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idmann, Weber, Frau Steinhä

Kandidat Hermann vorgeschlagen. ofratischen Bezirtstag für Oberheisen solle

21.

en vorgeschlagen werden: Lug, Rechthien

Der Startenburgische demokratische Parteit ulgesetzentwurf ab, denn er nimmt der Simul affungsmäßige Voranstellung, gefährdet ti

taates und vernichtet die bewährte, helis

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Sonnabend, den 1. Oktober 1927.

Hast Du gelesen, auf dem Bauerntag in München haben sie festgestellt, daß die Schulden, die auf der deutschen Landwirtschaft laften, jetzt auf 23 Milliarden angewachsen sind. Nun erzähl Du mir nur, wo sollen die nur die Zinsen in diesem Jahre hernehmen?

in Antrag der Kommunisten und Sozial ggebenden Ausschuß des hessischen Landtags Te der Todesstrafe ins neue Reichsstrafgese und falls überstimmt, in Hessen teine Des mehr zu bestätigen, wurde durch die bürge gelehnt. Ein Regierungsvertreter gab bara nim Reichstat inzwischen gegen die Todes

e.

*

ie Zeitungen teilen mit, daß Lindbergh f seinen Ozeanflug 2 Millionen Dollar einge

ß jedes Wort durchschnittlich auf 40 Dolla

*

und Flaggenstreit. Der Verein Berliner Hote

n, zum 2. Oftober, zu Hindenburgs Geburts Flaggen zu setzen. Ragdeburger Hotelbefizer angenommen. e Denselben Beschl rot auch Schwarz- rot- gold.

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chsverbandes Deutscher Maller( RDM) für Hypotheten und Finanzierungen E. B. Biesbaden nahmen die Redner Stellung gege setze, die sich als unwirtschaftlich erwiesen, be zuwachstener, und der Zwangswirtschaft in nd für baldige Aufhebung der Zwangswin gswesens eintraten.

Lofales.

lli Fix und Hannes Schlau. nun flettere ich drei Treppen rauf, um v eHolde mal zu begrüßen- ich hab' sie ja ein

cht mehr zu sehen bekommen- und da ist f wenn ich das vorher gewußt hätte! Grin edt sie denn. iher, Hannes, ich will es Dir ins Ohr flüßtem Holde ist zur Modenschau.... haha, d

Sie ist heut gleich nach dem Essen weg

t vor dem Schlafengehen nicht wieder. mal, was will denn Deine Frau da!? rn?

nnst Du die Frauen?... Ich nich!. Komm her, alter Kamerad, hier sted'

d laß uns ein wenig plaudern. Was mad Du her?

Ja, Fiz, das sieht manchmal ganz traurig in Deutschland aus, und man weiß nicht, wo das noch mal enden wird. Die Einzigen, die noch Geld haben, sind eigentlich die Behörden. Auch hier in Gießen, da wird bewilligt und ausgegeben, garnicht, als wenn wir im besiegten Deutschland lebten, das unter den Daweslaften zu erstiden droht

Nun mal ruhig, alter Hannes, immer ruhig Blut.. Hier, trint schnell diesen Schnaps. Du mußt bedenken, das Geld rollt, es fommt ja wieder unter die Menschen, überlege Dir ein­mal wieviel Menschen hier in Gießen wohl direkt und indirekt von Reichs, Landes und Stadtbehörden leben... na ja, und dann schweige. Aber fomm, wir wollen noch einen fleinen Spaziergang machen und uns den Herbstwind um die Köpfe we hen lassen. . Ja, tomm, Fiz, wollen zur Hindenburgfeier zum Hindenburg". Laß uns, um schneller dort zu sein, es werden sich dort die Menschen drüden und um die Plätze reißen, ein Auto nehmen. Aber ja nur in der Richtung vom Kreuzplatz.

eben zur Post, ich habe nämlich zu Hause, b en ein schönes Sümmchen zusammengesamme zur Hindenburg- Spende eingezahlt habe. on Dir, lieber Hannes, das sollten man alle fuer die größte Freude für den Reichspräsidenten kann. Oder meinst Du, er hätte noch irgend rauschenden Festen..., Wohl kaum, po el mitgemacht hat.

,, Das kannst Du Dir leisten, mein lieber Schlau, ich loof auf Schusters Rappen hin, ist ja gar nicht so weit vom Schütz" zum Elges.

Loof Du, id fahre, allerdings mit hoher Genehmigung Rich­tung. Bahnhofstraße Marktstraße- Marktplatz- Schulstraße Sonnenstraße Kreuzplatz Seltersweg, vorausgesetzt, daß es in all diesen engen Straßen teine Unfälle gibt. Adieu, lieber Fig, ich heb Dir nen Platz im Hindenburg auf.

trotzdem ich möchte die Tage in Berlin fir nd möchte ihm zujubeln, unserm Hindenbur escheiden sein, was sollen wir Alten auf d Sohn fährt mit seinem Krieger- Verein rübe erzählen.

Mach das, danfe im Voraus.

Wo mag nur mein Freund Schlau bleiben. Vor einer Biertelstunde trennten wir uns; er wollte doch mittels Auto schneller hier sein. Doch halt, da tommt er ja. Menschens tino, mie siehst Du aus.

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Sei still, nie wieder nehm ich nach dem Seltersweg ein Auto. Ede Kreuzplatz da staute sich alles, padaut fuhr uns ein Motorradfahrer in die Flanke, die Scheiben klirren und ich bin froh, daß es nur mit den Paar Schnittwunden abgegangen ist. Ja, die neue Verkehrsordnung Richtung Kreuzplatz- Südanlage wird noch manches Unheil bringen. Nun aber komm und laẞ uns ein volles Glas leeren auf unsern Hindenburg".

ch, nun mal was anderes, Hannes, ,, Du fe t immer unter, Segel" und da muß ich mis n. Gag mal,... hast Du schon Deine Wi Reller?... Nein? Na, ich auch noch ni Sorge ist das im Augenblid, ich will nämli fel im Keller haben, eine, die nicht fault. in laß Dir raten und nimm, wenn Du nie f welchem Boden fie gewachsen ist, keine J ich hab' von überall her gehört, daß diese al dlich, viele faule Knollen trägt.

To bedenkt, unsere Bauern in Deutschland fo tlich leid tun, Grummet verregnet, Getreid offel verregnet...alles verregnet

führung des Angriffs nachdrücklich eintrat.

en des Generals v. Kuhl begegnete Hentich ab t dem Hinweis, auf die unabänderliche Notw

5 eingeleiteten Rüdzugs der schwer erschütter

die Marne. Dieser Hinweis entsprach nicht

2. Armee hatte nur ihren rechten Flügel et

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Sonntagsgedanken.

dulden.

,, Gießener Zeitung"

Nr. 40.

und 13: Festjehung des Gaspecies für die Raumheizung auf 12 Pig. je Rubikmeter und Beschaffung von Verteilungskabeln für das Elektrizitätswert wurden ohne Widerspruch angenommen.

Der Punkt 9 der Tagesordnung, zuerst von der öffentlichen Tagesordnung abgesetzt, wurde dann doch öffentlich behandelt. Es galt, einer Baufluchtlinie zuzustimmen, die in das vorhandene Straßenbild nicht ganz hineinpaẞt. Es handelt sich um den Neu­bau des Finanz- und Bersorgungsamtes. Die Stadtverordneten versammlung genehmigte es.- Unter Punkt 14: Verschiedenes, legte die Stadtverwaltung einen Antrag vor, der den Protest bet Stadt Gießen gegen den Entwurf des Reichsschulgesetzes den maßgebenden Stellen avermitteln will. Gegen das Zentrum, bei Enthaltung der Kreise um Herrn Prof. Dr. Krausmüller fand dieser Antrag Annahme. Herr Stadtverordneter Prof. Dr. Krausmüller warnie die Stadtverwaltung und lehnte grund sätzlich die Behandlung derartiger Fragen in der Stadtverord netenversammlung, die er dafür nicht zuständig hielt, ab, ob­mohl seine Stellung zu dem Reichsentwurf dem der Mehrheit entspreche. Ein Antrag der Volkspartei, dem Beispiel fast aller Städte folgend, soll die Stadtverwaltung noch im Oktober die Auswertungsfragen der Stadtanleihen bereinigen, wurde ange­nommen, gleichfalls ein Antrag der Stadtverwaltung, die vor läufige Regelung der Beamtenbesoldung im Reich auch für die Kommunalbeamten gelten zu lassen. Da sich jetzt wesentlich billiger einkaufen läßt, wird von der Stadtverordnetenver jammlung genehmigt, für 75 000. Pflastersteine auf den Etat 1928 zu beschaffen.

Derein etc. zur Begutachtung vorlag. Es ist zu beachten, daß dieser Entwurf vorjah, nur die Fahrtrichtung von Südanlage nach Kreuzplatz zu gestatten. Als im Winter vorigen Jahres bie Stadtverordnetenversammlung dann in der Fülle ihrer Tages ordnung über den Entwurf abstimmen sollte, tat sie dieses im Vertrauen auf die vielen Gutachter und die Kommissionsberat ungen ohne große Prüfung des genauen Wortlautes. Das Be frembliche, das Unertlärliche ist nun, daß die Stadtväter mit dem ihnen vorliegenden Entwurf beschlossen, die Fahrt nur in der Richtung Kreuzplay- Südanlage auf dem Geltersweg zu Darmstadt erhob diesen Beschluß zur ministeriellen Verordnung. Wer hat nun die Schuld an dieser in der Tat ganz sinnlosen Aenderung des Entwurfs? Die Polizei sagt, die Stadtväter sagen, uns fönnt ihr Seltersweger Leute, nicht die Schuld geben, all eueren Berufsvertretungen lag der Entwurf doch zur Prüfung vor. Das große Rätselraten nach dem Schul­digen beschäftigte die Versammlung natürlich am längsten und, wie stets in solchen Fällen, ohne Erfolg. Bei der Ueberlegung, was zu tun fei, standen sich zwei Meinungen gegenüber. Herz Wohlmut, der Sprecher der Interessenvereinigung, glaubte, ge stützt auf seine Unterredung mit Herrn Beigeordneten Dr. Hamm und Polizeirat Wolf, es sei unmöglich, eine völlige Beseitigung der Verkehrsordnung zu erlangen, daher solle man sie auch in der demnächst stattfindenden Unterredung mit dem Herrn Oberbür germeister nicht erst verlangen, sondern nur die Aenderung for dern, wenn der Seltersweg schon Einbahnstraße sei, doch die Ver­fehrsrichtung umzulegen von der Südanlage nach dem Kreuz play. Unerträgliche Härten der Verordnung gegen die Anwoh ner seien im Uebrigen zu vermeiden. Die in der Versammlung anwesenden Stadtverordneten der Linken und der Demokraten schlossen sich dieser Meinung an. Herr Wohlmut stellte seine Ausführungen unter die Devise: Man dürfe von feinem Beam­ten den Widerruf einer Verordnung verlangen, man versetzt den selben damit in die Zwangslage, sich selbst einen Esel zu schelten und das könne man nicht tun. Gegenteiliger Meinung waren die Herren Beugert und Stadtverordneter Kurz. Sie standen nach wie vor auf dem Standpunkt, daß die Verordnung, einerlei mit welcher erlaubten Fahrtrichtung, überflüssig und schädigend sei. Muß der des Morgens und Abends menschenleere Selters weg denn Einbahnstraße sein? Noch gar des Nachts?- Nein. Während der Hauptgeschäftsstunden am Spätnachmittag fönne man ja den Verkehr in einer Richtung sperren. Auf den Ein­wand, das sei technisch undurchführbar, derwies Herr Stadtver ordneter Kurz treffend auf die Verhältnisse in Köln, wo die Verkehrsregelung in der Hohe Straße schon seit Jahren ähnlich gehandhabt würde. Herr Beugert forderte dann bessere Ver lehrsdisziplin der Passanten und erwähnte, es wäre nie zu Ver= tehrsschwierigkeiten, nie zu dieser Verordnung gekommen, wenn vor Monaten schon wie jetzt fünf Schutzleute auf dem Seltersweg tätig gewesen seien. Ohne feste Beschlüsse gefaßt zu haben, man will erst die Unterredung mit dem Oberbürgermeister abwarten wurde die Versammlung um 24 geschlossen.

Die Erntezeit geht zu Ende. Nachdem der Frühling die Saat aus stillem Schlafe erwedt hatte, hat Sonnenschein und Regen die Frucht reifen lassen. Und Gottes Segen lag über den Fluren.

Einer ist's, der über uns wacht, der uns Speise gibt zur rechten Zeit, der auch den deutschen Acerboden wieder gesegnet hat. Dafür müssen wir die Hände falten und danken.

Wie mächtig steht gerade heute Gottes Großmut in scharfem Gegensatz zu so viel Haß und Feindschaft, die wir seit Jahren erbulben müssen! Deshalb wollen wir danken, daß wenigstens der, der mächtiger ist, als alle Großen und alle Völker dieser Erde, uns nicht verlassen hat. Und darunt wollen wir heute nicht aufstehen vom Tische, den ein allgütiger Vater uns deckte, ohne zu danken; wir wollen die Erntezeit nicht enden, ohne zu danken; wir wollen nicht weiter von seiner Hand leben, ohne zu danken. Mit ihm verbunden, durch ihn gekräftigt und ge­stärkt wollen wir auch wieder zu säen beginnen.

Die Versammlung

der Seltersweger Interessenvereinigung, am 24. September im Restaurant Hindenburg", wurde von Herrn W. Georg eröffnet und geleitet. In zum Teil lebhaften Erörterungen versuchten die verschiedenen Redner, un ter ihnen viele Stadtverordnete, einen Ausweg aus dem durch die Polizeiverordnung geschaffenen Dilemma zu finden. Manch­mal nicht ganz erquidliche Formen nahm die viel zu lange De­batte über die Frage der Schuld an dieser Verordnung an. Aus der Vielheit der Reden war folgendes Bild vom Zustandekom­men der neuen Verkehrsordnung zu entnehmen. Im Sommer des Jahres 1926 reichte die Berufsvertretung der Arbeitnehmer im Transport und Kraftfahrwesen eine Eingabe an die Polizei­behörde in Gießen ein, in der ste verlangte, den Seltersweg zur Einbahnstraße zu erklären allerdings in der Richtung von der Südanlage zum Kreuzplatz. Begründet war diese Forderung mit dem gesteigerten Verkehr und die durch die vermehrte Un fallsmöglichkeit vergrößerte Existenzunsicherheit der Berufsfahrer. Der damalige Regierungsrat Büchner arbeitete diese Anregung zu einem Entwurf aus, der von ihm, bevor er der Behörde nach Darmstadt geschickt werden sollte, der Stadtverwaltung, Handels tammer. Post, Verkehrsverein, Einzelhandelsverband, Gastwirte

In furzen, bestimmten Worten befahl Oberstleutnant Hentsch nunmehr der 1. Armee den Rückzug mit dem Flügel auf Soissons. Die Würfel waren gefallen.

Das gewaltige, weltgeschichtliche Ringen am Ourcq und Marne wurde abgebrochen.

Während die Befehle zum Rüdzuge gegeben wurden, hatte die erste Armee den Sieg am Durq errungen, der linke Flügel der 2. Armee, die Garde und die Sachsen, die 9. französische Armee des Generals Foch vernichtend geschlagen, die 3., 4., 5., 6., und 7. Armee ihre Stellungen teils behauptet, teils Gelände nach vor­wärts gewonnen. Das Kriegsarchiv sagt in einem Rückblid:

1

Sigungsbericht

B.

Um% 9 Uhr wurde die Stadtverordnetenversammlung ge­schlossen.

.

Achtung! Fußgänger. Infolge der Sperrung der Lessing­straße ist der gegenwärtige Verkehr über den Bürgersteig für die Fußgänger nicht ohne Gefahr verbunden. Es wird deshalb der bisher noch frei gebliebene rechte Bürgersteig für den Fußgänger. verkehr bis auf weiteres gesperrt.

Eingestellt. Wegen des andauernd schwachen Verkehrs auf der Teilstrede Krosdorf- Fellingshausen wird vom 2. Of­tober ab der Kraftpostbetrieb zwischen den genannten Orten ein gestellt.

von der am gestrigen Freitag Nachmittag um 5 Uhr stattge­fundenen Stadtverordnetenversammlung. Als erster Punkt der Tagesordnung fand der Antrag auf Einrichtung einer Hinden burg- Stiftung, deren Zinsen in Höhe von 500 M jährlich am 1. Oktober an Kriegshinterbliebene und Kriegsbeschädigte ver­geben werden soll, einstimmige. Annahme. Der Kommunist Kästner, der vorher gegen diese Stiftung opponiert hatte, stimmte versehentlich dafür. Unter Punkt 2 der Tagesordnug lag eine Reihe von Gesuchen um Erlaubnis zum Schankbetriebe vor. Soweit es sich um Vergrößerung bestehender Betriebe handelte, wurde den Gesuchen zugestimmt. Neugründungen wurden ab­gelehnt, bezw. zurüdgestellt. Punkt 3: Beschaffung eines Eis. erzeugers für den städtischen Schlachthof wurde ohne Aussprache angenommen. Während sich an die Punkte 4a u. b und 5: Bergebung von Arbeiten und Lieferungen, eine längere Debatte knüpfte. Die Punkte 6, 7, 8 und 10: Erteilung von Bauge nehmigungen und Veränderung und Aufhebung von Bauflucht­linien wurden ohne Debatte angenommen. Der Punkt 11: Be willigung von 50 0000 M zur Errichtung weiterer Rotwohnungen, gab dem Stadtverordneten Kästner wieder Gelegenheit, so oft Gehörtes und ebenso oft Berichtigtes zu Gehör zu bringen. Das Bedürfnis für billige, fleine Wohnungen feine leeren Eisen­bahnwagen wurde durch Annahme des Antrages anerkannt. Gleichfalls zugestimmt wurde der Erweiterung der Kraftpost­Wagenhalle in Krofdorf. Der Antrag der Stadtverwaltung auf weitere Ausgestaltung des Flughafens, wird genehmigt und ein Kredit von 50 000 M bewilligt. Mit diesem Gelde hofft man nun endgültig, den Gießener Flughafen zu einem erstklassigen zu machen. Allgemein wurde der Hoffnung Ausdrud gegeben, daß die Entwicklung des Flugverkehrs die riesigen Ausgaben der Stadt für ihren Flugplatz rechtfertigen möge. Punkt 12

,, Es gibt kein glänzenderes Zeugnis für das deutsche Heer von 1914 als die Tatsache, daß auch so, unter diesen unglüdlich­sten Umständen und trotz der großen zahlenmäßigen Ueberlegen­heit des Feindes auf dem Entscheidungsflügel der Sieg errungen wurde.

Berlauf der Unterredung erklärte Oberstle 2. Armee sei bereits im Zurüdgehen und we ge, dem 10. Geptember bereits das rechte Mar Diese Maßnahme sei nicht mehr rüdgängig tlich hat Oberstleutnant Hentsch angenomme oberst von Bülow auf Grund des Vordringe ber die Marne entsprechend den Vereinbarung zum Rüdzuge entschlossen und diesen schon ei Tuf die erstaunte Frage des Generalmajors r Generalobert v. Bülow sich habe zum Rüd en, erwiderte Oberstleutnant Hentsch wörtli zum Rüdzug ist dem alten Bülow sehr sauer Armee sei nur noch Schlade". Diese Worte me Eindrud auf General v. Kuhl. Er schreibt hi Bort haftete am meisten in meinem Gedächt usgeschlossen. War die 2. Armee geschlagen, hlade" und war ihr Rückzug schon im G

1. Armee nicht mehr isoliert stehen bleiben

ht am Durcq nur durchlämpfen, wenn

b.

Hatten in den Grenzschlachten vor allem friegerische Begei­sterung und hoher seelischer Schwung sowie der leidenschaftliche Drang, an den Feind zu kommen, der Truppe ihre Siegestraft ver­liehen, so waren es in der Marneschlacht nach den so blutigen Opfern des ersten gewaltigen Zusammenpralles mit dem Feinde, und nach den schier übermenschlichen Anstrengungen und Entbehr­ungen der unmittelbar anschließenden, wochenlangen Verfolgung andere Kraftquellen, die den deutschen Soldaten unüberwindlich machten: Tief eingewurzeltes Pflichtgefühl, sittliche Selbstzucht, zäher Wille zum Siege und starkes Verantwortungsbewußtsein

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gaben jedem einzelnen die Kraft, selbst in den schwierigsten La­gen seinen Mann zu stehen.

* Schwindler- Unwesen. Ein Schwindler, der sich auf den Namen eines bekannten früheren hessischen Geistlichen beruft, treibt gegenwärtig sein Unwesen. Da er die Familienverhält nisse des Geistlichen sehr gut tennt, auch seine Stimme im Tele fon sehr gut nachahmt, ist es ihm mehrfach gelungen, hohe Bes träge zu erschwindeln. Es sei nachdrücklich vor ihm gewarnt.

Das Schicksal der Armee von 1914, der unter so erschüttern­den Umständen der heiß erkämpfte Sieg gerade in dem Augen­blid, in dem sie ihn sicher in der Hand zu haben wähnte, wieder entrissen wurde und der selbst der Feind hohe Bewunderung ge­zollt hat, ist voll tiefer ergreifender Tragik.

* Warnung! Ein gewisser Muth aus Vilbel, 28 Jahre alt, hat annähernd 1500 Lose der Wohlfahrtslotterie zum Besten der Pensionskasse der Genossenschaft Deutscher Bühnenangestellter unterschlagen. Es ist nicht ausgeschlossen, daß er versuchen wird, auch hier Abnehmer für die gestohlenen Lose zu finden. Straßenfperrungen,

An der Marne wirkten sich Schidjalsmächte aus, deren finn­volles Walten vielleicht erst kommende Geschlechter erkennen wer­den, nachdem die weltgeschichtliche Epoche moderner europäischer Staatenbildung ihren Abschluß gefunden hat und ihre inneren Zusammenhänge und Wirkungen aufgedekt worden sind.

mitgeteilt vom Oberhessischen Automobil- Club E. B., Gießen. Weglar Garbenheim, in dem Straßenzug Wetzlar- Heuchel­heim Gießen, gesperrt für alle Fahrzeuge vom 27. Septem ber bis auf Weiteres. Umleitung über Waldgirmes und Schöne Aussicht( Gießener Straße)..

Rodenberg

Das Hindenburglied. ( Widmung vom Herrn Reichspräsidenten freundl. angenommen.) Nach der Weise: Der Gott, der Eisen wachsen ließ. 1. Es war einmal ein Offizier im alten Preußenheete, Dem gab das Große Hauptquartier den Abschied voller Ehre. Er fühlte sich zu alt noch nicht, den Degen zu regieren Doch dachte er: Soldatenpflicht ist, Order zu parieren!

Griedel, in dem Straßenzug Butzbach- Münzen berg, gesperrt für Laftkraftwagen bis 1. November. Umlei tung über Münzenberg- Oberhörgern.

Die Straßensperre auf der Provinzialstraße Butzbach Nie derweisel Niedermörlen ist aufgehoben.

* Herbstpferdemarkt. Am 5. Oktober findet der hiesige Herbstpferdemarkt statt. Mit dem Markt ist eine Pramiierung des besten Pferdematerials verknüpft.

2. Da zudt ein Blizz ins Friedensland und spaltete die Erde. Die ganze Welt geriet in Brand, u. Deutschland griff zum Schwerte Er wartet' Tag und Nacht hindurch auf Marschbefehl, indessen Den alten Herrn von Hindenburg, den hatte man vergessen.

* Der Hessische Hauptverein des Evangelischen Bundes hält seine diesjährige Hauptversammlung in der Zeit vom 12. bis 14. November in Gießen ab und verbindet damit die Vierzigjahr feier der Gründung des Hauptvereins.

* Stenographenprüfung. Die Hessische Industrie- und Han delskammer Darmstadt fordert auf, Anmeldungen zu der dies. jährigen Geschäftsstenographenprüfung am 16. Oftober ds. Js. bis zum 12. Ottober einzureichen. Es wird nur in der Einheits­ftenographie geprüft und zwar in der Geschwindigkeitsstufe von 150 Silben an. Die Prüfungsgebühren betragen Mark 2,-.

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3. Jm Often brach durch's offne Tor der Bär in deutsche Lande Und fraß sich bis Masuren vor mit Mord und Raub und Schande. Da tam und stieß ihn durch und durch, ein herrlich Ungewitter: Der General von Hindenburg, Ostpreußens Ordensritter! 4. Zwei Jahr lang gabs im Stellungskrieg fein Vor und fein [ Zurüde.

Da führtest Du das Seer zum Sieg, zu neuem Kriegesglüde. Da tlang es froh die Fronten durch, da rauschten wieder Fahnen: Der Feldmarschall von Hindenburg führt uns auf Siegesbahnen! 5. Doch höher stieg mit jedem Tag des grimmen Hasses Mauer, Und in den dumpfen Nächten lag der Hunger auf der Lauer. Du hieltest eisern mit uns durch, fein Unglüd zwang dich nieder: Du, Friedensbringer Hindenburg, gabst uns die Heimat wieder! 6. Das Schwert in unserer Hand zerbrach doch, Männer, [ leinen Jammer! Wir schmiedeten im lichten Tag es um zu Pflug und Hammer. Wir hoben dich auf unsern Schild im Schatten deutscher Eiche: Dich, deutschen Herzogs Ebenbild, zum ersten Mann im Reiche! 7. Dem neuen deutschen Vaterland hältst du die alte Treue, Und deine liebe Baterhand führt alle uns aufs neue. Nun flingts durchs ganze Land hindurch in Freuden und in [ Schmerzen:

Du, unser Vater, Hindenburg- bir jubeln unsre Herzen! Georg Heydemard.