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Sonnabend, Sen 13. August 1927.

Gießener Zeitung"

Nr. 33.

Am 11. August verschied plötzlich nach einer schweren Operation mein geliebter Mann, mein herzensguter Vater

Dr.rer.pol.h.c.Heinrich Fillmann

im 57. Lebensjahre.

in tiefer Trauer: Marie Fillmann, geb. Junker Dr. Albert Fillmann

Die Beerdigung findet Montag, den 15. August, nachmittags 3 Uhr vom Trauerhause aus statt.

Postkreditbriefe Höchstbetrag 5000 ROM.

Gebühr für je 100 m.

mindestens

Für das Kreditbriefheft

abhebungen gebührenfrei.

Pakete( Meistgewicht 20 kg).

Wertbafete ble 100 ж, un­

berfiegelt zufäffig. 2Dertan­gabe alsdann nur auf der

Bafetfarte

Telegraphische Postanweisungen Höchftbetrag umbeſchränkt

über 500 bis 750 On. 5,50 M. 6.50

Je teit. 250 Ro. mehr 1 R

3 R.

über 25 bis 100 Ron. 3,50

10 pf.

ble 25 Ro..

1 R.

30 Rpf.

100 250

"

250 500

4,-

"

"

L

N

4,50

"

Gewöhnliche Patete

750, 1000

( Gültig ab 1. Oftober 1927)

bis 5 bis 6 bis 7 bis 8 bis 9 bis 10 bis 11| bis 12| bis 13 bis 14| bis 15| bis 16| bis 17| bis 18| bis 19 bis 20 kg kg kg

kg kg kg kg kg kg kg kg kg kg kg kg kge

1. 3one bis

75 km

Elpf. 50

Bpf. Rpf. Rpf. 60 70 80

110

2. 3one 76-150 km

60

80 100 120

180

Rpf. Apf. Bpf. Bpf. Rpf. Rpf. 90 100 140 160

120

200

130 140 220 240

3. 3one 151-375 km

80

110 140 170 200 230 260

290

4. 3one 376-750 km

80

325

5. Bone über 750 km

Rpf. Rpf. Bpf. Rpf. Rpf. Bpf. 150 160 170 180 190 200 260 280 300 320 340 360 320 350 380 410 440 470 500 530 115 150 185 220 255 290 360 395 430 465 500 535 570 605 80 120 160 200 240 280 320 360 400 440 480 520 560 600 640 680 Fur sperrige Pafete Buschlag 100 b. D.; dringende Patete Buschlag 1 R. und Cilzustellgebühr, falls die Sendungen nicht postlagerno find. Cilzustellgebühr a) Ortszustellbezirf 60 Rpf.. b) Landzustellbezirk 1 Rn. 20 Rpf., Nachnahme bis 1000 n. zufäffig; Borzeigegebühr 20 Rpf.

3m Paletverkehr zwischen Ostpreußen und dem übrigen Reich wird die Gebühr der jeweilig nächstniedrigen 3one in Anfah gebracht. Für Pakete nach dem Gaargebiet und der Freien Stadt Danzig besondere Gebühren( zu erfragen bei den Bostanstalten). Wertpakete: a) Paletgebühr wie borstehend, b) Versicherungsgebühr je 500 ROM. der Wertangabe 10 Rpf., c) Behandlungsgebühr: für bersiegelte Wertpafete bis100 Rn. 40 Rpf., über 100 Rom. 50 Rpf., für unbersiegelte Wertpafete( nur bis 100 m.) 25 Rpf. Bel Wertpaketen ist dringende Beförderung unzulässig.

Telegraphengebühren

Gewöhnliche Inlandstelegramme

im Ortsverkehr

.

im Fernverkehr

Dringende Telegramme

Bliẞtelegramme.

im Ortsverkehr

im Fernverkehr

Pressetelegramme

Brieftelegramme

für jedes Wort

8 Rpf.

15

1 Rom. 50

"

24

"

.45

"

8

"

5

Mindestberechnung: 10 20örter: für ein Brief­telegramm 1 R. 50 Rpf.

Vorausbezahlung b. Landzustellung 80 Rpf.

Rundfunkgebühren

monatlich

Bahnhofsbriefe:

-

2 R.

( nur im innerdeutschen Verkehr einschl. Gaargebiet sowie im Verkehr mit Fr. St. Danzig) für den Kalendermonat 18 R., für die Kalenderwoche 6 R.

Luftpoftverkehr

( Anderungen borbehalten)

Außer den gewöhnlichen Gebühren Luftzufchlag im Inlande( einschl. Freie Stadt Danzig, Saargeblet, Osterreich, Litauen einschl. nemelgebiet)

a) für Postkarten 10 Rpf.; b) für Brief­sendungen( einschl. Päcch.) bis 20 g 10 Rpf., über 20 bis 50 g 20 Rpf., über 50 bis 100 g 40 Rpf., über 100 bis 250 g 80 Rpf., über 250 bis 500 g 1,25 R., über 500 bis 1 kg 2,50 R., über 1 bis 1 kg 3,75 R., über 12 bis 2 kg 5 R.; c) für Patete bis 1 kg 1.60 Ron., jedes weitere 1/2 kg 40 Rpf.

Nach dem Auslande( mit Ausnahme der nachstehend aufgeführten Länder für Postkarten und Briefe für je 20 g 20 pf., nach den Verein. Staaten je 20 g 90 pf. Nach Rußland, Sibirien, China, Japan, Persien, ( mit Luftpost bis Moskau) nach Mesopotamien, Süd­west- Persien, Belutschistan, Britisch- Indien( Luftbost Kairo- Basra) für Postkarten 20 pf., für andere Brieffendungen für je 20 g 30 Rpf., nach Rußland, der Mongolel und Persien( mit Luftpost bie Mostau u. darüber hinaus) für Postkarten 40 Rpf.. für andere Brieffendungen 60 pf.

Gaargebiet

Dersendungsbedingungen toie im Inneren deutschen Verkehr mit folgenden Aus­nahmen: Die Gebühren für Pafete sind bei den Bostanstalten zu erfragen. Pafetfarten wie Aus­landsverkehr. Jede Sendung muß bon einer 3oll­inhaltserklärung in franzöfifcher Sprache, einem statistischen Anmeldeschein, einer Ausfuhrerflärung und, wenn zollfrele Einfuhr in das Saargebiet be­ansprucht wird, bon einem Ursprungszeugnis be­gleitet sein. Pateten mit steuerpflicht. Inhalt ist außer der für die zollamtl. 2bfertigung borgeschrieb. 3ofinhaltserflärung eine solche für Steuerswede in deutscher Sprache belzufügen. Genaueste Aus­füllung der 3ollinhaltserflärung erforderlich. Die Balete dürfen feinerlei schriftliche Mitteilungen ent­halten. Die Derpadung muß derartig sein, daß die Gendung ohne ühe geöffnet werden fann. Roffern mit Schlöffern sind die Schlüffel beizufügen.

Pakete, dte den Vorschriften nicht entsprechen. fönnen im Saargebiet beschlagnahmt werden, ohne daß dafür Ersatz geleistet wird.

Bostaufträge zulässig. Bädchen und Bostwurf­sendungen unzuläfflg.

Für unmittelbar bom Verleger abgefandte 3eitungen und 3eitschriften, geheftete und ge­bundene Bücher, wird eine ermäßigte Gebühr bon 5 Rpf. für je 100 g erhoben.

Ausland und abgetretene ehemals deutsche Gebietsteile.

Die Versendungsbeding. nach Freie Stadt Danzig sind diefelb. wie im innerdeutschen Berkebr.

Briefe

Bei Paketen ist Beifügung einer

Auslandopaketkarte, cines( fati­stischen Anmeldefcheines, einer

Danzig;

Ge

Postiarten

Drucksachen

Geschäftspapiere

Waren- Em Rüd proben Schreibchein­

Ge

Ge

ge Gebühr

gr.

bübr

Gewichtsstufe

Gewichtsstufe

stufe

Rp Rpf.

Rpf

bühr Gewichts- bühr ſtufe pf

bis 20 g

15

über 20 bis

250 g

30

b) im übrigen bis 50 g über 50 ,, 100 g 8

a) in Form einf. Karten 31 5

"

100 250

15

250, 500

30

mebr als 1 kg: Gebühr

9

500 g bis 1 kg

40

wir unter c.

Rollinbaltserklärung indeutsch. Gewichto- bahr Sprache und einer Ausfubr. erklärung erforderlich.

a) Freie Stadt

Litauen und

Memelgebiet;

Luremburg; Ofterreich.

Aber 200

bis 500 g

Meifgewide kg

( Briefs von

inche ale

b) Tschechoslowakei;

Lingarn

e) Übrige Länder

500

Gebühr

wie unter c)

340

40

8

bis 20 g für jede

20

10

weiteren 20

229

15

nad Ungarn 10

25 15

( Meigew.

2 kg)

bis 20 g

für jede

reiteren 2015.

Ollettgens

2 kg

Minbemas 10-7 cm. Sedflmaß 14,8 10,5 cm, röfien

bis 1510,5 cm werden vorläufig nicht beangandet.

Bädchen

Cil.

guſtell.

gebübr

mur jul. n. Fr. Stadt Danzig 40 Rpf. pf

Pakete: Detobestellbez. 60 Rpf.:

nach Danzig: Landbestellbes. 80 Rpf..

Landbestellbes. 120 Rpf.

über 1-2 kg nur für einzeln verfandte, ungeteilte Druckbde. 10 ( Drucksach, von mehr als 1 kg oder einzeln berfandte, un geteilte Druckbände von mehr als 2 kg: Gebühr wie unter e) Blindenſchriftsendg. bis zum Meifiget. b. 5 kg 3 wie unter c, jedoch nach Ungarn die inner­deutschen Gebühren. Blindenſchriftsendungen bis zum Meistgewicht bon 3 kg

für je 50 g( Meistgem. 2 kg) ( jedoch für einzeln versandte Druckbände 3 kg)

Bimeenſchriftfendungen für

Rp Rpf. Rpt. Rpt.

bis 250 g 15 bis 250 g 15 über 250 bis 500 g 30 aber 250

500 g bis 1 kg 40 bis 500 g 30 Oefdsäftepapiere con

Misch­fendungen, d. b. Drud. fachen, Geschäftspapiere und Warenproben u famniengepadt, unter. liegen denselben Ge. bübren wie Geschäfts. papiere)

wie unter c nach Ungarn die inner deutschen Gebühren, mindestens

( Meßt.

gewicht 500 g)

30 30

je 1000 g

( Meiftgewicht 3 kg)

3

5

20

20

Briefe:

wie unter e

twie unter c

nach Ungarn die inner deutschen Debübren

für je 50 g 5 für je 50 g 5 Meiflg.2 kg( Mischfenda.( Meistge. dief. Gebübt, jed. Mindent min gebühr 10 Pi., wenn die deft. Dischfendg, mur Drudfach.

fenfl mindestens 25 Pf.)

3

a. Warenproben enthält, 25

500 g)

deft.

30

30

10

unzuläffig

Briefe

50

Patete

65

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3. Jahrgang.

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Der Reichswirtschaftsminis tius, hat auf dem nordwestde in Lüneburg sich ausführlich mi mert in der Gegenwart befaßt. hiedene Maßnahmen an, die v zur Unterstützung des Handwer nächter Zeit schon durchgeführt Semerkenswert war and Siswirtschaftsministers vor

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on der Notwendigkeit des Sand ren gibt es in der deutschen nat jenschaft eine Richtung, die di des Handwerks verneint und de wert müsse der fortscheitenden rung erliegen. Während der auch oft den Anschein, als ob meister nicht mehr mit der Ent fönnten und als ob die Scheid aus der deutschen Wirtschaft ge tiefer in die Zusammenhänge b daß ein so starter und in gewis

barer Stand bei der Rückkehr n lich von der Bildfläche verschwin mit der Industrie nicht aufgesog bekannte Leipziger Volkswirtsc hat es denn auch immer mit chen ,,, daß das Handwerk als untergehen kann". Es besteh über, daß das Handwerk auch derte überlieferten Betriebsf prägtejter Mechanisierung Da funft hat. Wo die Leistung du dürfnis bedingt ist, hören, wie sehr richtig sagte, die Grenzen erzeugung auf. Hier muß d und es wird in dieser Bezieh sein. Außerdem wird man handwerksmäßig geschulte für gewisse Arbeiten, die nur geschaffen werden können. fich die Erkenntnis von der des Handwerks wieder meh daß, je mehr die Mechanisi der Industrie fortschreitet, Handwerker wieder größer t

Die 3. Reichsla

Vom

2. Korinther 9,6 und

wird auch färglich ernte der wird auch ernten i jeiner Willtür, nicht m denn einen fröhlichen G Die Zeit der Ernte ist jetzt

die Felder in diesem Jahre wi Für die Arbeit des Frühjahrs u itsmann belohnt durch reichen

man bei uns auf dem Lande ger hände nun offen sind, um auch e empfangen. Bon alters her ware

Aber es ändern sich ja in manch soll sich in der Opferwilligkeit n die Gebefreudigkeit verloren ist, recht unerfreulichen Stand. Sagt lette an, dann brummelt es: G Berben Sammler in die Häuser g

ber und erzählen die unfreundlid

Siren müssen. Wie schamlos be in diesem Falle. Wer für arme bensbrider nichts übrig hat, der Jh gebe nights". Aber die häßl Geizhals( paren,

Die Liftensammlungen sind be unevangelischer Geist feststellen m Mann ein Geizhals, dann fann berben. Denn wenn dieser nur 50 inate, dann braucht doch ein ande ba pieles schlecht in manchen Det römische Christ gibt aus ei evangelische. Er gibt, um sich dami