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Sonnabend, den 1. Oftober 1927.

und meinte, nur wer die größere Ruhe hätte, würde den letzten Zug tun.

Dann die letzte Begegnung vor seinem Abschied von der Ar­mee in Rolberg. Alles war zusammengebrochen. Im Osten brangen polnische Insurgenten schon gegen Bromberg in der Richtung Berlin vor. Seine Augen waren wie blidlos vor Schmerz. Er hatte eine Handbewegung, mit der er über die Augen fuhr, die erschütterte. Ich habe gedacht, dastehn zu müssen. Gehen Gie, so viele gingen. Ich bin ein sehr alter Mann, wenn die Jungen sehen, daß ein so alter Kerl seine Pflicht tut, werden sich doch manche besinnen. Ich bin todmüde, aber ich werde stehen, bis ich umfalle, solange dieser alte Röt­per noch zu etwas gut ist, für ein Beispiel."

Es war die Zeit, da die Refte der Armee in Gefahr stan­den, vom Bolschewismus überrannt zu werden, da Troyli in dem Funtspruch An Alle" erklärte, daß Deutschland für die bolsche­wistische Revolution gewonnen sei. Auf den müden, alten Augen stand da ein hoher, vielleicht der letzte Teil der Ret­tung Deutschlands vor der Anarchie.

Einmal sah ich Hindenburg längere Zeit mit dem Kaiser zu­jammen. Auch damals in Wilna. Ich war im engsten Gefolge. Der Kaiser sprach lebhaft mit dem polnischen Bischof, als die Kathedrale besichtigt wurde. Er sprach über den Stil der Leuch­ter, die man ihm zeigte, und er wußte viel über den dunklen Ton eines Bildes des heiligen Sebastian zu sagen. Hindenburg sprach kein Wort. Als die beiden später im Auto saßen, ging aus irgend einem Grunde der Motor nicht gleich an. Der Kai­jer sah nach der einen Seite aus dem Auto, Hindenburg nach der anderen. Stumm. Als ob sie verschiedene Sprachen ge= sprochen hätten und wußten, daß einer den anderen nicht ver­stand, gar nicht verstehen konnte.

Als die Wahl des Feldmarschalls zum Reichspräsidenten gleich einer warmen Flamme des Wunsches aus dem Volte em­porschlug, flog ich, es war noch zur Zeit des ersten Wahlganges, nach Hannover, um mit dem Generalfeldmarschall über die Kan­didatur Ludendorff zu sprechen.

Es war ein Nachmittag, an dem man lernte, daß es noch Größen in Deutschland gibt, über Parteien und Zirkel hinaus. Ich fand Hindenburg jünger aussehend, als damals im Großen Hauptquartier in Kolberg, da seine Augen fast blidlos waren vor Schmerz.

Er sprach über Hitler, dessen Anständigkeit des Gefühls er gelten ließ. Aber er sagte: Was wollen Sie, er ist doch nur ein Trommler, und haben Sie schon mal gehört, daß ein General einem Trommler nachläuft?" Es war sein Wort über Luden­dorff. den er nicht mehr verstand.

Aber in dieser Stunde sagte Hindenburg, und aus seinen alten Augen brach ein seltsames und ergreifendes Feuer: Für Barteien werde ich alter Mann nichts mehr tun. Für das Baterland beide Hände, man kann sie mir abhaden aber nichts für Parteien!"

Es ist bekannt, wie Hindenburg, als er Reichspräsident

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,, Gießener Zeitung"

wurde, diese Ueberzeugung aufgefaßt und durchgeführt hat. In jeiner Person ruht wie verkörpert der Gedanke vom einigen Deutschland. An dem Abend, da er den Sohn Flensburgs, Dr. Edener, empfing, hatte ich auch das Glüd, an dem runden Tisch zu sigen. Er sprach nicht viele Worte, aber ich sehe noch, wie er sein Rotweinglas gegen Dr. Edener erhob und seine tiefe und jefte Stimme über den Tisch flang: Sie taten es für unser Deutschland, und Deutschland dantt Jhnen." Es war uns allen in dem Augenblid, als ob der Dank des Vaterlandes warm und lebendig zu seinem Pionier sprach, als ob Deutschland selbst im Kamen seines größten Bürgers Ehren vergab, es war nach so vicien Jahren Elend der große Aufschwung der Seele, den Hin­denburg jegnete.

Die französische Heze geht weiter!

Baris. Entgegen dem Entschluß, nach dem letzten Aufflat­fern der Heyreden nunmehr endgültig damit aufzuhören, hat sich Senator Klotz, der neugewählte Präsident des Generalrates des Somme- Departements zu folgenden verlogenen Behauptungen hinreißen lassen.

Er behauptet, daß der Reichspräsident im Einvernehmen mit dem Kaiser die Bestimmungen des Berjailler Bertrages un­tergraben wolle.

Und weiter, daß es unloyal sei, wenn man am Tannenberg­Denkmal erkläre, daß der Krieg für die Deutschen nur ein äußer­stes Verteidigungsmittel war, während das Gegenteil als erste Bedingung des Friedensvertrages anerkannt und unterzeichnet wurde. Es sei nicht loyal zu behaupten, daß die deutschen Arme= en mit zeinen Händen gekämpft hätten, während diese Hände noch vom Blute der Opfer der ,, Lufitania", der Zivilbevölkerung in Nord- und Ostfrankreich, von den Metzeleien in Reims, Loe­wen und Dinant rot seien. Diese Hände seien entehrt durch die Zerstörung des Vertrages über die Neutralität Belgiens, die nicht auf einem Fetzen Papier verzeichnet gewesen sei, sondern auf Pergamenten. Schließlich fordert Klotz die Aufrechterhaltung einer starken Armee, die allein imstande sei, denjenigen zu be­strafen, der das Verbrechen beginge, Frankreich anzugreifen.

Die Kandidaten für die Hess. Landtagswahlen.

Die Evangelische Boltsgemeinschaft wird sich, wie wir er­fahren, an der hessischen Landtagswahl beteiligen. Für Rhein­hessen wird der Hauptgeschäftsführer, Pfarrer Weidner­Ober- Lais, als Kandidat der neuen Partei genannt.

*

Der Landesvorstand der Deutschnationalen Bollspartei in Hessen hat in seiner Sizung zu Frankfurt a. M. am 24. ds. Mts. beschlossen, bei den Landtagswahlen mit Provinzlisten vorzugehen und hiernach, indem er den Provinzvertretungen die Vervollständigung der Listen überließ, die folgenden Kandida­turen aufgestellt:

Für Startenburg:

1. Landtagsabgeordneter Kindt, Darmstadt,

2. Frau Landtagsabgeordnete Heraeus, Offenbach a. M., 3. Forstmeister Diersch, Erbach i. Odw.,

4. Kaufmann Keiser, Offenbach a. M.

Für Oberhessen:

1. Reichs- und Landtagsabgeordneter Prof. Dr. Werner, Butzbach,

2. Landwirt und Bürgermeister Vissel, Griedel, 2. Studienrat Lenz, Gießen,

1. Landwirt und Altbürgermeister Knecht, Mittelgründau, Für Rheinhessen:

1. Amtsgerichtsrat Böhm, Mainz,

2. Landwirt Schoenfeld, Wendelsheim.

3. Berufsfeuerwehrmann Groß( Deutschnationaler Arbeiter­bund), Worms,

4. Landwirt Schach- Wern, Offstein. 5. Lehrer Flach, Mainz.

Sämtliche bisherige Abgeordnete der Partei wurden mit Einstimmigkeit wieder aufgestellt, mit Ausnahme des Herrn Abg. Prälaten Diehl, der lediglich wegen der Verdoppelung seiner amtlichen Arbeitslast infolge des Todes des Herrn Ge­heimrats Bernbed von seiner erneuten Nominierung abzusehen bat.

Hessisches Zentrum. Der Landesausschuß tritt am 28. ds. Mts. in Mainz zusammen. Der Landesparteitag wird am 16. Oktober in Frankfurt a. M. stattfinden.

Für Rheinhessen wurden folgende Kandidaten aufgestellt: Domkapitular Lenhart- Mainz, Landwirt Seb. P. Blank= Gaulsheim, Rechtsanwalt Nuß- Worms, Oberschulrat Hoff mann- Darmstadt, Gewerkschaftssekretär Späth= Mainz, Rek­tor Winter= Mainz.

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*

Als sozialdemokratische Kandidaten für die Landtagswahlen wurden in Offenbach a. M. die bisherigen Abgeordneten UI= Chef des Generalstabs, Generalmajor v. Kuhl und Hentsch statt.

Die Offensive des deutschen Volksheeres General v. Kuhl entwickelte zunächst ausführlich seine durchaus

und ihr Scheitern 1914.

( Schluß.)

Während Generaloberst von Bülow daran festhielt, daß die 1. Armee versuchen müsse durch ein Zurückschwenken in die un­gefähre Linie La Ferte Milon- Chateau Thierry den Anschluß zu gewinnen, erblickte Hentsch als den einzigen Ausweg aus der gefahrvollen Lage das freiwillige, rechtzeitige, konzentrische Zu­rückgehen der 1. und 2. Armee. Nach längerem Hin- und Her einigte man sich dafür, daß die 2. Armee nur dann zurückgehen solle, wenn tatsächlich der Feind in beträchtlicher Stärke die Mar­ne überschreiten und im Rücken der 1. Armee auftreten würde. Anstatt sich sofort zur 1. Armee zu begeben, um noch während der Nacht die Lage zu flären, verblieb Hentsch vom 8. auf 9. September in Montmort und trat erst 7 Uhr vormittags die Fahrt nach Marcuie, dem Hauptquartier der 1. Armee an.

Hier traf er am 9. September 12,30 Uhr nachmittags ein. Etwa eine Stunde vocher hatte die Lage hier die höchste Spannung erreicht. Die durch das Vordringen der Engländer über die Marne auch beim Oberkommando der 1. Armee entstan­dene Krisis war soeben erst überwunden. Die Lage begann sich in sicherer Erwartung des Sieges auf dem rechten Flügel zu ent spannen. Es fand sofort eine eingehende Aussprache zwischen dem

günstige Auffassung vom Stande der Schlacht an dem Ourcq und den Aussichten für deren Ausgang. Der linke Flügel sei zwar durch die Nachricht von dem Vordringen starker feindlicher In­fanterie über Charly und Nanteuil vorübergehend bedroht gewe­sen, allein diese Gefahr sei zur Zeit durch dessen Absetzen und durch die Entsendung der 5. Inf. Division nach Dhuisy gebannt. Das Eindringen der Engländer in die Lücke zwischen der 1. und 2. Armee sei nicht tragisch zu nehmen. Die 1. Armee habe sie seit den Tagen von Mons und Le Cateau dauernd vor sich her­getrieben. Zur Abwehr dieser Gefahr würden die getroffenen Maß nahmen vollauf genügen, bis der Sieg auf dem rechten Flügel der Armee errungen sei. Dort stehe die Schlacht gut, das 9. A.K. und die 6. Infanterie- Devision seien im Zusammenwirken mit der Brigade Lepel und einer Landwehr- Brigade zum umfassenden Angriff gegen die linke Flante und den Rücken des Feindes an­gesetzt, der Angriff schreite gut fort und die Umklammerung des feindlichen Flügels lasse große Erfolge erhoffen. In seiner Ent­gegnung hat Oberstleutnant Hentsch die Lage auf der Gesamt­front ungünstig geschildert. Die 5. Armee sei vor Verdun, die 6. und 7. vor Nancy- Epinal festgelegt. Die Lage der 2. Armee sei ernst, sie ,, müsse zurüd, wenn die 1. Armee nicht sofort den Anschluß fände".

Der Aufforderung zum Zurüdgehen widersetzte sich General v. Kuhl unter Hinweis auf die günstige Lage des rechten Flü­gels der 1. Armee mit größter Entschiedenheit, indem er für die

Nr. 40.

rich, Kaul, Widmann, Weber, Frau Steinhän ser und als neuer Kandidat Hermann vorgeschlagen.

Dem sozialdemokratischen Bezirtstag für Oberhessen sollen folgende Kandidaten vorgeschlagen werden: Lug, Rechthien Wittig, Rözler.

Darmstadt. Der Startenburgische demokratische Parteitag lehnt den Reichsschulgesetzentwurf ab, denn er nimmt der Simul­tanschule ihre verfassungsmäßige Voranstellung, gefährdet die Schulhoheit des Staates und vernichtet die bewährte, hessisse Simultanicule.

Sonnabend, ben 1. Ofto

Hast Du gelesen,

haben sie festgestellt, daß die Landwirtschaft lasten, jetzt auf Nun erzähl Du mir nur, wo foll Jahre hernehmen?

Ja, Fig, das sieht manchma aus, und man weiß nicht, wo d Einzigen, die noch Geld haben, Auch hier in Gießen, da wird bew dls wenn wir im besiegten Deu suweslaſten zu erſticen droht. . Nun mal ruhig, alter Ha fier, trint schnell diesen Schnaps cit, es fommt ja wieder unter di mal wieviel Menschen hier in Gie on Reichs-, Landes- und Stadtb und dann schweige. Aber komm, t

Darmstadt. Ein Antrag der Kommunisten und Sozial demokraten im gesetzgebenden Ausschuß des hessischen Landtags, gegen die Aufnahme der Todesstrafe ins neue Reichsstrafgeseh buch zu stimmen und falls überstimmt, in Hessen keine ver hängte Todesstrafe mehr zu bestätigen, wurde durch die bürger­lichen Stimmen abgelehnt. Ein Regierungsvertreter gab darauf bekannt, daß Hessen im Reichsrat inzwischen gegen die Todes strafe gestimmt habe.

New York. Die Zeitungen teilen mit, daß Lindbergh für die Memoiren über seinen Ozeanflug 2 Millionen Dollar einge nommen hat, so daß jedes Wort durchschnittlich auf 40 Dollar zu stehen kommt.

Hotelverband und Flaggenstreit. Der Verein Berliner Hote liers hat beschlossen, zum 2. Oftober, zu Hindenburgs Geburts tag, einfach beide Flaggen zu segen. Denselben Beschlußz

haben auch die Nagdeburger Hotelbesitzer angenommen. Res ben Schwarz- weiß- rot auch Schwarz- rot- gold.

Auf der

Suziergang machen und uns den n lassen..... Ja, tomm, Fi am Hindenburg". Laß uns, u werden sich dort die Menschen drüd cin Auto nehmen. Aber ja nur in Das kannst Du Dir leisten, af Schusters Rappen hin, ist ja ga um Elges.

Loof Du, id fahre, allerdings m tung Bahnhofstraße- Marktstraße Sonnenstraße- Kreuzplatz- G es in all diefen engen Straßen teine Fir, ich heb Dir nen Platz im Hinde Mach das, danke im Voraus. Wo mag nur mein Freund G Siertelstunde trennten wir uns; e neller hier sein.- Doch halt, da find, ie sichst Du aus. Sei still, nie wieder nehm ich Auto. Ede Kreuzplak da staute sid ein Motorradfahrer in die Flante, di froh, daß es nur mit den Paar Sch Ja, die neue Verkehrsordnung Richt wird noch manches Unheil bringen. uns ein volles Glas leeren auf ,, unje

Tagung des Reichsverbandes Deutscher Maller( RDM) für Immobilien, Hypotheken und Finanzierungen E. V. Ende August in Wiesbaden nahmen die Redner Stellung gegen die belastenden Gesetze, die sich als unwirtschaftlich erwiesen, be sonders der Wertzuwachsteuer, und der Zwangswirtschaft in Wohnungswesen und für baldige Aufhebung der Zwangswirt schaft des Wohnungswesens eintraten.

Lokales.

Von Willi Fix und Hannes Schlau. Menschenskind, nun flettere ich drei Treppen rauf, um va allen Dingen Deine Holde mal zu begrüßen- ich hab' sie ja eim fleine Ewigkeit nicht mehr zu sehen bekommen und da ist fe nicht daheim. Na, wenn ich das vorher gewußt hätte! Grinje man nich so, wo steckt sie denn.

-

Komm mal näher, Hannes, ich will es Dir ins Ohr flüstern Meine Holde ist zur Modenschau... haha, da staunst Du, was? Sie ist heut gleich nach dem Essen wegge gangen und kommt vor dem Schlafengehen nicht wieder.

Aber, Fig, sag mal, was will denn Deine Frau da!? M ihren zwei Zentnern?

Weiß ich? Kennst Du die Frauen?. Ich nich!. Na, laß fie sausen. Komm her, alter Kamerad, hier sted' Dis ' ne Zigarre an und laß uns ein wenig plaudern. Was macht Du, wo tommst Du her?

Och, ich war eben zur Post, ich habe nämlich zu Hause, s bei den Verwandten ein schönes Sümmchen zusammengesammelt, die ich nun eben zur Hindenburg- Spende eingezahlt habe. Das ist brav von Dir, lieber Hannes, das sollten man alle tuen, ich glaube, es ist die größte Freude für den Reichspräsidenten, wenn er helfen kann. Oder meinst Du, er hätte noch irgend ein Gefallen an rauschenden Festen.... Wohl kaum, wo er doch schon so viel mitgemacht hat.

Ja, Willi, und trotzdem ich möchte die Tage in Berlin sein möchte ihn sehen und möchte ihm zujubeln, unserm Hindenbur Na, wir wollen bescheiden sein, was sollen wir Alten auf de Bahn, aber mein Sohn fährt mit seinem Krieger- Verein rübe der muß mir dann erzählen.

.. Doch, nun mal was anderes, Hannes, ,, Du sieht ja, meine Frau ist immer unter Segel" und da muß ich mich j um alles fümmern. Sag mal,... hast Du schon Deine Wit terkartoffeln im Keller?. Nein? Na, ich auch noch nicht Meine einzige Sorge ist das im Augenblid, ich will nämli eine gute Kartoffel im Keller haben, eine, die nicht fault.

Ja, Fix, dann laß Dir raten und nimm, wenn Du ni genau weißt, auf welchem Boden sie gewachsen ist, feine J dustrie- Kartoffel, ich hab' von überall her gehört, daß diefe al besonders empfindlich, viele faule Knollen trägt. Wenn man das so bedenkt, unsere Bauern in Deutschland ton nen einem eigentlich leid tun, Grummet verregnet, Getreib verregnet, Kartoffel verregnet...alles verregnet

unbedingte Durchführung des Angriffs nachdrücklich eintrat. len Einwendungen des Generals v. Kuhl begegnete Hentsch abe immer wieder mit dem Hinweis, auf die unabänderliche Notwen digkeit des bereits eingeleiteten Rüdzugs der schwer erschütterte 2. Armee hinter die Marne. Dieser Hinweis entsprach nicht de Tatsachen. Die 2. Armee hatte nur ihren rechten Flügel etwa zurückgebogen.

Im weiteren Verlauf der Unterredung erklärte Oberstlen nant Hentsch, die 2. Armee sei bereits im Zurüdgehen und werd am morgigen Tage, dem 10. September bereits das rechte Marne Ufer gewinnen. Diese Maßnahme sei nicht mehr rüdgängig machen. Vermutlich hat Oberstleutnant Hentsch angenomme daß sich Generaloberst von Bülow auf Grund des Vordringer der Engländer über die Marne entsprechend den Bereinbarunge vom Abend zuvor zum Rüdzuge entschlossen und diesen schon ei geleitet habe. Auf die erstaunte Frage des Generalmajors v Kuhl, wie denn Generaloberst v. Bülow sich habe zum Rüdzi entschließen können, erwiderte Oberstleutnant Hentsch wörtli ,, Der Entschluß zum Rüdzug ist dem alten Bülow sehr sauer g worden. Die 2. Armee sei nur noch Schlade". Diese Worte mad ten den tiefsten Eindrud auf General v. Kuhl. Er schreibt hie über: Dieses Wort haftete am meisten in meinem Gedächtnis ein Jrrtum ist ausgeschlossen. War die 2. Armee geschlagen, fie nur noch., Schlade" und war ihr Rüdzug schon im Gang dann konnte die 1. Armee nicht mehr isoliert stehen bleiben. S tonnte die Schlacht am Ourcq nur durchkämpfen, wenn die Armee stehen blieb.

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Sonntagsged

Die Erntezeit geht zu Ende. Saat aus stillem Schlafe erwedt ho Regen die Frucht reifen lassen. U den Fluren.

Einer ist's, der über uns wach rechten Zeit, der auch den deutschen hat. Dafür müssen wir die Hände

Wie mächtig steht gerade heute Gegensatz zu so viel Haß und Fein erdulden müssen! Deshalb wollen der, der mächtiger ist, als alle Gro Erde, uns nicht verlassen hat. Un nicht aufstehen vom Tische, den ein ohne zu danken; wir wollen die danken; wir wollen nicht weiter zu danken. Mit ihm verbunden, stärkt wollen wir auch wieder zu

Die Veri

der Seltersweger In am 24. September im Re wurde von Herrn W. Georg eröff lhaften Erörterungen versuchten trinen viele Stadtverordnete, die Polizeiverordnung geschaffenen mal nicht ganz erquidliche Forme batte über die Frage der Schuld a der Bielheit der Reden war folg men der neuen Verkehrsordnung des Jahres 1926 reichte die Beruf im Transport und Kraftfahrwesen behörde in Gießen ein, in der ste Einbahnstraße zu erklären all

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der Südanlage zum Kreuzplatz. mit dem gesteigerten Verkehr un fallsmöglichkeit vergrößerte Eriste

Der damalige Regierungsrat Bi zu einem Entwurf aus, der von Darmstadt geschickt werden sollte, fammer. Post, Verkehrsverein, Ei

In furzen, bestimmten Worte nunmehr der 1. Armee den Rückzu Die Würfel waren gefallen. Das gewaltige, weltgeschicht Marne wurde abgebrochen.

Während die Befehle zum Ri die erste Armee den Gieg am 1 Armee, die Garde und die Sach Ourq es Generals Foch vernichtend ges mee ihre Stellungen teils behau ms gewonnen. Das Kriegsarchi

Es gibt fein glänzenderes 3 Don 1914 als die Tatsache, daß aud ten Umständen und trotz der große heit des Feindes auf dem Entscheid wurde. hatten in den Grenzschlachten terung und hoher seelischer Schwu Drang, an den Feind zu kommen, der liegen, jo waren es in der Marnes Opfern des ersten gewaltigen Zusam und nach den schier übermenschlichen ungen der unmittelbar anschließender andere Kraftquellen, die den deutsche machten: Tief eingewurzeltes Pflich

aber Wille zum Siege und startes