Gießener Zeitung
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( Neueste Nachrichten)
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40. Jahrg. 1. Blatt
Politische Tagesschau.
Der Reichstag wird sich nach seiner heutigen Sigung bis zum 19. Januar vertagen.
Reichsminister Stresemann ist gestern Abend in Königs bera eingetroffen, um von den maßgebenden Instanzen genauen Einblid in die Berhältnisse des isolierten Ostpreußens zu be
Lommen.
Der Reparations agent erflärte in seinem geftrigen Bericht, bah bas Reparationsproblem nicht zu lösen sei, ohne baß die Höhe der Zahlungen insgesamt festgelegt wäre.
Das amerikanische Repräsentantenhaus verhandelt 3. über die Fregabe.Vorlage für das denische Eigentum, bie nach Annahme im Repräsentantenhaus an ben Senat weitergeht, wo sie im nächsten Frühjahr zur Entscheis bung fommt,
Der Botschafter von Brittmig unb Gaffron wird wahrscheinlich in der zweiten Woche des Januar seine Ausreise zach Amerita antreten.
In der gestrigen Gigung des preußischen 2anbias
Drud. Verlag und Expedition: Sieben. Südanlage 21 Fernsprecher Nr. 2525 unb 2528 Bostichedtonio Nr. 69 530 Amit Frankfurt a. Mr.
Samstag, den 17. Dezember 1927
zum 1. Ottober 1928 feltgefekt. Bon da ab ist das Ablommen mit einmonatiger Frift jeweils zum Monatsschluß fündbar. Die Erflärungsfrist läuft bis zum 19. Dezember, 18 Uhr.
Nach neuesten Meldungen, soll bei der überwiegenben Zahl ber Werke die Absicht bestehen, den Schiedsspruch anzunehmen. In Kreifen der Arbeitnehmer find die Meinungen geteilt. Die tabifalen Blätter hegen, weil nach ihrer Meinung das, was der Reichsarbeitsminister und der Schiedsrichter den Arbeitern zu gesprochen haben, in feiner Weile als ausreichend angesehen werden kann. Es besteht aber auch hier die Hoffnung, daß die ge mäßigten Elemente die Anerkennung des Schiedsspruches auch durch die Gewerkschaften herbeiführen werden.
Sollte jedoch der Schiedsspruch abgelehnt werden, so wird der Reichsarbeitsminister beide Parteien zu einer Besprechung im Ministerium einladen. Diese Besprechung würde dann wohl am Dienstag ftattfinden mit dem 3med, einer Klärung der Frage ob der Schiedsspruch für verbindlich erklärt werden lann oder muß.
Was die Auswirkung der Ncubelastung anbetrifft, werden die Werke bereits in der nähden Woche bemerken. Vorläufig scheint aber eine Preiserhöhung nicht beabsichtigt zu sein. Für den Fall, daß der Schiedsiprus von beiden Seiten anerkannt wird, soll von Beginn der nächsten Woche an die Berkaufs sperte wieder aufget, ob: n terben
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tes polemisiert Ministerpräsident Braun heftig die Reichs. Der Reichsrat stimmt dem Besoldungsgesek zu.
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Die oberschlesische Tarifgemeinschaft für Eisenhütten and Bergbau hat am 15. Dezember den bestehenden Lohnta. tif aufgefündigt. Anträge auf Erhöhung der Löhne find Koch nicht gestellt worden.
Der Iitauische Ministerpräsident, Brofessor Wolde maras, traf am Freitag Abend, aus Baris fommend, in Bers n ein und reiste ohne Aufenthalt weiter nach Kowno, wo am Sonnabend der Jahrestag feines Regierungsantritis gefeiert
wird.
Der Internationale Gerichtshof in Saag hat in seiner gestrigen öffentlichen Tagung die polnischen Hebergriffe im Chorzow- Streit wiederum als unrechtmäßig bestätigt.
Die Abneigung weiter Kreise Englands gegen die Staatsfire fand in der geftrigen Abstimmung über das neue englische Gebetbuch im Unterhaus seinen Ausbrud. Der Regierungsantrag wurde mit 247 gegen 209 Stimmen abges
lehnt.
Blond George ist wiederum zum Borsigenden der beralen Barlamentsfrattion für die nächste Barlas mentolettion gewählt worden.
Schiedsspruch in der Eisenindustrie.
Unsere Hoffnung, daß es in der westdeutschen Eisenindustrie nicht zu den angefündigten umfangreichen Stillegungen fommen merde, erfüllt sich. Am legten möglichen Tag vor der Verwirf lichung der Kündigungen ist in Düsseldorf ein Schiedsspruch gefällt worden, der geeignet ist, den Arbeitsfrieden in der westbeutschen Eisenindustrie auf geraume Zeit zu sichern. Der Schiedsspruch bedeutet eine erhebliche Belastung für die Arbeit Beber, immerhin darf man wohl die Erwartung ausfprechen, daß er von beiden beteiligten Seiten angenommen wird. Das wäre auf jeden Fall besser, als wenn er erst durch den Reichsarbeits. minifter für verbindlich erklärt werden müßte. Ueber den Inhalt bes Schiedsspruches unterrichtet folgende Meldung:: Düsseldorf. Der am Donnerstag gefällte Schiedsspruch für bie Eisenindustrie zerfällt in zwei Teile, deren erster die Frage ber Arbeitszeit in allen Einzelheiten und durchweg bei den einjelnen Werfen individuell regelt. Dieser erste Schiedsspruch für bie Arbeitszeit ist ein ausführliches Dokument, in dem sich die bon dem Reichsarbeitsminister in seinem Brief an die Großeisenindustrie festgelegten Richtlinien hinsichtlich der prinzipi ellen Durchführung der Verordnung vom 16. Juli 1927 und der in dieser Verordnung vorgesehenen Ausnahmemöglichkeiten unter Zuhilfenahme der alten Bundesrats- Verordnung über die Beschränkung der Sonntagsruhe auf 12 Stunden verwirklicht finden. Die Ausnahmen sind durchweg in Sinne von befristeten Lebergangsbestimmungen festgelegt. Für die Mehrarbeit und bie Ueberarbeit gilt die am 11. Mai und 23. Juni 1927getrof fene Regelung. Der Zuschlag erhöht sich jedoch mit Wirkung ab 1. Januar 1928 auf 25 Prozent. Diese Arbeitszeitregelung gilt Dom 1. Januar 1928 bis zum 1. Dezember 1928 und ist von da ab erstmalig mit einmonatiger Frift zum Monatsschluß fündbar. Die Erklärungsfrist läuft bis zum 19. Dezember. Der zweite Schiedsspruch regelt die Lohnfrage als solche. Die Grundzüge find folgende: Es wird eine Lohnerhöhung von 2 Prozent festgesetzt. Ferner ein Lohnausgleich für Stundenlöhne um 50 Prozent; ein Lohnausgleich für Alford- und Prämienarbeiten um 60 Prozent. Die Dauer des Lohnabkommens ist bis
Berlin. Der Reichstat erklärte sich einstimmig mit der Besol dungsvorlage in der Fassung der Reichstagsbeschlüsse einverstan den. Bayern Thüringen, Württemberg und einige fleinere Staas ten ließen erklären, daß sie zwar aus finanziellen Gründen mit der Vorlage nicht einverstanden wären, aber im Interesse der Beamtenschaft von einem Einspruch Abstand nähmen. Einver standen erklärte sich der Reichsrat auch mit einer Verordnung. die gleichzeitig mit der Besoldungsordnung in Kraft treten soll, wonach die bisherigen örtlichen Zuschläge aufgehoben werden sollen. Nur in den Orter des belegten Gebietes wird längstens für die Dauer der Gewährung der Besatzungszulagen noch der Zuschlag gewährt, aber zu einem ermäßigten Prozentsah.
Berlängerung des Mieterschutzgesetzes.
Berlin. Im Reichstagsausschuß für das Wohnungswesen erklärte Reichsjustisminister Hergt: Die Reichsregierung hat bedauert, daß die beiden Gesezentwürfe, die Ihnen vorgelegt find, im Laufe des Dezembers nicht mehr verabschiedet werden Lönnen. Die Regierungsparteien haben inzwischen einen Antrag im Plenum gestellt, wonach bas bestehende Mieterschuhgeseh bis zum 15. Februar verlängert wirb.
Neubauten der deutschen Kriegsflotte.
Berlin. Das Bauprogramm der Marinleitung, erstreckt sich auf einen Zeitraum von 12 bis 15 Jahren. In dieser Zeit sollen neben den vier fleinen Kreuzern, deren Bau bereits in Angriff genommen ist, und den Torpedobooten, die fi ebenfalls im Bau befinden, insgesamt vier bis fünf Banzerschiffe gebaut werden. Der Versailler Vertrag läßt sechs Schiffe a 10 000 Tonnen zu, die jetzt gebaut werden sollen. Die beiden 3. 3. in Bau befind lichen Kreuzer D und E werden die Namen„ Leipzig" und Nürnberg" zur Erinnerung an die Kreuzer gleichen Namens im Geschwader des Grafen Spees erhalten.
Aus Hessen. Hessischer Landtag.
Winterbeihilfen für Erwerbslose und Rentenempfänger, Wirtschaftsbeihilfe für Staatsarbeiter.
Das Plenum des Landtages erledigte in feiner Mittwoch fizung nach sehr eingehender Aussprache den sozialdemokratischen Anitag, den Erwerbslosen und Rentenempfängern eine einma lige Winterbeihilfe von durchschnittlich 40,- Rm. zu gewähren. Dieser Antrag wurde, trotzdem die geschäftsführende Regierung gegen den Antrag war und erflärte, für biele Ausgaben feine Dedung zu haben, mit einer fleiner Stimmenmehrheit angenom men. Fernet beantragten die Sozialdemokraten die Steueraustände einzutreiben, um dadurch Mittel zur Dedung für die ent ftehenden Ausgaben zu haben. Dieser Antrag wurde abgelehnt. Ebenfalls fanden die Anträge der Kommunisten feine 3uftim mung. Ein weiterer fozialdemokratischer Antrag, den Staatsar beitern als Ausgleich für die eingetretene Teuerung eine Wirtschaftsbeihilfe in Höhe von 30,- Nm. für den Haushal tungsvorstand, 10,- Rm. für jedes Kind und 25,- für Ledige zu gewähren, fand Annahme. Die Kommunisten stellten einen Antrag, den ausgesperrten Tabaksarbeitern eine Unterstügung in Höhe der Erwerbslosenunterstügung zu gewähren. Bei der Aussprache über diesen Antrag fam es zu heftigen Zusammen stöken zwischen den Sozialdemokraten und Kommunisten. Der Antrag wurde abgelehnt. Sodann fanden einige Regierungs. anträge Annahme. Hierauf wurde der Landtag auf unbestimmte Zeit verlagt.
( Gießener Tageblatt)
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Nummer 51
Die Regierungsbildung in Selfen.
Darmstadt. Die Schwierigfeiten in der hellischen Regle rungsbildung haben inzwischen dazu geführt, daß, wenngleidh die Verbindung zwischen Sozialdemokraten und Zentrum nicht aufgehoben ist, die Verhandlungen doch ausschlicklich zwischen Sozialdemokraten und Deutscher Volkspartei geführt werden. Die aus diesen Verhandlungen eiwa hervorgehende Koalition mürde nicht einen Ausschluß der Demokraten bedeuten, son dern diese auf jeden Fall in die Regierung mit einbeziehen. Die Meinungsverschiedenheiten zwischen Sozialdemokraten und Zen frum beruhen, wie bereits befanni, auf dem Rampfe um den Boften des Innenministeriums und um die Schulfraga us Sozialdemokratischen Kreisen verlautet heute, daß Verhandlun gen mit dem Zentrum nur zum Ziele führen würden, wenn lek fetes feinen Widerstand in dieser Frage aufgebe
Zur Anfechtung der hellischen Landtagswahl. Die Anfechtungsflage der Wirtschaftspartei gegen die Don dem vorigen Landtag beschlossenen Erschwerungsgeseke gegen die Splitterparteien wird am 17. bs. Mis. Das Reichsgericht beschäftigen. Je nach dessen Entscheidung wird sich der hessische Staatsgerichtshof mit der Gültigkeit oder ungültigkeit der hessischen Landtagswahl zu beschäftigen haben.
Fälschung politischer Dokumente.
Berlin. Im Frühjahr dieses Jahres ist die ganze Diplo matie durch Fälschungen in Bewegung gesetzt worden. Jn pazi fiftischen Zeitungen u. a. auch in der Menschheit" find Artifel über angebliche militärische Denkschriften und Protokolle erschie nen, die die deutsche Reichswehr und Außenpolitik belasteten. Man ist den Dingen nachgegangen und hat festgestellt, daß sogar hohe amtliche polnische Stellen Photographien der Denkschriften and Protokolle besaßen, die in Wirklichkeit überhaupt nicht exestierten. Man tonnte sich hier gar nicht benken, wie diese Photographien in die Sände der ausländischen Regierungen gelangen fonnten. Jeht hat sich herausgestellt, daß durch drei Fälscher ein schwunghafter Sandel mit politischen Geheimdotus menten getrieben worden ist. Es wurden also nicht nur Banb noten gefälscht, sondern man hat auch Denfschriften und andere Dinge gefälscht und mit diesem Material gute Geschäfte gemacht. Bei verschiedenen Drudereien wurden Stempel des Reichsweht ministeriums, Bricfbogen mit allen möglichen Vorbruden mie Seeresorganisation, Abteilung Reichswehrministerium, Stab der ersten Division angefertigt und damit hat man tatsächlich ausländische Stellen getäuscht. Die Fälscher, der Maurersohn Schred, der ein Mann mit einer ziemlich bewegten Vergangen heit ist, der Bürobiener Kellner und der Büfettier Koch, werden im Januar nächsten Jahres vom 5. Straffenat des Reichsge richts abgeurteilt werden.
Das jungdeutsche Manifest.
In den nächsten Tagen wird es burch den Blättermafb ber deutschen Presse tauschen, vom Manifest des jungdeutschen Op dens, bas mit viel Geheimnistuerei dem Volfe eimas sensation nell schon seit Monaten für den morgigen Sonntag angefündigt ist. Wir hatten hier in Gießen vor einigen Tagen Gelegenheit, aus den Ausführunugen des Hochmeisters Mahraun zu ersehen, was wir in diesem Manifest zu erwarten haben. Mahraun legte die Ziele des Ordens feft,-national, antipattelisch, gegen Raste und Gelb, verantwortungsfreudig. Streben nach wahrer Bollsgemeinschaft und Einheit zwischen Staat und Bolt Die Bersammlung, die ganz im Banne des guten Rebners stand, Lonnte ohne weiteres Jeinen Worten, die die torrupten Zustände in Deutschland bloßstellen, zustimmen. Darüber hinaus liek fie fich aber hinreißen, im angefündigten Manifest des Jungbeut. schen Ordens wo möglich jetzt schon das Evangelium zu sehen. Mohl mag, wie Mahraun in Jamungvoller Rebe versicherte, eine Jbee bas Rüdgrat dieses Bekenntnisses sein, doch glauben wir feststellen zu dürfen, daß wir armen Deutschen genug der Jdeen haben, Jbeen gefunden von Männern, denen ebenso wie Mahraun und den Seinen ein echt deutsches Herz und lauterer Charakter zu eigen ist, Jdeen, denen aber stets bie Ichte Tat gefehlt hat. Und daß dieses auch der Fall bei dem jungdeutschen Manifest fein fönnte, ist die große Befürchtung, bie mir haben, denn so schön Mahrau auch Sprach, zu schön beinahe, lo Thwebte er nochher vollitändig in der Luft. Unserem Vaterland helfen alle Jebeen nichts, was nutt 3iel und Blidpunkt, menn bie Wege nicht gezeigt werden. Es war bieles u. E. nach ein Manto der Mahraunichen Ausführungen, die Jeiner Rebe, auf Lein höheres, als das heute allgemeine Riveau herabbrüdte.
Das Ziel zeigteft Du, Sochmeister Mahraun, bas taten ichon viele mit betörenb fhönen Worten, aber den Weg bazu, Führer des Jungbo, blicsit Du uns schuldig.
Es ist ja möglich, daß bas gerade das Einzige ist, was Mah raan uns von dem anifft de wieg
So wollen wir denn in Gebulb noch ein wenig warten, um nach genauer Renntnis des Manifeftes au urteilen: Sier wird dem deutschen Volt cin Weg gemjen, der ihm zu alien Glanz Derhilft, geh ihn, deutsches Bolf. Ober Michel, Michel, laß ab, es war schon wieder mal eine Niete.
antwortete er: 3 bin ein Raufmann," und öffnete leht Echarschen
und ließ fie bineinichauen.
und deines Herrn Schäße betrachten. um es aufzustellen, daß euer ablaufen will." ganz vergnügt und Sprach: lich fagte:„ Führe mich hin zu dem Schiff, ich will selbst hingehen ward ihre Neugierde und Luft immer mehr angeregt, fodaß sie endDazu gehören viele Tage, so groß ist die Menge, und so viele Cäle, Gie wollte alles heraufgebracht haben, aber bas ist das Rünstlichste und Köstlichste, was je in Gold ist gearbeitet nichts gegen das, was mein Herr auf dem Echiffe stehen hat, und der Diener Don einem reichen Raufmann; was ich hier habe, ist Haus nicht Raum dafür hat. bie Rammerjungfer. Als die Königstochter bie Ware fah, war fie Es nahm ihn bei der Hand und führte ihn hinauf, denn es war Aber der getreue Johannes iprach: 3ch bin nur hat fo große Freude an den Goldfachen, daß fie euch alles abfauft." Es ist so schön gearbeitet, daß ich alles Da ipradh das Mädchen: Das muß die Rönigstochter Jehen, die zeug!" legte die Eimer nieder und betrachtete eins nach dem andern. Da rief fie: Cl, was für schönes Golder sprach:
worden.
Da
ihm daher. tragen follte." als wäre es von Gold und Gilber. und das gemachte Brauthemb lag darin, und sah aus nicht anders ift." Nun gingen sie ins Schloß und da stand im Saal eine Echüſſel gehen, es ist mein getreuefter Johannes, wer weiß, wozu das auf schändlich, das schöne Tier zu töten, das den König in fein Schlo des Königs, die dem treuen Johannes doch nicht gut waren,-wie Salftern und schoß den Gaul nieder. Da riefen die andern Diener fragen, und wollte sich aufießen, doch der treue Johannes fam Aber der König sprach: Schweigt und laßt ihn zuvor, Ichwang fich ichnell darauf, zog das Gewehr aus ber Borber gefagt hatte, und es sprang ein prächtiger fuchsroter Gaul Wohlan, iprach der Rönig, der foll mich in mein Edlo Is e nun ans Land famen, ba geldbah es, wie Ser Stabe Der junge König ging darauf
es verbrennen.
Der
Rubin.
Kräfte. Beit selbst nicht. Edelstein," rief er voll Entzüden Der Grenze der Natur, hier ist das letzte, höchste Produkt der ichaifenden Feuer und Wasser, vermählen sich in deinem Glanze. Hier steh ich an Weiter schauernd fühlt es der Geist kann die Unendlichbie Farbe empfängt in dir unsterblichkeit, die reinen Elemente, Luft, funger unermeßtrahl ist gefangen und in deinen geheimnisvollen Stern eingeschlossen, liche zugleich zusammengedrängt und geläutert:" ver flüchtige SonnenWundern erging, vor der Bude des reichsten und ange ehensten Jum Reben, das in Strahlen und Farben die eblen Steine durchflammte. Tiers. Mit inniger Lust Derienfte er sich in bas mannigfaltige glühenbe fiche Stadt Bagbab betreten hatte und sich mit Erstaunen unter all ben Es war an einem schönen hellen Rachmittag, ba stand Assab, in dir ist alles Herr
Aber der junge König iprach: und sagten:„ Seht, nun verbrennt er gar des Königs Brauthemd. padte es mit Handschuhen an, trug es schnell ins Feuer und lieb zu und wollte es ergreifen, aber der treue Johannes ichob ihn weg, Die anderen Diener fingen wieder an zu murren Wer weiß mazu das gut ist, laßt ihn
Der Juwelier, ein gutmütiger Mann, der für seine Kunst einge
ebbel.
zurückzugeben. und antwortete: Assad, du bist ein auf seinem Serzen bewahr Märchen von r. Bevor Nein, verlegte Affad schnell und bestimmt,„, id) ich mich mit Raub und Word beflecken, obgleich meine Seele vor einem denn ich fühl's, ehe ich ihn in den Händen eines anderen ließe, fönn mich an diesen Stein fettet, aber es mag gut jein, daß ich sterben muß. Tod dafürze Ist dir bein Diabetimmt, rich fragte der Greis. des Jünglings, aber fest und unverwirrt ichaute er zu dem Greise auf machie, auf ihn zu, maß ihr mit einem trengen Blid und iagtes ein Greis von sehr würdigem Ausieben, dem alles Volf willig Blaz in deren len er blitte, wie das Auge eines Menichen, drüdte ihn wehmütig an den Mund und machte Anstalt, ihn dem Juwelier Angelangt vor dem Tor 30g fab den Rubin, ben er bis dahin " Ja, und, wie du gleich ichen wirft, ich leide den Glühendes Roi überströmte die Wangen aber dies noch auszuführen vermochie, tras hatte, hervor, hielt ihn gegen die Sonne,
Mord zurüdichoudert
pigenen Inde
nicht, was


