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Nr. 33.

Cofales.

Str. 33, Sonnabend, den 13. August 1927.

merkwürdige Verfassungsfeier.

12. August. Zur Verfassungsfeier für uni Kraft des Glaubens. In diesem Jahre findet dieser am 28.

gelische Jugend gerade in den Jahren, die vielfach für das ganze Leben entscheidend sind, über alle trennenden Unterschiede des täglichen Lebens hinweg hinzuweisen auf das hohe Gut und die

Provinzialdirektor Graef und Oberbürg

ffentlich eingeladen. Die Musikkapelle -Regt. 15 eröffnete die Feier, die im Gra

mit Beethovens Ouvertüre zu Egmont

August statt. Zu seiner Feier in den einzelnen Gemeinden find die Vorbereitungen im Gange.

( tnisse im Innern wie auch außerhalb jeter Darmstadt, widmete zunächst dem verstorbenen Borstandsmitglied Graef betonte in seinen Einleitungsworten wichtigen Beratungen zusammen. Der Vorsitzende Th. Stemmer, D die neue Staatsform nicht mehr so um Reftor Herrn Selbst( Oppenheim) Worte herzlichen Geden­an solle aber auch soviel Gerechtigteit walter tens. Auch der Verdienste des verstorbenen Ministers Herrn von gen nicht verdammen, die den neuen Star Brentano gedachte er. Hinsichtlich der Fahrplangestaltung hat aber auch das, was ihnen am alten Staat der Verband, der namentlich auch, soweit Oberhessen in Frage nicht heruntergezogen wissen wollen. Dieje febr tommt, bei wichtigen Besprechungen in Gießen, Nidda und Bad

* Hessischer Berkehrsverband. Am Mittwoch, den 10. Auguft trat in Darmstadt der Vorstand des Hess. Verkehrsverbandes zu

versöhnenden Begrüßungsworte, welche einen

Nauheim vertreten war, eine besonders rege Tätigkeit entfaltet. Straßensperrungen,

chten, hat der Hauptredner des Abends, Obrt rofessor Hüter, in geradezu herausfordernder ende Aeußerungen stark verdunkelt. Derfelbe republikanische Staatsform gefiegt habe.

eutschnationalen als Muß- Republikaner, in Bohlgöns- Buzbach, im Straßenzug Gießen- Frankfurt a. M.,

mitgeteilt vom Oberhessischen Automobil- Club E. B., Gießen.

ng auch auf die Geschichte der letzten Jahre

in, die eine reine Fürstengeschichte gewesen

icate der Redner mit einer eigentümlichen die Hohenzollern, namentlich auch den frü helm II. Ein Teil der Anwesenden fühlte

für alle Fahrzeuge, vom 12. Auguft bis auf weiteres; Ums leitung: Langgöns- Holzheim- Gambach.

Saalburg- Wehrheim, im Straßenzug Frankfurt- Siegen, für alle Fahrzeuge, bis auf weiteres; Umleitung: Obernhain -Anspach.

der Redner immer weiter über das frühere aufgehoben. Umleitung für die dann noch gesperrte Teilstrede parteipolitisch gefärbte Festrede sehr pein ist ab 14. ds. Mts. für die Teilstrede Windhof- Landesgrenze em und das frühere Reichsoberhaupt herfiel, Gießen- Windhof über Klein- Linden- Heuchelheim- Windhof.

Die Sperrung der Straße Gießen- Rodheim a. d. Bieber

illonstommandeur, die in seiner Begleitung

re, die zahlreich erschienenen Unteroffiziere

e den Saal, wobei bei dem Fortgang der Ka

dem Publikum ertönten. Wie sehr der Red­

eiisch eingestellt. war, beweist, daß er am essen bezeichnete.. Nach dieser Bersaffungs

Aus Nah und Fern.

Nidda. Hier wurde mit dem Bau eines neuen Realschulge

Gießener Zeitung"

dürfte. Zum erstenmal ist mit dem Zuchtvichmarkt eine größere Lotterie verbunden, die unter lebenden Gewinnen, handwerk­liche Erzeugnisse, landwirtschaftliche Geräte ufw. aufweist.

Weglar. Die Kirmesfreude im benachbarten Oberndorf wurde auf tragische Weise gestört. Auf der dortigen Dorfstraße wurde der Arbeiter Karl Velten von einem Weglarer Auto überfahren und eine Strede mitgeschleift. Er erlitt lebensge fährliche Verlegungen. Der Chauffeur fonnte in seiner Woh­nung festgenommen werden. Es wurde festgestellt, daß er eine Schwarzfahrt gemacht hatte. Nach seiner Aussage soll der Ueberfahrene direkt vor den Wagen gesprungen sein.

Marburg. Ein tödlicher Unfall ereignete fich in Gladen bach auf der Schiefertante. Hier fiel ein Junge in ein mit Wasser gefülltes. Der Bedauernswerte starb an den Fol gen des Sturzes.

Marburg. Ein schweres Autounglüd ereignete sich bei dem Dorfe Damm. An einer Straßenturve kam ein mit sieben Per­sonen besetztes Auto ins Schleudern und stürzte in den Straßen graben. Hierbei wurde der Dentist Paul Demmer aus Gladen bach getötet. Die übrigen Insassen tamen teils mit leichten Verlegungen, teils mit dem Schrecken davon.

Neue Bücher.

Leuchtendes Land. Gedichte von Heinrich Gutberlet, zur Laute gesungen von Hans Otto Wesemann. Verlag Hoch­Schule und Ausland", 6. m. b. S., Charlottenburg 2. 1927. 1,80 M in Leinen gebunden. Gutberlets Lyrik ist gesprochene Musit an sich. So nimmt es nicht Wunder, daß seine Gedichte vielfach vertont wurden. Zum ersten Male liegen nun hier solche Vertonungen gesammelt vor.

Ein neuer Führer durch Halle liegt uns in einem in inter­nationalen Verkehr jetzt allgemein üblichen Format vor. Hand­

1. a. Wilh. Liebknecht als einen großen Sohn lichen Nebenräume für modernen Schulbetrieb enthalten soll. von irgendwelcher partepolitischer Tendenschen Boltspartei, der am 21. August ds. Js. in Bad Nauheim zog das Reichsbanner Schwarz- Rot- Gold stattfinden sollte, ist verschoben worden. Voraussichtlich findet

bäudes begonnen, das sieben Klassenzimmer und alle erforderlich mit wenig Text, vielen Bildern und mit einem Stadtplan

folgt: von Kindern und Jugendlichen mit

Fahne.

Der 40jährige Arbeiter Philipp Faber aus auf dem Güterbahnhof beim Ausladen von

n einem umtippenden mit Schienen bela

Boden geschlagen und so schwer verletzt, Derstarb.

des Oberhessischen Kunstvereins. Aus An stages wurde Geh, Rat Prof. Dr. h. c. Karl

ung seiner um den Kunstverein erworbenen mitgliedschaft verliehen.

rfen. Aus Anlaß der am 1. Auguft einge rhöhung, bei der Post wird eine neue Frei herausgegeben. Diese Marke trägt das Kopf

- wie die Marke zu 20 Pfg.- in dunkel

Landesjugendsonntag. Die evangel. Landes

die einzige in Deutschland, hat den Landes: richtet, um an diesem Tag die gesamte evan

iße Zähne

madhen jed Antlig an prechend u hön. Oft einmaliges Buten mit der herrlich er ahmedenben Chlorodont- 3ahnpaste ie einen wundervollen Elfenbeinglanz der auch an den Seitenflächen, bei gleich Benugung der dafür eigens tonstruierten dont- Zahnbürste mit gezahntem nitt. Faulende Spelfereste in den Zahn umen als Ursache des üblen Mundgeruchs ftlos damit beseitigt. Versuchen Sie ft mit einer Heinen Tube zu 60 Pfg. ont- Zahnbürste für Kinder 70 Pla.. Mt. 1.25( weiche Borsten), für Herrent harte Borsten). Nur echt in blau- grüner adung mit der Aufschrift., Chloro­Überall zu haben.

Bad Nauheim. Der diesjährige Provinzialparteitag der Deuts

er jetzt Ende September statt.

Friedberg. Der Verband der Hessischen Geschichts- und Al­tertumsvereine hält am 20. und 21. August seine diesjährige ordentliche Tagung in Büdingen ab. Mit der Tagung find bedeutsame Vorträge verbunden. Die Tagung ist für das ganze Hessen von besonderer Bedeutung.

Büdingen( Oberhessen). Am Dienstag sollte der Gelegen­heitsarbeiter Heinrich Weidling wegen verschiedener Straftaten festgenommen werden. Als die Beamten erschienen lag W. noch im Bette. Beim Antleiden zog er plötzlich einen Revolver und brachte dem Polizeibeamten Kaltenschnee einen tödlichen Schuß in die Halsschlagader bei. Weidling gelang es in eine benach= barte Scheune zu entkommen, wo er sich mit zwei Schüssen entleibte.

Schotten. Die Frau eines Müllers in Rudingshain geriet beim Abstellen des Triebwerkes mit den Kleidern in das Räder: werk der Mühle. Dadurch wurden ihr die Kleider vom Leibe geriffen und das rechte Bein in das Triebwerk hineingezogen, wobei sie schwere Quetschungen erlitt. Glüdlicherweise kamen die Räder bald zum Stillstand, da das Wasserrad bereits ab­gestellt war.

nsfreudigkeit, die ihn während der ganzen verlassen hatte, hielt auch jetzt im Angesicht Is man ihn band, bat er das Volt, Komm gen. Und so geschah es; als die Flammen mmten die Anwesenden, von dem herzzer rschüttert, den Gesang an. Unterdessen trai reits auf dem Wege Kaiser anzuzeden ver n heran und rief ihm zu, ez solle Gott um er in einem Artikel gefehlt hätte. Darauf jener ihn aber nun fragte, ob er sterben umer Christ", sagte er:" Ja". Da flammte mpor. Aus der Lohe heraus hörte man noch b erstickte Stimme des Brennenden: Jejus nich felig."

an Kaisers Geschid den lebhaftesten Anteil ten Märtyrertod hörte, rief er aus: ,, Ich Un­tomme ich unserm Leonhard gleich, der ich mit ige, diefem mutigen Täter des Worts! Wer mal würdig machen, daß ich nicht mit doppelt ndern nur mit der Hälfte seines Geistes,

Schotten. Die Sommerfrischen und Lufturorte im Vogels berg haben in diesem Jahre erfreulicherweise einen außerge wöhnlich starken Zuspruch aufweisen.

Dr. Wilhelm Bernbed.

Darmstadt. Jn Lindau am Bodensee verstarb nach kurzer schwerer Krankheit der Bizepräsident des Landeskirchenamtes und der Kirchenregierung, Geh. Oberkonsistorialrat Dr. D. Wil­belm Bernbed. In allen seinen Aemtern hat der Entschlafene Ausgezeichnetes geleistet.

Bfungstadt. Am 20. August findet hier der bekannte Bjungstädter Zuchtviehmarkt statt. Während desselben und den beiden folgenden Tagen hat das Pfungstädter Handwerk wieders um eine Ausstellung geplant, die den früheren nicht nachstehen

führt er dem Fremden die besonders charakteristischen Einzel­heiten der Stadt vor. Der Führer wird Auswärtigen gegen

schid resigniert über sich ergehen läßt, sondern ein tapferer Räm pfer, der fast bis zum letzten Augenblid warm am Leben hängt, den sich ihm darbietenden Lockungen gegenüber, um den Preis der Berleugnung seines Glaubens das Leben zu retten, seine Schwäche fühlt, aber doch endlich den Sieg davonträgt. Und gerade diese menschlichen Züge sind es, die ihn uns teuer machen." Aus dem Nachwort von Luthers Schrift über Leonhard Raiser.

,, Euch Tyrannen und wütigen Papisten wöllt ich treulich war­nen und bitten, daß ihr doch euch wöltet, euch selbst zu gut, für­sehn, und ob ihr ja nicht gläuben wolltet mit uns, daß ihr auch doch euch nicht in unschuldig Blut so jämmerlich verteuffet. Ihr Jehet und höret, daß dennoch Gott eur Teil auch ist angreift( die ich nicht will nennen). Der Papst, eur Abgott, fährt schier mit halbem Karrn und hat das gemein Gebet verloren; sehet zu, Gott warnet euch mannigfältiglich und rufet euch zur Bußze. Und wenn ihr gleich hoch wütet, so ist unser Lehre doch ja das Evan­gelium, wie ihr selbst wisset, daß wir Christum den Heiland pre­digen, dazu die weltliche Obrigkeit also preisen und sie wieder zu ihrem Recht und Ehren bringen, als sie zuvor nicht gewesen ist. Denn ihr wisset selbst, daß bisher weltliche Obrigkeit von den Bapisten schier mit Füßen getreten ist. Was wütet ihr doch denn? Warum vergießet ihr unschuldig Blut ohn alle Ursach und Not, so wir euch doch mit unser Lehre zur Seelen, Leib und Gut aufs allerhöchst und fleißigst dienen?

e und aus diesem Leben scheide?... Er n König bloß, sondern ein Raijer, weil er at, dessen Macht kein anderer auf Erden nicht bloß ein Priester und wahrer Papst, zum Opfer gebracht hat, er, ein rechter Leon hart" usw. Vielleicht ist Luthers ,, Ein' fefte 1, da er sich so viel mit Kaiser beschäftigte, sich während des Reichstages zu Augsburg 6 man den Gegnern Zugeständnisse machen unwillkürlich wieder an Kaiser denten. Ja, ,,, gebt uns wieder Leonhard Kaiser und alle, würgt habt,... dann wollen wir von Ke­F. Roth charakterisiert Kaiser folgender­ine echt fittliche, charaktervolle Natur, von ligiosität, geschmüdt mit allen Gaben des die angenehm machen vor Gott und den yret von dem gewöhnlichen Schlag der Le en und in astetischer Weltflucht sein Ge

Wollt ihr ja zornig sein und Unglauben wehren, lieber, thuts! Ihr habt den Türken. Da sollt ihr euch billiger an ver­suchen, wenn ihr ja willens wäret, Unglauben zu steuern, wiewohl ich niemand zu kriegen hetzen will. Aber wenn man ja kriegen wollt und das Messer so lose stedt oder die Haut judt, so wäre ichs zufrieden, daß man sich an die machte, da man Ehre und Breis erstreiten und die Mannheit und Harnisch beweisen konnte, und nicht an die elenden Unschuldigen, so unter uns mit aller Stille und Friede leben, dazu uns aufs höchste dienen, sonderlich mit Lehren. Es sind häßliche feindselige Tiere, die sich selbst un­ter einander würgen, wie die Wölfe tun, wenn sie Hochzeit und Brautlauft haben. Aber viel feindseliger ists, wo ein Glied das andre frißt und verderbet, wie mir ist leider fun."

Zusendung von 15 Pfg. Rüdporto durch das Verkehrsbüro Roter Turm", Halle a. d. S., Marktplay 25, zugesandt.

Geschäftliches.

6000 K fönnen für 1.K in der garantiert nächste Woche, 18. August stattfindenden Kinderheim- Geld- Lotterie gewonnen werden. Diese Lotterie mit 2767 Geldgewinnen bietet die beste Aussicht, bei der jetzigen Geldknappheit einen erheblichen Geld­gewinn zu erhalten, der jetzt wohl jedem willkommen sein dürfte. Alle Gewinne sind bar ohne Abzug zahlbar. Lose zu 1. sind noch in allen durch Platate fenntlichen Verkaufsstellen sowie durch den Generalvertrieb A. Dinkelmann, Worms,( Postscheck­tento 15194 Frankfurt a. M.) zu beziehen.

Verantwortlich: Paul Christian Klein in Gießen.

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Postgebühren ab 1. August 1927

Borbemerkungen: 1. Alle Postsendungen, mit Ausnahme der gewöhnlichen und eingeschriebenen Briefe und Postkarten, müssen frei­gemacht werden. Für nicht- oder unzureichend freigemachte Briefe und Poftfarten im inneren deutschen Verkehr( einschl. Saargebiet und Freie Stadt Danzig) zahlt der Empfänger das eineinhalbfache des fehlenden Betrages, aufgerundet auf volle 5 Rpf. Mindestbetrag 10 Rpf. Bei Portopflichtige Dienstfache" oder Gebührenpflichtige Dienstfache" wird nur der fehlende Betrag nacherhoben. 2. Für unzureichend freigemachte Drudsachen, Geschäftspapiere, Warenproben, Mischfendungen und Blindenschriftsendungen des Inneren deutschen Verkehrs( einschl. Saargebiet und Freie Stadt Danzig) wird das Eineinhalbfache des Fehlbetrages nacherhoben. Aufrundung auf bolle 5 Rpf.; Mindestbetrag 10 Rpf.

3. Jm Auslandsverfehr müssen alle Sendungen, außer Briefen und einfachen Boftfarten, bollständig freigemacht sein. Nicht­oder unzureichend freigemachte Drudsachen, Geschäftspapiere, Warenproben und Mischsendungen, sowie Postfarten mit Antwortfarte, deren beide Teile nicht vollständig freigemacht sind, werden nicht befördert. Sie werden zur Ergänzung der Freigebühr zurüdgegeben oder, wenn das nicht möglich ist, als unanbringlich behandelt. Bei nicht- oder unzureichend freigemachten Briefen und einfachen Postkarten des Auslandsverkehrs zahlt der Empfänger das Doppelte der fehlenden Gebühr, mindestens 10 Goldcentimen oder 10 Rpf.

1. Briefe

a) im Ortsverkehr bis 20 g 8 Rpf. über 20

3nland

3ufammenhang mit der gebruckten mit­tellung stehen.

Durch die Anderungen u. 3ufäße dürfen feine Mittellungen in berabredeter Sprache entstehen.

250 g 15

250

N

500 g 20

20 g 15

4. Blindenschriftsendungen

über 20

250 g 30

250

"

b) im Fernberkehr

500 g 40 Ausdehnungsgrenzen bel Rollenform: 75 cm Länge, 10 em Durchmesser.

2. Postkarten

im Ortsverkehr Fernberkehr

"

21

Postkarten mit Antwortfarte

im Ortsverkehr

Fernverkehr

bis zum Meistgewicht bon 5 kg

Ausdehnungsgrenzen tole bel Drudfachen.

11. Wertbriefe

( einschl. Saargebiet u. Fr. St. Danzig) a) Gebühr für einen gewöhn­lichen Brief

b) Versicherungsgebühr für

je 500 Ron. c) Behandlungsgebühr

.. 10 tpf.

bis 100 Rom. Wertangabe 40 über 100 n

3 Rpf.

"

5. Postwurfsendungen

50

Drudsachen bis 50 g

3 Rpf.

5 Rpf.

b) Mischsendungen

-Drud­

12. Nachnahmesendungen Meistbetrag 1000 m.

8

bis 20 g

6%-

10

"

6. Geschäftspapiere

16

Ausdehnungsgrensen: 14,8: 10,5 cm.

3. Drucksachen

a) in Form einfacher, offen bersandter Karten( auch mit anhängender Antwortfarte) 3 Rpf. b) im übrigen

ble 50 g 50-100 g 100-250g 250-500g 500g- 1kg

5 pf. 8 pf. 15 Jpf. 30 pf. 40 pf.

Ausdehnungsgrenzen bel Rartenform 14,8: 10,5 cm. Qlusdehnungsform bel Rollenform 75 cm£ ange, 10 cm Durchmesser. Cine Unterscheidung shlschen Tell- und Dolldruckfache findet nicht mehr statt. Del allen Drudfachen ist erlaubt, handschriftlich, mit der Schreibmaschine, mit Stembel, in Drud- oder Pausverfahren folgende Anderungen bor­zunehmen:

a) eine innere mit der äußern übereinftim­mende Auffchrift anzugeben, folie in gleicher Weise Absendungstag, Firma, Ramen, Stano u.Wohnung nebst Wohnung des Absenders, felne Fernsprechnummer, die Telegrammanfchrift u. den Telegramm­fchlüffel fowie fein Poſtſched- und Bant­fonto und fonftige geschäftliche Mert- und Rennworte nachzutragen oder zu ändern; b) offensichtliche Druckfehler zu berichtigen; c) Stellen des Drudes zu streichen, Worte oder Telle des Drudes durch Anstriche hervorzuheben und zu unterstreichen; d) 3iffern an offen gelaffenen Stellen des gebrudten Wortlautes nachzutragen;

e) 3iffern zu ändern;

1) sonstige Anderungen im Wortlaut fotvle Nachtragungen an bellebiger Stelle bor­zunehmen. Diese Anderungen und Nach­tragungen dürfen jedoch zufammengezählt nicht mehr ale fünf Worte usw. umfaffen und müssen in leicht erkennbarem fachlichen

Postanweisungen

1000 Ron.

Höchstbetrag Höchstbetrag nach dem Gaar­geblet. 1000 frz. Franten Höchstbetrag nach dem Fr. Staat Danzig 1200 Danziger Gulden bis 10 RO 20 Rpf.

fachen Warenproben

2

bis 250 g 15 pf. über 250 g 500 g 30 500 g 1 kg 40 Ausdehnungsgrenzen bei Rollenform tole

bel Drudfachen.

7. Warenproben

2

bis 250 g 15 pf. über 250 g 500 g 30 Ausdehnungsgrenzen 30: 20: 10 cm. Rollenform 30 cm Länge, 15 cm Durchmesser.

8. Mischfendungen

In

( d. 1. Drudfachen, Geschäftspapiere und 20arenproben sufammengepadt).

bis 250 g 15 pf.

über 250 g

2

500 g 30

2

2

500 g 1 kg 40 Ausdehnungsgrenzen je nach 3nbalt tole Drucksachen oder Warenbroben.

9. Pädchen

40 жpf.

Meistgewicht 1 kg Ausdehnungsgrenzen 25: 15: 10 cm. in Rollenform 30: 15 cm. Aufschrift: Bädchen-. name u. 2ohnung des Absenders. Unzuläffig: Bostlagerno, Einschreiben, Wertangabe, Nachnahme, Rud­Ichein.elfbestellung mit Gebühr ble für Brieffendungen. Für Derlufte und Be­fchädigungen feine Erfagleiftungen.

10. Postaufträge

Meistbetrag 1000 OR.; Saargeb. 5000 frz. Franken, Fr. St. Danzig 1200 D39. Gulden. Gebühr wie für gleichartigen Einschreibebrief. Borzeigegebühr

20 Rpf. Protestgebühr bei Postprotest­aufträgen 1 RM.

( Die Doftanwelfunge- ob. 3ahlfartengebühr wird bei Uebermittelung des eingezogenen Betrages abgezogen).

Postscheckverkehr

Ein- und Auszahlungen folle überweisungen Höchstbetrag unbeschrän

a) Einzahlungen durch 3ahllarte bis 10.

10 Rpf.

über 10

25

15

-

25

100

20

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1 R.

750

1000

B

1 R. 20 Rpf.

1750 2000 2000 Ron.

90

1 Rom.

über 10. 25 25 100

488

70 Rpf.

a) Gebühr für eine gewöhnl Sendung; bei Wert- od. Einschreibsendungen den entsprechenden Zuschlag.

b) Borzeigegebühr

20 Qtpf

( Uebermittelung des eingezogenen Betrages wie bei Boftaufträgen).

13. Einschreibsendungen

a) Gebühr für einen gewöhn­

lichen Brief

b) Cinschreibgebühr.... 30 Rpf. c) Wird Empfangsbestäti­

gung gewünscht( Rud­schein) bel der Einliefe­rung berlangt

30

nachträglich berlangt.. 60

14. Eilsendungen

Außer der Freigebühr

Im Ortsbestellbezirt... 40 pf Landbestellbezirf... 80

15. Rohrpostsendungen

( nur in Berlin u. München) werden außerhalb der Rohrbostbezirte durch Eilboten zugestellt. a) Rohrpoftfarte 55 жpf.

b) brief( bis 20g zufäffig) 58

"

Bel Lage des Ortes außerhalb

d. Geltungsbereiches der Orte­briefgebühr.

a) Rohrpostfarte

58 pf.

brief( bis 20g zuläffig) 65

16. Schließfachgebühren

a) für ein gewöhnl. Schließ­fach monatlich.

75 pf.

1 жM

b) für ein größeres Schließ­fach monatlich. ( bierteljahrlich im boraus zahlbar).

b) Barauszahlungen

15 жpf. außerdem 2 für das Tausend des Schedbetrages

c) Aberweisungen. 1. im innerbeutschen Derlehr gebührenfrel; 2. nach Danzig, Dänemart, Leit­land, Euremburg, den Niederlanden, Dfterreich, Schweben, der Schweiz und Ungarn für je 100 Rom. 5 Rpf., mindestens 20 pf. Die Ge­bühr zu 2 tirb bom Ronto des Auftraggebers abgebucht.

d) Briefe an das Postschedamt in den gelben Briefumschlägen 5 Rpf.

in anderen Briefumschlägen die ge­wöhnliche Briefgebühr

Postschecverkehr auch telegraphisch zulässig.