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tittut der Universität
das Pflanzen- Pathologische Institut. Sin Laie von der außerordentlichen Wichtigkeit Pflanzenkrankheiten und Schädlinge eine
Samstag, 10. Dezember 1927
Aus Nah und Fern.
Wagenborn Steinberg. Ein schweres Unglüd ereignete fió) gier. Der 16jährige Lehrling bes 3immermanns Emandé geriet beim Holzlägen mit der linken Sand in bie Areissäge. Die vier Finger murben ihm glatt abgeschnitten.
Buzbach. Unter der Leitung des neuen Bürgermeisters Dr. Jansen fonnte der in seiner mittelalterlichen Gestalt etstandene Jahmude Martibrunnen letzten Sonntag anläßlich des großen Berkehrstages eingeweiht werben. Fadelzug, Beleuch tung und Playfonzert umrahmten die Einweihung. Der alte Wehrgang, die Stadtmauern und der Hegenturm werden freigelegt und dem Bublifum zugänglich gemacht. Daneben denkt bet neue Bürgermeister auch an Beseitigung der Wohnungsnot burch zahlreiche Wohnungsbauten und an die Zukunft der Ju genb burch Errichtung einer Reinfinderschule für 200 Kleinfinder.
Wege zur Bekämpfung aller Gaaffrant elfrebles, der Kartoffelbräune usw., werben funden. Aeußerst interessant und über nwissenden die Sammlung 110 verschiedener gefundener Untrautfamen, die man plant re auf einem besonderen Untrautfeld an Lehrfeld der Landwirtschaft dient das an Laboratorium, dem sich ein großer- m- Kandidaten und Doktoranten angliebert. rd sein, daß fich hier auch die für den Lamb Bettermarte befindet, die in Radioverbin warte Hamburg, unterstügt burg eigene strierstation, hier im Seffenland, das Wet ften Zusammenarbeit mit der Brazis bient enkontrollstation, die, da Hessen diese Ein adt selbst befigt, für die Landwirtschafts Den arbeitet. Auch die Kartoffeltulturprüf Maschinenprüfung dieser Kammer befinden
Die Kontrolle des Samens, der fünftli
cht wird, beruht hauptsächlich auf Feststel der Reimfähigkeit und Keimtraft. Es i
Ondre Arbeitsfeld des Herrn Prof. Sellous, hrener Prattifer mit Hilfe feiner Wien wirtschaft wertvolle Dienste leistet. Die deinige Nebenräume füllen auch dieses
her befinden wir uns im Tierzuchtinstitut, eitsräumen des Herrn Prof. Kraemer unb En Lefezimmer, einen Sammlungsraum umb Milchlaboratorium umfaßt. Der Haupt wirtschaftlichen Lehrzweiges befindet fish
fuchsgut Oberer Hardthof.
Rundgang beendet. Diese wenigen Zeilen ir ein schwaches Bild von der tatsächli sfülle des landwirtschaftlichen Institutes Diedergeben, aber die unendliche Bedeutung dung für Deutschlands Landwirtschaft unb n unserer verantwortlichen Staatsverwal etwas derartig Mustergültiges zu schaffen, ertennen. 98.
hrt am 31. Dezember? deren Beantwortung jeden nden u. Handwerker intereffiert.
am 31. Dezember 1927: alle Ansprüche der ten, Handwerker, Landwirte, Spediteure, fw. für Lieferungen und Leistungen des te im Jahre 1925 entstanden sind: Alfo: aren, Reparaturen, Ausbesserungen, schuldig schläge, überhaupt fede Leistung, die gegen 0.; ferner verjähren die aus derselben Zeit digen Gehälter und Löhne der Angestellten, Forderungen der Aerzte, Hebammen, der orderungen der Rechtsanwälte und Notare 1 und Auslagen, soweit diese nicht zum
die Zeugengebühren, die Forderungen der
fentlichen Anstalten für Unterricht, Ergies
I am 31. Dezember 1927 alle Leistungen, betrieb des Schuldners im Jahre 1923 ent ieferungen von Waren des Lieferanten an Gewerbetreibenden oder Handwerker zum erkaufs); ferner alle anderen ständig wie ngen( Unterhaltungsansprüche, Bacht und Immobilien).
Jen die Eisenbahn wegen Schadenersatz der r. Die Verjährung beginnt mit dem Tage,
Bad Nauheim. Gin interessanter Ronflift ift babura) ent standen, daß bie Vertreter der Sotelindustrie an das hessische Ministerium eine Eingabe gemacht haben. Sie verlangen, daß ben hiesigen Beamten das Vermieten an Rurfremde im Neben. gewerbe untersagt werbe. Daburch ist eine große Erregung unter den hiesigen Beamten entstanden.
Büdingen. Durch den Rzeisarzt wurde bei Untersuchungen ber Schulfinder in bem Dorfe Gelnhaar festgestellt, daß 50 Prozent aller Rinder Anlagen zum Kropf haben. Die Kinder merben sofort in eine längere Zeit währende Joblur genommen.
Schotten. In der Frage des Schußes der Naturmelt des Bogelsberges, besonders der seltenen Pflanzen, Vögel und Sometterlinge, tagte hier der Hauptvorstand des Bogelsber ger Söhenflubs" zusammen mit den Bertretern ber intereffier. ten Behörden. Man fam überein, zu veranlassen, daß das Oberwaldgebiet" in einer Höhenlage von 700 Metern berge ftalt unter Schuh gestellt wird, daß jegliches Sammeln von Bflanzen, Blumen, Schmetterlingen u. a. m. fünftig verboten wird. Auch für die Erhaltung urwüchfiger Bogelsberger Dorf bilder will man sich einsetzen.
worden ist oder abgeliefert hätte werden gegen die Post verjähren innerhalb sechs Einlieferung der betreffenden Postsendung. ilt folgendes: Erfolgte auf die schriftliche jadens seinerzeit ein abschlägiger Bescheid, rung für die Zeit zwischen der Anmeldung Erhalts des Bescheides„ gehemmt".
Mainz. Einem Dummenjungenstreich in Selgen dürfte ein Menschenleben zum Opfer fallen. Ohne eine Ahnung nom Lenken zu haben, setzte ein Junge ein auf der Straße haltendes Auto in Bewegung. Dadurch wurde ein vor dem Hause stehen
die am 31. Dezember 1927 der Verfährung en bis zum 31. Dezember 1927 entweder durch gsbefehl geltend gemacht worden sein. Bei den Erlaß eines Zahlungsbefehls genügt es, g bis zu diesem Tage bei dem Gericht ein irch wird die drohende Verjährung unter bs. 3 und 693 Abs. 2 der Zivil- Prozeß- Ord
2. Blatt der Gießener Zeitung
ber Schneibergeselle gegen die Wand gebrildt unb am Unter leib mer verlegt. Jm Kranfenhaus wurde Blasenzerreißung festgestellt. Das Leben des jungen Mannes dürfte farm zu retten sein.
Herborn. Den morgigenen Albernen Sonntag benutzt die Stadt Herborn zur Durchführung eines großzügig angelegten Berlehrstages. Herborns altbekanntes Renommee als bebeu tendite Handels- und Verkehrsstadt des Difffreises wird auch morgen die Befucher auf ihre Roften fommen lassen. Die alten Patrizierhäuser am Martiplay und das Rathaus werden er leuchtet unb auf dem Martiplay ftrahlt ein großer Tannen baum im Lichterglanze. Tagsilber tonzertiert die Weilburger Bürgergarde und abends bildet ein Ball im Raffauer Sof bes Schluß des Herborner Verkehrstages.
Dillenburg. Das in der Gemarfung Langenaubach( Dill. freis) gelegene Gebiet um bas sogenannte Wildwelberhäus den" ist wegen seiner eigenartigen Felsbildungen und Solz gewähle zum Naturschuggebiet erflärt worden.
Dillenburg. Auf einer Probefahrt ist der in weiten Arei sen bekannte Autofahrlehrer Stung aus Dillenburg nerun glüdt. Er führte bas Auto selbst, beffen Steuerung plöglich Derlagte, woburd) der Magen umstürzte. Stung erfitt schwere innere Berlegungen.
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Wertheim a. M. Auf dem hiesigen Friedhof befindet sich folgende Grabinschrift: 3- Totengräber dieser Stadt Lieg' hier wohl unter taujend Leichen, Ich fütterte den Iod recht Tatt Und dadite, mich so durchzuschleichen Er aber Sprach: Auch bu bist mein! Wer Gruben gräbt. fällt selbst hinein!"
Wenn das Kind wächst.
Von Dr. Jlse Szagunn, Berlin- Charlottenburg. Oft genug tommt die Mutter mit ihrem Kinde, das eben in die Schule gekommen ist, zum Arzt mit der angstvollen Frage: Herr Dottor, was ist mit meinem Rind? Es war doch früher so rundlich, jetzt ist es nur noch Haut und Anochen, jede Rippe an dem fleinen Rörper fann man zählen." Die Untersuchung ergibt dann sehr oft nicht nur ein völlig gesundes, sondern auch ganz normal entwideltes Kind, das sich nur gerade in einer Periode der Stredung, b. h. in einem gesteigertem Längen wachstum befindet, bas abgelöst wird non einem Wachstum in
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die Breite, mit dem dann die ben Müttern so erwünscht schelnembe Fülle und Dide wieber hergestellt wird. Es gibt zwei Jolder Stredungsperioden im Rindesalter. Die erste fällt in die Zeit um das 5.- 7., die zweite in das 11.- 15, Lebensjahr. Jede aufmerksam beobachtende Mutter weiß, wie ble liebliche alle und Rundung der 2-3jährigen allmählich verschwindet, wie sich die Gestalt redt, wie der fleine Hals sichtbar wird und wie dann allmählich aus dem schlanken oft ein magerer Kinderförper wird. Da das ungefähr um die Zeit des Schulbeginns einzutreten pflegt, so with oft der Schule daran Schuld gegeben, mährend die eigentliche Ursache in der zu verschiedenen Zeiten verschieben großen Wachstumstärke liegt. Die ausgesprochene Magerfeit verschwindet in ben folgenden Jahren, da im 9. und 10. Lebensjahr das Breitenwachstum erheblicher wird, um aber Balbin der Zeit der beginnenden Reife- erneut einem ſtar.
fen Längenwachstum zu meichen. Das ist bie Zeit, wo bei den Madchen die Kleider in jedem Jahr ein großes Stüd zu furz werden, wo die Mädel und Jungen nicht wissen, wo sie mit ihren langen Gliedmaßen hinsollen. Und auch hier folgt mit bem Fortschreiten der Entwicklung ein lebhafteres Breitenwachs tum und besonders bei den Mädchen die Zunahme des Fettpolsters, die die Formen wieder rundet und dem Körper allmählich die Gestalt des Erwachsenen gibt.
Aber nicht nur der Körper als Ganzes, sondern auch seine verschiedenen Teile zeigen starke Wachstumsschwankungen. Be fannt ist der unverhältnismäßig große Kopf der Neugeborenen; feine Länge beträgt ein Viertel, die des Schulanfängers etn Sechsel, und die des Erwachsenen ein Achtel der gesamten Kör perlänge. Bon besonderer Wichtigkeit sind die Wachstumperhältnisse des Herzens. Wer ein fleines Rinb beobachtet, wird sehen, daß es mit großer Figigkeit beim Spielen hin und her. läuft, sich aber bald bei der Mutter für furze Zeit ausruht, um dann wieder seinen schnellen Lauf zu beginnen. Das ent Spricht den findlichen Herzverhältnissen, die auf furze Zeit einer verhältnismäßig großen Anstrengung gewachsen sind. Deshalb ijt es auch niel vernünftiger, ein Aleinfind auf Spielplägen nach eigenem Willen spielen toben und sich ausruhen Ju laffen, als es burd) stundenlanges Spazierengehen an der Sand der Erwachsenen anzuftrengen.
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In der Zeit der Entwidlung mun, in der das Herz relativ flein ist und die Blutgefäße entsprechend dem gesteigerten
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aber eine gute Gewinnaussicht!
Sie brauchen sich nicht den Kopf zu zerbrechen, Sie brauchen keine schwierige Aufgabe zu lösen, Sie erhalten von uns
am Weihnachtstag
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wenn Sie uns bis dahin 100 neue Bezieher der„ Gießener Zeitung" zuführen refp. 100 Bestellscheine wie untenstehend abgefaßt mit den Abonnementsbeträgen einliefern.
Grüner Rasen Blaue Wellen.
Roman von Otto von Gottberg. 18. Fortsetzung.
Jetzt hatte ihr Sorgen ihm neue Kraft geschenkt. Während ber letzten Tage durfte fie fich feiner straffen Saltung, der blan fen Augen und pollen roten Baden freuen. Doch fast lieber war er ihr in den Tagen, da er auf der Veranda mit miben. schwachen Fingern Tasse oder Eierbecher aus ihren Händen nahm. Dann war er ihr Geliebter. aber auch Kind, und mit frohem Glüd fühlte fte fich fein Mütterchen. 3hr gehörte er für immer, weil sie ihn gepflegt und gerettet hatte. Darum brachte ein Grauen ber Gedanke an fommende lange fange Tage mit der ewigen Frage, ob er noch bei Wohl fein und am Leben sei. Jeber Regen des Sommers, jeber Windstoß des Herbstes, jeder Schneefall des Winters trug die grausame Gewißheit, daß er auf nadter Erde unter dem Dro hen non Wetter und Feinden liege.
Schmerzliches Schlugen unter Elisabeths Bettbede teg Gerda den Kopf heben. Die Jüngere hatte die Tücher über ben Kopf gezogen. Die Leinwand bebte mit ihrem Zittern und Weinen. Ans Herz griff das erftite Schlujen, weil ber fröhlichen Schwester felten Tränen famen. So bitterlich hatte fie sogar nady des Vaters Tobe nicht geweint. Oft nannten bie Menschen fie leichtfertig, weil sie Summer schnell abschüt telte. Warum betrübte sie Werners Scheiden so tief?
ruch bei dem Gericht geltend gemacht wer trag um einen Zahlungsbefehl vorzuziehen, ahren billiger ist als das Prozeßverfahren nde Sache beschleunigt. Erhebt der Schuld n noch Widerspruch, so wird dadurch zuun igers nicht verteuert, denn die Kosten des verden dem Prozeßverfahren gutgeschrieben. i dem Landgericht erhoben werden, so ist zu Wirkung der Verjährungsunterbrechung erft te der Zustellung der Klage eintritt. Für nd die Landgerichte nicht zuständig, sondern
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des Schuldners vor Ausbringung des Zah Abschlagszahlung, so hat es mit der gericht ung des Anspruches keine Gile, denn hier Idner den Anspruch anerkannt und die Ver nunmehr in den vorher beschriebenen Gren
Gerda sann, und plöglich[ dien grausam die das Begrel fen schärfende Stille der hellen Mondnacht. Auch die Swe fter liebte Werner, der doch ihr nur gehörte. Arme, arme Elisabeth! Sie stand auf! Schwer und falt maren bie nad ten Füße, als fie fich zur Jüngeren schleppie. Gröftelnd schlüpfte fe ins Bett, fhmiegte sich an der Schluchzenden zitternden per und schob den linken Arm unter ihren Raden. Elisabeth barg das tränenfeuchte Geficht an ihrem Hals und weinte un ter dem fröstelnden Streicheln noch lauter. Gerda füßte fic: Arme, arme Elisabeth! Du hast ihn auch gern."
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Ein entschiedenes Kopfniden gegen die Schulter bejahte Furchtbar schien es, daß zwei Schwestern einen Mann liebten!
Auch Gerba fühlte sich dem Weinen nahe. Doch plötzlich brachte das entfehliche Wissen eifige Rälte in den Gliedern unb irre Leere im Kopf. Gie startte sur 3immerbede unb glaubte Blide ober Gebärben Merners beim Sprechen mit Elifabeth zu sehen. Ihr Herzschlag ftode 3weifel famen. Gewißheit mußte fie haben und fragte: Unb ez?"
Bieber antwortete nur das einbringliche Niden bes Rop jes zwischen ihren Schultern und Wangen. Dann weinte Ef. fabeih auf: Wir sind verlobt! Er hat mich gefügt, aber nie mand bari banon wissen!"
Elisabeth fonnte ihre Tränen trodnen. Das Herz war endlich frei von der jügen, aber aud) brüdenben Last bes Ge heimnisses. Wohl schmerzte bas Dorzeitige Scheiden Werners, doch Ichön war es, fich Braut und verlobt nennen zu dürfen.
Warum schwieg Gerda und wünschte ihr nicht Glud? Eli jabeth fühlte, baß die ältere logar baftig ben Arm unter ihrem Raden frei mante. Sie sah nach ihr bin. Gerba regte fid night. Wie erstarrt lag fie. Unheimlig bumpf, aber Har
hallien zwei Schläge von der fernen Trebbiner Turmuhr in bas bellemmende Schweigen im schwülen Zimmer. Furtsam hob fte ben Stopf und fah beim greffen Monblight Gerba, machs hleich wie eine Tote, aus izren, großen Augen zur Zimmer bede starten. Gerden!"
Die regte fich nicht. Elisabeth rüttelte ihre Schulter: „, Gerda!"
Reine Wimper zudie. Nur die Stirn unter blondem Saar träufelte fich über die Safe zu Hefen fenfrechten Falten mie non qualendem Ropfmer. Der berbe Mund bebte wie in erbittertem Meh. Elisabeth richtete fich auf: Gerben, ich fürchte mig!"
Die Starrheit bes bleiben Gefichts Löfte fich zu einem mehr verächtlichen als jomerzlichen Lächeln. Die zudenben Lippen schienen Bitteres zu schmeden. Elisabeth versuchte fte zu fü fen. Gine eifig talte hand mehrte ihr, unb bie Smelter fehrte ihr den Rüden. Sie beugte sich weiter über fte: Gerd: chen, bist bu böle?"
Die Fältchen über der Rafe vertieften fid, und die Lider fielen langsam über die ftarten Augen. Gerda blieb stumm, aber doch begriff plöslich die Antiende, wel Gamerz die Stirn unter blonden Saaren furthe. Lang fand fie fein Wort und
Wenn ich seit Juni 1915, da ich zum Heeresdienst eingezogen wurde und bei demselben bis Anfang 1918 verbleiben mußte, den Ausbau der ,, Gießener Zeitung" liegen ließ, so geschah es nur, um andere Aufgaben erst fertig zu machen. Nachdem ich nun auch in meinem technischen Bes trieb größere Auflagen bewältigen fann, betrachte ich es an der Zeit, mich wieder der ,, Gießener Zeitung" mehr zu widmen.
Mein Buchdruderel- und Zeitungsbetrieb ist heute modern eingerichtet, hat Rotations- und Sehmaschinen Abteilungen, eigene Buchbinderei, neue Schnellpressen und viele an bere neue Hilfsmaschinen, so daß ich auch alle Drudsachen schnell und fach gemäß auszuführen in der Lage bin. Albin Klein.
erschral bann über ben traurigen Atlang der eigenen Stimme: ..Gerben, tönnten wir uns fe enigmeten?"
Flir Emigleiten wartete fie auf Anmort. Gerbas Augen blieben geschlossen. Sie sollten Elisabeth nicht perraten, baji eine Schwester bie anbere balle. Das tat fie, aber fonnte bod
Bestellschein.
Unterzeichneter bestellt hiermit bie Gießener Zeitung" für bie Monate Januar, Februar u. März 1028 zum Preise von monatlich 50 Pfennig frei ins Haus
unb erklärt gleichzeitig, baß er 1,50 M für Dorgenannie Monate bezahlt hat unb bag( wenn später eine Abbestellung night erfolgt) bie Gießener Zeitung" bann weiter zu liefern ift.
( Rame bes neuen Beziehers)
( Wohnung)
Obiger neuer Bezieher murbe non mir geworben
( Name bes Werbers)
( Wohnung)


