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Samstag, den 23. Januar 1926.
von Praktikern mit fühler Rechnung. Der Lahntanal- Berein wurde 1903 von dem Generaldirektor Kaiser der Buderusschen Eisenwerke, Weglar. gegründet, dann von seinem Nachfolger, Bergrat Dr. Gröbler, und heute von dem Landeshauptmann in Nassau, Dr. Woell, geleitet, neben dem für die Provinz Oberhefsen Brovinzialdirektor Graef und für den Kreis Weglar und die Rheinproving Geheimrat Dr. Sartorius, Wezlar, stehen. Der Verein will ein modernes Schiff auf eine vollkommene Wasserstraße sehen. Dabei tommt es nicht auf die Größenabmessungen an, sondern auf die Frachtersparnis, welche durch Jneinanderpassen von Schiff und Wasserweg erzielt wird. ( Schluß folgt.)
Lokales.
Die Streupflicht bei Glatteis.
Das wechselvolle winterliche Wetter mit seiner Neigung zur Glatteisbildung gibt Beranlassung, einmal an die Rechtslage zu erinnern, die entsteht, wenn infolge von Eisglätte ein Straßenpassanten oder der Besucher einer Berkehrsanstalt, eines öffentlichen Gebäudes, eines Lotals, eines Geschäftshauses usw. zu Schaden kommt. Gemäß der reichsgerichtlichen Rechtsprechung hat derjenige, der einen Verkehr eröffnet( Post, Eisenbahn, Kaufhaus, Gastwirt usw.), für die gefahrloje Abwicklung des Verkehrs auf den zur Berfügung gestellten Wegen zu sorgen. Die Sorgfaltspflicht schließt auch die Pflicht ein, bei Glatteis bildungen die Wege oder Treppen durch Streuen von abstumpfendem Material ungefährlich zu machen. Die Haftung des Hauseigentümers fußt auf§ 823 BGB. in Berbindung mit den polizeilichen Verordnungen, die ihm die Streupflicht bei Glatteis aufgeben. Und zwar gilt die Polizeiverordnung hier als ein den Schuß eines andern bezwedendes Gejet im Sinne von Abja 2 des§ 823 BGB. Observanzen( Ortsübung, ver lichene Rechte) fönnen nach einer Reichsgerichtsentscheidung wohl von der Straßenreinigungspflicht, nicht aber Streupflicht bei Glatteis entbinden. Denn wo es sich um Leben und Gesundheit von Mitmenschen handelt so wird in den reichsgerichtlichen Entscheidungsgründen ausgeführt
von der
tommt
es nicht darauf an, ob eine Observanz besteht, da diese von den polizeilichen Verfügungen umgestoßen wird.
Nur die Zwedlosigkeit des Streuens tönnte seine Unterlasjung entschuldigen, z. B. bei Regen und Schneesturm, ber das Streumaterial wegfegt. Nicht dagegen die Unachtsamkeit des Verpflichteten. Die Klägerin war an einem Märzmorgen auf der Hoftreppe des damals dem Fabrikbefizer W. in N. gehörigen Hauses ausgeglitten und gestürzt, als sie das Haus gegen 10 Uhr vormittags verlassen wollte. Auf falte Tage war an diesem Märzmorgen ein leichter Sprühregen gefolgt, der die Glatteisbildung verursacht hatte. Landgericht und Kammergericht zu Berlin hatten der Klägerin nur für einen Teil des durch den Unfall erlittenen Schadens Ersatz zugesprochen. Das Reichsgericht dagegen hat den Beklagten verurteilt, den Schaden in vollem Umfange zu ersetzen. Die Klägerin habe hier keine Veranlassung gehabt, sich vor Verlassen des Hauses den Boden auf Vorhandensein von Streumaterial anzusehen. Auch war
Der letzte Korsigk.
Erzählung von Mar Jungnidel.
Am 5. Januar 1919, gegen 11 Uhr nachts, ritt durch das Dorf Gropius, im Schlesischen, ein seltsamer Reiter. Langsam ritt er, als habe er Zeit, ewig Zeit. Der Schnee stöberte und ballte sich an den Pferdehusen. Wie ein perschneites Bund grauer Flicken hing der Reiter auf seinem Braunen. Eine alte, verwilderte Soldatenmütze auf dem Schädel. Das Gesicht zerwetzt, zerrissen. Um den Mund zwei tiefe Falten wie eingeschnitten. Die müden Augen von grauen, diden Brauen überwuchert. Der ganze Kerl verdreckt wie ein versprengter Landsknecht.
Jm Flockengestöber glimmte ein matt erleuchtetes Fenster. Die Dorffneipe war noch lebendig. Der Kopf des Pferdes, wie der Schädel eines übermüdeten Tartarenfürsten, lauschte. Jetzt warf sich der Reiter vornüber und drückte sich weit an die linke Kopfseite des Gaules; fest drückte er sich heran; wie einer, der fein reines Gewissen hat und sich mit aller Gewalt versteden will. Und dann verschwand er, in einer Schneewolle. Nur die Dorflaterne sah hinterdrein. Ueber ihr blinzelndes Auge regneten die Flocken herab.
Und weiter trabte er in die Nacht hinein. Nicht denkend. nicht fühlend. Der Gaul schüttelte aus der Mähne die Floden und hielt. Roß und Reiter sogen die Luft ein; gierig. Sie schnüffelten. Sie rochen wohl die Heimat.
Ueber den beiden die ewigen Sterne, vor ihnen der weiße Weg, zu Seiten die schwarze Wucht der Tannenwälder. Der Reiter schauerte frierend zusammen, Elopfte sein Roß. lehnte sich an das rechte hr des Pferdes und sprach hinein. Wie zu einem Menschen, sprach er:„ So, Brauner, rechts schwenkt marsch!:
Der Weg wurde breit und stolz. Ries knisterte. Ein Schloß baute sich groß in den Winterhimmel empor. An der Freitreppe hielten sie. Er stieg nicht ab. Er umfing das Haus mit einem seltsam verlorenen Blid, tastete mit seinen Augen lange jedes Fenster ab, jeden Giebel. Dann sah er, wie aufwachend, nach der Tür; lange, lange. Es ging was in ihm vor. Es zudte was um seinen Mund. Seine Schultern bebten in fleinen Stößen. Jetzt lauschte er wieder, sah sich um und nun stieg er vom Gaul, drückte auf die Glocke und wartete. Das Pferd schnaubte. Ein schwacher Blitz ging durch das Innere des Schlosses. Der Blit blieb. Ein halbangezogener, grauhaariger Diener, der noch an seinem Rod herumfnöpfte, öffnete mißtrauisch, trat nah an den Reiter, wurde plötzlich wie zurückgerissen und rief:..Herr Baron!" Und gleich hinterher, wie liebende Freude:..Der Herr Baron!" Und er ris, zitternd vor Erregung, die behandschuhte Hand des Herrn an sich. Der nichte nur wie abwesend, suchte in seinen Manteltaschen ein Tuch, fand es, und während er sich mit dem Tuch die Augen trodnete lächelte er bitter:„ Der verdammte Schnee hat mir die Augen wässrig gemacht." Und nach einer Weile, wie vor sich hinsprechend:„ Allein, lieber Franz. Baron Ferdinand wollte wohl nicht." Mit schwerem Aufatmen zeigte er auf das Pferd. Sofort rannte der Diener. Owlüffel flirrten in seiner Hand. Der Reiter folgte zum Pferdestall. Ein warmer Geruch empfing die Drei. Eine hagere Hand flopfte gutmütig den angetoppelten Gaul: Die erste Nacht in der Hei= mat, Brauner.
Schlaf gut!"
Gießener Zeitung"
fie nicht verpflichtet, vor dem Verlassen ihrer Wohnung meteorologische Beobachtungen anzustellen mit Vermutung über etwaige Glatteisgefahren. Dagegen war es Sache des Beklagten, durch geeignete Vertretung für die Sicherheit des Verkehrs in und vor seinem Grundstüd zu sorg.en
* Berlängerung der Aufbrauchsfrist für Eisenbahnpaketfarten. Durch eine neue Verfügung der Reichsbahnverwaltung ist jetzt zugestanden worden, daß die mit rotem Rand versehenen Eisenbahnpaketlarte neben der neuen mit grünem Rand vetjehenen Expresgutfarte noch bis 30. Juni 1926 zur Auflieferung von Expreßgut verwendet werden kann.
Fahrpreisermäßigung für Kriegsbeschädigte. Von der Erneuerung der Ausweise für Kriegsbeschädigte( Ausweis mit rotem Rand) wird nach einer neueren Verfügung der Reichs= bahnverwaltung für 1926 abgesehen. Die Abteilungen für Schwerbeschädigtenfürsorge werden die für 1925 ausgestellten Ausweise mit dem Stempelaufbrud Gültig für das Kalenderjahr 1926" versehen.
* Falsches Silbergeld. Es befinden sich falsche Einmarkstücke mit dem Münzzeichen„ F" 1924, falsche Reichsmartstücke mit dem Münzzeichen„ F" 1925, falsche Zweimarkstüde mit dem Münzzeichen„ A"," D",„ C“ und„ F" 1925, lettere sind aus Blei mit 3innlegierung hergestellt und haben ein dunkleres Aussehen als die echten Zweimartstüde, sowie falsche Dreimarkftüde 1924 und 1925, ohne Münzzeichen, im Umlauf. Die Dreimartitüde tragen im Kranz fünfmal das Wort„ Einigt" statt ,, Einigkeit". Die zuletzt im Verkehr festgestellten falschen Dreimartitüde tragen im Kranz die Worte„ Einigkeit und Recht und Freiheit" in ganz feiner Schrift und die Umrandung ist schlecht nachgemacht. Sämtliche Falschstücke fühlen sich fettig an und haben einen dumpfen Klang.
* Wiederbelebung der Bauwirtschaft durch steuerliche Begünstigungen. Auf Grund des§ 108 A. O. des bezw. des Art. 3 letzter Absatz des hessischen Ausführungsgesetzes zum Finanzausgleichsgesetz vom 27. März 1924 hat der Hessische Finanzminister bestimmt: Wohnungsneubauten, die im Kalenderjahr 1926 begonnen werden, bleiben für das zur Zeit der Fertigstellung laufende und für die nächstfolgenden fünf Rechnungsjahre auf Antrag grundsteuerfrei; entsprechendes gilt für den verhältnismäßigen Teil der Grundsteuer von solchen Neubauten, die nur zum Teil Wohnzwecken dienen. Die Heranziehung des Hofreitegrundes zur Grundsteuer bleibt unberührt. Ein Bau gilt in diesem Sinne als begonnen, wenn mit der Ausführung des Mauerwerts begonnen wurde. Die Finanzämter sind ersucht worden, hiernach zu verfahren und weiterhin ermächtigt worden, die Steuerbefreiungen, die auf Grund früherer Ausschreiben bisher nur für fürzere Zeit bewilligt werden konnten, auf Antrag ebenfalls bis zum Ablauf des 5. auf die Fertigstellung folgenden Rechnungsjahres auszudehnen.
* Wichtig für Ladenbejizer! Das in letzter Zeit aufgetre tene starte Frostwetter brachte es mit sich, daß die Schaufensterscheiben Beschlag ansetzten oder gar gefroren. Ein derartiger Vorgang bedeutet für das davon betroffene Schaufenster eine Gefahr. Deshalb ist es begreiflich, wenn gegen die Folge= erscheinungen des Frostes an Schaufensterscheiben die verschie
Die beiden Menschen verschwanden im Schloß.„ Erlaube mir, dem Herrn Baron eine gute Nacht zu wünschen." ,, Schon gut, lieber Franz. Geh schlafen."
Der alte Freiherr von Korsigt war wieder daheim. Er haute sich hin, so wie er ging und stand, auf ein Ruhebett, wachte wieder auf, wanderte unruhig durch die Zimmer, schleppte sich, hielt die Hand vor Augen, stand am dunklen Fenster und starrte hinaus, er suchte etwas. Er schien es nicht zu finden und haute sich wieder hin.
Vier Jahre im Krieg und wieder daheim. Pfui Deibel, aus Dred und Blut wieder daheim. Für nichts. Nicht um das Schwarze unterm Nagel. Sein Regiment!
Dahin.
Ohne Glanz; wie graue Würmer waren sie in die Heimat getrochen. Kein Kerl konnte mehr singen. Nur heim! Nur heim! Nicht einmal mehr richtig lachen konnten sie. Er war von Frankreich geritten. Tags geritten, nachts Quartier. Hungernde verstörte Menschen. Grau, Grau, lauter Hungernde, brüllende Menschen wie aus der Unterwelt. Keine Fahne mehr. Verdammt, es war kein Verbandsstoff mehr da, da mußte die Fahne in Fetzen zerrissen werden, um die bluKronen rollten; hei, wie die auf tigen Knochen herum. die Gasse rollten, in den Dred hinein! Ferdinand, mein Junge, du haft das alles nicht mehr gefühlt. Und doch, wärst du mit mir gekommen, weiß Gott, ich hätte gepfiffen, so vor mich hingepfiffen; leise sag ich dir. Gepfiffen aber hätte ich. Was haben sie mit dir gemacht? Ich sehe dich noch neben mir, in Breslau, im Konzert. Wie du die Augen zumachtest, lauschtest. Das Gesicht. Mein guter Junge, du
hattest ein ganz feines Lächeln um den Mund. Alles ist hin. Verscharrt. Dein Jauchzen, deine schnellen Beine, deine strah= lenden Augen und auch das feine Lächeln um den Mund; alles haben sie verscharrt. Welcher Hund schoß dich über den Haufen!! Wie ein Baum konntest du aufwachsen und blühen. Wer hat dich zertreten und zerhauen Wärst du doch mit mir gekommen. Hier ist's warm, wir liegen in weißen Betten und wir können wieder satt sein. Aber du wolltest ja nicht. Wir schreiben neunzehn. Und seit siebzehn konntest du nicht.
Er schlief bis die Wintersonne ins Zimmer fiel; eine Sonne, die klein wie eine goldene Biene sich in den Wolken verfangen hatte. Er hörte Tritte. Man suchte ihn wohl. Der Diener flopfte. Komm nur rein!" Franz erschien, Ver= wunderung zog über sein glattes Geficht: Erlaube mir, dem Herrn Baron einen guten Morgen zu münschen." ..Gu= ten Morgen!" fam es schläftig aus dem Munde des aufgeftük. ten Korjigt. Der Diener stellte das Frühstück bereit und stand wie fragend. Korsigt machte eine kurze Handbewegung. Franz war hinaus.
Nachdem er etwas gegessen hatte, ging er in jein Schlafzimmer, zog sich aus und legte sich zu Bett. Bis tief in den Rachmittag hinein schlief er. Dann badete er und befahl, die Abendtafel zu richten. Im großen Gaal Zwei Gedecke. Vier Kerzen. Braten, Sett. Auf Acht Uhr. Dann zog er sich an. Große Friedensuniform. Orden. Umgeschnallt. Die Uniform
Framstag, den 23. Januar 192
densten Mittel angewendet werden. Die Anwendung von pen, Defen und Heizapparaten aller Art, Gaslampen fleinen Flämmchen, das Vorstellen von Stearinkerzen oder
Limburg. Reichsgraf Franz von 2 mnem Schlosse in Molsberg bei Wallme theit im Alter von 63 Jahren g
a
g
ben frei zu halten oder gar aufzutauen, ist falsch und sehr g
Mühlheim a. M. Das Farbwert
das Begießen der Scheiben mit heißem Wasser, um die Sn größten Grundbesitzer im preußisch fährlich. In der Regel springen derart fünstlich erwärmen Konzern der Farbenfabriken aufg Scheiben sofort. Der dadurch entstehende Schaden geht en nöten Tagen das hiesige Werf ge Lasten des Ladenbejizers, weil solche Schäden bei allen Vers Cassella in Fedhenheim und andere
Um deshalb Ladenbesitzer und Hauseigentümer vor Schädens
sicherungsgesellschaften bedingungsgemäß ausgeschlossen singend werden die Angestellten und Ar
Budget der Gemeinde bedeutet d
zu bewahren, warnen wir dringend vor Auftauversuchen irgentriebes einen erheblichen Steuerausfal welcher Art. Als ein Mittel, die Scheiben vor dem Beschlage Großenhain. Die hiesige BäckerSchwitzen und Gefrieren zu schützen, wird eine Lösung des Seftehen. Der Festakt fand in r 55 Prozent Glyzerin und 63 Prozent Spiritus empfohlen, mafiaal statt. Aus den vielen Glückw welcher Mischung, sobald sie wassertlar ist, mittels eines Fearden, flang immer wieder hvor, da sterleders oder Leinwandlappens, der mit der Lösung befeuchten Kampfe, wie zu harter Arbeit berei
ist, die innere Fläche des Schaufensters abgerieben wird. * Der Ostbund Ortsgruppe Weglar bittet sämtliche fer stehenden Ostflüchtlinge sowie Auslandsdeutsche sich doch res bald zu einer Ortsgruppe betreffs Nachentschädigung zusamme zuschließen. Anmeldungen bei Herrn Umlauf, Wetzlar, Spilbun * Die Butzbach- Licher Eisenbahn- Aktiengesellschaft hat di Genehmigung zum Bau einer vollspurigen Rebeneisenbahn
DO
Spiel und S
Das Ende des Berliner G Mac Namara- Horan Sed Bis zur letzten Stunde hielt die
Oberkleen bei Buzzbach bis zur preußisch- hessischen Grenze mantverlauf des 15. Berliner Sechst Anschluß an die Strede nach Homburg erteilt erhalten. Der Ausgang blieb faßt bis zur den preußischen Teil der Strede betragen die Kosten 170 000 gs ie 145. Stunde mit ihren alle zeh
Aus Nah und
Fern.
genden Wertungsspurts begann, war rejtlos gefüllt.
Die hohe Punktzahl mit 25, 10 un
suchsarbeiten zu einem großzügigen Projekt, bei dem es sich untligen. die Anlage von drei Sammelbeden
Friedberg. Bei der letzten Hochwasserkatastrophe ist wirften eines jeden Spurts versprachen h derum die Notwendigkeit der Anlegung von Talsperren unit weniger als vier Mannschaften Stauwerken in den oberen Flußläufen der Vogelsberger Flü pişengruppe, alle von dem heißen Wil hervorgetreten. Neben dem Grundzwed, die Wassermassen zurügem gigantischen Ringen gab jeder zuhalten und Ueberschwemmungen zu verhindern, käme auch duch die im Kücitand befindlichen Me Möglichkeit der Gewinnung von Elektrizität in Frage. Bekräfte an, um noch in lehter Stunde in den Tälern zwische Möller- Lewanow stießen nach dem Stockhausen und Herbstein handelt, fanden bereits in den leichten nach verzweifeltem Kampf das ten Jahren statt, wobei zehn Meter tiefe Stollen gegraben wuhur noch eine Runde hinter der Spizer den. Nach dem ausgearbeiteten Plan soll das Pringenbacht Der Kampf zwischen Rieger- Giorg westlich von Stodhausen, die Altfell zwischen Schlechtenwege horan endete mit einem knappen Sieg und Altenschlirf und die Alte Hochel zwischen Schadges unantic gegen 509 des deutsch- italieni
Rizfeld gesperrt werden. Müs stationiert werden.
Das Kraftwerk soll bei dem Dotahn war zu schwach, um Tiek genügend eingestellt worden und die Ausführung des Projekts dürfte vesamall. Alle übrigen Paare überrunde Nunmehr sind die Vorbereitungseiden Berliner reichte es nur zum dritt
der Geldbeschaffung abhängen.
Offenbach. In der Sitzung des Kreistages wurden die 15. November 1925 stattgefundenen Kreistagswahlen einstimm
bestätigt. Der Kreistag wählte in den Kreisausschuß 1 Deutsc volksparteiler, 1 Zentrumsmann, 1 Demokrat, 1 Kommunist un
Der letzten Stunde war Mac Namara
fonnte sechsmal als Erſter das Ziel fünf Spurts, Dewolf, Vanderhove
zwei.
Riesenbeifall, der namentlich dem
2 Sozialdemokraten. Nachdem noch verschiedene wirtschaft alt, Kränze, Ehrenrunden, und das Fragen besprochen waren, vertagte sich der Kreistag.
Herborn. Der diesjährige( 7.) Nassauische Bauerntag find in der Zeit vom 17. bis 20. Juli in Herborn statt. Mit d Tagung wird auch eine Tierschau und Maschinenausstellung ve bunden sein.
ennen gehörte der Vergangenheit an!
Das Resulat des Rennens ist folge 1. Mac Namara- Horan 569 Punkt
Er stieß das Glas zur Seite, daß machte ihn wieder straff. Nur sein verwelftes Gesicht han den Kopf auf die Tischplatte und w immer noch dieselbe ungesunde Farbe. Die Kerzen fladerten und gligerten sic
Eine halbe Stunde lief er durch den verschneiten Part. Din Saal konnte seinen aufgelegten R Wildbach schoß wie ein silberner Pfeil in den Wald hinei nomen. Gegen Morgen stand er au Er fröstelte und ging schneller zurüd. Am Tor wartete sche wie ein Gespenst und knurrte vor sich dinand! die Zeile. Du liegst d der Diener. Im großen Saal strahlten die Lichter. Wie zuden wenigstens noch alles gut geworden Dann ging er in sei glitzernde... würmchen schwebten sie in der Finsternis überredt. der weißen Tafel. Korsigt schlich um die Tafel herum u im Sekretär herum und fand ein Schr Dedel. Auf dem Etikett stand, in G lächelte: Trag auf, Franz!"
Korjigt ging in die Finsternis des Saales hinein. D Barquettboden tnarrte. Dann kam der Diener, legte die Spe sen auf; als er an den zweiten Teller tam, blickte er fragem Der Baron jagte rasch:„ Den auch, Franz.
Nun kannst du gehen!"
So,
och:„ Ferdinand, Freiherr von Korsi
franzöfifches Dittatheft aus der Unte las der Alte darin herum. Plötzlic finger auf ein Wort: acquerer. bitter in sich hinein. Das hat er ja o geschrieben. Ja, auch ein P
Er blätterte weiter. Ein
Als er hinaus war, setzte er sich, griff eine Flasche, fülas die Gläser, hob sein Glas zitternd. Das Glas schäumte uier blätterte sich auf.- O Got perlte wie eine goldene Quelle:„ Willkommen daheim, me miserabler Franzose war er doch. A G gelernt, verflucht noch mal. Und wie
jo!
Junge! O Gott, Junge. was ich meine.
Verflucht; mal wieder langstreden.
Faul sein. Allen Dreck los sein. Ach du, du bist fchrieben, das ihr nicht vergessen h Die eine Zeile, die Zeile, du weißt und dann ließ er das Heft falle
Ach, nicht so bescheiden sein, Ferdina
Die eine Zeile, das bist du:„ Der Leutnant Freih
v. Korsigt nahm bei Fontaine- Notre- Dame eine feindliche G
Rach Tagen ritt er ins Dorf.
machte er halt und schlug mit der Re
lung." Weißt du, wie ich das las. Ich war wie verrückt. 2 verschüchtert. Sie konnte vor Verleg
traf mich wie eine wahnsinnige Besoffenheit. Jm Heeresberid du, Ferdinand. Ich hätte mich in eine ütze schmeißen fönne aufs Knie, und Gott danken, daß du bist, daß du mein Jun bist. Daß du mein Ferdinand bist. Jch, der Oberst
an die Fensterscheibe. Eine ältliche, a job ihre Hände immerzu unter di gaten Tag, Herr Baron!" Er reichte seine behandschuhte Ha abgemagerte Hand ergriff sie. St G
D
Korsigt, in einer Pfütze Intend. Aber ich jetzte mich auf ein toden, traurig und schüttelte nur Feldstein und las sie immer wieder, die eine Zeile. D. Mogen Kopf. Korsigt sah, daß Le stand gut, die eine Zeile! Jm Abendbericht vom 22. Rove Mieben und gafften. Er sprang vor ber 1917. Und wie ich sie wohl hundert Male gelesen hatte, eintreten?" Ohne zu antworten, riß
fing ich an, die Zeile zu singen. Erst summte ich sie wie Landsknechtlied und dann sang ich sie, und dann pfiff ich
Stuhl hin und wischte ihn mit der e An einer Nähmaschine am Fen
Alles hätten sie mir nehmen können; alles; mein Schloß, mwa 15 Jahren; gelbblond, sommers Nur diese Zeile nicht. Ich stand in Cambas, als sie den Baron erblickte.-
Land; alles.
Dor meinem Regiment. Ich wollte was jagen; aber da sah wie mich die Kerle alle anglotten.
Sie hatten es w
alle schon gelesen. Und da sagte ich nichts. Nur Freibict jagte ich. Und das war wohl mein stolzester Befehl. Aber du! Ferdinand, Profit! Profit!
Pfeif auf
Sie gang zu ihm hin, fnigte und ben Sie reichte ihm eine hagere, ar Der Kulte aufgesprungen war. We lannit ihn nähen?" Sie schlug die and trampit die Hände ineinander Spa?" Sie hb lächelnd das Gesich Itampiten Hände auseinander., Na,
Zeile. Sie war mit Blut geschrieben. Mit der Blutart m
sie hingehauen. Für nichts. Für gar nichts.
tommt's, daß meine Spuren rotdunkel sind von Blut? einer Stolz verklärte das müde M
jie was wollten Aber was wollten sie denn? Durch! Gieg! Es lebe Deutschland. Aber Deut
Duite fich wieder und tat so emjig. Di
land ist dennoch verredt. O Gott, ich möchte ein Junge je
der von der Mutter abends schlafen gelegt wird. Das Han wieder an die Frau.
falten;
Irint!
ich fann's nicht mehr. Und du? Mein Jung Irint! Laß das Händefalten. A
jamet zwar; aber bedächtiger wie vo Also, dein Emil ist noch nicht zu Er tommt auch ni -Sit er auch gefalle
hat dir die Hände gefaltet? Die lumpige Zeile im Heer Nein, nein: Deine Hände waren nichts me
bericht?
Rein.
Was?
Sie nidte. Ihre Mundwinkel 3
nicht ein Gewehr fonnten fie fassen, da haben sie deine Sie schien es aber nicht gleich zu
genommen und in einem französisches Erdloch gefaltet."
hätte sie etwas zu verbergen, zum G


