Sonnabend, den 18. September 1926.
über den Verhandlungen hinter den Kulissen hatten, der Holländer Loudon und der Norweger Nanjen, waren auch jetzt die mutigsten Befämpfer dieses Beschlusses. Aber es gelang ihnen nicht, durchzubringen, da man der ewigen Verhandlungen müde war, und fürchtete, daß eine Neuaufrollung der Frage auch den Eintritt Deutschlands hinausschieben würde.
Es war ein feierlicher Augenblid, als sämtliche anwesende Vertreter der Bölferbundstaaten mit einem lauten Yes ober Oui bem Antrag auf Deutschlands Eintritt und der Gewäh rung des ständigen Ratfiges zustimmten. Noch ehe von der Tribüne das Ergebnis verfündet wurde, brachen die Zeugen dieser Abstimmung in spontanen Beifall aus. Niemand wirb Dieses Schauspiel vergessen, das eine traurige Vergangenheit abschloß und das der Beginn einer Zukunft werden soll. Dabei wird man sich nicht der Illusion hingeben, als ob nun mit einem Schlag alles anders würde und als ob Deutschland im Völlerbund ein leichtes Spiel hätte. Aber ein Anfang ist gemacht, und der gute Wille wird auf allen Seiten vorausgesetzt.
*) Inzwischen hat Spanien leider seinen Austritt offiziell angemeldet und ist augenblidlich weder im Rat noch in der Völkerbundversammlung vertreten.
Zwei Pariser Zeitungen in deutscher Sprache.
In diesen Tagen sind in Paris zwei Zeitungen in deutscher Sprache, die„ Bariser Deutsche Zeitung" und die„ Neue Pariser Zeitung" zum ersten Male erschienen. Beide Blätter gelangen wöchentlich zur Ausgabe.
Unzeitgemäß.
Die Frtf. 3tg." berichtet von der Anordnung eines Berliner Lyzeumsdirektors, Schillers Lied von der Glode" in seiner Schule nicht mehr durchzunehmen. Das Gedicht sei nicht mehr zeitgemäß. Wenn das deutsche Leben sich ändere, tönne man wieder darauf zurüdgreifen. Schade, meint das genannte Blatt dazu, daß die jungen Berlinerinnen unseres Nationaldichters idealistisches Bild des Lebens nicht mehr kennenlernen sollen. Aber so unrecht habe der Direttor eben nich Seit Schiller sang, habe sich einiges geändert: Nicht mehr sammelt die züchtige Hausfrau die schimmernde Wolle, den schneeigen Lein, sondern sie lauft Seidenstrümpfe und rennt in Ausverkäufe, um hauchleichte Garnituren zu erstehen; der Vater zählt die Häupter seiner Lieben nur am Sonntagabend, wenn die Kinder ihre Sonntagsfahrkarte abgefahren haben oder aus dem Stadion tommen. Und was den Jüngling betrifft, so tauft er Blumen im Geschäft, falls für Florens Kinder überhaupt Neigung besteht und die Ueberreichung eines Faltbootes nicht lieber gesehen wird. Am weitesten tommt er, wenn er über ein Motorrad verfügt mit Soziusfig. Später wird man heiraten, möbliert wohnen, oder in eine Pension ziehen, vielleicht auch in eine Wohnung, falls das Wohnungsamt einwilligt. Dann kommt nach langen Jahren ein Kind, vorausgesetzt, daß Stisport, Autotouren, Alpenbesteigungen, Zimmergymnastit u. dergl. für das Kind Zeit übriglassen.
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Die zionistische Bewegung.
Trotz der schweren Krise" der zionistischen Bewegung in Palästina, von der der Londoner Delegierte Felix Rosenblueth auf dem Erfurter Delegiertentag der Zionistischen Vereinigung für Deutschland berichtete, beabsichtigt die zionistische Exekutive, in den nächsten zehn Jahren jährlich 30 000 Einwanderer nach Palästina zu bringen und sie dort wirtschaftlich zu verwurzeln. Auch im deutschen Zionismus stellte man eine Krists fest; jedoch tönne von einem Altern der Bewegung nicht die Rede sein. In Palästina müsse die Entscheidungsschlacht des Zionismus geschlagen werden; dabei gelte es aber, die Zionisten außerhalb Palästinas jahrzehntelang in einer Spannung zu erhalten, die nötig sei, um das Ziel des Zionismus zu erreichen. Das Tempo müsse dabei soweit als möglich beschleunigt werden. Eine der wichtigsten Aufgaben sei es, höchstqualifizierte zionistische Führer in Palästina ansässig zu machen. Dazu sei auch ein zionistisches Schulwesen nötig.
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Handwerk und ständige Tariffommission der Deutschen Reichsbahngesellschaft.
Der Reichsverband des deutschen Handwerks hatte sich vor furzem an den Reichskommissar für das Handwerk und Kleingewerbe gewandt mit dem Ersuchen, dafür einzutreten, daß dem Handwerk ein Sitz in der ständigen Tariffommission der Reichsbahngesellschaft zugebilligt wird. Der Reichsverband hat sich zu diesem Vorgehen veranlaßt gesehen durch den Umstand, daß das Tarifamt der Reichseisenbahn wohl eng mit Handel, Industrie und Landwirtschaft zusammenarbeitet, dem Handwerk jedoch keine genügende Beachtung schenkt, obwohl dessen Interessen bezüglich der Tarifgestaltung der Reichsbahn sehr häufig im
Mein erster und mein letzter Kampftag.
Es war 1914 bei einer leichten Feldhaubitz- Munitions- Ko lonne des 15. A.-K. Der größte Teil der alten Mannschaften war zum Auffüllen der Frontbatterien nach den schweren Verlusten im Elsaß und bei Craonne verwendet worden. Junge Kriegsfreiwillige mit taum 6 wöchiger Ausbildung ergänzten den Bestand. Wir kamen zum ersten Male am 30. 10. 1914 bei Ypern ins Feuer. Die Batterien hatten im Kampfe um Wervicq und Tenbrichen starke Verluste gehabt. Dazu trat Munitionsmangel ein. Da hieß es: Kolonne vor! Wir Jungen waren schon früher von Vorgesetzten und alten Leuten über das Gefecht und das Verhalten darin belehrt worden. Aber die Wirklichkeit übertraf jede Vorstellung. Als wir ins Feuer einfuhren, als rechts und links, vorn und hinten die Gra naten einschlugen, über uns die Schrappnells flirrten, da war es mit der Fassung vorbei. Ein Angstgefühl legte sich beklem mend um die Brust. Uebelkeit stieg auf, die Gesichter schillerten grünlich. Instinktiv wollte sich jeder decken. Die Fahrer, noch nicht völlig sicher, konnten die unruhigen Pferde nicht mehr bändigen. Nach rechts und links brachen die Gespanne aus, machten kehrt. Wagen schlugen um und wurden von den wildgewordenen Gäulen weitergefchleift. Wo die Pferde stürzten, verfilzten sich Gespanne und Wagen und Menschen zu einem wirren Knäuel. Dazwischen Artilleriefeuer. Kurz es war eine
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Gießener Zeitung"
Gegensatz zu denen von Industrie und Handel stehen. Auf dieses Schreiben ist nunmehr vom Reichskommissar beim Reichsverband folgendes Antwortschreiben eingelaufen:
Ihre Beschwerde darüber, daß das Handwerk in der stän digen Tariftommission der Deutschen Reichsbahngesellschaft nicht vertreten sei, ist zum Gegenstand einer eingehenden Prüfung und Erörterung gemacht worden. Zu meinem Bedauern läßt es sich nicht erreichen, Ihrem Wunsche auf Einräumung eines Giges in dem Ausschuß der Tarifkommission zu entsprechen. Der Ausschuß der Verkehrsinteressenten in der stän bigen Tariftommission der Deutschen Reichsbahngesellschaft ist mit 19 Mitgliedern bereits so groß, daß von einer weiteren Vermehrung der Zahl eine erhebliche Beeinträchtigung seiner Arbeitsfähigkeit befürchtet wird, zumal es unmöglich erscheint, sich darauf zu beschränken, den Ausschuß nur um einen Bertreter des Handwerks zu vergrößern, nachdem von einer Reihe Don anderen Gewerbegruppen ebenfalls Wünsche um Berüdsichtigung geltend gemacht worden sind. Da unter diejen Gewerbegruppen auch Verbände von großer wirtschaft licher Bedeutung sind, würde dnie Berücksichtigung des Handweits in der ständigen Tariftommission auch die Berüdfich tigung weiterer 9 rtschaftsgruppen unvermeidlich machen."
Reichswirtschaftsrat und Schankstättengeseh. Der wirtschaftspolitische und finanzpolitische Ausschuß des vorläufigen Reichswirtschaftsrats nahmen in ihrer gemeinsamen Sigung vom 22. Juni den Bericht des Arbeitsausschusses über das Schantstättengesetz entgegen. Sie stimmten im großen und ganzen der Richtlinie des Gesezentwurjes zu. Zu§ 23, der die Anwendung der Vorschriften auf Vereine und Gesellschaften regelt, wurde folgender Zusatz beschlossen:
,, Bei eingetragenen Genossenschaften, die einem Revisionsverbande angehören, ist nur ein Bedürfnis für die Mitglieder der Genossenschaft nachzuweisen."
Außerdem wurde nachstehende Entschließung angenommen:
,, Die Reichsregierung tann Bestimmungen erlassen, nach denen Personen, die an efelerregenden oder an anstecenden Krankheiten leiden oder Bazillenträger sind, in Gast- und Schankwirtschaften nicht tätig sein dürfen. Die Entschließung wird auf den Handel mit Lebens- und Genußmitteln ausge dehnt."
3.
100. Oktoberfestschießen in München.
Im Jahre 1816 wurde von der tgl. priv. Hauptschützengesellschaft erstmals zu einem Oktoberfestschießen eingeladen. Aus allen Teilen Deutschlands, Desterreichs und der Schweiz strömten damals die Schützen herbei, um sich mit den Münchnern im Schießwettkampf zu messen. Die Freude über diese rege Beteiligung war so groß, daß der Stadtmagistrat München die alljährliche Abhaltung seines solchen Wettschießens während des Oktoberfestes anordnete. Die glanzvollen Oktoberfestschießen vor
Nr. 38.
Sonnabend, den 18. Gep
Kinderfestes; hier: Bewilligung 10. Strompreise im Stadtgebi 12 Erlaß einer Polizei- Berord Frühjahrs- und Herbstmärkte in und Herbstmärkte; hier: den Ausb anlage auf dem Oswaldsgarten. Betriebe einer Schantwirtschaft: Wirtschaftsbetrieb im Hause West herzog), b) des Bäckermeisters Ra und Ausschank alkoholfreier Get ( früher Bäderei Faß), c) des G shaftsbetrieb im Hause Marburge zum Schankwirtschaftsbetrieb i Schwanen", e) des Karl Rösinge im Hause Frankfurterstr. 7( Se Kraushaar Wwe, zum Schantwi wigstraße 55( Stadt Wehlar).
dem Weltkriege find allen deutschen Schüßen noch in bester Erinnerung. Seit dem Jahre 1816 fielen 11 Ottoberfestschießen aus( Kriegszeiten, Cholerazeit usw.), sodas erst heuer die 100. Wiederkehr gefeiert werden kann. Aus diesem Anlaß hat die Hauptschützengesellschaft für das diesjährige Ottoberfestschießen, das in der Zeit vom 25. September bis 2. Oktober abgehalten wird, eine außerordentlich hohe Zahl von Preisen ausgeworfen. Geschossen wird auf 7 Scheibengattungen. Der älteste Schütze ( nach dem Lebensalter) erhält eine stehende, gezierte Fahne. Bedingung ist, daß er einer Feuerschützengesellschaft anghört und auf Haupt und Glüd mitjchießt. Um ein rasches Abwideln zu ermöglichen, werden 25 Scheiben in Betrieb gesetzt. Montag, den 27. September, vormittags 10 Uhr, geht vom Rathaus der traditionelle Schüßenzug weg zur Schießstätte. Zur Teil nahme an dem 100. Oktoberschießen sind sämtliche deutschen, österreichischen und Schweizer Schützen berechtigt. Programme mit den genauen Bestimmungen versendet kostenlos der erste Schützenmeister, Apotheker Eminger, München, Haydnstraße 12.
Lokales.
Die nächste öffentliche Stadtverordnetenversammlung findet statt am Dienstag, den 21. September 1926, nachmittags 5 Uhr, mit folgender Tagesordnung:
1. Erhebung der Vergnügungssteuer. 2. Gesuch des Aliceschulvereins um Bewilligung eines weiteren Zuschusses zur Dedung des Fehlbetrages für 1925. 3. Zusakwohnungsbau programm 1926. Gewährung von Baudarlehen an die Baugenossenschaft 1894 hier: Uebernahme eines Teils der Miete. 4. Errichtung von Wohnungen für Wohnungslose an der Mar garetenhütte. 5. Umbau der Zehntscheuer zum Polizeiamtsge bäude. 6. Erhebung von Straßentoftenbeiträgen für Edhäuser. 7. Baugesuche: a) des Hans Uihlein für die Grünbergerstraße, b) des Professors Dr. Aubin für die Friedrichstr., c) des Peter Rau für die Lahnstraße 21. 8. Vergebung von Arbeiten und Lieferungen: a) Liefern und Verlegen von Flur- und Wandplatten für die Bezirksschule, b) Errichtung von 2 weiteren Tennisplätzen, c) Neubefestigung der Fahrbahn in der Bahnhof straße zwischen der Schanzenstraße und Westanlage, d) Straßenreinigung; hier: Beschaffung von Elektrokarren, e) Straßenreinigung; hier: Beschaffung eines automobilen Sprengwagens. 9. Kreditbewilligungen: a) Aufgabe einer Städtereklame auf Flugpostkarten, b) Befestigung eines Flutgrabens in der Ge martung Quedborn im Grundstück des Gas- und Wasserwerks, c) Erhöhung der im Voranschlag vorgesehenen Kredite für Gasund Wasserrohrverlegungen, d) Verlegung der Brecheranlage im städt. Steinbruch, e) Anschluß der Straßen Am Kugelberg, der verlängerten Wilhelmstraße und der neuen Straße zwischen
Georg. Ph. Gailstraße und Landmannstraße an das Stromver sorgungsnetz, f) Errichtung eines Dienstwohngebäundes für den Direktor der städt. Elektrizitätswerke, g) Veranstaltung eines
Jedermann ist höflichst eingeladen,
meinen Zeitungs- und Druckereibetrieb zu besichtigen, in dem 14 Maschinen stehen,
um sich zu
überzeugen,
daß die ,, Gießener Zeitung" regelmäßig erscheint,
12 500 Auflage die ,, Hessische Hausbesitzer- Zeitung" hat, die„ Evangelische Warte" nach allen Richtungen Deutschlands versandt wird,
40 000 Auflage der ,, Hessische Kamerad" hat, die ,, Allgemeine gessische Sportzeitung" als offizielles Organ von vielen Vereinen obligatorisch eingeführt ist,
35 000 Auflage die Zeitschrift ,, Hessisches Handwerk und Gewerbe" hat und in jedem Ort und in jeder Stadt zahlreich verbreitet ist.
Ueber 1200 verschiedene Amts-, Privat- und Vereins- Formulare ständig am Lager sind. Lose Zungen, niedrige Charaktere verbreiten nämlich hinter meinem Rüden, so wird mir
von einem Beamten mitgeteilt, daß meine oben angeführten Angaben unwahr seien.
Die verehrt. Bürgerschaft von Gießen und Umgegend bitte ich, mir die betr. Verleumder namhaft zu machen, damit ich denen durch andere Stelle auch Gelegenheit geben kann, sich zu überzeugen.
Albin Klein, Gießen
vorm. Wilh. Keller, gegr. 1783. Akzidenz, Buch, Formular, Berlags- und Zeitungsdruckerei. Fernsprecher Nr. 1145 und 1362.
Panik! Offiziere, Unteroffiziere und alte Mannschaften gaben sich redliche Mühe, einzuhalten und zu helfen. Aber es dauerte doch geraume Zeit, bis unsere Kolonne wieder einigermaßen zusammen war. Zum Glück waren ernstere Verluste nicht zu beklagen, obwohl verschiedene Wagen ausfielen. Der Führer hielt uns Jungen eine furze Ansprache: Was eben gewesen, sei natürlich ein Ausbruch des inneren Schweinehundes, der sich dagegen sträubt, in eine Gefahr zu gehen, in der er um kommen kann, gegen die er sich nicht wehren kann. Jeden von uns hat es überkommen, als er zum ersten Mal ins Feuer fam. Aber wieder vorkommen darf es nicht. Es gilt, diesen Schweinehund unterzukriegen. Darum, ihr jungen Kameraden, Kopf hoch, Augen geradeaus, nicht nach rechts und links geschaut, und die Schenkel um den Gaul! Laßt es frachen, jeder Schuß trifft ja nicht. Wen es treffen soll, den triffts, ob mit oder ohne Schweinehund. Und dann bedenkt, daß vorne cure Kameraden sehnsüchtig auf euch und eure Munition warten! Wollt ihr eure Kameraden im Stich lassen? Ein lautes ,, Rein" erscholl.„ Also dann vorwärts mit Gott!" Jm schlanken Trab fuhren wir wieder ins Feuer hinein. Obwohl wieder ein Angstgefühl aufsteigen wollte, hielten wir Fassung. Kopf hoch, die Augen starr vorausgerichtet, die Schenkel um den Pferdeleib geklammert und die Zügel fest in den Fäusten, die Kanoniere die Hände um die Haltegriffe geflammert, so fuhren wir, unbekümmert um die heulenden und klirrenden Geschosse, zu
den Batterien. Mit lautem Jubel wurden wir dort empfangen, sie hatten sich größtenteils verschossen. Rasch wurde die Munition ab und Verwundete aufgeladen. Dann gings wieder in demselben ruhigen Trab durchs Feuer zum Lazarett und Mu nitionsdepot zurüd. Der innere Schweinehund war befiegt! Das war unsere Feuertause!
Am Abend des 31. Oftober 1918 wurde ich nach zehntägigem Dienst als A. V. O. in erster Infanterielinie abgelöst und fam in die Batterieſtellung bei Sivry an der Maas. Da ich zu er müdet war, um noch den stundenlangen Weg zur Protzenstellung bei Beaumont zurüdzulaufen, übernachtete ich in der Batterie, um am andern Tag mit dem Küchenwagen zurüdzufahren. Die Batterie war geteilt: ein 3ug stand direkt links des Ortsaus gangs auf Jmécourt, der andere etwa 1% Kilometer weiter vorgeschoben, beide getrennt durch ein dazwischenliegendes Waldstüd. Gegen Morgen des 1. Rcrember schickte der Ameri faner lebhaftes Feuer herüber. Der Zug schoß Sperrfeuer. Ich hielt dies alles für den üblichen Morgengruß und achtete nicht weiter darauf, da ich zu müde war und eigentlich als A. B. D. auch keine Befehlsfunktion hatte. Als sich das Feuer aber immer mehr zum Trommelfeuer steigerte, sprang ich doch zu den Geschützen und übernahm als ältester anwesender Vorge fetter Zug
der Stellungsoffizier war abwesend beim vorderen den Befehl über die beiden Haubigen. Anfangs waren von der Infanterie Sperrfeuerzeichen hochgegangen, später nicht
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Bon der Universiät. Die Landesuniversität hat den Profe WilliamDouglas Madenzie D und den außerordentlichen Profe Dr. phil. Roland Schütz in Kie Theologie promoviert.
Ausbau des Schiffenberge unterm 14. Juli 1926 angeordnete der Oberhessischen Werkstätte zw Riegelpfad wird hiermit wieder a
Straßensperre. Wegen a werden hiermit folgende Straßen lichen Fahrverkehr gesperrt: a) vom 9. ds. Mts. und b) der Schif und Bergstraße vom 13. ds. Mts * Gartenbau- und Elektrizit bis 19. September dauernde Gar
ellung wurde in den beiden erster Personen besucht; davon entfielen 7000 Besucher. Diese Ziffern zwei lung fehr beträchtlich. Der Zudra fart. Schulen nehmen geschlossen die Besichtigung vor.
Herbst- Pferdemarkt. Der di findet in unserer Stadt am 29. anlagen am Güterbahnhof statt. Främiierung des besten Pferdemat 2000 Mark seitens der Landwirts des Pferde- Zuchtvereins zur Verf
* Erweiterung der Autolinie Personenkraftwagenbetrieb der Gem Gemeinde Wiesed und der Stadt rung erfahren. Die Gemeinde W Alten Bused einen Verkehrszwedve Autolinie zu einer wirtschaftlich ausgestaltet werden soll. In Ver Auto in der Größe der bisherigen
* Rußlandreisende. Ein G darauf aufmerksam zu machen, daß Berbote des Photographierens b photographische Aufnahmen zu m gut daran tun, sich eingehend üb in dem Gebiete, das sie aussuch unterrichten und sich nötigenfalls Stelle zu verschaffen, andernfalls Unannehmlichkeiten auszusetzen.
Aus Nah
Röthges( Kr. Gießen). Sie seuche erloschen. Die Gemarkung gebiet ausgeschieden.
Rainz, 16. September. Auf nen Bersammlung des Vorstandes Heischen Lehrervereins wurde angenommen, in der vom geschäf wird, sich mit allem Nachdruck daf in heffen gesetzlich eingeführte Reichsschulgesetz nicht gefährdet
1. Selfishes Sängerbur Mainz. Die Festordnung zum eignis allerersten Ranges. Nich feiert werden, sondern eine Kund Kultur, die in Wort und Lied all ichen Kulturbewußtseins, an di im idealen wie realen Streben
mehr. Wir blieben, da naturgen zerstört waren, ohne jede Gefecht Borgänge vor uns feinen Besch Feind angegriffen hatte, und s alten Ziele. Dorf und Straße un hem amerikanischem Sperrfeuer. Bermundete erfuhr ich dann, da dem einsehenden Artilleriefeuer und aus direkt vor uns zwisch durchgebrochen sei. Es tamen de unferes vorderen Zuges, die mir auch durch die Artillerielinie hi mit ihrer Ausnahme gefangen Dordere Artillerie. Er läge berei Stellung im Walde. Wir erhiel
und Maschinengewehrfeuer. J abwehr- Maschinengewehr in ei Meter vor den Geschützen hinge Daja ließ ich nun jämtliche am mit Rarabinern in Schüzenlini mein eines Häuflein durch z Infanterie und Artillerie, wobei brohen mußte. Es erhob sich i mit dem Feind, der vor unserem mugte. Mit meinem restlichen G


