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Sounabend, den 24. April 1

Sonnabend, den 24. April 1926.

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Gießener Zeitung"

Die Hauptversammlung des Hessischen Philologen- also würde es schlechtes Wetter geben. Aber am Sonntagmorgen

vereins

fand am 15. und 16. April in Gießen statt. Die Bersammlung stand unter dem Einbrud der letzten Landtagsbeschlüsse, die nicht nur das Ziel, und den Erfolg der höheren Schulen gefährden, sondern auch eine große Anzahl Assessoren in eine verzweifelte Notlage verjeten. Es handelt sich hier nicht um junge Leute, sondern um z. T. verheiratete etwa 30jährige Männer. die 3. I. Kriegsteilnehmer find. Troydem die höheren Schulen an Schüler­zahl zugenommen haben, trotzdem durch Einführung der neuen Lehrpläne die höchsten Anforderungen an sämtliche Lehrer ge stellt werden, müssen nach dem Beschlusse des Landtags eine größere Zahl von Stellen abgebaut werden. Mit Recht bezeichnet der Bertreter der Regierung, Ministerialbirektor Urstadt das Jahr 1926 als ein Rotjahr in der Geschichte des hessischen höheren Schulwesens. Der Ernst der Lage führte die Bersammlung zu einmütigem Zusammenstehen, das zunächst die einstimmige An­nahme mehrerer Entschließungen brachte, von denen die folgenden hier angeführt seien. Entschliehung 1:

Nach dem Borgange Preußens hat auch das hessische Landes amt für das Bildungswesen den höheren Schulen neue Lehrpläne zur Erprobung zugehen lassen. Die Hauptversammlung des 5.Phil.Ber. bedanert, ohne damit zu den Reformen selbst irgend wie Stellung zu nehmen, daß trog wiederholt geäußerter Wünsche weber unser Verein noch die Lehrtörper der höheren Schulen vor Erlag der Lehrpläne zu der Neuordnung der Unterrichtsziele und der Unterrichtsweise, die vielfach eine Umwälzung der bis­herigen Uebung bedeuten, gehört worden find. Wir halten den Bersuch, diese neuen Aufgaben einigermaßen zu lösen, nach den legten Kammerbeschlüssen für aussichtslos, da den Lehrern bei gesteigerter Pflichtstundenzahl die Möglichkeit zu der notwen digen eingehenden Vorbereitung und Weiterbildung fehlt, und die erhöhte Schülerzahl in den einzelnen Klassen den Arbeits unterricht. auf dem sich die Reform aufbaut, unmöglich macht. Entschließung 2:

Die Hauptversammlung des Heff. Phil. Vereins hält es für ihre Pflicht, in ernster Stunde darauf hinzuweisen, daß die Be­schlüsse des Landtags vom 27. März 1926 die höhere Schule ernst lich gefährdet und ihr die Erreichung ihrer Ziele unmöglich machen. Statt, wie es von den Direktoren vielfach gefordert wurde, neue Lehrkräfte zu bewilligen, um die neuen Lehrpläne mit ihren gewaltig gewachsenen Anforderungen an die Leistungs­traft des Lehrers durchführen zu können, werden 35 Stellen ab­gebaut und die Klassenstärte vergrößert, sodaß Klassen, die bisher zum Vorteil für das Weiterkommen der Schüler getrennt werden fonnten, zusammengelegt werden müssen.

Durch die Freilassung jeder zweiten freiwerdenden Studien­ratsstelle wird die bisher schon sehr geringe Anstellungsmöglich­teit für unsere Assessoren noch weiter verschlechtert; diese Maß­nahme wirkt sich auch aus auf das Aufrüden nach 11 und die Be­förderung nach 12, wobei die hess. Philologen bis jetzt schon schlechter gestellt waren als ihre Amtsgenossen in den übrigen Ländern.

Die Verfügung des Landesamts über die fünftige Pflicht­stundenzahl treibt Raubbau mit der Kraft der Lehrer; entweder werden die Leistungen in den einzelnen Stunden zurückgehen, oder der Staat wird bald genötigt sein eine Folge verkehrter Sparmaßnahmen eine große Zahl von Lehrern vorzeitig in den Ruhestand treten zu lassen.

Lokales.

Unter blühenden Bäumen.

Ja der Sonnenschein....., er muß sein, wenn der Gießener seine Baumblütpartie unternehmen will. Mit einigen Sor gen blickten die Pessimisten am Sonnabend in das Laubfrosch­glas. Der grüne Springer faz mißvergnügt unten im Moos,

Neues aus dem japanischen Leben - und der Japan Mission.

Von Missionsdirektor D. Dr. Witte.

6. Fortsetzung.

Zum Christentum, das freilich heute noch sehr große Mittel aus dem Auslande bekommt, rechnete man im Jahre 1920 auf evangelischer Seite 149 918 erwachsene Kirchenglieder mit 5325 fremden japanischen Predigern, auf fatholischer Seite 75 983 Kirchenglieder mit 531 Priestern, auf russisch- orthodoxer Seite 36 618 Christen mit 140 Priestern.

Die Liebeswerke des evangelischen Christentums zeigen sich nach der Regierungsstatistit in folgenden Zahlen: 2516 Sonn­tagsschulen mit 152 245 Kindern, 193 Kindergärten mit 8740 Schülern, 55 Volksschulen mit 15 013, 15 Mittelschulen mit 7213, 42 Mädchenschulen mit 7499, 13 Hochschulen mit 2233 Schülern. Es bestehen ferner: 11 Waisenhäuser mit 799 Kindern, 3 Heime für 70 Blinde, 50 Blöde und 50 Ausjäßige, 4 Heime für ent lassene Gefangene mit 590 Insassen, 2 Frauenheime mit 210 In sassen und 3 Asyle für Obdachlose mit 1069 Besuchern und 7 Krankenhäuser mit 44 Aerzten, 335 Betten und 71 515 Patien ten. Das katholische Christentum unterhält 11 Kindergärten mit 6680 Schülern, 8 Voltsschulen, 6 Mittelschulen, 16 Mädchen­schulen und eine Hochschule( die Zahlen der Schüler fehlen).

Wie wenig leisten nach diesen amtlichen Angaben die großen, reichen, alten Religionen gegenüber der jungen, christlichen Be wegung.

2. Die Liebeswerte, welche heute bei diesen alten Religionen vorhanden sind, sind fast alle erst Schöpfungen der neuen Zeit und tatsächlich Wirkungen des christlichen Geistes. Denn erst durch die Konkurrenz des Christentums zu neuem Leben aufge rüttelt, haben die alten Religionen nach dem christlichen Vor bilde diese Werte geschaffen. Daß dies nicht zuviel gesagt ist, zeigt ein Urteil des buddhistischen Schriftstellers Dr. Suma in der Deutsch- japanischen Revue" vom Jahre 1922( Nr. 2): Auch sind christliche Ideen und Begriffe, wie ich schon bemerkt habe, so volkstümlich in verschiedenen Veröffentlichungen, daß ich be haupten kann, daß der intellektuelle, geistige Einfluß des Christen tums selbst im Volte schon tiefe Wurzeln geschlagen hat als eine

war er munter auf die höchste Sprosse der Leiter geklettert und ergözte fich in den ersten Strahlen der Morgensonne. Da wur den schnell die letzten Wandervorbereitungen getroffen und dann begann die schöne Baumblütenpartie. Für den echten Gießener muß fie nach dem Gleiberg führen. Die herrliche Burgruine war benn auch erfüllt von der lauten Fröhlichkeit der Ausflügler. Autos tnatterten durch die Straßen Krofdorfs und führten viele in die Blütenpracht. Die Postautobusse brachten die Gäfte, die fich aus ihrer häuslichen Bequemlichkeit nicht gern herausreißen lassen und doch auch etwas von den Schönheiten der Frühlings­pracht haben wollen.

Aber es braucht gar nicht der Gleiberg gewesen zu sein. Ob man durch unsere Gärten an der Lahn nach der Badenburg im Weichbilde der Stadt, ob man nach dem Heuchelheimer Mühl chen oder nach der Bergschente gewandert war, überall wogte ein Meer von Blüten, die Aeite der Bäume an den Landstraßen wölbten sich zur schimmernden, weißen Laube, in deren füßem Duft die Bienen summten und die gefiederten Sänger des Früh lings ihr Lied ertönen ließen.

So war es eine Luft zu wandern, ein Vergnügen fast noch größer als an den prächtigen vergangenen Ostertagen, denn die Natur hat doch inzwischen gewaltige Fortschritte gemacht. Und die Freude an der Baumblütpartie wurde auch nicht dadurch getrübt, daß sich in den Nachmittagsstunden einmal die Sonne verzog, und in einer Aprillaune fleine Strichregen vom Himmel herab tamen Höchstens manch allzu sommerliches Kleid erhielt eine Taufe. Bald lachte aber auch die Sonne wieder und mit ihr die, denen ein paar Wolfen am Himmel nicht den Mut zu einem Baumblütenausflug genommen hatten, denn sie waren auf ihre Kosten gelommen. Dieser Baumblütensonntag war pieten nach Wunsch verlaufen.

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Bolizeiamt. Die von uns unterm 20. März 1926 wegen­Vornahme von Hausanschlußarbeiten für die Bezirksschule ange

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führende, soziale Macht; und das hängt, wie ich glaube, start mit dem Weitblick der christlichen Propaganda in Japan zusam men. Tausende sind befreit worden, irrende Frauen und Ge fangene; Krankenhäuser sind entstanden und gewachsen, Sonn­tagsschulen wurden ins Leben gerufen. Menschlichkeit und Barmherzigkeit mit den Menschen, ein bis dahin nahezu unbe­fannter Begriff, wird denen geboten, die sie so nötig brauchen. Ich kann wohl das Ergebnis des Christentums in Japan mit seinen bekannten Worten zusammenfassen: Es ist nicht nur auf unseren Lippen, sondern in unsern Herzen". Barmherzigkeit und Mitleid, zusammen mit einer höheren Bewertung des Lebens, sind jetzt charakteristische Merkmale des japanischen Lebens."

Daß auch heute noch das Christentum auf sozialem Gebiete führend ist, daß also die großen, alten. Religionen hier einen auffallenden Mangel zeigen, hat noch 1921 der damalige Minister des Innern Tokonami bestätigt. Er hat gesagt: Mehr als technische Wissenschaft und Praxis tut not, daß wirklich soziale Arbeit geleistet wird. Diese erfordert in erster Linie die Fähig keit der Selbstaufopferung und der selbstlosen Dienstbereitschaft. Für Männer und Frauen folcher Art hängt die Regierung mehr und mehr vom Christentum ab." Alice Schalet( a. a. O. S. 167) hebt die unbestreitbare Tatsache hervor, daß man diejenigen Stellen in den japanischen Ministerien, die sich mit Fürsorge­werken befassen, mit Christen besetzt, die sonst im Staatsdienst nicht allzu gute Aussichten haben."( S. 167.)

Der Schintoismus steht religiös und fittlich zu tief, der Buddhismus zu weltverneinend und lebensfremd, um starte, positive Liebeskräfte im Volksleben zur Wirkung zu bringen. Da her erklärt sich die Armut an Liebe im öffentlichen Volksleben Japans. Jm Jahre 1917 schrieb der Japaner Fujitani Schucho in der Zeitschrift Duben"( Beredsamkeit) in einem Aufsatz über Religiöse Reform: Ich bitte zu bedenken, daß die Religion mehr eine Sache für diese Welt ist als für die nächste. Einige buddhistische Sekten glauben, daß diese Welt ein Tränental ist. Wir glauben, daß sie ein Garten voll Freude und Hoffnung ist." ..Früher mag es für die Religion genug gewesen sein, die Seelen für die nächste Welt vorzubereiten, aber jetzt brauchen wir einen Glauben, der uns start macht in den Kämpfen dieser Welt. Alte Leute mögen Troſt für das Herz ſuchen, aber wir jungen Men­

Nr. 17.

ordnete Sperrung der Durchfahrtsstraße Hinter der Weftanlage" wird hiermit wieder aufgehoben.

* Amtsgericht. Das Kontursverfahren der Oberhessischen Elektrizitätsgesellschaft m. b. 5. hier, wird eingestellt, da eine den Kosten des Verfahrens entsprechende Masse nicht vorhan den ist.

* Bekämpfung der Geschlechtskrankheiten. In der von der Landesversicherungsanstalt Hessen eingerichteten Beratungsstelle für Geschlechtskranke in der Universitäs- Hautklinik zu Gießen, Klinikstraße 40, werden Ratsuchende kostenlos und streng ver­traulich ärztlich untersucht und beraten. Gegebenenfalls wird toftenfreie Behandlung vermittelt. Sprechstunden: Jeden Werk­tag vormittags von 10 bis 12 Uhr und Dienstags und Freitags nachmittags von 3 bis 6 Uhr.

* Neuzeitliches Jugendheim im Bogelsberg. Das große Jugendheim, das der Bogelsberger Höhen- Klub auf der Herchen­hainer Höhe errichtet, ist im Rohbau fertig. Es liegt auf weit­schauender Höhe( 700 Meter) in herrlicher Natur nahe dem Ehrenmal für die gefallenen des Vogelsberger Höhen- Klubs. Die Enthüllung dieses Denkmals und die Einweihung des Heims soll am Himmelfahrtstage stattfinden. Sonderzüge von Frant­furt, Gießen und Lauterbach fahren an diesem Tage zu dem schönen Berge hinauf.

* Aus der deutsch demokratischen Partei Hessens. Auf der am Sonntag, den 18. April 1926, in Mainz abgehaltenen Lan desausschussigung, zu der 131 Beauftragte aus 48 Orten er schienen waren, wurde beschlossen, den diesjährigen Landes parteitag in Bad Nauheim und Friedberg abzuhalten.

* Gegen Fleischvergiftungen. Jnarden Sommermonaten häufen sich erfahrungsgemäß die Erkrankungen infolge Genusses nicht einwandfreier Nahrungsmittel, insbesondere werden Ersian tranfungen nach dem Genuß nicht frischen Hadfleisches vielfacho beobachtet: Aus diesem Grunde ist in den Fleischverkaufsord nungen das Verbot enthalten, Hadfleisch während der wärmeren Jahreszeit auf Borrat herzustellen und feilzuhalten, und vorge schrieben, daß solches Fleisch bei Bedarf stets frisch zu bereiten ist. Die Polizeiorgane find angewiefen worden, die Durchführung diefer Borschrift genau zu überwachen. Die Bevölkerung wird auf die Gefahren ausdrüdlich hingewiesen, die mit dem Genuß nicht frischen Hadfleisches, insbesondere von Pferden verbunden sind und es wird empfohlen, nur solches Hadfleisch zu laufen, das vor den Augen des Käufers frisch zubereitet wird.

Aus Nah und Fern.

Es hat sich als zweddien Finanzamt anzugeben, ob der B jamten Kalenderjahres 1925 da oder ob wesentliche Abfahſtocu wodurch sich der Umfah gegenüb ren erheblich verringerte. Wer

läuterung der Umfaz- und Eint beigegeben wurde, dürfte es fid träglich dem Finanzamt die Um zur Herabminderung des Umsat tragsmangel, oder hinsichtlich anwesen und dergl.).

Hinsichtlich der Veranlagun hat der Reichsfinanzminister da

Bebaute Grundstücke, die zum vor dem 1. Januar 1924 angeschafft o würfen nach§ 107 Abs. 2 Sag 1 EG meinen Wert zu Beginn des Steuera je dütfen jedoch nach§ 108 Ab 2

öhet angefeht werden, als mit dem Sermögenssteuer für 1925 maßgeben Da es schwierig sein wird, den gemein Grundstücke für den Beginn des Ste Hin ich damit einverstanden, daß stet 6. St. G. zuläige Höchstwert, also des the Anfangsbilanz für die Einkomme braer eingefekt wird. Der Vermögens Der Berordnung vom 25. März 19 pangsbewirtschafteter Grundstüde Einheitswerte nach dem Reichsbewe Berordnung sind Geschäftsgrundstüde Mietwohngrundstüde höchstens mit 45 häuser höchstens mite 65 v. 5. des 2 fen. Die Präsidenten der Landesfi mächtigt, geringere Hundertjähe des palaffen. Da die Werte für die einzeln fektehen, ersuche ich, die Steuererklär fenden, wenn die vorbezeichneten Söd den. Wenn bei der Vermögenssteuer ger Wert eingesetzt wird als der 2 Finkommensteuer oder Körperscha grunde gelegt worden ist, so ist diese 1. D. zu berichtigen.

Friedberg i. 5. 23. April. Auf den hier verlaufenden Höhen zügen des Taunus blühen zurzeit die Heidelbeeren. Die Stauden haben außerordentlich starten Blütenbesat, so daß, wenn die wei tete Entwidlung normal verläuft, mit einer starten Beerenernten zu rechnen ist.

Eigenartige Wohnungsfürsorge.

Schlitz( Hessen) Tray der auch hier herrschenden großen Wohnungsnot hat das Wohnungsamt Lauterbach im Hauſe Bahnhofstraße 34 eine Herrschaftswohnung von sieben Zimmern mit Bad und Zubehör, Küche, Speisekammer, beschlagnahmt und einen Bahumeister hineingesetzt, dessen Familie aus- sage und schreibe zwei Personen besteht, ein Berfahren, das die schärfte Kritit herausfordert.

Norded. Die Burg Norded; Stammsiz der Freiherrn don Nordeck zu Rabenau, ist jetzt zum Erziehungsheim für schul. pflichtige Kinder eingerichet worden. Die alten Räume sind sehr geschmackvoll eingerichtet und wiederhergestellt. Durch seine herrliche Lage und die moderne Einrichtung dürfte Schloß Norded eines der idealsten Erziehungsheime sein.

Bad Ems. Der zurzeit 35 Vereine mit über 1000 Mitglie dern umfassende Mittelrheinische Schachbund hält Pfingsten im hiefigen Kurhause seinen 6 Kongres ab.

schen wollen Kraft für die Herzen haben. Die Religionsdiener müssen Fühlung haben mit den Forderungen ihrer Zeit."

3. Beweise für die Erfolge des Christentums..

1. Die obigen Urteile über den weitreichenden Einfluß des

Christentums in geistiger Hinsicht zeigen, wie start das Christen

tum auf die innere Umgestaltung des japanischen Geistes und Lebens wirkt. Neue Belege dafür bringt dauernd in dem Ab schnitt Aus der Mission der Gegenwart" unsere Zeitschrift für Missionstunde und Religionswissenschaft"( Preis 6 Mart für 12 Hefte zu 32 Seiten).

2. Die japanische Regierung hält ſeit 1912 jedes Jahr eine amtliche Konferenz mit den Bertretern der drei Landesregierun gen ab, des Schintoismus, des Buddhismus und des Christen­tums. Sie zieht die Christen also zu den großen Voltsaufgaben heran. Auf der letzten Religionslonferenz( 1924) haben die Buddhisten der Regierung den Vorwurf gemacht, fie bevorzuge das Christentum.

3. Die Zahl der Christen ist dauernd im Wachsen. Auch der Krieg hat daran gar nichts geändert. Ueber dies Wachstum bringen unsere Ostasien Jahrbücher stets das neueste Material: Im Jahre 1913 betrug die Zahl der evangelischen erwachsenen in Kirchen organisierten Chriften im eigentlichen Japan 90 463, in Formosa 12 790, in Chosen( Korea) 120 602, im ganzen also 223 855. Im Jahre 1923 gab es evangelische Christen im eigentlichen Japan 119 367, in Formosa 15 691, in Chosen ( Korea) 258 149, im ganzen also 392 207. Man bedente, daß in vollem Sinne die Mission in Japan erst seit 1899 Freiheit zur Arbeit im ganzen Lande hat. Etwa 5 Millionen weitere Japaner leben außerdem mit Ernst als Chriften, ohne überzu­

treten.

4. Menschen aller Stände gehören zu den Chriſtengemeinden. Außer vielen schlichten Leuten gehören auch zu unseren Gemein den sehr fein gebildete Männer in angesehenen Stellungen, die sich freudig zum Christentum bekennen, auch für dasselbe öffent= lich werben. In Tokyo gehört z. B. zu unserer Gemeinde der Anwalt am obersten Reichsgericht Professor Dr. Abiko. Kyoto ist uns ein treuer Chrift der bekannte Professor der Medi­zin Dr. Fujinami. Jn Osaka bilden drei Aerzte und ein Fabri tant die Seele unserer Gemeinde.

( Fortseyung folgt.)

Zn

2. Andere Gegenstände des B Wie für Gebäude, gilt auch für des Betriebsvermögens die Vorschrift

Höchstwert ist also auch hier der Vermi Grenze ausdrücklich zu dem Zwed v babe Anfangsbewertung und damit e sinns in den nächsten Jahren zu r Steuerpflichtigen eingesetzten A

mur dann zu beanstanden, wenn er ersteigt. Es ist aber nicht angär Entommensteuer oder Körperschaft

tz. Bermögenssteuerveranlagung a mögenssteuerwerte noch nicht feststehen fammensteuer und Körperschafts durchgeführt werden; hierbei ist als Sinne des§ 108 Abs. 2 E. St. G. de Grund der Bermögenssteuererklärun

mögensteuerveranlagung zugrunde g Bermögenssteuerveranlagung ein an den und sich dadurch ein höheres o egeben, so ist die Veranlagung zu Körperschaftssteuer zu berichtigen. D anlagung nur hinsichtlich dieses e bleibt, ist nicht etwa der ganze Einto daftsteuerbescheid als ein, vorläufi Jdeid zu bezeichnen. Vielmehr geni li diefes Punttes; ein entsprechen milichen Bordrud zum Steuerbeschei werden wird, aufgenommen werden. II. Abjegung für Abangun Derringerung bei buchführende und Erwerbsgejel

Die Absetzungen für Abnutzung hitfen von teinem höheren Wert o Seritellungspreis vorgenommen wer fen zu bemessen. Maßgebend für es ist die gemeingewöhnliche S fundes(§ 16 Abs. 3 Sag 2 u. 4, Ab Zur Lösung von Zweifeln, die führung dieser Borschriften ergeben ha 1. Ablegungen für A

Es tann fraglich sein, von welche hallungspreise für die Bemessung der hungen bei Gegenständen auszugehe muar 1924 angelhafft oder hergestell fungswert für die erite Veranlagung meniteuergesetz und Körperschaftsteu Fallen der in§ 107 Abs. 2 E. St. G nedrigere Bilanzwert, niemals dar

als der Vermögenssteuerwert 1925

2, 3 G. Gt. G.,§ 29 R. G. G. 107 6. 2 a. a... unterscheidet aden, die zum Anlagefapital gehi Fanden des Anlagefapitals( 6. B. tres jages mit dem niedrigeren

Alestenerzah