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Connabend, den 27. März 1926.

Gießener Zeitung"

Wie man in Frankreich die Jugend im nicht! Der Verfasser eines solchen Buches ruft in der

Locarnogeist erzieht.

Das Schauspiel Don Genf ist zu Ende. Intrigen wurden sogleich bei Beginn von Briand gegen Deutsch­land gesponnen. Von Völkerversöhnung mertte man nichts. In Frankreich wird immer in der Oeffentlich­teit vom Versöhnungswillen Frankreichs gesprochen. Was helfen aber alle schönen Worte, wenn man im Geheimen gar nicht den Geist der Versöhnung im Bolke groß werden lassen will. Wie die Jugend erzogen wird, so ist sie im Alter. Seit 1871 ist in den französi­schen Schulen der Revanchegeist den Kindern aПerzogen worden. Heute erzieht man die Jugend zum Erbhaß gegen Deutschland.

Soeben bringen die Süddeutschen Monatshefte in ihrem neuesten, mit Bildern versehenem Sonderheft eine Untersuchung über Das französische Schulbuch von heute", eine sachliche, ruhige Betrachung der geisti­gen Nahrung, die drüben dem heranwachsenden Ge­schlecht gereicht wird. Das Ergebnis ist erschreckend, ein Hohn auf jedes französische Wort von Versöhnung und ewigem Frieden. Ausgehend von dem pädagogischen 3wed jedes Schulbuchs, mit dem die Pflege eines wür­digen, eigenen nationalen Bewußtseins und der mensch­lichen Achtung des fremden ohne weiteres Hand in Hand geht, kann nur etwa ein Drittel der untersuchten Schul- und Kinderbücher als einwandfrei bezeichnet werden; es sind dies zumeist Lehrbücher des Deutschen für Elsaß- Lothringen und deutsche Grammatiken für das übrige Frankreich.

Drei Hauptbeweismittel finden sich in fast allen Büchern, auch in denen für ganz fleine Kinder: Deutschlands alleinige Schuld am Kriege, Deutschlands Kriegsverbrechen, Deutschlands ewige Haß- und Fluch­würdigkeit. Deutschlands Schuld am Kriege wird in den Lehrbüchern für Mittelschulen mit ,, philosophischer" Begründung als das Ergebnis einer deutschen Staats­und Kriegsphilosophie erklärt, an der vor allem Niez­sche mit seinem Willen zur Macht" seinen Anteil habe! In den unteren Klassen begnügt man sich mit der hartnäckigen Feststellung Deutschland hat den Krieg gewollt", welcher Satz fast in jedem Buche eine Kapitelüberschrift bildet. Wilhelm II. ist natürlich auch heute noch als Kriegsfreund hingestellt, daneben wird aber seit 1919 in steigendem Maße betont, daß das deutsche Volt freilich selbst den Krieg leidenschaft­lich wünschte." ,, Weil sie eben, ganz wie ihr verfluch­ter Kaiser, recht schlechte Menschen geworden waren."

Der Veranschaulichung der Minderwertigkeit der deutschen Rasse dient sogar ein ganzes Kinderlesebuch von Sonolet. Der große Kampf zwischen Jacqes, dem Franzosen, und Fritz, dem Bosch." Am wildesten tobt sich die Verhetzung der Jugend gegen Deutschland aus in der Wiedergabe der erlogenen deutschen Kriegsver­brechen. Alle die Greuel der Kriegspropaganda hat die Schulliteratur in ihrer ganzen Vollständigkeit und ge­fährlichen Gemeinheit übernommen. Daß der Kinder­seele solcherlei in Wort und Bild geboten wird, spottet jedem Erziehungsgrundsaz und jedem sittlichen Gefühl. Als Verfasser solcher Artikel zeichnen sogar Mitglieder der französischen Akademie. Die Deutschen werden als Mörder von Frauen, Greisen und Kindern, als Räuber und Kirchenschänder vorgeführt. Die friegsgerichtliche Erschießung der englischen Spionin Cavell ist zu wider­lichstem Anschauungsunterricht verwendet. Die braven schwarzen Franzosen werden verherrlicht. Der Zwed Dieser ganzen Haßpropaganda gegen Deutschland ist nicht etwa der Versuch einer Rechtfertigung des Ver= sailler Diktats, oder all der Bedrückungen der Deut­schen im besetzten Gebiet seit nunmehr acht Jahren, nein, der Zwed ist die Verewigung des Deutschenhasses und des Rachegedankens. Es ist eine systematische Er­ziehung zum unauslöschlichen Haß vom Kinderbilder­buch an durch alle Stufen des Schulunterrichts hindurch. Es gibt Lesebücher, die ganz offen und absichtlich den Leitspruch führen: Ihr kleinen Franzosen, vergeßt

Neues aus dem japanischen Leben

und der Japan- Mission.

Von Missionsdirektor D. Dr. Witte. 1. Fortsetzung.

Seit dem Jahre 1868 ist das japanische Leben in einen un aushaltsamen Prozeß der Umgestaltung aller seiner Lebensver­hältnisse hineingezogen worden. Alles, aber auch alles, wird völlig anders, als es vorher war. Zuerst wurden die äußeren Lebensgebiete davon betroffen. Es tamen Eisenbahnen, Dampf­schiffe, Fabriken, elektrisches Licht. Dann tamen Schulen, Hoch­schulen, ein Parlament, Zeitungen, Bücher, Theater, Kinos und brachten unsere Gedanken, Lebensanschauungen und unsere Wissenschaft.

Gewiß stellt die Zivilisation und Kultur der westlichen chriftlichen Völker eine höhere Lebensstufe dar als die der gan zen nichtchristlichen Welt, auch die der alten Kulturvölker Oſt asiens. Aber einmal schließt unsere Zivilisation und Kultur nicht nur höheres Licht ein, sondern birgt auch tiefere Schatten und bringt größere Schwierigkeiten und erbitterte Kämpfe aller Art mit sich. Und sodann kommt diese westliche Zivilisation und Kultur über die asiatischen Völker als etwas Fremdes, als etwas, was ganz anders ist, als ihre bisherige Lebensform. Nun gibt es dort ein tragisches, die Volksseele bis in die tief= sten Tiefen erschütterndes und auch die guten Grundlagen des alten Wesens allmählich zerstörendes Ringen zwischen dem Al­ien und dem Neuen. Dieser ungeheure, sehr schwere Konflikt im Leben Japans wird bei uns längst nicht ernst genug er­kannt und mitempfunden. Einige Beispiele mögen diese neue Not, die in das japanische innere Leben hineinkommt, verdeut­lichen.

Vorrede sogar seinem ,, lieben Schüler und Freunde" die Worte zu: Vergessen hieße Verrat!" Die meisten der angeführten Bücher haben bekannte Schulmänner zu Verfassern und erscheinen in bedeutenden Pariser Ver­lagen in Auflagen von Zehn- und Hunderttauſenden.

Zinsenbeginn bei der Aufwertung von gelöschten Hypotheken.

Bon Dr. jur. R. E. Rudelshausen, Gießen. Nachfolgende Ausführungen werden veranlagt durch das befremdliche Drängen auf Zinjenzahlung von Seiten einer in Hessen wohlbekannten Hypothekenbant, die nicht nur zu aufzu wertenden ungelöschten sondern auch zu gelöschten Hypotheken die Schuldner auffordert, die gesetzlichen Zinsen für das Jahr 1925 alsbald zu entrichten, und die weiterhin ausführt, dieser Zinsbetrag jei nunmehr fällig und die Hypothet jei nach den Dertraglichen Bestimmungen fündbar, wenn der Schuldner in Zahlungsverzug geraten sollte; es liege daher im eignen In­teresse des Schuldners, daß er für baldige Begleichung der 3in­jen Sorge trage, um sich gegen vorzeitige Kündigung zu schützen. Mit andern Worten: dem Schuldner einer Hypothet, die zwar zur Zeit noch gelöscht ist, die aber auf Grund der Rüdwirtungs­bestimmungen Aussicht hat, demnächst wieder aufzuleben, wird Kündigung vor 1932 angedroht, wenn er nicht den Zinsbetrag für 1925, der angeblich nunmehr fällig ist", alsbald zahlt.

Demgegenüber muß festgestellt werden, daß laut§ 28 Abs. 2 des Aufwertungsgesetzes die Berzinsung einer Hypothet, die traft Rüdwirtung wieder eingetragen wird, erst beginnt ,, mit dem Beginn des auf die Wiedereintragung folgenden Kalender. vierteljahres". Dies bejagt einmal, daß von Fälligkeit im ge= genwärtigen Zeitpunkt, soweit die Hypothek noch nicht wieder eingetragen ist, nicht die Rede sein kann; dies bedeutet aber auch weiter, daß die Zinspflicht erst mit dem Beginn des auf die Wiedereintragung der Hypothef folgenden Kalenderviertel­jahres einsetzt, sodaß frühere Zinsen als erlassen gelten"( Auf­wertungstommentar Lehmann- Böjebec). Und wenn nun auch der in ganz Deutschland als maßgebend und führend angesehene Auswertungstommentar von Mügel diesen Standpunkt teilt und zur Behebung jeglichen Zweifels noch ausführt, daß diese Vor­schrift auch im Falle des Vorbehalts gilt und zwar stets für die Hypothet sowohl als auch für die durch die Hypothek ge= sicherte persönliche Forderung, so muß es zum mindesten befrem

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Dr. A. Oetker, Bielefeld.

1. Der japanische Staat hat eine religiöse Grundlage es ist der Glaube an das göttliche Wesen und die göttliche Ab­stammung des japanischen Kaiserhauses, das sich in direkter Ab­folge herleitet von der obersten Gottheit, der Sonnengöttin Amaterasu- o- mi- fami. Ein riesiger Tempel ist zur Anbetung des im Jahre 1912 verstorbenen Kaisers Mutsuhito in Tokyo erbaut worden. Große Scharen von Menschen beten dort täg­lich den göttlichen, nun verewigten Kaiser an. Jezt aber tom­men in diese Welt ganz unvermittelt die Gedanken der west­lichen Demokratie, des Sozialismus und Bolschewismus hinein. Das ergibt schwere Kämpfe, zumal auch ganz neue Wirtschafts­formen sich in der modernen Industrie gebildet haben und ein großes Proletariat entstanden ist, das der alten Volkszucht und Volkssitte start entfremdet worden ist.

2. Der Glaube an die Gottheit der Sonne ist der Mittel­punkt der polytheistischen Volksreligion, des Schintoismus, die in der Natur das Wirkungsgebiet einer unzählbaren Götterschar sieht. Die Sonne, der Mond, die Berge, Quellen und Bäume, berühmte Menschen und Tiere, ja jede Menschenseele, alles sind ,, kami", sind Götter. An bestimmten Tagen beten die Schmiede die Geister ihrer Hämmer an, die Fischer ihre Netze. Es gibt Sühnetempel für zerbrochenes Spielzeug. Die Mädchen werden angehalten, ihre zerbrochenen Nähnadeln um Entschuldigung zu bitten. Selbst den Seelen der auf Regierungsbefehl von Zeit zu Zeit vergifteten Ratten bringt man Opfer dar. Jetzt kommt unsere Philosophie und Naturwissenschaft. Jedes Kind in Ja­pan lernt in den Staatsschulen die Natur verstehen als einen Organismus mechanischer, unbelebter Kräfte, die Sonne als eine tote, glühende Masse, die im Weltall kreist. Noch stehen diese beiden Anschauungsweisen im ganzen oft unmittelbar neben einander. Auf die Dauer aber gibt es da nur ein Entweder Oder.

Str. 13.

den, daß eine Hypothekenbank im Gegensatz zu diesem allge= meinen Standpunkt in dem Rundschreiben die Dinge so darstellt, als stünde ihr ein unzweifelhaftes Recht auf sofortige Zahlung Don Zinjen ab 1. Januar 1925 zu. Nur völlig vereinzelt wird in der Literatur ein gegenteiliger Standpunkt eingenommen, so in einer Auswertungsauskunft der Frankfurter Zeitung". wo aber in weijer Vorsicht zugleich erwähnt wird, daß im üb­rigen allgemein" der Standpunkt vertreten wird, bei gelöschten Hypotheken seien nicht rüdwirtend Zinsen zu zahlen.

und 26

Auf Grund dieser Rechtslage rate ich den Schuldnern einer gelöschten Hypothet, die Zinsen für die Zeit vor der Wiedereintragung der Hypothet und insbesondere für das Jahr 1925 der Hypothekenbank zu verweigern nötigenfalls auf einen Rechtsstreit antommen zu lassen. Böllig unverständlich aber ist die Androhung, der Schuld­ner werde, wenn er nicht alsbald jene 3insen zable, in Zah­lungsverzug geraten" und er müsse alsdann vorzeitige Kündi­gung befürchten. Demgegenüber muß darauf hingewiesen werden, daß der Schuldner nur in Verzug geraten kann, wenn er schuldhafterweise zu spät zahlt. Von Schuld aber fann feine Rede sein, wenn der Wortlaut des Gesetzes wie die herrschende Meinung in der Aufwertungsliteratur dem Schuldner ein Recht geben, die angeforderten Zahlungen als unberechtigt anzusehen.

Eine Hypothekenbant sollte doch mit mehr Bedächtigkeit vorgehen und sollte, bevor sie durch ein Rundschreiben Zweifel und Erregung in weite Kreise trägt, die Frage prüfen, ob ihr Standpunkt auch haltbar ist.

Lokales.

Dankbare und undankbare Menschen.

Zur lieben Oft erzeit wird gern geschenkt, denn es ist das wie eine Selbstverständlichkeit, daß man anderen eine Freude macht. Und wie ist nun das Echo, die Resonanz? Da gibt es Menschen, denen die dankbare Freude aus den Augen leuchtet, und da gibt es andere, die eben sichtlich undankbar sind. Mit den ersteren hat man es gern zu tun; von den letzteren fühlt man sich unangenehm berührt. Es ist nicht so, als ob der fröh­liche Geber immer einen lauten, überschwenglichen Dantesaus bruch wünscht. Man fennt ja auch eine fast peinigende Dankes weise. Aber eine offenkundige Undankbarkeit hat immer etwas Verletzendes. Die rechte Dankbarkeit ist eine Charaktertugend, ist Sache eines Herzenstattes. Undant, jagt man wohl, sei der Welt Lohn. Doch trok der Sprichwörtlichkeit- das muß doch nicht immer so sein! Und eine bessere Stimme jagt, daß es über­haupt nicht so sein soll. Die Erziehung tann viel tun. Man unterschätze es nicht, wenn einem Kinde das Dantejagen tagaus, tagein nachdrücklichst eingeschärft wird. Mag's angelernt er scheinen, mag's wie äußere Gewohnheit wirken, es hat doch sei­nen Wert. Auch die zur Selbstverständlichkeit gewordene Höflich teitsformel tann dem Tieferen, dem Innerlichen, dem Gefin nungsmäßigen förderlich und dienstbar sein.

In der Religion als einem tiefinnersten Erleben des Men schen hat der Dank seine besondere Stelle. Das Dankopfer spielt eine große Rolle, so verschieden seine Formen auch sein mögen. Wir haben von Friedrich Hebbel ein sehr finntiefes Gedicht, wo erzählt wird, wie Adam Blumen und Früchte zum Festaltare bringt: Erst blidt er froh, dann wird er still; o Herr, wie arm erschein' ich mir! Wenn ich den Dank dir bringen will, so borge ich selbst den von dir!" Wenn jemand eine große, under hoffte Freude erlebt, denn hat er wohl das Gefühl, irgend et­was zum Danke ausrichten zu müssen. Spendefreudigkeit stellt sich ein. Das persönliche Glück soll ein paar Strahlen für die anderen mit abgeben. Wo trasser Egoismus die eigentliche Triebfeder des Lebens ist, da wird man dieses freudige Dant gefühl freilich nicht kennen oder man wird es nur belächeln. Dankbarkeit bedeutet eine feine innere Verbindungslinie. Un­dant trennt und zerstört. Die dankbaren Menschen sind Menschen des Bauens und Bessergestaltens. Wir brauchen sie heute mehr denn jemals.

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Abgabe der Steuererklärungen bis 8. April. Die bis zum 27. März 1926 anordnungsgemäß einzureichenden Steuerer­tlärungen sollen nach einer Anordnung des Reichsministers der Finanzen im Falle der Nichteinhaltung dieser Frist, dann nicht mit Zuschlägen belegt werden, wenn Sie noch spätestens bis 8. April 1926 eingereicht werden. Die indirekte Friftverlängerung gilt auch für diejenigen Steuerpflichtigen, welche zur Abgabe

3. Noch fügt sich im großen das Volk der alten Familien­ordnung, die z. B. bei der Eheschließung auf Anordnung der Alten die jungen Paare willenlos zueinander bringt, ohne daß sie sich vor dem Hochzeitstage gekannt, gesehen und gesprochen haben. Aber schon lehnen sich viele junge Männer und auch junge Mädchen dagegen auf und verlangen das Recht eigener Entschließung in allen wichtigen Fragen ihres Lebens. Auch sind die Frauen erwacht und fordern Achtung ihrer Freiheit, Gleichwertigkeit mit dem Mann und Rechtsschutz in der Ehe und im bürgerlichen Leben. Im Jahre 1917 gab es bereits 47 265 Lehrerinnen, 700 weibliche Aerzte und viele Tausende anderer, selbständig berufstätiger Frauen, die sich nicht mehr hinein­zwingen lassen in die Abgeschlossenheit der Häuser.

4. Die westliche Bildung entwidelt das Lebensgefühl der Menschen jetzt genau so wie bei uns und verlegt den Schwer­punkt von den Ordnungen in die einzelne Persönlichkeit. Das heutige Wirtschaftsleben reißt die alten Familienverbände aus­einander, durch die ganz neuen Berufe, durch den modernen Ver­tehr und durch die Entwicklung der Großstädte. So bleiben die jungen Paare nicht mehr wie früher im Hause der Eltern und Großeltern, ist die junge Frau nicht mehr Dienerin der Schwie­germutter in deren Haushalt, sondern auch die Familie indi vidualisiert sich zu der engeren, kleineren Gemeinschaft der El­tern mit ihren Kindern, die, herangewachsen, wieder eigene Wege gehen.

Sonnabend, den 27. Mäy

Steuererklärungen( Umsat gefeglich verpflichtet sind und b vorgesehenen Bordrude zugesandt

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Luftbarkeiten in der Karwo des Ministeriums des Innern vo 1924 haben am Palmsonntag, w Luftbarkeiten jeder Art( wie z. B Theater, Vorführungen in Lichtspi wfm) zu unterbleiben. An den einschließlich des Ostersonntags f und Konzerte aller Art einschließ spielen, zulässig, wenn sie ernsten,

Sedeutung und Weihe dieser Tage Tanzlußtbarkeiten werden für dies nehmigt.

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Einschränkung der Werts Keichsbahn- Gesellschaft. Die De vermag nach dem Ergebnis der Stillegung der Betriebsabteilun befferungswerts Frankfurt nicht z die Deutsche Reichsbahn- Geſellſ triebsabteilung Gießen alles tun einer solchen Maßnahme für d Härten soweit wie möglich zu mi Diensteten würden voraussichtlich nächsten Monate in der Bahnunt

Soweit in einzelnen Fällen dies ni den zur Entlassung tommenden Be erhöhten Uebergangsgeldern über fen werden.

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Wer fann nicht ernst Wer frant ist und an Stelle des Wer Arzneimittel anstatt in der 2 Wer seine Kleidung nicht durch de legenheitsarbeiter anfertigen Wer beim Zuckerbäder den Baupla Wer in Gesundheitsfragen auf de hört; Wer sich auch in sonstigen Dingen sachverständig sind.

Aus Nabu

Bad Ems. Das staatliche S Genesungsheim für Gelehrte und währt Mitgliedern des Vereins 2 zu günstigen Preisen. Gleiche V Kinder werden nicht aufgenomme 1. November. Anmeldung neuer kunft beim Vorstand des Genesungs ler Bad Ems.

Darmstadt, 25. März. Goldh Bohrungen des neuen Gruppenw ( Kreis Darmstadt) gefunden. Darmstädter Hof solange ausgefte Instanzen mit dem positiven We

Marburg, 25. März. Der Prorektor am Anatolischen Inst Dr. med. Eduard Jakobshagen vorsteher an das anatomische In angenommen.

Einrichtung eines Meßpostam Internation

Für die 14.. Frankfurter Inte wird vom 9. bis 15. April im öf eine Postanstalt mit Telegra vermittlungsstelle und 5 öffentli

Sie erhält die Bezeichnung Fr Botsendungen für die Meßbesuch Megpoftamt abgeholt werden so

nähere Bezeichnung Frankfurt lagernd" tragen, andernfalls gaben versehen sein- Nr. des Auffinden des Empfängers auf

5000 Schülerstreits. Heute wollen den Kaiser sterben, sondern suche entziehen. Die Alten können sich Haustyrannen, als Jntyo, von d müssen sich sehr quälen und sind taatliche Sozialversorgung noch 5. Nicht die Mission zerstört weitliche Zivilisation und Kultu

Für dies neue Leben passen die Shintoismus mit seinem naiven unhaltbar. Der Buddhismus aber

meinung und Weltabkehr ist, so Japaner, Bicomte Jnouge, mit Religion für den Tod und die Tot marts, muß dies Leben ausgestal bedingungen fämpfen. Und für Buddhismus jattisch tein Berständ

alles Leben ist Trug und nur Le nichts, die doch nun einmal in die die beften Seiten abgewinnen wol Glüd auch in diesem Leben suche staltung aller Dinge braucht Jap halt und die Kraft einer Religion ihm in dies neue Leben durch die Jaouge jagte mir: Das Wichtig gion." Das sieht auch die japan fi forgfältig um die religiösen weilige Zivilisation und Kult Christentums aufgebaut. Das C Seele. Ganz richtig äußerte Utsa Ohne das Christentum ist die west serer Schade und eine größere

Auch wir klagen ja heute darüber, daß die freigewordenen Einzelnen ihre Freiheit oft in Zügellosigkeit mißbrauchen und die Pflicht nicht üben, sich als freie Persönlichkeiten freiwillig in die unerläßlichen Ordnungen in Familie, Gesellschaft und Staat einzufügen. Kein Wunder, daß in Japan die neue Frei­heit nun oft in einen traß egoistischen und uferlosen Indivi­dualismus überschlägt. Jedes Jahr gibt es in Japan etwa