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Sonnabend, den 20. Februar 1926.

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Gießener Zeitung'

den Mietern getragen werden können. Die volkswirtschaftliche| sen, aber feinen Karneval mehr feiern. Was in den sechziger Einsicht brach sich Bahn und legte den Grundstein zum plan­mäßigen Wiederaufbau unseres durch die falsche Wohnungspolitif jerrütteten Wohnungswesens.

Doch die wirtschaftliche Bernunft muß weichen, wenn es das Barteiinteresse erfordert.

Der Wohnungsausschuß des preußischen Landtages hatte u. a. einmütig gefordert, zur Sentung der Neubaumieten und zur Anregung der Bautätigkeit Neubauten für 10 Jahre von der Grundvermögenssteuer zu befreien.( Italien gewährt für Neu­bauten für 25 Jahre Steuerbefreiungen.) Der Ausschuß ließ sich bei diesem Beschluß von dem Gedanken leiten: Der Staat erhält Die Steuer für das Gebäude nur dadurch, daß er den Neubau ermöglicht. Fördert er die Neubautätigkeit durch 10jährige Steuerbefreiung, so erleidet er- wenn ihm auch die Mehrein nahmen verloren gehen teinerlei Berluste, aber er erschließt fich vom 11. Jahr ab eine neue Einnahmequelle.

Der preußische Finanzminister aber denkt anders. Für ihn gelten offenbar feine vollswirtschaftlichen, sondern lediglich steuerfistalische Gründe. Er lehnte im Hauptausschuß die von Der deutschnationalen Boltspartei geforderte Befreiung auf 10 Jahre ab und war nur bereit, eine Befreiung für 5 Jahre zu­zugestehen und entgegen dem Beschluß ihrer Bertreter im

Wohnungsausschuß

beschlossen Sozialdemokraten, Demokraten und Zentrum entsprechend der Forderung des Finanzministers die Befreiung nur für 5 Jahre.

Wen die Götter verderben wollen, den schlagen sie mit Blindheit, sagt ein altes Wort. Das gilt in ganz besonderem Maße für die Wohnungspolitit, wie sie in Preußen betrieben wird. Der gute Wille des Wohnungsausschusses und in diesem Falle auch des Wohlfahrtsministeriums scheitert an der Ein­sichtslosigkeit des Finanzministers und dem Parteigeist der Weimarer Koalition.

Lokales.

Gießen in Maske.

Es ist natürlich, daß, wo es viel junges lebensfrohes Bolt gibt, wie in Gießen, es zumal im Winter nicht tlösterlich her­geht: aber die Musenstadt leistet, was das Tanzen anbelangt, wirklich etwas. Man bedente nur, eine ganze tanzlustige junge Universitäts, Kaufmanns- und Beamtenwelt. Die Aufopferung der jungen Damen bleibt wirklich bewundernswert. Karneval ist das Bedürfnis, in Maskeraden sich auszutoben, den Alltag und seinen Philister vor den Bliden der mitleidenden Mensch­heit zu verhüllen, sich selber eine schönere Natur" vorzuzau bern. Doch eben damit hat's in unsern Landen seine eigene Bewandinis! Was in gottgesegneter Gegend, wo goldne Sonne sich in goldnen Wein verwandelt, an unserem ander­wandten Rhein, Lahn- und Wiesedgebiet, selbstverständlich ist. zwanglose Heiterfeit, geistsprühender Uebermut, das tranft in unjerem nur allzusehr am Mangel anmutsvoller Gedanken­losigkeit, phantastischer Ausgelassenheit. Unfre lieben Mitbür ger, mögen sie den sogenannten besserfituierten Ständen, mögen sie dem geliebten Bolte angehören, kommen alle über ein ge= wisses Quantum von Hemmungsgefühlen nicht hinaus. Gelingt dies schon unter Ein- und Zusag geistvoller Getränke, so artet der Mummenschanz nur allzuleicht in Banalitäten aus. Kein Wunder, daß wir zwar Karnevalszeiten über uns ergehen las

Assuh

ZIGARETTEN 4& h

ADLER- COMPAGNIE A.G. DRESDEN

Erinnerung an den Boxeraufstand

Vor 25 Jahren.

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Im fernen Osten bereiten si chanscheinend neue fremdenfeind­liche Ereignisse ähnlicher Art vor, wie vor einem Vierteljahr­hundert sie die Welt in Aufregung versetzten. Es dürfte daher nicht uninteressant sein, sich die damaligen Ereignisse zu verge­genwärtigen.

Als das vorige Jahrhundert sich zur Neige begab, spielten sich in China auf große Umwälzungen deutende Vorkommnisse ab, deren eigentlichen Charakter man in Europa aber noch nicht extannte. Seit dem chinesisch- japanischen Kriege war dem un­glücklichen Lande ein Stück nach dem anderen abgenommen ohne zu beachten, daß mit diesen Amputationen auch der Mandschu Regierung, die den europäischen Diplomaten so willfährig, daher auch so angenehm war, der feste Halt genommen wurde. China besaß schon damals, besonders in den auf amerikanischen Univer­jitäten gebildeten Chinesen, eine sich selbst und ihr Volt achtende Klasse. Diese leitete eine Bewegung ein, durch welche dem für den chinesischen Nationalstolz unerträglichen Verhalten der Re­gierung dem Auslande gegenüber ein Ende gesetzt werden sollte. Aber selbst wenn diese Reformbewegung von der Mandschu- Par­tei unter der Kaiserinwitwe Tsu- Ti blutig unterdrückt worden war, hatte sie doch Boden gefaßt im Volk und wurde sogar von der Mandschu Regierung selbst mit großem Geschick für ihre Zwede ausgenugt.

Die Ermordung eines englischen Missionars in der Provinz Schantung im Januar 1900 hatte die Diplomaten in Pefing auf die von ihnen Borerbewegung", in Wirklichkeit die Fauft der gerechten Freundschaft" genannte Bewegung aufmerksam ge macht. Zunächst nur als ein bewaffneter Protest der Aermiten der Armen gegen ungerechte Steuern und daher auch als harm los angesehen, nahm diese Bewegung bald einen ernsten Charaf­

Jahren die Gesellschaft des seligen Loketaftens", nach theini­schem oder venezianischem Muster mit dem Karneval hierorts eingeführt, ist nicht mehr. Immerhin, die Mastenbälle find uns geblieben. Freilich haben sie bei allem Aufwand an Mit­teln und Reflame die biedermeierliche Philiftrofität nicht ein­gebügt. Sie Iranten an einem Snobismus, an seelischen Hem­mungen der Teilnehmer. Unfre Leute aber find zu dummftolz, halten eine natürliche Aeußerung der unrationalen Seite menschlichen Wejens für Dummheit, nicht für das, was sie sein joll, Entspannung, Befreiung der durch Alltag und Pflichten und tausend Nöte eingeengten Phantasie. Sie sind flügellahm und verbergen ihre Phantafiearmut wohl gar hinter moralin jaurem Pharisaertum. Die Jllufion ist aus unsrer Zeit ge­schwunden, wir sind alle viel zu vernünftig geworden, das ist der Uebelstand. Man hält es gar nicht mehr für anständig, in einer Charaktermaste zu erscheinen. Die Mastenbälle sind er storben."

Jeder kleine oder größere Verein veranstaltet mehr oder weniger öffentliche Masteraden. Auch mit der Einhaltung der Dorgeschriebenen Mastentoilette wird es nicht allzu genau ge nommen. Leider! Denn die Qualität des Festes leidet unter der Notwendigkeit, die ausgedehnten Festräume mit Gästen in Quantität zu füllen. Dede Frads und banale Alltagskleidung störten selbst in besseren Veranstaltungen dieser Art den Gesamt­eindrud. Wer die Zeitungsankündigung der heimischen Blätter verfolgte, der tönnte bag erstaunen über die Fülle von Phantafie, die sich in Maskeraden austobte.

Und wer die Körperkraft, die Zeit und das Geld auf­brächte, studienhalber, wie der ehemännliche Fachausdruc lautet, alle diese schönen Versprechungen auf ihre gewissen­hafte Einlösung zu prüfen, er fäme zu dem ewig langweiligen Ergebnis: fie gleichen einander wie ein Ei dem andern. Es bleibt sich ewig gleich.

Man ist nachsichtiger geworden. Das Jahrhundert vom Biedermeier zum Kubismus und Futurismus ist nicht spurlos an uns vorübergegangen. Aber allem guten Willen zum Trotz ist als Symptom unsrer noch so schönen Festivitäten ein spießer­licher Grundton nicht zu leugnen. Die guten Leute resolvieren mit beharrlicher Bosheit: Wir haben unsern Eintritt bezahlt! Wir haben unsre Ehrenkarte erhalten und nichts bezahlt. Nun sollen sie uns alle am üfieren! Eine platte Un­fähigkeit zu ,, ungehenrer Heit rleit", die offenbar mit der Platt­heit der Heuchelheim Gießener Lahn Landschaft in einem geopsychischen Zusammenhange steht. Daß die Lieben, ein jeder einzelne, mitspielen, mitmimen, selber Akteur sein müssen, will ihnen nicht in den Sinn. Dazu sind bezahlte Kräfte" da! C. K.

Bekanntmachung

über die Einreichung von Belegen über den Steuer­abzug vom Arbeitslohn für das Kalenderjahr 1925.

Auf Grund der Verordnung des Herrn Reichsministers der Finanzen über die vereinfachte Einreichung der Beloge über den Steuerabzug vom Arbeitslohn für das Kalenderjahr 1925 vom 19. Januar 1926, sind bis spätestens 1. März 1926 bei dem Finanzamt einzureichen:

A. Falls die Lohnsteuerbeträge den Finanzkassen bar über­wiesen wurden:

1. Lohnsteuer- Ueberweisungslisten nebst Bescheinigungen von Arbeitgebern über die im Kalenderjahr 1925 ein behaltenen Steuerabzugsbeträge derjenigen Arbeitnehmer, die im Ka­lenderjahr 1925 während der ganzen Dauer der Beschäf­tigung oder während eines Teils derselben in einer anderen Gemeinde als in der Beschäftigungsgemeinde einen Wohn­sitz oder ihren gewöhnlichen Aufenthalt hatten.

Als Beschäftigungsgemeinde gilt die Gemeinde derjenigen Betriebsstätte, von der aus im Kalenderjahr 1925 der Ar­beitslohn gezahlt worden ist und Steuerabzugsbeträge ab­zuführen waren. Im Behördeverfahren ist der Sitz der zah­lenden Kasse maßgebend.

Für jede Wohnsitzgemeinde ist eine besondere Lohnsteuer­Ueberweisungsliste auszuschreiben. Besitzt der Arbeitgeber mehrere Betriebsstätten, von denen aus im Kalenderjahr

ter an. Von der Ausplünderung der reichen Chinesen griff fie mit Raub und Mord über gegen alle Ausländer und christlichen Chinesen. Die Mandschu- Regierung hatte, um die gegen sie selbst gerichtete Bewegung abzulenten, die Ausländer und Christen für vogelfrei erklärt. Wie wir heute wissen, wurden damals, mit dem Hintergedanken, dieselben auf dem Wege nach Tientsin zu ermorden, die Gesandtschaften aufgefordert, binnen 24 Stunden Pefing zu verlassen. Dieser Plan miglang insofern, als der deutsche Gesandte, Baran v. Ketteler, schon auf dem Wege zum Tjunglijamen, also zu früh, hinterrüds von einem chinesischen Soldaten erschossen wurde. Nun warf man die Maste ab und belagerte mit regulären Truppen die nur schwach ver­schanzten Gesandtschaftsgebäude.

Die fremden Staaten zogen zwar vor der Mündung des Beiho Kriegsschiffe zusammen, aber ihr Tiefgang ermöglichte es ihnen nicht, die sich quer über die Mündung ziehende Barre zu überschreiten, und die kleineren Schiffe waren mit ihren leichten Geschützen nicht den schweren Kalibern der Takuforts gewachsen. In Tientsin, das von der Chinesenstadt aus schwer bedroht war, waren alle fremden Streitkräfte, darunter auch Teile der deut­schen Seebataillone, durch Freiwillige aller Nationen verstärkt zusammengezogen. Die Verbindung von Tientsin mit Peking und dem Meer war unterbrochen. Bei der Verteidigung der Gesandtschaften und besonders des Teils der Stadtmauer, dessen Verlust verhängnisvoll gewesen wäre, zeichneten sich die Dent­schen und Amerikaner besonders aus.

Der englische Admiral Seymour unternahm auf die- aller dings übertriebenen Nachrichten von dem bevorstehenden Fall der Gesandtschaften einen Entsatzversuch, der aber halbwegs Peking im dichten Kaulian steden blieb. Der Rüdweg nach Tientsin mußte blutig erkämpft werden. Der Hauptanteil am Gelingen desselben fällt den deutschen Truppen zu, die sich, durch die bedeutsamen Worte des englischen Admirals: Die Deutschen

Sonnabend, den 20. Feb Borzugsrenten find nur an die

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abzuführen waren, so sind von jeder dieser Betriebsstätte

richten.

Bascoe, Attiengesellschaft hier, i

1925 Arbeitslohn gezahlt wurde und Steuerabzugsbeträger Wohlfahrtsamt der Städte) aus die Lohnsteuer- Ueberweisungslisten besonders auszu Hessisches Amtsgericht. Wel Arbeitnehmer, die während der Dauer der Beschäftigun kontursverfahren eröffnet. Alle im Deutschen Reich weder einen Wohnsit noch ihren gekontursmasse gehörige Gache in wöhnlichen Aufenthalt hatten, sind für sich in einer gemein tursmasse etwas schuldig sind,

schreiben.

jamen Lohnsteuer- Ueberweisungsliste zusammen aufzuführen bis zum 7. März 1926 Anzeige zu

*

Konjular- Nachrichten. Der burgischen Konjul in Wiesbaden anerkannt und zur Ausübung to Boltsstaat Helfen zugelassen wo Sonorartonful in Frankfurt a. M

2. Fehlanzeigen von den Arbeitgebern, die Ueberweisungs listen und Bescheinigungen nach Ziffer 1 nicht auszuschreiber und einzureichen haben. B. Falls Marfen geklebt wurden:

3. Steuerfarten und Einlagebogen, die zum Einkleben un Entwerten von Steuermarten verwendet worden sind vo den Arbeitnehmern, deren Steuerabzug vom Arbeitslohn in Kalenderjahr 1925 im Martenverfahren durchgeführt wurde Zuständig für die Ablieferung ist das Finanzamt, in desjen

gewöhnlichen Aufenthalt hat.

Auf die Verpflichtung zur Einsendung oder Uebergabe der

zuweisen.

ild ist anerkannt und zur Ausi tungen im Boltsstaat Hessen zug midt ist vorläufig anerkannt und

Sonorarlonjul von Griechenland in

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Kirchenrat Strad, ein um

Herr war unter anderem 12 Jah

Bezirk der Arbeitnehmer zur Zeit der Ablieferung seinen gerrichtungen im Voltsstaat Hesse Steuerfarten und Einlagebogen haben die Arbeitgeber verdienter Geistlicher, fonnte Don durch Anschlag in den Arbeits- und Geschäftsräumen hin törperlicher Rüftigteit seinen 80. An Stelle des Arbeitnehmers tann der Arbeitgeber die Gießen, jahrelang Mitglied der R Einsendung oder Uebergabe der Steuerkarten und Einlage Jabre Rechner des oberhessischen und Einlagebogen dem für den Arbeitgeber zuständigen 3" verbreitete Meldung über Die Vordrucke für die Lohnsteuer- Ueberweisungslisten und leicht liegt jener Meldung der ,, B Bescheinigungen( 3iffer 1) sowie für die Fehlanzeigen fassung irgendeines Berichterstatte

bogen übernehmen. In diesem Falle sind die Steuerfarten

Finanzamt zu übersenden.

( 3iffer 2) sind bei den Finanzämtern tostenlos erhältlich. Auch wird von diesen jede weitere Auskunft erteilt. Ort und Datum.

Finanzamt.

*

Februar- Miete.

Nach Anhörung von Interessentenvertretungen und Sach

* Keine Auflösung der Univer

der hessischen Universität Gießen tri

Hessischen Landtag abgelehnten fon

here Richtung in durchaus unzutreff

Rigtig ist lediglich, daß aus Grün einem Eingehen des pharmazeutif und seiner Verschmelzung mit ähn Universität Gießen zu rechnen ist. * Die Ein- und Verkaufsgenoss

verständigen wird auf Grund des Artikels 9 der hessischen Ausen und Umgegend e. 6. m. b. H. h

jührungsverordnung zum Reichsmietengesetz in der Fassung der Verordnung vom 20. August 1923( R. G. BI. S. 276) und der §§ 27, 28 der 3. Steuernotverordnung vom 24. Februar 1924

den 24. Februar, nachmittags 3 Uh ihre diesjährige Generalversammlu

* Der Hessische Landeslehrerv

10. August 1925( R. G. BI. S. 254) für die Berechnung der Miete ordnung steht als Hauptthema, ( R. G. BI. S. 74) in der Fassung des§ 11 des Gesetzes vom jammlung am 9. und 10. April in

für den Monat Februar 1926 folgendes bestimmt:

Die für den Monat Januar durch Bekanntmachung des Hessischen Gesamtministeriums vom 11. Januar 1926 getrof fene Regelung der gesetzlichen Miete bleibt auch für den Monat Februar bestehen. Danach beträgt die Miete für den Monat Februar 1926 88 Prozent der Friedensmiete.

*

* Zur Einreichung der Lohnsteuernachweise. Eine vom 4. Februar datierte Verfügung des Reichsfinanzministeriums ordnet die Verlängerung der Frist für Einreichung der Belege, die ursprünglich bis 15. d. Mts. lief, auf 1. März ds. Js. an.

* Auswertung der Hessischen Staatsschuldbuchforderungen. Die Einträge in das hessische Staatsschuldbuch sind auf Grund des Anleiheablösungsgesetzes dem Reichsschuldbuchbüro in Ber lin zum Eintrag als Anleiheablösungsschuld in das Reichs. schuldbuch übergeben worden. Der Gläubiger einer vor dem 1. Juli 1920 in das hessische Staatsschuldbuch eingetragenen Forderung ist Altbefizer". Seine Schuldbuchforderung wird von amtswegen ohne sein Zutun in Anleiheablösungsschuld um. gewandelt; die gesetzlichen Auslosungsrechte werden gewahr Sobald der neue Eintrag in das Reichsschuldbuch bewirkt ist, erhält der Gläubiger hierüber Nachricht. Bei der großen Zahl der Einträge kann sich die Mitteilung dieser Benachrichtigungen an die Gläubiger unter Umständen bis in die Sommermonate 1926 hinausziehen. Ein Schuldbuchgläubiger kann aber auc Altbesitzer sein, wenn seine Forderung erst nach dem 1. Juli 1920 eingetragen ist, nämlich dann, wenn er die eingetragenen Stüde schon am 1. Juli 1920 in Besitz hatte. In diesem Fall muß er umgehend seine Ausweise( 3eichnungsschein, Bankausweis, Finanzamtsbescheinigung usw.) der Hessischen Staatsschulden­verwaltung bis spätestens 28. Februar vorlegen. Anträge auf

an die Front", gebührend gekennzeichnet, ein dauerndes Ruhmes blatt hier erworben haben. Nach der Besitznahme der Chinesen stadt mußte der Weg zur Küfte freigemacht werden. Dies gelang durch die Erstürmung der Tatuforts, bei der sich wieder die Mannschaft des deutschen Kanonenboots Jltis" unsterblichen | Ruhm erwarb. Erst nach der Einnahme der Peitangforts, bei der auch Truppen des deutschen Vorforps beteiligt waren, war Tientsin wieder völlig in Sicherheit.

Inzwischen hatte die ganze zivilifierte Welt gerüstet, das deutsche ostasiatische Expeditionstorps zählte etwa 20 000 Mann. Graf Waldersee wurde zum Oberbefehlshaber der gesamten Truppen ernannt, und als er Ende September in China eintraf, verstand er es durch sein entgegenkommendes, alle Zwiftigkeiten vermeidendes Wesen in keineswegs durchweg miteinander har monierenden fremden Truppen vor gefährlichem Gegeneinander­agieren zu bewahren. Peting war inzwischen von dem englischen General Gajelee entsetzt. Aber die Aufgabe Waldersees bestand nicht nur darin, die Provinz Tichili von den Boдern und regu= lären chinesischen Truppen zu säubern, sondern auch in der Be­strafung der Ermordung der Christen. Dies führte zu größeren Expeditionen in der Richtung auf Kalgan und Baotingfu, gegen die große Mauer und über diese hinaus bis in die Mongolei. Auch bei diesen Borstößen erwiesen sich die deutschen Soldaten als erstklassig und riefen bei allen Kriegsteilnehmern Anerken nung und Bewunderung hervor. Neben den Deutschen beteilig ten sich an den größeren Expeditionen Engländer( diese auch manchmal allein) und Franzosen, aber auch Japaner, Italiener und Desterreicher unterstellten sich gelegentlich der deutschen Füh rung. Während aber die Engländer dem deutschen Oberkommando das lonalste Entgegenkommen bewiesen, verhielten sich die Fran­zofen am Schluß des Feldzuges an der Grenze von Schansi auf­fallend zurückhaltend. Dies hätte der chinesischen Uebermacht gegenüber für die Deutschen gefährlich werden können,

wenn

Berhältnis zur Erziehung". Fern

Schriftleiters für den Schulboten"

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Der Kreis- Krieger- Verband Bi

auf ein 30jähriges Bestehen zurüd Anlaß am 19., 20. und 21. Juni nach dem Kriege. Mit dem Fest Bez- Gruppe der Kriegsbeschädigte und des Kriegerverbandes des R den sein. Man beabsichtigt, das gestalten. Sämtliche Nachbarverbi eingeladen und haben zum Teil s ichert.

* Die Gesellschaft Liebi gründet wurde und die damalige herstellte und als Museum umg Aufruf an die deutsche Deffen Ritteln zur Erhaltung und museums deutscher Wissenschaft würdige Stätte, an der einst Jus ersten Male in Deutschland Che aus eine Reihe unserer bedeuter ist, dieses Dentmal für Liebig muß erhalten bleiben. Die erfo 12 000 bis 15 000 Mark geschätzt

* Der erste weibliche Bäcker

prüfung.) Vor dem Prüfung Siedentopf für das Bädergewe Frau Berta Hoffmann a gut" im Brattischen und gut

ihnen nicht ein so vorzügliches Bestanden hätte, dem es auch nissen gelang, den deutschen W

Wie bei den triegerischen friedlicher Beziehung das W

über jedes Lob erhaben. Im nehmern anderer Nationen Don den Deutschen mit Scho Bländerungen fern, war vor Soldaten der verbündeten N lichen Verkehr tadellos, so d die Herzen aller gewannen. auch hier in allen Lagen un der Dank des Baterlandes das alte deutsche Herr erneue Die zur Bestrafung Chin nit für dieses Land, wohl

tionen, were blutige Folg Krieg und in den Atten des

die Spuren eines verhäng England und Deutschland, Dorzubeugen den Diplomate

3

Der Frühling zog Der Sommer folg Dann tam der He

Und leise sah ich In ihm der Erde Dann wandt auch

Und von den Jah

Blieb nur der W

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