mannes Rede pres chen zu müssen. Es verbroß fie, daß er jetzt über ihre Kommiß ausdrüde" spöttelte. Allerdings fniff er sie dabei in den Arm, und sie antwortete mit einem Klaps, den er als Lieblosung spürte.

Mit glühenden Wangen und Klopfendem Herzen gingen fe singend durch den Tag, bis sie gegen Abend in den Schlitten stiegen. Das frostflare, sonnige Wetter Iud zum Wandern ein. Also schickte Kurt den Kutscher voraus.

Unter schneebehangenen Bäumen gingen fie auf dem harten Bett der weißglitzernden Chaussee, während er von einem wun derlichen Vorgesetzten erzählte. Der nunmehrige Admiral hatte als langjähriger Orchideensucher auf seinen Fahrten fast alle Spielarten der seltenen Blume gesammelt: Eine namentlich wünschte er sich noch, als er in Ostasien Kreuzerkommandant und ich auf seinem Schiffe war. Wenn wir jungen Dächse Aus flüge machten, gab er uns Bilder der Blume mit und versprach dem Finder mit einem Settfrühstüd sein ewiges Wohlwollen. Was but man nicht für alte Knaben, die Freude an Blumen und Rotspon haben! Anfänglich schien mir das Suchen lächerlich. Als ich aber eine der gewünschten Art ähnliche gefunden hatte und dann von meinem erregten Rommandanten hörte, in der Nähe müsse gewiß auch die Andere wachsen, padte mich der Jagdeifer. Unermüdlich watete ich durch Dschungel und Sumpf und wahr haftig Elisabeth jauchate, als ich im schattigen Urwaldsdit­ficht die Blume sah. Meine Freude ist mir noch heute unerflär lich. Ich weidete die Augen an der blaßblauen Blütenpracht, schlich im Kreis um die Pflanze, spielte mit ihr wie die Kake mit der Maus und grub fie dann mit den Knollen für meinen Brotherrn aus."

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Roch jetzt flang Kurts Lachen wie Jubeln. Elisabeth hörte ihn gern von Reisen und Fahrten erzählen. Dann schien er alter als seine Jahre und reifer und männlicher als Werner. Wie nain hatte der gute Junge einft sein Schmöterwissen von Fig Sternen und Planeten ausgetramt. Kurts Buch war die weife Welt. Wenn er beim Plaudern darin blätterte, verflog auch sein Uebermut. Mit dem Ernst des Kenners sprach er namentlich von

tiger erscheinen und für euer Streben vielleicht auch find, aber der Alltag mit seinen teils erfreulichen, teils verbitternden E scheinungen, wovon die angeführten Fälle nur eben als belo ders markante Beispiele herausgegriffen sind, der Alltag uu uns ist das wirklich greifbare Leben, ihn müssen wir Schritt Fie Shritt mit jenem Geist zu erfüllen und zu durchdringen suse, den wir in unserer Zeit vermissen. Erft wer die fleinen Kre des Lebens um sich her als sittlich starker und religiös erfüllte: Mensch erlebt und gestaltet, der wird zu jenen weiten Kreisa Dordringen, in denen sich die Arbeit aller Menschen des gutn: Willens" zu jener aufbauenden, verföhnenden und vorwärts tragenden Kraft ballt, die Kulturen schafft und erhält. Te zu sein dieser Kraft, das foffte unfer aller Streben sein, Tosg löft von ihr find wir die Vergänglichen, geeint in ihr die bendigen. Und wenn, wie es bei Menschenwerf immer wiede: vorkommen fann und wird, einmal ein Mißverständnis auftri: zwischen euch und eurer Ansicht und dem andern und seiner Thi ficht, so wollen wir solches Migverständnis nicht ausdeuten h Feindschaft und schlechten Willen, wir wollen immer date denken, daß die Erde Raum hat für alle, daß wir nicht als m fehlbare Richter über unsere Mitmenschen gesetzt sind. Des stehen und Liebe, auch da, wo wir mit uns selbst darum ringer müssen, das sind die Bausteine, aus denen sich menschenwürdige Sein Finnvoll aufbauen läßt.

So hätte ich noch manches auf dem Herzen, was mit web nachtlicher Wortgebärde zu euch hin möchte, aber ich weiß, versteht mich auch so.

Mit besten Weihnachtsgrüßen und herzlichen Neujahrswin schen bin ich in treuer Verbundenheit Euer

Heinrich Hassinger, Schulrat, Leiter der Zentralstelle zur Förderung der Volfsbildung und Jugendpflege in Hessen.

SIND

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England. Manchen Urlaub hatte er dort verlebt und redete nie ein geborener Brite des Landes Sprache, von der er doch fag Ich nehme sie nicht gern in den Mund, aber wir müssen Salunten verstehen. Solltest mich mit den Slippern geftopp Dampfer parlieern hören!"

Sie fannte ihn jetzt bis in die tiefsten Kammern feines zens und Hirns. Trauer wedte nur der Gedanke, daß er m wieder scheiden müsse! Dabei verstehen wir uns nach fun Bekanntschaft so gut!" seufzte sie.

Er nahm ihren Arm: Nur Dummtöpfe verschwenden 3 und Glüd in den Vorzimmern zur Freundschaft!" Wie die schien er auch die Menschen und ihr Leben zu fennen. Doch wich tam er auf seine Freude beim Finden der Orchidee: So wie b mals ist mir jetzt an Deinem Arm zumute. Ich tönnte jaud

Der Drud seiner Finger auf ihren Arm ließ Elisabeth ler gehen. Sie stotterte verwirrt: Wir müssen eilen, damit nicht im Dunkeln allein nach Hause kommen", und hob Rinn gegen den blassen Mond.

Er scherzte: Ist der schmunzelnde Alte nicht Begleit genug?" Da war fie wieder unbefangen: Rach Tante Bärbe Meinung wahrscheinlich nicht, obwohl fie mich jetzt unter Aug und Obhut von zwei Rittern willen sollte."

Er trällerte: Sie fagen uns Komplimente und fled uns Rosen ins Haar!- Das war unser erster Tanz Elisabe Er schwieg und wieder flopfte ihr Herz, bis er un sagte: Elisabeth, ich muß meine Orchidee haben!" Jetzt fand bas übermütig fede Lachen wieder. Sie hatte ihn verstanden schritt hastiger. Darum beruhigte er: Ratürlich fann und ich warten, denn während des Krieges sollst Du Dich night einen U- Boot- Kommandanten letten. Für tommende Tage c möchte ich den Blak in Deinem Herzen belegen. Ja dente, ich Dir nicht unangenehm bin!"

Rein, das war er nicht. Doch glaubte sie ihn hinhalten die Freude des Augenblids länger austoften zu müssen: scheiden bist Du nicht! Was macht Dich so sicher?"

Der Mann mertt, ob ein Mädchen ihn mag!" Er f befangener und unsicherer als sonst. Es tat gut ihn demütigh fehen.

Sie legte Jronie in ihre Stimme: Du willst sagen, hätte gezeigt, daß ich Dich mag, oder gar Dich gelöbert. Dar mußt Du die Dir angetane Ehre höflich erwidern. Nein, lie Kurt!"

Er schwieg verlegen, pofterte aber doch: Soll ich den win Mann spielen, mir die Haare raufen und mit schäumendem M auf die Knie fallen?" Doch nur aus den Worten sprach der a Uebermut.

Sein ernfter, faft zweifelnder Blid gab ihr Mut, den Ep zu verlängern: Bitte, raufe und falle!" ( Forthegung folgt.)

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