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Sonnabend, den 19. März 1927.

gefahren. Nach anfänglichem ruhigem Geschäft setzte dieses bald lebhafter ein, so daß nur ein geringer Ueberstand verblieb.

Schotten. Wie jetzt feststeht, hat auch der vergangene Win­ter den Wäldern des Bogelsbergs große Schneeschäden gebracht. Unter der Wucht der gewaltigen Schneemassen sind mitunter ganze Bestände zusammengebrochen. Besonders schwer ist wieder die Gegend bei Herchenhain betroffen.

Schlüchtern. Am 17. März feierte in dem benachbarten Orte Kressenbach der im 91. Lebensjahre stehende Einwohner Nikolaus Weigel II. mit seiner Ehefrau das Fest der diaman tenen Hochzeit.

Büdingen. Die Zahl der Erwerbslosen im hiesigen Kreis ift in stetem Steigen begriffen; während vor 14 Tagen noch faum 500 Erwerbslose vorhanden waren, ist deren Zahl auf über 900 gestiegen. Eine Besserung der Verhältnisse ist vorerst nicht zu

erwarten.

Offenbach. Die Hauptversammlung des Berbandes hejsi­icher Schulgeographen findet am 19. und 20. April in Offen­bach a. M. statt.

Weglar. Nachdem die Stadtverwaltung den Bau einer Friedhofstapelle mit Krematorium beschlossen hat, dürfte wohl demnächst mit dem Weiterbau begonnen werden, so daß vot aussichtlich bis zum Spätherbst diese Bauten ihren Zweden über­geben werden fönnen.

Marburg. Für das Universitätsmuseum, mit dessen Ein­tichtung in den Räumen des Kunstinstituts nun bald begonnen werden tann, sind von seiten der Marburger Bürgerschaft eine Reihe wertvoller Stiftungen gemacht worden. Die Universität denkt daran, den größten und schönsten ihrer neuen Räume als Schazkommer der Elisabethkirche" zur Verfügung zu stellen, in der wertvolle Kunstwerte dieser Kirche Schutz und Pflege fin­den sollen.

Bom Westerwald. Durch Urantrag verschiedener Parteien des Preußischen Landtags wurden für Fortsetzung der Boden= verbesserungs- und Meliorationsarbeiten im Westerwald Etats: mittel in Höhe wie 1926 gefordert.

Limburg a. d. Lahn. Innerhalb furzer Zeit ereignete sich auf dem Hochofenamt Charlottenhütte bei Marienberg( Wester­wald) der dritte tödliche Unfall; es wurde der Hüttenarbeiter Rumpf von einer herabfallenden Füllglode getötet.

Usingen. Die Oberpostdirektion hat sich jetzt bereit erklärt, die Kraftpostlinie Usingen- Rod an der Weil bis Weilmünster durchzuführen. Die neue Linie soll noch im Laufe dieses Mo­nats in Betrieb genommen werden.

Frankfurt a. M. Am 26. März, einen Tag vor Beginn der " Frankfurter Frühjahrsmesse", wird im Haus Werkbund" eine Sonderausstellung Moderne Bürotechnik" eröffnet. In weiten Kreisen der Behörden, Unternehmer und kaufmännischen Ange­stellten wird diese besonderes Interesse finden.

Köln. Am 15. März hat in Köln eine Sigung des Präfi­diums der Internationalen Automobilausstellung Köln 1927 ( 20.- 31. Mai) stattgefunden. Aus den erstatteten Berichten ergab sich bereits ein günstiges Bild.

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Gießener Zeitung"

Köln. Der Westdeutsche Jägerbund Weidmannsschutz Der anstaltet am Sonntag, den 20. März, vormittags 11 Uhr, im Zivillafino zu Köln, Augustinerplatz, den 1. Westdeutschen( 4. Rheinischen) Jägertag.

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Amerikanisches Sportgeschäft.

Daß im Lande der unbegrenzten Möglichkeiten auch der Sportbetrieb mit seinen Rekordziffern Europa längst überflügelt hat, ist allgemein bekannt. Die Riefenhonorare, die Leute wie Dempsey, Carpentier usw. sowie bekannte Baseballspieler be­ziehen, werden aber noch übertroffen von den regelmäßigen Ein­nahmen, die bei Rugbyspielen erzielt werden. Man hat ausge­rechnet, daß sich die Gesamteinnahme aus der legten amerikani­schen Rugbyjaison auf etwa 30 Millionen Dollar beläuft. Allein das Spiel zwischen Armee und Marine in Chicago hat rund eine Million Dollar eingebracht, und eine ganze Reihe weiterer Spieler bleiben hinter dieser Rekordziffer taum zurüd. Rugby ist in Amerika Geschäft. Darüber fann gar fein Zweifel sein, obwohl die spielenden Mannschaften nicht aus Berufsspielern bestehen und auch leine Bezahlung für ihre Mitwirkung bei repräsentativen Spielen erhalten. Es ist vielmehr für jeden amerikanischen Studenten und die Hochschulen sind ja in Amerika die Mittelpunkte des Sports eine Ehre, dem,.team" ( Mannschaft) seiner Alma mater anzugehören. Aber dieser ideale Gesichtspunkt ist eben in der Praxis durch sehr stark her­vortretende Rüdsichten wirtschaftlicher und finanzieller Art in den Hintergrund gedrängt worden. Und man kann geradezu den Satz aussprechen: Wirtschaftliche Gründe machen das Fort­bestehen des Rugbysports in Amerika erforderlich. Die ameri lanischen Hochschulen wären einfach nicht in der Lage, auf die Einnahmen aus den Spielen zu verzichten.

In Yale, einer der älteren berühmten amerikanischen Uni­versitäten, sind z. B. in den drei Monaten der letzten Saison ( Oktober bis Dezember 1926) 750 000 Dollar vereinnahmt wor den. Von dieser Summe wurden 175 000 Dollar zur Durch­führung des übrigen Sportbetriebes verwendet. Es konnte

Nr. 12.

| sportliche Neuanlagen gemacht und Verbesserungen vorgenommen wird. Man mache ich einmal flar, welche Summen deutschen Universitäten zur Verfügung stehen, um damit einen einiger maßen befriedigenden Sportbetrieb durchzuführen, und man wird dann erkennen, wie sehr der Vergleich zuungunsten Deutschlands ausfällt.

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hat, der deck des

Familie Bisma

Ich hatte Ernst Westphals Erinne lejen, Bismard als Gutsherr", als Familie Bismard" ungesucht zur Ke Lebenstreises einstellte, der hier vorgef phal, Bismard als Gutsherr, Erinn Oberförsters. Leipzig, K. F. Köhler.) einzukommen, vielfach als Ausdruck gelegt haben, indem wir von Lebensg beitsgemeinschaft sprechen, das tritt Das Gut mit seinem ganzen Umfang, haft und mit der angeschlossenen Papiermühle) ist der Hintergrund. C jeine engere Familie die Bindung an bindet: den Boden und das Wetter, A der Ernte, und was für Sorgen imm bewegen. Man hat, von diesen Var das wohltuende Gefühl, wenn Bisma tommt er endlich mal wieder nach Hau fangslandrat mit der weißen Binde

legung des ewigen Berliners Aergers, fällt und dem Anlaß wird, den Alerg aus Kelteren ist's also erlaubt, sich m

ihn der Erfolg einer jungen Auffor Beruj, was Amt, was Pflicht, hier ist s Don Taube, Reiher und Weiher lause fich unnahbar und wohl fühlen und de füttern tann. Nun, das tönnten ja anch jo haben wir alle, die wir find und, wenn auch nicht seine Aecker Schönheit und Sorgen mitbesitzen. W ther bedeutungsvoll macht, das ist, d

tt feinem treuen Oberförster aus, er